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Attac-Duisburg unterstützt die Initiative
Kidical Mass von ADFC und
Fridays for Future (FFF Duisburg)

KIDICAL MASS am 20. September
Start:  20.09.2020, 15:00 Uhr, Duisburg Hauptbahnhof
Ziel:    ca 16:00 Uhr, Spielplatz im Kantpark

 

41. Politisches Frühstück von Attac Duisburg

Attac Duisburg lädt ein zum 41. Politischen Frühstück
am Samstag, den 10. Oktober 2020, 14:00 Uhr,
Steinbruch, Lotharstr. 318-320


Thema:
Auch in Deutschland ein Lieferkettengesetz – jetzt!

Transnationale Konzerne haben seit Jahren, beispielsweise durch private
Schiedsgerichte in Freihandels- und Investitionsschutzabkommen, ihre Macht
ausgebaut. Dem stellt sich weltweit eine globalisierungskritische Bewegung
entgegen, die die Macht der Konzerne beschränken und deren Straflosigkeit
beenden will. Ein wichtiges Thema ist hier die Stärkung der Haftungspflicht
von Unternehmen bei Verstößen gegen Menschenrechte und Umweltstandards.
In verschiedenen europäischen Ländern existieren bereits entsprechende
Gesetze. Auch in Deutschland soll ein sogenanntes Lieferkettengesetz
Unternehmen stärker in die Verantwortung nehmen. Wir wollen über den
aktuellen Stand eines solchen Gesetzes diskutieren und über mögliche
Aktionen beraten. Inputgeberin ist Brigitte Hamm, Aktivistin bei Attac.

 

Am Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2020: Auf nach Kalkar, für Abrüstung und Verständigung!

Kurz vor der Friedensdemo in Kalkar am 3. Oktober lieferte Militärministerin Kramp-Karrenbauer noch mal eine Begründung, warum wir dort demonstrieren wollen: Ausgerechnet am UNO-Weltfriedenstag stellte die Ministerin am 21.9. am Standort Kalkar/Uedem das neue „Luft- und Weltraum-Operationszentrum“ in Dienst. Damit sollen Einrichtungen der Luftwaffe und der Weltraumüberwachung zusammengeführt werden. Auch wenn in den Medien vorrangig der notwendige Schutz von Satelliten allgemein angeführt wird, geht es um etwas anderes:

Vor einem Jahr kündigte Präsident Trump den Aufbau einer Weltraumstreitmacht an. Dabei würde es darum gehen, Satelliten im All zu stationieren, die z.B. mit Laserwaffen ausgerüstet sind und andere Satelliten zerstören könnten. Hier will Deutschland mitmischen. Denn schon längst nutzt auch die Bundeswehr Satelliten für die Kriegsführung am Boden. Die Aufklärungssysteme in Kalkar sind ein erster Schritt, in der militärischen Logik müssen nun Waffen folgen, mit denen Militärsatelliten im All angegriffen oder gegnerische Angriffe abgewehrt werden können.

Der Luftwaffenstandort am Niederrhein wird immer mehr zur Zentrale moderner, „totaler“ Kriegführung, die keine Bereiche ausklammert. Schon jetzt werden sämtlich Operationen der Bundesluftwaffe von hier aus koordiniert, also auch die Atombomber in Büchel. Daher wollen wir im 75. Jahr nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima bei unserer Demo einen Schwerpunkt auf die Atomwaffen legen. Hauptrednerin Marion Küpker (DFG-VK, Versönungsbund) ist ausgewiesene Experting des Widerstands gegen Atomwaffen.

Also: Auf nach Kalkar, sagen wir am Tag der Deutschen Einheit nein zu Atom- und Weltraumrüstung, ja zu Abrüstung und Entspannungspoltik!

Kommt mit den Bussen, mit dem PKW, dem ÖPNV oder dem Fahrrad! Von verschiedenen Städten an Rhein und Ruhr wurden Busse gechartert, um eine Mitfahrt zur Demonstration zu ermöglichen. Abfahrzeiten findet Ihr im beiliegenden Flyer!

Attac Duisburg lädt ein zum politischen Frühstück online am 5.12.2020 

von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr zum Thema:

"Solidarisches Gesundheitssystem statt Aktiengewinne"

 

Die Diskussion wird mit einem Input einleiten Birgit Onori, stellvertr. Landesfachbereichsvorsitzende Ver.di FB Gesundheit und Soziales, Krankenschwester und Betriebsrätin im Helios Klinikum Niederberg. Thomas Zmrzly, der ebenfalls eingeladen war, ist leider verhindert.

Zoom-Meeting beitreten us02web.zoom.us/j/82633172325 Meeting-ID: 826 3317 2325 Kenncode: 359795

 

Näheres entnehmt bitte dem Flyer.

 

Attac Duisburg lädt zum Politischen Frühstück wieder in den Steinbruch Duisburg-Neudorf

Attac Duisburg lädt am 15. August 2020 zum 40. Politischen Frühstück
von 14:00 - 17:00 Uhr in den Aussenbereich des Steinbruch, Lotharstraße in Duisburg-Neudorf

Thema: Gewerkschaftliche Gegenmacht unter den Bedingungen der Pandemie

Über die schlechten Arbeitsbedingungen und Löhne in systemrelevanten Bereichen wie Gesundheit, Pflege, Bildung, Logistik, Lebensmittelherstellung und Lebensmittelhandel etc. ist unter dem Brennglas der Corona-Pandemie vieles in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gerückt worden. Wie aber ist es um die politische Auseinandersetzung mit Großunternehmen und Regierung bestellt? Machtvolle solidarische Bewegungen bleiben hierzulande vorerst aus. Was sind die aktuellen Probleme gewerkschaftlicher Organisation und gewerkschaftlicher Arbeit? Wie kann den Interessen der Vielen, die betroffen sind, die in systemrelevanten Berufen tätigen Menschen, aber auch diejenigen, die systemrelevante Leistungen empfangen, Durchsetzungskraft verliehen werden? Wo müssen wir ansetzen?
Wir wollen diesen Diskurs zusammen der Freien Arbeiter Union führen. Die FAU Duisburg/Ruhrgebiet beschreibt sich als eine basisdemokratische Gewerkschaft mit sozialrevolutionärer Programmatik, die auf klassenkämpferische, direkte Aktionen und (internationale) Solidarität setzt statt Sozialpartnerschaft und Standortlogik. Wir freuen uns auf eine angeregte und zu politischer Aktivität motivierende Diskussion!

Erstmals wieder im Steinbruch, Lotharstr. 318-320, 47057 Duisburg

Attac Duisburg lädt zusammen mit VER.DI zum 39. Politischen (digitalen) Frühstück
Samstag, den 11. Juli 2020, 14:00 bis 17:00 Uhr


Thema: Löhne in systemrelevanten Berufen


Die Corona-Pandemie macht uns auf radikale Art und Weise klar,
#waswirklichwichtigist für eine Gesellschaft – persönlich wie politisch. Dazu
gehört auch, dass Beschäftigte in der Daseinsvorsorge – häufig unterbezahlt
und unter schlechten Bedingungen arbeitend – plötzlich selbst von
führenden Politiker*innen als das bezeichnet sind, was sie seit jeher sind:
systemrelevant!
Die Diskussion wird Dagmar Acosta Navarro, Gewerkschaftssekretärin,
ver.di, Bezirk Duisburg/Niederrhein, mit einem zehnminütigen Input einleiten.
Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und motivierende Ausblicke,
die Corona-Krise für positive gesellschaftliche Veränderungen zu nutzen.
Online auf Zoom von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
https://us02web.zoom.us/j/83764832011?pwd=QlZ3YzhjMHcyS0RxWTZrN1lQbEhadz09
Meeting-ID: 837 6483 2011
Passwort: 955166
oder Einwahldaten erfragen unter duisburg@attac.de
Den Link zum politischen Frühstück online findet Ihr außerdem auf
www.attac-netzwerk.de/duisburg und ruhrtube.de
Kaffee und Brötchen müsst Ihr Euch diesmal selbst neben den Bildschirm stellen.
Hoffentlich können wir das Politische Frühstück traditionsgemäß bald wieder im Steinbruch durchführen!

 

Attac Duisburg lädt zum 13. Juni zum nächsten Politischen Frühstück.
Aufgrund der Pandemieverordnungen auch dieses Mal wieder ONLINE!
Samstag, 13. Juni 2020, 14:00 - 16:00 Uhr.
Die Einwahldaten zur Videokonferenz werden kurzfristig mitgeteilt.

Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/81609824966?pwd=QjlpNStqZGowdmhITXBSYXJWQ3laUT09

Einwahldaten:
Meeting-ID: 816 0982 4966
Passwort: 753057

 

Thema: Einfach umsteigen - Wie fit ist der DB-Konzern für die Verkehrswende?
Die Deutsche Bahn befindet sich immer noch zu 100 % im Staatseigentum. Eine Privatisierung
durch einen Börsengang ist 2008 unter massivem öffentlichen Druck, u.a. auch von Attac,
verhindert worden. Dennoch hat der Konzern eine problematische Entwicklung genommen. der
Der Schienennahverkehr ist zwar gewachsen, aber inzwischen wird 40 % des
Schienennahverkehrs von Privatunternehmen betrieben, wobei 60 % der Umsätze auf direkten
staatlichen Zuschüssen beruhen. Die Fahrgastzahlen im Fernverkehr sind von 1995 bis 2015
von 152 Mio auf 130 Mio gefallen. Der Anteil am Güterfernverkehr konnte im Vergleich zum
stark angewachsenen Lkw-Verkehr nur auf 17 % des Gesamtgüterverkehrs gehalten und nicht
gesteigert werden. Den Güternahverkehr auf der Schiene gibt es praktisch nicht mehr. Viele
Schienenwege in ländlichen Regionen sind aus dem Betrieb genommen worden. Der
Nachtzugverkehr ist eingestellt worden. Investitionen in die Bahninfrastruktur sind weitgehend
unterblieben. Die Fahrpreise haben sich in den letzten 23 Jahren nahezu verdoppelt. Personal
ist abgebaut worden. Die hohe Unpünktlichkeit und der mangelnde Service bei der Bahn ist
sprichwörtlich geworden und hinlänglich bekannt. Woran liegt das und was kann geändert
werden, um den Bahnverkehr zum Vehikel der Verkehrswende zu machen?

 

1. Mai 2020

1. Mai – Tag der Arbeit – auf dem Dellplatz, Duisburg:

Mai-Kundgebung um 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

(Die Kundgebung wird mit allen Regeln des Infektionsschutzes abgehalten.)

 

Der Aufruf

Unser Ziel für den 1. Mai 2020 ist, wie an jedem 1. Mai die vielfältigen Interessen und Forderungen der Lohnabhängigen überall auf der Welt gemeinsam in die Öffentlichkeit zu tragen. Gerade in diesen Tagen treten die Verwerfungen des Kapitalismus wie unter einem Brennglas zu Tage: In vielen Schwellenländern haben arme Menschen keine Möglichkeit, sich wirksam vor dem Coronavirus zu schützen. Die Krisenmaßnahmen ihrer Regierungen zerstören ihre Lebensgrundlagen. Arbeitslosigkeit und Hunger sind die Folgen. In den Flüchtlingslagern der Welt gibt es weder ausreichend Wasser noch genug Raum oder medizinische Versorgung, nicht einmal in Europa.

In den reichen Staaten der westlichen Welt sind die auf Konkurrenz und Profit getrimmten Gesundheitssysteme unvorbereitet und überfordert, in einigen Ländern dem Zusammenbruch nahe. Weltweit müssen Menschen ums nackte Überleben kämpfen.

Mit „unbegrenzten“ Milliardenprogrammen versuchen die Regierungen jetzt, , auch mit militärischer Aufrüstung die Weltwirtschaftskrise in den Griff zu bekommen. Am Ende wird sich erneut die Frage stellen, wer für die Krise zahlt. Unsere Antwort lautet – genau wie vor 12 Jahren: Wir zahlen nicht für Eure Krise! Dafür gehen wir am 1. Mai gemeinsam an die Öffentlichkeit.

Unterstützer: Attac Duisburg, Aufstehen Duisburg, DKP Duisburg, DOS Partei Duisburg, Friedensforum Duisburg, Duisburger Netzwerk gegen Rechts

Bitte für alle zu beachten:
https://heraus-zum-ersten-mai-2020.de/aktionskonsens

(Unsere Aktionen finden im Einklang mit den Auflagen der jeweiligen Bundesländer zum Schutz gegen die Verbreitung des Coronavirus statt. Wir melden öffentliche Kundgebungen an. Die Verantwortung für die Aktionen liegt bei den jeweiligen Organisator*innen. Angemeldete Aktionen werden 48 Stunden nach der Anmeldung auf der Homepage www.heraus-zum-ersten-mai-2020.de veröffentlicht. Wir halten uns an die Auflagen zum Gesundheits- und Pandemieschutz der zuständigen Behörden. Von unseren Aktionen geht keine Gewalt aus. Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung für unsere Aktionen und unsere Aktionsformen. Wir stehen gemeinsam, in Solidarität und gegenseitiger Unterstützung, beieinander und passen aufeinander auf.)


Bitte beteiligt Euch an den Kundgebungen zum 1. Mai!

Online-Version des Politischen Frühstücks von Attac Duisburg

Liebe Attacies und Freunde von Attac,

wir wollen unsere Tradition des politische Frühstücks wieder aufnehmen, und zwar online bis die Lage eine Veranstaltung im Steinbruch wieder erlaubt.

Unsere erste Videokonferenz findet als Zoom-Meeting am 25.04. von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr zum Thema: "Was kommt nach Corona" statt.

Nähere Details entnehmt bitte dem angehängten Flyer!

Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter!

Mit besten Grüßen

 

 

Mode ohne Ausbeutung –

wie klappt´s?

Lieferkettengesetz jetzt!

In Kooperation von Attac Duisburg, Exile Kulturkoordination e.V. und Weltladen Duisburg e.V.
veranstaltet die Aktionsgemeinschaft am Montag, den 2. März 2020 um 19:00 Uhr im Grammatikoff Duisburg eine Veranstaltung unter dem Oberbegriff "Duisburg diskutiert".

Deutsche Unternehmen verstoßen in ihren welt weiten Lieferketten immer wieder gegen grund legende Menschenrechte und schädigen die Umwelt. Die Verantwortung für menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, nach Bränden und Einstürzen weisen sie jedoch meist von sich. Stattdessen plädieren sie für freiwillige Richtlinien.

Es zeigt sich: Wir brauchen einen verbindlichen Rahmen – ein Lieferkettengesetz, das zur Achtung von Menschenrechten im Ausland verpfl ichtet! Beim Modedesign-Studium ist das Thema nicht mehr wegzudenken und auch einzelne Unternehmen gehen in ihrer Beschaff ung mittlerweile andere Wege. Diskutieren Sie mit uns über Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie und die Bedeutung eines solchen Gesetzes.

 

Veranstaltung zum Lieferkettengesetz
am 2. März 2020 um 19:00 Uhr

im Grammatikoff (Duisburg, Dellplatz).

Am Beispiel der Textil- und Bekleidungsindustrie wollen
wir über die Bedeutung eines solchen Gesetzes diskutieren.

Veranstalter: Attac Duisburg in Kooperation mit
Exile Kulturkoordination e.V., Weltladen Duisburg 

 

 

Attac Niederrhein lädt zum
Thema „Verkehrswende am Niederrhein“ ein

in Form eines World Cafés

Samstag, 15. Februar 2020, 14.00 Uhr

Ort: Ehemalige Volksschule, Hanns Albeck Platz 2, 47441 Moers

Wie schaffen wir die Verkehrswende am Niederrhein?
Bürgernah, bezahlbar, klimafreundlich!

Wir wollen nach dem interessanten Vortrag von Prof. Monheim in Rheinberg mit einem World Café zukunftsweisende Antworten auf folgende Fragen finden:

Wo drückt der Schuh?
Wie soll es sein?
Wie kommen wir dahin?

Dabei wollen wir sowohl soziale als auch ökologische Aspekte der notwendigen Verkehrswende beleuchten. Außerdem sollen Gleichgesinnte zusammenfinden.
Unsere Thementische sind: Öffentlicher Personennahverkehr (Bus und Schiene), Radverkehr, Fußverkehr, Autoverkehr und Wegesicherheit.

So funktioniert die Methode "World Café"

Das "World Café" ist eine bewährte Methode, um den Austausch zwischen den Teilnehmer*innen zu fördern. Die Teilnehmer*innen sitzen oder stehen an Caféhaus-Tischen, an denen mehrere Menschen Platz finden können. In zwangloser Atmosphäre findet der Austausch statt.

In wechselnden Gruppen wird an den Tischen diskutiert. Nach maximal 25 Minuten gehen die Teilnehmer*innen zum nächsten Tisch und finden sich in neuen Konstellationen zusammen. Ein Gastgeber bleibt am Tisch zurück und trägt die Ergebnisse der ersten Runde in die nächste spontan entstandene Gruppe. So befruchten sich die Teilnehmer gegenseitig mit neuen Ideen und Perspektiven. Nach einer Präsentation der Ergebnisse im Plenum bilden sich im Idealfall Projektgruppen.

Konkrete Ergebnisse und Perspektiven werden nach der Veranstaltung in einem Reader dokumentiert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit verschiedenen Umweltverbänden, NGOs, Verkehrsverbänden, Bürgerinitiativen, Sozialverbänden, Mitgliedern von Kirchengemeinden, kommunalen Institutionen und politischen Parteien statt, die am Niederrhein aktiv sind.

Die Gruppe ZWAR Moers Mitte (Zwischen Arbeit und Ruhestand) ist am 15.2. unser Gastgeber.
Zur besseren Planung bitten wir um kurze Anmeldung unter:klaus.kubernus@t-online.de

 

 

Einladung zum Bewegungsratschlag

09. Februar 2020, 11:00-16:00 im  Studio des ZAKK,  Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation, Fichtenstraße 40 40233 Düsseldorf

Anreise: www.zakk.de/kontakt/anfahrt

Aktive aus emanzipatorischen Bewegungen in NRW sind eingeladen, abseits des Alltagsgeschäfts die eigene politische Praxis reflektieren und Anknüpfungspunkte für Synergien und die Verknüpfung von Aktivitäten zu finden. Fragen könnten sein:

Wie können wir eine linke Gegenmacht in NRW aufbauen? Wie lässt sich Klimagerechtigkeit und soziale Frage noch besser zusammendenken? Was können emanzipatorische Bewegungen zum einem sozial gerechten ud ökologischen Strukturwandel in NRW beitragen? Wie können emanzipatorische Diskurse wieder in der Mitte der Gesellschaft ankommen? Was wollen wir gegen erstarkende rechte Strömungen tun?

Die konkreten Themen setzen wir gemeinsam zu Beginn der Veranstaltung - sendet uns Themen und Fragen, zu denen Ihr Euch Austausch wünscht, gerne bereits mit Eurer Anmeldung zu. Die Veranstaltung wird von  Karin Walther (Bewegungsakademie - Lernen in sozialen Bewegungen e.V.) moderiert.

Ablauf:
ab 10:45 Ankommen und informelles Kennenlernen

11:00 Start

Zu welchen Themen arbeiten wir derzeit? Was sind unsere Schwerpunkte in 2020?
Austausch in Themengruppen zu aktuellen Aktivitäten, zu möglichen Bezügen und zentralen aktuellen Herausforderungen emanzipatorischer  Bewegungen, Sammlung und Auswahl der zentralen Themen

13:15 -13:45 Mittagspause: Fingerfood (vegetarisch und vegan)

Zusammenführung der Ergebnisse
Wo sehen wir Gemeinsamkeiten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit?
Verabredungen zur Fortsetzung des Austauschprozesses

16:00 Abschluss

Anmeldung:
Die Idee des Bewegungsratschlages funktioniert am Besten, wenn aus  möglichst vielen emanzipatorischen Zusammenhängen in NRW Aktive
teilnehmen. Daher bitten wir Euch, die Einladung an befreundete  Gruppen und Organisationen aus dem emanzipatorsichen Spektrumweiterzuleiten. Gleichzeitig ist uns eine ausgewogene Teilnahme aller beteiligten Gruppen wichtig, weshalb wir die Teilnahme pro Gruppe oder Organisation auf zwei begrenzen möchten - und hoffen auf Euer Verständnis dafür.

Um den Ablauf und die Essensplanung besser vorbereiten zu können bitten wir um Anmeldung bis 27. Januar 2019.
Spontane Teilnahme ist nach Absprache auch möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte melde Dich unter der Emailadresse bewegungsratschlag@dielinke-nrw.de mit folgenden Angaben an:
- Name, Organisation, ggf. Ernährungsbesonderheiten

- Wir freuen uns, wenn ihr euch in euren Gruppen / Organisationen bereits absprecht, welche Fragen oder Themen für Euch auf dem

Ratschlag besonders relevant erscheinen und uns diese mit der Anmeldung bereits mitteilt.
Zu weiteren Fragen kontaktiert bitte: Gabi Lenkenhoff unter bewegungsratschlag@dielinke-nrw.de bzw. 01722771499
solidarische Grüße das Vorbereitungsteam
Gabriele Lenkenhoff (Die LINKE NRW), Thomas Eberhardt-Köster (Attac Deutschland), Karin Walther (Bewegungsakademie e.V.)

 

Attac Duisburg lädt ein zum 36. Politischen Frühstück
Steinbruch, Lotharstr. 318-320, 8. Februar 2020, 14:00-16:00 Uhr

Verkehrswende in Duisburg – uns gehört die Stadt!

Liebe Freunde und Freundinnen von Attac Duisburg!

Für jeden bezahlbaren ÖPNV mit engem Takt und überallhin, Radwege, autofreie Wohn- und Geschäftsquartiere, Grünflächen, verkehrsberuhigte Straßen, Geschwindigkeitsbegrenzungen. Politik ist dafür da, das zu schaffen!

