AG Globalisierung und Krieg
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27. April 2012 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Kommentar zu

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 24.4.2012:
„Es wird kalt in der Wüste“ von Sonja Zekri und

„Zeit für neue Zäune“ von Peter Münch und

SZ vom 25.4.2012:
„Dazu haben wir das Recht“ von Sonja Zekri

Nahost-Konflikt hat Priorität

Die Spinnerei des israelischen Außenministers springt in die Augen. „Der Außenminister hält die Lage in Ägypten für bedrohlicher als die iranischen Bombenpläne.“ Bedenkenlos verbreitet Peter Münch diese Spinnerei aufgrund der Kündigung eines Gas-Lieferungsvertrag und spielt so die irrsinnige Masche mit. „Israel bereitet sich auf den Zusammenbruch des Friedensabkommens von Camp David vor.“ Ein wirtschaftlicher Vertrag hat mit einem Friedensvertrag gar nichts zu tun. Darüber hinaus ist die Kündigung eines Vertrags die normale Folge, wenn ein Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Und das ist gerade der Fall in Bezug auf den Gasvertrag zwischen Ägypten und Israel. Israel habe vier Monate nicht gezahlt, was die israelische Regierung natürlich bestreite. „Fünf Mal sei Israel über Zahlungsrückstände benachrichtigt worden“ gab die Ägyptens Ministerin für Internationale Zusammenarbeit bekannt. (SZ-Artikel „Dazu haben wir das Recht“ von Sonja Zekri vom 25.4.2012).

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12. April 2012 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Von heute an sollen gemäß des erklärten Willens der syrischen Regierung alle Waffen im Land ruhen. Ob sich die bewaffnete Opposition daran halten wird, ist unklar. Gleichzeitig tagen die Außenminister der G-8-Staaten in Washington und die USA setzen sich in Szene, Anlass zu folgender Stellungnahme zum

Leitartikel in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 11.4.2012:
„Syriens falsche Freunde“ von Sonja Zekri,

ARD/ZDF-Mittagsmagazin vom 11.4.2012,13 Uhr
 (Produzent und Redaktion Bayerisches Fernsehen, Moderator Stefan Schneider)

Akteur für den Frieden im Nahen Osten oder mehr Öl ins Feuer?

„Krieg ist ultima irratio.“

Dieser Satz ist von Willy Brandt. Mit Hinsicht auf den Springer-Verlag gilt die treffende Frage vom Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Gregor Gysi: „Ist es wirklich in Ihrem Verlag so weit gekommen, dass Warnungen vor Krieg und Werben für den Frieden gegen Ihre verlegerischen bzw. unternehmerischen Absichten verstoßen?“ Krieg und Militarisierung lösen keine Probleme, weder in der Nahost-Region, in Syrien noch sonst irgendwo auf der Welt. Kriegsdrohungen und Kriegsvorbereitungen vergiften nur die politische Atmosphäre.

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9. April 2012 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Die zutreffende Stellungnahme vom Mitglied des Deutschen Bundestages Wolfgang Gehrcke, Fraktion Die Linke in der Angelegenheit "Günter Grass und sein Gedicht zum Konflikt zwischen Israel und Iran", geben Anlass für folgende kurze Stellungnahme  zu Gedicht-Veröffentlichung in der

Süddeutschen Zeitung vom 4.4.2012

Kontext zu Günter-Grass-Äußerung:
UN-Konferenz für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten

Angesichts der Konferenz der Vereinten Nationen (UN) für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen-Osten, die für dieses Jahr von den UN in Kairo geplant ist, sind die mahnenden Worte vom Schriftsteller Günter Grass vollkommen zu begrüßen. Alles Geschrei, alle sinnlosen hysterischen Reaktionen, leider auch aus dem Lager der Grünen, zeigen ein beschämendes erbärmliches politisches Panorama hinsichtlich der bevorstehenden großen Herausforderungen für die Weltpolitik, nämlich, für den Weltfrieden zu sorgen. Solche Schreihälse sind für die internationale Politik untauglich, auch als Mitglieder einer zivilisierten Gesellschaft inakzeptabel, die heute vor allem den Frieden und die guten Beziehungen zwischen allen Menschen und Völkern zu preisen haben.

