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         [ 2009 ] [ 2008 ]


10. bis 14. Dezember 2013 - Berlin:

14. Dezember, 9:30 Uhr:
»Why drones? The function of drone warfare in the US war on terror«
Podiumsgespräch mit Medea Benjamin
im Rahmen der Außenpolitischen Jahreskonferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung
»Deutsche Außenpolitik. Alternativen«
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1
Eintritt frei


13. Dezember, 12:00 Uhr:
Übergabe einer Erklärung von Medea Benjamin an Kanzlerin Merkel
Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1


12. Dezember, 11:30 bis 17:30 Uhr:
Arbeitstreffen von Aktivist_Innen gegen Kampfdrohnen aus mindestens zehn Ländern (u.a. Pakistan, USA, Großbritannien, Belgien, Schweden, Schweiz, Italien, Niederlande, Deutschland)
im IALANA-und INES-Büro, Marienstr. 19/20, 10117 Berlin
(nahe der S- und U-Bahn-Haltestelle "Friedrichstraße ")

Global Anti-Drone Network, European Section:
     "Ban Weaponized Drones!"
     "Bewaffnete Drohnen verbieten!"
"Bewaffnete Drohnen ächten!"


10. Dezember, 19:00 Uhr:
Luxemburg Lecture:
»Drone Warfare
– Origins, Consequences and the Worldwide Resistance to it«

Vortrag und Diskussion mit Medea Benjamin (mit Simultanübersetzung)
Volksbühne, Grüner Salon, Linienstr. 227
Eintritt frei


"Drone Warfare: Killing by Remote Control"
"Drohnenkrieg – Tod aus heiterem Himmel"

26. November 2013 , 19 Uhr - Bielefeld, Volkshochschule::

"Deutschland im Krieg
- zu den wirtschaftlichen Hintergründen deutscher Militäreinsätze"

Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt (Versöhnungsbund)

VHS, Murnau-Saal, Ravensberger Park 1

Veranstalter:
attac Bielefeld und
VHS Bielefeld

26. November 2013, 19 Uhr - Speyer, Haus Trinitatis, Johannesstraße 6a:

Was ist los im Nahen Osten?

Ein Gespräch über die politische und religiöse Lage

Dr. Habib Badr, National Evangelical Church of Beirut, Middle East Council of Churches

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Kirchenbezirk Speyer und dem Missionarisch-Ökumenischen Dienst.

22. November 2013, 19:00 - Wien, im OKAZ, Gußhausstraße 14/3:

Wider den Konfessionalismus

Wie kann der syrische Konflikt politisch gelöst werden?

Vortrag und Diskussion mit Najeeb George Awad

Nach der Absage des syrischen Bischofs Elia Toumeh, gelang es uns kurzfristig, den syrisch-amerikanischen Universitätsprofessor zu gewinnen, für ihn einzuspringen. Er wird zum gleichen Thema sprechen, nämlich wie man in Syrien gegen den konfessionellen Konflikt wirken kann und wie eine politische Lösung möglich werden könnte.

Veranstalter:
Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum,
Afro-Asiatisches Institut-Wien,
Initiative PeaceInSyria,
Verein Arabischer Frauen

17. November 2013, 19 Uhr - Freiburg, Cafe Palestine:

PALÄSTINATAGE FREIBURG 2013: ISRAELS MILITÄRMASCHINERIE

ISRAEL - DAVID ODER GOLIATH?
DIE ROLLE DER ISRAELISCHEN STREITKRÄFTE

Vortrag und Diskussion mit Jürgen Rose (*)

in Jos Fritz Cafe, Wilhelmstr.15 (nahe HBf)

Das in weiten Teilen der Politik, der Medien und der Öffentlichkeit jahrzehntelang unhinterfragt tradierte historische Narrativ des Palästina-Konfliktes im allgemeinen und auch die aktuelle Debatte um einen Angriffskrieg gegen den angeblich nach Nuklearwaffen strebenden Iran erweckt erhebliche Irritationen. Denn das überragende Charakteristikum dieser Debatte markiert die gebetsmühlenhafte Beschwörung des Existenzrechts Israels als eines jüdischen Staates in sicheren Grenzen.

(*) Jürgen Rose war bis zu seiner selbst gewünschten Entlassung zuletzt Oberstleutnant der Bundeswehr und ist seit Jahren Vorstandsmitglied der kritischen SoldatInnenvereinigung „Darmstädter Signal“. Nach seiner militärischen Ausbildung, unter anderem in Fort Bliss in Texas/U.S.A., und einem abgeschlossenen Pädagogikstudium war Rose von 1988 bis 1991 Mitarbeiter der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation in Waldbröl im Forschungsbereich Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

14. November 2013, 18:30 Uhr - Duisburg, Internationales Zenrum:

Israel/Palästina:

Gleiche Rechte für PalästinenserInnen?

Oder:

Ist ein gemeinsamer demokratischer Staat
für alle Bürgerinnen und Bürger möglich?

Berichtet wird über den alltäglichen Kampf gegen politische, soziale und religiöse Diskriminierung. Dargestellt wird die Arbeit der verschiedenen Gruppen und Organisationen, die sich für eine gemeinsame politische Lösung einsetzen.

Referentin: Ika Dano arbeitete zwei Jahre lang für das Alternative Information Center (AIC) in Jerusalem. Darüberhinaus schreibt sie Analysen und Artikel für verschiedenste Webseiten, Journale und Nachrichtenagenturen.

Ort: Internationales Zentrum (Raum 23), Flachsmarkt 15

Veranstalter:
Rosa-Luxemburg-Club Duisburg
Unterstützer:
Duisburger Netzwerk gegen Rechts,
Initiative Demokratie statt Integration,
Initiativ – Verein für Demokratie und Kultur von unten e.V.