Eine echte Verkehrswende heißt Abschied von der absurden kapitalistischen Logik, die geprägt ist von Wachstumszwang, der fortgesetzten Ausbeutung von fossilen Rohstoffen und anderen Ressourcen, von einer Privatisierungspolitik und Hörigkeit gegenüber privaten Großinvestoren, von der Weigerung, für die große Mehrheit der Bürger zu investieren.
Aber es geht anders. Das müssen wir fordern. Das müssen wir zeigen.

Udo Hase (DIE LINKE, INTAKT Duisburg) wird die Diskussion mit einem Input zur Finanzierbarkeit der Verkehrswende in Duisburg einleiten.

Allen Interessierten an Attac Duisburg: ein herzliches Willkommen!

 

Die Ratsfraktion der Partei DIE LINKE Duisburg
veranstaltet am 3. Februar 2020 eine Veranstaltung
zum Thema
100 Tage Nahverkehrsplan – Kritik, Erkenntnisse und Perspektiven

03. Februar 2020 • 18:00 Uhr • Der Kleine Prinz (Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg)

Mit
Lothar Ebbers, Pressespecher PRO BAHN NRW 
Thomas Keuer – Geschäftsführe ver.di Duisburg/Niederrhein
Herbert Fürmann – Mitglied im ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr (DIE LINKE)

Ende Oktober 2019 trat der neue Nahverkehrsplan in Duisburg in Kraft.
Vom ÖPNV abgeschnittene Stadtteile, weite Wege zu den Haltestellen, mehrfaches Umsteigen und lange Wartezeiten. Seit drei Monaten hält der neue Nahverkehrsplan die Stadt in Atem. Ob Proteste vor dem Rathaus oder Menschenketten im Süden Duisburgs. Kaum ein Thema wird in der Stadt so kontrovers diskutiert und ruft so viel Kritik hervor, wie der neue Nahverkehrsplan.
Wie sehen die Erfahrungen nun 100 Tage nach Einführung des neuen Nahverkehrsplanes aus? Wo gibt es Kritik? Wo muss nachgebessert werden? Und grundsätzlicher: Wie muss ein sozialer und nachhaltiger Nahverkehr für Duisburg überhaupt aussehen.

 


KK47 - Die Duisburger Kulturkonferenz

KK47 - Die Kulturkonferenz ist eine der Maßnahmen des 2016 vom Rat verabschiedeten des Duisburger Kulturentwicklungsplanes.

Die Kulturkonferenz findet etwa jährlich statt.

Sie bringt Kulturinteressierte, Kulturschaffende, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen, um sich über den Stand der Dinge, aktuelle Projekte, Erfolge und Misserfolge und ganz neue Ideen auszutauschen.

Ziel der Kulturkonferenz ist, dass möglichst viele Menschen mitmachen, mitdenken und mitspielen.

Die Schritte und Perspektiven des Duisburger Kulturentwicklungsplanes haben mit viel Einsatz rund 100 Menschen aus Duisburg gemeinsam mit der Stadt erarbeitet.

Zu den Zukunftsaufgaben, auf die sie sich geeinigt haben, gehören das Reden und Zuhören, das Schaffen intelligenter Kommunikationskanäle, kreativer Orte und Räume, ein Förderpool, Kultur als Wirtschaftsfaktor und vieles mehr.

Das Kulturdezernat der Stadt Duisburg ist Ausrichter der ersten Kulturkonferenz KK47.
Sie ist Auftakt für weitere Konferenzen.

Organisiert wird die Kulturkonferenz von einem interdisziplinären Orgateam aus dem Bereich Kultur der Stadtverwaltung, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, der Volkshochschule, der Kreativwirtschaft und der Freien Kulturszene Duisburgs.

Termin und Ort der nächsten Kulturkonferenz:

Samstag, 1. Februar 2020 ab 10.00 Uhr, Gesamtschule Globus am Dellplatz.

kontakt@kk47.de

 

Attac Duisburg lädt ein zum 35. Politischen Frühstück
Steinbruch, Lotharstr. 318-320, 11. Januar 2020, 14:00-16:00 Uhr

Thema: Politische Widerstandsformen

Wir erleben die Klimakrise, eine starke soziale Spaltung der Gesellschaft, die
große Macht von Konzernen, Demokratieverlust und die Privatisierung
öffentlicher Güter. Das hat zu einem gewachsenen politischen Bewusstsein in
breiten Bevölkerungsgruppen geführt. Dieses gilt es, in
Graswurzelbewegungen und in geeigneten Widerstandsformen gegen die
Fehlentscheidungen und Aneignungen der Mächtigen wirksam werden zu
lassen. Es geht darum, die vielen zu sammeln und die Macht der vielen spürbar
werden zu lassen. Extinction Rebellion setzt auf gewaltlosen zivilen
Ungehorsam und den Konsens, dass Maßnahmen zur Rettung des
Lebensraumes von Tieren und Menschen ergriffen müssen. Ende Gelände ist
ein Bündnis verschiedener sozialer Bewegung im Kampf für Klimagerechtigkeit
und den Ausstieg aus der fossilen Energie. Auch Ende Gelände verpflichtet sich
im Aktionskonsens auf einen gewaltfreien zivilen Ungehorsam. Welche
Widerstandsformen sind heute notwendig? Wie weit sollte ziviler Ungehorsam
heute gehen, um Druck auf die Politik auszuüben? Was können wir für unsere
politischen Aktionen lernen?

 

Attac Duisburg lädt zum 7.12. zum 34. Politischen Frühstück in den Steinbruch, Duisburg
Thema: Kreativer Sozialismus
In ihren Büchern „Freiheit statt Kapitalismus“ und „Reichtum ohne Gier“
scheut sich Sarah Wagenknecht nicht, einen Masterplan aufzustellen für den
Weg in ein alternatives Wirtschaftssystem. Sie spricht von kreativem
Sozialismus, weil nicht von einer von einer Planwirtschaft im Sinne der
ehemaligen Ostblockländer die Rede ist. Sie entwirft eine neue
Eigentumsordnung für Unternehmen. Was nach dem Kapitalismus kommt, ist
nicht, wie oft beschworen, ein Mysterium, sondern muss konkret erdacht und
kommuniziert werden, um über einen politischen Konsens breiter
Bevölkerungsschichten Wirklichkeit werden zu können. Sarah Wagenknechts
Vorschläge werden viel zu selten diskutiert! Dabei haben sie wirklichen
sozialen Zündstoff. Mit ihnen könnten wir morgen beginnen, auf dem Boden
unseres Grundgesetzes die Gesellschaft radikal zu verändern.

 

 

Liebe Freunde und Freundinnen von attac Duisburg!
Attac Duisburg lädt ein zum 33. Politischen Frühstück am Samstag, 9.November.2019, 14:00 Uhr in den Steinbruch, Neudorf

Thema: "Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!"
Abschaffung privater Schiedsverfahren

In der europaweiten Kampagne "Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!" will attac

gemeinsam mit weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren ein starkes Zeichen gegen Sonderklage-rechte für Konzerne setzen und Konzerne zur Achtung der Menschenrechte verpflichten.  www.attac.de/kampagnen/menschenrechte-vor-profit/aktionen/aktionstag-12102019/

Worum geht es? Konzerne können Staaten vor privaten Schiedsgerichten (Investor-State Dispute Settlements, ISDS) verklagen, wenn ihnen beispielsweise durch nationale Arbeitsmarkt- und Gesundheitspolitiken oder Klimaschutzgesetze Gewinne entgehen. Ein ungerechtes System, das in vielen Investitionsschutz- und Freihandelsabkommen verankert ist. Im Oktober finden in Wien bei der Kommission der Vereinten Nationen für internationales Handelsrecht Verhandlungen für die Reform solcher Schiedsverfahren statt.

Beim Politischen Frühstück am 9. 11. im Steinbruch wollen wir über bisher bereits verhandelte Fälle vor solchen privaten Schiedsgerichten sowie über die geplanten Reformen und mögliche Protestaktionen informieren und darüber diskutieren.

 

Liebe Attacies in NRW,
ein Teil von euch hat sich bereits zum Attac-Regionaltreffen am Samstag, den 2. November 2019 in Dortmund angemeldet, für alle anderen hier als Erinnerung nochmals das Programm.
Leitet die Information bitte auch auf euren lokalen Verteilern weiter.
Herzlichen Grüße
Das Vorbereitungsteam Karin Gierszewski (Bonn), Hermann Mahler (Duisburg), Till Strucksberg (Dortmund), Thomas Eberhardt-Köster (Düsseldorf)

Attac-Regionaltreffen NRW, Samstag, 2. November 2019 / 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr, Auslandsgesellschaft Dortmund (Steinstraße 48)

Ablauf:
Ab 10:30 Uhr könnt ihr in Dortmund anreisen und um 10:50 wollen wir mit der Begrüßung beginnen.

Das Vormittagsplenum (11:00 Uhr bis 12:30 Uhr) beginnt mit einem Input von Wolfgang Obergassel vom Wuppertal Institut zum Thema: „Die Globalisierung und die Klimafrage“. Der Referent ist Co-Leiter des Forschungsbereichs Internationale Klimapolitik - Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, am Wuppertal Institut und Autor diverser Publikationen zu den Klimavereinbarungen von Paris und Kattowice und deren Behandlung durch die nationale und internationale Politik. In seinem Beitrag wird er auch auf die (neue) Klimabewegung und die Folgen für die internationale Politik eingehen.

Nach einer Mittagspause geht es um 13:15 Uhr mit der ersten Workshops-Runde weiter:
* Vertiefung des Vortrages vom Vormittag (Wolfgang Obergassel)
In einem Workshop wollen wir das im Input angerissene Thema vertiefen.
* Kleine Aktionen für kleine Gruppen (Boris Loheide)
In diesem Workshop soll es darum gehen, wie auch wenige Aktive in einer Regionalgruppe eine interessante Straßenaktion machen können.
* Facebook und Twitter für die Attac-Gruppe (Johanna Emge)
Der Workshop beschäftigt sich damit, wie Regionalgruppen Facebook und Twitter für ihre politische Arbeit nutzen können.

Von 14:45 Uhr bis 15:00 legen wir eine Pause ein, danach geht es mit der zweiten Workshop-Runde weiter:
* Handelspolitik und Klima (Hanni Gramann)
Der Workshop wird der Frage nachgehen, welchen Einfluss Handelspolitik und damit die Freihandelsabkommen auf die Klimakrise haben.
* Binding Treaty (Brigitte Hamm)
Im Workshop wird die aktuelle Kampagne Binding Treaty vorgestellt.
* Rechtspopulismus (Stephan Lindner)
Der Workshop wird sich mit dem Rechtspopulismus in Deutschland und wie seine Protagonisten das Klimathema behandeln beschäftigen, sowie den Umgang von Attac damit.
* Typo3 (Johanna Emge)
Im Workshop können die Verantwortlichen für die Webseiten der Regionalgruppen Nützliches für die Gestaltung der Seiten lernen.

16:30 Uhr Abschlussplenum:
Was nehmen wir mit, was hat es gebracht?

17:00 Uhr Gemeinsames Aufräumen
Wenn genügend Interesse besteht, bietet die Cafeteria in der Auslandsgesellschaft folgendes Essen an (Preis: 5,50 Euro): * eine vegane Kürbis-Kokos-Suppe und * eine Fleisch-Lauch-Suppe.

Meldet euch bitte bis zum 20. Oktober an, wenn ihr am Treffen teilnehmen werden und teilt uns mit, ob ihr das Essensangebot nutzen wollt. Teilt uns bitte auch mit, ob ihr den Typo3-Workshop besuchen werdet. Anmeldung an: thomas.eberhardtkoester@attac.de

 

 

Liebe Freunde und Freundinnen von Attac Duisburg!

Attac Duisburg lädt zum Samstag, den 5. Oktober ein zum 32. Politischen Frühstück

Thema: Integration von Migranten – Perspektiven in linker Politik

Aladin EL-Mafaalani, früher Integrationsbeauftragter der NRW-Landesregierung, jetzt Professor in Osnabrück,  spricht von einem Integrationsparadox und stellt die These auf, dass gelungene Integration zu mehr Konflikten führt. Er begründet seine Eingangsthese anschaulich und mit vielen Beispielen.

Wir wollen durch einen kurzen Input, der die zentralen Thesen des Buches vorstellt, uns der Frage widmen, welche Konflikte durch den Zuzug vieler Flüchtlinge und für Duisburg und Dortmund besonders: der Zuzug von EU-Bürgern aus Südosteuropa entstehen und welche Lösungsansätze es gibt. Die ständig von rechts geführte Debatte um eine „deutsche Leitkultur“ wartet auf eine linke Antwort.

Wie immer in unserem politischen Frühstück hat jede/r ausreichend Zeit, seine Meinung zu sagen – am liebsten kontrovers und zugespitzt.

 

Liebe Attacies, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
noch vier Wochen bis zur Demonstration gegen die Luftwaffenkommando- zentralen von Bundeswehr und NATO in Kalkar!
Auch in diesen Wochen wird wieder deutlich, dass die Konfrontation zwischen NATO und Raussland anhält: Über der Ostsee ist es vermehrt zu Konfrontation von Kampfjets beider Seiten gekommen, immer mit der Gefahr einer Eskalation. Die NATO-Jets werden dabei aus Kalkar dirigiert http://demo-kalkar.de/2019/09/05/konfrontation-ueber-der-ostsee/
Deshalb sagen wir Nein zur Kriegsführungszentrale am Niederrhein! Jetzt gilt es, für die Demo zu mobilisieren! Flyer und A3-Plakate sind  im Ostermarschbüro in Dortmund zu bestellen. Aus mehreren Städten fahren Busse zur Demo. Mehr Infos unter http://demo-kalkar.de

 

Liebe Attacies, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,  

am Samstag den 28. September lädt die Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen (DFG-VK NRW) zusammen mit dem Essener Friedensforum, der VVN-BdA Essen, attac Essen, dem DGB MEO und anderen zur Tagung "Friedensperspektiven statt Kriegsplanung" in die Essener VHS ein.

Hintergrund sind einerseits die seit mehreren Jahren in Essen stattfindenden NATO-Tagungen des Joint Air Power Competence Centers (JAPCC) aus Kalkar und andererseits die am 3. Oktober in Kalkar stattfindende Friedensdemonstration gegen die dortigen NATO- und Bundeswehr-Kommandozentralen.  

Zu der Tagung konnten mehrere interessante und bekannte Referent*innen gewonnen werden. Das Abschlussplenum unter dem Motto "Für Abrüstung und Entspannung in Europa" bestreiten neben dem Bundesvorsitzenden der Naturfreunde Michael Müller und dem Jounalisten und Friedensaktivisten Andreas Zumach, Peter Brandt, Sohn von Willy Brandt und einer der Sprecher der Initiative "Neue Entspannungspolitik jetzt". In verschiedenen Workshops geht es zuvor um Themen wie "Neues atomares Wettrüsten", "NATO und Russland", "Zwei Pozent-Ziel", "Klimawandel und Kriegsgefahr" und andere.  

Das komplette Programm und die Anmeldemöglichkeit findet findet man unter www.friedensperspektiven.de

Global strike 20. September 2019

 

Die Demonstration in Duisburg für einen sozial gerechten Klimawandel war erfolgreich!

Die Attac-Gruppe Duisburg hat sich an dem Klimastreik und der Demonstration in Duisburg aktiv beteiligt. Ihre Teilnahme stand unter dem Motto „einfach umsteigen – klimagerechte Mobilität für alle!“. Mit Fahnen und einem Transparent (s. Foto) beteiligte sich Attac Duisburg an der Friday-For-Future Demonstration mit Beiträgen zur klimagerechten Mobilität.

Mit unserer Teilnahme am Klimastreik unterstreichen wir unsere Forderung, dass eine klimatische Kehrtwende nur sozialverträglich sein kann. Wir brauchen eine sozial-ökologische Transformation: Eine Energiewende, die auf erneuerbare Energien in Bürger*innenhand setzt. Eine Agrarwende, die auf die Förderung gesunder bäuerlicher Landwirtschaft setzt. Industrielle Abrüstung, in der überflüssige Produktionen – zu allererst Rüstung – durch gesellschaftlich nützliche Produktionen ersetzt wird. Wir wollen in solidarischen Kommunen leben, die Grundsicherung, bezahlbares Wohnen, ausreichende Bildung, Pflege, Gesundheit und Mobilität gewährleisten.

Dazu gehört ein konsequenter Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) auf Kosten individueller Transportsysteme, um die Klimaziele zu erreichen. Die Attac-Sprecherin Friederike Bettex zu den Zugängen der Duisburger Bürger: „Viele Menschen merken, dass das herrschende Verkehrssystem am Ende ist. In vielen Städten und Regionen gibt es Initiativen für eine Verkehrswende.“

Die Erfahrung zeigt: Klima- und menschengerechte Mobilität entsteht nur durch Bewegung von unten gegen die Interessen der Autoindustrie und ihrer Verbündeten. Die Menschen, die den Autokonzernen auf dem Leim geraten sind, bezahlen einen hohen persönlichen Preis, von den Schäden durch den Betrieb von umweltschädlicher Motorentechnologie ganz zu schweigen.

Wiederum hat sich gezeigt, dass die Beschlüsse in den politischen Gremien (z. B. dem Klimakabinett) zu keiner Wende in der Klimapolitik führen. Die gefassten Beschlüsse bedeuten eine Bankrotterklärung der herrschenden Politik gegenüber den Zielen der Klimagipfel in Paris und Katowice. Mit Attac wird sich die Bewegung Friday for Future weiter als Beschleuniger für einen sozial gerechten Klimawandel entwickeln. Die Parteien werden dies als eine Herausforderung ihrer traditionellen Politik und ihrer Politik des Stillstandes empfinden. Eine Umverteilung der Kosten auf die Allgemeinheit und auf die Steuerzahler und die Schonung der Produzenten und der klimaverseuchenden Unternehmen wird nicht weiter hingenommen! Ganz nach dem Verursacherprinzip zahlt der die Zeche, der klimaschädliche Schadstoffe und Umweltgifte produziert, diese in den Böden hinterlässt und sie in die Luft bläst! 

 

Attac Duisburg unterstützt die Aktion "Global-Strike" von Friday-for-Future!
Hier die Informationen zum Auftakt am 20. September 2019 in Duisburg.

#Duisburgfürsklima

Was ist am 20.09?

Am 20.09.2019 tagt in Berlin das Klimakabinett und in New York wird einer der wichtigsten UN-Gipfel des Jahres vorbereitet. Aus diesen Gründen wird am 20.09.2019 die dritte weltweite Klimademo von Fridays for Future stattfinden, die wir zu größten Demo dieser Art aller Zeiten machen wollen. Zu diesem Zweck richtet sich Fridays for Future an diesem Tag explizit nicht nur an Schüler*innen, sonder auch an alle anderen Personen, egal ob jung oder alt, an diesem Tag zusammen zu demonstrieren.

Der 20.09. in Duisburg

Neben hunderten anderen Städten findet auch in Duisburg eine große Demonstration für das Klima statt. Der Treffpunkt dafür ist wie immer der Hauptbahnhof, um 12:30 Uhr. Für diese Demo arbeiten wir mit verschiedensten Organisationen, Gewerkschaften etc. zusammen, damit wir diese Demo zu größten Klimademo in Duisburg machen können. Neben dieser großen Demo veranstalten verschiedene dieser Organisationen vor oder nach der Demo noch eigene Aktionen zum Thema Klima. Eine Liste der verschiedenen Organisationen und deren Aktionen wird in kurzer Zeit an dieser Stelle folgen.

Ablauf der Demo

12:30 Uhr: Wir treffen uns vor dem Hauptbahnhof. Dort wird es eine ca. einstündige Auftaktkundgebung geben. Neben Redebeiträgen wird eine Klasse der Rheinhausener Sekundarschule ein Theaterstück vorführen.
13:30 Uhr: Der Demozug startet. Wir werden die Königsstraße hinauflaufen, eine Runde drehen und schließlich wieder am König-Heinrich-Platz ankommen.
15:00 Uhr (circa): Start der Abschlusskundgebung am König-Heinrich-Platz. Abgesehen von Redebeiträgen organisieren wir ein Musikprogramm.

Weitere Informationen unter: fff-du.de/grossdemo-20-09/

 

Attac Duisburg lädt nach einer
Sommerpause im August erneut ein
zu einem Politischen Frühstück zum
14. September 2019.

Es ist unser 31. Politisches Frühstück
im Steinbruch in Neudorf!

Unser aktuelles Thema: Buen vivir - Her mit dem guten Leben
Der Grundsatz des Buen vivir ist in die Verfassung von Ecuador und Bolivien
aufgenommen worden, ohne dass diese Länder in ihrer Politik einer starken
Ausbeutung ihrer Bodenschätze bislang abgerückt sind. Buen vivir bedeutet Leben
im Einklang mit der Natur und der Gemeinschaft. Das buen vivir wurzelt in der
indigenen Kultur. Kann ein Wirtschaftssystem der modernen Massengesellschaft
die Zielvorstellung des buen vivir umsetzen und gewährleisten? Wie sieht dieses
Wirtschaftssystem aus? Welchen individuellen Freiheitsgehalt könnte es haben?
Welcher Schutz gegen Machtmissbrauch würde es aufweisen können? Handelt es
sich hierbei um altbekannte, vielleicht teilweise bereits ausprobierte Systemideen
oder geht es um etwas vollkommen neues? Lasst uns gemeinsam forschen. Das
Prinzip des buen vivir ist keine Geschmackssache, sondern es geht um unser
Überleben und die Perspektiven für Frieden und Gerechtigkeit!

Ein Input zum Thema unseres nächsten Politischen Frühstücks:

„Buen vivir - Her mit dem guten Leben“
Dieser Input besteht aus zwei Abschnitten. Voranstellen möchte ich die Schilderung des Inhaltes von „buen vivir“ durch Günter Küsters, der in der Lateinamerika AG Attac mitgearbeitet hat und uns freundlicherweise seinen Vortrag zur Verfügung gestellt hat. Anschließen möchte ich mit einer Kurzdarstellung der jüngeren politischen Entwicklung in Ecuador als Ausgangspunkt für eine Diskussion der erforderlichen politischen Maßnahmen zur Umsetzung des „buen vivir“.


