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Neuigkeiten & Archiv

AKTUELL

Derzeit planen wir unsere Aktivitäten für den kommenden Herbst und Winter. Über kommende Veranstaltungen werden wir an dieser Stelle informieren.


ARCHIV

Bundesweite Aktivenkonferenz des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus" 24./25. September 2022 in Hannover

Gruppenbild von der Teilnehmer*innen der Aktivenkonferenz 2022 des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus"

Am Wochenende vom 24./25. September 2022 fand in Hannover die bundesweite Aktivenkonferenz des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus", in dem Attac Deutschland seit dessen Gründung im Jahr 2015 Mitglied ist, statt.

Die Konferenz fiel in eine angespannte Zeit: Angesichts der steigenden Preise infolge der Pandemie und des Ukraine-Kriegs sehen sich viele Arbeitnehmer*innen, Erwerbslose und von Armut betroffene Menschen in ihrer Existenz bedroht. Die AfD nutzt die zu erwartende soziale Krise und bringt sich mit einer rassistisch aufgeladenen national-„sozialen” Kampagne in Stellung.

Die steigenden Umfragewerte für die AfD, ihre zunehmende Präsenz in den Medien ebenso wie auf den Straßen und Plätzen sind deutliche Warnsignale – zumal sich das rechtsoffene bis extrem rechte Lager in den letzten Jahren durch die Corona-Proteste ausgeweitet, radikalisiert und weiter vernetzt hat.

All dies bot Anlass genug, gemeinsam zu klären, wo wir im Kampf gegen die AfD, Rassismus und rechte Hetze stehen und welche Schritte als Nächstes anzupacken sind.

Europäische Sommeruniversität der Sozialen Bewegungen Forum und Workshop am 19. August 2022 in Mönchengladbach

Logo der Europäischen Sommeruniversität der sozialen Bewegungen (2022)

Vom 17. bis zum 21. August 2022 hat in Mönchengladbach die vom europäischen Attac-Netzwerk mitverstanstaltete Europäische Sommeruniversität der sozialen Bewegungen stattgefunden. Es war ein spannendes, anregendes und vielfältiges  Treffen, an dem über 600 Teilnehmer*innen aus vielen Ländern teilgenommen, diskutiert und sich ausgetauscht haben. Hunderte von Aktivist*innen und Freund*innen von Attac und aus den sozialen Bewegungen Europas sowie aus anderen Teilen der Welt sind zusammengekommen, um Krisen zu verstehen, Alternativen zu entwickeln, Solidarität zu entfalten und Aktionen zu planen.

Die Attac-AG gegen Rechts hat sich am Programm der Europäischen Sommeruniversität mit der Organisation eines Forums und der Gestaltung eines Workshops beteiligt:

  • Forum "Rechtsextremismus":

Weltweit erstarkt eine autoritär-nationalistische Rechte. Angefeuert durch Wahlerfolge bis hin zu Regierungsbeteiligungen agieren militante Neofaschist*innen auf den Straßen. Aber überall gibt es auch Widerstand dagegen. Trump, Putin, LePen, Bolsonaro, Orban, Modi und viele andere sind Ausdruck einer autoritären Wende des neoliberalen Kapitalismus, die mit Antifeminismus, nationalistischen Großmachtphantasien, Rassismus, Verschwörungsideologien und weiteren recycelten Elementen klassisch-faschistischer Ideologien einhergehen. Die sozialen Medien werden systematisch mit Fake-News geflutet, die Straßenmobs mobilisieren. Die (sozial ungleich verteilen) Gefahren des Klimawandels oder der Pandemie werden geleugnet. Einzelne werden im Netz so weit radikalisiert, dass sie Massenmorde verüben, von Utøya über Halle und Hanau bis Buffalo. Emanzipatorische Bewegungen sind also nicht nur bei der Suche nach solidarischen Lösungen der aktuellen und sozial-ökologischen Krisen gefragt, sondern zugleich beim Kampf gegen eine erneuerte extreme Rechte. Im Forum haben wir diskutiert, wie die aktuelle Situation in Europa ist, welche antifaschistischen Strategien erfolgversprechend sind und was das konkret für die weitere Praxis der Sozialen Bewegungen heißt.

