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Willkommen auf der Homepage der Attac EKU-AG (Energie-Klima-Umwelt)

Globalisierung hat noch mehr Aspekte als Geld­politik, Steuern und Verflechtung der Finanzmärkte. Sie hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Umwelt. Die Expansion einer ausbeutenden Wirtschaft, die Privati­sierung von Gemeinschafts­gütern und die Schwächung der politischen Handlungsfähigkeit bedrohen auch unsere Lebens­mittel, unsere Landwirtschaft, unser Trinkwasser, unser Klima, die letzten Urwälder und die Artenvielfalt der Erde.

Die EKU-AG arbeitet seit einigen Jahren zu Themen an der Schnittstelle zwischen Ökologie und sozialer Gerechtigkeit.
Für ein kurzes Profil unserer Aktivitäten haben wir 2012 einen Flyer erstellt.

 

***** AKTUELLES: *****

Hinweis: Schule neu denken - Bildungsreihe (23.11.-27.11)https://studentsforfuture.info/stundenplan/

Inhalt der Seite:
Alle Dörfer bleiben /
Gegen A49 - Für den Erhalt des Dannenröder Waldes
EZB: Fossilen den Geldhahn zudrehen!
Südafrikanische Umweltaktivistin Fikile Ntshangase  ermordet

 

Alle Dörfer bleiben!


"Luetzerath wird von RWE zerstört, während hier noch Menschen leben!
Tausend Tonnen Dank an Alle, die heute gekommen sind. Video
Ohne Euch wären weit mehr als einige einzelne Bäume gefällt worden.
  Wir bleiben hier."
(6.November 2020)

Tägliche Infos von "Alle Dörfer bleiben"  https://twitter.com/AlleDoerfer

Weitere Infos:

https://www.attac-koeln.de ruft auf:"Alle Dörfer, alle Wälder bleiben!" RWE zerstört Klima und Dörfer.
Mahnwache und Kreative Aktionen am Do., den 26.11 ab 13:30 bis 17:00 vor dem Gebäude von RWE Power in 50935 Köln, Stüttgenweg 2.
"Sofortiger Stopp der Rodungen!"

Energiemix von RWE in 2019:
Gas-50,8TWh; Braunkohle-48,3TWh; Atomenergie-21,2TWh;
Erneuerbare Energien-16,4TWh; Steinkohle-14,2TWh;
Pumpspeicher, Batterien-1,8TWh

Damit ist RWE noch immer „Klima-Killer Nr. 1“ in Europa.

Im Rheinland werden Dörfer abgerissen - Dokumentation: http://garzweiler.com/

Video vom 8.November und Twitter  "Luetzerath lebt"

10.November 2020: Tweets über die Zerstörungen und die Proteste

Alle Dörfer bleiben: Harvester und Planierraupe machen Bäume und Schuppen platt. Aber nicht unsere Solidarität und Kraft! Gemeinsam werden wir weiterhin kämpfen. Kommt dazu, jede*r wird gebraucht! #LütziLebt und #LütziBleibt !

Mehrere kirchliche Organisationen und Bürgerinitiativen haben sich in einem offenen Brief an die nordrhein-westfälische Landesregierung gewandt und sich mit den Demonstranten und Anwohnern am Tagebaurand bei Lützerath solidarisiert. „Der RWE-Konzern respektiert in unseren Augen nicht die Friedenspflicht auf dem Weg zu einer neuen Braunkohleplanung, [...] sondern schafft Fakten, wie es bereits am Hambacher Forst versucht wurde“ - mehr

Kritische Aktionäre über RWE;
Banks against Future, Deutsche Bank: Geschäfte mit Kohle, Öl, Gas und Rüstung - Protestkundgebung in Köln, 30.10.2020

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Entschlossener Protest gegen Rodungen und Klimazerstörung am Braunkohletagebau Garzweiler -
Die Energie-Klima-Umwelt-AG von Attac Deutschland (EKU-AG) ruft zur Unterstützung auf

So wie sich im Dannenröder Wald Besetzer*innen gegen den Bau einer überflüssigen Autobahn wehren, versuchen Aktivist*innen im rheinischen Braunkohlerevier die weitere Zerstörung von Dörfern zu verhindern.

Aktuell sind das Dorf Lützerath und die anderen am Braunkohle-Tagebau Garzweiler von der Abbaggerung bedrohten Dörfer auch ein Brennpunkt des Widerstands gegen die schon begonnene Klima-Katastrophe. "Um das 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und die Klimakatastrophe noch abzuwenden, muss Kohleverstromung unverzüglich gestoppt und müssen die Stromkonzerne vergesellschaftet werden. Es ist höchste Zeit für eine ökologische, soziale und basisdemokratisch kontrollierte Energiewende“, sagt Marie-Dominique Vernhes aus dem Attac-Rat.

Die Energie-Klima-Umwelt-AG von Attac Deutschland (EKU-AG) solidarisiert sich mit dem deutschlandweiten Bündnis Alle Dörfer bleiben, in dem Betroffene aller Braunkohle-Reviere, die Klimagerechtigkeitsbewegung, sowie solidarische Bürgerinnen und Bürger gemeinsam gegen Zwangsumsiedlung und Klimazerstörung kämpfen. Wir rufen dazu auf, sich vor Ort an den Protesten zu beteiligen. Der Widerstand ist vielfältig: Menschen besetzen Bäume über den Zufahrtsstraßen zum Dorf hängen Menschen in Seile und Hängematten, um den Maschinen des Kohlekonzerns den Weg zu versperren. Es gibt Sitzblockaden, Mahnwachen, Demonstrationen, solidarische Gottesdienste der Initiative "Kirche im Dorf lassen" und Protest-Spaziergänge und -Picknicks.