I. Vortrag Günter Küsters (Auszug)
1. Definition und Auftreten


“Traditionell werden das „Harmonische Leben“ oder das „Gute Leben“folgendermaßen verstanden:
„Sumak Kawsay oder das ‚Gute Leben‘ ist die Harmonie des Lebens, die sich aus der permanenten Anwendung positiver individueller und gemeinschaft-licher Werte ableitet, sowohl in den persönlichen, familiären und gemeinschaftlichen Beziehungen wie auch in den ausgewogenen Beziehungen, welche die Menschen mit allen Elementen der Natur pflegen.“(Los principios filosoficos del Pueblo Originario Kichwa de Sarayaku) 


Das Buen Vivir – mehr als eine Verfassungserklärung –stellt sich als Möglichkeit dar, um gemeinsam ein neues Entwicklungsregime zu erschaffen bzw eine neue Lebensweise.
Konzeption der indigenen Völker Ecuadors, Boliviens und Perus
Bolivien: Zentrales Leitbild der indigenen Bewegungen und in der Verfassungsdis-kussion
Ecuador: Paradigma in der neuen Verfassung Ecuadors (2008), zentrale Rolle in der Lebensphilosophie der indigenen Bevölkerung


2. Hintergrund: Wachstum und Entwicklung
Wirtschaftswachstum stößt an ökologische Grenzen und ist kein geeigneter Indikator für Lebenszufriedenheit. Die Grenzen dieser Produktionsweise und der
Ausbeutung der Natur wird nicht reflektiert, auch nicht im ehemaligen „Realsozialismus“.
Konzepte des Fortschritts, der Moderne und der Entwicklung operieren mit einer Vorstellung der linearen Zeit, in der die Geschichte nur eine Richtung kennt; die entwickelten Länder gehen voran, formen das Gesellschaftsmodell, dem gefolgt wird. Was nicht hinein passt, wird als wild, simpel, primitiv, zurückgeblieben und vormodern betrachtet. Dass die weniger entwickelten Länder in einigen Aspekten entwickelter sein könnten als die so genannten entwickelten Länder, ist undenkbar (de Sousa Santos, 24).
Maß der Entwicklung und der Modernisierung ist die industrielle Entwicklung.
Die Stadt gilt als Ort der Moderne, während das Land, das Ländliche, als der Raum des Traditionellen, des Rückständigen betrachtet wird. Diversität wurde als Hindernis für »Fortschritt« angesehen; entsprechend beförderten die Eliten einen Prozess der Homogenisierung.


3. Entwicklungsverständnis
Dagegen »menschliche Entwicklung« , als Erweiterung von Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung ganz unterschiedlicher Natur wie Subsistenz, Emotionen, Verständnis, Partizipation, Freiheit, Identität, Kreativität etc. Der soziale Fortschritt ist die Entwicklung?
Lebensqualität ist gegeben, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, ein langes und gesundes Leben zu führen, Kenntnisse zu erwerben und Zugang zu den notwendigen Res-sourcen zu haben, um einen ange-messenen Lebensstandard zu erreichen. Dies impliziert die unein-geschränkte, zivilgesellschaftliche Teilhabe an demokratischer Praxis. Die Idee von »Entwicklung« existiert nicht wirklich, denn die Zukunft liegt hier hinter uns, da wir sie nicht kennen.
Die europäische Eroberung verurteilte die Indigenas, die diese Gemeinschaft lebten, wegen Götzenanbetung. Sie wurden wegen ihres Naturglaubens ausgepeitscht, enthauptet und bei lebendigem Leibe verbrannt.Seit jenen Zeiten der europäischen Renaissance ist die Natur entweder zur Ware oder zum Hindernis für den menschlichen Fortschritt geworden.“ Der uruguayischen Schriftsteller Eduardo Hughes Galeano an den Klimagipfel in Cochabamba 2010
„ Wo wird das Pro-Kopf-Einkommen ausgezahlt?
Hungerkünstler aller Länder, erkundigt euch!
In unseren Breiten sind die Zahlen besser dran als die Bezahlten.
Wie viele florieren, wenn die Wirtschaft floriert?
Wie viele entwickelt die Entwicklung? „ (Galeano 1991, 67)


4.Kollektives Denken und Kosmovision
Zur Erklärung des andinen Konzeptes muss auf das »Wir« zurückgegriffen werden, weil hier die Welt nicht aus der Perspektive des »Ichs« des Abendlandes verstanden werden kann. Die Gemeinschaft sorgt, schützt, fordert und ist Teil von uns. Folglich ist das andine Denken ein kollektives.
Die Gesamtheit drückt sich in jedem Wesen und jedes Wesen in der Gesamtheit aus. Die Natur ist Teil dieser Gemeinschaft. Sie zu schädigen, bedeutet daher uns selbst zu schaden. Das »Sumak Kawsay« oder »Erfülltes Leben« drückt diese Kosmovision aus.
Die Erde als Mutter, als „Pachamama: Die Erde gehört nicht den Menschen, sondern die Menschen der Erde”, heißt es. Schließlich ist die Pachamama allumfassend; selbst die menschlichen Prozesse, die Kapitalismus genannt werden, unterstehen diesem System.
Die Konzeption des Buen Vivir hat also eine starke kollektive Dimension, die die harmonische Beziehung zwischen den Menschen und der Natur einschließt . Es ist in diesem Sinne kein Fortschritt, wenn die Natur vom Menschen unterworfen wird.


5. Plurinationalität und Interkulturalität
Die Vielfalt wird als substanziellen Teil der Gesellschaft anerkannt. Die Gesamtheit drückt sich in jedem Wesen und jedes Wesen in der Gesamtheit aus.
Die Politiken zur Förderung von Gleichheit durch Umverteilung können nicht von jenen der Anerkennung kultureller Unterschiede und Eigenheiten getrennt werden. Gleichheit und Unterschiedlichkeit sind keine gegensätzlichen Begriffe, vielmehr bilden sie zwei Dimensionen sozialer Gerechtigkeit. Das ist der Sinn von »Einheit in der Vielfalt«.
Die Plurinationalität fördert ökonomische Gerechtigkeit und Gleichheit. Der Kampf für Gleichheit ist auch ein Kampf um die Anerkennung der Unterschiedlich-keit. Der plurinationale Staat setzt die Bildung eines radikaldemokratischen Staa-tes voraus:Staat und Gesellschaft müssen zurückgewonnen und gestärkt wer-den, um die Souveränität aller zu garantieren.Einen radikaldemokratischen Staat kann es nur
als polizentrischen geben. Daher geht die Plurinationalität Hand in Hand mit der Dezentralisierung, nicht mit der Schwächung des Staates.


6. Konstruktion einer solidarischen Ökonomie
Der zentrale Wert der Ökonomie in einem Regime des Buen Vivir ist die Solidarität.
Der Mensch steht im Zentrum der Aufmerksamkeit und ist der zentrale Faktor der Ökonomie. In diesem Sinne, mit dem Bewusstsein der Notwendigkeit, die Arbeits-plätze zu fördern und menschlicher zu gestalten, wird jede Form der Prekarisierung der Arbeit verboten; Verstöße gegen Arbeitsnormen können strafrechtlich verfolgt und sanktioniert werden.
Diese neue Wirtschaft konsolidiert das Prinzip des öffentlichen Monopols über die
strategischen Ressourcen, etabliert jedoch gleichzeitig eine Dynamik der Nutzung aus einer Sicht der Nachhaltigkeit. Die neue Wirtschaft beinhaltet unterschiedliche Wirtschaftsformen: staatlich, öffentlich, privat, gemischt, gemeinschaftlich, Assoziativen und Kooperativen. Das Fundament von (v.a. Kollektiven) ProduzentInnen und EigentümerInnen, soll erweitert werden, in einem Schema der solidarischen Ökonomie.
Alle Personen haben das gleiche Recht auf ein würdevolles Leben, das Gesundheit, Nahrung, Trinkwasser, Unterkunft, eine gesunde Umwelt, Bildung, Arbeit, Erholung und Freizeit,Sport, Kleidung, soziale Sicherheit und andere notwendige soziale Dienstleistungen beinhaltet. Alle diese Rechte benötigen für ihre Umsetzung Umverteilungen des Reichtums und Einkommens, da sie nicht nur durch Einkommen aus der Erdölwirtschaft oder aus anderen Sektoren finanziert werden können.


7. Buen vivir in der Verfassung von Ecuador
Nach dem neoliberalen Abbau des Staates ist eine Wiederherstellung des Öffentlichen im weitesten Sinne wesentlich. Der Staat muss für die Zivilgesellschaft zurückgewonnen werden. Der Markt ist nicht mehr der treibende Motor der Entwicklung. Zum ersten Mal in der Geschichte erkennt eine Verfassung die Rechte der Natur an.
Es geht darum, die ökonomischen Initiativen der Bevölkerung aus der Perspektive der Arbeit heraus zu unterstützen und nicht aus der Perspektive der Beschäf-tigung. Ziel ist, dass der Reichtum in den Händen der Arbeiter verbleibt.Das ökonomische System als sozial und solidarisch zu fassen, drückt sich darin aus, dass Diversität einbezogen wird in die Zusammensetzung des Finanzsystems, die Organisation der Produktion, die Eigentumsformen, die Arbeitsformen, die Demoratisierung der Produktionsmittel und in die Vorstellung von Ernährungssouveränität als strategischem Ziel des Staates.
Bildung, Gesundheit, Sicherheit werden nicht länger als Waren betrachtet.
Die Verfassung garantiert die kostenlose Bildung bis zur Hochschulreife, auch eine kostenlose Gesundheitsversorgung wird garantiert. Die Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme wird verboten.
Einführung gerechter und würdiger Löhne; Schutz der Solo-Selbständigen und informellen ArbeiterInnen; Anerkennung der Subsistenz-, Eigen-, Reproduktions- und Fürsorgearbeit als produktive Arbeit; Anreize für einen gerechten Handel; Priorität von Produkten und Dienstleistungen der sozialen und solidarischen Ökonomie bei der öffentlichen Beschaffung; umverteilende Steuerpolitik; Bestimmung von Finanzaktivitäten als Dienstleistung in öffentlicher Verantwortung; Verbot der Beteiligung von Finanzinstituten an Unternehmen anderer Branchen, Vergesellschaftung der strategischen Sektoren.
Abbaumaßnahmen in geschützten Gebieten werden untersagt (Art. 407). Die Produktion von hochwertigen Gütern muss die biophysikalischen Grenzen der Natur und den Respekt vor dem Leben und den Kulturen berücksichtigen (Art. 284,
Anerkennung der indigenen Gerichtsbarkeit im Rahmen der Einhaltung der Menschenrechte. Anerkennung der indigenen Nationen als Rechtssubjekte.
Die Anerkennung des Spanischen, des Kichwa und des Shuar als offizielle Sprachen.


8. Eckpfeiler eines Gegenentwurfs
Der Erfolg einer Ökonomie misst sich nicht an der Zunahme der hergestellten Güter, sondern daran, ob eine umfassende Grundversorgung gesichert ist, die Menschen ein angenehmes Leben führen können und gleichzeitig die ökologischen Grenzen berücksichtigt werden.
Wenn der Kapitalismus in irgendeiner Hinsicht eine historisch nützliche Funktion erfüllt, dann mit seinem steten Drängen nach Steigerung der Produktivität. Umso weniger wir jene Arbeit zu verrichten haben, die André Gorz als fremdbestimmt bezeichnet hat, desto mehr Zeit zur (freien) Tätigkeit werden wir haben. Das war der Kern des kommunistischen Versprechens bei Marx.
Heute sind unsere Lebenswelten so gestaltet, dass jeder von uns aktiver Träger der Massennachfrage ist und den Absatz der hergestellten Produkte gewährleistet. Richtig wäre es umgekehrt: Arbeit und Produktion müssen sich danach richten, was eine Gesellschaft an Gütern benötigt bzw. wünscht. Der Bruch mit dem herrschenden Konsummodell läuft in diesem Sinne nicht auf Verzicht hinaus, sondern auf Selbstbestimmung. Die Gesellschaft verständigt sich darüber, was sie überhaupt braucht.


9.Fragen einer weitergehenden Diskussion
- Lässt sich das Paradigma des „Buen Vivir“ auf Europa übertragen?
- Vereinbar mit fortschreitende Verwissen-schaftlichung und Produktivität ?
- Bedeutet Kritik an Extraktivismus (Rohstoffausbeutung für eigene Belange) der 3. Welt-Länder deren Benachteiligung.
- Lassen sich die Vorstellungen des „Buen vivir“ im Kapitalismus verwirklichen oder sind sie als Teil einer post-kapitalistischen Gesellschafts- konzeption zu verstehen?
II. Politische Entwicklung Ecuador
Die Quellen meines kurzen Abrisses über die politische Entwicklung in Ecuador sind Wikipedia, das Länder-Informations-Portal und die Nachdenkseiten.
Die siebziger Jahre waren in Ecuador von einem neoliberalistischen Wirtschaftssystem geprägt. Staats- und Sozialausgaben wurden stark reduziert. Die Armut wuchs. Die Erdölförderung wurde ausgedehnt.
In Ecuador lebt ein Drittel der Bevölkerung auf dem Land. Die Landwirtschaft trägt allerdings nur 6,5 % zum BIP Ecuadors bei. 40 % der Bevölkerung Ecuadors sind indigener Herkunft.
In den 90iger Jahren kam es in Ecuador wird auch in anderen Ländern Lateinamerikas zu intensiven Mobilisierungen und einer Vertrauenskrise der Legitimität der bestehenden demokratischen Institutionen. Hintergrund waren u.a. eine hohe Auslandsverschuldung, die Ausweitung des Kapitalmarktes, die Einführung des US-Dollars als offizielle Währung in Ecuador. Es gab eine Bankenkrise und Währungskrise. Hinzukamen Naturkatastrophen (El Nino 1998). Kleinsparer verloren ihre Sicherungen. Arbeitsplätze gingen verloren. Es gab Landflucht- und Auswanderungswellen. An der Massenbewegung auf den Straßen war maßgeblich auch die Organisation der indigenen Bevölkerung Ecuadors CONAIE beteiligt.
Die Mobilisierung bewirkte ab 2000 einen raschen Aufstieg der Alianza Pais. Die Bewegung wird als Bürgerrevolution bezeichnet und stand im Gegensatz zu den bisherigen in Ecuador bestehenden Parteien. Die Bürgerrevolution stand unter der Führerschaft von Correa, der von 2007 bis 2017 Präsident Ecuadors war. Das Programm der Alianza Pais stellte zentrale Vorgaben des Neoliberalismus in Frage, darunter insbesondere das Austeritätsprinzip.
Die Regierung Correa legte ihren Schwerpunkt auf staatliche Investitionen und Infrastrukturprojekte. Es wurde in Neuverhandlungen mit den Erdölkonzernen die Staatsquote im Edrölsektor erhöht. Der Schwerpunkt wurde auf Umverteilung via Investitionen gesetzt. Die Zentralbank verlor ihre Autonomie. Der politische Kurs Correas war zudem bestimmt von einer konfrontativen Haltung gegenüber dem Einfluss der USA, der Weltbank und des IWF. Correa vertrat die Auffassung, dass die Bedienung von Auslandsschulden unter dem Vorbehalt des Allgemeinwohls Ecuadors stünde. Ein Freihandelsabkommen mit den USA lehnte Correa ab. Die Sozialausgaben, staatliche Investitionen in den Wohnungsbau und die Stadtentwicklung sowie in den Bildungssektor wurden erheblich gesteigert. Mit Investitionen von 2,1 % des BIP in die Hochschulbildung liegt Ecuador über dem OECD-Durchschnitt. Die Regierung Correa betonte die lateinamerikanische Solidarität und berief sich auf die sozialistische lateinamerikanische Achse (auch „bolivarisch“ und „alvaristisch“ genannt). Finanz- und Industriekonglomerate durften keine Medien mehr besitzen. Correa ging vielfach gegen private Medienunternehmer vor, weswegen ihm Eingriffe in die Pressefreiheit vorgeworfen werden, u.a. durch „Reporter ohne Grenzen“. 2008 wurde im Rahmen einer Volksabstimmung eine neue Verfassung verabschiedet (zum Inhalt vergl. oben Vortrag G.Küsters). Ecuador hatte auch den UN-Diskurs über die Sustainable Depelopment Goals angestoßen mit der Betonung auf den Grundsatz des „buen vivir“. Unter der Regierung Correa wurde im Rahmen von Wirtschaftseinbrüchen 2015/2016 eine Vermögenssteuer eingeführt. Infolge der Panama Papers gab es die Initiative, das Problem der Steueroasen auf die Tagesordnung der UN zu setzen. Im Rahmen einer Volksabstimmung kam mit großer Mehrheit ein Verbot für Mandatsträger und Staatsangestellte, ihr Geld in Steueroasen anzulegen, zustande. Unter Correa kam es weiterhin zu der Initiative, Erdölbohrungen im Yasuni-Nationalpark gegen Entschädigung durch die Industrieländer zu unterlassen. Es sollten 3,6 Milliarden Dollar in einen Fonds eingezahlt werden. Das Geld kam nicht zusammen. Gegen die nachfolgenden Bohrpläne auch in dem Nationalpark der Regierung Correa gab es Widerstand der indigenen Organisationen und von
Umweltschutzorganisationen. Unter der Regierung Correa wurde der Ölkonzern Chevron vom Staat Ecuador angeklagt. Der Prozess endete jetzt mit einem Urteil gegen Chevron über Schadensersatz in Höhe von 9,5 Milliarden Dollar. Hauptpunkte der Kritik gegen die Politik Correas waren sein autoritärer Stil auch gegenüber NGOs und indigenen Organisationen und seine mangelnde Distanzierung vom Extraktivismus, da er Betonung auf die Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten gerade an den Einnahmen durch Erdölexporte legte. Die Politikära Correa war weltwirtschaftlich zunächst durch das Sinken der Erdölpreise begünstigt. Die Umverteilungsagenda geriet unter Druck durch das Ansteigen der Erdölpreise 2015/2016 und die Aufwertung des US-Dollars.
Die Nachfolgeregierung Moreno hat sich von der bolivarischen Achse Venezuela, Nicaragua, Kuba distanziert. Präsident Moreno setzt erneut auf einen mehr kooperativen Kurs mit USA, Weltbank und IWF, Aktivierung privater Investitionen und eine Öffnung zum ausländischen Kapitalmarkt und Steuererleichterungen für große Unternehmen. Es gibt unter Moreno einen Rechtsruck, obwohl Moreno 2017 als Kandidat der linksgerichteten Alianza Pais gewählt worden ist.


Mein Fazit:
Es geht darum, wie in Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländern jeweils eine Annäherung zum „buen vivir“ gefunden werden kann. Meine These ist, dass eine gesellschaftlich Annäherung an das „buen vivir“ nur über die grundlegende Überwindung des Austeritätsprinzips, die souveräne politische Entscheidung eines Volkes über die Verwendung seiner Ressourcen für das Allgemeinwohl und die solidarische Verhandlung aller Länder über die Verteilung von Ressourcen zu erreichen ist. Da allerdings die internationale Solidarität nicht herbeigezaubert werden kann, ist der komplexe, für jeden Staat individuell zu bestimmende Weg, möglichst frei über seine Ressourcen entscheiden zu können, herauszuarbeiten. Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass allein die politische Ebene die Ressourcenfrage entscheiden darf und nicht die Privatwirtschaft. Es ist hier in meinen Augen nicht auf einen unbestimmten Postkapitalismus zu warten, sondern die Gesellschaft hat Schritt für Schritt durch konkrete staatliche Regelungen die politische Macht über Ressourcen zurückzuerobern. Die Regierung Correa hat gezeigt, dass diese Autonomiegewinnung zum Wohle breiter Bevölkerungsschichten möglich ist, ist aber auch an der mangelnden internationalen Bereitschaft, über die
Ressourcenverwendung solidarisch zu verhandeln, insoweit gescheitert, als an dem Extrativismus festgehalten wurde.


Weitere Informationen zu dem Thema:
Buen Vivir: Neue Töne aus Lateinamerika. 19. September 2019 @ 19:00 - 21:30
Diskussion und Musik mit Alberto Acosta, Niko Paech und der Grupo Sal Duo
Lutherkirche in der Südstadt Martin-Luther-Platz 2-4 50677 Köln
19.09.2019, 19:00 – 21:30 Uhr
Dokumentarfilm South oft he border Regisseur: Oliver Stone

Das ökologische Bündnis Duisburg - INTAKT - veranstaltet am

Mittwoch, 4. September 2019 um 19:00 Uhr im Café Museum (Friedrich-Wilhelm-Straße 64 - Kantpark) einen Gesprächsabend zum Regionalplan Ruhr.

Nachdem hunderte Einwände aus Duisburg gegen das geplante Projekt gesammelt und dem RVR übergeben wurden hat das Bündnis den Chef des Planungsstabes des Regionalverbandes Ruhr (RVR) nach Duisburg eingeladen, um ihn mit den Fragen zur Planung und zu Folgen des Regionalplan-Entwurfs zu konfrontieren.  

Im Aufruf zur Veranstaltung heißt es u.a.: "Im Regionalplan werden zahlreiche Baugebiete in Landschaftsschutzgebieten ausgewiesen (54 ha)*. Die frühere Haltung des RVR zum Freiraumschutz und zum Biotopverbund werden aufgegeben – Freiraumschutz wird als Resterverwaltung angestrebt. Selbst eigene Planungsempfehlungen zum Klimaschtz werden nicht beachtet (klimatische Ausgleichsräume, Frischluftschneisen) und in Bezug auf den Freiraumschtz ist der Regionalplan völlig unzureichend..."  

INTAKT hofft auf zahlreiches Erscheinen und Eurer Interesse! 

PS.: *540 000 QuadratmeterAufruf/Flyer bitte weiterverbreiten!

