Aufzeichnungsmöglichkeiten
[ dradio-Recorder ]
Dezember 2011
Freitag, 2.12.2011 - Bayern 2:
Friedensarbeit in Israel
Brigitte Jünger ist im November durch Israel gereist und hat dort verschiedene Einrichtungen und Projekte besucht, die sich für ein friedliches Zusammenleben von Juden und Palästinensern einsetzen.
[ Audio-Aufzeichnung (ca. 27 Min.) ]
Tent of Nations
Talitha Kumi-Schule
Newe Shalom / Wahat al-Salam
Hinweis:
Tent of Nations und die Talitha Kumi-Schule in Beit Jala befinden sich nicht in Israel, sondern im von israelischem Militär und von jüdischen Siedlern völkerrechtswidrig besetzten Palästina.
November 2011
Mittwoch, 30.11.2011, 19:30 Uhr - Deutschlandradio Kultur:
Humanitäre Hilfe und Hass auf die Helfer
Wie sich die Einsätze der Ärzte ohne Grenzen verändert haben
Von Peggy Fuhrmann
Im Dezember 1971 gründeten Ärzte und Journalisten in Paris die Organisation Médecins Sans Frontières - kurz MSF. Eine Reaktion auf den Biafra-Krieg. Heute ist Ärzte ohne Grenzen ein Netzwerk mit Sektionen in 19 Ländern. In mehr als 60 Ländern leistet die Organisation medizinische Hilfe und fördert medizinische Ausbildung. Ärzte ohne Grenzen erhielt den Nobelpreis und wurde für die Qualität der Informationen über Projekte und verwandte Geldmittel mit einem Transparenzpreis ausgezeichnet. Anders als das Internationale Rote Kreuz, das unter allen Umständen strikte Neutralität praktiziert, sieht MSF auch das Witnessing (Zeuge sein) im Rahmen der medizinischen Nothilfe als wichtige Aufgabe. Witnessing bedeutet, auf Völker in Not aufmerksam zu machen. Durch Gespräche mit Verantwortlichen, durch Lobbying oder öffentliche Aufklärungskampagnen, im schlimmsten Falle sogar Rückzug aus einem Einsatzgebiet. Es ist eine schwierige Gratwanderung zwischen gebotener Neutralität und der selbst gesetzten Verpflichtung, massive Missstände publik zu machen. Vor allem hat sich die weltweite humanitäre Hilfe in den letzen 40 Jahren tiefgreifend verändert. Es gibt heute mehr humanitäre Hilfe als je zuvor, aber nicht unbedingt immer dort, wo sie am dringendsten benötigt wird.
Montag, 28.11.2011, 19:30 Uhr - Deutschlandradio Kultur:
Das Ringen um Rohstoffe
Wie Deutschland die Versorgung seiner Industrien sichern will
Von Jan-Uwe Stahr
Obwohl es wenige Nachrichten von der Front gibt, ist der internationale Kampf um Rohstoffe in vollem Gang. Und er wird immer rücksichtsloser geführt. Mit staatlichem Einfluss, Geld und Waffenlieferungen sichert sich das mächtige Boomland China die Versorgung seiner Industrien. Andere Industrienationen fürchten, bald das Nachsehen zu haben. Diesem neuen "Rohstoff-Imperialismus" müsse endlich etwas entgegengesetzt werden, fordern deutsche Industrielobbyisten. Die Bundesregierung reagiert: An der Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe in Hannover wird derzeit eine Rohstoff-Agentur aufgebaut. Der Industrie soll geholfen werden, sich einen Platz an der Sonne zu sichern. Zu welchem Preis?
Freitag, 4.11.2011, 19:15 Uhr - Deutschlandfunk:
Das Gift des Abzugs
Afghanistan auf dem Weg zu neuer Instabilität
Von Martin Gerner
Zehn Jahre nach der US-Intervention am Hindukusch soll die Afghanistan-Konferenz auf dem Bonner Petersberg Anfang Dezember die Übergabe der Verantwortung für das Land an die Karsai-Regierung sanktionieren. Dabei zeichnet sich neue Instabilität ab.
Wie Sicherheit und "good governance" etabliert werden könnten, ist nicht erkennbar. Dazu beigetragen hat die politische, militärische und kulturelle Hybris, die der westlichen Afghanistanpolitik zugrunde lag und liegt. Der Westen will eine Verhandlungslösung mit den Taliban und glaubt sie mit einer "kill and capture"-Strategie durchsetzen zu können.
