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Mo 24.9.18 - Filmvorführung "CODE OF SURVIVAL" - Kulturtheter Hennef

Im Rahmen der Fairen Wochen 2018 zeigt der Arbeitskreis Fairer Handel der Agenda 21 der Stadt Hennef die Dokumentation "Code of Survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik" von Bertram Verhaag im Kurtheater.

"Code of Survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik" beschäftigt sich mit dem umstrittenen Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat. Millionen Tonnen des Herbizids werden jährlich in der weltweiten Landwirtschaft eingesetzt mit unabsehbaren Folgen für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Eine Folge des massiven Glyphosat-Einsatzes ist jedoch jetzt schon spürbar: Es gibt immer mehr Unkraut, das gegen die chemische Verbindung immun ist, und sich enorm schnell vermehrt. Gleichzeitig zeigt Verhaag aber auch drei Projekte, die beweisen, wie Landwirtschaft ohne chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung funktionieren kann: Die indische Teeplantage Ambootia in Darjeeling am Fuße des Himalaya, die biologische Farm Sekem des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, die seit 40 Jahren mitten in der Wüste existiert, sowie den Biohof des bayerischen Bauern Franz Aunkofer.

Im Rahmen seiner Kino-Tour wird der Regisseur nach dem Film persönlich anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen. Als weiterer Gast wird der Hanfer Bauer Bernd Schmitz über die Idee der Solidarischen Landwirtschaft informieren.

zum Kino


Mo 24.9.2018 - ZEITRAUM - Ev. Zentrum für Diakonie und Bildung

Vortrag und Diskussion

 

EIn Vertreter von attac Rhein-Sieg hält am Mo, 24.9.2018 19-21 Uhr einen Vortrag

ZEITRAUM - Ev. Zentrum für Diakonie und Bildung

Ringstr. 2
53721 Siegburg

Beschreibung

Ein internationales Team von Wissenschaftlern um den Schweden Johann Rockström hat 2009 das Konzept der planetaren Grenzen (planetary boundaries) entwickelt. Es zeigt, dass unsere aktuelle Art des globalen Wirtschaftens physikalische und biologische Grenzen des Systems Erde verletzt, und wir damit unsere Lebensgrundlagen angreifen und der Bewahrung der Schöpfung entgegen arbeiten.
In einer Erweiterung von Rockströms Ansatz, der sog. Doughnut-Theorie von Kate Rayworth, einer Wirtschaftswissenschaftlerin aus Oxford, unterstreicht diese, dass wir durch unser Wirtschaften ebenfalls ständig soziale Grundrechte verletzen. Inzwischen sind die Theorien der beiden in offiziellen Tagungen zum Thema "Nachhaltigkeit" und in der Mainstream-Politik angekommen. Seither wird postuliert, dass wir unser Wirtschaften in einem sicheren und gerechten Rahmen sowohl für die Erde als auch für die Menschheit ausrichten müssen.
Im Vortrag werden die beiden Konzepte vorgestellt. Gemeinsam wollen wir dann diskutieren, ob in der Politik die richtigen Konsequenzen aus diesen physikalischen und sozialen Grenzen gezogen werden. Außerdem wollen wir hinterfragen, welche Fakten eine Umsetzung verhindern, und diskutieren, wie wir die beiden Konzepte nutzen können, um Lösungen zu finden, die zu einer gerechteren globalen Wirtschaftsweise führen oder ob wir zusätzliche Instrumente dafür brauchen.

Zur Veranstaltung beim eeb - Evangelische Erwachsenenbildung


Ringstr. 2
53721 Siegburg
eeb@ekasur.de
http://http:/evangelische-erwachsenenbildung.de
Fon: 022 41 - 25 215 13
Fax: 022 41 - 25 215 35


22. Juli 2018, Das Wunder von Mals - Filmvorführung

"Das Wunder von Mals" ist ein Dokumentation über ein Dorf in Südtirol, das sich der landwirtschaftlichen Apfel-Monokultur in der Gegend entgegenstellt, den Einsatz von Pestiziden ablehnt und ein Referendum über die zukünftige Bewirtschaftung der Gemeindefläche herbeiführt.

Unsere Matinée am Sonntag, 08.07. um 13 Uhr in der Neuen Filmbühne in Bonn Beuel – gemeinsam veranstaltet von Attac Rhein-Sieg und Slow Food Bonn - war ein voller Erfolg. Trotz des tollen Wetters waren viele Besucher/innen gekommen, die diesen wunderbaren Doku-Film sehen und mit Regisseur Alexander Schiebel ins Gespräch kommen wollten. Für alle, die es an dem Tag nicht nach Beuel geschafft haben, gibt es eine zweite Möglichkeit, den Film am Sonntag, den 22. Juli, 11 Uhr – wieder in der Neuen Filmbühne in Beuel – zu sehen.