 

Aufruf zur Teilnahme an der Attac-Sommerakademie 2019

Liebe Attacis

inzwischen sind es nur noch gut fünf Wochen bis zur diesjährigen
Attac-Sommerakademie, weshalb wir Euch nochmal aktuell über den Stand
der Vorbereitungen informieren möchten.

Die Website zur Sommerakademie ist natürlich längst online – unter
https://www.attac.de/sommerakademie
findet Ihr
- alle relevanten organisatorischen Informationen (Anreise etc.)
- das komplette inhaltliche und kulturelle Programm

*Das Programm ist weitgehend komplett* und hat durch die verstärkte
Klimadiskussion nochmals an Aktualität gewonnen. Und: Erst kürzlich
konnten wir Pia Klemp, die Kapitänin der Iuventa und Sea-Watch 3, als
Referentin gewinnen. Sie wird uns einen Einblick in den Alltag der
Seenotrettung geben und mit uns über die Notwendigkeit der Beseitigung
von Fluchtursachen diskutieren. Das Progamm der Sommerakademie wird
stetig weiter aktualisiert. Es lohnt sich, immer wieder auf die Seite zu
blicken: https://www.attac.de/sommerakademie/programmuebersicht/zeitplan/


*Bitte bewerbt die Sommerakademie* weiterhin fleißig in Euren Gruppen
und Städten
Sommerakademie-Logo und Webbanner zum Download:
https://www.attac.de/sommerakademie/infos/downloads/
Plakate und Postkarten kostenfrei bestellen:
https://shop.attac.de/search?sSearch=sommerakademie oder direkt anfragen
unter sommerakademie@attac.de

*Anmeldung Sommerakademie*
*Bitte meldet Euch auf jeden Fall und unbedingt an.* Wir können sonst
nicht planen und Essen gibt es diesmal aus organisatorischen Gründen
auch nur für die, die sich angemeldet haben (erhobener Zeigefinger ;-))
*Jetzt anmelden*: https://www.attac.de/sommerakademie/anmeldung/
In allen Preisen ist eine vegetarisch/vegane Verpflegung enthalten.
Organisatorisches:
https://www.attac.de/sommerakademie/infos/allgemeine-infos/


Es grüßt herzlich die Vorbereitungsgruppe der Attac-Sommerakademie

Carolin Mauritz, Christiane Kühnrich, Dirk Friedrichs, Thomas Deuber,
Hermann Mahler, Achim Heier, Thomas Eberhardt-Köster, Stephanie Handtmann

Attac Duisburg lädt ein zum 30. Politischen Frühstück, Samstag06.07.2019, 14.00 Uhr!

Thema: "Fridays For Future" (FFF)

Liebe Freunde und Freundinnen von Attac Duisburg!

Fast “alle” reden vom Klima, wenn auch unter sehr unterschiedlichen “Gesichtspunkten”. Diese Bewegung mit dem Gesicht von Greta Thunberg aus Schweden ruft die verschiedensten Reaktionen hervor:

“Es gibt keinen Klimawandel” – Trump

“Man sollte diese Fragen denen überlassen, die etwas davon verstehen”
– Lindner

oder gar

“Klima Demos sind zu vergleichen mit dem Einzug von Jesus nach Jerusalem” – Berliner Erzbischhof Koch

Was steckt hinter “FFF” eine harmlose Bewegung von jungen Menschen, die ihrer Schulpflicht nicht nachkommen oder gar ein neues “68”.

Wir haben bei FFF angefragt und hoffen, dass ein/e Vertreter*in am 6.7.2019 nach Duisburg kommt und erklärt welche Ziele die Bewegung verfolgt.

 

Attac Duisburg lädt ein zum 29. Politischen Frühstück

"Die Wahlen zum Europaparlament – wie weiter?"

Liebe Freunde und Freundinnen von Attac Duisburg!
Die Wahlen zum Europaparlament haben uns viele Wochen beschäftigt. Einige
von uns haben sich auch am 19. Mai an der Demo in Köln für Ein Europa für
Alle! Gegen Nationalismus eingesetzt. Im Aufruf zu dieser Demo schrieb Attac:
„Das Europa, in dem wir leben, ist nicht das Europa, das wir wollen: Im
Mittelmeer ertrinken Geflüchtete, Austeritätspolitik verarmt große Teile des
Kontinents, Steuerdumping und Neoliberalismus sind noch immer an der
Tagesordnung und auch die radikale Rechte feiert immer neue Erfolge. Diesen
Entwicklungen stellen wir uns entgegen, denn wir wollen ein Europa für alle!“
Was bedeutet das Wahlergebnis für dieses Ziel? Bei unserem Politischen
Frühstück am 1. Juni wollen wir den Ausgang der Wahlen bewerten und
gemeinsam überlegen, welche nächsten politischen Schritte für ein
gerechteres Europa anstehen. Dazu ist die Meinung aller gefragt und wichtig.

Samstag, 1. Juni 2019 • 14:00 Uhr • Steinbruch, Lotharstraße (Neudorf)

 

WeltBlick – Duisburg diskutiert

Seenotrettung an Europas Grenze

Das Mittelmeer ist nach wie vor die Fluchtroute Nr. 1 zwischen Europa und Afrika. Über 100.000 Flüchtende kamen im letzten Jahr mit Booten und Schiffen, im Schnitt starben jeden Tag sechs Menschen. Nachdem sich die Europäische Union aus der aktiven Seenotrettung zurückzog, traten zivile Vereine an ihre Stelle. Doch seit 2018 wird diese Arbeit behindert und Seenotretter*innen werden kriminalisiert.

Wie sieht die aktuelle Lage der Seenotrettung aus? Wird Europa zukünftig seine Verantwortung wahrnehmen oder sich weiter abschotten?

Wir sprechen mit Seenotretterinnen und Politikwissenschaftlern. Ihr könnt mitdiskutieren!

Musik: Daniela Petry und Danilo Cardoso (Tanz)

“WeltBlick – Duisburg diskutiert” ist eine neue Veranstaltungsreihe der gleichnamigen zivilgesellschaftlichen Veranstaltergemeinschaft, bei der entwicklungspolitische Themen im Fokus stehen. Interessante Gäste diskutieren mit dem Publikum, ein kultureller Beitrag rundet den Abend ab.

Montag 27. Mai 2019
Beginn: 19:00h
Grammatikoff
Eintritt: Eintritt frei

 

 

Für ein solidarisches Europa gegen nationalistischen Hass und Menschenfeindlichkeit

Am 19. Mai 2019, eine Woche vor der Wahl zum EU-Parlament, wollen wir ein deutliches Zeichen gegen nationalistische und rechtsextremistische Parteien setzen. Attac unterstützt die Demonstrationen „Ein Europa für alle: Deine Stimme gegen Nationalismus!“ Denn diese nutzen den Wahlkampf, um gegen Menschen zu hetzen, die nicht ihren Vorstellungen einer weißen mitteleuropäischen, heterosexuellen Bevölkerung entsprechen, und um Hass und Vorurteile gegen Geflüchtete zu schüren.

Wir gehen dagegen an, dass die EU-Mitgliedstaaten sichere Fluchtwege nach Europa verhindern und damit das Sterben im Mittelmeer stillschweigend in Kauf nehmen. Doch zunehmend übernehmen auch andere Parteien die Positionen der deutschen AfD, der österreichischen FPÖ, der italienische Lega oder der Nationalen Sammlungsbewegung in Frankreich,  die anstreben,  dass die EU sich noch mehr abschottet.

Sie wollen jeden kleinen Rest noch vorhandener Solidarität mit den Armen dieser Welt beseitigen und die Europäische Union zur Festung gegen Migrant*innen ausbauen. Attac streitet hingegen für eine EU, die sichere Fluchtwege und das Recht auf Asyl garantiert, statt die Grenzmauern noch höher zu ziehen und Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrinken zu lassen. Attac will eine EU, die sich für einen gerechten Welthandel und die Einhaltung von Menschenrechten und konsequente Friedenspolitik einsetzt, statt durch ihre Handels-, Klima- und Kriegspolitik der EU-Mitgliedsstaaten immer neue Fluchtursachen zu schaffen.

Nationalistische Tendenzen und grassierender Rassismus sind nicht vom Himmel gefallen. Sie haben ihre Ursache in einer auf Konkurrenz und Ausbeutung basierenden Wirtschaft. Rentenkürzungen, unsichere Arbeitsverhältnisse, steigende Mieten und niedrige Löhne auf der einen und hohe Einkommen aus Kapitalvermögen auf der anderen Seite führen zu einer immer weiter aufgehenden Schere zwischen Arm und Reich. Als Folge einer jahrzehntelangen neoliberalen Politik zugunsten der Vermögenden und zulasten der Vielen schaffen sie Angst und Verunsicherung bei einem großen Teil der Bevölkerung. Deshalb reicht es nicht, zu verhindern, dass nationalistische und rechtsextremistische Parteien das EU-Parlament zu ihrer Bühne machen. Europa braucht eine andere, eine friedliche, eine soziale und ökologische Politik!

Dafür werden im Mai viele Attacies auf die Straße gehen:

  • gegen eine Verschärfung der Abschottungspolitik und für sichere Fluchtwege und eine menschenwürdige Aufnahme von Menschen auf der Flucht,
  • gegen EU- Kriegseinsätze und eine zunehmende Militarisierung der europäischen Außenpolitik und für Abrüstung,
  • gegen Klimakrise und Wachstumswahn und für eine Energie- und Mobilitätswende.
  • gegen Sozialdumping und für die Ausweitung der Rechte von Arbeitnehmer*innen,
  • gegen den Abbau der öffentlichen Daseinsvorsorge und für das Recht auf eine angemessene Wohnung und auf gute Bildung,

Kurz: für ein gutes Leben für alle.

Für ein solidarisches Europa gegen nationalistische Tendenzen und Menschenfeindlichkeit: Wir sehen uns am 19. Mai auf der Straße!

Attac-Aufruf als PDF
Erklärung zur Europawahl als PDF

Es ist uns ganz gut gelungen, unser Positionen zu Europa rüber zu bringen. Zum einen mit unserem bunten und lautstarken Attac-Block (Menschenrechte vor Profit: Für ein soziales, solidarisches Europa - statt Freihandel und Abschottung) und zum anderen mit der Rede von Christiane auf der Abschlusskundgebung. Sie hat vor allem für ihre Aussagen gegen Freihandelspolitik und Aufrüstung viel Beifall erhalten. Ihr findet die gesamte Rede anbei zum nachlesen.

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
wir stehen heute hier, um die Idee eines vereinten Europas gegen diejenigen zu
verteidigen, die es aus nationalistischen und rassistischen Gründen zerstören wollen –
und gegen die, die nationalistische Positionen mit ihrer unsozialen Politik stärken.
Denn die Europäische Union, so wie sie jetzt verfasst ist, betreibt eine aggressive
marktradikale Wirtschafts- und Handelspolitik – im Inneren durch Kürzungen und
Konkurrenz, nach Außen gegenüber den Ländern des globalen Südens. Sie zwingt
diese Länder, auf Zölle zu verzichten und ihre heimischen Märkte für subventionierte
landwirtschaftliche Produkte aus den europäischen Staaten zu öffnen. Damit zerstört
sie unter anderem kleinbäuerliche Existenzen in afrikanischen Ländern.
Die Länder der Europäischen Union subventionieren ihre industriell geprägte
Landwirtschaft jedes Jahr mit 58 Milliarden Euro, rund sechs Milliarden Euro davon
gehen nach Deutschland. Mit dieser Summe könnten wir einen ökologischen Umbau
hin zu einer bäuerlichen Landwirtschaft finanzieren. Doch stattdessen überschwemmt
die EU afrikanische Länder mit Billigfleisch und Milchüberschüssen - was dort die
Märkte zerstört und Menschen zur Flucht zwingt.
Wer Fluchtgründe beseitigen will, muss gerechte Handelsbedingungen schaffen.
Wir wollen ein Europa, dass seine wirtschaftliche Stärke nicht dazu nutzt, um mittels
global agierender Konzerne die Menschen in den Ländern des Südens auszubeuten.
Wir wollen ein Europa, das diesen Ländern Raum für ihre eigene Entwicklung lässt.
Ein Europa ohne Kriege. Das war der Traum derjenigen, die sich nach zwei
Weltkriegen mit Millionen Toten daran machten, ein vereintes Europa zu schaffen.
Doch was passiert aktuell? Die Europäische Union forciert die Aufrüstung. Seit 2018
verstärkt die EU die militärische Zusammenarbeit ihrer Mitgliedsstaaten, was in erster
Linie noch mehr Auslandseinsätze ermöglichen soll. Das lehnen wir ab. Deutschland
hat 2018 fast 50 Milliarden Euro in das Militär investiert. Geld, das nicht nur an
anderer Stelle dringend benötigt wird – sondern das ebenso wie die ungerechte
Handelspolitik zu globalen Fluchtbewegungen führt.
Wer die Welt friedlicher machen möchte, muss abrüsten.
Wer Nationalismus bekämpfen will, muss gerechte Wirtschafts- und Sozialpolitik
betreiben – hier in Europa und weltweit.
Ein anderes Europa ist möglich, eine andere EU ist dafür nötig!
Wir wollen keine EU, die neoliberal ausgerichtet ist. Wir wollen ein geeintes
Europa und eine Europäische Union die friedlich, geschlechtergerecht,
ökologisch, demokratisch und sozial ist!

 

 

Herzlich willkommen zum 28. Politischen Frühstück
von Attac Duisburg
am 4. Mai 2019, 14.00 Uhr, Steinbruch, Lotharstraße in Neudorf

Thema: Wie lässt sich der Einfluss der
Konzerne auf die EU-Politik eindämmen?

Die Wahlen zum Europaparlament stehen vor der Tür. Viele befürchten nicht nur einen
Rechtsruck in der Parteienlandschaft, sondern sehen auch eine vermehrte Einflussnahme
der Konzerne auf die Politik. Dies bedeutet die weitere Stärkung der neoliberalen
Ausrichtung der EU.
Dazu schreibt LobbyControl: „Schätzungsweise 25.000 Lobbyisten mit einem Jahresbudget
von 1,5 Milliarden Euro nehmen in Brüssel Einfluss auf die EU-Institutionen. Etwa 70
Prozent von ihnen arbeiten für Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Sie genießen
privilegierte Zugänge zu den Kommissaren. Und sie überhäufen die Abgeordneten mit
ihren Änderungsanträgen für Gesetzesvorlagen. Die europäische Demokratie läuft Gefahr,
zu einer wirtschaftsdominierten Lobbykratie ausgehöhlt zu werden.“
Die NGO LobbyControl klärt über die Einflussstrategien von Unternehmen in Deutschland
und in der EU auf. Gegen den Lobbyismus fordert sie Transparenz, demokratische
Kontrolle und klare Schranken der Einflussnahme auf Politik und Öffentlichkeit durch den
Privatsektor. Darüber wird die EU-Campaignerin Nina Katzemich von LobbyControl auf
unserem Politischen Frühstück berichten und mit uns Lösungsansätze diskutieren.

 

Liebe Attacies und Freunde von Attac,

 

Im Rahmen der Kampagne Menschenrechte vor Profit laden der Weltladen Duisburg, die Infostelle "Dritte Welt" und Attac Duisburg ein zu einer Filmveranstaltung:

"Todschick - Die Schattenseiten der Mode"

am 22.02.2019 um 18:30 Uhr

Koloniestraße 92 in Duisburg

 

Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zur Diskussion (Moderation und ergänzende Informationen zum Thema Binding Treaty: Brigitte Hamm)

 

Attac Duisburg lädt ein zum 26. Politischen Frühstück

am 2. März 2019, 14:00 Uhr, in den Steinbruch, Duisburg, Lotharstraße

Thema: Deutschland und die EU im Spannungsfeld zwischen Finanzkrise und Militarisierung

Je nach Blickwinkel wird die EU als neoliberale politische oderwirtschaftspolitische Formation gesehen. Was dabei oft aus dem Blick gerät, ist die Entwicklung hin zu einer eigenständigen Militärunion mit einem neoimperialen Anspruch. Ohne eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit verwandelt sich die EU klammheimlich in eine Militärunion. Motor der Entwicklung Deutschland und Frankreich. Im November 2017 haben 23 EU-Mitgliedstaaten ihre Teilnahme an PESCO (Ständige strukturierte Zusammenarbeit) bestätigt. Das erfolgte ohne jegliche demokratische Entscheidungsfindung. Lediglich Dänemark, Malta und Großbritannien nehmen nicht teil. In das PESCO-Projekt sollen bis zu 38,5 Milliarden EUR Rüstungsausgaben fließen. Hinzukommen weitere Ausgaben für die Aufstockung der NATO-Mittel. Insgesamt fließen damit hunderte Milliarden EUR in die Rüstung. Während uns die Aufrüstung in eine neue gefährliche Rüstungsspirale befördert, fehlen die Mittel, die angesichts des Klimawandels und der neofaschistischen Tendenzen in Europa in einen klimafreundlichen Umbau der Wirtschaftssysteme und in die sozialstaatliche Infrastruktur gesteckt werden sollten.

Liebe Attacies und Freunde von Attac,

 

Attac Duisburg lädt ein zum

 

25. Politischen Frühstück

am 2.02.2019 14:00 bis 16:00 Uhr

Steinbruch, Lotharstraße 319, Duisburg

zum Thema: "Bewegung der Gelbwesten in Frankreich"

 

Inputgeberin: Waltraud Schleser.
Sie ist im Vorstand der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e.V.

 

Deutschland schaut mit erstaunten Augen auf Frankreich. Praktisch aus dem

Nichts ist über Nacht eine Bewegung entstanden, die sehr schnell große
Verbreitung und Unterstützung gefunden hat. Die Erhöhung der
Kraftstoffpreise hatte das Fass zum Überlaufen gebracht. Die Franzosen
wehren sich gegen die Verschlechterung ihrer sozialen Lage als Folge
innenpolitischer Reformen des Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Wie alle
französischen Präsidenten vor ihm, muss nun auch Macron nach den
Protesten im ganzen Land Abstriche von seinem Regierungsprogramm
machen. Die seit Wochen protestierenden "Gelben Westen" haben ihm
Zugeständnisse abgerungen, aber noch ist nicht klar, ob sie sich mit dem
bisher Erreichten zufrieden geben. Offen ist auch, wie lange die gilets jaunes
durchhalten werden, zumal sie jede Form von Organisation und Struktur bisher
ablehnen. Rund um die Feiertage hat sich die Mobilisierung abgeschwächt. Im
Januar wird es sich entscheiden, ob die Bewegung weiterhin Bestand hat und
Einfluss nehmen kann.

 

Liebe Attacies und Freunde von Attac,  Verdi, Attac Duisburg und Pressler Events laden ein zum  

Film "Der marktgerechte Patient"
am 21.01. um 18:30 Uhr im IZ, Stadtmitte, Flachsmarkt

 

Am 21. Januar um 18:30 Uhr wird im IZ, Flachsmarkt (am Stadtmuseum) der Film "Der marktgerechte Patient" gezeigt. Am Beispiel der Einführung von Fallpauschalen (Pauschale Vergütung von Krankenhausleistungen) wird die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens aufgezeigt. In privatisierten Kliniken steht der Gewinn im Vordergrund. Auf der Strecke bleibt das Pflegepersonal und der Patient. Experten aus Pflege und dem Krankenhausbereich sind anwesend.

Veranstalter: Gewerkschaft Verdi - Attac Duisburg und Pressler Events

Der Film wurde über Vorabos finanziert und ist ein Beispiel für erfolgreiches Crowdfunding.

 

Attac Duisburg lädt ein zum
24. Politischen Frühstück

zum Samstag, den 12. Januar 2019, 14:00 Uhr,
Steinbruch, Lotharstr. 318-320

Thema:
Wege in ein Europa for he many not the few

Über die Vision eines zukünftigen Europas sind sich linke und progressive Kräfte weitgehend einig. Europa soll wirtschaftspolitisch an einem guten Leben für alle arbeiten. Die Sozial- und Umweltpolitik soll auf dem höchsten Standard harmonisiert und das Lohn- und Sozialdumping beendet werden. Steueroasen sollen ausgetrocknet und der Einfluss der Finanzmärkte und Lobbys massiv zurückgefahren werden. Europa soll den OSZE-Prozess wiederbeleben und abrüsten. Es soll eine humane Migrationspolitik betrieben werden. Durch eine entwicklungsfreundliche Wirtschaftspolitik sollen Fluchtursachen bekämpft werden. Demokratische Legitimierung und die Gestaltungsfreiheit von Regionen und Kommunen sollen gestärkt werden.

Die Debatte über Wege in ein solches Europa ist dafür umso kontroverser. So wird u.a. über das Für und Wider eines Austritts aus der EU und/oder dem Eurosystem, einer Reform der EU-Verträge, einer Neugründung der EU, einer pauschalen Vertiefung der europäischen Integration, einer selektiven Rückgabe von Kompetenzen an nationale und regionale Instanzen und eines Ungehorsams gegenüber den EU-Verträgen diskutiert.

Wir wollen uns an dieser wichtigen Diskussion beteiligen und mit Blick auf die Europawahlen im Mai 2019 an der Bildung einer europäischen Öffentlichkeit mitwirken. 

 

Wohlstand ohne Wachstum?

Unsere vorherrschende Lebensweise begründet sich auf der Vorstellung einer unendlich wachsenden Wirtschaft. Leider verhindert dieses Wirtschaftssystem ein gutes Leben für alle Menschen. Wie könnte ein alternatives Modell aussehen? Wie kommen wir dahin?


Am Freitag,16.11.2018, um 19.00 Uhr laden DIE GRÜNEN Rheinberg zu einer Diskussionsveranstaltung in die Gaststätte „Schwarzer Adler“, Baerler Str. 96, Rheinberg-Vierbaum, ein.
Referent ist Hermann Mahler, Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis von Attac, einem globalisierungskritischem Netzwerk.