Referent*innen waren Annelie Buntenbach (ehem. DGB-Vorstandsmitglied), Cybèle David (Vertreterin der französischen Gewerkschaft SUD) und Alexander Tushkin (antifaschistischer Journalist aus Russland); die Moderation übernahm Stephan Lindner, Mitglied des Attac-KoKreises und der Attac-AG gegen Rechts.

  • Workshop "Wie kann der Kampf gegen rechts gelingen?"

Im Workshop haben wir die Debatte des oben beschriebenen Forums zum Thema Rechtsextremismus vertieft. Weltweit sind auf Grund von Lieferproblemen in Folge von Krieg und Corona massive Preissteigerungen und Inflation zu beobachten. Was bedeutet so eine Entwicklung, bei der immer mehr Menschen von Abstiegsängsten geplagt sind und um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen müssen, für den Kampf gegen Rechtsextremismus? Wie stellen sich antifaschistische Bewegungen in unterschiedlichen Ländern auf diese veränderten Rahmenbedingungen ein? Was können wir aus den Erfahrungen anderer Länder, in denen eine solche Entwicklung in den letzten Jahren bereits stattgefunden hat, lernen? Und wie können wir uns durch transnationale Zusammenarbeit gegenseitig stärken?

Als Referenten haben wir Alexander Tushkin (antifaschistischer Journalist aus Russland) gewonnen; moderiert wurde der Workshop von Stephan Lindner, Mitglied des Attac-KoKreises und der Attac-AG gegen Rechts.

"Der Traum vom russischen Großreich. Die Ideologie hinter dem russichen Angriffskrieg und wie die deutschsprachige Rechte dazu steht" Online-Veranstaltung mit Natascha Strobl vom 16. Mai 2022

Natascha Strobl: "Putin folgt entgegen dem Klischee nicht allein kühl kalkulierten Machtinteressen. Er träumt davon, sich mit einem neuen russichen Großreich zu einer Art modernen Zaren zu machen."
Natascha Strobl

Für Montag, 16. Mai 2022, hat die Attac-AG gegen Rechts zu einer Online-Veranstaltung zum Thema "Der Traum vom russischen Großreich. Die Ideologie hinter dem russischen Angriffskrieg und wie die deutschsprachige Rechte dazu steht", eingeladen.

Unser Gast, die Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl beschäftigt sich mit Sprache, Rhetorik und Ideologie der extremen Rechten. Im letzten Herbst erschien im Suhrkamp Verlag ihr Buch „Radikalisierter Konservatismus", das Politik und Stil Konservativer wie Donald Trump und Sebastian Kurz analysiert und dabei ein neues Phänomen offenbart.

In Bezug auf den Krieg in der Ukraine geht es für Strobl um mehr als globale Machtpolitik. „Putin folgt entgegen dem Klischee nicht allein kühl kalkulierten Machtinteressen. Er träumt davon, sich mit einem neuen russischen Großreich zu einer Art modernen Zaren zu machen." Hinter dieser Idee stehen die Theorien des faschistischen Ideologen Alexander Dugin, der mit seiner Vorstellung von „Eurasien" und seiner „Vierten politischen Theorie" seit Jahren nicht nur Putin, sondern auch Teile der europäischen Rechten beeinflusst.

Darüber haben wir am Montag, 16. Mai 2022, mit Natascha Strobl diskutiert. Hier findet Ihr ein Video  der Veranstaltung.