13. November 2013, 18-20 Uhr - Heidelberg, Edith-Stein-Haus der KHG HD:

"Wozu braucht Deutschland bewaffnete Drohnen?"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

im Edith-Stein-Haus der KHG Heidelberg, Neckarstaden 32

Veranstalter:
Pax Christi Basisgruppe Heidelberg

10. November 2013, 19 Uhr - Freiburg, Cafe Palestine:

PALÄSTINATAGE FREIBURG: ISRAELS MILITÄRMASCHINERIE

DIE GESCHICHTE DER ISRAELISCHEN WAFFENINDUSTRIE

Vortrag und Diskussion mit Shir Hever(*), Jerusalem

(in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung)

in Jos Fritz Cafe, Wilhelmstr.15 (nahe HBf)

Der ursprüngliche Zweck der israelischen Militärindustrie, die sich größtenteils in Regierungsbesitz befindet, bestand darin, das israelische Militär mit Waffen zu versorgen. Doch hat sich ein export-orientierter Industriezweig daraus entwickelt. Israel wurde zum größten Pro-Kopf-Waffenexporteur weltweit, spezialisiert auf Technologien, die im Laufe der Besatzung der palästinensischen Gebiete entwickelt wurden.

Shir Hever ist israelischer Ökonom, Mitglied des Alternative Information Center in Jerusalem und derzeitig Doktorand an der Freien Universität in Berlin. Er ist

(*) Autor des Buches „Die politische Ökonomie der israelischen Besatzung“

4. November 2013, 19 Uhr - Kiel, Alte Mensa der CAU Kiel

Krisenherd Naher Osten

Vortrag von Moshe Zuckermann über historische und aktuelle Aspekte im Kräftefeld des Umgangs mit Schuld, Antisemitismus und deren Instrumentalisierung

Kiel, Olshausenstr./Ecke Westring

Veranstalter:
IPPNW (Internationale Ärzte gegen Atomkrieg / Ärzte in sozialer Verantwortung)
Kieler Friedensforum
Verein Mahnmal Kilian
Rosa Luxemburg-Stiftung
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein
Verein zur Förderung der Friedenswissenschaften

[ Flyer ]

16. Oktober 2013, 20 Uhr - Berlin, Urania Berlin e.V.:

Perspektiven für einen Frieden in Syrien

Vertreter der gewaltfreien syrischen Opposition und der deutschen Friedensbewegung präsentieren ihre Vorstellungen für ein Ende des Krieges und einen gerechten Frieden

Der Bürgerkrieg in Syrien entwickelt sich zu einer der weltweit größten humanitären Katastrophen seit Ende des Kalten Krieges. Die Einmischung und die Gewalt von außen – zum Beispiel durch Waffenlieferungen – haben zur Eskalation des Konfliktes beigetragen. Während die westliche Staatengemeinschaft die bewaffnete syrische Opposition unterstützt, erfuhr die gewaltfreie innersyrische Opposition von Anfang an kaum Aufmerksamkeit. Wir möchten Mouna Ghanem und Louay Hussein von der gewaltfreien Bewegung „Den Syrischen Staat aufbauen“ ein öffentliches Podium geben. Die Gruppe gehört zu den zehn Unterzeichnergruppen des Rom-Appells. Darin erklärten sie, mit einem Dialog zu beginnen und gemeinsam daran zu arbeiten, Syrien durch eine Übergangsphase in eine Demokratie zu führen.

Um den Menschen in Syrien zu helfen, fordert die deutsche Friedensbewegung einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und die Aufnahme von Friedensverhandlungen. Was ist notwendig, um jene syrischen Kräfte zu stärken, die sich um eine friedliche und demokratische Umgestaltung ihres Landes bemühen?

Über diese Fragen werden diskutueren:
Mouna Ghanem, Ärztin, Tätigkeit für verschiedene UN-Organisationen, Mitglied der Bewegung „Den Syrischen Staat aufbauen“ und des „Forums für Frauen und Demokratie“
Louay Hussein, Präsident der Bewegung „Den Syrischen Staat aufbauen“. Hussein hat 8 Jahre im Gefängnis gesessen und war einer der Organisatoren der ersten Oppositionskonferenz im Juli 2011.
Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter:
Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW),
pax christi Deutsche Sektion
Bund für Soziale Verteidigung,
Internationaler Versöhnungsbund,
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen,
Internationale JuristInnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA),
Liga für Menschenrechte,
Kooperation für den Frieden

[ Flyer ]

15. Oktober 2013, 19:30 Uhr - Stuttgart, AWO Begegnungszentrum:

20 Jahre nach dem Oslo Abkommen:

Das "System Oslo" und
der Konflikt zwischen Hamas und Fatah

Auf der Veranstaltung, die das Palästinakomitee Stuttgart und Pax Christi Diözese Rottenburg-Stuttgart gemeinsam anbieten, wird Helga Baumgarten (*) ihre Recherchen in den aktuellen politischen Bezug stellen. Sie analysiert die politische Entwicklung, die mit dem Oslo-Abkommen in Gang gesetzt wurde und berichtet über die Diskussionen um eine neue palästinensische Strategie.

Einlass 18.30 Uhr im AWO-Begegnungszentrum,
Ostendstraße 83, 70188 Stuttgart-Ost.

[ Flyer ]

(*) Helga Baumgarten, Professorin für Politikwissenschaft an der palästinensischen Bir Zeit-Universität, hat Mitte September 2013 ihr neues Buch "Der Kampf um Palästina - Was wollen Hamas und Fatah?" veröffentlicht.

14. Oktober 2013, 20 Uhr - Marburg, Technologie- und Tagungszentrum:

Drohnenkrieg und Cyberwar

Neue Kriege und Neue Weltordnung

Referent: Rainer Rupp

Moderation: PD Dr. Johannes M. Becker

im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Marburg, Softwarecenter

9. und 10. Oktober 2013 - München, Eine-Welt-Haus:

Der SALAM SHALOM Arbeitskreis Palästina-Israel e.V.
lädt ein zum 24. FORUM, das dem Thema gewidmet ist:

Apartheid in Israel und in den besetzten Gebieten

Das FORUM besteht diesmal aus zwei Teilen:

  1. Abend: MITTWOCH, 9.10. 2013, 19.00 Uhr
    im Eine Welt Haus, Schwanthaler Str. 80, Raum 211/12
    Kurzreferate und Lesung

  2. Abend: FREITAG, 11.10. 2013, 19.00 Uhr
    im Eine Welt Haus, Schwanthaler Str. 80, Großer Saal
    Vorführung und Auswertung des Dokumentarfilms
    "Roadmap to Apartheid" (O.m.dt.U., 95 min)

     

[ mehr ]

6. Oktober 2013, 19 Uhr - Freiburg, Jos Fritz Cafe:

SYRIEN - WORUM GEHT ES WIRKLICH?