Die Idee, dass unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten zum Problem werden muss, machte der Club of Rome schon in den siebziger Jahren erstmals populär. Dennoch fällt Politik und Wirtschaft für die Lösung der meisten Probleme bis heute nur die Forderung nach wirtschaftlichem Wachstum ein. Bisher war Wirtschaftswachstum jedoch stets mit zunehmendem Verbrauch von Ressourcen und Schadstoffausstoß verbunden. Schon jetzt, aber vor allem im Hinblick auf zukünftige Generationen, ist jedoch die drastische Verringerung des Ressourcenverbrauchs durch das „Gesundschrumpfen“ der Ökonomie notwendig, wobei weltweit soziale und ökologische Belange zu berücksichtigen sind.


Sicherlich geht es vielen im globalen Norden nicht schlecht unter den gegenwärtigen Bedingungen. Doch wir nutzen in unserem Alltag, oftmals Produkte, sei es ohne es zu wissen, unbewusst oder auch mit schlechtem Gewissen, die nur durch naturzerstörende und ausbeuterische Bedingungen anderswo entstehen konnten.
Die Veranstaltung wird die wachstumsorientierten Produktions- und Konsummuster darstellen, die auf der grenzenlosen Aneignung von Natur und Arbeitskraft im globalen Maßstab beruhen. Anschließend folgt eine Sichtung von alternativen Konzepten und Handlungsmöglichkeiten, die zu einem sozialökologischen Umbau beitragen und mit denen ein „gutes Leben für alle“ erreicht werden soll. 

 

Attac Duisburg lädt ein zum 23. politischen Frühstück:

 

15.12.2018, 14:00 bis 16:00 Uhr

im Steinbruch, Lotharstraße 319, Duisburg

zum Thema: "Aufstehen - eine neue linke Sammlungsbewegung"

 

„Eine Wirtschaftsordnung, in der nicht die Maximierung der Kapitalrendite,
sondern demokratisch gesetzte Maßstäbe über Investitionen, Arbeitsplätze,
Forschung und Wachstum entscheiden, ist keine verträumte Utopie, sondern
eine reale alternative zum Finanzkapitalismus unserer Zeit. Sie wäre nicht nur
sozial gerechter, sie könnte auch ungleich reicher, produktiver und
umweltbewusster sein. Der Umstand, dass es eine solche Ordnung bisher
nicht gegeben hat, spricht nicht gegen ihre Möglichkeit. In der Geschichte
entsteht immer Neues. Es muss nur genügend Menschen geben, die dieses
Neue wollen und für seine Durchsetzung kämpfen.“ (Sarah Wagenknecht)
Zusammen mit anderen gründete Wagenknecht die Sammlungsbewegung
Aufstehen. Ist Aufstehen der Weg, einen Gesellschaftswandel herbeizuführen?
Wie kann die Sammlungsbewegung kraftvoll werden? Soll sich Attac
einbringen und wenn ja wie? Wie sollte die Sammlungsbewegung mit Attac
und den vielen anderen vorhandenen Initiativen der Zivilgesellschaft und den
Aktivitäten in Parteien mit linkem Potential umgehen?

 

Für einen kurzen Input in die Diskussion sind  Arno Suhr oder Horst-Werner Roock von der örtlichen Initiativgruppe Aufstehen angefragt.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und laden zu einer spannenden Diskussion ein!
Herzlich willkommen zum 23. polititischen Frühstück von Attac Duisburg.

Pressemitteilung von Attac Duisburg zum 10.Dezember, dem Tag der Menschenrechte

Das Landgericht Dortmund verhandelt derzeit eine Klage pakistanischer Brandopfer gegen den Billigdiscounter KIK. Vor sechs Jahren starben bei einer Brandkatastrophe in einer pakistanischen Bekleidungsfabrik 258 Beschäftigte, weil die Sicherheitsvorkehrungen unzureichend waren. Haupteinkäufer dieser Fabrik war KIK, und das Unternehmen soll jetzt zur Verantwortung gezogen werden.

Doch schwere Verletzungen der Menschenrechte sind kein Einzelfall oder auf die Produktion von Textilien beschränkt. Sie gehören zur Struktur der globalen Wirtschaft und zwar in allen Wirtschaftssektoren. Neben der Verweigerung von Arbeitnehmerrechten sind dies auch Kinderarbeit beim Abbau von Rohstoffen, die Vertreibung von Menschen von ihrem Land, die Gefährdung der Gesundheit durch giftige Pflanzenschutzmittel oder die Abholzung des Regenwaldes für Palmölplantagen.

70 Jahre nach Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948 sind es heute somit auch globale Wirtschaftsaktivitäten, die die Menschenrechte bedrohen. Deshalb müssen Menschenrechte endlich Vorrang vor Handel und Investitionen haben. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Handels- und Investitionsschutzabkommen wie CETA, EPAs & Co öffnen Unternehmen den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und machen ihre Profitinteressen zu einklagbaren Rechten. Menschen, die von denselben Unternehmen in ihren grundlegenden Rechten verletzt wurden, bleiben hingegen schutzlos.

Dies will eine aktuelle Initiative auf UN-Ebene ändern. Durch einen internationalen Vertrag (sog. ‚Binding Treaty‘) sollen global tätige Konzerne auf die Achtung der Menschenrechte verpflichtet werden. Attac und über 700 zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit setzen sich für ein verbindliches und möglichst starkes Abkommen ein. Doch Deutschland und die EU mauern. Attac will Druck machen für einen wirkungsvollen Schutz der Menschenrechte!

Deshalb demonstrieren Mitglieder des globalisierungskritischen Netzwerks attac und der Menschenrechtsorganisation FIAN am 10.12.2018, dem internationalen Tag der Menschenrechte, zwischen 13:00 - 14:00 Uhr vor dem Forum in der Königstraße und informieren über die Lage der Menschenrechte in der globalen Wirtschaft. Friederike Bettex, die Sprecherin von Attac Duisburg fordert vom Duisburger Einzelhandel eine Kehrtwende in der Einkaufspolitik: „Auch wir hier in Duisburg haben es in der Hand, dass sich die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie in Asien und Afrika verbessern.“ Attac sammelt Unterschriften für die Initiative ‚Binding Treaty‘.

Menschenrechte vor Profit – weltweit!

Liebe Attacies und FreundInnen von Attac, liebe Interessierte,

 

schwere Verletzungen der Menschenrechte sind zu einem strukturellen Bestandteil der globalisierten Wirtschaft geworden. Handels- und Investitionsschutzabkommen wie CETA, EPAs & Co öffnen Unternehmen den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und machen ihre Profitinteressen zu einklagbaren Rechten. Menschen, die von denselben Unternehmen in ihren grundlegenden Rechten verletzt wurden, bleiben hingegen schutzlos.

Das können wir ändern! Auf UN-Ebene gibt es aktuell eine Initiative, die Menschenrechte auch gegenüber großen Konzernen durchsetzbar machen will (sog. „Binding Treaty“). Attac und über 700 zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit setzen sich für ein verbindliches und möglichst starkes Abkommen ein. Doch Deutschland und die EU mauern. Lasst uns Druck machen für einen wirkungsvollen Schutz von Menschenrechten!

Attac Duisburg demonstriert, verteilt Flyer und sammelt Unterschriften für die Initiative Binding Treaty am 10.12.2018, 13:00 - 14:00 Uhr vor dem Forum, Königsstraße. Seid dabei. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen !

Polizeigesetz NRW stoppen!

Landesweite Demonstration „Polizeigesetz NRW stoppen!“

8. Dezember 13:00 Uhr Auftakt (ab 12:00 Uhr Sammlungsphase)
DGB Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, 40210 Düsseldorf
#NoPolGNRW #PolGNRWStoppen

Demoroute

Friedrich-Ebert-Straße – Steinstraße – Berliner Allee – Bahnstraße – Graf-Adolf-Platz – Haroldstraße – Johannes-Rau-Platz

Den Angriff auf unsere Grundrechte und Freiheit abwehren!

Die NRW-Landesregierung will noch in diesem Jahr eine umfassende Verschärfung des Polizeigesetzes durchsetzen. Damit plant sie einen massiven Angriff auf unser aller Grundrechte und Freiheiten: Die Überwachung von Handys und Laptops mit Staatstrojanern, Schleierfahndung und permanente Überwachung im öffentlichen Raum, Taser-Einsatz, Kontaktverbote, Hausarrest bis hin zu wochenlangem Einsperren ohne Rechtsbeistand – das alles soll die Polizei allein aufgrund von Vermutungen tun können. Es kann uns alle treffen, es reicht bereits aus, sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufzuhalten. Diese tiefgreifende Erweiterung der polizeilichen Befugnisse hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung, die Gewaltenteilung und das Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten aus. Der bisherige breite Protest hat die Landesregierung unter Druck gesetzt und den Prozess verzögert. Doch die vorgelegten Änderungen sind nichts weiter als bloße Augenwischerei.

Wir sagen deshalb – wie viele in anderen Bundesländern auch – NEIN zu massenhafter Überwachung unter dem Deckmantel von angeblicher Sicherheit und Ordnung und NEIN zum massiven Eingriff in die Grundrechte von Millionen Menschen! Wir werden das Polizeigesetz NRW stoppen!

Dafür rufen wir ab sofort zu Aktionen in ganz NRW und zu einer landesweiten Demonstration in Düsseldorf am 08.12.2018 auf. Mit thematischen Blöcken von beispielsweise antirassistischen, feministischen, migrantischen Gruppen, Fußballfans und Menschen aus der Klimabewegung wollen wir dort auf die Breite der Betroffenheit aufmerksam machen. Wir wünschen uns, dass auf der Demo sichtbar wird, dass dieses Gesetz alle betrifft.

Bereits in den Wochen vor der geplanten Verabschiedung des Gesetzes Mitte Dezember werden wir mit vielfältigen Aktionen lautstark gegen die Verschärfung protestieren, um unser aller Grundrechte und Freiheit zu verteidigen. Mach mit – stoppen wir gemeinsam das Polizeigesetz!

Infos zur Demo:
https://polizeigesetz-nrw-stoppen.de/events/event/landesweite-demonstration/
Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/360595601374885/

Klima-Kohle-Demontration "KOHLE STOPPEN"

Am Samstag, 01.12.18, 12.00 h startet in Köln, Deutzer Werft, die Demo „KOHLE STOPPEN“ zu der mehrere NGOs, Initiativen und Umweltverbände aufrufen!

Natürlich sind wir Duisburger Attacies auch dabei!!

Und bestimmt auch ganz ganz viele NRW-Attacies. Damit wir einen gut sichtbaren Attac-Block hinbekommen, mit vielen Anti-Kohle-Schildern, Attac-Flaggen etc., treffen wir uns auf der rechten Rheinseite unter derDeutzer Brücke ab 11.30 h. Dann sind es nur noch ein paar Schritte bis zur Deutzer Werft. 

 

 

 

Mach mit bei Attac!

 

Am 25.11.  findet von 10 bis 17 Uhr in Duisburg der Workshop "Mach mit bei Attac" statt! 

dies ist, wie angekündigt, der neue Termin für den Workshop, da der für Ende September angesetzte leider ausfallen musste.

Ort: Internationales Zentrum, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg

Mit Stephan Kettner, Gruppenunterstützer aus dem Bundesbüro

BITTE GEBT DIESE INFO AN ALLE INTERESSIERTEN IN EURER GRUPPE WEITER!

Workshop " Mach mit bei Attac" - wie gestalte ich meine Gruppe attraktiv?

In diesem Workshop soll den Fragen nachgegangen werden, wie gemeinsame politische Arbeit nachhaltig gut gelingt, was junge Leute zu Attac bringt, was uns bleiben lässt und was uns wieder vertreibt.
Was zeichnet gut funktionierende, wachsende Gruppen besonders aus? Wie arbeiten sie, wie machen sie auf sich aufmerksam, wie gehen sie auf neue Interessierte zu, welche Angebote schaffen sie?

Der Workshop ist in vier Blöcke unterteilt:

Block 1: Vorstellung Situation in unseren Gruppen, Erfahrungsaustausch

Block 2: Hilfreiche Strukturen und Arbeitsweisen, Ressourcen und Veränderungspotentiale in den Gruppen.  Hier werden u.A. methodische Ideen für die Gruppentreffen vorgestellt.

Block 3: Junge Leuten in Attac - Was kann die Regionalgruppe zur Unterstützung für diese Zielgruppe leisten. Wie können wir die Aktionsorientierung und Gruppendynamik beeinflussen.

Block 4: Konkrete nächste Schritte, was ist in der Gruppe vor Ort denk- und machbar.

 

In der Mittagspause wird es die Möglichkeit geben in der näheren Umgebung etwas zu Essen zu erweben.

 

Anmeldungen zum Workshop bitte an regionalgruppen@attac.de. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Bitte mitbringen: Motivation, gute Laune, Inspirationen.

Der WS ist für aktive Attacis, die Teilnahme ist kostenlos.

 

 

1.-4.11.2018
bundesweit dezentrale Demonstrationen

Aufruf der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ zu bundesweiten dezentralen Demonstrationen am 1.-4.11.2018

Abrüsten statt aufrüsten – das ist das Gebot der Stunde

„Abrüsten statt aufrüsten – das ist das Gebot der Stunde“, so der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann zum Antikriegstag.

Und es stimmt:Schulen sind marode und Kitas fehlen überall, der soziale Wohnungsbau muss dringend ausgebaut werden, Krankenhäuser werden benötigt, dem öffentlichen Nahverkehr fehlen Gelder, die kommunale Infrastruktur verkommt, die Alterssicherung und die Pflege sind unterfinanziert, Geflüchtete benötigen Unterstützung, der ökologische Umbau stagniert, Finanzen für Klimagerechtigkeit sind nicht vorhanden und internationale Hilfe zur Selbsthilfe wird verweigert.

Aber: Geld für die Rüstung ist fast unbegrenzt vorhanden. Der Rüstungsetat 2019 soll um 11,4% steigen auf 42,4 Milliarden Euro, 60 Milliarden für Rüstung ist das nächste Ziel der Verteidigungsministerin, um dann den Etat - wie die „Stiftung Wissenschaft und Politik“ errechnete - bis zum Jahr 2024 weiter auf 85 Milliarden zu steigern.

Wir sagen nein.

Weiterlesen:https://abruesten.jetzt/2018/09/aufruf-der-initiative-abruesten-statt-aufruesten-zu-bundesweiten-dezentralen-demonstrationen-am-1-4-11-2018/


Im Zuge der Haushaltsberatungen in den Ausschüssen des Bundes droht eine weitere Drehung der Rüstungsspirale zur Abstimmung zu gelangen. Die Eskalation zur Anwendung von mehr militärischer Gewalt, die diplomatische Lösungen ersetzen sollen, wird immer wahrscheinlicher. Die ökonomische Macht Europas und die ihrer führenden Nationen soll auch militärisch weltweit gesichert werden. Der stärkste NATO-Partner Deutschlands, die USA, droht unverholen mit der Kündigung der Abrüstungsverträge der  nuklearen Mittelstreckenpotenziale. Wofür sind Hunderttausende Menschen in Deutschland auf die Straße gegangen? Um gegen die Stationierung der Mittelstreckenraketen in Europa zu demonstrieren! Für Frieden und Abrüstung! Jedoch probt die NATO zur Zeit den größten Militäreinsatz im Norden Europas seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor den Grenzen Russlands. Wir tragen die Sorgen um den internationalen Frieden nach draußen: Kundgebung des Friedensforums Duisburg - Samstag, am 3.11. um 11.00 Uhr, Life-Saver-Brunnen, Königstraße.

 

Liebe Attacies und Freunde von Attac,

 

Attac Duisburg lädt ein zum

 

22. Politischen Frühstück

zum Thema: "Öffentlicher Raum und das neue Polizeigesetz NRW"

Referent: Rechtsanwalt Jasper Prigge

 

3.11.2018 13:30 bis 15:30 Uhr, im Steinbuch, Lotharstr. 319, Duisburg
(Achtung diesmal ausnahmsweise eine halbe Stunde früher als sonst!)

 


 

5. Oktober startet in Kassel der Attac Kongress „Ein anderes Europa ist möglich“.


Wie sähe ein friedliches, sozial gerechtes, ökologisches, emanzipatorisches und offenes Europa aus? Wie kann die erneute Spaltung des Kontinents verhindert werden? Und welche Schritte dahin sind nötig? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Kongresses. Denn Brexit, Euro-Krise, Austerität, Militarisierung, Konflikte um Flucht und Migration und der Rechtsruck setzen die Frage nach der Zukunft des Projekts Europa mit hoher Dringlichkeit auf die Tagesordnung. Dabei sollen unterschiedliche Lösungsansätze diskutiert werden, wie etwa „Mehr Europa, aber anders“, „Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten“ bis hin zum Bruch der EU-Verträge.

In drei zentralen Podien, zehn Foren und sechzig Workshops werden wir eine breite Palette von Themen rund um Europa und die EU behandeln. Dabei werden soziale und wirtschaftliche Fragen ebenso angerissen wir ökologische. Das Thema Krieg und Frieden wird eine Rolle spielen und auch die Auseinandersetzungen rund um Migration. Wir wollen dabei nicht bei der Analyse der aktuellen Probleme stehen bleiben, sondern auch über praktische Schritte der Veränderung beraten. Und Kultur wird auf dem Kongress auch nicht zu kurz kommen. Am Samstagabend spielen Esther Bejarano und die Microphone Mafia.

Hier findet ihr das komplette Programm des Kongresses:
https://www.ein-anderes-europa.de/programm/ <https://www.ein-anderes-europa.de/programm/>

Noch nicht angemeldet? Dann geht es hier zur Anmeldung:
https://www.ein-anderes-europa.de/anmeldung/?L=0 <https://www.ein-anderes-europa.de/anmeldung/?L=0>

Zusammen mit den Attacgruppen aus Düsseldorf und Köln begab sich Attac Duisburg per Bus nach Frankfurt, um mit möglichst vielen Attacaktiven aus dem Rheinland und Ruhrgebiet am 15. September an der Aktion am Finanzplatz Frankfurt teilzunehen:

Finance for the People

– Für die Vielen, nicht die Wenigen –

Gemeinsam zur Frankfurter Börse am 15. September!

Treffpunkt: Samstag,  15. September 2018, 11 Uhr

Frankfurt/M  Willy-Brandt-Platz

Gemeinsam ziehen wir zum Börsenplatz anschließend Asamblea und Musik zur Aktion selbst siehe: https://www.attac.de/kampagnen/finance-for-the-people/finance-for-the-people/

Die Frankfurter Rundschau berichtete in ihrer Ausgabe vom Montag, den 17. September, vom Geschehen:

 

 

Attac Duisburg lädt ein zum 21. politischen Frühstück
zum Thema: "Ernährungssouveränität - unser täglich Brot"
am 6.10.18 von 14:00 - 16:00 Uhr
im Steinbruch Lotharstr. 318, Duisburg
Einen Input wird Anika Mahla, FIAN, geben.

 

Liebe Attacies und Freude*innen von Attac Duisburg!

Ihr seid eingeladen zu unserem nächsten, zwanzigsten politischen Frühstück

am 8.09.2018 von 14:00 bis 16:00 Uhr im Steinbruch, Lotharstraße 318-320, Duisburg,

zum Thema: "Durchsetzung von Menschenrechten gegenüber Konzernen - Binding Treaty"

Näheres entnehmt bitte dem angehängten Flyer.

Brigitte Hamm wird die Diskussion mit einem kleinen Input einleiten.

Brigitte Hamm hat bei dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg Essen u.a. zum Thema Menschenrechte und Privatwirtschaft geforscht.

Wir hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen !

 

Liebe Attacies und Freunde von Attac,
Attac Duisburg lädt ein zum nächsten, neunzehnten Politischen Frühstück  
am 4. August 2018, von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr in den Steinbruch
in Duisburg-Neudorf, Lotharstraße 318-320.

Unser Thema beim Politischen Frühstück im August:

Thema: Neues Polizeigesetz NRW geplant!

„Hart erkämpfte Grundrechte und bürgerliche Freiheiten werden uns wieder

genommen - in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland“, sagt Sabine

Lassauer, Attac-Vertreterin im Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“.

Die Vorgänge um die Demo gegen das Polizeigesetz am 7.7. in Düsseldorf selbst

zeigen, wohin die Reise gehen soll: mit abstrusen Unterstellungen wurde Attac

verboten, einen Lautsprecherwagen mitzuführen. Diese Auflage konnte erst

vor Gericht gekippt werden.

Wäre das mit dem neuen Polizeigesetz auch noch möglich gewesen?

Zeigen die Vorgänge um den Polizeiübergriff gegen den amerikanischen

Professor in Bonn, dass das „robustere“ Vorgehen der Polizei

(Landesregierung), schon längst Einzug gehalten hat bei (Teilen) der Polizei? In

das Thema einführen und an der Diskussion sich beteiligen wird Jasper Prigge,

Rechtsanwalt aus Essen, der u.a. für Attac die Verhandlungen um die Demo am

7.7. in Düsseldorf geführt hat und sich tief in das Thema eingearbeitet hat.

 

 

Liebe Attacies und Freunde von Attac,
Attac Duisburg lädt ein zum nächsten, achzehnten Politischen Frühstück  
am 14. Juli 2018, von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr in den Steinbruch
in Duisburg-Neudorf, Lotharstraße 318-320.

Unser Thema beim Politischen Frühstück im Juli:

"Baysanto - Machtkonzentration auf dem Agrarchemiemarkt"

Dr. Thomas Dürmeier von Goliathwatch wird die Diskussion mit einem kleinen Input einleiten.

 

Goliathwatch setzt sich als gemeinnütziger Verein für Demokratie anstelle der Macht von Großkonzernen ein. Den Verein hat vor allem Dr. Thomas Dürmeier initiiert, der sich seit vielen Jahren mit der sich zuspitzenden Macht von Konzernen auseinandergesetzt hat und über zehn Jahre im Vorstand von LobbyControl war.

