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DAS GUTE LEBEN FÜR ALLE - Vortrag / Diskussion mit Tobi Rosswog Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise

Mittwoch, 15. April 2026 | 18:30 Uhr 

Solidarisches Nachbarschaftscafé “Vally Guttmann” 
Georg-Cantor-Str. 7 

EINTRITT FREI ( Spende)  

Die globalen Krisen spitzen sich zu – ökologisch, sozial und ökonomisch. Doch wo sind Antworten, die über bloße Reformen hinausgehen? Tobi Rosswog, Teil des I.L.A. Kollektivs (Imperiale Lebensweise und solidarische Alternativen), begibt sich auf die Suche nach Perspektiven für ein gutes Leben für alle – jenseits von Eigentum, Geld, Arbeit, Tauschlogik, Wachstumszwang und Konkurrenzdenken.

Im Zentrum steht die Vision einer geldfreien Gesellschaft und die Frage, wie wir unsere Bedürfnisse organisieren können ohne auf Kosten Anderer zu leben. Bereits heute entstehen an vielen Orten konkrete Ansätze solidarischen Zusammenlebens, die zeigen: Kooperation und Selbstorganisation sind auch jenseits von Markt und Staat machbar.

Diese Projekte eröffnen Räume für neue Lebensweisen, in denen Gemeingüter, gegenseitige Unterstützung und kollektive Verantwortung im Vordergrund stehen. Sie machen erfahrbar, dass unsere derzeitige Lebensweise weder alternativlos noch naturgegeben ist, sondern Ergebnis politischer Entscheidungen und gesellschaftlicher Praxis.

Der Impulsvortrag lädt dazu ein, vertraute Denkmuster zu hinterfragen und sich auf die Suche nach Wegen in eine solidarische Lebensweise zu begeben – eine Lebensweise, die nicht auf Konkurrenz, sondern auf Kooperation basiert. Eine andere Welt ist nicht nur denkbar, sondern vielerorts bereits im Entstehen.

>> Mehr unter Tobi-Rosswog.de

“Ökodörfer & Zukunftsorte im Städtischen Raum” 

Vortrag & Gespräch 

Di, 24. März 2026 | 18:30 | EINTRITT FREI ( Spende )

Nachbarschaftsraum "Vally Guttmann"
Georg-Cantor-Str.7 | Halle (Saale)

Mit H a r t m u t K o b l i s c h k e 

Vitopia oder SiebenLinden, „Freie Feldlage“ oder „Am Windberg“ - Die Zahl solidarischer Lebensgemeinschaften in der Region wächst. Bleibt ihr Wirken auf eine Rolle als Graswurzelprojekt beschränkt - oder entwickeln sich diese Inseln zu tragfähigen Modellen für eine ökologische und soziale Transformation unserer Gesellschaft? Welchen Einfluss haben solche alternativen Lebens- und Wirtschaftsformen auf unser Leben in den Städten, auf unser HIER und JETZT ?

Hartmut Koblischke arbeitete u.a. als Referent beim „Global Ecovillage Network“ (GEN) und leitet den BUND Kreisverband in der Landeshauptstadt Magdeburg. Er ist Mitinitiator eines Mehrgenerationen-Ökodorf-Projektes mit dem schönen Namen „Magdedorf“ www.magdedorf.de

Die Reihe ZUKÜNFTE öffnet angesichts drohender Kollaps-Szenarien verschiedene Gedankenräume zu den Wegen in eine nachhaltige Welt – jenseits von Markt und Staat. Im Fokus stehen sollen Fragen & Antworten aus der Commons-Bewegung, der Postwachstums- und Gemeinwohlökonomie, der Regionalwährungs- oder der Genossenschaftsbewegung, aber auch politische Konzepte wie Selbstorganisation, Ökosozialismus, Soziale Verteidigung bis hin zu christlichen Ideen gesellschaftlicher Transformation – zu mehr Gerechtigkeit und Frieden.

commoning-halle.de