Willkommen!

Freut uns, dass Du den Weg auf unsere Seite gefunden hast. Hier findest Du alle wichtigen Informationen zu Attac Osnabrück. Schau Dich einfach mal um!

Falls Du Interesse hast, uns und unsere Arbeit näher kennenzulernen, kommst Du am besten zu einem unserer Treffen - jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr in der Lagerhalle.

Nächstes attac-Treffen

Die Osnabrücker attac-Gruppe trifft sich das nächste Mal am

Donnerstag, 19.03.20 um 19:30 Uhr in der Lagerhalle (Raum 201).

Vorschlag für die Tagesordnung u.a.:

  • Unsere Mitarbeit im Klimanetzwerk Osnabrück
  • Fridays for Future - Aktionswoche im März/Globaler Aktionstag am 24.4.

Menschenkette: Elend der Geflüchteten in Griechenland beenden

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ACHTUNG: die Menschenkette ist wegen der Corona-Krise abgesagt worden.
Es findet zur selben Zeit eine kleine Mahnwache statt.
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Die Flüchtlingssituation auf den griechischen Inseln und an der türkisch-griechischen Grenze zeigt einmal mehr, dass Europa und auch die Bundesregierung auf die großen Herausforderungen von Flucht und Migration bisher keine Antworten gefunden haben. Eine humanitäre Politik, die die Menschenrechte beachtet, ist nicht in Sicht. Im Gegenteil werden schutzsuchende Menschen als Gefahr für Europa gebrandmarkt. Auch die jetzt bekannt gewordene Entscheidung, 1000 bis 1500 Kinder von den griechischen Inseln aufzunehmen, ist angesichts der Situation in den Lagern als Skandal zu bezeichnen.

Seebrücke Osnabrück und andere rufen zu einer Menschenkette auf am

Samstag, 14. März um 5 vor 12:00 Uhr am Theatervorplatz.

Hier der Flyer mit dem ganzen Aufruf.

Film & Diskussion "Der marktgerechte Mensch"

Mit dem Siegeszug des Neoliberalismus haben prekäre Arbeitsverhältnisse zugenommen. Noch vor 20 Jahren waren in Deutschland knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es nur noch heute. Der Film zeigt Fahrer*innen für Essenslieferanten, die von einem Algorithmus gesteuert werden, Beschäftigte des Einzelhandels, die auf Abruf arbeiten, Crowdworker, die auf Internet-Plattformen mit der ganzen Welt konkurrieren. Auch Menschen in bisher sicher geglaubten Arbeitsstrukturen an Universitäten erleben wir in befristeten Arbeitsverhältnissen.

Im Zuge der Globalisierung sind zudem viele Arbeiten "outgesourct" worden - in Länder, wo Löhne und Arbeitsbedingungen noch viel mieser sind. Auch hierüber informiert der Film am Beispiel der Fahrer von osteuropäischen Subunternehmern, die in der LKW-Transportbranche arbeiten. Oder von Frauen, die in Osteuropa im Akkord Klamotten für die Nobelketten der Textil- und Bekleidungsindustrie fertigen - 12 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, für einen Lohn der weit unter dem Existenzminimum liegt. Und dennoch zieht die Karawane weiter, dorthin wo die Bedingungen für Investoren noch günstiger sind. Zum Beispiel nach Äthiopien: Die ArbeiterInnen verdienen dort 27 Dollar im Monat, das ist die Hälfte des Lohnniveaus von Bangladesh!

Der Film "Der marktgerechte Mensch" zeigt aber nicht nur, unter welchen Bedingungen Menschen in vielen Teilen der Welt arbeiten müssen, sondern stellt auch Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften, Beschäftigte von Lieferdiensten, die einen Betriebsrat gründen, und die Kraft der Solidarität von jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten.

„Der marktgerechte Mensch“ ist ein Film, der Mut macht, sich einzumischen und zusammenzuschließen. Denn ein anderes Leben ist möglich.

Dienstag, 10. März um 18:30 Uhr
Kath. Familienbildungsstätte
Große Rosenstr. 18

Gemeinsame Veranstaltung von Kooperationsstelle Hochschule & Gewerkschaften, ver.di und attac

"J'veux du soleil" - Film über die Gelbwesten in Frankreich

Links, rechts, militant, staatszerstörend, chaotisch – das Bild der »Gilets jaunes« in den Medien ist diffus, aber oft negativ. Jeder stellt die „Gelbwesten“ in eine andere Ecke. Die Verwirrung ist groß. Aber niemand kann die Geschichte glaubhafter erzählen als die Aktivist*innen selbst. Jetzt gibt es Gelegenheit, den Film zu sehen, in dem sich die Gelbwesten selbst portraitieren.

Zusammen mit Gilles Perret hinter der Kamera begibt sich François Ruffin auf einen Roadtrip quer durch Frankreich. Sie folgen den Spuren der Gelbwesten-Bewegung bei ihrer Recherche nach den Ursachen der Proteste. An Kreisverkehren, Mautstationen und auf Supermarktparkplätzen treffen die beiden auf Menschen, die ihre Erfahrungen mit den Filmemachern teilen. Mit Ironie und einer gehörigen Portion Optimismus nehmen sie sich des Themas an. Und zeigen, warum das »Frankreich der kleinen Leute« 2018 aufbegehrte, nachdem ihre soziale Lage von der Politik jahrelang ignoriert wurde.

