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1. Mai

Hier ein paar Fotos von der Demo und unserem Stand beim DGB-Fest im Westfalenpark. Wir haben im Park Unterschriften für die Europäische Bürgerìnnen-Initaitive "Tax the Rich" (https://www.attac.de/kampagnen/tax-the-rich/ebi) gesammelt. Unser Stand hat sich deshalb thematisch mit der Steuerproblematik auseinandergesetzt, einmal mit einem Quiz, außerdem mit einer qualifizierten Ausstellung auf einer Stellwand. 


15. April: Vortrag: Das Gebäudeenegiegesetz


Beteiligung am Ostermarsch 2024


18. März: Schritte zu einer Steuer-Revolution

Ref.: Karl-Martin Hentschel; er war lange Jahre Vorsitzender der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Landtag von Schleswig-Holstein. Er ist Mitverfasser eines Buches zum Thema.

Hier ein Link zu einem Interview mit ihm zu seinem Buch, das ganz gut auch den Inhalt seines Vortrages wieder gibt.

 


14.3.: Ein denkwürdiger Abend zum Krieg in Gaza: Andreas Zumach spricht im Union-Gewerbehof

Eingeladen hatten Attac Dortmund, Dortmunder Friedensforum und IPPNW Dortmund. Einen Bericht über die wichtigsten Aussagen des Referenten findet ihr weiter unten.

Der Journalist Andreas Zumach war von 1988-2020 Korre­spondent bei den Vereinten Nationen in Genf und ist langjähri­ger Experte für den Nahost-Konflikt. 2009 wurde ihm für sein friedens- und menschenrechtspolit­isches Engagement als Journalist der Göt­tinger Friedenspreis verliehen.

Die Karte (rechter Teil) zeigt den Stand von 2015. Inzwischen ist das palästinensische Land durch Tausende von weiteren illegalen Siedlungen weiter zersplittert.

Ein denkwürdiger Abend zum Krieg in Gaza

Mit einem Schaubild (s. oben) über den Verlust des den Palästinensern 1945 eigentlich zugesagten Landes begann Andreas Zumach seinen Vortrag am Donnerstag Abend in der Werkhalle im Union Gewerbehof. Drei hauptsächliche Ursachen benannte er für die zunehmende Frustration unter den Palästinensern, aus der die Menschen verachtende Gewalt der Hamas erklärbar werde: Die Verweigerung des seit 1947 völkerrechtlich verbrieften Anrechts auf staatliche Selbstbestimmung, die - schon vor dem Krieg - durch die israelische Blockade menschenunwürdigen Zustände in Gaza und die inzwischen 70.000 illegalen Siedler im Westjordanland. „Erklärbar“ heiße aber nicht zu billigen, fuhr der Referent fort. Aber ohne eine Erklärung der Hintergründe seien Lösungen des Problems nicht zu finden. Mögliche Lösungen unterteilte Andreas Zumach in drei Kategorien: kurz-, mittel- und langfristige.

Kurzfristig sei die Gefahr weiterer tausender Tote durch Hunger, israelische Bombardements und zerstörte medizinische Versorgung sehr hoch. Israel komme den im Völkerrecht fest gehaltenen humanitären Verpflichtungen, die auch im Krieg und für eine Besatzungsmacht gelten, in keiner Weise nach. Deshalb gebe es einen Appell an Guterres, eine international überwachte Schutzzone außerhalb von Gaza einzurichten. Allerdings sei die Gefahr groß, dass Israel dadurch eine endgültige Vertreibung der Palästinenser aus Gaza erreiche (Nakba 2.0).

Nach Ende des Krieges sei die Frage, wer in Gaza das Sagen haben werde. Die palästinensische Autonomiebehörde sei dazu nicht in der Lage. Eine Koalition arabischer Staaten ohne Zusage für einen palästinensischen Staat und für die Finanzierung des Wiederaufbaus sei illusorisch. Für ein denkbares internationales „Protektorat“ stelle sich die Frage, welches Land bereit sei, Personal, Geld usw. bereit zu stellen.

Die beste langfristige Lösung sei der Vorschlag für einen gemeinsamen säkularen Staat mit gleichen – auch religiösen – Rechten für alle Einwohner. Ein Zwischenmodell bis dahin sei eine binationale Föderation.