Vortrag von Dr. Makram Khoury-Machool, Cambridge

in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung

  • Wer mischt mit im schmutzigen Kampf um Syrien?
  • Welche „Global Players“

    sind beteiligt?

  • Welche Rolle spielen Israel, Saudi-Arabien, Qatar und die Türkei?
  • Geht es um die Zerstückelung der arabischen Welt?
  • Können wir einen Krieg verhindern?

Dr. Makram Khoury-Machool ist ein in Cambridge lebender palästinensischer Akademiker, der sich auf Medien und Politik mit dem Schwerpunkt „Mittlerer Osten“ spezialisiert hat. Er ist als Analytiker ein speziell in der Syrienkrise gefragter (Fernseh-) Interviewpartner.

Veranstalter:
Cafe Palestine

30. September 2013, 19:30 Uhr - München:

Zwischen allen Stühlen

Der palästinensisch-israelische Autor Sayed Kashua zu Gast

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung

Moderation:
Judith Bernstein

Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
in Kooperation mit
Evangelische Stadt Akademie München
Petra-Kelly-Stiftung

Ort:
Evangelische Stadt Akademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24

Eintritt: 8€ / 7€ ermäßigt. Schüler und Studenten bis 30 Jahre frei.

Anmeldung erbeten: 089-5490270 oder info@evstadtakademie.de

[ Flyer ]

26. September 2013, 19 Uhr - Stuttgart, Bischof-Moser-Haus:

Das zionistische Israel

Lesung und Diskussion mit Tamar Amar-Dahl,
israelisch-deutsche Zeithistorikerin und Autorin

Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45

Seit der Gründung Israels 1948 ist der Nahe Osten in Konflikte verwickelt; das Palästinaproblem erscheint auf absehbare Zeit unlösbar.
Wo liegen die Ursachen dieser Dauerkrise?

Israels Gesellschaftsordnung beruht auf dem Zionismus, der sich im 19. Jahrhundert die Schaffung eines Judenstaats zum Ziel setzte. Die in Israel aufgewachsene Autorin legt die Bedeutung des Zionismus als Gründungsmythos und Staatsdoktrin des Landes offen. Sie zeigt, wie europäisches Überlegenheitsdenken in das Selbstverständnis Israels einging, weshalb sich letztlich auch die Maxime militärischer Überlegenheit als Existenzgarant durchsetzte – bis hin zum Anspruch, die alleinige Atommacht der Region zu bleiben.

Träger der gemeinsamen Veranstaltung:
Forum Deutschland-Israel-Palästina
Reinhold-Maier-Stiftung
Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie" e.V.

[ mehr ] [ Flyer ]

21. September 2013, 19 Uhr - Stuttgart, Theater Tri-Bühne:

20 Jahre nach dem Oslo-Abkommen:

Die Ernte: Eine neue Qualität der Apartheid

Mit dem Menschenrechtsanwalt Raji Sourani über Perspektiven für einen gerechten Frieden in Palästina

Ort:
Theater Tri-Bühne, Eberhardstr. 61 A

Veranstalter:
Palästina-Komitee Stuttgart

[ Einladungs-Flyer ]


Bedauerlicherweise muss die Veranstaltung „20 Jahre nach dem Oslo-Abkommen“ in Stuttgart mit dem Menschenrechtsanwalt Raji Sourani abgesagt werden.

Es ist jetzt endgültig klar, Raji Sourani wird es nicht schaffen, rechtzeitig für die geplanten Veranstaltungen in Bern (19.9.), Schweiz, und Stuttgart (21.9.), BRD, aus dem Gazastreifen auszureisen. Das ägyptische Militär hält Rafah, den einzigen Grenzübergang für die Bevölkerung aus Gaza, bereits seit Wochengeschlossen. Raji schreibt dazu: „This is Gaza, this is the closure, this is the illegal and collective punishment for our people“

Die Veranstalter bitten um Verständnis. Als kleinen Ersatz für die Veranstaltung, in der sie mit Raji Bilanz ziehen und nach neuen Perspektiven fragen wollten, werden sie in den kommenden Tagen Beiträge von AktivistInnen zur Einschätzung der Entwicklung seit dem Oslo-Abkommen veröffentlichen.

Die Situation der Bevölkerung in Gaza ist derzeit wieder einmal besonders bedrückend. Die ägyptische Armee, die den ägyptischen Präsidenten Mohamed Mursi stürzte, geht gegen islamistische Gruppen im Sinai vor. Die Armee beschuldigt auch die Hamas in Gaza, die Muslimbrüder in Ägypten zu unterstützen und beschränkt die Ein- und Ausreise bei Rafah schon seit längerem extrem. Der größte Teil der Tunnel, über die der Gazastreifen wesentlich mit versorgt wurde, ist inzwischen gesprengt worden, mit den entsprechenden Konsequenzen für die Versorgung. Nach Razzien des Militärs und Anschlägen von islamistischen Gruppen ist die Grenze bei Rafah inzwischen fast völlig geschlossen. Berufstätige, die nach Familienbesuchen zu ihrer Arbeit ausreisen wollen, Kranke, die dringend eine Behandlung benötigen, sitzen im Gazastreifen fest. Studenten, die nach den Semesterferien ihr Studium in Ägypten wieder aufnehmen oder zu Prüfungen ausreisen wollen, haben bereits an der Grenze demonstriert.

Die Veranstalter werden auf ihrer Website laufend weitere Informationen über die Situation in Gaza und Ägypten veröffentlichen.

21. September 2013, 18 Uhr - Basel, Volkshaus:

Internationaler Tag des Friedens

Medien & Krieg

Dr. Norman Paech,
   em. Rechtsprofessor und ehem. Bundestagsabgeordneter (die Linke)
Volker Hermsdorf,
   Journalist Junge Welt
Dr. Sabine Schiffer,
   Institut für Medienverantwortung
sprechen über die Rolle von Medien in der Kriegsvorbereitung, über Feindbilder und Desinformation.