Mittlerweile ist es um die Gelbwesten stiller geworden, ihre Aktionen in Frankreich sind deutlich zurückgegangen. In Umfragen halten aber immer noch zwei Drittel der Französ*innen die Anliegen der Bewegung für berechtigt. Und auch der Unmut über die soziale Situation und die Politik von Macron ist nach wie vor weit verbreitet. Aktuell hat er sich in den massiven Streiks gegen die Rentenpläne der Regierung Bahn gebrochen. Hier sind wieder die Gewerkschaften federführend - aber viele "Gelbwesten" beteiligen sich aktiv daran.

Im Anschluss an den Film ist Gelegenheit über die Bewegung der Gelbwesten und die aktuelle Streikbewegung in unserem Nachbarland zu diskutieren.

Donnerstag, 13. Februar um 19:00 Uhr
Lagerhalle - Spitzboden

 

Spendenaufruf für die Streikenden in Frankreich

Patrice CALATAYU from Bordeaux, France [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

seit Anfang Dezember kämpfen in Frankreich[1] Hunderttausende immer wieder mit Streiks, Blockaden und Demonstrationen gegen die von der Regierung Macron geplante Rentenreform[2]. Der Protest wurde sowohl über die Feiertage, als auch den Januar mit immer neuen Streiktagen[3] aufrechterhalten. Trotz der Transportschwierigkeiten für die Menschen und der penetranten Hetze in den Medien, befürworten 61% der Menschen in Frankreich die Protestbewegung gegen die Rentenreform. Drei von vier sind gegen die "Rentenreform", insbesondere gegen die Heraufstufung des  Renteneintrittsalters (Odoxa-Umfrage, in Le Figaro vom 3.1. veröffentlicht)[4]. Auch wenn die Regierung zuletzt Zugeständnisse gemacht hat, lehnen mehrere Gewerkschaften die gesamten Rentenpläne[5] weiter ab. Das Gewerkschaftsbündnis ruft weiter zu Streiks auf. Nächste Woche: Schwerpunkt am 24.1., wenn das Gesetzesvorhaben von der Regierung behandelt wird. Mehr hier klicken...

Gründung eines Klimanetzwerks für Osnabrück und Umgebung

Am 19.12. haben sich in der Lagerhalle über 60 Klimainteressierte erstmals getroffen, um über die Gründung eines lokalen Netzwerks für Klima- und Umweltschutz zu beraten. Viele Anwesende kamen auch als Vertreter*Innen für etwa 30 lokale Gruppen und Initiativen.

Das Treffen sollte zum einen dazu dienen, dass die verschiedenen Gruppen – die bisher untereinander oft keinen Kontakt hatten – sich überhaupt gegenseitig kennenlernen. Und dann sollten Ideen gesammelt werden, wie eine Bündelung der „Klimabewegten“ in Osnabrück erreicht werden kann und welche gemeinsamen Aktivitäten möglich sind.

Beim Folgetreffen soll jetzt in die inhaltliche Arbeit eingestiegen werden. Zu den Themen "Verkehr/Mobilität", "Energie", "Ernährung/Landwirtschaft" und "Grün in Stadt und Landkreis" werden Arbeitsgruppen sich über die regionale Situation austauschen, klimapolitische Forderungen entwickeln und über Aktionsmöglichkeiten beraten.

DiesesTreffen findet statt am 14. Januar um 19:00 Uhr in der Lagerhalle (Spitzboden).

Wer Lust hat, sich zu beteiligen, ist herzlich eingeladen.

Aufruf zur gemeinsamen Anreise aus Osnabrück und Umgebung und Mobilisierung zur Demo

DEMO 18. JANUAR 2020 in Berlin. WIR HABEN AGRARINDUSTRIE SATT!

Für Informationen zur Demo auf das Banner klicken.

Wir haben die fatale Politik satt! – Agrarwende anpacken, Klima schützen!

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für insektenfreundliche Landschaften und globale Solidarität

2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an:Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gestemmt und das Insektensterben gestoppt werden kann. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Und für echten Klimaschutz müssen wir die Bundesregierung auch 2020 weiter unter Druck setzen.

Weil die Politik blockiert, rennt uns die Zeit weg. Bei der 10. Wir haben es satt!-Demo im Januar fordern wir mit Zehntausenden auf der Straße: Agrarwende anpacken, Klima schützen – Macht endlich eine Politik, die uns eine Zukunft gibt! Mehr lesen….

Gemeinsame Anreise aus Osnabrück

Es wird bereits eine gemeinsame Anreise per Bahn organisiert. Hier sind noch 13 Plätze frei (Stand heute, 6.12.2020) und der Preis für Hin- und Rückfahrt ist 36,80€. Anmeldung und Info: gruene-os-land@osnanet.de. Nachbuchungen sind zu diesem Preis nicht möglich.

Es gibt die Möglichkeit weitere Gruppentickets zu bestellen. Der Preis wäre dann vermutlich 56€. Allerdings ist Eile geboten, denn die Kontingente für Tickets sind begrenzt. Wir versuchen kurzfristig einzusammeln wer Interesse hat und würden ein oder mehrere Tickets organisieren. Bei Interesse bitte bei klaus.schwietz@gmx.de melden.