 

Plakatmotiv "Sondervorstellung: Das Wunder von Mals"

Neue Filmbühne

Website des Films http://wundervonmals.com/


KLIMA-in-NOT-STAND beim Stadtfest Siegburg 2019

attac Rhein-Sieg gab beim Stadtfest in Siegburg Informationen zum KLIMANOTSTAND. Andere Organisationen aus der Region (BI Naturfreunde Troisdorf, NABU Rhein-Sieg, Fridays for Future Rhein-Sieg, People for Future, Extinction Rebellion) waren ebenfalls am Stand zu treffen.


KLIMA-in-NOT-STAND beim Stadtfest in Siegburg
Bürgermeister unterstützt Die-In für das Klima

Siegburg 25.8.2019: Am Sonntag, den 25.8.2019 fand auf dem Stadtfest in Siegburg um 13:00 Uhr unter Anwesenheit von Bürgermeister Huhn ein Die-In für den Erhalt unseres Lebens auf der Erde statt.

"Nachdem attac, BUND, NABU und die BI Naturfreunde Troisdorf sich vor den Großen Ferien mit einem Bürgerantrag für die Ausrufung des Klimanotstandes im Rhein-Sieg-Kreis eingesetzt haben, informieren die Organisationen jetzt gemeinsam mit Fridays for Future, Extinction Rebellion und Peoples for Future beim Siegburger Stadtfest über Klima-Killer und Klima-Retter," sagte Arno Behlau von attac-Rhein-Sieg.

Mandy Wiebelhaus von Exinction Rebellion fügte hinzu "Wir setzen mit dem Die-In auf dem Stadtfest ein Zeichen für die Dringlichkeit des Handelns und geben den Menschen nebenbei mit konkreten Infos neben den kullinarischen Köstlichkeiten auch geistige Nahrung."


Der dritte Beitrag vom Siegburger Stadtfest im Newsletter "Siegburg aktuell" zeigt Aktive
von Attac Rhein-Sieg, XR aus Bonn, Nabu aus Troisdorf und FFF aus Siegburg
beim Die-in anlässlich des Klimanotstandes.

http://www.siegburg.de/stadt/newsletter/nl/97798/newsletter.html


Samstag 29. September 2018 - CETA - Aktionstag

Attac-Rhein-Sieg hat sich am bundesweiten Aktionstag des Netzwerkes "Gerechter Welthandel" gegen CETA beteiligt.

Das Freihandelsabommens der EU mit Kanada CETA wird z.Zt. nur vorläufig angewendet und muss von fast allen EU-Staaten noch ratifiziert werden, Das bedeutet u.a. für Deutschland, dass sowohl im Bundestag als auch in den Bundesländern in den jeweiligen Parlamenten Abstimmungen darüber erfolgen müssen.

CETA ist eine Bedrohung für Umwelt- und Verbraucherschutzstandards, bäuerliche Landwirtschaft und öffentliche Dienstleistungen der Daseinsvorsorge. Der in CETA enthaltene Schutz von Arbeitnehmerrechten ist äußerst schwach, und die Bestimmungen zur regulatorischen Kooperation sowie die Einführung einer Investitionsschutz-Paralleljustiz vergrößern den Einfluss transnationaler Konzerne auf Politikgestaltung und unterhöhlen die Demokratie. Deshalb wird am 23. Oktober 2018 der Europäische Gerichtshof (EuGH) über die Rechtmäßigkeit des Abkommens entscheiden.

Vor den anstehenden Landtagswahlen in Bayern und Hessen sollen mit dem bundesweiten Aktionstag am Samstag, den 29.9.18 die sog. Freihandelsverträge in der Öffenntlichkeit noch einmal thematisiert werden, damit unsere zu wählenden Volksvertreter*innen in diesen beiden Bundesländern (aber auch anderswo) Stellung beziehen und sich gegen eine Ratifizierung von CETA in Deutschland positionieren.

Mehr Info zum bundesweiten Aktionstag

Auch attac-Rhein-Sieg hat am Samstag, den 29.9.18 auf dem Siegburger Marktplatz mit Informationen und einer eigenen Aktion unseren Protest gegen das sogenannte Freihandelsabkommen CETA auf die Straße getragen. Wir haben diesmal neben einem Infostand auch Straßentheater gemacht: Freihandels-Moritat und CETA-Virus.

Berichterstattung im Kölner Stadt-Anzeiger


15.-16.9.2018 - Besetzung der Paulskirche

Zwei Aktivisten der attac-Gruppe Rhein-Sieg haben am Wochenende 15./16.6.2018 an der Besetzung der Paulskirche in Frankfurt a.M. teilgenommen:

Unter dem Motto "Her mit der Demokratie!" haben Aktivist*innen von Attac am Samstag, dem internationalen Tag der Demokratie, die Paulskirche in Frankfurt besetzt! Wir nehmen uns den Raum in der Paulskirche, um an dem symbolträchtigen Ort die zentrale demokratische Frage zu diskutieren: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Mehr zum Hintergrund der Aktion

Paulskirchenerklärung


DIVESTMENT für RWE - attac Rhein-Sieg beteiligt sich an offenem Brief an kommunale und Kreisvertreter*innen

Kühlturm - Mensch und Umwelt vor Konzernprofit

Wir von attac Rhein-Sieg hatten bei Landrat Schuster um einen Termin zur Übergabe eines offenen Briefes gebeten, in dem wir den Rhein-Sieg-Kreis auffordern, seine RWE-Aktien zu verkaufen und gegen den Neubau des RWE-Braunkohlekraftwerkes Niederaußem Stellung zu beziehen. Die Briefübergabe war Teil einer Aktion in Kooperation mit Greenpeace Köln, Urgewald und fossil-free, bei der alle Kommunen in NRW, die noch RWE-Aktien besitzen, angeschrieben bzw. besucht wurden.