Herzlich willkommen zu einem anregenden politischen Frühstück bei Attac Duisburg!

Wir hoffen auf eine spannende zu politischer Aktivität motivierende Diskussion! 

 

Duisburger Rat und Verwaltung ignorieren Negativauswirkungen von CETA

Am 15.02.2017 hat das Europaparlament CETA (Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada)  zugestimmt. In NRW wird eine Volksinitiative gegen CETA initiiert. 350 Gemeinden in Deutschland und 2000 Gemeinden in der EU haben sich kritisch gegenüber CETA positioniert. Am 17.09.2016 haben bundesweit 320.000 Menschen gegen CETA und andere geplante Freihandelsabkommen  und für einen gerechten Welthandel demonstriert.

Die Duisburger Ratsmehrheit und die Verwaltung der Stadt Duisburg haben indes auf eine im September 2016 erhobene Einwohneranregung  Duisburger Bürger, sich kritisch mit CETA zu beschäftigen, bisher nicht reagiert und eine inhaltsgleiche Anfrage der Grünen/Linken und Piraten damit beantwortet, dass eine Stellungnahme zu CETA nicht erfolgen könne, weil die Vertragstexte und Auswirkungen von CETA nicht bekannt seien. Das ist falsch. Der bisher geheim verhandelte CETA-Text ist inzwischen veröffentlicht. Entgegen den Stellungnahmen der EU-Kommission und der Bundesregierung  enthält er zahlreiche Regulierungen, die

• den Einfluss von Lobbys und transnational operierenden Konzernen weiter stärken,

• regionale, nachhaltige und klimafreundliche  Wirtschaft schwächen,

• den Ausverkauf öffentlicher Güter der Daseinsvorsorge  fördern und

• durch Konzernklagerechte  sowie Ausweitung der Zugangsmöglichkeiten von großen
  Auslandsinvestoren zu kommunalen Märkten demokratische
  Mitbestimmungsmöglichkeiten an der Basis aushöhlen.


Vorteile des CETA-Abkommens bestehen nicht. Laut einer Studie der Tufts University Boston, USA sind Jobverluste und sinkende Staatseinnahmen zu erwarten.  Dazu kommen die desaströsen ökologischen Folgen eines gesteigerten  Überseehandels.

Freihandelsverträge sind trotz Trump und Brexit nicht vom Tisch!  Zur Zeit wird gerade zwischen der EU und 24 anderen Staaten das Dienstleistungsabkommen TISA verhandelt. Die hochaktiven Lobbys setzen gerade darauf, dass das Interesse der Öffentlichkeit erlahmt. Trump und andere rechtsextreme Politiker haben von den negativen Auswirkungen neoliberaler Handelspolitik, deren Handschrift auch CETA trägt, profitiert. Dabei sind sie aber keineswegs Unterstützer einer fairen Welthandelspolitik. Ihre kritische Einstellung zu Freihandelsverträgen nutzen sie vor allem, um Wähler zu gewinnen.

Wir rufen den Duisburger Rat und die Stadt Duisburg in ihrer politischen Verantwortung auf, sich kritisch mit CETA zu beschäftigen, gegen den Ausverkauf kommunaler Rechte Widerstand zu leisten und sich dem Protest anderer Kommunen anzuschließen.

Attac Duisburg, 22.02.2017                                                            V.i.S.d.P. Friederike Bettex

https://nrw.mehr-demokratie.de/volksinitiative-ttip-ceta.html

 

 

Der Aufruf zur Demonstration gegen das NRW-Polizeigesetz war ein voller Erfolg!

 

Ca. 20.000 Menschen folgten dem Aufruf gegen die Verschärfung der Polizeigesetze und trugen ihren Protest auf die Straße. Die Demonstration mit vielen fantasievollen Aktionen startete vor dem DGB-Haus in Düsseldorf und endete vor dem NRW-Landtag. Das Bündnis von Sportvereinen, Parteien, Initiaitiven bis hin zu Richter- und Anwaltsverbänden brachten ihren Protest gegen den Angriff auf Freiheit und Grundrechte in die Öffentlichkeit. Die Attac-Gruppe Duisburg war dabei. Beispielgebend einige Bilder vom Demonstrationsverlauf. Auf einem der nächsten Veranstaltungen wird Attac Duisburg im Rahmen seines "Politischen Frühstücks" die Polizeigesetz-Verschärfungen zum Thema machen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufruf


Nein zum neuen Polizeigesetz NRW!

Kein Angriff auf unsere Freiheit und Grundrechte!

 

Die NRW-Landesregierung plant eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause soll diese ohne große Diskussion verabschiedet werden. Diese Verschärfung hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung und Gewaltenteilung aus.

 

Das neue Polizeigesetz ermöglicht es, Menschen auch ohne konkreten Verdacht anzuhalten und zu durchsuchen, bis zu einen Monat in Präventivgewahrsam zu nehmen oder mit Hausarrest zu belegen. Sie soll Smartphones hacken dürfen, um Messenger wie WhatsApp mitzulesen – nicht nur von vermeintlich verdächtigen Personen, sondern auch in deren sozialem Umfeld. Zudem wird auch die Videoüberwachung des  öffentlichen Raums ausgeweitet.

Kern des neuen Polizeigesetzes ist die Einführung des Rechtsbegriffes der „drohenden Gefahr“. Durch die „drohende Gefahr“, also die bloße Vermutung einer Gefahr, wird die Polizeitätigkeit vorverlagert in einen Bereich, in dem noch gar keine konkrete Gefahr droht. Verbrechen so weit im Vorfeld zu verhindern, mag im ersten Moment wünschenswert erscheinen, erhebt aber unverdächtiges, grundrechtlich geschütztes Handeln in den Bereich des verdächtigen und bedroht damit die Unschuldsvermutung. Strafbefugnisse im Polizeigesetz und der Eingriff bei Verdacht auf Gefahr verwischen die Grenze zwischen polizeilicher und nachrichtendienstlicher Tätigkeit und stellen auch die Gewaltenteilung insgesamt in Frage.

 

Betroffen von diesen Eingriffen in Grundrechte sind potentiell alle Menschen. Es reicht schon, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Doch muss klar sein: manche wird es früher und härter treffen als andere – nämlich diejenigen, die bereits besonderes Ziel polizeilicher Eingriffe sind. Durch den im Polizeigesetz vorgesehen Ausbau von Strategischen Fahndungen werden von Rassismus betroffene Menschen noch weit mehr als jetzt von „racial profiling“-Kontrollen getroffen werden. Auch Wohnunglose, psychisch Kranke, politisch Aktive, Streikende, Fussballfans und viele weitere werden die Maßnahmen verstärkt zu spüren bekommen.

 

2017 hatte Deutschland die niedrigste Kriminaltitätsrate seit einem Vierteljahrhundert. Trotzdem werden derzeit in mehreren Bundesländern die Polizeigesetze verschärft. Den Landesregierungen reichen vage Terrorängste und ein diffuses Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung als Rechtfertigung. Das ist der Weg in den Polizei- und Überwachungsstaat!

 

Wir sagen deshalb – wie in vielen anderen Bundesländern auch – NEIN zum neuen Polizeigesetz in NRW; NEIN zum massiven Eingriff in die Grundrechte von Millionen von Menschen und NEIN zu massenhafter Überwachung unter dem Deckmäntelchen von Sicherheit und Ordnung!

 

Wir wollen die Neuerungen im Polizeigesetz und die Auswirkungen, die daraus folgen, in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen und werden dazu in vielen verschiedenen Städten NRWs Infoabende veranstalten – frag auch du bei uns für eine Veranstaltung in deiner Stadt an!

Wir fordern den Landtag NRW auf, die Gesetzesänderungen nicht zu beschließen. Hierzu werden wir die Debatten zum Gesetz im Landtag in Düsseldorf kritisch begleiten und so auch am 07.06. zur öffentlichen Anhörung aktiv sein – halte dich darüber auf dieser Seite auf dem Laufenden!

Mit einer Großdemonstration am 07.07.2018 und damit wenige Tage vor der vermutlich letzten Lesung zum Gesetz wollen wir in Düsseldorf unseren Protest auf die Straße tragen – komm auch du mit und mobilisiere dazu im Vorfeld!

Auch wenn das Gesetz verabschiedet werden sollte, werden wir nicht aufhören dagegen aktiv zu sein – wir werden die Verschärfungen und Einschränkungen der Grundrechte aller nicht tatenlos hinnehmen!

 

Wir sind das Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“. Wir sind Menschen aus verschiedenen Gruppen aus Zivilgesellschaft und außerparlamentarischem Aktivismus; wir sind Einzelpersonen aus Verbänden und politischen Parteien. Auch wenn wir in einzelnen Positionen unserer alltäglichen Praxis nicht übereinstimmen, so kommen wir doch zusammen, um gegen das neue Polizeigesetz zu protestieren, weil es uns alle betrifft – im Alltag, auf der Straße, in Schule, Uni und Betrieb.

 

https://www.no-polizeigesetz-nrw.de/aufruf/

https://www.no-polizeigesetz-nrw.de/wp-content/uploads/2018/06/NoPolGNRW_A6_Flyer.pdf

 

Liebe NRW-Attacies,
 
der Protest gegen das neue Polizeigesetz der Landesregierung nimmt ordentlich Fahrt auf! Das Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“ konnte mittlerweile mehr als 200 unterstützende Organisationen gewinnen und wird immer breiter und umtriebiger. Bis zur Großdemo am 07. Juli wird es beinahe jeden Tag regionale Aktionen geben – bestimmt auch in Eurer Stadt. Trotz der angekündigten Verschiebung der Abstimmung im Landtag hält das Bündnis an seinem Protest fest und wird die gewonnene Zeit nutzen – solange, bis die grundrechtsfeindliche Verschärfung endgültig verhindert ist.
 
Auch in Attac wird der Protest breit getragen. 15 Regionalgruppen aus Nordrhein-Westfalen und Attac Deutschland haben den Aufruf des Bündnisses unterzeichnet und beteiligen sich an der Großdemonstration in Düsseldorf am 07. Juli. Wir stellen deshalb einen eigenen Attac-Block mit Lautsprecherwagen, Musik, Redebeiträgen und vor allem EUCH auf die Beine.

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Umweltmarkt Duisburg am 23. Juni 2018

 

 

 

Liebe Attacies und Freunde von Attac!

Jährlich finden in Duisburg die Umwelttage statt. Darin eingebettet ist der sog. Umweltmarkt. In diesem Jahr stehen der Umweltmarkt und "Öko-Markt & Eine Welt Bazar" unter dem Motto „Interkulturelles Engagement für Klima- und Umweltschutz“ und findet am Samstag, den 23. Juni 2018 statt. Attac Duisburg wird auf dem Umweltmarkt mit einem Stand vertreten sein. Wir sind dort mit der Standnummer 33 (nahe der Einmündung der Duisburger Straße in die Königstraße) von 10:00 bis 16:30 Uhr.

 

 

 

Jeremy Corbyn - Vorbild für die

Linke in Deutschland?

Jeremy Corbyn, von Tony Blair als linker Schlafwandler bezeichnet, wurde 2015 zum Vorsitzenden der Labour-Partei gewählt. Unter seinem Vorsitz erlebte Labour einen erheblichen Zustrom neuer Mitglieder. Nach dem EU-Referendum verlor Corbyn eine Vertrauensabstimmung innerhalb der Labour-Partei. 2016 wurde Corbyn erneut mit einer deutlichen Mehrheit zum Labour-Vorsitzenden gewählt. Er lehnt eine Austeritätspolitik ab, tritt für die Verstaatlichung öffentlicher Versorgungsunternehmen und eine Einkommenssteuer für die Reichsten der Gesellschaft ein und fordert den Nato-Austritt. Er ist ein scharfer Kritiker des New-Labour-Projekts von Tony Blair. Welche Parallelen und welche Unterschiede bestehen zwischen der Entwicklung der Linken in Großbritannien und in Deutschland? Können wir etwas von Corbyn und der Entwicklung der Labour-Partei lernen?

Hinrich Kuhls (Rosa Luxemburg Club e.V., Düsseldorf) ein Kenner der politischen Lage in Groß-Britannien wird zum Thema einen kurzen Input geben.

Interessierte sind herzlich zu unserem 17. Politischen Frühstück der Duisburger Attac-Gruppe eingeladen.

Aufruf von "Duisburg stellt sich quer" (DSSQ) an die demokratische Öffentlichkeit:


Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

liebe Freundinnen und Freunde,


wir haben den längeren Atem, die besseren Argumente und die stärkste "Waffe" - die internationale Solidarität!

PEGIDA NRW hat Ende letzten Jahres das Handtuch geschmissen. Wie inzwischen bekannt geworden ist, fahren Rassisten und Faschisten eine neue demagogische Schiene: Sie schüren Angst, Vorbehalte und betreiben Spaltung mit der scheinbar "drohenden Gefahr massiver Übergriffe" durch Geflüchtete auf Kinder und Frauen. Nach den "besorgten Bürgern" müssen jetzt die "besorgten Mütter gegen Gewalt" herhalten. Wir rufen daher alle Demokratinnen und Demokraten des Reviers und im Besonderen Frauen dazu auf, am Samstag, den 5. Mai 2018, um 13 Uhr am Hohenzollernplatz in Duisburg-Neumühl sich klar gegen diese neuen Versuche rassistischer und faschistischer Umtriebe zu positionieren. Die Masse macht's!

Es werden verschiedenste Aktivitäten stattfinden und ein breiter überparteilicher Zusammenschluss ist das Gebot der Stunde.

Liebe Attacies und Freunde von Attac,
Attac Duisburg lädt ein zum nächsten, sechzehnten (!) politischen Frühstück  
am 7.04.2018, von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Steinbruch
 
zum Thema: 

"What's left ?"  

Die nähere Beschreibung der Veranstaltung findet sich im angehängten Flyer.  
Hendrik Thome (Die Linke und Attac Duisburg) wird einen zehnminütigen Input geben. Er wird auch die unter dem Titel des obigen Themas angestoßene Initiative von Theo Steegmann und ihm zu einer Sammlung linker Kräfte und einer Rückbesinnung auf die ihre Traditionen und Historie, gerade bezogen auf das Ruhrgebiet, vorstellen.

Herzlich willkommen zu einem anregenden politischen Frühstück bei Attac Duisburg!

Wir hoffen auf eine spannende zu politischer Aktivität motivierende Diskussion!

 

 

Nachlese zum Attac-Filmabend

Liebe Attacies und Freunde von Attac,

am 13.04.2018 zeigte uns Volker Köster seinen halbstündigen Dokumentarfilm „Wo Feuer ist, ist auch Rauch“. Es handelt sich um einen sehr anspruchsvollen Film, der von der Instrumentalisierung   und der Manipulation von Bildern handelt.

In Frankreich gab es 2016 eine Welle von Streiks und Protesten gegen die geplanten Arbeitsmarktreformen. Im Rahmen der Berichterstattung über die Demonstrationen wurde der Öffentlichkeit ein brennendes Polizeiauto präsentiert. Tagelang beherrschte dieses Bild die die französischen Medien, begleitet von einer Berichterstattung über massive Gewalt gegen Polizeibeamte.  Die Streik- und Protestwelle ebbte ab, die von der Gewalt betroffenen Polizeibeamten wurden mit Tapferkeitsmedaillen geehrt, mehrere  Demonstrationsteilnehmer, z.T. führende Aktivisten wurden zu erheblichen Haftstrafen verurteilt.

Der Film analysiert die Filmsequenz, die zur Grundlage der öffentlichen Diskussion wurde und letztlich auch zu den Verurteilungen führte.  Mit Verweisen auf eine Reihe von Auffälligkeiten stellt er die Frage, ob die Filmsequenz nicht eine Inszenierung derjenigen war, die von einem Ende der Streiks und Proteste profitieren, nämlich die Regierung unter Hollande und die Polizei. Wenn die vermuteten Manipulationen tatsächlich stattfinden,  welche Chance haben wir dann noch auf eine Änderung der Verhältnisse ?

Auf dem Film folgte eine spannende Diskussion. Zum einen wurden die auf eine Inszenierung hinweisenden Indizien besprochen, zum anderen wurde aber auch die Frage diskutiert, wie wir denn überhaupt mit einer solchen manipulierten Berichterstattung umgehen können. Volker Köster stellte heraus, dass das Element der Inszenierung im positiven Sinne auch von Bürgerrechtsbewegungen aufgenommen werden kann und so die Kraft von Bildern gegen Konzerne und gegen Regierungen genutzt werden kann. So kann z.B. eine bewusst inszenierte Falschmeldung über den Ausstieg Kanadas aus dem Fracking die Regierung dazu zwingen zu erklären, warum sie mit dieser umweltfeindlichen Technologie fortfährt.

Der Filmregisseur hat für die Filmvorführung auf ein Honorar verzichtet. An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank von Attac Duisburg. Auch Jürgen Hagenguth von Attac Duisburg ist für die tolle Filmplakatgestaltung zu danken.

Schade war die geringe Resonanz unserer Filmveranstaltung besonders für alle, denen dieser interessante Beitrag zur Machtausübung über den Weg der Medien entgangen ist.

Entscheidend scheint mir für die Zukunft, dass Themen wie dasjenige unserer Filmveranstaltung stärker in den Focus unserer Gesellschaft rücken und sich mehr Menschen kritisch und selbstbewusst damit beschäftigen. Die Angst, verschiedenen Mächten ausgeliefert zu sein, ist weit verbreitet. Woran es fehlt, sind allerdings konkrete Vorstellungen von Gegenstrategien und das Vertrauen auf die Macht einer Bürgerbewegung. Lasst uns das Politische noch stärker in unsere Freizeitaktivitäten integrieren für eine starke bürgerschaftliche Bewegung!

 

Duisburg, 30.04.2018

Friederike Bettex

Attac Duisburg

Attac-Filmabend

Attac Duisburg lädt ein zum Filmabend am 13. April 2018, 19:30 Uhr, ins Internationale Zentrum (IZ)!

 

Attac Duisburg lädt ein zum 15. Politischen Frühstück

Thema: Digitalisierung - Fortschritt oder
Gefahr für Demokratie und Umwelt?

3. März 2018 • 14:00 Uhr • Steinbruch, Lotharstraße 318-320

 

Einladung zum 14. Politischen Frühstück von Attac Duisburg

Attac Duisburg lädt am 3. Februar 2018,
14:00 Uhr, zum 14. Politischen Frühstück ein!

Thema: Kommunen in Not! Zeit für die Stärkung der Kommunen!


Es geht nicht nur um Schwimmbäder und Büchereien. Die kommunale
Selbstverwaltung gerade in Städten wie Duisburg steht vor dem Ausverkauf.
Der jahrelange Sparzwang hat jede Debatte um Gestaltung erstickt,
Ratsentscheidungen verkommen zum Vollzug eines finanziell bedingten
Sachzwangs. Wir diskutieren Möglichkeiten und Gestaltungsräume. Wie
gehen wir mit unseren Bürgereigentum (Commons) wie Sparkasse,
Verkehrsbetriebe und Wirtschaftsbetriebe, Stadtwerke und städtische
Wohnungsbaugesellschaft um? Wo wäre dringender Handlungsbedarf? Was
heißt öffentliche Daseinsvorsorg? Was gehört dazu? Kann und darf man bei
der Hochkultur (Philharmoniker, Theater) sparen, um die Breitenkultur zu
fördern ?
Steinbruch, Lotharstr. 318-320

Veranstaltungshinweis mit Unterstützung von Attac Duisburg

Veranstaltung:
Die Linke, der Nationalstaat und der Internationalismus oder welche Bedeutung hat der Nationalstaat heute?
Dienstag, den 30.1. um 18.30 Uhr im IZ der VHS, Flachsmarkt 15 , Duisburg – Mitte

„Nicht überall wo international drauf steht, ist auch emanzipatorischer Internationalismus drin. Und nicht alles was nationalstaatlich geschieht ist nationalistisch. Die Linke muss sich von der binären Logik – national = böse, international = gut – lösen. Die Sache ist ambivalent und widersprüchlich. Daher ist ein differenzierter Umgang mit dem Thema unumgänglich. Selbstredend sind dabei die o.g. Risiken, die in Nation und Nationalstaat stecken, ebenso zu bedenken wie die Instrumentalisierung des Internationalen durch den neoliberalen Globalismus“
schreibt der Referent Peter Wahl. (WEED-Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung, Wissenschaftlicher Beirat Attac)

Marco Verch / CC BY 2.0

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Duisburg in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

Unterstützer: Attac Regionalgruppe Duisburg, Duisburger Netzwerk gegen Rechts, Friedensforum Duisburg, Linker Aufbruch Duisburg

Das dreizehnte Politische Frühstück,
zu dem Attac-Duisburg einlädt,
steht unter dem Thema Zukunft Europa.
Samstag, den 13. Januar 2018,
14:00 Uhr im Steinbruch,
Lotharstraße 318-320.
Seid dazu herzlich willkommen!

Das zwölfte Politische Frühstück der Attac-Gruppe Duisburg findet am 2. Dezember statt. Aktuelles Thema: Jamaika-Koalition - Linke Staatsraison oder Aus für Grün? Beginn 14:00 Uhr im Steinbruch in Duisburg.

 

Attac Duisburg lädt zum
4. November 2017
um 14:00 Uhr
zum elften politischen

Frühstück in den Steinbruch

nach Neudorf, Lotharstraße 318 - 320!

Aktuelles Thema: Der Global New Deal

 

 

Attac Duisburg nimmt mittels einer Pressemitteilung Stellung zur beabsichtigten Baumaßnahme eines Designeroutletcenters (DOC) auf dem ehemaligen Güterbahnhofgelände hinter dem Duisburger Hauptbahnhof:

 

Attac Duisburg verurteilt die Arroganz der Macht

Schon zum zweiten Mal haben sich die Spitzen der CDU und der SPD einer offenen Diskussion über das von ihnen gewollte Designer-Outletcenter  (DOC) verweigert.