29. November: Globaler Klimaaktionstag Nr. 4

650.000 haben sich bundesweit am Aktionstag beteiligt, hunderttausende auf der ganzen Welt. Und in Osnabrück sind wieder über 3000 Menschen zusammengekommen.

Leider ist und bleibt dieser Protest weiter bitter nötig: Heute wurde auch bekannt, dass der Bundesrat das mickrige Klimapaket der GroKo noch weiter verwässern will. Kritik der Länder gibt es u.a. an der Senkung der Mehrwertsteuer für Bahntickets und der steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung, weil Steuerausfälle für die Länder befürchtet werden. Und die Bundesregierung hat angekündigt, "Belastungen von energieintensiven Unternehmen bei einer CO₂-Bepreisung zu vermeiden, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten".

Bei so viel Ignoranz verschlägt es einem nur noch die Sprache ....

Unterstützertreffen "Fridays for Future"

Der Klimastreik am 20. September hat bundesweit 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gebracht. Und auch Osnabrück hat an diesem Tag eine der größten Demonstrationen seit vielen, vielen Jahren erlebt.

Am gleichen Wochenende hat das Klimakabinett allerdings ein "Klimapaket" beschlossen, das nach Ansicht von Experten weit hinter den Erfordernissen des 1,5 Grad-Ziels und hinter den selbst eingegangenen Verpflichtungen der Bundesregierung zurückbleibt. Was bedeutet: Fridays for Future und die vielen Unterstützer*innen müssen weiter am Ball bleiben und weitergehende Maßnahmen einfordern, die dem Ernst der Lage gerecht werden.

In Osnabrück hatten sich vor dem 20. September einige Organisationen getroffen und zusammen mit Fridays for Future für den Klimastreik und die anschließende Aktionswoche mobilisiert. Diese Zusammenarbeit wollen wir nach dem 20. September fortsetzen. Es würde uns freuen, wenn sich noch mehr Menschen anschließen - es sind also auch ausdrücklich alle eingeladen, die bisher noch nicht dabei waren.

Mittwoch, 6. November um 19:00 Uhr im Erweiterungsgebäude der Uni, Seminarstr. 20, Raum 15/114.

Zu besprechen wäre u.a.:

1) Vorbereitung 29. November - Nächster Globaler Klimaaktionstag

2) Weitere Aktionsideen für nach dem 29.11.

20. September - mit "Fridays for Future" auf die Straße

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten für echten Klimaschutz und eine Zukunft ohne Klimakrise. Sie setzen ihre Schulzeit und ihre Sommerferien dafür ein, riskieren Schulverweise und Bußgelder. Dank der andauernden Proteste der Schüler*innen ist die Klimakrise oben auf der Agenda der Politik angekommen. Kaum eine Partei traut sich noch, sich öffentlich gegen Klimaschutz zu positionieren. Aber dadurch ist noch kein Gramm CO2 eingespart worden.

Den Worten der Politiker*innen müssen jetzt schnell Taten folgen. Lasst uns daher solidarisch mit den Schüler*innen sein und gemeinsam dafür sorgen. Für Freitag, 20. September 2019, rufen die Schüler*innen alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik auf. Wir folgen diesem Aufruf und gehen gemeinsam mit #FridaysForFuture auf die Straße.

Seid dabei! Kommt am 20. September um 10:30 Uhr zur Streikaktion auf dem Theatervorplatz. Dort startet um 13.30 Uhr die Demonstration, die gegen 15 Uhr am Rathaus endet!

In der Woche nach dem 20.9. haben "Fridays for Future" und viele unterstützende Organisationen ein umfangreiches Programm mit Straßenaktionen und Veranstaltungen gegen den Klimawandel organisiert. Eine komplette Übersicht findet ihr hier.

Schon vor der Demo werden auf dem Theatervorplatz viele Stände sein und auch Attac veranstaltet um 12 Uhr einen Workshop zur Mobilitätswende unter dem Motto "Einfach umsteigen. Klimagerechte Mobilität für alle"

#allefürsklima. Kanufahrt einfach umsteigen - Klimagerechte Mobilität für alle. 21.9. ab 11 Uhr

Klimagerechte Mobilität für alle!

KANUFAHRT: EINFACH UMSTEIGEN


Am Samstag Morgen setzen wir gegen 11 Uhr Kanus an der Neuen Mühle / Alando in die Hase und fahren hoch bis zur Brücke Georgstraße / Över de Hase. Dort wo die vielen Autos jeden Samstag vor dem Parkhaus warten, fahren wir mit den Kanus hin und her. Die Kanus sind beklebt und geschmückt - für eine Verkehrswende und klimagerecht Mobilität für alle. Gleichzeitig ist oben auf der Brücke ein Infostand mit Material.


Hintergrund:
Unser Verkehrssystem ist mörderisch. Giftige Luft, krankmachender Lärm, Stau und Flächenfraß: Zu viele Autos zerstören die Lebensqualität in den Städten. Gleichzeitig sind auf dem Land ganze Regionen vom ÖPNV abgehängt und unerreichbar für alle, die sich keine Autos leisten können oder wollen. Der Verkehr gehört zu den größten Klimakillern. Im „Autoland Deutschland“ blockieren Politik und Lobby bisher einen Wandel des zerstörerischen Systems. Höchste Zeit für eine Mobilitätswende von unten!