Veranstaltungsreihe von Januar bis April 2022

Vom Mittwoch, 26. Januar 2022, bis zum Dienstag, 26. April 2022, hat die Attac AG gegen Rechts zu einer weiteren Veranstaltungsreihe eingeladen, die sich mit Hintergründen der Corona-Proteste in Deutschland und Verschwörungsmythen, die oftmals hinter Teilen dieser Proteste stehen, beschäftigte:

  • Mittwoch, 26.01.2022, 19:00 Uhr - Online-Veranstaltung mit Nadine Frei:
    Corona-Proteste in Deutschland. Eine soziologische Analyse der zentralen Motive der Bewegung
    -> Audio-Aufzeichnung der Veranstaltung
     
  • Freitag, 18.02.2022, 19:00 Uhr - Online-Veranstaltung mit Korinna Hennig:
    Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsfeindlichkeit
    -> Video der Veranstaltung
     
  • Dienstag, 29.03.2022, 19:00 Uhr - Online-Veranstaltung mit Stephan Lindner:
    Green Wahing oder große Enteignung? Was progressive Kritik von rechten Verschwörungsmythen unterscheidet am  Beispiel des Great Reset
     
  • Dienstag, 26.04.2022, 19:00 Uhr - Online-Veranstaltung mit Alexander Häusler:
    Die Corona-Proteste und die extreme Rechte
    -> Video der Veranstaltung

"Die Corona-Proteste und die extreme Rechte" Online-Veranstaltung mit Alexander Häusler vom 26. April 2022

Alexander Häusler: "Wir sehen in den beobachteten Protesten, dass das ganze ,Rechts-Außen-Spektrum' der Bundesrepublik - Reichsbürger, gewaltbereite Akteure aus der Hooligan-Szene, aber auch immer mehr Anhänger der AfD - bei den Corona-Demos mitläuft."

Für Dienstag, 26.04.2022, hat die Attac-AG gegen Rechts zu einer Online-Veranstaltung zum Thema "Die Corona-Proteste und die extreme Rechte" eingeladen:

Unser Gast, Alexander Häusler, arbeitet am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) der Universität Düsseldorf. Im Sommer 2020 hat die Forschungsstelle die Corona-Proteste und die Rolle der extremen Rechten darin am Beispiel Nordrhein-Westfalens untersucht. In der Veranstaltung ging es um die Ergebnisse der Studie, ihre Übertragbarkeit auf andere Regionen und die seitherige Entwicklung.

Hier findet Ihr ein Video der Veranstaltung mit Alexander Häusler.

"Green Washing oder große Enteignung? Was progressive Kritik von rechten Verschwörungsmythen unterscheidet am Beispiel des Great Reset" Online-Veranstaltung mit Stephan Lindner vom 29. März 2022

Für Dienstag, 29.03.2022, hat die Attac-AG gegen Rechts zu einer Online-Veranstaltung mit Stephan Lindner, Mitglied des bundesweiten Koordinierungskreises sowie der Attac-Arbeitsgruppen Finanzmärkte und Steuern sowie gegen Rechts eingeladen:

Von Attac Weltsozialforum, Winterspaziergang oder der Auftritt von Greta Thunberg in Davos: Über viele Jahre kam die Kritik am Weltwirtschaftsform vor allem von links. Spätestens seit Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums, sein Buch „The Great Reset“ geschrieben hat, hat sich das geändert. Von diversen Verschwörungskanälen im Internet über Demos von Pandemieleugner*innen und der AfD bis hin zu Putins Stichwortgeber Alexander Dugin: Überall ist plötzlich vom Great Reset zu hören, den es unbedingt zu verhindern gälte.

Im Online-Vortrag von Attac-Mitglied Stephan Lindner ging es darum, was den Great Reset für Rechte als Feindbild so attraktiv macht, in welcher Tradition diese rechte Agitation steht und wie sich linke und rechte Kritik an Weltwirtschaftsforum und Great Reset unterscheiden. Außerdem wurde besprochen, vor welche Herausforderungen es progressive Akteure stellt, wenn deren Themen vermeintlich auch von Rechten aufgegriffen werden.