[ vollständiger Beitrag ] [ weitere Stellungnahmen zum Thema ]

1. Februar 2012 - Neues Deutschland, Norman Paech:

Liebermanns Rundbrief

Eine definitive Absage an israelisch-palästinensische Friedensverhandlungen

Der 26. Januar ist verstrichen, ohne dass Israel – wie verabredet – dem Nah-Ost-Quartett aus USA, Großbritannien, Frankreich und der Bundesrepublik seine Vorstellungen für die Wiederaufnahme der Gespräche überreicht hätte. Präsident Abbas hatte dies für die PLO Anfang des neuen Jahres getan und steht jetzt wieder vor den alten Ruinen, die immer noch den zerschlissenen Titel „Friedensprozess“ tragen.

[ vollständiger Artikel ] [ alternativ ]

22. Dezember 2011 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Der überfallartige Besuch des israelischen Premiers beim US-Präsidenten und zugehörige Meldungen und Kommentare in der Süddeutschen Zeitung geben Anlass zu folgender Stellungnahme zu

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 22.12.2011:
„Waffenbruder gesucht“ von Peter Münch und Christian Wernicke

und Thema des Tages:
„Der geheime Krieg“ von Paul-Anton Krüger

Dieses miese Theater verdient kein Wort.

Peter Münch und Christian Wernicke tappen unbewusst in die israelische Falle, indem sie ihren Artikel auf einer Falschheit aufbauen, („Waffenbruder gesucht“, SZ vom 22.12.2011). Nämlich davon auszugehen, der Iran arbeite daran, eine Atombombe zu bauen oder habe sogar schon eine, ist absolut falsch, und es ist deshalb völlig fehl am Platz, den kalten Krieg in Erwägung zu ziehen. All das wirkt nach israelischem Gusto und ist eindeutig propagandistisch. Der Iran hat mehrmals dieser konstruierten Unterstellung widersprochen. Die Regierung Teherans hat keine nukleare Bombe und will auch keine haben. Alles andere sind blanke Spekulationen, wie die im SZ-Artikel „Waffenbruder gesucht“. Sich von militärischen Gedanken leiten zu lassen, ist sinnlos und führt in die Irre. Der Iran lässt sich nicht provozieren. Das ist eine Hauptsache. Daraus folgt, dass Teheran keine Verschärfung der Lage will. Aber genau das sucht als einziger Agent Provokateur der unverbesserliche israelische Premier Netanjahu zu erreichen. Allerdings werden ihm seine Lügen und sein widerliches Theater dieses Mal nicht dabei helfen, die Welt noch einmal in einen Krieg zu stürzen. Von Europa bekommt er jetzt eine verdiente Verurteilung als eklatante Schlappe. Hier müssen Peter Münch und andere Journalisten ansetzen. 

[ vollständiger Beitrag ]

22. Dezember 2011 - Süddeutsche Zeitung, Peter Münch und Christian Wernicke::

Konflikt zwischen Israel und Iran:

Waffenbrüder gesucht

Israel schlägt die Kriegstrommeln: Das Land lässt keinen Zweifel daran, dass es notfalls auch alleine gegen Iran und sein Atomprogramm vorgehen will. Der Westen ist aber skeptisch gegenüber einem Militärschlag. Vor allem US-Präsident Obama kann vor der Wahl keine Eskalation gebrauchen - seine republikanischen Konkurrenten profilieren sich dagegen als Verbündete Jerusalems.