Worum geht es?
Unter dem Motto „einfach.umsteigen – Klimagerechte Mobilität für alle“ machen wir bei Attac uns für eine konsequent andere Verkehrspolitik stark. Wir wollen weg vom zerstörerischen Individualverkehr – hin zu gemeinwirtschaftlichen, klimaneutralen Verkehrssystemen, die allen zugänglich sind.
Mehr...https://www.attac.de/kampagnen/verkehrswende/kampagne-einfachumsteigen/

#allefürsklima. Stadtwerke Osnabrück raus aus der Kohle. 25.9. ab 16 Uhr Nikolaiort

Stadtwerke raus aus der Kohle

Stadtwerke Osnabrück halten an Kohlestrom fest“, schreibt die NOZ am 7.12.2017. (1) Diese haben ihren Anteil am Kohlekraftwerk Lünen auf 5,28% erhöht. Die neuen Anteile wurden von den Stadtwerken Jena und der schweizerischen Regio Energie Solothurn übernommen. Beide sind aus politischen Gründen aus der Kohleproduktion ausgestiegen. (2) Genau diesen Schritt fordern wir auch von unseren Stadtwerken und wiederholen die Forderung der Fridays for Future (3): „Der Anteil am Kohlekraftwerk Lünen muss sofort zurückgezogen werden und auf den Bau oder den Betrieb von Windkraftanlagen umgeschichtet werden.“

Der Kohlestromanteil im Strommix der Stadtwerke liegt über 30% (4). Aufgrund von Stromabnahmeverpflichtungen von fossilen Kraftwerken ist nicht zu erwarten, dass die Stadtwerke es schaffen bis 2035 einen 100% erneuerbaren Energiemix zu gestalten.
Fridays for Future fordert (3):
- die Stadtwerke sollen bis Ende 2019 einen verbindlichen Ausstiegsplan aus der fossilen Energie vorlegen
- zudem muss ein Maßnahmenplan vorgelegt werden, mit dem in Zukunft der Ausbau von erneuerbaren Energien gestärkt und die Infrastruktur für eine klimaneutrale Wärmeversorgung vorangetrieben werden kann
- als Vorgabe ist ein 100% aus regenerativen Energien bestehender Energiemix bis 2035 anzustreben
- die Strombezugsverträge mit jeglichen auf fossilen Brennstoffen beruhenden Kraftwerken müssen überprüft werden und Verhandlungen über neue, klimafreundlichere Verträge begonnen werden, die früher enden werden als zuvor.
Mehr Informationen in den Forderungen Fridays for Future Osnabrück (3)

(1) https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/989939/stadtwerke-osnabrueck-halten-an-kohlestrom-fest
(2) https://taz.de/!5477108/
(3) http://www.osnabruecker-klimaallianz.de/wp-content/uploads/2019/07/Forderungen-Fridays-For-Future-Osnabr%C3%BCck.pdf
(4) https://www.stadtwerke-osnabrueck.de/privatkunden/energie/strom/stromkennzeichnung.html

2. Vernetzungstreffen zum Klimastreik 20. September

Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße!

Am 28.8. haben sich Vertreter*innen verschiedener Organisationen getroffen, um zu beraten, wie die Aktionen von Fridays for Future ab dem 20.9. in Osnabrück unterstützt werden können. Einen Überblick über die bisher geplanten Aktivitäten von Fridays for Future und anderen findet ihr unter  https://osnabrueck-alternativ.de/allefuersklima/ .

Am Mittwoch, den 11.9. um 19:00 Uhr in der Lagerhalle (Raum 205) kommen wir noch mal zusammen, um letzte Absprachen für die Mobilisierung zum Klimastreik am 20. September und für die anschließende Klimaaktionswoche zu treffen.

Tagesordnungsvorschlag für das Treffen:

  • Für alle, die beim letzten Mal nicht dabei waren, stellen wir noch einmal kurz die bisherigen Planungen vor.
  • Beim letzten Treffen haben verschiedene Leute Arbeitsaufträge übernommen. Wir besprechen, wie weit die Einzelnen damit gekommen sind und wo es vielleicht noch klemmt.
  • Zum Schluss klären wir, ob es noch weitere Ideen für die Mobilisierung gibt und bei welchen Aktivitäten in der Aktionswoche noch Unterstützung benötigt wird.

Wir freuen uns auf eine breite Beteiligung an dem Treffen und hoffen, dass ihr dabei seid. Wer an dem Tag verhindert ist, aber gern mitmachen möchte, melde sich doch bei uns unter stefan.wilker@gmx.de oder 0541/5061479.


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Bürgerbegehren für kommunale Wohnungsgesellschaft erfolgreich

Seit dem 6. Februar ist es amtlich: das "Osnabrücker Bündnis für bezahlbaren Wohnraum" hat die nötigen Unterschriften für das Bürgerbegehren für eine kommunale Wohnungsgesellschaft zusammen. Wir haben also unser erstes Ziel - den erfolgreichen Abschluss des Bürgerbegehrens - erreicht.

Das Wahlamt hat inzwischen 11.800 Unterschriften geprüft. Davon waren etwa 10.400 gültig, erforderlich waren 9831. Das ist aber noch nicht das endgültige Endergebnis. Es sind weitere 1000 Unterschriften abgegeben und es werden wahrscheinlich in den nächsten Wochen noch ein paar mehr werden.