Unser Referent Stephan Lindner ist Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis von Attac und aktiv in den Attac AGen gegen rechts und Finanzmärkte und Steuern.

"Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsfeindlichkeit" Online-Veranstaltung mit Korinna Hennig vom 18. Februar 2022

Korinna Hennig: "Verschwörungsmythen und Fake News sind besonders gefährlich, wenn sie im pseudo-wissenschaftlichen Gewand daherkommen. Wenn sie dann noch mit einem kapitalismuskritischen Ansatz vermengt werden, wird es noch schwieriger, richtig und falsch auseinanderzuhalten. Wir als Journalist*innen müssen uns da auf unsere Verantwortung besinnen, die wir für eine aufgeklärte Gesellschaft tragen."

Für Freitag, 18.02.2022, hat die Attac-AG gegen Rechts zu einer Online-Veranstaltung mit Korinna Hennig, Moderatorin des "Coronavirus-Update" von NDR Info eingeladen:

Viele Menschen haben durch Corona einen neuen Zugang zur Wissenschaft gefunden. Die Wissenschaftskommunikation hat in der Pandemie große Fortschritte gemacht. So hören hunderttausende Menschen das Coronavirus-Update von NDR-Info mit den Virolog*innen Christian Drosten und Sandra Ciesek. Parallel dazu hat sich jedoch eine entgegengesetzte Bewegung entwickelt, die wissenschaftliche Methoden und Ergebnisse massiv in Zweifel zieht. Einzelne Wissenschaftler*innen werden angefeindet, seriöse Medien grundsätzlich in Frage gestellt.

Im Gespräch mit Korinna Hennig, Wissenschaftsredakteurin und Moderatorin des Coronavirus-Update bei NDR Info wurden zentrale Aspekte der wissenschaftlichen und journalistischen Kommunikation über die Pandemie beleuchtet. Im Rahmen der Veranstaltung blickten wir auch über die Corona-Pandemie hinaus und diskutierten Fragen wie: Was bedeuten gezielte Desinformation von mächtigen Lobbyist*innen für Wissenschaft und Gesellschaft? Wie lässt sich die drohende Klimakatstrophe angesichts der grassierenden Wissenschaftsfeindlichkeit dennoch abwenden?

Unser Gast, Korinna Hennig, ist Wissenschaftsredakteurin und Moderatorin des Coronavirus-Updates sowie des Podcasts "Synapsen" von NDR Info.

Hier findet Ihr ein Video der Veranstaltung mit Korinna Hennig.

"Corona-Proteste in Deutschland. Eine soziologische Analyse der zentralen Motive und Beweggründe" Online-Veranstaltung mit Dr. Nadine Frei vom 26. Januar 2022

Dr. Nadine Frei: "Die Maßnahmengegner*innen verteidigen ein libertäres Freiheitsverständnis, in dem Selbstbestimmung und Eigenverantwortung verabsolutiert werden. Das birgt ein hohes Radikalisierungspotenzial!"

Für Mittwoch, 26.01.2022, hat die Attac-AG gegen rechts  zu einer Online-Veranstaltung mit Dr. Nadine Frei von der Universität Basel eingeladen:

Die staatlichen Verordnungen und Empfehlungen zur Eindämmung des Corona-Virus stießen in deutschsprachigen Ländern schon sehr früh auf politischen Unmut. Unter dem schillernden Begriff «Hygienedemos» fanden ab April 2020 Demonstrationen in Berlin statt, später firmierten diese unter der Selbstbezeichnung «Querdenken». Die empirische Untersuchung der Corona-Proteste zeigt trotz Heterogenität der Demonstrant:innen eine bedeutsame Gemeinsamkeit auf: Die Teilnehmer:innen und Sympathisant:innen der Proteste, die sich gegen die Corona-Maßnahmen richten, vergemeinschaften sich über ein starkes Selbstverständnis als Kritiker:innen. Die Demonstrant:innen verstehen sich gleichzeitig als informierte Expert:innen und heroische Widerstandskämpfer:innen, was sie aus ihrer Sicht geradezu dazu berechtige, ihren Dissens auch auf radikale Weise auf die Straße zu tragen. Im Zentrum der Protestbewegung steht ein libertäres Freiheitsverständnis, in dem Selbstbestimmung und Eigenverantwortung nahezu absolut gesetzt werden. Unter anderem diese Merkmale verweisen auf ein immanentes Radikalisierungspotential dieser Protestbewegung. Im Vortrag werden zentrale Motive, Beweggründe und Milieuzugehörigkeiten der Demonstrant:innen charakterisiert und soziologisch eingeordnet. 