Eine Mehrheit der Afghanen fürchtet dagegen die Rückkehr der Fundamentalisten und damit unter anderem die Aufgabe der Frauenrechte, die sich der Westen seit 2001 auf die Fahnen geschrieben hat. Erstmals ziehen junge Frauen aus der afghanischen Zivilgesellschaft durch die Straßen von Kabul und klagen ihre Rechte ein.
[ zum Nachhören ]
Oktober 2011
Sa. 22.10.2011 · 11:05 Uhr:
Gemeinsame Vergangenheit, gespaltene Gesellschaft:
Spanien 75 Jahre nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs
Mit Reportagen von Hans Günter Kellner
Im Juli 1936 putschten die Generäle um den späteren spanischen Diktator Francisco Franco gegen die demokratische spanische Republik. Damit begann der dreijährige Spanische Bürgerkrieg mit Grausamkeiten auf beiden Seiten, den Franco 1939 schließlich, nicht zuletzt auch aufgrund der Unterstützung von Hitler und Mussolini, gewann.
Seine Diktatur endete erst mit seinem Tod 1975. Die Repressionen auf beiden Seiten kosteten mehr Menschenleben als die eigentlichen Kriegshandlungen.
Auf mehr als 100000 hat der spanische Untersuchungsrichter Baltasar Garzón die Zahl der Opfer beziffert.
Viele davon gelten bis heute als "verschwunden", und ihre Angehörigen suchen noch immer nach ihnen. Tausende wurden Opfer des blinden Hasses auf der anderen Seite: Pfarrer, Militärs, selbst Zulieferer von Kirchen und Klöstern wurden von Anarchisten standrechtlich erschossen.
75 Jahre nach seinem Ausbruch sind die Folgen dieses Krieges bis heute nicht überwunden, prägt der Krieg politische Identitäten. Jorge Semprún sagte, Spaniens Demokratie sei stabil genug für ein Land mit zwei historischen Gedächtnissen, statt eines gemeinsamen Verständnisses von der eigenen Vergangenheit.
Di. 18.10.2011 · 19:15 Uhr - Deutschlandfunk:
Der Oberst betet
Die neuen Helden der Bundeswehr
Von Marc Thörner
Kundus, 4. September 2009. Oberst Georg Klein, der Kommandeur des deutschen Stützpunkts, meldet dem ISAF-Hauptquartier fälschlich "Feindkontakt", um den Luftangriff auf eine Menschenansammlung befehlen zu dürfen. Dann geht er in die Lagerkapelle und betet.
140 Afghanen sterben, unter ihnen viele Zivilisten. Warum wurde der deutsche Oberst nie bestraft? Wieso gilt er vielen in der Bundeswehr nicht als Täter, sondern als Opfer, als eine Märtyrerfigur?
Der Umgang mit dem Kommandeur fügt sich ein in eine schleichende Veränderung der Militärdoktrin, die sich jenseits der Bundeswehrreform auf einer ideologischen Ebene abspielt.
Obwohl auf die "Verteidigung des Rechtes und der Freiheit des deutschen Volkes" eingeschworen, arbeiten deutsche Offiziere mit kriminellen Milizenführern zusammen, unterstützen mafiöse Machthaber und leisten fundamentalistischen Tendenzen Vorschub.
Dafür bedarf es anderer Helden und Leitbilder als bisher - gelegentlich auch solcher, die an dunkle Kapitel der deutschen Vergangenheit erinnern.
So. 2.10.2011 · 9:30 Uhr - Deutschlandfunk:
Wahrheit und Versöhnung (3/3)
3. Spanien oder: Aufbruch aus dem Schweigen
Der Menschenrechtler Wolfgang Kaleck im Gespräch mit Jochanan Shelliem
[ RadioOnDemand ]
September 2011
Do. 22.09.2011, 19:30 Uhr - Deutschlandradio Kultur:
Wo liegt eigentlich der Westen?