Am 20. Februar werden wir noch einmal Unterschriften bei der Stadt abgeben. Unsere Bitte deshalb: sammelt gerne noch ein bisschen weiter, aber liefert alle Listen, die ihr bei euch liegen habt, möglichst bis zum 19. Februar bei uns ab. In der Woche drauf wollen wir die Listen und das Bürgerbegehren offiziell beim Oberbürgermeister einreichen.

Wie geht's jetzt weiter?

In der Sitzung des Stadtrats am 12. März kommt das Bürgerbegehren auf die Tagesordnung. Sollte sich dort eine Mehrheit für die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft aussprechen, wären wir am Ziel. Lehnt eine Mehrheit das weiterhin ab, muss die Stadt den Bürgerentscheid einleiten. Der würde dann mit hoher Wahrscheinlichkeit am 26. Mai gemeinsam mit den Europawahlen stattfinden.

Am 12. März wollen wir ab etwa 16:00 Uhr vor der Ratssitzung mit vielen Menschen vor und im Rathaus anwesend sein, um unserer Forderung nach einer städtischen Wohnungsgesellschaft öffentlichkeitswirksam Nachdruck zu verleihen. Nähere Informationen folgen noch, aber haltet euch den Termin schon mal frei.

„Demokratie für Morgen. Roadmap zur Rettung der Welt“

Zum Flyer hier klicken 

Buchvorstellung, Diskussion, Fragerunde

Dienstag, 12 Februar 2019, 19 Uhr,

Haus der Jugend, Große Gildewart 6-9, 49074 Osnabrück

Die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich - verursacht durch die Deregulierungen einer neoliberalen Politik in Verbindung mit der steuerlichen Begünstigung großer Vermögen - verändert unsere Gesellschaft. Die maßlose Ausbeutung von Ressourcen, der fehlende Durchsetzungswille beim Klimaschutz und die durch all dies verursachte globale Armut und Migration zeigen drastisch, dass die Erde endlich ist, was im Widerspruch steht zum kapitalistischen Wirtschaftssystem, das ein unendliches Wachstum voraussetzt.

Welche Folgen das bringen wird, ob große ökologische oder wirtschaftliche Katastrophen – oder, ob wir dem durch grundlegende Veränderungen demokratischer und gesellschaftlicher Prozesse vorbeugen können - ist offen. Unsere Demokratien haben strukturelle Defizite. Entscheidungen werden in der Regel zu Gunsten der großen Konzerne und Finanzakteure getroffen. Der Einfluss sozialer Bewegungen und der Zivilgesellschaft insgesamt nimmt ab. Dazu kommen politische Akteure von rechts, die mit einfachen Parolen angebliche Alternativen und ihre Führung in Zeiten der Verunsicherung anbieten und deren Gefahr gerade jetzt nicht zu unterschätzen ist.

Wir haben Karl-Martin Hentschel eingeladen, um sein neues Buch „Demokratie für Morgen. Roadmap zur Rettung der Welt“ vorzustellen. Das ist ambitioniert und deshalb wollen wir uns mit ihm unterhalten.

Thematisch haben wir folgendes vor:

Eine kurze Einführung und Einschätzung von Karl Martin Hentschel zum Zustand unserer Demokratie und zu den Ansprüchen an eine gerechtere Welt.

Dann wollen wir direkt Bezug nehmen  auf das erfolgreiche Bürgerbegehren für eine kommunale Wohnungsgesellschaft in Osnabrück, sowie auf die anstehenden Wahlen zum EU-Parlament:

·      Wie erreichen wir mehr direkte, dezentrale Demokratie und mehr Gerechtigkeit?

·      Wie könnte der Weg vom Kapitalismus zu einer demokratischen Gleichgewichtsgesellschaft aussehen?

 

·      Wie könnte ein Modell für ein neues dezentrales Europa aussehen?

Über den Autor:
Karl Martin Hentschel, Jahrgang 1950, war Vorsitzender der Fraktion der Grünen im Landtag von Schleswig-Holstein, er ist Aktivist bei Attac und im Vorstand des Vereins „Mehr Demokratie e.V.“

Veranstalter:
Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Osnabrück-Land
Attac Osnabrück 

Wer sind die Gelben Westen (gilets jaunes) und was treibt sie an?

Donnerstag, 20.12.2018 um 19:30 in der Lagerhalle (Raum 201)

Die seit Anfang November wie aus dem Nichts entstandene Bewegung der „Gelben Westen“ hat Verwirrung hervorgerufen, nicht nur im Establishment in Frankreich, auch unter vielen sozial und politisch engagierten Menschen. Eine Bewegung ohne Anführer, ohne Repräsentanten, aber mit  Unterstützung aus allen ansonsten eher unterrepräsentierten Schichten der Gesellschaft.

Eine Bewegung, die  auch von konservativen und rechtsnationalen Kräften propagiert (aber nicht wesentlich getragen) wird. Kann man das unterstützen?

Eine Erhöhung der Dieselsteuer war offenkundig der Auslöser, aber inzwischen hat sich eine ganze Palette von Forderungen entwickelt, die zwei Kernforderungen gemeinsam haben: Ein ausreichendes Mindesteinkommen für alle, und: Ein gerechtes Steuersystem, insbesondere die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

  • Ist das eine soziale Bewegung, wie wir sie kennen oder etwas ganz Neues?
  • Wie wird das weitergehen?
  • Was können wir daraus lernen?