[ Einladungs-Flyer ]

18. September 2013, 19 Uhr - Berlin, Mehringhof:

Nein zu Obama! Nein zu Assad!
Keine Bomben auf Syrien!

mit Ghayad Alhashmy von "Gemeinsam für ein freies Syrien"

und Phil Butland, Die Linke Berlin

im Mehringhof (Versammlungsraum)
Gneisenaustr. 2A, Hinterhof, Seitenflügel, 1. OG - U6/U7
HS Mehringdamm

Veranstalter:
marx21-Forum

[ Flyer (doppelt) ]

10. September 2013, 19 Uhr - Wuppertal, Cafe PEGAH:

Die syrische Revolte und die Stellung der Minderheiten

Vortrag mit Diskussion von und mit Dr. Kamal Sido, Göttingen,
Nahost-Experte der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Stresemannstr. 3, 42275 Wuppertal-Barmen

Veranstalter:
attac-Wuppertal
Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
PEGAH – Iranischer Kunst- und Kulturverein

15. bis 21. Juli 2013 - Vortrags-Rundreise von Gadi Algazi:

Vortragsreise mit dem deutschsprachigen Bürgerrechts- und Menschenrechtsaktivisten Dr. Gadi Algazi aus Tel Aviv, die durch sechs deutsche Städte führen wird.

Den Themen-Schwerpunkt bildet die Situation der arabischen Beduinen (israelischen Staatsbürgern!) im Negev, von denen rund einhunderttausend in rund 40 nicht anerkannten Dörfern leben, die über keinerlei öffentliche Infrastruktur - Strassen, Kanalisation, Elektrizität, Schulen, Krankenhäuser etc. - verfügen.

30.000 bis 70.000 von ihnen sollen im Rahmen eines staatlichen "Entwicklungsprogramms" durch Zwangsumsiedlung von ihrem Land getrennt und in einigen wenigen Orten konzentriert werden.

Thematisiert wird auch der Jüdische Nationalfond (JNF), der an diesem "Entwicklungsprogramm" beteiligt ist, während seine deutsche Tochter-Organisation hierzulande vortäuscht, dass es sich bei ihm um eine Art Umweltschutzorganisation handele.

[ Tour-Details und Hintergrund-Informationen ]

2. Juli 2013, 19:30 - Hohenems, Österreich:

Ein Staat für Palästina?

Plädoyer für eine Zivilgesellschaft

Vortrag und Diskussion mit Sari Nusseibehs

Jüdisches Museum Hohenems, Schweizer Straße 5, Hohenems

Eintritt: €7,00

[ Bericht ]

2. Juli 2013, 19:30 Uhr - Heidelberg, Deutsch-Amerikanisches Institut:

Parteien zur Bundestagswahl:

Die offizielle deutsche Nahost-Politik

Versuch einer Podiumsdiskussion
im DAI, Sofienstr. 12, Heidelberg

Veranstalter:
Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg
Heidelberger Friedensratschlag

[ Einladung ]

25. Juni 2013, 19 Uhr - Wien, Österreichisch-arabisches Kulturzentrum:

Bericht aus Damaskus

Mitglieder der Friedensdelegation berichten

Anfang Juni befand sich eine internationale Delegation aus rund einem Dutzend prominenten Persönlichkeiten wie Raul Vera, einem mexikanischen Bischof, oder Mireille Fanon Mendès-France, der Tochter des weltberühmten Autors, in Damaskus. Sie trafen sowohl hochrangige Regierungsvertreter sowie Exponenten der legalen Opposition. Den Repräsentanten der Exilopposition sowie einiger bewaffneter Gruppen war schon zuvor ein Besuch in Istanbul und Aleppo abgestattet worden.

Ziel der Mission ist es, eine politische, verhandelte Lösung des blutigen Konflikts zu unterstützen. Es wurde der Vorschlag für symbolische Schritte unterbreitet, wie die Freilassung von politischen Gefangenen, lokale Waffenstillstände und Zugang für Hilfslieferungen, die als Gesten des guten Willens Verhandlungen erleichtern könnten.

Leo Gabriel, Wilhelm Langthaler und Fernando Romero, Teilnehmer und Initiatoren der Mission, berichten.

Gleichzeitig dient die Initiative auch dazu den Druck auf die westlichen Regierungen zu erhöhen, die militärische und politische Einmischung zu stoppen und sich für eine Verhandlungslösung auf der Basis einer Machtteilung zum Erhalt der staatlichen Souveränität einzusetzen. Die Genfer Verhandlungen könnten ein Schritt dazu sein. Diese müssen aber von öffentlicher Mobilisierung begleitet werden, damit die ursprüngliche Forderung der Bevölkerung nach Demokratie und sozialer Gerechtigkeit nicht unter die Räder kommt.

OKAZ, Österreichisch-arabisches Kulturzentrum
Wien, Gußhausstraße 14/3

[ Übersetzung des Berichtes der Delegation ]

17. Juni 2013, 19 Uhr - Berlin, Wilma 163:

„Die Arche von Gaza – Die Blockade von Gaza aus brechen“

David Heap informiert über seine persönlichen Erfahrungen als Passagier der Flottillen von 2011 und 2012, mit denen die Blockade von Gaza von See aus gebrochen werden sollte, sowie über den Fortgang der Arbeiten mit dem neuen Projekt der Arche.