Die Referetin, Dr. Nadine Frei, promovierte über Deutungen des Geldes im Fachbereich Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind (kultur-)soziologische Theorien, insbesondere Geld- und Wirtschaftssoziologie, und Methoden qualitativer Sozialforschung. Aktuell hat sie einen Lehrauftrag an der Universität Basel.

Hier findet Ihr eine Audio-Aufzeichnung der Veranstaltung mit Dr. Nadine Frei.

"Verschwörungsmythen mit antisemitischem Kern - Merkmale, Gefährlichkeit, Handlungsoptionen" Online-Veranstaltung mit dem Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus" vom 23. November 2021

Stammtischkämpfer*innen"-Ausbildung des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus"

Maxi und Christian koordinieren die Stammtischkämpfer*innen-Seminare des bundesweiten Bündnisses Aufstehen gegen Rassismus, das von Attac Deutschland 2015 mitbegründet wurde und in dem wir uns seit seiner Gründung engagieren. Die Workshops des Bündnisses richten sich gegen rassistische und rechte Parolen.

Seit 2020 und dem Aufkommen einer rechten Straßenbewegung, die sich aus sog. Maßnahmenskeptiker*innen und Pandemieleugner*innen, Esoteriker*innen, AfD-Anhänger*innen und Nazi-Hools zusammensetzt, bearbeitet das Bündnis einen zusätzlichen Schwerpunkt: Verschwörungsmythen und Antisemitismus. Auch wenn Verschwörungsdenken und Antisemitismus keine neuen Phänomene sind, haben sie in Zeiten der Pandemie Hochkonjunktur. Immer mehr Menschen sind in ihrem Alltag mit entsprechenden Aussagen konfrontiert und für die radikale Rechte haben Verschwörungsideologien als verbindendes Element und Mobilisierungsthema an Bedeutung gewonnen.

Was zeichnet die antisemitischen Welterklärungsversuche aus? Was macht sie so gefährlich? Und wie können wir dagegenhalten?

Darüber sprachen wir am Dienstag, den 23.11.2021, mit den Vertreter*innen von Aufstehen gegen Rassismus. Auf Youtube findet Ihr eine Aufzeichnung der Veranstaltung.

Online-Veranstaltungsreihe im Frühjahr und Sommer 2021

Zwischen Februar und Juni 2021 hat die Attac AG gegen Rechts in Kooperation mit der Bildungskooperative für eine gerechte Globalisierung e.V. eine fünfteilige Online-Veranstaltungsreihe durchgeführt:

  • 25. Februar 2021 - Veranstaltung mit Katharina Nocun:
    "Verschwörungsmythen: Ursachen, Gefahren und Gegenstrategien"
    → hier findet Ihr eine Aufzeichnung der Veranstaltung
     
  • 25. März 2021 - Veranstaltung mit Juliane Lang:
    "Das rechte Geschlecht? Geschlechterpolitiken in der autoritären und extremen Rechten"
    → hier findet Ihr eine Aufzeichnung der Veranstaltung
     
  • 22. April 2021 - Veranstaltung mit Natascha Strobl:
    "Rechte Diskursstrategien: Wie Akteure von rechtsaußen die Gesellschaft verändern wollen"
    → hier findet Ihr eine Aufzeichnung der Veranstaltung
     
  • 27. Mai 2021 - Veranstaltung mit Thomas Willms (VVN-BdA):
    "Die Rechte damals und heute - Kontinuitäten und Brüche"
     
  • 24. Juni 2021 - Veranstaltung mit Yannick Passeick (FARN):
    "Ökologie von rechts?"