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TTIP Aktion von attac rhein-sieg in Siegburg am 18.4.15


attac rhein-sieg in Brüssel! - Dez 2014

Attac rhein-sieg war vom 9.12. bis zum 11.12.14 , auf Einladung des grünen Europa-Abgeordneten Sven Giegold mit 18 Mitgliedern und Freunden in Brüssel  im Europa-Parlament und in der Europäischen Kommission.

Der Ablauf der 3-tägigen Veranstaltungen war von den Mitarbeitern von Sven G. hervorragend vorbereitet worden und so erledigten wir  ein Mammutprogramm, natürlich mit dem absoluten Schwerpunkt:

 „Freihandelsabkommen - TTIP und CETA -“!

Unsere große Skepsis, den geplanten Freihandelsabkommen gegenüber, wurde mehr als bestätigt, vor allem auch durch die vielen hochrangigen Vertreter der „NGO‘s“ (NichtRegierungsOrganisationen), die auf dem Podium des Plenarsaals im Parlament Rede und Antwort standen.


Die Protestveranstaltung von attac-rhein-sieg gegen das Freihandelsabkommen am 11.10.14 in Siegburg

 


Gegen die Pläne Autobahnen zu privatisieren!

AUTOBAHN-PRIVATISIERUNG KOSTET STEUER-MILLIARDEN

Gutachten des Bundesrechnungshofs stellt erneut enorme Mehrkosten fest

17.06.2014

So genannte öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) beim Autobahnbau rechnen sich für die öffentliche Hand nicht. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrechnungshof in einem Gutachten für den Haushaltsausschuss des Bundestags, das Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) und Attac vorliegt. Die Mehrkosten für die Bürgerinnen und Bürger gehen in die Milliarden: Bei fünf von sechs Projekten fallen Mehrkosten von insgesamt mehr als 1,9 Milliarden Euro gegenüber einer rein öffentlichen Umsetzung an.

Dazu Laura Valentukeviciute, Mitglied der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Privatisierung und Sprecherin von Gemeingut: "Das ist nicht der erste Bericht des Bundesrechnungshofs, der nachweist, dass ÖPP die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler viel teurer kommt als alle anderen Varianten. Seit 2006 berichten der Bundesrechnungshof und die Rechnungshöfe der Länder fast jährlich über diese milliardenschwere Verschwendung von Steuergeld. Doch die Politik ist dagegen scheinbar immun. Belehren kann sie nur Druck aus der Bevölkerung – und der wächst gerade."

Dennoch besteht Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bisher weiterhin darauf, ÖPP beim Autobahnbau zu forcieren. Dazu Carl Waßmuth, ebenfalls aktiv in der Attac-AG Privatisierung und Infrastrukturexperte bei Gemeingut: "Dobrindt zwingt die Bundesländer zu ÖPP wie zuletzt in Niedersachsen beim Ausbau der A7. Dabei zeigt der BRH-Bericht erneut: Die so genannten Investoren zahlen bei ÖPP keinen einzigen Cent selbst, sie nehmen Kredite auf, die der Staat absichert und abbezahlt. ÖPP ist nur deshalb so attraktiv, weil damit die Schuldenbremse umgangen werden kann. Gut, dass wir das jetzt vom Bundesrechnungshof auch amtlich haben."

Laut Gutachten liegen die Zinsen der Privatfirmen derzeit vier Prozentpunkte über jenen, die der Bund zu zahlen hat. Carl Waßmuth: "Ein um vier Prozentpunkte höherer Zinssatz bei 30 Jahren Laufzeit – das würde kein Häuslebauer machen. Bei einer Kreditsumme von einer Milliarde Euro zahlt der Bund bei einem Zinssatz von einem Prozent in 30 Jahren insgesamt 1,3 Milliarden Euro zurück – bei einem Zinssatz von fünf Prozent sind es 4,3 Milliarden. Diese Verschleuderung muss sofort gestoppt werden."

Gemeingut in BürgerInnenhand hat kürzlich einen Aufruf an Verkehrsminister Dobrindt gegen die Privatisierung der Autobahnen gestartet, der online mitgezeichnet werden kann.


Beim " bundesweiten Umfairteilungstag " am 13.4.2013 führte attac rhein-sieg

auf dem Siegburger Marktplatz eine spektakuläre "Misthaufen-Aktion" durch.

Unter dem Motto:

" Reichtum ist wie Mist: 

   Auf einem Haufen stinkt er - gut verteilt,
   bringt er das Land zum Blühen!"

wurde eine Vermögens-Umverteilung von oben nach unten gefordert.

Pressebericht sh. unter -Aktionen-!