Nach einem einleitenden Bericht aus Frankreich möchten wir diese Fragen mit euch diskutieren.

Kundgebung gegen AfD-Kreisparteitag

Die AfD in Stadt und Landkreis Osnabrück ist ein völlig desolater und zerstrittener Haufen, der zum Glück organisatorisch und politisch nichts auf die Kette kriegt. Von Zeit zu Zeit versuchen sie aber immer mal wieder, sich mit einem provozierenden Auftritt etwas Aufmerksamkeit zu verschaffen.

So wie jetzt: am 25.11. hält die AfD einen Kreisparteitag in Osnabrück ab. Ein weiteres Mal hat sie dafür bei der Stadt Räume beantragt, die offensichtlich meint, sie ihr nicht verweigern zu können.

Vor zwei Jahren wurde das Gemeinschaftszentrum Dodesheide von der Verwaltung dazu verdonnert, der AfD Räume für eine Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. Nun trifft es das Heinz-Fitschen-Haus im Schinkel, dessen Mitarbeiter*innen und Besucher*innen vermutlich auch nicht glücklich darüber sind, diesen rassistischen und rechten Verein im Haus zu haben.

Da die Stadt die AfD-Veranstaltung nicht verhindern kann oder will, ist also der Protest der Zivilgesellschaft angesagt. Der DGB hat eine Kundgebung unter dem Motto "Aus der Geschichte lernen" angemeldet. Wir rufen dazu auf, sich daran zu beteiligen und klar zu machen, dass die AfD in dieser Stadt nicht willkommen ist.

Sonntag, 25.11. um 12:00 Uhr am Heinz-Fitschen-Haus, Heiligenweg 40.

Bürgerbegehren für kommunale Wohnungsgesellschaft - erfolgreicher Auftakt

Im Frühjahr hat attac Osnabrück das "Osnabrücker Bündnis für bezahlbaren Wohnraum" angestoßen, das mittlerweile von 40 Organisationen unterstützt wird. Das Bündnis hat ein Bürgerbegehren für die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft auf den Weg gebracht. Seit Mitte September sammeln wir jetzt dafür die Unterschriften. Bis März 2019 müssen wir etwa 10.000 gültige Unterschriften zusammenbekommen. 

Am 29.11. hatte sich das Bündnis mit einer Auftaktveranstaltung vor dem Theater einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Veranstaltung war ein Riesenerfolg. Die Auszählung der Sammellisten ergab, dass während der Aktion etwa 1000 Menschen das Bürgerbegehren unterzeichnet haben. 

Nach gut vier Wochen haben wir die ersten 3700 Unterschriften bei der Verwaltung zur Prüfung eingereicht, gute sechs Wochen nach dem Start sind etwa die Hälfte der Unterschriften zusammen.

Nun heißt es natürlich "dran bleiben". Um möglichst viele Menschen in Osnabrück mit dem Bürgerbegehren zu erreichen, brauchen wir Unterstützung. Je mehr beim Unterschriftensammeln helfen, desto größer die Chance, dass wir unser Ziel erreichen. Wir bitten euch also:

  • Unterschreibt selber,

  • sammelt in eurem persönlichen Umfeld (Nachbarschaft, Freunde und Verwandte, auf der Arbeit, an der Uni und, und, und ...),

  • liket und teilt uns auf Facebook .

Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite https://bezahlbarer-wohnraum-osnabrueck.de/ und könnt die Unterschriftenliste herunterladen. Dort sind auch Sammelstellen genannt, wo ihr Infomaterial bekommen könnt.

Demonstration "Stoppt das Sterben im Mittelmeer"

Seebrücke Osnabrück - Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

Am kommenden Samstag zeigen wir Solidarität:

  • Wir protestieren gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung und fordern sichere Fluchtwege nach Europa!
  • Fluchtursachen bekämpfen ist richtig – Flüchtlinge dem Sterben ausliefern ist ein Verbrechen!

Samstag 11.08.2018 | 11:00 Uhr | Osnabrück
Auftakt: Bahnhofsvorplatz | anschließend Demonstration
12:30 Uhr Kundgebung Theatervorplatz


Bekennt Farbe!

Zeigt die Farbe der Rettungswesten Orange überall als Zeichen der grenzenlosen Solidarität mit Geflüchteten und der Seenotrettung. Tragt ein orangefarbenes Tuch, ein T-Shirt, eine Warnweste, Fahnen, Schilder, .....

Bitte Veranstaltung auf Facebook teilen www.facebook.com/events/508711982885979/

Veranstaltet von „Seebrücke Osnabrück“:
Refugee Law Clinic | Flüchtlingshilfe Rosenplatz | 50 aus Idomeni | Exil - Osnabrücker Zentrum für Geflüchtete | Attac | Griechenlandsolidarität

Unterstützt wird der Aufruf von: Caritasverband der Diözese Osnabrück, Bistum Osnabrück, Aktionszentrum Dritte Welt, HelpAge e.V., DGB, Diakonie Osnabrück, Osnabrücker Friedensinitiative,  NTFN (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge), terre des hommes, Solidarity City und in den nächsten Tagen sicherlich noch von vielen weiteren Organisationen….