[ vollständiger Artikel ] [ Kommentar dazu

15. Dezember 2011 - Mohssen Massarrat und Bahman Nirumand:

Weder Krieg noch Nuklearmacht Iran

Replik auf Fischers Beitrag in der Financial Times Deutschland vom 30. November 2011

[ vollständiger Beitrag ] [ bei Ossietzky ]

14. November 2011 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Das Thema Atomwaffen in Israel und atomwaffenfreie Zone in Nahost gehört jetzt im Kontext von Kriegsdrohungen gegen den Iran und Destabilisierungspolitik gegen Syrien in die Öffentlichkeit, Anlass zu folgender Stellungnahme zu

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 10.11.2011:
„Arabischer Albtraum“ von Tomas Avenarius,

SZ-Kommentar vom 11.1.2011:
„Ganz oben abgeblitzt“ von Peter Münch,

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 14.11.2011:
„Letzte Frist für Syrien“ von Sonja Zekri und
„Die Liga bewegt sich doch“ von zri (Sonja Zekri)

Sich endlich den Massenvernichtungswaffen in Israel widmen

Angesichts des Ausmaßes der aktuellen internationalen Krise und der mächtigen Interessen, die tätig im Spiel sind, wäre es ratsam, reaktionären Stimmen in der deutschen Öffentlichkeit keinen Raum mehr zu geben. Es ist gerade dieses reaktionäre Umfeld, das eine sachgemäße verantwortungsvolle deutsche Außenpolitik seit langem bremst. Es ist an der Zeit, solchen Leuten mindestens in den Medien keinen Zugang mehr zu gestatten. Sonst fügen sich die Medien dem Spiel fremder Manipulation, das in einem solchen rückständigen Milieu fruchtbaren Boden findet. Eine halsstarrige gescheiterte Politik ist nicht nur einfach hochmütig, sondern nutzlos. Nur Betonköpfe wollen das nicht eingestehen.

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9. November 2011 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Kommentar zu

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 9.11.2011:
 „Iran soll an Atomwaffen gearbeitet haben“ von SZ

Lage für weitere gezielte Gerüchte zu ernst

Reaktionen mit Drohungen und Erpressung entblößen die Mafia-Macht der USA und Israels, die nicht zögern, sich selbst weiter zu diskreditieren und die Welt in Gefahr zu bringen. Ihnen bleibt lediglich die brutale Macht nackter Gewalt. Obama bezieht ohne jede Einschränkung die abstoßenden Positionen eines militanten Zionismus.

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3. August 2011 - Reuven Moskowitz:

Gedanken zur [deutschen] Antisemitismusdebatte

Die Friedensaussichten zwischen Israel und Palästina sind nicht gut, besser gesagt hoffnungslos. Die israelische Regierung, geführt von Nethanjahu – einem Mann der die Politik in Demagogie verwandelt –kann sich großer Errungenschaften rühmen, indem wieder der so genannte Friedensprozess in eine Sackgasse getrieben wurde.

Gemäß meiner Bereitschaft, kein Blatt vor dem Mund zu nehmen, kann ich mit aller Verantwortung behaupten, dass Israel keine Friedenspolitik betreibt, sondern versucht, einen Teil der Welt an der Nase herumzuführen.

[ vollständiger Beitrag ]

29. Dezember 2010 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Wegen des jüngsten Aufsatzes von Ex-Außenminister Joschka Fischer in der Süddeutschen Zeitung gibt der Nahost-Konflikt am Ende dieses Jahres noch einmal Anlass zu einer Stellungnahme zu

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 28.12.2010, Rubrik Außenansicht:
„Der Präsident der guten Absicht“ von Joschka Fischer

Joschka Fischers Mangel an Rechtsbewusstsein und Naivität

Bei seiner Darstellung in der SZ vom 28.12.2010 „Der Präsident der guten Absicht“ vergisst Joschka Fischer seine Untätigkeit und das Scheitern seiner Politik während seiner Amtszeit als Außenminister, und zwar den Stillstand ohne jeden Fortschritt im Nah-Ost-Konflikt. Welche Initiative unternahm der Grünen-Politiker, welche Rolle spielte er für den Frieden im Nahen Osten? Genau das, was er kritisiert, trifft ihn auch: Wie beim ehemaligen US-Präsident George W. Bush schien Fischer die Allianz mit Israel am wichtigsten. Gerade hier liegt das Problem. Mindestens ist die völkerrechtliche Linie des US-Präsidenten Barack Obama richtig. Dass seine Außenpolitik im Nahen Osten bisher keinen Erfolg zeigt, steht auf einem anderen Blatt, aber die Richtlinien des US-Präsidenten sind gerechtfertigt und gemäß dem Völkerrecht.