Die immer noch hoch gehaltene Zweistaatenlösung sei kaum mehr vorstellbar und würde an mindestens zwei Fragen scheitern: Wo bleiben die inzwischen 70.000 illegalen israelischen Siedler? Eine angeordnete Rücksiedlung würde einen Bürgerkrieg in Israel auslösen. Und: Welche endgültigen Grenzen würde Israel hinnehmen? Das immer wieder als Verhinderungsgrund angegebene Rückkehrrecht der vertriebenen und inzwischen mit Nachkommen auf 5,3 Mio angewachsenen Palästinensern sei lösbar, weil nur ein kleiner Teil von ihnen dieses Individualrecht in Anspruch nehmen werde. Allerdings müsste dieses Recht überhaupt erst einmal von Israel anerkannt werden.

Abschließend betonte der Referent die besondere deutsche Verantwortung für einen sicheren Staat Israel. Da aber genau diese Sicherheit durch die Politik der israelischen Regierung, die immer weiteren Hass schürt, gefährdet werde, würde eine deutliche deutsche Kritik daran geradezu der Sicherheit Israels dienen.

An die 100 – in Präsenz und online – Teilnehmenden hatten noch viele Fragen und Stellungnahmen, sodass die Veranstaltung erst nach 2,5 Stunden zu Ende ging. Ein aufklärender und hoch interessanter Abend auf Einladung von Attac, dem Friedensforum und der IPPNW.


19. Februar: Tatort Guinea: Bauxit für deutsche Autos - Hunger für die Menschen

Bild: Gisela Klein Ganz im Gegensatz zu dieser Zuhörerin folgten die Teilnehmenden höchst interessiert dem Vortrag der Referentin von FIAN, an den sich eine lebhafte Diskussion anschloss.

Die Präsentation zu diesem Vortrag: hier


22. Januar: Film: The last seed - Der Kampf um Saatgut in Afrika

Der Film beginnt mit einer Hymne an das Samenkorn. Es steht sinnbildlich für die schöp­ferische Kraft der Natur. Samen haben sich an die Bedingungen auf und unter der Erde angepasst und sorgen bei sorgfältiger Kultivierung für ein reichhaltiges Nahrungsange­bot auch unter sich verändernden Umweltbedingungen.

Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft nach dem 2. Weltkrieg begann der Kampf gegen die Natur statt im Einklang mit ihr. Für eine Steigerung des Nahrungsangebots setzte man jetzt auf künstliche Düngemittel und den Einsatz von Giftstoffen zur Un­krautbeseitigung, Stoffe, die zuvor im Krieg zum Teil zur Vernichtung des Gegners eingesetzt worden waren. Konzerne aus den USA und Europa, die ein gutes Geschäft wit­terten, überredeten afrikanische Regierungen, ihren Bauern und Bäuerinnen die Vorzü­ge modernen Saatguts nahezubringen. Dieses wurde mit großen Versprechungen und zusammen mit künstlichem Dünger und Pestiziden an die dörflichen Gemeinden verteilt. Zuerst übernahm der Staat die Kosten, später musste es teuer gekauft werden. Die mit viel Tamtam beworbene sogenannte "Grüne Revolution" (Green Revolution) der Bill & Melinda Gates Stiftung vergrößerte allerdings die Nahrungsnot und brachte Bäuerinnen und Bauern in die Abhängkeit von den großen Saatgut- und Chemiekonzernen.

Eingebettet in wissenschaftliche Analysen und untermalt von Musik schildert der Film anhand vieler Beispiele den Kampf lokaler Gemeinden für die Bewahrung und Anwen­dung ihrer über Jahrhunderte erworbenen Kenntnisse. Dabei ist klar. Es geht nicht um ein Zurück in die Vergangenheit, sondern unter Ausnutzung des reichen Erbes der Vor­fahren um die Entwicklung einer ökologischen Landwirtschaft im Einklang mit der Natur.

Leider kamen weniger Zuschauer als erwartet. Die, die gekommen waren, empfanden den Film als sehr inspirierend. Sie hätten allerdings gerne mehr über die Chancen erfah­ren, in Afrika eine ökologische Landwirtschaft gegen die Agrarkonzerne durchzusetzen. Insofern wäre es hilfreich gewesen, einen Referenten oder eine Referentin mit entsprechender Expertise vor Ort zu haben. So kam man ins Gespräch über genmanipuliertes Saatgut bei uns, dessen Wirkung auf die Gesundheit noch völlig unerforscht ist. Denn auch in Deutschland kämpfen Bäuerinnen und Bauern unterstützt von "Aktion Agrar", eine Ausgründung von Attac, für eine andere Agrarpolitik.