Im Ökumenischen Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit (Wilma 163)
10585 Berlin, Wilmersdorfer Straße 163

Veranstalter:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft (dpg) und
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
in Kooperation mit dem AK Nahost Berlin,
realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und der dpg

[ Video-Aufzeichnung ] [ Audio-Aufzeichnung ] [ Gaza Ark Project ]

24. Mai 2013, 19 Uhr - Berlin-Charlottenburg, WILMA:

„Israels neue Regierung und die Entrechtung der Palästinenser"

Vortrag von Felicia Langer,
israelische Menschenrechtsanwältin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises

Veranstalter:
WILMA, Ökumenisches Zentrum für Friedens-, Umwelt- und Eine-Welt-Arbeit e.V.
zusammen mit dem „AK für Friedenspolitik - Atomwaffenfreies Europa"
Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin-Charlottenburg

1. Mai 2013, 19 Uhr - Basel, Gewerkschaftshaus:

DIE LAGE IN SYRIEN

Ein Referat von Karin Leukefeld

Syrien - die Lage in Syrien steht im Brennpunkt des öffentlichen Interesses. Informationen aus Syrien widersprechen sich oft und es ist schwierig, sich eine Meinung zu bilden. Es ist gelungen, Frau Karin Leukefeld, bekannt aus ARD, Junge Welt und Neues Deutschland, für ein Referat zum Thema Syrien nach Basel einzuladen. Karin Leukefeld lebt und arbeitet in Damaskus, sie ist eine unabhängie Journalistin und Autorin und kann uns daher objektiv und aus erster Hand informieren.

Frau Leukefelds Referat findet im Rahmen der Vorfeier zum 1. Mai, am 30. April 2013 im Gewerkschaftshaus Basel, Rebgasse 1 statt.

Die Veranstaltung wird organisiert von:
Hände weg von Syrien - Bündnis gegen Krieg,
Pda 44 Basel,
Neue PdA Basel.

[ Einladungsflyer ]

Gewerkschaftshaus, Saal 1. Stock
Rebgasse 1, Basel

27. April 2013, 10 Uhr - Königswinter-Dollendorf, ev. Gemeindezentrum:

Enklavenbildung in Israel und Palästina!

Vortrag mit Tsafrir Cohen, Referent von Medico International für Israel/Palästina,

im evangelischen Gemeindezentrum, Friedensstr. 29

Veranstalter:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW Süd,
mitgetragen von attac Rhein-Sieg

[ Bericht über die Veranstaltung ]

17. April 2013, 19:00 Uhr - Essen, Volkshochschule:

"Drohnen" - Aufbruch in eine neue Ära der Kriegführung?

Vortrag und Diskussion
mit Dr. Jürgen Altmann, Physiker und Friedensforscher an der TU Dortmund

VHS Essen, Raum E11 (kleiner Saal)

Veranstalter:Essener Friedensforum

13. April 2013, 16:00 Uhr - Berlin, Klub der Volkssolidarität:

Solidarität mit dem Volk von Syrien

gegen Krieg und NATO-Intervention
Vortrag und Diskussion mit Joachim Guilliard (Heidelberg)

Torstr. 203-205
(S1, S2, S25 bis Oranienburger Straße, U6 bis Oranienburger Tor, TRAM M1, M6 und M12)

Veranstalter: Freidenker Landesverband Berlin
[im Rahmen der Reihe "Berliner Runde - Freidenker im Gespräch"]

5. April 2013, 19 Uhr - Berlin, junge-Welt-Ladengalerie:

Hanin Zoabi:
palästinensische Abgeordnete der Balad Partei in der israelischen Knesset,
Teilnehmerin der Gaza-Friedensflottille am 31. Mai 2010 

Annette Groth:
menschenrechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag,
eilnehmerin der Gaza-Friedensflottille

Inge Höger:
abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, 
eilnehmerin der Gaza-Friedensflottille

Aufgrund ihrer Teilnahme an der Gaza-Friedensflottille wurden Hanin Zoabi am 13. Juli 2010 drei parlamentarische Privilegien entzogen. Einige israelische Minister haben gefordert, Hanin Zoabi das Mandat zu entziehen, ein Strafverfahren gegen sie einzuleiten und ihr die israelische Staatsangehörigkeit abzuerkennen. Ihr Fall steht exemplarisch für eine Politik, die den palästinensischen BürgerInnen Israels schrittweise ihre staatsbürgerlichen Rechte abzuerkennen versucht.

Hanin Zoabi wird über ihre persönlichen Erfahrungen berichten und auf die zunehmenden Repressionen gegen palästinensische MenschenrechtsaktivistInnen und ParlamentarierInnen, insbesondere nach dem Goldstone-Bericht und der Gaza-Friedensflottille, eingehen.

Der Menschenrechtsbericht der Bunderegierung betont die besondere Schutzbedürftigkeit von MenschenrechtsverteidigerInnen. Hanin Zoabi wurde in das „Parlamentarier-schützen-Parlamentarier“ Programm des Bundestages mit Annette Groth als Patin aufgenommen. Bisher ist dieses Instrument nur mit schwachen Gestaltungsmöglichkeiten versehen. Deutschland hat die Leitlinien der europäischen Union zum Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen bislang in 62 Staaten umgesetzt. Israel gehört nicht zu diesen Staaten. Es ist daher auch Ziel der Veranstaltung, zu diskutieren, wie die Bundesrepublik ihrem Auftrag, MenschenrechtsverteidigerInnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu schützen, bislang in Israel gerecht wird und was in der Zukunft getan werden sollte.

junge Welt-Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin 

17.05.2013: Interview mit Hanneen Zoabi

4. April 2013, 19:30 Uhr - München, EineWeltHaus:

Wasserapartheid in Palästina

Über die Aufteilung der erneuerbaren Wasserressourcen im Westjordanland bestimmt Israel de facto allein und beansprucht 85% davon für sich. Was den Palästinensern zugeteilt wird, entspricht etwa der Hälfte der von der WHO empfohlenen Mindestmenge, fließt oft nur wenige Stunden am Tag und muss vom israelischen Wasserunternehmen Mekorot gekauft werden. Während Israel wasserreiche Böden konfisziert hat und tiefe Brunnen bohrt, ist es den Palästinensern per Militärdekret verboten, Einrichtungen für die Wasserversorgung zu bauen oder zu reparieren. Auch der Gazastreifen leidet unter der übermäßigen Nutzung der Aquiferen durch Israel; außerdem verhindert Israel mit der Blockade die Einfuhr von Material, das für die Erneuerung der Rohrsysteme und Abwassereinrichtungen benötigt würde. Etwa 95% des Wassers hat keine Trinkwasserqualität mehr.

Referent:
Clemens Messerschmid, Münchner Hydrogeologe und seit 16 Jahren in Wasserprojekten in der besetzten Westbank tätig, spricht über die verlorenen Oslo-Jahre, die anhaltende israelische Enteignung palästinensischen Wassers und die internationale, v.a. deutsche, Komplizenschaft damit.