Die Veranstaltungen wurden teilweise aufgezeichnet und stehen als Videos zur Verfügung.

Faltblatt: "Verschwörungsmythen - nein danke!!

„Das ist doch eine Verschwörungstheorie!“ Diese Behauptung ist mitunter schnell bei der Hand, wenn machtvolle Akteur*innen kritisiert werden. Manchmal trifft sie zu, manchmal nicht, und oft ist gar nicht leicht zu erkennen, ob etwas an ihr dran ist oder nicht. Fast immer macht diese Kritik jedoch persönlich betroffen. Wer sich für eine andere Welt einsetzt, erwartet Zustimmung, vor allem innerhalb des eigenen Umfelds. Da kann der Vorwurf, Verschwörungsmythen zu verbreiten, eine*n schon hart treffen - denn

Verschwörungsmythen können nicht nur emanzipatorischen Bewegungen schaden, sondern zuletzt sogar tödliche Folgen haben

Im April 2021 hat die Attac-Arbeitsgruppe gegen Rechts ein Faltblatt zu diesem Thema veröffentlicht, den Ihr gerne im Webshop von Attac Deutschland bestellen könnt - wir freuen uns, wenn Ihr diesen verbreitet!

Faltblatt: "Verschwörungsmythen - nein danke!"

Anerkennung der Arbeitsgruppe durch den Rat von Attac Deutschland Beschluss vom 07. Februar 2021

Attac Deutschland: Das Netzwerk

Mit Beschluss vom 07. Februar 2021 hat der Rat von Attac Deutschland die

Arbeitsgruppe Attac gegen Rechts

als bundesweite Arbeitsgruppe anerkannt.

"Ernst Wolffs Monster" Beitrag im Attac-Blog vom 09. November 2020

Blogbeitrag zu Ernst Wolff
Ernst Wolff und das vermeintliche "Monster"

Vereinfachte Weltbilder erfreuen sich aktuell wieder wachsender Beliebtheit. Die Corona Pandemie existiere eigentlich nur, weil die WHO ihre Pandemiedefinition geändert habe, ist eine dieser Behauptungen, die sich trotz eindeutiger Widerlegung hartnäckig hält. Cui bono? fragen viele Querdenker und glauben, mit Ernst Wolff bei einem der Stars der sich selbst als frei bezeichnenden Medien Antworten zu finden. Dass viele seiner Ausführungen genauso faktenfrei sind wie die ihnen zu Grunde liegende These und wessen Interessen damit tatsächlich bedient werden, ist Thema Beitrags von Stephan Lindner, einem Mitglied der Attac AG gegen Rechts im Blog von Attac Deutschland.

"Zwischen national-neoliberal und national-sozial - Die AfD und die soziale Frage" Online-Veranstaltung mit dem Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus" vom 30. September 2020

Veranstaltung: "Die AfD und die soziale Frage"

Die sozial- und wirtschaftspolitische Programmatik der AfD ist seit Gründung der Partei konfliktbehaftet. Die Auseinandersetzung spiegelt die anhaltenden Flügelkämpfe zwischen Marktradikalen und völkischen Nationalist*innen wieder. Gestartet mit einer national-neoliberalen Ausrichtung unter dem Einfluss der Professoren-Riege um Lucke & Co., hat inzwischen der Flügel um Höcke & Co. deutlich an Einfluss gewonnen. Dieser versucht neben einem neuen Wutbürgertum auch Arbeitnehmer*innen zu gewinnen und drängt daher auch auf pseudo-antikapitalistische, national-soziale Forderungen. Am Vorabend des 1. Mai, dem Internationalen Aktionstag der Arbeiter*innen-Bewegung, erläutert Dirk Schwarzer von Attac die Interessen und historischen Vorbilder hinter den Konflikten um die sozial- und wirtschaftspolitische Ausrichtung der Partei.

