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Warum Attac gegen Rechts?

Vertreter*innen der völkischen und antidemokratischen Rechten teilen Positionen wie Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus und/oder Sexismus. Aber sie agieren weder international noch in Deutschland als ein einheitlicher Akteur.

Nationalistische Neoliberale, lehnen den Klimaschutz ab, wollen die Rente privatisieren, den Sozialstaat schleifen und Märkte aller Art weiter deregulieren. Sie befürworten den Freihandel und lehnen internationale Kooperation zugunsten eines nationalstaatlichen 'Survival of the fittest' ab.

Der völkische Flügel der Rechten, will die Nation mit Mauern und Stacheldraht sowohl gegen Flüchtende als auch gegen internationale wirtschaftliche und politische Kooperationen abschotten. Braune Ökolog*innen propagieren "Umweltschutz als Heimatschutz".

Immer wieder versuchen Gruppen aus diesem Spektrum, in den sozialen Bewegungen Fuß zu fassen, in denen auch Attac aktiv ist. So waren zum Beispiel in der Kampagne gegen TTIP Stimmen zu hören, die in den USA die Wurzel allen Übels vermuteten. In den letzten Jahren sind Internetplattformen entstanden, auf denen wichtige Kritiken an der westlichen Militärpolitik neben kruden Verschwörungsideologien stehen. Neben fundierten Analysen der Finanzmärkte finden sich fragwürdige Kritiken am Zins und die Vorstellung, bestimmte mächtige Akteure könnten Wirtschaft und Gesellschaft nach Belieben steuern.

Wie kurz die Wege von einer fehlgeleiteten Kritik hin zu menschenfeindlichen Anschlägen sein können, hat das antisemitisch motivierte Attentat von Halle gezeigt. Auf die Frage an die Mutter des Attentäters, eine Ethiklehrerin, wie es denn sein könne, dass ihr Sohn eine Synagoge angreift, hatte sie geantwortet: „Er hat nichts gegen Juden in dem Sinne. Er hat was gegen die Leute, die hinter der finanziellen Macht stehen – wer hat das nicht?“ 

Solchen Entwicklungen gilt es, entschieden entgegen zu treten. Das wollen wir als AG „Attac gegen Rechts“ tun.

  • Wir haben die nationalistische Rechte und ihre Versuche, Einfluss auf soziale Bewegungen zu nehmen, im Blick. Die andere Welt, die wir wollen, ist solidarisch, friedlich, demokratisch und garantiert allen ein Leben in Würde.
  • Wir planen Videos und Materialien zur Aufklärung über Verschwörungstheorien und rechte Tendenzen in den Debatten, die auch die globalisierungskritische Bewegung beschäftigen, und wir bieten entsprechende Workshops an.
  • Wir diskutieren in sozialen Bewegungen solidarisch, wo rote Linien gezogen werden sollten.
  • Wir beteiligen uns als Attacies an Bündnissen wie „Aufstehen gegen Rassismus“ oder #unteilbar.

Wir freuen uns über Mitstreiter*innen!

Der obige Text entstammt unserer Kurzdarstellung, die Ihr hier auch als Flyer herunterladen könnt:

kurzflyer.pdf (2,8 MB)

oder im Webshop bestellen könnt.