Europa und Nordamerika im Jahrhundert der Weltkriege
Der Historiker Heinrich August Winkler im Gespräch mit René Aguigah und Winfried Sträter
Seitdem die Rede vom "Kampf der Kulturen" aufgekommen ist, beschwören Politiker gern die Einheit des Westens. Doch die Geschichte des Abendlandes ist voller Kriege, Krisen, Katastrophen - besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Mo. 19.09.2011 · 19:30 Uhr
Frontverschiebung
Die Zukunft der deutschen Rüstungsindustrie
Von Sonja Heizmann
Bundeswehrreform und Kürzungen in europäischen Militärhaushalten stellen die deutsche Rüstungsindustrie vor neue Herausforderungen. Manche Konzerne bauen das Geschäft mit der Wartung von Kriegsgerät aus, andere versuchen, statt konventioneller Waffen Sicherheitssysteme zum Schutz von Infrastruktur und Transportwegen zu liefern.Sie alle aber setzen immer mehr auf Exporte, denn Indien, Brasilien und andere Länder stocken ihre Verteidigungsetats massiv auf. Was dazu führen könnte, dass Deutschland seine Exportrichtlinien für Rüstungsgüter ins nichteuropäische Ausland lockern wird, so Experten. Die offenbare Genehmigung des Bundessicherheitsrates für eine Panzerlieferung an Saudi-Arabien wird bereits als erster Schritt in diese Richtung gesehen. Dabei steht Deutschland bereits jetzt auf Platz drei beim weltweiten Waffenexport."Frontverschiebung" erzählt von den Entwicklungen in der deutschen Rüstungsindustrie, mehr als 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges und 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges.
Fr. 16.09.2011, 19:15 Uhr - Deutschlandradio Kultur:
K-Town
Der US-Flugzeugträger in der Pfalz
Von Ludger Fittkau
Einkaufszentren und Spielhallen hinter Stacheldraht. Wohnsiedlungen, Raketensilos, Militärstraßen. Kaiserslautern, Ramstein, Landstuhl - einer der weltweit größten Außenposten der US-Armee liegt mitten in der Pfalz."Flugzeugträger" der Amerikaner - das ist "K-Town", wie die GIs die Militärlandschaft rund um Kaiserslautern nennen. Seit Jahrzehnten lebt die Region mit und von den rund 50.000 US-Soldaten und ihren Familien, die hier zeitweise bleiben müssen.Hat man sich im Pfälzer Wald daran gewöhnt, Kriegsetappe für den Irak oder für Afghanistan zu sein? Nicht nur deshalb ist "K-Town" umstritten: Die Omnipräsenz der Militärinfrastruktur behindert in Landstuhl oder Ramstein die zivile Entwicklung, die Airbase nervt die lärmbelasteten Bewohner der Großstadt Kaiserslautern.
Di. 13.09.2011, 19:15 Uhr - Deutschlandfunk:
Die Straße nach Tripolis
Eine Reise in den libyschen Aufstand
Von Marc Thörner
Keine Scharia, keine Trennung in traditionelles Familien- und modernes Strafrecht, ein weltliches System, Religion als Privatsache, der Code Napoléon als Grundlage für die Gesetze. In keinem anderen Land des Arabischen Frühlings genießen europäische Vorbilder so viel Verehrung wie in Libyen.Wo sonst werden NATO-Piloten als "Retter der Revolution" gefeiert, flattern französische Trikoloren neben der Nationalfahne, gelten Sarkozy und Berlusconi als Freiheitshelden? Doch interessieren sich Gaddafis Expartner überhaupt für derartige Synthesen - oder unterstützt Europa den Aufstand aus ganz anderen Erwägungen?Wer sind die Mitglieder des nationalen Übergangsrats, wie kamen sie auf ihre Positionen? In Gesprächen mit Libyens neuen politischen Akteuren, mit islamischen Geistlichen, den Armeeführern der Aufständischen, bei Kämpfern auf der Straße nach Tripolis, deutschen Wirtschaftslobbyisten und libyschen Ölexporteuren tastet sich der Autor durch eine Situation, in der nur eines klar scheint: Vertraute Denkmodelle funktionieren nicht.