In Lützerath hat der Kohle-Konzern RWE in den letzten Tagen ein regelrechtes Baum-Massaker veranstaltet. Niemand soll mehr Lust haben, dort zu leben. Entgegen der Falschaussagen der Pressesprecher von RWE wohnen dort noch mehr als zwanzig Menschen. Ein massiver und häufig brutaler Polizei-Einsatz mehrerer Hunderschaften macht diese schrittweise Vernichtung von einem noch immer schönen Dorf möglich.

Emilio Weinberg ist für die EKU-AG vor Ort, er empört sich: "Polizisten, auch die Kletter-Cops gefährden, wie auch im Dannenröder Wald, rücksichtslos das Leben der Baumschützer*innen. Es werden Traversen angeschnitten oder an Sicherungseilen mit großer Kraft gezogen, obwohl Aktivist*innen noch oben in den Bäumen dadurch gesichert sind. Bisher gab es wie durch ein Wunder hier noch keine schwerwiegenden Verletzungen."

Bernd Liefke, Koordinator der EKU-AG stellt fest:  "Weder im Rheinland, noch in der Lausitz, noch im Leipziger Land darf auch nur ein einziges weiteres Dorf dem Braunkohleabbau zum Opfer fallen. Breite Solidarität ist notwendig, damit in allen drei Regionen alle Siedlungen und Orte bestehen bleiben können und ein sozial und ökologisch gerechter, selbstbestimmter und selbstorganisierter Übergang in ein zukunftsfähiges Wirtschaften möglich wird“.

In mehreren Städten, u.a. in Hamburg, Jena und Freiburg, sind schon solidarische Baumbesetzungen und andere Solidaritäts-Aktionen erfolgt. Zusammen mit JunepA und Ende Gelände  rufen wir zur Nachahmung auf.

Aktuelle Nachrichten und Analysen:

www.attac-netzwerk.de/ag-eku/startseite 

www.alle-doerfer-bleiben.de 

Weitere Infos auf der Seite Anti-Kohle-Bewegung /Energiewende

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Wald statt Asphalt
Gegen den geplanten Ausbau der A49 und der damit verbundenen Rodung des Dannenröder Waldes

Dannenröder Wald: Offener Brief

Aktion am 22.11.2020: Ende Gelände

Aktionsbündnis https://www.stopp-a49-verkehrswende-jetzt.de/

Die A49 ist eine Autobahn, die Gießen und Kassel verbinden und westlich von der bereits bestehenden Verbindung durch die A5/A7 gebaut werden soll. Seit der Anfangsphase des Großprojekts vor 40 Jahren gibt es Widerstand gegen dieses verkehrspolitisch unsinnige und ökologisch schädliche Bauvorhaben. Seit Jahrzenten weisen Bürgerinitiativen wie die Schutzgemeinschaft Gleental e.V. auf die untragbaren Auswirkungen für Umwelt und Menschen in der Region, sowie auf Mängel in der Planung hin und organisieren Proteste – bisher leider ohne großen Erfolg. Zwischen Stadtallendorf und Gemünden soll nun das nächste Teilstück der A49 quer durch ein FFH-Naturschutzgebiet und ein wichtiges Trinkwasserschutzgebiet gebaut und dafür rund 100ha gesunder Mischwald gerodet werden.(...) https://waldstattasphalt.blackblogs.org/

Grüne bashen Klimabewegung - TAZ 19.11.2020

weitere Infos /Aktionsideen: attac DE Seite

Gesellschaftswandel statt Klimawandel - Dokumente der Konferenz, Januar 2020 - u.a. zur Verkehrswende

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EZB: Fossilen den Geldhahn zudrehen!

Aktion der Attac-AG Finanzmärkte und Steuern zum einjährigen Amtsjubiläum von Christine Lagarde am 29. Oktober 2020.

Die Europäische Zentralbank - Ein Tatort der Klimakrise? - Gespräch mit Alexis Passadakis, Juli 2020 - Video, 22 Min.

Polluters profiting from pandemic bailouts
(von http://fossilfreepolitics.org/ , Studie )
The fossil fuel industry is cashing-in on the COVID-19 pandemic, to entrench its position, capture public recovery money, and push false solutions that pave the way to climate catastrophe. COVID-19 is a global health crisis, and in Europe alone there have been over 4.2 million cases and nearly 215,000 deaths.1 But as with other crises – from the financial crisis of 2008 to the climate crisis – it has not affected everyone equally. The COVID-19 crisis has highlighted existing inequalities, with poorer and marginalised socio-economic groups, and minorities, disproportionately impacted.

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Südafrikanische Umweltaktivistin Fikile Ntshangase – Gegnerin der Erweiterung der Kohlenmine ermordet

Bericht https://netzfrauen.org/2020/10/26/africa-15/#more-71430
 

 

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» Was meinen die eigentlich mit "Enteignung"? «
- Energiedemokratie statt Profite für Private, Stromkonzerne enteignen 

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