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Corona

Donnerstag, 15. Juli 2021, 20.00 Uhr
Online-Veranstaltung: Zoom-Link im Veranstaltungskalender der Website kirchheim.forum2030.de
Prof. Dr. Rudolf Hickel*

Wer zahlt – wie – die Corona-Rechnung?

Die Corona-Krise hat das Leben von uns allen verändert - aber nicht in gleichem Maße.
Es ist klar geworden: eine allein auf Renditen ausgerichtete Wirtschaft birgt immense Risiken. Nicht der Wettbewerb, sondern Solidarität und staatliche Interventionen tragen uns durch die Krise.
Unternehmen erleben den Zusammenbruch von Lieferketten. Menschen ringen um gesicherte Einkommen. Neubewertungen von Dienstleistungen finden statt. Der Gesundheitssektor und der Einzelhandel werden plötzlich als systemrelevant erkannt. Die zumeist von Frauen kostenlos geleistete Care-Arbeit für Familie, Kinder, Ältere, Kranke wird es aber eher nicht.
Gleichzeitig stellt die Krise überkommene haushaltspolitische Dogmen wie die „schwarze Null“ in kürzester Frist in Frage. Wirtschafts-, Geld- und Fiskalpolitik folgen inzwischen weitgehend pragmatischen Ansätzen. Aktuell werden viele Milliarden Euro in die Hand genommen, um die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.
Wir müssen schon bei der Krisenbekämpfung darüber nachdenken, wie die unvermeidlichen Krisenlasten in der Post-Pandemiezeit auf starke Schultern verteilt werden können.
Die unlängst beschlossenen spontanen wirtschaftspolitischen Stabilisierungsprogramme sind kurzfristige Notlösungen. Denn die Lebensrisiken der Weltbevölkerung werden explodieren, wenn wir an der bisherigen Wirtschaftsweise festhalten.
Niemals zuvor war die „große sozial-ökologische Transformation“ so notwendig wie heute.

* Rudolf Hickel, geb. 1942, war ab 1972 Professor für Politische Ökonomie an der Universität Bremen. Von 2001 bis 2009 war er Gründungsdirektor des „Instituts für Arbeit und Wirtschaft“ (IAW) an der Uni Bremen. Seit seiner Emeritierung ist er Forschungsleiter am IAW im Bereich Finanzpolitik. Er ist außerdem Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Attac.


attac Kampagne Wer zahlt? (website, Flyer)

bundes-attac hat eine website mit Material (Flyer) ein gerichtet

 www.attac.de/kampagnen/wer-zahlt/startseite-wer-zahlt


„Frei“handel – TTIP, CETA, Mercosur

als Schwerpunkte (im Archiv)

>>TTIP

>>Mercosur

>>CETA

Bilder:

>>CETA-Aktion beim Jubiläumsparteitag der Grünen

attac-freiburg arbeitet mit im  Netzwerk Gerechter Welthandel BaWü, in dem Naturfreunde, KAB, BUND, Ver.di, Foodwatch und 11 andere Organisationen aktiv sind.


Friedenspolitik: gegen die Militarisierung der EU, Deutschlands

sind wir dabei mit  Friedensforum, DFG-VK, ICAN, darunter   gemeinsameVeranstaltungen mit Jürgen Wagner/„Informationsstelle Militarisierung“,   zur Aufrüstung der EU , Defender- Manöver, Aktionen auf dem Rathausplatz        >>Fotos              

mit AntiAtom Freiburg: – Hiroshima- Tag  -  gegen Atomwaffen – für Beitritt Deutschlands zum  Antiatomwaffenvertrag


Sozial – ökologische Transformation

attac-freiburg ist  Bündnispartner für einen Fuß- und Radentscheid in Freiburg. Für eine Verkehrswende  (>>Fotos)

Unterstützer im Klimabündnis  Freiburgund Unterstützung vonFridays for Future für globale Klimagerechtigkeit    (>>Fotos )        

gemeinsam mit greenpeace  gegen die Freihandelsabkommen Mercosur/zu Europa und  bei Rathausplatz-Aktion 2020: Nach Corona nicht so weiter wie bisher   >>Fotos       Rede v. Christoph?

Zusammenarbeit mit EWF -  DGBund ver.di:   bei Veranstaltungen, 1. Mai


Für ein soziales – friedliches – demokratisches- ökologisches Europa

Stellungnahmen und Kritik zu EU-Politik/Europafragen   -  (>>Archiv: Europakongress 2018)  Aktion  und Demo mit greenpeace, Friedensforum, DGB, EWF 2019

Mitarbeit in attac – AG Europa


Steuer - und Finanzpolitik

mit Steuertransparenz Konzerne  zum Steuerzahlen bringen   – attac.at  (Lastenausgleich der Reichsten)  -   Steuer- und Finanzcrash – Veranstaltungen