[ vollständiger Beitrag ]

[ 28.12.2010: Aufsatz von Joschka Fischer in der SZ ]

26. Dezember 2010 - Luz Mariade Stefano de Lenkait:

Ein israelischer Diplomat a.D. bekam jüngst in der Süddeutschen Zeitung unter der Rubrik "Außensicht" einen Auftritt eingeräumt, angesichts seiner dortigen Äusserungen und seiner früheren Auffälligkeiten Anlass für eine Stellungnahme 

zu Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 22.12.2010, Rubrik Außenansicht:
„Frieden? Vielleicht später“ von Shimon Stein

Heiliges Land und Rätsel der SZ-Außenpolitik-Redaktion

Zynischer kann man kaum schreiben. Ein ehemaliger israelischer Diplomat spiegelt die Haltung der extremistischen Regierungsfalken Israels wider, die gar nicht an Frieden interessiert sind, denn sie wollen das völkerrechtswidrige Status-Quo im Nahen Osten fristlos verlängern. Die Weltgemeinschaft hat aber eine andere Wahrnehmung und keine Geduld mehr gegenüber einem Staat, der sich wiederholt als Rechtsbrecher bloßstellt. Nicht nur US-Präsident Obama, sondern die gesamte Staatengemeinschaft (=192 Staaten) wird sich entschlossen zeigen, die Beilegung dieses Konflikt auf die Tagesordnung weiter zu setzen. Shimon Stein spielt den Ignoranten oder Naiven. Kennt er das Völkerrecht? Stimmt er der Gleichheit vor dem Gesetz zu? Wenn ja, kann er sich selbst seine Fragen beantworten und selbst alle Zweifel beseitigen. Israel darf nicht weiter als Sonderfall behandelt werden. Jeder professionelle israelische Diplomat – auch Shimon Stein - ist sich im klaren, was schief geht, wenn ein Besatzer gegen alle internationalen Regeln weiter darauf beharrt, ein Land zu besetzen. Welche Schlüsse zieht Shimon Stein daraus? Er wagt es nicht, sie zu benennen und versteckt sich hinter Bedenken und persönliche Vorstellungen über die mögliche Haltung des US-Präsidenten.

[ vollständiger Beitrag ]

Dezember 2010

Samstag, 25.12. - Radio Dreyeckland, Freiburg:

"Antisemit!"

Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument.

Gespräch mit Moshe Zuckermann

Die neueste Veröffentlichung des 1949 in Tel Aviv geborenen Professors für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv kritisiert instrumentalisierendes Shoa-Gedenken in Israel und macht auf kulturelle und diskursive Praktiken aufmerksam, in denen Anti-Antisemitismus politisch missbraucht wird. Er kritisiert anhand zahlreicher Beispiele aus Deutschland die Vermengung der Frage des Antisemitismus und des Nahostkonflikts mit deutschen Befindlichkeiten. Gerhard Hanloser sprach mit ihm über seine neueste Veröffentlichung, diskutierte seine Einschätzung des aktuellen Antisemitismus besonders im arabischen Raum und ließ sich über die aktuelle Praxis von israelischem Alltagsrassismus informieren.

[ zum Nachhören ] [ MP3 (ca. 45 Min.) ]  

27. Juli 2010 - TAZ, Daniel Bax:

Debatte Unser Israel:

Wir Israelversteher

Israels rechte Regierung instrumentalisiert den Holocaust für ihre Politik. Gerade viele Deutsche zeigen sich für diese Propaganda sehr empfänglich.