Mi. 07.09.2011, 19:30 Uhr- Deutschlandradio Kultur:
Heldendämmerung
Der 11. September im Spiegel einer postheroischen Gesellschaft
Von Markus Metz und Georg Seeßlen
In heroischen Gesellschaften ist der Gedanke des Opfers zentral: Erst die Bereitschaft zur Hingabe auch des eigenen Lebens im Dienst der Gesellschaft erbringt die Fülle des Prestiges für den Helden.Da die Opferidee ohne religiösen Transzendenzbezug nicht vorstellbar ist, führt die Auflösung religiöser Verbindlichkeiten in postheroische Verhältnisse. Nur solange Gesellschaften es vermögen, das Opfern des Lebens symbolisch (religiös oder ideologisch) und sozial integrierend aufzuladen, bleibt das Heroische intakt.Unabdingbar ist dabei die Formation des Heldendiskurses durch Literatur, die ein Ethos des Heroischen schafft. Auch die geschichtspessimistische Klage über Niedergang und Verfall, über die epochale Dekadenz der Gegenwart, gehört zum Narrativ des heroischen Heldenliedes, dessen Perspektive stets rückwärtsgewandt ist und das Gegenwart wie Zukunft als tragisches Untergangsszenario imaginiert. Die Brisanz heroischer Gesellschaften liegt nun in ihrer Affinität zur kriegerischen Gewalt als Mittel der Erneuerung gegen drohenden Niedergang. Heroische Dispositionen gründen eher in der Sozialität der Gemeinschaft (gemeinsame Abstammungs- oder Wertvorstellungen) als in der Form der Gesellschaft (funktionale Organisation), gegen die sich die heroische Gemeinschaft durch ein spezifisches Ethos exklusiv abgrenzt. Ihre Existenzbedingungen bildet einerseits die stets von Erosion bedrohte Grenzziehung zur Umwelt, andererseits bedarf sie periodischer Revitalisierung in der Ausnahmesituation des kriegerischen Kampfes.Kennzeichnend für die europäische Moderne sei nun eine Ausweitung heroischer Exklusivität hin zur breiten nationalen Inklusionsfunktion heroischer Mentalitäten wie Opferbereitschaft und Ehrakkumulation. Mit dieser Entstehung heroischer Gesellschaften sei ein Ende des Dekadenznarrativs einhergegangen; an dessen Stelle trat nun ein Zustand der Dauererregung von aggressiver Siegesgewissheit. Auf die totale Verausgabung im Kriegsfall folge nun der Übergang ins Stadium einer postheroischen Gesellschaft und die Relativierung heroischer Dispositionen, gedeutet als Fortschritts- und Lernprozess.
Mo. 05.09.2011, 19:30 Uhr - Deutschlandradio Kultur
Der lange Schatten des 11. September
Der demokratische Rechtsstaat unter Druck
Von Heiner Dahl
Der Terroranschlag auf das World Trade Center im September 2001 hat die USA erschüttert. Sie begannen ihren "war on terror". Der ging einher mit rechtlichen Erosionen. Chiffren dafür sind Guantanamo, Abu Ghraib, Drohneneinsätze, gezielte Tötungen Einzelner.Der "Krieg gegen den Terrorismus" fordert auch den deutschen Rechtsstaat heraus. Bedeutet 'Krieg gegen den Terrorismus', dass überall, wo Terroristen sind, auch Krieg ist? Schafft die Macht des Machbaren für den sogenannten asymmetrischen Krieg und sein terroristisches Umfeld "neues Kriegsrecht" aus angepassten Elementen des Völker-, Militär-, Polizei- und des Strafrechts? Welche Antworten hat der Rechtsstaat generell auf rechtliche Grundsatzfragen, die uns in Zeiten des Terrors in besonderem Maße herausfordern?
August 2011
Di. 30.8.2011 - 07:25 Uhr, Deutschlandfunk:
Die NATO hat für ihre derzeitigen Militäraktionen
in Libyen kein UN-Mandat
[ vollständiges Interview mit Walther Stützle ]
So. 28.8.2011 - 09:30 Uhr, Deutschlandfunk:
Amerika, wohin? (3/3)
Die veränderte Rolle der USA in der WeltDer Kulturwissenschaftler Michael Hochgeschwender
im Gespräch mit Jochen Rack
So. 21.8.2011 - 09:30 Uhr, Deutschlandfunk:
Amerika, wohin? (2/3)
Die veränderte Rolle der USA in der WeltDer Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht
im Gespräch mit Jochen Rack
Fr. 19.8.2011 - 19:15 Uhr, Deutschlandfunk:
Das "Quirra-Syndrom"
Ermittlungen über einen Nato-Schießplatz auf Sardinien[ mehr ]
So. 14.8.2011 - 09:30 Uhr, Deutschlandfunk:
Amerika, wohin? (1/3)
Die veränderte Rolle der USA in der WeltJochen Rack im Gespräch mit Susan Neiman
Mai 2011:
Dienstag, 24.5. - 19:15 Uhr, Deutschlandfunk:
Françafrique - eine Schule der Diktatoren
Frankreichs Afrikapolitik in der Kritik
Von Ruth Jung
"Afrika ohne Frankreich ist wie ein Auto ohne Fahrer. Frankreich ohne Afrika ist wie ein Auto ohne Benzin." Ein Ausspruch von Omar Bongo. Über 41 Jahre beherrschte der "dienstälteste" afrikanische Diktator das erdölreiche Gabun.