Die mitgebrachten Aktionshefte "Agrarwende anpacken" und "Futtermittelimporte stop­pen" stießen daher am Ende der Veranstaltung auf lebhaftes Interesse.


21.12. Beteiligung an der bundesweiten Aktion: Gemeingut pfändet LIDL, Aldi und BMW


18.12.: Prof. Dr. Dietmar Köster, MdEUP: Die Zukunft einer europäischen Friedensordnung

Eine gut besuchte Veranstaltung, moderiert von Jutta Reiter, DGB Dortmund.

Leider konnten weitere 24 Interessierte online nicht teilnehmen, weil die Übertragungsleitung aus der Auslandsgesellschaft nicht hergestellt werden konnte.


20. November: Mario Neumann (medico): Die liberale Gesellschaft und ihr autoritärer Zeitgeist

Ein wirklich interessanter Vortrag, in dem der Referent den Zusammenhang zwischen neoliberaler Gesellschaft und dem Erstarken des Rechtspopulismus analysiert!

Seine Präsentation kann hier nachgelesen werden. Um der Präsentation besser folgen zu können, hier der Versuch einer Zusammenfassung des Vortrages.


18.9.: Christoph Trautvetter, Netzwerk Steuergerechtigkeit: "Ungleichheit bedroht sozial-ökologischen Wandel"

Mitschnitt der Veranstaltung durch Attac-Radio im Freien Radio Kassel (UkW 105,8)
auch im Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK
oder direkt hier

Die Präsentation des Referenten ist hier einsehbar.


15.9.: Beteiligung am FFF-Streik


21. August: Vortrag: Die Krankenhausreform NRW Was steckt dahinter?

Referent war Achim Teusch, Arzt, aktiv in der Gewerkschaft verdi und im Verein demokratischer Ärzt*innen, langjähriger Betriebsratsvorsitzender eines Karnakenhauses in NRW

Seine Präsentation ist hier verlinkt.


17. Juli: Florian Warweg, Nachdenkseiten: Medien: Vierte Gewalt oder Meinungsmacher?

Ein erfolgreicher Versuch: Mitten im Sommerloch erschienen zahlreiche Zuhörende und Diskutierende im Werkhof des Gewerbehofes und genau so zahlreich waren die online-Zugeschalteten.

Florian Warweg, Redakteur und Parlamentsbericht­erstatter des reichweitenstärksten linken Alternativ­mediums NachDenkSeiten (www.nachdenkseiten.de) sprach über den "Auftrag der Medien in der Demokratie und die Realität".

Der Referent hat seinen Vortrag verschriftlich und er wurde auf den Nachdenkseiten veröffentlicht: hier


Mai: Info-Stand zum Mercosur-Abkommen

Beteiligung an der Mercosur-Aktionswoche mit einem Info-Stand in der Stadtmitte. Näheres zum Abkommen: https://power-shift.de/pm-eu-lateinamerika-abkommen-powershift-fordert-kehrtwende-fuer-eine-global-gerechte-handelspolitik/

15. Mai: Werner Rügemer: Hinter dem Nebel der Kriegspropaganda: Welche wirtschaftlichen und politischen Interessen bestehen an der Ukraine?

Dr. Werner Rügemer, Publizist und interventionistischer Philosoph. Veröffentlichung zum Thema: * Ukraine: Extremes Muster neo liberaler Neuordnung, in: Hannes Hofbauer (Hg.): Kriegsfolgen. Wie der Kampf um die Ukraine die Welt verändert, Wien 2023

Zahlreiche Zuhörende in der Auslandsgesellschaft und online Teilnehmende folgten den interessanten und zuspitzenden Ausführungen Werner Rügemers.