Am 30.04.2020 fand eine vom von Attac unterstützten Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus" veranstaltete Online-Veranstaltung zum Thema "Zwischen national-neoliberal und national-sozial - Die AfD und die soziale Frage" statt. Auf YouTube findet Ihre eine Aufzeichnung der Online-Veranstaltung mit einem Aktivisten von Attac Deutschland.

Flyer: Vorstellung der Attac-Arbeitsgruppe gegen Rechts

Im September 2020 hat die Attac-Arbeitsgruppe gegen Rechts einen Flyer zur Vorstellung ihrer Ziele veröffentlicht - wir laden Euch herzlich dazu ein, diesen im Webshop von Attac Deutschland zu bestellen und zu verteilen!

Flyer: Präsentation der Attac-AG gegen Rechts - Rückseite

"Die AfD als parlamentarischer Arm des rechten Terrors" Online-Veranstaltung mit dem Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus" vom 14. Mai 2020

Veranstaltung: "Die AfD als parlamentarischer Arm des rechten Terrors"

Am 14.05.2020 übernahm ein Mitglied der Attac-AG gegen Rechts die Moderation einer Veranstaltung des Bündnisses Aufstehen gegen Rassismus zum Thema "Die AfD als parlamentarischer Arm des rechten Terrors". Auf Youtube findet Ihr eine Aufzeichnung der Veranstaltung.

Seit dem Einzug der AfD in den Bundestag im Jahr 2017 hat sich vieles geändert. Ohne selbst an der Regierung beteiligt zu sein, hat die Partei die Gesetzgebung maßgeblich mit beeinflusst, insbesondere im Bereich Migration und Innere Sicherheit. Mit ihrer fortgesetzten Hetze gegen Menschen mit Migrationsgeschichte, gegen Muslime, Geflüchtete, Andersdenkende und -liebende ermutigt die AfD zudem Neonazis und rechte Verschwörungstheoretiker*innen zur Tat zu schreiten. Der Mörder von Walter Lübcke teilte ebenso wie die Attentäter von Halle, Hanau und anderswo extrem rechte, rassistische und antisemitische Ideen, wie sie die AfD auch im Bundestag verbreitet. Gerd Wiegel beleuchtet, wie sich die AfD im Parlament als Stichwortgeberin und geistige Brandstifterin des rechten Terrors betätigt.

Gründung der Attac-Arbeitsgruppe gegen Rechts im Frühjahr 2018

Angesichts von neuen und einschneidenden Entwicklungen der Globalisierung seit der Finanzkrise einerseits und dem Erstarken einer Neuen Rechten hat es sich die neu gegründete AG Attac gegen Rechts zum Ziel gesetzt, den aufklärerischen, emanzipatorischen und solidarischen Konsens innerhalb von Attac zu stärken und dessen Unvereinbarkeit mit den Diskursen der Neuen Rechten deutlich zu machen. Dazu gehören die De-Mystifizierung und argumentative Zurückdrängung der anti-aufklärerischen und menschenfeindlichen Diskurse der Neuen Rechten, einschließlich von Antisemitismus und Verschwörungsideologien, die in Attac keinen Platz haben, sowie die Schulung der Attac-Mitglieder in Medien- und Methodenkompetenz zur Unterscheidung von Informationen und anti-aufklärerischen Scheinwahrheiten als auch die Beteiligung an neuen, kritischen Analysen zur Globalisierung, Finanzialisierung bzw. autoritärem Kapitalismus.

Darüber hinaus will die AG anschluss- und bündnisfähige Strategien zur Wiedererlangung von Hegemonie gegenüber der Neuen Rechten diskutieren und in Attac einbringen.