Die Herren Enzweiler (CDU) und Mettler (SPD) wollen zwar ein Outletcenter neben der Innenstadt – wollen ihre Argumente aber nicht den interessierten Bürgerinnen und Bürgern erläutern.

Das ist im hohen Maße feige – und entspricht der Arroganz der Macht, die wir nur zu gut kennen.

Nach über 23.000 Unterschriften gegen das Outletcenter (DOC) und dem Scheitern einer Offenen Petition für das Center im Netz hätte es nur eine Antwort gegeben: Das Vorhaben zu stoppen und entsprechend den Bedürfnissen der Bürger planen. Die Planungsmöglichkeiten der Fläche reichen von der Nutzung für Wohnungen, Büros, Kultur- oder Bildungseinrichtungen bis zur Nutzung als grüne Lunge. Dies wäre möglich, denn die Planungshoheit liegt bei der Stadt und danach hat sich jeder Investor/Eigentümer zu richten.

Die Entscheidung am 24.09. den Bürgern zu überlassen klingt demokratisch – ist aber aus unserer Sicht ein sich Drücken vor der Verantwortung.

Die beiden Parteispitzen haben den Bürgern in der Vergangenheit schon viel zugemutet:

Erst die Träume von einem „Multi Casa“ mit der dreimal so großen Fläche wie das Centro in Oberhausen, dann der Verzicht auf das Vorkaufsrecht und die Erlaubnis für den neuen Eigentümer, Herrn Krieger, dort ein Möbelcenter zu errichten, dann die Planung eines Outletcenters im Duisburger Norden trotz Störfallbetrieb und Vertreibung der Zinkhüttensiedler unmittelbar angrenzend und jetzt das Outletcenter mit geplanten 170 Shops und Gastronomie in direkter Konkurrenz zur Innenstadt.

Mit nachhaltiger Stadtplanung und –entwicklung hat das nichts zu tun. Gleichzeitig verfällt die Altstadt-Süd direkt vor dem Rathaus und die Stärkung und Anbindung der Stadtteile lässt auf sich warten.

Das Alles kann man nur als stadtpolitisches Desaster bezeichnen.

Das Motto von Attac „eine andere Welt ist möglich“ umfasst auch „eine andere Kommune ist möglich“. Es ist Zeit für die BürgerInnen sich einzumischen. Während die Verantwortlichen die Angst schüren, Duisburg werde von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung weiter abgehängt, wenn es sich nicht dem Diktat eines Investors unterwirft, nehmen sieerheblicheNachteilefür ökologische und soziale Belange bedenkenlos in Kauf. Das geplante DOC wird ein großes zusätzliches Verkehrsaufkommen anziehen – mit entsprechenden Geräusch- und Abgasemissionen. Die Konkurrenz zur nahen Innenstadt wird durch die weitere Verkümmerung des Innenstadtlebens zum Verlust wertvollen öffentlichen Raumesführen, wofür das DOC als Privatgelände ohne Kultur und als sozial ausgrenzter Stadtbereich für engagierte Mitbürger keinen Ersatz bieten wird.

 

Für einen gerechten Welthandel:


CETA & TTIP stoppen! –


Jetzt wird entschieden!

Aufruf zu bundesweiten Großdemonstrationen in sieben Städten – in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart am 17. September 2016


Für einen gerechten Welthandel! CETA & TTIP stoppen!

CETA und TTIP, die Abkommen der EU mit Kanada und den USA, drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben. Im Herbst geht diese Auseinandersetzung in die heiße Phase: EU und USA drücken aufs Tempo und wollen TTIP bis zum Jahresende fertig verhandeln.

CETA ist bereits fertig verhandelt. EU-Kommission und Bundesregierung wollen, dass das Abkommen beim EU-Kanada-Gipfel im Oktober offiziell unterzeichnet wird. Zuvor müssen sowohl der EU-Ministerrat als auch die Bundesregierung entscheiden, ob sie CETA stoppen. CETA dient als Blaupause für TTIP. Schon mit CETA könnten Großunternehmen über kanadische Tochtergesellschaften EU-Mitgliedsstaaten auf Schadensersatz verklagen, wenn neue Gesetze ihre Profite schmälern.

Kurz vor diesen Entscheidungen tragen wir unseren Protest gegen CETA und TTIP auf die Straße! Getragen von einem breiten Bündnis demonstrieren wir mit weit über hunderttausend Menschen am Samstag, den 17. September in sieben Städten – in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Damit fordern wir auch die Landesregierungen auf, im Bundesrat CETA und TTIP nicht zuzustimmen.

 

Die Attac-Gruppe Duisburg plant für den 3. September 2016 einen Informationsstand zum Verhandlungsstand der TTIP/CETA-Freihandelsabkommen durchzuführen, der von den Bündnisgrünen, Kreisverband Duisburg, und dem LINKENAufbruch Duisburg unterstützt wird. Am Informationsstand auf der Düsseldorfer Straße in der Duisburger Innenstadt werden ab 10:00 Uhr Informationsmaterial bereit gestellt und zu ausgiebigen Gesprächen eingeladen. Duisburger Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich zum Informationsaustausch eingeladen!

 

 

Vortrag: Freihandel und Protektionismus

 

VHS-Veranstaltung in Kooperation
mit Attac Duisburg mit dem Thema
"Freihandel und Protektionismus"

am 9. November 2017 • VHS Duisburg •

Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg

 

Freihandel und Protektionismus sind zwei unscharf umrissene Begriffe, von denen in der öffentlichen Debatte heute häufig die Rede ist und mit denen auch oft polarisiert wird, ohne in der Sache eine genaue Analyse von Motivationen und Wirkungen vorzunehmen. Den wirtschaftspolitischen Pänomenen Freihandel und Protektionismus werden in verschiedenen Zusammenhängen und von verschiedenen Gruppierungen wechselweise wohlstandsfördernde, friedenssichernde oder genau umgekehrt konfliktfördernde und wohlstandsmindernde Wirkungen zugeschrieben. Die sogenannte politische Mitte setzt sich zumindest verbal für Freihandel ein, während die Rechte sich für Protektionismus im Interesse der jeweils eigenen Nation ausspricht und die Linke für Differenzierung im Sinne eines fairen Welthandels plädiert. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung soll helfen, die der öffentlichen Debatte zurgundeliegenden jeweiligen Interessen herauszuarbeiten und die ökonomische und politische Bedeutung von Freihandel und Protektionismus klärend zu beleuchten.

Dr. Christian Christen hat VWL und Sozialökonomie studiert, publiziert zu wirtschaftspolitischen Themen und ist u.a. auch im wissenschaftlichen Beirat von Attac tätig.

Mitveranstalter ist Attac, ein bundes- und europaweit tätiges globalisierungskritisches Netzwerk.

 

Attac Duisburg freut sich über eine rege Teilnahme an der Veranstaltung der VHS!

COP23-Protest: Wider Kohlewirtschaft, Wachstums- & Freihandelswahn
Anfang November beherbergt Bonn wieder die globale Klimakonferenz COP23.
Den Vorsitz haben die faktisch untergehenden Fidschi-Inseln. Die
Bewegung für Klimagerechtigkeit, Postwachstumspolitik und Menschenrechte
ruft zu Protesten auf.

Demo 11.11.: Für den 11.11. um 11.11 Uhr ruft das Bonner Bündnis „No
Climate Change“ zur Demo mit karnevalistischen Elementen „Schluss mit
dem faulen Zauber!“ http://no-climate-change.org/. Attacies aus den
rheinischen Karnevalshochburgen planen jecken Protest.

Die Attac-Gruppe Duisburg trifft sich zur gemeinsamen Anreise nach Bonn am 11.11. um 8:25 Uhr vor dem Ostausgang des Duisburger Hauptbahnhofs. Gemeinsame Zugfahrt mit dem RE 10509 um 8:42 Uhr, Gleis 2.

COP23-Protest: Wider Kohlewirtschaft, Wachstums- & Freihandelswahn
Anfang November beherbergt Bonn wieder die globale Klimakonferenz COP23.
Den Vorsitz haben die faktisch untergehenden Fidschi-Inseln. Die
Bewegung für Klimagerechtigkeit, Postwachstumspolitik und Menschenrechte
ruft zu Protesten auf.

Alle Infos:
http://jenseits-des-wachstums.de/cop23-protest/
* Demo 4.11.: Am Samstag vorm Gipfel demonstriert das Bündnis „Klima
schützen – Kohle stoppen!“ Infos gibt’s hier:
http://klima-kohle-demo.de. Attac ist mit Lautsprecherwagen dabei.

Wo: Auftaktkundgebung, Münsterplatz, Bonn (Stadtplanlink)
Wann: Samstag, 4. November, 12 Uhr

Der Kreisverband DieLinke Duisburg fährt gemeinsam per Bahn, wer sich anschließen möchte: Demonstration gegen den Klimawandel in Bonn. Treffpunkt ist kommenden Samstag um 9:00 Uhr am Duisburger Hbf.

Die Naturfreunde Bochum stellen einen Bus. Dazu Info unter:
Naturfrende Bochum Langendreer e.V.
Name: Michael Post
E-Mail: langendreer(at)naturfreunde.de
Telefon: 0234 577 487
Von: Ferdinandstraße 13, 44789, Bochum
Nach: Bonn
Abfahrt: 04.11.2017, 08:30 Uhr ( geplant )
Um die Kosten des Bus zu decken berechnen die Naturfreunde Bo-Langendreer:
5 € für Kinder und Sozialhilfe Empfänger
10 € Kostenbeitrag für Erwachsene
15 € Solibeitrag
Die Rückfahrt ist gegen 17 Uhr geplant.
Weitere Infos erfolgen nach Buchung


* Ungehorsam 3.- 5.11.: Ende Gelände wird kurz vor Gipfelbeginn
massenhaften zivilen Ungehorsam leisten und einen der rheinischen
Braunkohletagebaue blockieren: https://ende-gelaende.org/.


* Demo 11.11.: Für den 11.11. um 11.11 Uhr ruft das Bonner Bündnis „No
Climate Change“ zur Demo mit karnevalistischen Elementen „Schluss mit
dem faulen Zauber!“ http://no-climate-change.org/. Attacies aus den
rheinischen Karnevalshochburgen planen jecken Protest.

 

 

 

 

Attac Duisburg lädt zum 7. Oktober 2017

um 14:00 Uhr zum Zehnten politischen

Frühstück in den Steinbruch

nach Neudorf

Podiumsdiskussion Klimawandel

26. September, 19.00 bis 21:00 Uhr, Grammatikoff/Dellviertel

Nach uns die Sintflut? Der Klimawandel betrifft uns alle

Diskussion mit dem philippinischen Künstler und Umweltaktivisten A.G. Saño (Weltbaustelle Duisburg)

"Nach uns die Sintflut? Der Klimawandel betrifft uns alle"

Gäste: A.G. Saño, Klaus Kubernus-Perscheid, Klimabündnis Niederrhein, Irene Knoke, Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene, Moderation: Norbert Bömer, Klimabündnis Niederrhein,

Diskussion in deutscher und englischer Sprache

Grammatikoff Saal, Dellplatz

Veranstaltergemeinschaft: attac Duisburg/ BUND Duisburg/ Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales/ Eine Welt Netz NRW/ Exile Kulturkoordination e.V./ Infostelle "Dritte" Welt/ Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt/ Klimabündnis Niederrhein/ Kultursprung e.V.
Eintritt frei

 

Attac Duisburg lädt zum 16. September 2017um 14:00 Uhr zum neunten politischen Frühstück in den Steinbruch nach Neudorf

Attac Duisburg lädt zum
5. August 2017 um 14:00 Uhr
zum achten politischen Frühstück

in den Steinbruch nach Neudorf.

 

Auf nach Hamburg!

Dem Aufruf von Attac und vieler anderer Gruppen und Parteien zur Teilnahme an dem "Gegengipfel" und den Demonstrationen gegen G20 folgten viele Menschen mit der zentralen Fragestellung nach sozialer und demokratischer Gerechtigkeit. Wie wollen wir die Armut, Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Naturzerstörung stoppen? Wie bekämpfen wir effektiv Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie?

Beim "Gipfel der Globalen Solidarität" am 5. und 6. Juli, beim "Aktionstag Ziviler Ungehorsam" am Freitag, 7. Juli und bei der Internationalen Großdemonstration am Samstag, 8. Juli, mit weit über 70.000 Teilnehmern, bewies das breite Spektrum teilnehmender Organisationen, dass der Protest erfolgreich auf die Straße gebracht wurde: "Make Demokratie great again!"

 

G20 in Hamburg - Nachlese

 

Attac Duisburg lädt ein:

 

Der G 20 Gipfel in Hamburg liegt erst wenige Wochen zurück. Die Berichterstattung der Medien fokussierte sich auf die nächtlichen Ausschreitungen von Krawalltouristen und den gescheiterten Polizeieinsatz, der trotz oder wegen einer Nulltoleranz-Strategie nicht in der Lage war, das Demonstrationsrecht und die Hamburger Bevölkerung zu schützen, weil die Sicherheit von Despoten und Populisten wie Trump, Erdogan, Putin  und anderen oberste Priorität hatte. In einer offenen Gesprächsrunde wollen wir den Fragen nachgehen, was bei dem Gipfel eigentlich herausgekommen ist, wie die Abschlusserklärung der G 20 zu bewerten ist, und wie eine globalisierungskritische Linke ihre Themen wie Klimaschutz und globale Gerechtigkeit auf die politische Agenda setzen kann.

 

Wir treffen uns am:

 

26.07.2017, 18.30 Uhr, Syntopia, Gerokstraße 2, 47053 Duisburg-Hochfeld.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Liebe Attacies und Freunde von Attac,

 

Attac Duisburg lädt ein:

 

G 20 in Hamburg – Nachlese

 

Der G 20 Gipfel in Hamburg liegt erst wenige Wochen zurück. Die Berichterstattung der Medien fokussierte sich auf die nächtlichen Ausschreitungen von Krawalltouristen und den gescheiterten Polizeieinsatz, der trotz oder wegen einer Nulltoleranz-Strategie nicht in der Lage war, das Demonstrationsrecht und die Hamburger Bevölkerung zu schützen, weil die Sicherheit von Despoten und Populisten wie Trump, Erdogan, Putin  und anderen oberste Priorität hatte. In einer offenen Gesprächsrunde wollen wir den Fragen nachgehen, was bei dem Gipfel eigentlich herausgekommen ist, wie die Abschlusserklärung der G 20 zu bewerten ist, und wie eine globalisierungskritische Linke ihre Themen wie Klimaschutz und globale Gerechtigkeit auf die politische Agenda setzen kann.

 

Wir treffen uns am:

 

26.07.2017, 18.30 Uhr, Syntopia, Gerokstraße 2, 47053 Duisburg-Hochfeld.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

 

 

Attac Duisburg lädt zum
15. Juli 2017 um 14:00 Uhr
zum siebten politischen Frühstück

in den Steinbruch in Neudorf.

 

 

 

"Attac Duisburg nimmt im Rahmen der Umwelttage der Stadt Duisburg am Umweltmarkt am 24. Juni 2017 zwischen 10:00 und 18:00 Uhr mit eigenem Beitrag teil. Den Stand mit der Standnummer 32 finden die Interessenten des Umweltmarktes entlang der Königsstraße im Stadtzentrum zwischen Lifesaver-Brunnen und Kuhtor."

So lautete die Ankündigung der Regionalgruppe Duisburg von Attac. Hier einige fotografische Eindrücke vom Attac-Stand. Dazu die Stellungnahme der Regionalgruppe:

Attac Duisburg hat auf dem Umweltmarkt am 24.06. in der Duisburger Innenstadt über die zerstörerischen Auswirkungen der gegenwärtigen Politik der 20 mächtigsten und wirtschaftsstärksten Staaten (G20) auf Umwelt und Klima informiert und zur Teilnahme an den Protestaktionen von Attac und vielen anderen NGOs rund um den G20-Gipfel in Hamburg zwischen dem 5. und dem 8.07. aufgerufen. Die Alternativen zu den Strategien der G20 stoßen auf wachsendes Interesse. Allerdings braucht der Wandel zu einer Politik und den Vorzeichen Klimaschutz, Umeltschutz, Frieden und Gerechtigkeit durch fairen Welthandel eine viel breitere aktive Unterstützung in der Bevölkerung, um voranzukommen. Also auf nach Hamburg zum friedlichen Protest!

Attac Duisburg in Kooperation mit dem AStA der Universität Duisburg/Essen
lädt alle Freundinnen und Freunde und Mitstreiter
zu einem Diskussionsabend zu dem Thema
"Strategien der G20 und Alternativen",
zum 27. Juni 2017, 18:00 Uhr, in die Uni Duisburg ein!

 

 

 

Am 10. Juni lädt Attac-Duisburg

um 14:00 Uhr zum sechsten
politischen Frühstück

 

in den Steinbruch, Lotharstraße 318 - 320, Duisburg

 

Attac Duisburglädt ein
zum fünften Politischen Frühstück
Samstag, 13.05.2017, 14:00 Uhr, im Steinbruch

Thema: Friedensbewegung am Ende?

Attac Duisburg lädt ein zum vierten Politischen Frühstück

Thema:  Die deutschtürkischen Beziehungen und ihre zukünftige Gestaltung

In der Türkei etabliert sich unter Erdogan ein zunehmend autoritäres, die Menschenrechte missachtendes System. Unsere Solidarität mit den demokratischen Kräften in der Türkei ist gefragt. Zudem haben die Entwicklungen in der Türkei in mehrfacher Hinsicht Auswirkungen auf die politische Situation Deutschlands. In Deutschland lebt eine große Anzahl türkischstämmiger Menschen. Es bestehen beträchtliche gegenseitige wirtschaftliche Interessen. Unter der Federführung Deutschlands ist zwischen der EU und der Türkei der von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisierte Flüchtlingsdeal zustande gekommen. Die Türkei ist militärisch in Syrien involviert und droht zu destabilisieren. Gleichzeitig ist sie Hauptabnehmerin deutscher Rüstungslieferungen.

Samstag, 8. April 2017, 14:00 Uhr,
Steinbruch Lotharstraße

Eintritt frei

 

Der Ball für ein Netzwerk der

Solidarität ...ein wirklich

außergewöhnliches Fest!

 

Ort: Alte Feuerwache Duisburg-Hochfeld
Zeit: 28. März, Einlass 17.30, Beginn 18.00 Uhr


Im Zelt können alle Initiativen, die sich beteiligen, einen Infobereich aufbauen. Wir stellen uns vor, dass diese Bereiche wie kleine (Wohn-)Zimmer gestaltet sind, in denen die Gäste die Initiativen besuchen können, um sich zu informieren und wo sie in heimeliger und individueller Umgebung etwas über die Projekte erfahren können.

Die Gäste bekommen am Eingang eine Karte mit den Namen aller beteiligten Projekte. Für jedes Wohnzimmer, das sie besucht und in dem sie mit jemandem gesprochen – oder eine dort auf sie wartende Aufgabe erfüllt haben, bekommen sie einen bunten Klebepunkt auf ihre Karte. Diese Karte können sie später abgeben und erhalten so viele Tombolalose, wie sie Punkte gesammelt haben. Später findet eine Verlosung statt, es gibt hauptsächlich Gewinne wie z.B. Eintrittskarten oder Gutscheine für Aktivitäten zu gewinnen.

Gleichzeitig gibt es an verschiedenen Orten kleine Snacks (Fingerfood!) und Getränke, so dass Aktivität und auch gemütliches Quatschen möglich ist. Am Platzhirsch/Kultursprungstand gibt es ev. ein Ratespiel zu Tiergeräuschen, beim Lokal Harmonie muss man eine Katze streicheln, beim Stadtchor singt man ein Lied mit usw...

Zwischen 20.00 und 21.00 tanzen wir zusammen nach Anleitung einen Hallay und einen Walzer. Gute Aufwärmübung gerade für alle, die das eigentlich nicht machen oder können, einmal völlig neue Wege zu gehen.

Um 21.00 spielt die Duisburger Band Kochkraft durch KMA ein Set und danach legt ein DJ auf. Ende der Veranstaltung soll um Mitternacht sein.

Standanmeldungen an Luise Hoyer und Theo Steegmann.

 

Liebe Attacies und Freunde von Attac,

Attac Duisburg lädt zu folgender Veranstaltung ein:

 

Argumentationstraining gegen Rechtspopulismus

Interaktiver Vortrag

11.03.2017, 14:00  Uhr

Café Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 64, 47051 Duisburg

Ref: Prof. Hufer

Eintritt frei

 

 

 

Attac Duisburg lädt ein zum dritten politischen Frühstück ein

am Samstag, 4. März 2017, 14:00 Uhr, im Steinbruch, Lotharstraße

Thema: Trump – sein Projekt und der Widerstand der Zivilgesellschaft

Wie ist es Donald Trump gelungen, in breite Wählerschichten einzudringen?

Welche Art von Populismus ist das, hat Trump ein Projekt und wenn ja - welches?  (Rede Trumps zur Amtseinführung vom 20.01.2017 ist im Wortlaut zu lesen unter www.zeit.de)

Naomi Klein, kanadische Journalistin, Globalisierungskritikerin und politische Aktivistin, ruft nach dem Wahlergebnis in den USA dazu auf, eine klassen- und systemkritische linke Agenda in einem großen gesellschaftlichen Bündnis voranzubringen. Aufgrund der massiven Negativfolgen des Neoliberalismus hätten die Menschen ein Recht, wütend zu sein. Nur eine machtvolle linke Agenda könne die Wut dorthin lenken, wo sie hingehöre. ( Zeitungsartikel von Naomi Klein vom 9.11.16 „It was the Democrats‘ embrace of neoliberalism that won it for Trump zu lesen unter www.theguardian.com)

Attac Duisburg lädt zum zweiten politischen
Frühstück
ein

Samstag 4. Februar 2017, 14:00 Uhr,
Steinbruch, Lotharstraße 318-320, Duisburg

Thema: Linker Populismus?

Die belgische Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe versteht den Vormarsch rechtspopulistischer Parteien in Europa als Scheitern der traditionellen politischen Parteien.