Seine zentrale These gleich zu Beginn: „Es kommt nicht darauf an, wer den Krieg beginnt, sondern wer ihn vorbereitet.“ Davon ausgehend analysierte W.R. die ökonomische Situation der Ukraine vor dem Krieg und die westlichen Interessen an dem Land. Hier nur in Stichpunkten:

* geringster gesetzlicher Mindestlohn 0,34 € (2015) in Europa; inzwischen auf 1,21 € gestiegen;

* größter gender pay gap;

* korruptestes Land in Europa;

* Abbau der vorher (aus UDSSR-Zeiten) geltenden Arbeitsrechte:

* Null-Std.-Verträge → völlig unsichere Lebenssituation;

* Entlassungen müssen nicht begründet werden;

* Gewerkschaftsbesitz wurde enteignet

Folgen:

* Ansiedlung von 2500 Textilfirmen, die nicht mehr in Asien produzieren lassen müssen;

* Arbeitsmigration!

 

Situation in der Landwirtschaft (bes. interessant wegen der sehr guten Böden):

Die vorher in Genossenschaften organisierten Bauern erhielten 3 – 4 ha Eigentum; unzureichend für eigene Produktion [hier Diskussion sinnvoll; T.S.] → ukainische Oligarchen pachten riesige Ländereien für 150 €/ha/Jahr; Betrieb durch US-Konzerne mit Steuersitz in „Oasen“ (wie übrigens auch Selensky selbst).

 

Folge:

Ukraine ärmstes Land in Europa, an dem westl. Konzerne größtes Interesse haben:

* Die am Krieg direkt beteiligten Rüstungsfirmen (exorbitante Gewinnsteigerungen!); schon lange vor dem Krieg größte Armee mit den meisten Soldaten in Europa mit enormer Aufrüstung;

* alle übrigen insbesondere auch an den Milliarden-Gewinnen, die sich aus dem Wiederaufbau ergeben.

Organisiert alles durch Blackrock, deren Vetreter*innen in den Regierungen der Ukraine, Deutschlands und der USA sitzen.

 

Die Schulden des schon vor dem Krieg am höchsten verschuldete Land in Europa können sich die USA aufgrund eines besonderen Gesetzes („land lease act“) durch besonders günstige Bedingungen für Investoren und durch Militärstützpunkte „bezahlen“ lassen.


1. Mai 2023

Am Kampftag der Arbeiterklasse haben wir den Kampf gegen die Aktienrente geführt :) !


Link zu Auszügen aus der Präsentation von Alfred Eibl von der Finanz- und Steuer-AG, die wir auf unserer Stellwand (hinten mittig) präsentierten.


Ebenfalls Link zur Tabelle mit den Rentenverschlechterungen für unser Spielbrett (offensichtlich ein Anziehungspunkt für Kinder).


Außerdem haben wir die Attac-Petition gegen die Aktienrente verteilt und Unterschriften gesammelt.
https://www.attac.de/fileadmin/user_upload/Kampagnen/Rente/aktienrente-liste2023__01-1.pdf


24. April: Sonderveranstaltung: Reiner Braun: "Wie ist Frieden in der Ukraine möglich?"

Foto: Claus Stille (Ausschnitt)

Der Krieg in der Ukraine ist mittlerweile ein brutale Abnutzungskrieg beider Kriegsparteien? Was bedeutet dieser Krieg in Europa? Wie verschieben sich die Machtverhältnisse der Staaten, Mächte und Bündnisse? Sind ein Waffenstillstand, Verhandlungen und auf mittlere und lange Frist Frieden zwischen der Ukraine und Russland möglich? Ist Pazifismus eine Vision, die sich dauerhaft erledigt hat?

Diese Fragen und mehr beantwortet der Historiker, Journalist und Friedensaktivist wie Friedensforscher Reiner Braun in einem Vortrag und anschließendem Gespräch mit den Teilnehmenden in der Pauluskirche. Braun hat jahrzehntelange Erfahrung in der Friedensbewegung. Seit 1982 ist er bei den „Naturwissenschaftlern für den Frieden“ aktiv, im Zeitraum von 1987 bis 2001 auch als Geschäftsführer.Außerdem ist er Co-Präsident des International Peace Bureau (IPB) Er ist Autor und Herausgeber verschiedener Bücher über Frieden und Nachhaltigkeit.

Zu dem Abend mit ihm in der Pauluskirche lud auch das Friedensforumattac und der IPPNW, Vereinigung der Ärztinnen und Ärzte gegen den Atomkrieg ein. Alle drei Organisationen sind Mitglieder des Klimabündnisses Dortmund.