[ vollständiger Kommentar ]

10. Juni 2010 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Kommentar zu Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 9.6.2010, Rubrik Außenansicht: „Empört und verkrampft“ von Avi Primor und

SZ-Kommentar: „Der Preis der Isolation“ von pkr

Kriegsverbrecher vor Gericht

Der ehemalige israelische Botschafter, Avi Primor, ist ein ehrenvoller israelischer Patriot. Er ist die Persönlichkeit, die sein Land dringend braucht, als Premierminister Israel zum stabilen Frieden zu führen. Dass Avi Primor dem wilden Angriff gegen den Hilfskonvoi kritisch gegenüber steht, ist offenkundig, denn in seinem Aufsatz in der SZ-Rubrik Außenansicht vom 9.6.2010 verliert er kein Wort darüber. Aber auch kein Wort über die illegale Besatzung, kein Wort über die Gaza-Blockade, die Wurzel der letzten tragischen Ereignisse. Stattdessen versucht er geschickt die Öffentlichkeit von der unangenehmen Realität abzulenken und sie auf den Iran zu fokussieren.

[ mehr ]

8. Juni 2010 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Der lange Arm der rechtsextremen Regierung Israels reicht trotz aller ihrer Verbrechen weiterhin in deutsche Medien hinein. Deshalb hier eine Stellungnahme, wie gewohnt, zur Anregung, Verwendung und Weiterverbreitung:

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 7.6.2010:
„Israel soll Militäraktion aufklären lassen“ von Peter Münch,

SZ-Kommentar vom 7.6.2010:
„Eine Chance für Erdogan“ von Kai Strittmatter,

ARD-Fernsehsendung „Report aus Mainz“ vom 7.6.2010, 22 Uhr

Hauptfrage:

Anerkennung Palästinas - frei von militärischer Besatzung und Kolonisierung

[ vollständiger Beitrag ]

5. Juni 2010 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Hier eine erneute Stellungnahme zu der verbrecherischen Politik Israels und dem Verhalten deutscher Medien, insbesondere ARD-Tagesschau und Tagesthemen.

ARD-Tagesthemen vom 1.6.2010,

Leitartikel in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 1.6.2010:
„Jedes Maß verloren“ von Peter Münch

Deutsche Unterwürfigkeit vor Israel

Die rechtsextreme israelische Regierung zeigt sich schon lange und jetzt erneut demonstrativ als Agent-Provokateur der Weltstaatengemeinschaft. Die Blockade vom Gaza-Streifen hat sie gegen alle vernünftigen menschlichen Stimmen der Welt durchgesetzt. Schon der Angriff auf den Libanon im Juli 2006, dann der brutale Einmarsch in Gaza Ende Dezember 2008/Anfang 2009 und jetzt der Angriff auf den Hilfskonvoi am 31.5.2010 haben die Regierung Israels als wilden Kriegstreiber bloßgestellt, der gar nicht an Frieden interessiert ist.

[ vollständiger Beitrag ]

3. Juni 2010 - meta-info:

Proisraelische Propaganda: die Süddeutsche Zeitung

Einen weiteren Beleg fuer die Vorgehensweise der proisraelischen Propaganda lieferte die Süddeutsche Zeitung: ein aktueller Beitrag beschränkt sich überwiegend darauf, die Argumente der israelischen Regierung und ihre Version - die unbewaffneten Hilfsaktivistinnen hätten Israel angreifen wollen - auszuführen. Nur zum Ende des Artikels werden kurz die Argumente der Betroffenen erwähnt. Die Schlagzeilen hingegen werden beherrscht von den Erklärungen der israelischen Position.
Selbst israelische Zeitungen berichten nicht in der Einseitigkeit, wie sich dies für fast alle großen deutschen als Standard ausgeprägt hat: die führende Zeitung "Ha'aretz" etwa veröffentlichte eine Reihe von Artikeln, die sich kritisch mit dem Überfall der Hilfsflotte auseinandersetzten.