EineWeltHaus in München, Schwanthalerstraße 80, Gruppenraum U20

Veranstalter: Palästina Komitee München
Eintritt: 4,00 Euro

22. März 2013, 19:00 Uhr - Frankfurt am Main, Haus am Dom:

Freiheit durch Krieg?

Erwartungen und Folgen der Militäreinsätze in Afghanistan und Mali

Podiumsdiskussion mit Andrea Böhm (DIE ZEIT),
Ilija Trojanow (Schriftsteller),
Thomas Ruttig (Afghanistan Analysts Network) und
Sabine Eckart (medico international).

Haus am Dom (Giebelsaal) Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

[ mehr ]

19. März 2013, 19:00 Uhr - Berlin, Haus der Demokratie u. Menschenrechte:

Aktivisten berichten vom Weltsozialforum „Free Palestine“,
das Ende 2012 in Porto Alegre / Brasilien stattfand.

Mit der seit 1967 anhaltenden Besatzung verstößt der Staat Israel permanent gegen Menschenrechte und internationales Völkerrecht. In vielen UN-Resolutionen wurde die koloniale und diskriminierende Politik Israels gegenüber den Palästinensern verurteilt. Der Internationale Gerichtshof hat den israelischen Mauerbau als völkerrechtswidrig eingestuft. Doch die Entrechtung und Verdrängung der Palästinenser, der Mauer- und der Siedlungsbau auf gestohlenem Land werden von der israelischen Regierung weiter vorangetrieben. Von den Politikern aus den USA und der EU kommen allenfalls ermahnende Worte. Die Wirtschaftsbeziehungen und die Rüstungskooperation aber gestalten sich immer enger.
Alle Weltsozialforen haben den Nahostkonflikt thematisiert. 2012 aber wurde nur über ein Thema diskutiert: Die internationale Solidarität für ein freies Palästina. Über 3000 Menschen aus allen fünf Kontinenten (aus Gewerkschaften, der Frauenbewegung, aus der Bauern- und Landlosenbewegung, von Glaubensgruppen, Menschenrechtsorganisationen…) waren gekommen, um die Solidarität mit Palästina strukturell zu stärken, Aktionen zur Verwirklichung der legitimen Rechte der PalästinenserInnen zu fördern und Israel sowie seine Verbündeten gegenüber dem Völkerrecht zur Rechenschaft zu ziehen.
Im Gespräch mit AktivistInnen, die in Porto Alegre dabei waren, diskutieren wir beim offenen Treffen von Attac Berlin, wie wir uns in die internationale Solidaritätsbewegung für einen gerechten Frieden in Nahost einbringen können.

Dienstag, 19. März 2013, 19:00 Uhr
im Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

19. März 2013, 19 Uhr - Berlin, junge Welt Ladengalerie:

Syrien

Wie man einen säkularen Staat zerstört und eine Gesellschaft islamisiert
Buchpremiere u.a. mit dem Herausgeber Wolfgang Gehrcke, MdB DIE LINKE

Der Krieg in Syrien ist täglich in den Nachrichten, verlässliche Informationen sind dennoch Mangelware. Längst ist der anfangs friedliche Protest in einen von außen geschürten und finanzierten bewaffneten Aufstand übergegangen, der einem demokratischen Wandel die Luft abwürgt. In diesem Konflikt mischen mittlerweile so viele unterschiedliche Akteure mit, dass das Geflecht widerstreitender Interessen nur schwer zu durchschauen ist. Medial und politisch werden im Westen nur jene Kräfte wahrgenommen, die den gewaltsamen Sturz von Staatschef Baschar Al-Assad betreiben. Andere Stimmen finden kein Gehör. Ebenso wenig wird die Frage erörtert, wie festgestellt werden kann, was eine Mehrheit der Syrerinnen und Syrer will und welche Bedingungen dies erfordert.

junge Welt Ladengalerie, Berlin, Torstraße 6, (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz)
Eintritt: 5,00 €, ermäßigt: 3,00 €
Voranmeldung erforderlich unter mm@jungewelt.de oder 030 53 63 55- 56

17. März 2013, 19:00 Uhr - Freiburg, Jo Fritz Café:

Sir Basil Zaharoff - Der König der Waffen

Vortrag und Lesung zur Neuauflage des epochalen Romans
von Robert Neumann (1897-1975)
(in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung)

mit Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll,
Literaturwissenschaftlerin (Universität Siegen/Marburg)
und PD Dr. Johannes M. Becker,
Friedens- und Konfliktforscher (Universität Marburg)

Das engagierte und kritische Buch Robert Neumanns beschreibt den Waffenhandel zur Zeit vor und während des ersten Weltkrieges plastisch am Werdegang des "Königs der Waffen", Sir Basil Zaharoff. Die Aktivitäten der damaligen "Händler des Todes" führten 1936 zu einer Resolution des Völkerbundes für ein Verbot des privaten Waffenhandels.

Doch wie man an den aktuellen Ereignissen sehen kann, hat die staatliche Kontrolle über den Waffenhandel nicht zu einer generellen Veränderung von gegeneinander gerichteter Aufrüstung, von Korruption im Rüstungshandel oder der Beschwörung von Bedrohungsszenarien geführt.

Neumanns Publikation ist nicht nur lesenswert, sondern aktuell und erhellend.

Veranstaltet von CAFE PALESTINE FREIBURG e. V.

Organisation der Lesungs-Reise: Kairos Palästina Unterstützernetz

Veranstaltungsort:
Jos Fritz Café
Freiburg, Wilhelmstr. 15 / 1 (nahe dem Bahnhof)

Eintritt frei

15. März 2013, 20 Uhr - Sankt Augustin, Stadtbücherei:

Palästina und Israel:

Traum und Realität

Zwei Männer gestalten einen politischen Abend. Beide arbeiten als Wissenschaftler in Deutschland. Beide engagieren sich aktiv für den Frieden im Nahen Osten. Jeder von ihnen hat eine eigene Perspektive auf den Kernkonflikt der Weltpolitik: den Streit um Israel und Palästina.