17. April: Angelika Claußen, IPPNW: Klimaschutz im Angesicht von Krieg und Aufrüstung? Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

Ein gut besuchter Vortrag (online und in Präsenz in der Auslandsgesellschaft) in unserer monatlichen Reihe in Kooperation mit dem DGB Dortmund. Diesmal mit weiteren Kooperationspartnern: IPPNW Dortmund und Friedensforum.

Dr. Angelika Claußen, Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ist Vorstandsvorsitzende von IPPNW Deutschland sowie Präsidentin der IPPNW Europa, den Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. Sie hat mehrere Artikel zum Thema "Abrüsten, um das Klima zu retten" verfasst.

Ihre Präsentation, entlang der man ihrem Vortrag gut nachfolgen kann, ist hier verlinkt.


Beteiligung am Ostermarsch 2023


20. März: Bodo Ellmers: Privates Kapital in der Entwicklungshilfe - Wunderwaffe oder Schuldenfalle?

Bodo Ellmers leitet den Arbeitsbereich „Entwicklungsfinanzierung und Steuergerechtigkeit“ bei Global Policy Forum, einer NGO, die sich auf die Beobachtung und Beeinflussung bei den Vereinten Nationen spezialisiert hat. Er hat zuvor als Mitarbeiter bei Eurodad in Brüssel über fast ein Jahrzehnt die europäische Schuldenerlassbe­wegung koordiniert, war als Berater für die Re­form der Internationalen Finanz- architektur für die UN tätig, und hat zahlreiche Länderstudien zu Entwicklungsfinanzierung in den Ländern des globalen Südens erstellt. Er ist Mitglied im Koordinierungskreis des Netzwerks Steuergerechtigkeit, dort mit Fokus auf internationale Steuergerechtigkeit.

Link zur Präsentation


23. Februar: Andreas Zumach: „Trotz Ukrainekrieg: Für eine ökologische, militärarme(freie), sozial und global gerechte Zeitenwende“

Kostspielige Hochrüstung, eine auf lange Dauer angelegte Konfrontation mit Russland sowie die Vernachlässigung von Klimawandel, Hunger und anderen globalen Herausforderungen -diese "Zeitenwende" bieten  Politik und Medien fast unisono an als angeblich alternativlose  Antwort auf den derzeitigen russischen Krieg gegen die Ukraine.  Der Pazifismus sei angeblich gescheitert und das Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" endgültig widerlegt.
Was wären die  Chancen und notwendigen Schritte für eine militärarme bzw.- freie, ökologische sowie sozial und global gerechte Zeitenwende und für eine europäische Friedensordnung, die es nur mit Russland geben kann?

Veranst.:Dortmunder Friedensforum & Attac Dortmund


13. Februar: Prof. Dr. Wolfram Elsner: China: Themen: Kriegsgefahr und Digitalisierung

Wolfram Elsner, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bremen; Lehr- und Forscungsaufenthalte in Europa, USA, Australien, Südafrika, Russland, Mexiko, China

Die Veranstaltung war überaus gut besucht: Sowohl online wie in präsenz jeweils rund 30 Teilnehmende. Sie hörten einen lebhaften Vortrag entlang der Stichpunkte in seiner Präsentation


4. Februar: Info-Stand zum Ukraine-Krieg

Am Stand sieht es zwar ziemlich leer aus; er war aber eher ein "Eye-Catcher" für die Passan-
ten. Auf beiden Seiten der Lindemannstraße haben wir in gut zwei Stunden etwas entfernt vom 
Infostand 180 Flugblätter verteilt und einige gute Gespräche geführt. "Noch nie sind derart 
viele Leute aktiv zum Stand gekommen, nie habe ich ein derartiges Redebedürfnis vorgefunden,  etliche, die 
sich hilflos-empört zeigten ob dessen, was passiert und etliche, wirklich etliche die sich ausdrücklich 
bedankt haben, sich erleichtert zeigten, dass wir das machen. -Nein, das war in meinen Augen was
Neues, was auf ein sehr starkes Bedürfnis vieler Menschen traf", so eine Attacie.

16. Januar: Skandalöse Expansion fossiler Energien in Afrika

Katrin Ganswindt ist Campagnerin und leitet die internationale Finanzrecherche bei urgewald.

Vortrag von Katrin Ganswindt, urgewald