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Ein anderes Europa ist möglich!
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Analysen und Texte zur Europäischen Union

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Internationale Netzwerke

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Aktuelles

(Weitere Nachrichten/ Analysen hier)
 Ablehnung der OMNIBUS-Gesetze der EU
STOP Rearm Europe:  https://stoprearm.org/ 

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Weltsozialforum 2026 in Benin, Cotonou 
4. Bis 8. August 2026
https://fsm2026benin.org/ 

Das Weltsozialforum wurde 2001 in Porto Alegre, Brasilien gegründet, als „Globalisierung von unten“. Es ist eine Gegenbewegung zum Weltwirtschaftsforum (Davos) mit dem Motto: „Eine andere Welt ist möglich“. 
Das WSF ist ein Raum für Debatten und Austausch. Eine zentrale Rolle spielen Organisationen aus dem Globalen Süden. (Charta der Prinzipien, 2001, hier S. 33-34)

Das Weltsozialforum 2026 wirdvom zivilgesellschaftlichen „Netzwerk der Globalen Konvergenz von Kämpfen für Land, Wasser und bäuerliches Saatgut (CGLTE-OA)“ organisiert. CGLTE-OA ist eine Basisorganisation mit Millionen von Mitgliedern in verschiedenen afrikanischen Staaten ( Vgl. z.B. den Bericht

Der Fokus des WS 2026 liegt auf der zivilgesellschaftlichen Vernetzung, auf Grassroots-Organisationen. Kämpfe aus verschiedenen Weltregionen sollen zusammengeführt werden.

Ein Ausgangspunkt der Überlegungen zur Gestaltung der Inhalte des WSF 2026 ist die gemeinsame Erfahrung von tiefgreifenden Veränderungen in ökonomischen und politischen Strukturen, wie zum Beispiel:

  • Wachsender Nationalismus statt internationaler Solidarität und Völkerverständigung
  • Kriege werden verstärkt als Mittel eingesetzt, um Machtansprüche durchzusetzen
  • steigende Kriegsgefahr in von Kriegen noch nicht unmittelbar betroffenen Regionen
  • Verengung der Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft
  • Folgen des Klimawandels, in Afrika besonders sichtbar als Krise der Landwirtschaft 

Das Programm des Weltsozialforums 2026 umfasst 15 zentrale Themen – von „Bildung und Zugang zu Wissen“ und „Bürgermobilisierung und soziale Bewegungen“ über “Dekolonialisierung und Souveränität“, „Frieden, Abrüstung und Selbstbestimmung“ bis zur „Zukunft des Forums“. 

Erwartet werden ca. 50.000 Teilnehmer/innen vor Ort. 

Ein Teil der Veranstaltungen wird hybrid angeboten. Somit ist auch eine Online-Teilnahme möglich, auch diese setzt eine Anmeldung/Registrierung voraus. Anmeldeschluss ist der 15.07.2026
Infos zur Teilnahme: https://fsm2026benin.org/comment-participer/?lang=en 
Teilnahmegebühr 30 Euro
Registrieren: https://fsm2026benin.org/inscription/?lang=en 

Die Beteiligung aus Deutschland wird hauptsächlich organisiert von attac, WEED, Brot für die Welt, im Rahmen von D-A-CH, einer Vernetzung von Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 
Ziel dieser Vernetzungsstruktur ist nicht nur die Werbung für das WSF 2026, die Organisation der Teilnahme und die Pressearbeit während des WSF. Es sollen Anschlussveranstaltungen möglich gemacht werden, damit auch im deutschsprachigen Raum Themen und Ergebnisse des WSF 2026 diskutiert werden. Anliegen ist, das Weltsozialforum als einen Ort der Gegenmacht wieder bekannter und einflussreicher zu machen. 

Weitere Informationen zum Weltsozialforum:
- ATTAC-AG Internationales: https://www.attac-netzwerk.de/arbeitsgruppen/rag-internationales/startseite
- https://weltsozialforum.org/ 
- https://www.sand-im-getriebe.org/themen/weltsozialforum  

 

2025

AG Europa: Online-Veranstaltung am Dienstag, 4.11.2025:

- DIE EUROPÄISCHE UNION IN NEUEM GEWAND -
HÖCHSTE GEFAHR FÜR MENSCH UND UMWELT 
DURCH SCHWÄCHERE REGELN

Referent: Felix Duffy, LobbyControl e.V.
-→Flyer hier
-→Inhalt des Referats:
Weniger Regeln, mehr Einfluss: Wie Europas Schutzstandards unter Druck geraten
Eine beispiellose Welle droht Europas Gesetze und Schutzregeln abzuschwächen und den Gesetzgebungsprozess anfälliger für einseitigen Lobbyeinfluss von Konzernen zu machen.
https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-in-der-eu/weniger-regeln-mehr-einfluss-wie-europas-schutzstandards-unter-druck-geraten-121846/ 

September 2025
470 Organisationen warnen: 
EU plant beispiellosen Angriff 
auf soziale und ökologische Schutzvorschriften - 
Text der Erklärung und Unterschriften
Kurzfassung: Attac Österreich: "Menschenrechte, soziale Rechte und Umweltschutz fördern, anstatt sie Profitinteressen opfern" - Weiterlesen

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Attac-Österreich:
Wie Rüstungskonzerne Europas Sicherheitspolitik beeinflussen

Ein neuer Bericht von Attac zeigt, wie massiv die Rüstungslobby in den vergangenen Jahren ihren Einfluss auf die europäische Politik ausgebaut hat. Die Auswertung und Analyse des EU-Lobbyregisters zeigt, dass die Kontakte mit EU-Politiker*innen ein Rekordniveau erreicht haben.

AG Europa : 
Die EU - Vorreiter bei Aufrüstung und Militarisierung
Factsheet , September 2025

Gegen Militarisierung und Hochrüstung – für friedliche Konfliktlösungen
Factsheet, Oktober 2025

Stop ReArm Europe!  - https://stoprearm.org/ 

Let’s organize a European movement against ReArm Europe! Join us!
We oppose the EU’s plans to spend an extra €800 billion on arms. This will be €800 billion stolen. Stolen from social services, health, education, labour, peace building, international cooperation, from a just transition and climate justice. It will only benefit arms manufacturers in Europe, in the USA and elsewhere. (…)
Initiiert von Attac Italien, Attac Spanien, TNI, Transform!, ARCI, IPB, Stop the War Coalition u. a. m.
Unterschrieben von Attac Deutschland, Attac Frankreich, Attac Österreich und über 600 weitere Organisationen in Europa
https://stoprearm.org/signatories/ 

20.11.2025 - Stop Rearm Europe: OPEN LETTER to Euro-parliamentarians: Over 800 organisations call Euro-parliamentarians to move the money from war to peace
https://stoprearm.org/wp-content/uploads/2025/11/SRE-Letter2MEPs2025_Final.pdf

Analysen, Infos: 
https://transform-network.net/blog/report/the-acceleration-of-europes-militarisation-inside-the-rearm-europe-plan/ 
https://www.imi-online.de/2025/06/06/ausdruck-juni-2025/ 
IMI-Aktuell 2025/352 (25. Juni 2025): NATO: 5% beschlossen