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AG Energie - Klima - Umwelt

Logo der AG Energie - Klima - Umwelt

Die Attac EKU-AG

Globalisierung hat noch mehr Aspekte als Geld­politik, Steuern und Verflechtung der Finanzmärkte. Sie hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Umwelt. Die Expansion einer ausbeutenden Wirtschaft, die Privati­sierung von Gemeinschafts­gütern und die Schwächung der politischen Handlungsfähigkeit bedrohen auch unsere Lebens­mittel, unsere Landwirtschaft, unser Trinkwasser, unser Klima, die letzten Urwälder und die Artenvielfalt der Erde.

Es gilt: Keine soziale Gerechtigkeit ohne ökologische Gerechtigkeit und umgekehrt. Denn soziale Rechte lassen sich nur mit einer intakten Umwelt verwirklichen. Und Umweltschutz kann sich nur leisten, wer sich um seine Existenz weniger Sorgen machen muss. Gerechtigkeit muss unabdingbarer Bestandteil der Umweltpolitik sein! Die EKU-AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu Projekten und Themen an dieser Schnittstelle zu arbeiten.

Die AG trifft sich etwa 3-4 mal im Jahr. Auf diesen Treffen werden inhaltliche Diskussionen geführt, die Arbeitsschwerpunkte der kommenden Monate festgelegt. Einmal im Monat verabreden wir uns für eine Telefonkonferenz. Dazwischen halten wir Kontakt per E-Mail.

Unsere Positionen:

  • Demokratisierung und Ökologisierung der Energiewirtschaft weltweit.
  • Keine Ökonomisierung der Umweltpolitik. Umwelt ist nicht verhandelbar - Umweltabkommen müssen grundsätzlich Vorrang vor Handelsabkommen haben.
  • Gerechtigkeit ist unabdingbarer Bestandteil von Umweltpolitik. Der individuell gleiche Anspruch auf Umweltraum steht nicht zur Disposition. Das gilt national ebenso wie global.
  • Ökologischer Umbau bedingt einen anderen Lebensstil im Norden. Mit dem derzeitigen Wachstumsmodell ist eine global zukunftsfähige Gesellschaft sozial und ökologisch undenkbar.

» Was meinen die eigentlich mit "Enteignung"? «

Energiedemokratie statt Profite für Private, Stromkonzerne enteignen

Eine soziale und ökologische Stromversorgung braucht demokratische Kontrolle. Denkbar sind z. B. (privatrechtlich organisierte) Genossenschaften, demokratisierte öffentliche Unternehmen (z.B. kommunale Stadtwerke) u.v.m.: zentral ist, dass die BürgerInnen vor Ort über die Form der Energieversorgung unmittelbar entscheiden. Wir wollen die großen Konzerne enteignen, zerlegen, und sie in viele kleine Einheiten überführen, die demokratisch kontrollierbar sind.
Demokratische Kontrolle kann auf verschiedenen Wegen durchgesetzt werden, z. B. indem die Bundesregierung die Konzerne auf Basis des Art. 15 des  Grundgesetztes vergesellschaftet, oder indem die Bürgerinnen durch lokale Bürgerbegehren den Rückkauf ihrer Stadtwerke durchsetzen.
Rechtlich ist eine  Überführung der vier Stromriesen in die öffentliche Hand und ihre Zerlegung in viele kleinere Einheiten möglich. Voraussetzung dafür ist massiver öffentlicher  Druck.
Ein Beispiel für lokale Demokratisierung ist der Stromversorger der kalifornischen Hauptstadt Sacramento, SMUD (www.smud.org), der mit Hilfe eines  Bürgerbegehrens in die öffentliche Hand überführt wurde und nun seinen über 500.000 KundInnen gehört. Jede in SMUDs Versorgungsgebiet wohnende und als WählerIn registrierte Person kann an den Wahlen des Vorstands (Board of Directors) teilnehmen. Die Vorstandsmitglieder repräsentieren jeweils einen der  sieben Wahlbezirke. Es ist kein Zufall, dass SMUD eine der höchsten Quoten erneuerbarer Energien hat und regelmäßig unter die kundenfreundlichsten Versorger in den USA gewählt wird. 

Tipps wie wir durch direkte Demokratie die Klimapolitik in die Hand nehmen finden sich auf:

 https://www.klimawende.org/

Mitmachen

Mitmachen kannst du jederzeit. Der Einstieg ist nicht so schwer, es gibt immer etwas zu tun. Wir ermutigen Euch, eigene Erfahrungen, Fähigkeiten, Kenntnisse einzubringen. Da wir eine Gruppe sind, deren Mitglieder sich über ganz Deutschland verteilen, kommunizieren wir sehr viel via E-Mail und Telefonkonferenzen.

Wir haben dich überzeugt, bei uns mitzuwirken? Dann schreib uns eine E-Mail an eku@attac.de.

Ursprung

Die bundesweite Energie - Klima - Umwelt AG entstand im Dezember 2008 durch den Zusammenschluss der AG Globalisierung und Ökologie und der Stromkonzernkampagne.

Hier sind die alten Seiten der ursprünglichen Gruppierungen:

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Hier geht's zur Power to the people-Seite!