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1. Juni 2010 - meta-info:

Medien zu Israel:

Mantel des Schweigens über getötete HilfsaktivistInnen

Die Unterstützung der Medien für die brutale Vorgehensweise gegenüber den eigenen Nachbarn, dem fortschreitenden Landraub in den besetzten Gebieten, rücksichtslose Strafaktionen und die im Gazakrieg nahezu flächendeckende Zerstörung von Schulen und Krankenhäusern, kann als legendär betrachtet werden: dafür sorgt die hyperprofessionelle Presse- und PR-Arbeit der israelischen Regierung sowie der ihr zugeneigten Israel-Lobby in den westlichen Ländern. Über die Schlächterei an Bord der "Mavi Marmara" wird nun der Mantel des Schweigens ausgebreitet.

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31. Mai 2010 - meta-info:

Die Zeit wird israelisches Propagandasprachrohr

Anlässlich des Überfalls der Israelis auf Friedensaktivistinnen, die Hilfsgüter bringen wollten, macht sich die "Zeit" zum Propagandasprachrohr der Israelis, um das Massaker, bei dem nach letzten Meldungen 20 Menschen von ihnen getötet wurden, zu beschönigen und akzeptabel zu machen. Nach Darstellung des Blattes waren die eigentlichen Opfer tatsächlich die schiessenden israelischen Soldaten, die Angst, Schrecken und Tod verbreiteten. Ihnen sei ein bedauerliches "Missgeschick" unterlaufen.

[ vollständiger Beitrag ]

28. März 2010 - Israelische Linke:

Ein offener Brief an die LINKE

Liebe GenossInnen,

diesen Brief schicken wir Euch als israelische StaatsbürgerInnen, die in linken Gruppen und Organisationen in Israel/Palästina aktiv sind. Diese befassen sich mit Themen wie z. B den Menschenrechten, Ökologie, Frieden, Flüchtlingshilfe, soziale Gerechtigkeit, den Arbeiterrechten, Feminismus und deren Kämpfen. Wir setzen uns in unserem Land und in unserer Gesellschaft für eine grundlegende soziale Veränderung ein, für das Ende der Besatzung und die Schaffung einer Gesellschaft, in der alle BewohnerInnen des Landes gleiche Rechte genießen.

[ vollständig bei ZMAG / ZNET Deutschland ] [ in SiG #82 ]

22. Februar 2010 - Norman G. Finkelstein, Prag:

"Massenmedien und Besetzung von Palästina, Bild und Wirklichkeit"

Englisch mit deutschen Untertitel, Casa Gelmi,

Veranstalter: Friends of Palestine, Prag;

2. Vortrag einer Reihe von vier Vorträgen,

von denen der dritte verhindert wurde.

[ YouTube, Teil 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ]

18.02.2010 Anis Hamadeh:
Redeverbot für Finkelstein in Berlin: eine Demokratie, die keine ist

22.02.2010 Rolf Verleger:
Finkelstein hat seinen Flug nach Deutschland storniert

28.02.2010 Interview mit Norman G. Finkelstein:
Deutschland - Israel - Palästina

02.03.2010 Moshe Zuckermann:
Von Stiftungen und Anstiftern

13. Februar 2010 - Uri Avnery:

Eine Stinkbombe

DIE NETANYAHU Regierung hat in dieser Woche unter Mahmoud Abbas’ Stuhl eine Stinkbombe losgelassen.

Seit Monaten hat Abbas den Ministerpräsidenten geärgert. Er weigerte sich, mit ihm „Friedensverhandlungen“ zu beginnen, während sich die Siedlungen in der Westbank und in Ostjerusalem kontinuierlich ausdehnen.

Jeder weiß, dass die vorgeschlagenen Verhandlungen keine Bedeutung haben und nirgendwo hinführen. Binyamin Netanyahu benötigt sie, um den amerikanischen Druck abzulenken. Barack Obama braucht sie, um irgend einen Erfolg vorzuweisen, sei er auch noch so gering. Aber Abbas weiß, seine Einwilligung werde Hamas helfen, ihn als Kollaborateur hinzustellen.

[ vollständiger Artikel ]

28. November 2009 - Uri Avnery:

'...Ein kleiner Knabe soll sie treiben!'