Rolf Verleger stammt aus einer im Holocaust nahezu ausgelöschten Familie, ist in Ravensburg geboren und aufgewachsen. Ghaleb Natour kam in Qalansawa nahe Tel Aviv zur Welt und vermittelt in Deutschland ein neues Verständnis für seine Heimat Palästina.

Der Zionismus veränderte die Welt. Er sollte den Juden eine alte Heimat neu schaffen. Im Zusammenhang mit anderen Strömungen im Judentum erläutert Rolf Verleger den Ansatz des Zionismus, dessen innere Auseinandersetzungen und die Auswirkungen im Rahmen der damaligen britischen Weltpolitik und der aktuellen Politik der USA und der EU. Ghaleb Natour zeigt eindrucksvolle Bilder aus Palästina und geht auf die jüngere Geschichte und die Gegenwart im Konfliktgebiet ein. Er beschreibt aus eigener Anschauung und Erfahrung die Lage der palästinensischen Minderheit in Israel.

Dr. Ghaleb Natour arbeitet als Physiker und Leiter der Zentralabteilung Technologie am Forschungszentrum Jülich. Er ist Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Friedens in Israel und Palästina e. V. Für sein Engagement für Schulprojekte in der Westbank und im Gazastreifen wurde er ausgezeichnet.
Prof. Dr. Rolf Verleger ist Psychologe an der Universitätsklinik für Neurologie in Lübeck. Er war 2006 - 2009 Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland; seit 2007 engagiert er sich im Verein Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.

Stadt Sankt Augustin, Markt 1, Stadtbücherei

13. März 2013, 19 Uhr - Berlin, taz Café:

Boycott – Divestment – Sanctions (BDS)
Königsweg zum Frieden oder Sackgasse?

Die BDS-Kampagne will erreichen, dass Israel das Völkerrecht einhält. Vorbild ist der Boykott des Apartheidregimes in Südafrika. Kritikerinnen und Kritiker finden den Gedanken skandalös, Israel mit Boykott zu drohen. Ist ein solcher Boykott mit der deutschen Vergangenheit vereinbar? Omar Barghouti ist ein Mitbegründer der BDS-Kampagne und lebt in Ramallah.

Es diskutieren in Englisch:
Omar Barghouti, Ramallah, Autor von „Boykott – Desinvestment – Sanktionen“.
Micha Brumlik, Professor für Erziehungswissenschaften, taz-Autor

Moderation:
Georg Baltissen, taz-Redakteur

Ort:
taz-Café, Rudi-Dutschke Str . 23, 10969 Berlin

Eintritt frei

14.03.2013: Kommentare zur Veranstaltung

12. März 2013, 20 Uhr - Tübingen, Schlatter-Haus:

Syrien und der Nahost-Konflikt
Hintergründe und Entwicklungen

Vortrag von Andreas Zumach, Genf
Journalist und Publizist

Andreas Zumach arbeitet als Korrespondent für Printmedien und Rundfunkanstalten bei den Vereinten Nationen in Genf. Er ist ausgewiesener Experte auf den Gebieten des Völkerrechts, der Menschenrechtspolitik, der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und internationaler Organisationen. Der Nahe Osten ist einer seiner Schwerpunkte.

Der Referent wird über die Hintergründe des Aufstands in Syrien und die Einflussnahme ausländischer Mächte dort informieren. Er wird die Lage in Syrien in den „Arabischen Frühling“ in den nordafrikanischen Staaten insgesamt einordnen und die Auswirkungen auf die Entwicklung im Nahostkonflikt einschätzen. Es sollen die Interessen der verschiedenen Akteure wie z.B. Saudi-Arabien, Iran, USA, Europa und Israel deutlich gemacht werden.

Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir zu Spenden für Hilfsprojekte des Vereins „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.“ zugunsten der palästinensischen und syrischen Flüchtlinge aus Syrien im Libanon aufrufen.

Veranstalter:
Arbeitskreis Palästina TÜ,
Flüchtlingskinder im Libanon e.V.,
Ev. Studierendengemeinde,
Runder Tisch TÜ,
Arabische Studenten u. Akademiker TÜ

Unkostenbeitrag: 4€, erm. 2€

8. März 2013, 19:30 Uhr - Augsburg, Volkshochschule:

"Iran: Der falsche Krieg - Wie der Westen seine Zukunft verspielt"

Vortrag mit Dr. Michael Lüders (Journalist, Autor, Nahost-Experte, Berlin)

VHS, Willy-Brandt-Platz 3a

Veranstalter:
VHS Augsburg

4. bis 11. März 2013 - Kairos Palästina Solidaritätsnetz:

Vortragreise in Deutschland:

“Verhängnisvolle Scham
Israels Politik und das Schweigen der Christen”

mit Mark Braverman, USA


Montag, 4. März um 20:00 Uhr in Karlsruhe
Albert-Schweitzer-Saal,
Karlsruhe, Reinhold-Frank-Str. 48
Veranstalter: Forum Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche Baden (FFE)
[ Flyer ]


Dienstag, 5. März um 20:00 Uhr in Ulm
'Haus der Begegnung',
Ulm, Grüner Hof 7
Veranstalter: Ulmer Volkshochschule


Mittwoch, 6. März um 19:30 Uhr (?) in Nürnberg
eckstein - das Haus der Evang.-Luth. Kirche
Nürnberg, Burgstr. 1-3
Veranstalter: Nürnberger Evangelische Forum für den Frieden (NEFF)


Freitag, 8. März um 19:30 Uhr in Bielefeld
Ev. Ref. Süster Kirche
Bielefeld, am Süster Platz
Veranstalter:
Solidarische Kirche, Versöhnungsbund, Reformierte Gemeinde


Samstag, 9. März von 17 bis 21 Uhr in Essen
Ev. Gemeindezentrum Paul-Humburg-Haus
Altenessen-Süd, Hövelstr.71-73
(mit Imbisspause )
Veranstalter:
Solidarische Kirche Im Rheinland


Sonntag, 10. März um 16:30 Uhr bei Hannover
Bücherhaus am Thie
Barsinghausen bei Hannover, Marktstr. 14


Montag, 11. März von 19 bis 22 Uhr in Köln
Buchhandlung Ludwig im Hauptbahnhof Köln