Ein Veteran der sogenannten Françafrique. Das von de Gaulle etablierte Geflecht politischer, strategischer und ökonomischer Beziehungen sichert Frankreichs Interessen in Afrika nach dem Ende des Kolonialismus. Nachdem Omar Bongo im Juni 2009 starb, wurde offenkundig, wie tief Frankreich in Afrika in Korruption und Wahlbetrug verstrickt ist.
Jacques Chirac wird vorgeworfen, er habe sich seinen Präsidentschaftswahlkampf 1981 von Omar Bongo finanzieren lassen. Eigentlich wollte Nicolas Sarkozy Schluss machen mit den Machenschaften der Françafrique.
Er rief 2010 zum "afrikanischen Jahr" aus und fordert eine tief greifende Reform. Aber wie soll die aussehen, wenn die Geschäfte bestens laufen?
[ mehr ] [ Sendungsmanuskript (PDF, 26 Seiten) ]
[ Odile Tobner (frz.] [ Survie (frz./engl./d.) ]
Bernhard Schmid: [ "Frankreich in Afrika" ]
Montag, 2.5. - 19:15 Uhr, Deutschlandfunk:
Ein Buch, das weh tut
Markus Frenzel: "Leichen im Keller.
Wie Deutschland internationale Kriegsverbrecher unterstützt". dtv , 440 Seiten Von Jeanette Seiffert Die "Leichen im Keller" im Titel des Buchs muss man wörtlich nehmen: Markus Frenzel spart kein Detail aus, wenn er das unvorstellbar grausame Treiben der weltweiten Schlächter beschreibt. In einem fast literarischen Stil nimmt er sich die Zeit, auch die Hintergründe der blutigen Konflikte zu schildern.
[ mehr ] [ MP3 ] [ Interview vom 6.4.2011 ]
April 2011
Freitag, 29.4. - Radio LORA, Münch
Palästina: Keine Hoffnung auf Frieden?
Interview mit Hermann Dierkes über eine kürzliche Reise nach Israel/Palästina
[ Nachhören ] [ MP3 (ca. 19 Min.) ]
Freitag, 29.4.2011 - Radio Helsinki, Graz:
Das andere Israel
Vortrag von Moshe Zuckermann
Zuckermann ist Universitätsprofessor für Geschichte und Philosophie an der Universität in Tel Aviv. Er steht politisch links und ist ein prononcierter Kritiker der derzeitigen rechten israelischen Regierung und ihrer Politik. Zuckermann verkörpert das andere Israel, über das bei uns viel zu wenig berichtet wird. Das politische System Israels und seine Bevölkerungsstruktur sind hochkomplex. Moshe Zuckermann wird aus der Innensicht heraus berichten: von der komplizierten politischen Situation und von den Veränderungen des Landes in den letzten Jahrzehnten.
[ Nachhören ] [ MP3 (ca. 59 Min.) ]
10.4.2011 - Deutschlandfunk:
Ein Richter unter Druck
Goldstones merkwürdige Wendungen
Von Bettina Marx, Deutsche Welle
Es war eine merkwürdige Volte, die der südafrikanische Richter Richard Goldstone in der letzten Woche geschlagen hat. Wenn er den nach ihm benannten Bericht über den Gazakrieg vor zwei Jahren heute noch einmal verfassen würde, dann würde er anders ausfallen, schrieb er in einem Artikel in der "Washington Post". Denn heute wisse er, dass Israel, im Unterschied zur Hamas, nicht absichtlich Zivilisten angegriffen habe.
[ mehr ]
März 2011:
Do. 24.3.2011, Deutschlandfunk:
Walther Stützle von der Stiftung für Wissenschaft und Politikattestiert der deutschen wie europäischen Politik Handlungsunfähigkeit und unsauberes Handwerk.
[ vollständiges Interview mit Walther Stützle ]
Dienstag, 22.3. - 17:05 bis 17:50 Uhr, SWR2:
Warum Libyen und nicht Jemen?
Die Arabische Welt und der Westen
Freitag, 18.3. - 17:05 bis 17:50 Uhr, SWR2:
Mit dem Völkerrecht gegen Gaddafi?
Wie die Staatengemeinschaft in Libyen interveniert
Freitag, 11.3. - 9:20 bis 10:00 Uhr, WDR5:
Einmischen oder abwarten?
Wie sollte sich Europa zu Libyen verhalten?
Studiogast:
Andreas Zumach, Journalist, UNO-Korrespondent, Nahost-Experte
[ Ankündigung und Kommentare ] [ zum Mitnehmen ]
Do. 3.3.2011, Deutschlandfunk:




