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Willkommen auf der Homepage der Attac EKU-AG (Energie-Klima-Umwelt)

Globalisierung hat noch mehr Aspekte als Geld­politik, Steuern und Verflechtung der Finanzmärkte. Sie hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Umwelt. Die Expansion einer ausbeutenden Wirtschaft, die Privati­sierung von Gemeinschafts­gütern und die Schwächung der politischen Handlungsfähigkeit bedrohen auch unsere Lebens­mittel, unsere Landwirtschaft, unser Trinkwasser, unser Klima, die letzten Urwälder und die Artenvielfalt der Erde.

Die EKU-AG arbeitet seit einigen Jahren zu Themen an der Schnittstelle zwischen Ökologie und sozialer Gerechtigkeit.
Für ein kurzes Profil unserer Aktivitäten haben wir 2012 einen Flyer erstellt.

Flyer "Sozial-ökologischer Wandel" - September 2020

» Was meinen die eigentlich mit "Enteignung"? «
- Energiedemokratie statt Profite für Private, Stromkonzerne enteignen  --> mehr in "Über uns"

 

***** AKTUELLES: *****

Inhalt der Seite:
Pariser Abkommen von 2015 (max. 1,5 Grad Erwärmung der Erdatmosphäre) einhalten!
Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg wird abgeschaltet
Alle Dörfer bleiben
Gegen A49 - Für den Erhalt des Dannenröder Waldes
Rausgeworfenes Geld und schlecht fürs Klima - Flughafen Münster Osnabrück
EZB: Fossilen den Geldhahn zudrehen!
Südafrikanische Umweltaktivistin Fikile Ntshangase ermordet

 

Pariser Abkommen von 2015 einhalten!

Pariser Abkommen von 2015 (max. 1,5 Grad Erwärmung der Erdatmosphäre) einhalten!

Raus aus der Coronakrise, rein in die Klimakrise - Erzeugung und Verbrauch fossiler Brennstoffe stagnieren auf hohem Niveau und drohen in der kommenden Dekade sogar um zwei Prozent jährlich zu steigen. Dabei müsste die Nutzung jedes Jahr um mindestens sechs Prozent zurückgehen, zeigt ein aktueller UN-Bericht.
Die Autor:innen des Production Gap Report warnen, dass die Planungen der Konjunkturmaßnahmen zur Krisenüberwindung auf eine Fortsetzung des globalen Wachstums fossiler Brennstoffe hindeuten. Demnach haben die Regierungen der G20-Staaten mehr als 230 Milliarden US-Dollar für Covid-19-Maßnahmen in Sektoren zugesagt, die für die Produktion und den Verbrauch fossiler Brennstoffe verantwortlich sind. Weitaus weniger Unterstützung (etwa 146 Milliarden US-Dollar) sollen klimaverträgliche Technologien wie erneuerbare Energien und Energieeffizienz erhalten. mehr: Klimareporter

Aktionen:

Übersicht der Aktionen in 71 Ländern: https://youthforclimate.fr/nos-actions/fightfor1point5/

Paris goes Brussels
Nicht VON Paris nach Brüssel, sondern das Paris-Abkommen nach Brüssel.
Die Tour selbst startete am 26. November 2020 in Dresden.

Wir schwingen uns aufs Fahrrad, um unseren selbstgebastelten Eiffelturm nach Brüssel zu fahren, mit dabei haben wir die Aufforderung an die (europäische) Politik: Macht Paris endlich wahr!

Hamburg:12.12.2020 Autobahn–Fahrraddemo: Danni erkämpfen, Verkehrswende erstreiten!
In Hamburg geht der Ausbau der A26  einher mit der dauerhaften Zerstörung von wertvollem Lebens- und Wohnraum für Menschen, Pflanzen und Tiere und einer weiteren Belastung durch Schadstoffemissionen und Lärm insbesondere für Anwohner*innen.  Und all das, um durch weitere Autobahnen für den Güterverkehr die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens, eines zentralen Brennpunkts für Neokolonialismus und kapitalistische Ausbeutung von Natur und Mensch, zu steigern.Wir sagen: Es reicht!
mehr: Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg

Celle: 12.12.2020,  Fahrrad Demo - Flyer von Attac Celle

Europa: gemeinsamer Aufruf zu globalen und dezentralen Aktionen zivilen Ungehorsams am 11. & 12. Dez 2020

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COP 26: Ende 2021 in Glasgow

1. Global Justice Now ( = Attac Großbritannien) : Beware the rose-tinted spectacles and don’t bank on a fossil free COP26 just yet - Mehr

2. Die Verhandlungsgruppe der am wenigsten entwickelten Länder (LDC)  hat schon mehrfach kritisiert, dass die Coronakrise den Klimaschutz ausbremse. "Wir sind am wenigsten verantwortlich für die Klimakrise, trotzdem treffen uns die Folgen am stärksten", sagte Sonam P. Wangdi aus Bhutan, der bei den Verhandlungen der LDC-Gruppe vorsitzt. "Unsere Zukunft hängt vom gemeinsamen Handeln aller Staaten ab."

Die Gruppe fordert, dass alle Länder ihre neuen Klimapläne – wie im Paris-Abkommen vorgesehen – dieses Jahr fertigstellen, obwohl der nächste Weltklimagipfel erst im kommenden Jahr stattfindet. Die formelle Frist für das Einreichen der neuen Klimapläne, im UN-Jargon Nationally Determined Contributions (NDCs) genannt, endet laut Klimavertrag neun Monate vor der Klimakonferenz des jeweiligen Jahres. Das wäre eigentlich schon am 9. Februar 2020 der Fall gewesen. Obwohl die Corona-Pandemie das Weltgeschehen damals noch gar nicht bestimmte und der Glasgower Klimagipfel noch längst nicht verschoben war, hielt sich kaum ein Land an den Termin. Mehr: Klimareporter

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(EKU-AG: demnächst mehr - danke für Hinweise auf Aktionen)

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Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg wird abgeschaltet

BUND: Abschaltung des Kohlekraftwerks Moorburg ist ein Erfolg für den Klimaschutz - Artikel, 1.12.2020

Dirk Seifert: Kohlemonster Moorburg wird abgeschaltet – Vattenfall bekommt Steuergelder für nichts - Artikel

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Alle Dörfer bleiben!

"Luetzerath wird von RWE zerstört, während hier noch Menschen leben!
Tausend Tonnen Dank an Alle, die heute gekommen sind. Video
Ohne Euch wären weit mehr als einige einzelne Bäume gefällt worden.
  Wir bleiben hier."
(6.November 2020)

Tägliche Infos von "Alle Dörfer bleiben"  https://twitter.com/AlleDoerfer

Do., den 26.11.2020
Mahnwache
und Kreative Aktionen ab 13:30 bis 17:00
vor dem Gebäude von RWE Power in Köln -Bild - weitere Bilder der Aktion
-- Radiobericht -- Video von Attac Köln

https://www.attac-koeln.de , "Alle Dörfer bleiben" rufen auf:
"Alle Dörfer, alle Wälder bleiben!" - RWE zerstört Klima und Dörfer.
"Sofortiger Stopp der Rodungen!"

Weitere Infos auf der Seite der EKU-AG
"Kohleausstieg im Rheinischen Revier durchsetzen! - Alle Dörfer bleiben!"

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Entschlossener Protest gegen Rodungen und Klimazerstörung am Braunkohletagebau Garzweiler -
Die Energie-Klima-Umwelt-AG von Attac Deutschland (EKU-AG) ruft zur Unterstützung auf

So wie sich im Dannenröder Wald Besetzer*innen gegen den Bau einer überflüssigen Autobahn wehren, versuchen Aktivist*innen im rheinischen Braunkohlerevier die weitere Zerstörung von Dörfern zu verhindern.

Aktuell sind das Dorf Lützerath und die anderen am Braunkohle-Tagebau Garzweiler von der Abbaggerung bedrohten Dörfer auch ein Brennpunkt des Widerstands gegen die schon begonnene Klima-Katastrophe. "Um das 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und die Klimakatastrophe noch abzuwenden, muss Kohleverstromung unverzüglich gestoppt und müssen die Stromkonzerne vergesellschaftet werden. Es ist höchste Zeit für eine ökologische, soziale und basisdemokratisch kontrollierte Energiewende“, sagt Marie-Dominique Vernhes aus dem Attac-Rat.

Die Energie-Klima-Umwelt-AG von Attac Deutschland (EKU-AG) solidarisiert sich mit dem deutschlandweiten Bündnis Alle Dörfer bleiben, in dem Betroffene aller Braunkohle-Reviere, die Klimagerechtigkeitsbewegung, sowie solidarische Bürgerinnen und Bürger gemeinsam gegen Zwangsumsiedlung und Klimazerstörung kämpfen. Wir rufen dazu auf, sich vor Ort an den Protesten zu beteiligen. Der Widerstand ist vielfältig: Menschen besetzen Bäume über den Zufahrtsstraßen zum Dorf hängen Menschen in Seile und Hängematten, um den Maschinen des Kohlekonzerns den Weg zu versperren. Es gibt Sitzblockaden, Mahnwachen, Demonstrationen, solidarische Gottesdienste der Initiative "Kirche im Dorf lassen" und Protest-Spaziergänge und -Picknicks.

In Lützerath hat der Kohle-Konzern RWE in den letzten Tagen ein regelrechtes Baum-Massaker veranstaltet. Niemand soll mehr Lust haben, dort zu leben. Entgegen der Falschaussagen der Pressesprecher von RWE wohnen dort noch mehr als zwanzig Menschen. Ein massiver und häufig brutaler Polizei-Einsatz mehrerer Hunderschaften macht diese schrittweise Vernichtung von einem noch immer schönen Dorf möglich.

Emilio Weinberg ist für die EKU-AG vor Ort, er empört sich: "Polizisten, auch die Kletter-Cops gefährden, wie auch im Dannenröder Wald, rücksichtslos das Leben der Baumschützer*innen. Es werden Traversen angeschnitten oder an Sicherungseilen mit großer Kraft gezogen, obwohl Aktivist*innen noch oben in den Bäumen dadurch gesichert sind. Bisher gab es wie durch ein Wunder hier noch keine schwerwiegenden Verletzungen."

Bernd Liefke, Koordinator der EKU-AG stellt fest:  "Weder im Rheinland, noch in der Lausitz, noch im Leipziger Land darf auch nur ein einziges weiteres Dorf dem Braunkohleabbau zum Opfer fallen. Breite Solidarität ist notwendig, damit in allen drei Regionen alle Siedlungen und Orte bestehen bleiben können und ein sozial und ökologisch gerechter, selbstbestimmter und selbstorganisierter Übergang in ein zukunftsfähiges Wirtschaften möglich wird“.

In mehreren Städten, u.a. in Hamburg, Jena und Freiburg, sind schon solidarische Baumbesetzungen und andere Solidaritäts-Aktionen erfolgt. Zusammen mit JunepA und Ende Gelände  rufen wir zur Nachahmung auf.

Aktuelle Nachrichten und Analysen:

www.attac-netzwerk.de/ag-eku/startseite 

www.alle-doerfer-bleiben.de 

Weitere Infos auf der Seite Anti-Kohle-Bewegung /Energiewende

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Keine Rodung des Dannenröder Waldes!

Wald statt Asphalt
Gegen den geplanten Ausbau der A49 und der damit verbundenen Rodung des Dannenröder Waldes

Versammlungsrecht oder nicht?
Autobahn-Abseilaktionen vor dem Bundesverfassungsgericht

Erlauben Karlsruher Richter*innen die Aktion am 8.12., 11 Uhr über der A5 bei Zeppelinheim?

"Am 26.10. seilten sich an drei Stellen im Rhein-Main-Gebiet Verkehrswende-Aktivistis von Brücken über Autobahnen ab, um mit großen Transparenten ihren Protest zu zeigen gegen den Bau neuer Autobahnen und eine Politik, die weiter auf Straßen und motorisierten Individualverkehr setzt. Es waren nicht die ersten Aktionen dieser Art – aber erstmals gab es eine harte Reaktion der Justiz. Mehrere Personen wurden über Wochen eingesperrt, eine Person sitzt immer noch hinter Gittern – inzwischen fast sechs Wochen lang.

Mit einer angemeldeten Demonstration sollte am 24.11. und am kommenden Dienstag, 8.12., gegen diese Inhaftierungen und gegen die Kriminalisierung von Aktionen an Autobahnen protestiert werden. „Autobahnen scheinen das Heiligtum einer von VW, Daimler, Tesla & Co. gesteuerten Verkehrspolitik zu sein. Obwohl die Effekte einer Versammlung dort ähnlich sind wie auf Bundesstraßen, werden sie mit juristischen Tricks verteidigt“, kritisieren Unterstützer*innen der Inhaftierten die Reaktion auf die Abseilaktionen. Ihnen wurde jetzt die Möglichkeit genommen, auf formal korrekte Art ihre Kritik dort kundzutun, wo die Verhaftungen geschahen. In Verboten der beiden angemeldeten Versammlungen wurde die Autobahn A5 als zu wichtig eingestuft für  die „Leichtigkeit des Verkehrs“ (so in den Schriftsätzen). „Hier wird ein Recht auf Klimaschädigung, 1053 Verletzte und neun Tote pro Tag deklariert. Solch ein Recht gibt es gar nicht – aber es wird sogar höher gestellt als ein Grundrecht!“ " mehr: https://waldstattasphalt.blackblogs.org/

Dannenröder Wald: Offener Brief, 19.11.2020

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Mehr über den Widerstand gegen den Ausbau der A49: Seite der EKU-AG

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Rausgeworfenes Geld und schlecht fürs Klima - Flughafen Münster Osnabrück

Der Preis für das Überleben des Regionalflughafens ist hoch: Bis 2030 muss der marode Airport mit einer Gesamtsumme von über 80 Millionen Euro künstlich beatmet werden.
Den Löwenanteil berappen die Bürgerinnen und Bürger der drei größten Anteilseigner aus Münster, dem Kreis Steinfurt und Osnabrück, da sie insgesamt mit fast 85 Prozent am FMO beteiligt sind.(...) Mit der Strategie, den Flughafen FMO weiter zu finanzieren, setzt die Politik in Osnabrück und im Münsterland über 80 Millionen Euro aufs Spiel – um gegen den Klimawandel zu wetten. Denn nur ein massiver Anstieg der Flugzahlen – und damit eine Zunahme an Treibhausgasemissionen – kann den Regionalflughafen aus den roten Zahlen holen.
Pressemitteilung des regionalen Aktions-Bündnisses „FMO – Ausstieg jetzt!“ 25.11.2020

5. Dezember 2020: Protestversammlung am Flughafen Münster Osnabrück (FMO).
Die Fahrradtour wird organisiert von den Fridays For Future und Attac für das Aktions-Bündnis „FMO-Ausstieg jetzt“.
Link zur Pressemitteilung der Fridays

Forderung an die Europäische Zentralbank: Fossilen den Geldhahn zudrehen!

Aktion der Attac-AG Finanzmärkte und Steuern zum einjährigen Amtsjubiläum von Christine Lagarde am 29. Oktober 2020.

Die Europäische Zentralbank - Ein Tatort der Klimakrise? - Gespräch mit Alexis Passadakis, Juli 2020 - Video, 22 Min.

Polluters profiting from pandemic bailouts
(von http://fossilfreepolitics.org/ , Studie )
The fossil fuel industry is cashing-in on the COVID-19 pandemic, to entrench its position, capture public recovery money, and push false solutions that pave the way to climate catastrophe. COVID-19 is a global health crisis, and in Europe alone there have been over 4.2 million cases and nearly 215,000 deaths.1 But as with other crises – from the financial crisis of 2008 to the climate crisis – it has not affected everyone equally. The COVID-19 crisis has highlighted existing inequalities, with poorer and marginalised socio-economic groups, and minorities, disproportionately impacted.

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Südafrikanische Umweltaktivistin Fikile Ntshangase ermordet

Südafrikanische Umweltaktivistin Fikile Ntshangase – Gegnerin der Erweiterung der Kohlenmine ermordet

Bericht https://netzfrauen.org/2020/10/26/africa-15/#more-71430

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