Willkommen auf der Homepage der Attac EKU-AG (Energie-Klima-Umwelt)

Globalisierung hat noch mehr Aspekte als Geld­politik, Steuern und Verflechtung der Finanzmärkte. Sie hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Umwelt. Die Expansion einer ausbeutenden Wirtschaft, die Privati­sierung von Gemeinschafts­gütern und die Schwächung der politischen Handlungsfähigkeit bedrohen auch unsere Lebens­mittel, unsere Landwirtschaft, unser Trinkwasser, unser Klima, die letzten Urwälder und die Artenvielfalt der Erde.

Die EKU-AG arbeitet seit einigen Jahren zu Themen an der Schnittstelle zwischen Ökologie und sozialer Gerechtigkeit. Für ein kurzes Profil unserer Aktivitäten haben wir einen Flyer erstellt.

Neues Material der EKU AG

Anlässlich des vergangenen Klimastreiks haben wir neues Material erstellt, um Euch im Kampf auf der Straße zu unterstützen. 

Es steht bereit für euch:

 

 

Konferenz: Vom Klimawandel zum Gesellschaftswandel
Klimaschutz - Arbeitsplätze - anders Arbeiten und Leben

Zeit: 25. Januar 2020, 10-18 Uhr
Ort: Köln, Alte Feuerwache (Südtrakt), Melchiorstraße 3

Mehr Infos hier

» Was meinen die eigentlich mit "Enteignung"? «

Energiedemokratie statt Profite für Private, Stromkonzerne enteignen

Eine soziale und ökologische Stromversorgung braucht demokratische Kontrolle. Denkbar sind z. B. (privatrechtlich organisierte) Genossenschaften, demokratisierte öffentliche Unternehmen (z.B. kommunale Stadtwerke) u.v.m.: zentral ist, dass die BürgerInnen vor Ort über die Form der Energieversorgung unmittelbar entscheiden. Wir wollen die großen Konzerne enteignen, zerlegen, und sie in viele kleine Einheiten überführen, die demokratisch kontrollierbar sind. Demokratische Kontrolle kann auf verschiedenen Wegen durchgesetzt werden, z. B. indem die Bundesregierung die Konzerne auf Basis des Art. 15 des  Grundgesetztes vergesellschaftet, oder indem die Bürgerinnen durch lokale Bürgerbegehren den Rückkauf ihrer Stadtwerke durchsetzen. Rechtlich ist eine  Überführung der vier Stromriesen in die öffentliche Hand und ihre Zerlegung in viele kleinere Einheiten möglich. Voraussetzung dafür ist massiver öffentlicher  Druck. Ein Beispiel für lokale Demokratisierung ist der Stromversorger der kalifornischen Hauptstadt Sacramento, SMUD (www.smud.org), der mit Hilfe eines  Bürgerbegehrens in die öffentliche Hand überführt wurde und nun seinen über 500.000 KundInnen gehört. Jede in SMUDs Versorgungsgebiet wohnende und als WählerIn registrierte Person kann an den Wahlen des Vorstands (Board of Directors) teilnehmen. Die Vorstandsmitglieder repräsentieren jeweils einen der  sieben Wahlbezirke. Es ist kein Zufall, dass SMUD eine der höchsten Quoten erneuerbarer Energien hat und regelmäßig unter die kundenfreundlichsten Versorger in den USA gewählt wird. 

Tipps wie wir durch direkte Demokratie die Klimapolitik in die Hand nehmen finden sich auf: https://www.klimawende.org/

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