Seenotrettung ist kein Verbrechen - erfolgreiche Aktionen in Osnabrück

Am 27./28.7. haben Aktive aus "50 aus Idomeni", Exil - Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge, Flüchtlingshilfe Rosenplatz, Griechenlandsolidarität und attac zusammen mit vielen Osnabrücker*innen gegen die Abschottungspolitik der EU gegenüber Flüchtlingen und insbesondere gegen das Sterbenlassen auf dem Mittelmeer und die Verhinderung der zivilen Seenotrettung protestiert.

Am Freitagabend berichtete Marcus Berger von "Sea-Watch" (deren Rettungsschiff in Malta festgehalten wird) über die Arbeit seiner Organisation - am Samstag gab es dann einen Infostand am Dom und einen Flashmob, an dem sich 150 bis 200 Menschen beteiligten. Die NOZ berichtete ausführlich: https://www.noz.de/video/38241/osnabruecker-innenstadt-was-hatte-es-mit-den-menschen-in-warnwesten-auf-sich.

Die beteiligten Organisationen wollen weitere Aktionen zu diesen Themen starten und laden Interessierte, die mitmachen wollen, zu einem Planungstreffen ein

Dienstag, 31. Juli um 19:00 Uhr im Gemeindesaal von St. Marien, An der Marienkirche 6-9

Seenotrettung ist kein Verbrechen

In den letzten Wochen sind hunderte von Flüchtlingen im Mittelmeer ertrunken. Zivile Rettungsorganisationen wurden massiv an ihrer Arbeit gehindert. Länder wie Italien und Malta weigerten sich, Schiffe mit Geretteten in ihre Häfen einlaufen und die Menschen an Land gehen zu lassen oder halten Rettungsschiffe in ihren Häfen fest. Sie verstoßen damit nicht nur gegen internationales Seerecht, sondern vor allem gegen alle Grundsätze elementarer Humanität. Die EU - und allen voran "Heimatminister" Seehofer - kennen scheinbar nur noch ein Ziel: Menschen in Not mit aller Macht davon abzuhalten, nach Europa zu gelangen.

Bundesweit haben dagegen dutzende Demonstrationen stattgefunden. In Osnabrück wird es am 27./28. Juli ebenfalls Aktionen geben.

Am 27.7. berichtet Marcus Berger von Sea-Watch (deren Schiff aktuell in Malta "an die Kette gelegt" worden ist) über die aktuelle Situation im Mittelmeer, die Rettungseinsätze seiner Organisation und über die Kriminalisierung ihrer Arbeit.
Freitag, 27.7. um 19:00 Uhr im Gemeindesaal von St. Marien (An der Marienkirche 11)

Am Samstag, 28.7. findet ein Infostand vor dem Dom statt, an dem unter anderem auch Spenden für Sea-Watch gesammelt werden. Beginn um 11:00 Uhr.

For the many, not the few - von Corbyn und Labour lernen?

By Sophie Brown [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

Während die Sozialdemokratie in vielen europäischen Ländern massiv an Unterstützung verloren hat, ist in Großbritannien genau das Gegenteil eingetreten. Seit der linke „Hinterbänkler“ Jeremy Corbyn zum Vorsitzenden gewählt wurde, erlebte die Labour-Partei einen ungeahnten Aufschwung. Bei den Unterhauswahlen 2017 holte sie  40 Prozent der Stimmen und gewann 400.000 neue Mitglieder.

Das alles gelang mit einem linken Reformprogramm, das mit der neoliberalen Politik, die auch Labour lange verfolgte, gebrochen hat. Und mit einer mobilisierenden Kampagne, die die Interessen und Wünsche der „einfachen Leute“ und der sozialen Bewegungen in Großbritannien in den Mittelpunkt stellte.

Steve Hudson hat als Aktivist der Momentum-Gruppe die Kampagne von Corbyn unterstützt. Er berichtet von den erstaunlichen Veränderungen in Labour und der politischen Landschaft Großbritanniens. Steve diskutiert mit uns die Frage: Lässt sich daraus auch für linke Parteien und Bewegungen hierzulande lernen?

Donnerstag, 21. Juni um 19:00 Uhr
Haus der Jugend, Große Gildewart 6-9, Kleiner Saal

 

Steuertricks von Amazon, Apple und Co. einen Riegel vorschieben!

Aktionstag am 26. Mai auch in Osnabrück

  • Samstag, 26. Mai, 11 bis 14 Uhr

  • Informationsstand am Löwenpudel, Domvorplatz, Osnabrück

Amazon, SAP, Apple, Starbucks: Pay your Tax! So lautet das Motto eines bundesweiten Aktionstages am 26. Mai, mit dem das globalisierungskritische Netzwerk Attac Druck gegen Steuertricks von Konzernen machen wird. Mit dabei ist auch die Attac-Ortsgruppe Osnabrück.

Um die Steuertricks multinationaler Konzerne zu bekämpfen, fordert Attac eine Gesamtkonzernsteuer mit Mindeststeuersätzen in der EU. Dabei werden nicht mehr Unternehmenstöchter einzeln betrachtet, sondern der global erzielte Gesamtgewinn eines Konzerns wird ermittelt. Dieser wird dann je nach wirtschaftlichen Aktivitäten auf die jeweiligen Länder aufgeteilt und entsprechend besteuert. Gewinnverschiebungen zwischen Konzerntöchtern wären damit zwecklos und hätten ein Ende.