Obama benötigt ein Erfolgserlebnis. Es wird gesagt, er habe bis jetzt keinen einzigen Erfolg in der internationalen Arena gehabt. Hier endlich ist ein Erfolg. Netanyahus Einfrieren - pardon, Einschränkung - pardon, Suspendierung - der Siedlungsaktivitäten.

[ vollständiger Artikel ]

10. Oktober 2009 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Kommentar zum Artikel in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 7.10.09:

„Schwierige Annäherung“ von Tomas Avenarius 

Die Nürnberger Prozesse verpflichten zu Widerstand

gegen Kriegsverbrechen und illegale Besatzung 

Es geht um die angestrebte Einheit der Palästinenser, die gezielt von bestimmten westlichen Regierungen, darunter Deutschland, verhindert wird, indem der demokratische Sieg von Hamas in freien Wahlen aberkannt wurde. Diese grundsätzliche Tatsache zu ignorieren, wie im SZ-Artikel „Schwierige Annäherung“ von Tomas Avenarius vom 7.10.2009, ist gravierend.

[ vollständiger Kommentar ]

4. Oktober 2009 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Kommentar in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 1.10.2009:

„Dialog mit Iran“ von pkr

Klare Absage an alte vorsätzliche Spekulationen

Zwei Tage vor der Abrüstungsresolution im UN-Sicherheitsrat gab es einen Bericht zum Thema in der Süddeutschen Zeitung. Ein weiterer Bericht wurde aber Tage später auf Seite 8 versteckt: Keine Titel-Seite, kein Kommentar. Dagegen ging die Verteufelung des Irans an exponierter Stelle in der Süddeutschen Zeitung weiter einschließlich unverschämter Karikaturen. Diese Medienattitüde ist grundsätzlich abzulehnen, weil sie mit dem Rechtsprinzip der Bona Fide nicht vereinbar ist. Auch nicht mit dem gebotenen Respekt der Öffentlichkeit gegenüber eines ausländischen Staatschefs. Es ist nirgends zu sehen, wie und wo der Iran diese diplomatischen Gepflogenheiten gebrochen hätte, vor allem jetzt, wenn der Iran zusätzliche IAEA-Inspektionen auf einer seiner Urananreicherungsanlagen erlaubt. Technische Details dieser spezifischen Materie sind der Internationalen Atombehörde (IAEA) zu überlassen. Grundsätze des Rechts und damit des Völkerrechts sollten die Beurteilung der Ereignisse, der Berichterstattung und Kommentare leiten.

[ vollständiger Kommentar ]

23. Juni 2009 - Neues Deutschland:

»Judentum heißt plötzlich: Immer Recht haben«

Rolf Verleger über seinen Rauswurf aus dem Zentralrat der Juden, vernichtete jüdische Kultur und Obamas Nahost-Politik

Der 57-jährige Psychologe und Autor (»Israels Irrweg«) war bis 17. Juni Delegierter des Landesverbands Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland. Mit Rolf Verleger sprach für ND Susann Witt-Stahl.

[ vollständiges Interview ]

2. Juni 2009 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Exzellenter Nährboden für die Wühlarbeit faschistischer Kräfte aus Tel-Aviv

Israels Regierungsleute finden mit ihrer Position immer noch großen Anklang im wichtigsten und auflagenstärksten deutschen Presse-Organ für Meinungsbildner und Führungskräfte, der Süddeutschen Zeitung. Deshalb Kommentare zum

Artikel in Süddeutsche Zeitung vom 2.6.2009:
“Obamas nahöstlicher Balanceakt” von Tomas Avenarius

und zur
dpa-Meldung vom 2.6.2009:
“Abbas geht gegen Hamas vor”

[ vollständiger Kommentar ]

4. Februar 2009 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Druck auf Israel erhöhen

Im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz hat die Lobby der israelischen Regierung in Deutschland gute Arbeit geleistet. Hier eine Stellungnahme zu einem ihrer merkwürdigsten Vertreter.

[ vollständiger Kommentar ]

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