4. März 2013, 20 Uhr - Heidelberg, Deutsch-Amerikanisches Institut:

Deutsche Rüstungsexporte

Gesetzliche Grundlagen – Genehmigungsverfahren – Folgen

Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der verschiedenen Parteien
im Deutsch-Amerikanischen Institut
Heidelberg, Sofienstr. 12

Deutsche Rüstungsexporte sind seit Jahren in den Schlagzeilen. Auf der einen Seite nimmt der Umfang der exportierten Rüstungssysteme von Handfeuerwaffen, automatischen Schnellfeuergewehren, Panzern,

U-Booten bis hin zu vielseitig verwendbaren Militärfahrzeugen ständig zu; unter den Empfängern sind totalitäre Regime und Konfliktparteien in Krisenregionen. Auf der anderen Seite ist es seit Jahrzehnten üblich, dass Rüstungsexporte ohne den Bundestag von einem kleinen Gremium – dem Bundessicherheitsrat - genehmigt werden. Seit Jahren kommt die Bundesregierung ihrer Informationspflicht gegenüber dem Bundestag mit erheblicher Verspätung nach.

Werden Rüstungsexport-Entscheidungen vor allem aus wirtschaftlichen Gründen getroffen, zur Förderung der nationalen Rüstungsindustrie?

Unzweifelhaft und wissentlich handelt die Bundesregierung mit dieser Politik gegen den Geist des Grundgesetzes, insbesondere gegen Artikel 26, Absatz 1:
„Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vor-genommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.“

Deutschland ist weltweit der drittgrößte Waffenexporteur und der größte innerhalb Europas. Angesichts der Tod bringenden Waffen, die Deutsch-land in die ganze Welt exportiert, fordert die Kampagne „Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! Den Opfern eine Stimme, den Tätern Name und Gesicht!“, mehr Transparenz im Genehmigungsverfahren, eine de-mokratische Kontrolle durch die gewählten VolksvertreterInnen und – aufgrund der im Grundgesetz festgeschriebenen Kriterien – eine ent-scheidende Verringerung des Waffenhandels.

Wie kann die Friedensbewegung aktiv werden?

An diesem Abend werden VertreterInnen der verschiedenen Parteien ihre Position darlegen und sich den Fragen des Publikums stellen.

VeranstalterInnen:
Heidelberger Friedensratschlag,
Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden,
amnesty international (angefragt),
IPPNW - AG Rhein Neckar (angefragt),
Republikanischer Anwaltsverein HD (angefragt),
in Kooperation mit dem DAI

[ Einladungs-Flyer ]

3. März 2013, 19:00 Uhr - Freiburg, Cafe Palestine:

Verhängnisvolle Scham
Israels Politik und das Schweigen der Christen

mit Marc Braverman
im Jos Fritz Café
Wilhelmstr. 15 / 1 in Freiburg

Marc Braverman ist Psychotherapeut, amerikanischer Staatsbürger, in einer jüdischen Familie auf- und in zionistische Überzeugungen hineingewachsen. Eine intensive Begegnung mit der Wirklichkeit des besetzten Palästinas im Jahre 2006 zwingt ihn zur Revision der zionistischen Sicht. In seinem Buch "Verhängnisvolle Scham" setzt er sich ausführlich mit einer christlichen Theologie auseinander, die trotz bester Absichten die Sicht auf den Nahostkonflikt verstellt und das Mitgefühl mit den unter der Besatzung Leidenden schwächt. Er plädiert für ein zivilgesellschaftliches Engagement auf der Basis der universalistischen Traditionen der drei abrahamitischen Religionen und der Menschenrechte, für die Schaffung eines gemeinsamen Staatswesens mit gleichen Rechten für Israelis und Palästinenser.

Vortrag in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung

Organisation der Reise: Kairos Palästina Unterstützernetz

Eintritt frei

24. Januar 2013 - Belgien, Arlon, Maison de la Culture:

Leila Shahid, Ambassadrice de Palestine auprès de l’Union européenne, de la Belgique et
du Luxembourg, parlera sur le thème du

« Tribunal Russell sur la Palestine »

dans le cadre de la semaine « Palestine : vivre et résister »

B-6700 Arlon, Maison de la Culture (Parc des Expositions 1)

22. Januar 2013, 20 Uhr - Luxembourg, l’Institut St. Jean:

Conférence et discussion avec Anette Groth : 

L’UE fait-elle avancer la paix au Proche Orient?

à l’Institut St. Jean - 110 Avenue Gaston Diderich – Luxembourg - Belair
Organisateurs: CPJPO, Déi Lénk, ATTAC
Conférence en allemand avec traduction vers le français.

Annette Groth est membre du Bundestag allemand (parlement fédéral), porte parole pour les droits de l’Homme au sein de la fraction DIE LINKE et membre active d’ATTAC. Son engagement concerne également la paix, l’égalité des droits et l’écologie. Dans cette ligne, Annette Groth s’engage pour les droits du peuple palestinien et contre le blocus de Gaza. En 2010, elle était à bord du bateau Mavi Marmara de la Flottille vers Gaza ; en novembre 2011 elle a participé au Tribunal Russell sur la Palestine au Cap (Afrique du Sud). Récemment, elle a participé au Forum Social Mondial à Porto Alegre (Brésil), consacré au sujet Free Palestine.

9. Januar 2013 - Linz, Solidar-Werkstatt Österreich:

"Neutralität oder EU-Armee? - Wehrpflicht oder Berufsheer?"

Podiumsdiskussion zur bevorstehenden Volksbefragung "Wehrpflicht contra Berufsheer"

„FRIEDENS- U. SICHERHEITSPOLITISCHE ZUKUNFT ÖSTERREICHS"

[ Aufzeichnung ] [ DorfTV Teil 1, Teil 2 ]

NEUIGKEITEN

23.05. - Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr! mehr

02.10. - Fluchtursachen beseitigen, statt Asylrecht weiter zu beschneiden mehr

11.01. - Stellungnahme von attac Deutschland zum "Friedenswinter" mehr

TERMINE

29.06
Ramstein. Demonstration gegen Air Force Basis mehr