In dem Roman „Rückkehr nach Reims“ geht der französische Soziologe Didier Eribon der Frage nach, warum im Norden Frankreich bis zu 40% Front National wählen.

Alle Interessenten sind herzlich willkommen!

 

 

Infostand von Attac-Duisburg

in Duisburger Innenstadt

Am 21. Januar 2017 lädt Attac-Duisburg zwischen 11:00 und 13:00 Uhr alle Interessenten ein, sich über das Freihandelsabkommen CETA an unserem Infostand in der Duisburger Innenstadt, zwischen Königstraße und Düsseldorfer Straße, zu informieren. Es werden Unterschriften unter den Volksentscheid NRW gegen das CETA-Freihandelsabkommen gesammelt. Dazu heißt es in der Pressemitteilung von Attac-Duisburg, die sich auf die Eingabe einer Einwohneanregung an den Duisburger Rat bezieht:

Duisburger Rat und Verwaltung ignorieren Negativauswirkungen von CETA

Am 1.02.2017 wird über CETA (Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada)  im Europaparlament abgestimmt. In NRW wird eine Volksinitiative gegen CETA initiiert. 350 Gemeinden in Deutschland und 2000 Gemeinden in der EU haben sich kritisch gegenüber CETA positioniert. Am 17.09.2016 haben bundesweit 320.000 Menschen gegen CETA und andere geplante Freihandelsabkommen  und für einen gerechten Welthandel demonstriert.

Die Duisburger Ratsmehrheit und die Verwaltung der Stadt Duisburg haben indes auf eine im September 2016 erhobene Einwohneranregung  Duisburger Bürger, sich kritisch mit CETA zu beschäftigen, bisher nicht reagiert und eine inhaltsgleiche Anfrage der Grünen/Linken und Piraten damit beantwortet, dass eine Stellungnahme zu CETA nicht erfolgen könne, weil die Vertragstexte und Auswirkungen von CETA nicht bekannt seien. Das ist falsch. Der bisher geheim verhandelte CETA-Text ist inzwischen veröffentlicht. Entgegen den Stellungnahmen der EU-Kommission und der Bundesregierung  enthält er zahlreiche Regulierungen, die

  • den Einfluss von Lobbys und transnational operierenden Konzernen weiter stärken

  • regionale, nachhaltige und klimafreundliche  Wirtschaft schwächen

  • den Ausverkauf öffentlicher Güter der Daseinsvorsorge  fördern und

  • durch Konzernklagerechte  sowie Ausweitung der Zugangsmöglichkeiten von großen Auslandsinvestoren zu kommunalen Märkten demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten an der Basis aushöhlen. 

Vorteile des CETA-Abkommens bestehen nicht. Laut einer Studie der Tufts University Boston, USA sind Jobverluste und sinkende Staatseinnahmen zu erwarten.  Dazu kommen die desaströsen ökologischen Folgen eines gesteigerten  Überseehandels.

Freihandelsverträge sind trotz Trump und Brexit nicht vom Tisch!  Zur Zeit wird gerade zwischen der EU und 24 anderen Staaten das Dienstleistungsabkommen TISA verhandelt. Die hochaktiven Lobbys setzen gerade darauf, dass das Interesse der Öffentlichkeit erlahmt. Trump und andere rechtsextreme Politiker haben von den negativen Auswirkungen neoliberaler Handelspolitik, deren Handschrift auch CETA trägt, profitiert. Dabei sind sie aber keineswegs Unterstützer einer fairen Welthandelspolitik. Ihre kritische Einstellung zu Freihandelsverträgen nutzen sie vor allem, um Wähler zu gewinnen.

Wir rufen den Duisburger Rat und die Stadt Duisburg in ihrer politischen Verantwortung auf, sich kritisch mit CETA zu beschäftigen, gegen den Ausverkauf kommunaler Rechte Widerstand zu leisten und sich dem Protest anderer Kommunen anzuschließen.

Attac Duisburg, 15.01.2017

 

 

 

 

 



Liebe Attacies und Freunde von Attac,

herzliche Einladung zum Filmabend und anschließender Diskussion.

 

Attac Duisburg zeigt den Film

 

"This is not a coup - this is EU"

von Aris Chatzistefanou

Mittwoch, den 23.11.2016

19:30 Uhr

Traditionskneipe Althochfeld, Eigenstraße 50, 47053 Hochfeld

 

 

 

Erstes politische Frühstück von Attac-Duisburg

Am 14.01., um 14:00 Uhr im Steinbruch, Lotharstraße 318-320, wollen wir ein politisches Frühstück machen. Es geht darum, einmal unbelastet von Organisatorischem in netter Atmosphäre politisch gemeinsam nachzudenken. Angelehnt an die Veranstaltung philosophisches Cafe in Duisburg und in Düsseldorf wird das Gespräch von jemandem, der von den Anwesenden bereit ist, moderiert. Der Moderator oder die Moderatorin sucht auch zum Eingang des Gesprächs nach Themenvorschlägen der Anwesenden das Thema aus, über welches diskutiert werden soll. Ihr seid alle herzlich zu diesem politischen Frühstück eingeladen. Wir freuen uns auf Euch!

 

 

 

Infostand der Duisburger Attacies am 12. November in der Oststraße in Duisburg

Bei kaltem, aber sonnigem Wetter war die Unterschriftensammlung zur Volksinitiative NRW gegen CETA/TTIP auf der Oststraße ein voller Erfolg. Es gab viele interessante Gespräche mit Menschen unterschiedlicher Generationen und unterschiedlichster Herkunft. Viele sind ganz spontan auf uns zugekommen. Ein Anwohner hat uns zur Aufwärmung Kaffee vorbeigebracht. Vielen Dank dafür !!!  Wir wollen einen solchen Infostand bald wiederholen. Ein Termin wird noch festgelegt und natürlich rechtzeitig bekannt gegeben. Zur Volksinitiative NRW gegen TTIP/CETA könnt Ihr Euch unter folgendem Link informieren:

https://nrw-gegen-ceta.de/warum-diese-volksinitiative/

 

 

Infostand von Attac Duisburg

zu den Verhandlungen der

Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Attac!

Am kommenden Samstag wird Attac Duisburg einen Infostand zu TTIP/TISA/CETA machen. Wir wollen insbesondere auch Unterschriften für die Volksinitiative NRW gegen TTIP/CETA sammeln. Aufbau ist 10:30 Uhr. Helfer sind willkommen

Wir laden Euch herzlich ein am Samstag, den
12. November 2016 zwischen 11:00 und 13:00 Uhr
unseren Infostand in der Oststraße (136,
gegenüber dem DM-Markt) zu unterstützen.

 

 

Einladung zum Filmabend bei

Attac Duisburg

 

Zum Ende des Jahres lädt die Attac-Gruppe Duisburg alle Freundinnen und Freunde von Attac zu einem besonderen Film in die Traditionskneipe „Althochfeld“.

Mittwoch, 23. November 2016, 19:30 Uhr.

Gezeigt wird „Ths is not a coup – this is EU“, eine Dokumentation, die crowdfunding finanziert wurde, von Aris Chatzistefanou aus dem Jahr 2016.

Wir hoffen auf im Anschluss auf eine spannende Debatte.
Der Eintritt ist frei.

Attac-Sommerakademie 2016

Mittwoch, 03.08.2016 bis Sonntag, 07.08.2016

Gymnasium Koblenzer Straße
Theodor-Litt-Straße 2
40593 Düsseldorf

Wie kann der Widerstand gegen die Abschottungs- und Verarmungspolitik der Europäischen Union weitergehen? Was können soziale Bewegungen dem zunehmenden Rassismus und Rechtsextremismus entgegensetzen? Wie lässt sich das Freihandelsparadigma der EU aufbrechen, das die Schere zwischen Arm und Reich weltweit noch weiter spreizt? Und überhaupt: Was tun angesichts einer neoliberalen Entwicklung, die zu immer mehr Naturzerstörung und Verelendung führt?

Wem Fragen wie diese auf den Nägeln brennen, der findet bei der Attac-Sommerakademie vom 3. bis 7. August in Düsseldorf viele Gelegenheiten zu lernen und zu diskutieren.

In mehr als 100 Seminaren, Workshops und Foren setzen sich die Teilnehmer_innen mit der neoliberalen Globalisierung auseinander, entwickeln Alternativen weiter und diskutieren neue Positionen. Im Fokus der Debatte stehen dabei die Themenkomplexe Flucht und Migration, Welthandel und Europa. Dazu kommen Workshops, die politisches Handwerkszeug vermitteln, denn für Veränderung braucht es Wissen, Aktion und Strategie gleichermaßen!


Willst Du Alternativen kennen lernen, Aktionen für eine solidarische Welt entwerfen und Lösungsstrategien entwickeln? Die Sommerakademie bietet eine entspannte Atmosphäre mit vielen gleichgesinnten, interessanten Menschen, spannenden Vorträgen, Aktionen und Workshops draußen und drinnen. Und auch das gemeinsame Feiern kommt nicht zu kurz – ein vielseitiges kulturelles Programm mit Konzerten, Kleinkunst und Ausstellungen bietet dafür einen schönen Rahmen.

Die Sommerakademie ist zentraler Treffpunkt für Interessierte, jung und alt, Attacies und Aktivist_innen gleichermaßen – wir freuen uns auf Euch!

Programmheft als PDF

Organisatorisches

 

 

 

 

 

Aasgeier 2016 für ALDI – Die großen Lebensmittelkonzerne treiben die  Milchkrise auf die Spitze

Am Samstag, dem 11. Juni 2016 um 12:00 Uhr wird ATTAC Duisburg der ALDI-Filiale am Sternbuschweg Nr. 61 in Duisburg-Neudorf symbolisch den Aasgeier 2016 für besonders brutale Preispolitik verleihen.

46 Cent pro Liter Vollmilch – das ist skandalös. ALDI, REWE,LIDL und EDEKA kontrollieren 85 Prozent unserer Einkäufe. Seit Jahren zwingen sie die Erzeuger, immer billiger zu liefern. Die  Lebensmittelkonzerne nehmen Höfesterben, Tierqual und Umweltverschmutzung in Kauf.

Die Politik muss handeln. Durch die Aufhebung der Milchquote in der EU, die zwanzig Jahre lang funktionierte, sollen die Landwirte Milch nach China und Afrika exportieren. Diese gnadenlose Konkurrenz zerstört nicht nur heimische Höfe sondern lässt armen Ländern in der Welt auch keine Entwicklungsperspektive. Unbegrenzter Freihandel wie in TTIP und CETA vorgesehen macht nur die großen Konzerne reich.

Kommen Sie, unterstützen sie uns und zeigen sie, dass die Verbraucher diese Politik nicht mitmachen.

Mehr Information und Diskussion am Samstag, dem 11. Juni um 12:00 Uhr vor der ALDI-Filiale am Sternbuschweg Nr. 61, Duisburg-Neudorf.

Attac Duisburg trifft sich jeden zweiten Donnerstag um 18:00 Uhr im IZ, Flachsmarkt 

 

 

Attacies aus Duisburg haben am 23.04.2016 in Hannover mitdemonstriert.

Die Demonstration war ein Riesenerfolg.  Laut Veranstalterangaben sind 90.000 Bürger zusammengekommen, um gegen die nun schon seit den achtziger Jahren mit zunehmender Intensität verfolgte neoliberale Freihandelspolitik, die erst mit Bekanntwerden der TTIP/CETA- und TISA-Verhandlungen wieder Gegenstand der öffentlichen Debatte geworden ist, zu protestieren.

Die Demonstration war super organisiert und der friedliche gemeinsame Protest, ausgestaltet mit vielen phantasievollen Plakaten, Happenings und Installationen, z.B. hatten plötzlich alle Statuen im Innenstadtbereich Stop TTIP-Fahnen in der Hand, umrahmt von guter Musik und bereichernden Wortbeiträgen, hat motiviert und ermutigt, den angewachsenen Widerstand gegen die geplanten Freihandelsverträge weiter in die Zivilgesellschaft zu tragen und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass in den gegenwärtigen Freihandels- und Liberalisierungsbestrebungen eine der Hauptursachen der weltweiten sozialen und ökologischen Missstände  zu sehen ist. 

Der nächste bundesweite Demonstrationstag gegen TTIP/CETA/TISA ist am 24.09.2016 u.a. in Köln.

Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 25. April 2016, Seite 6

Rückschau auf unsere Veranstaltung zu politischen und ökonomischen Fragen des Syrienkonflikts - und die Rolle der Bundesrepublik.

Im Internationalen Zentrum im Duisburger Innenhafen veranstaltete Attac Duisburg eine Vortragsveranstaltung zur aktuellen Syrienkrise. Referent des Abends war Jörg Kronauer. Ein ausgewieser Kenner der Bezüge zwischen deutscher Nahostpolitik und den aktuellen Entwicklungen im kriegszerrütteten Syrien. Kronauer beschäftigt sich seit Jahren als Autor und Redakteur der Internetplattform German-Foreign-Policy kritisch mit der deutschen Außen- und Rüstungspolitik.

Im vollbesetzten Saal des IZ wurde ein ausführlicher Bericht über die Zusammenhänge kolonialer Unterdrückung in bundesdeutscher Historie bis hin zu Zusammenhängen von geheimdienstlicher Kooperation zwischen dem syrischen Machtapparat und bundesdeutscher Geheimdienste aufgedeckt. Bis in die jüngste Zeit hinein unterstützten Regierungsstellen und Geheimdienstbehörden das syrische System und deutsche Rüstungskonzerne lieferten Waffen. Die Destabilisierung des Mittleren Ostens durch den Westen, die wechselseitigen Machtkonzentrationen der Regionalmächte stürzten das Syrische System ins Kriegschaos. Die aus den Kriegsgebieten flüchtenden Menschen stellen seitdem die Flüchtlingspolitik der Europäischen Staaten auf die Probe. Mittlerweile gibt es in der Bundesrepublik die zunehmende Tendenz, zu der früheren Abschottungspolitik zurückzukehren.

Der Vortragsabend sollte einen Beitrag dazu leisten, dass die Flüchtlingskrise zu einem Politikwechsel führt, der neben großen Integrationsanstrengungen die Fluchtursachen durch eine gerechte Handels- und Klimapolitik und den Stopp von Rüstungsexporten vonseiten der Bundesrepublik nachhaltig beseitigt.

Obama und Merkel kommen: TTIP & CETA stoppen!

Obama und Merkel kommen: TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel! Überregionale Demonstration | 23. April 2016 | 12.00 |Hannover /Opernplatz

Liebe Attacies,
Ende April besucht US-Präsident Barack Obama Hannover. Gemeinsam mit
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird er die Hannover-Messe eröffnen, denn die
USA sind 2016 erstmalig das Partnerland der Messe. Darüber hinaus wollen die
beiden den Besuch nutzen, um kräftig für TTIP zu werben und die
TTIP-Verhandlungen voranzutreiben.
Ebenfalls in diesem Jahr will die Europäische Kommission das CETA-Abkommen
mit Kanada dem Rat und dem Europäischen Parlament zur Ratifizierung
vorlegen.
Es dient als Blaupause für TTIP. Schon mit CETA könnten Unternehmen über
kanadische Tochtergesellschaften EU-Mitgliedsstaaten auf Schadensersatz
verklagen, wenn neue Gesetze und Regulierungen ihre Profite schmälern.

Dagegen tragen wir unseren Protest auf die Straße!
Eine Initiative aus dem Trägerkreis "TTIP & CETA stoppen! Für einen
gerechten Welthandel!" ruft in Zusammenarbeit mit dem regionalen Bündnis in
Hannover zu einer überregionalen Demonstration auf.
Unter dem Motto "Obama und Merkel kommen: TTIP & CETA stoppen! Für einen
gerechten Welthandel!" demonstrieren wir mit zehntausenden Menschen am
Samstag, den 23. April in Hannover ­ unmittelbar vor dem Besuch Obamas.

Lasst uns in Hannover als Teil einer transnationalen Protestbewegung
zusammen mit vielen Menschen ein starkes ein starkes und kraftvolles Signal
gegen die geplanten Freihandelsabkommen setzen. http://ttip-demo.de/

Seid dabei und ...
* unterschreibt den Aufruf
http://ttip-demo.de/home/aufruf/aufruf-unterzeichnen/

* bewerbt die Demonstration!
* nutzt eure Sozialen Netzwerke und bewerbt die Demonstration auf Facebook,
Twitter oder per Email.
/www.facebook.com/pages/TTIP-und-CETA-stoppen/1609013452649334>
& Twitter /twitter.com/TTIP_Demo>

*organisiert einen Bus ­ nutzt die Mitfahrbörse!
Für die Busorga findet ihr auf der Website
/ttip-demo.de/fileadmin/download/dokumente/busleitfaden-ttip-hannover
.pdf> eine ausführliche Anleitung, den Busleitfaden.
Und die Mitfahrbörse findet ihr hier
/ttip-demo.de/anreise/mitfahrboerse/>

* bestellt Poster, Aufkleber & Flyer!
Mobilisierungsmaterial - als praktische Info-Pakete in vier Größen - kann
kostenfrei auf der Website der TTIP-Demonstration bestellt werden: Poster &
Flyer bestellen /ttip-demo.de/mitmachen/flyer-plakate/> !


Bei Fragen zu Anreise und Material wendet euch am besten direkt an das
TTIP-Demo-Büro in Berlin
info@ttip-demo.de <mailto:info@ttip-demo.de> / Infotelefon 0151 55804528

Gegen TTIP auf nach Hannover!

 Liebe Attacies und Interessierte

nachstehend ein Veranstaltungshinweis zum Thema Armut.

Am 23.04.2016 ist Großdemonstration gegen TTIP in Hannover. Nähere Informationen sind zu lesen unter www.ttip-demo.de, denn in diesem Jahr geht es darum, CETA, die Blaupause für TTIP, zu verhindern.

Eine Gruppe von Attacis haben bereits gebucht und nehmen den Zug nach Hannvover um 9:30 ab Duisburg Hbf und 18:40 zurück ab Hannover Hbf. Wir freuen uns, wenn sich noch mehr von Euch anschließen und sich vielleicht zu weiteren Reisegruppen zusammenschließen.

 

Die Fahrt mit der Bundesbahn nach Hannover


Eine Gruppe von Attacis haben bereits gebucht und nehmen den Zug nach Hannvover um 9:30 ab Duisburg Hbf und 18:40 zurück ab Hannover Hbf. Wir freuen uns, wenn sich noch mehr von Euch anschließen und sich vielleicht zu weiteren Reisegruppen zusammenschließen. Nachzüglicher bitte melden bei

Friederike Bettex - Ansprechpartnerin Attac Duisburg - bbettex@t-online.de

Meldung an Interessierte für eine Mitfahrt nach Hannover:


Für Kurzentschlossene, oder die eh fahren wollten...

Die Linke in Gelsenkirchen hat einen Bus nach Hannover zur TTIP-Demo organisiert.
Sie haben noch 20 Plätze frei (Stand 14.4.2016/20:00 h). Die Fahrt ist kostenlos!

Ihr müsst euch schnellstens an die Fraktion der Partei "Die Linke" in Gelsenkirchen wenden:
Linksfraktion@linksfraktion-gelsenkirchen.de 
oder Tel. 0209-1692497 

Und noch eine weitere Mitfahrgelegenheit:

Außerdem erhält man vielleicht noch Busfahrkahrten bei den Naturfreunden in Bochum. Nachzufragen bei Jan Tacke (jan.tacke@naturfreundejugend.de)

05,- Euro (Schüler, Studierende, Alg II-Beziehende)
10,- Euro (Normalsterbliche)
15,- Euro (einigermaßen gut Verdiendende)
Überweisungen für den Kostenbeitrg auf folgendes Konto:

Jan Tacke
IBAN: DE70440501990682062223
BIC: DORTDE33XXX

Als Verwendungszweck gibt bitte "*E**rstattung Auslage Bustickets*" an.

Wir fahren um 8.30 Uhr ab Bochum-HBF / Ecke Wittener Straße ab und in
Hannover um 17.30 Uhr zurück.

Innerhalb einer Veranstaltergemeinschaft unter Federführung der Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales wird Attac Duisburg folgende Veranstaltung durchführen

Energiewende 2.0 – Energiewende im Revier
Prof. Claudia Kemfert - Vortrag   


am 2. Mai 2016, 18:00 - 20:00 Uhr,

im Grammatikoff (Saal, 1. Etage)
Dellplatz 16 a / Ecke Goldstr.
47051 Duisburg     

Eintritt frei


Der Syrienkonflikt und die Rolle der BRD

Attac Duisburg veranstaltet zu der aktuellen Situation von Flucht und Vertreibung aus den Krisen- und Kriegsregionen in Nahost eine Veranstaltung, die speziell die politischen und ökonomischen Hintergründe des Syrien-Konflikts und die Rolle der Nahostpolitik der Bundesrepublik Deutschland beleuchtet.

Montag, 25. April 2016, 19:30 Uhr

Internationales Zentrum, Flachsmarkt 15 (Innenhafen)
47051 Duisburg

Vortrag von Jörg Kronauer (Autor/Redakteur)

Eintritt frei

 

Als erschließende Literatur zum Thema verweisen wir auf folgende Quellen:

Leukefeld, Karin
Flächenbrand Syrien, Irak, die Arabische Welt und der Islamische Staat
Neue Kleine Bibliothek 208, 262 Seiten
2., aktualisierte und erweiterte Auflage
ISBN 978-3-89438-577-4

Kronauer, Jörg
Allzeit bereit Die neue deutsche Weltpolitik und ihre Stützen
Neue Kleine Bibliothek 209, 214 Seiten
ISBN 978-3-89438-578-1

Schmidt-Eenboom, Erich
BND. Der deutsche Geheimdienst im Nahen Osten. Geheime Hintergründe und Fakten
Herbig: München 2006

Ismail Küpeli (Hg.)
Kampf um Kobane - Kampf um die Zukunft des Nahen Ostens
ISBN 978-3-942885-89-8