Über einen wichtigen ersten Schritt entscheidet der EU-Rat am 28. Mai: Beim so genannten Country-by-Country-Reporting müssen Konzerne in öffentlich einsehbaren Länderberichten offenlegen, in welchen Staaten sie aktiv sind und wieviel Umsatz, Beschäftigte, Investitionen, Gewinne und Steuern in dem jeweiligen Land anfallen. Ausgerechnet die Bundesregierung wehrt sich gegen entsprechende Vorschläge des EU-Parlaments.

Weitere Informationen:

Attac auf der 1. Mai-Demo

Bei der diesjährigen 1. Mai-Demo des DGB haben wir die "Kampagne für bezahlbaren Wohnraum" vorgestellt, die im April gestartet ist. In einem breiten Bündnis wollen wir nach den Sommerferien einen Bürgerentscheid für die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft organisieren.

Ziel ist, dem Mangel an erschwinglichem Wohnraum und steigenden Mieten in Osnabrück entgegen zu wirken. Hier der Flyer, den wir am 1. Mai verteilt haben.

Attac Regionaltag am 28. April in Osnabrück

Am 28. April 2018 findet der Regionaltag für Niedersachsen und Bremen in Osnabrück, was bekanntlich direkt an der Grenze zu Nordrhein Westfalen liegt, weshalb Menschen aus der Region natürlich auch eingeladen sind.

Mehr Informationen direkt auf die Webseite zum Regionaltag mit der Anmeldung.

Attac Regionaltag Niedersachsen/Bremen in Osnabrück am 28. April 2018

  • Schwerpunkt: Ein anderes Europa ist möglich.
  • Aktion-Agrar: Essen ohne Amazon, konzernfrei, regional
    Bayer/Monsanto, Megafusion stoppen
  • Freihandelsabkommen: Welche Abkommen verhandelt die EU

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Concert Against Racism - 29. März in der Lagerhalle

mit "Strom & Wasser" und Diyaa Abbasi, Feras Jarir und ihrer Band "Sola"

Seit Jahren schon das Extremste, was gerade noch so unter der Rubrik „Liedermacher“ durchgeht, feuert Strom & Wasser die ultimative Mischung aus Punk und Poesie ab. Da werden nicht nur alle erdenklichen musikalischen Stile in einem irrwitzigen Mix aus Partygrooves und nachdenklichen Texten präsentiert, da wird auch die Brücke geschlagen zwischen kabarettistischem Ulk und gnadenloser Abrechnung mit einer Gesellschaft, in der Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wieder auf dem Vormarsch sind.

Diyaa Abbasi und Feras Jarir sind aus Syrien geflüchtet und leben in Osnabrück. Sie treten mit ihrer Band „Sola“ auf.

Donnerstag, 29. März 2018, 19:00 Uhr in der Lagerhalle (Saal), Rolandsmauer 26, Osnabrück

Eintritt 5,00 Euro - Einlass ab 18:30 Uhr

Präsentiert von Osnabrück ist bunt. Bündnis gegen Rassismus
im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" - Gefördert von der Stadt Osnabrück (Büro für Friedenskultur)

Veranstaltung auf Facebook: www.facebook.com/events/1748865901812751/

Attac Debatte #8 - Wohnungsnot in Osnabrück

Unstrittig ist, dass es in Osnabrück zu wenig preisgünstige Wohnungen gibt. In der Tendenz ist so bald keine Besserung zu erwarten. Im Gegenteil, bezahlbarer Wohnraum wird zu wenig gebaut und Wohnungen, die jetzt noch eine Mietpreisbindung haben, werden weniger. So wird es insbesondere für einkommensschwache Gesellschaftsschichten immer schwieriger, eine Wohnung in der Stadt zu finden.

Die Probleme am Osnabrücker Wohnungsmarkt sind sowohl in der lokalen Politik präsent, als auch bei den Sozialverbänden, die die Schwierigkeiten der Menschen bei der Wohnungssuche direkt erleben. Auch die Neue OZ berichtete kürzlich in einer mehrteiligen Serie. Die Frage, was gegen die zunehmende Wohnungsnot getan werden kann, beschäftigt immer mehr Bürger*innen.

Nach einer guten Diskussion dazu im letzten Jahr möchte Attac-Osnabrück den Faden nun wieder aufgreifen und wir laden deshalb am 15. Februar um 19:30 Uhr in die Lagerhalle ein (Raum 201). Wir wollen folgendes besprechen:

  • Wie ist die aktuelle Situation? Wir diskutieren untereinander und besprechen die Berichterstattung in der Presse.

  • Wie ist der aktuelle Stand der Diskussion im Stadtrat und im Stadtentwicklungsausschuss? Welche Vorstellungen haben die unterschiedlichen politischen Akteure? Hierzu, und natürlich auch zu Punkt eins, haben wir aus der Fraktion der Grünen Anke Jacobsen (sozialpolitische Sprecherin) und Volker Bajus (Ausschuss für Stadtentwicklung) eingeladen.

  • Die Stadt Osnabrück hat 2002 die städtische Wohnungsbaugesellschaft verkauft . Macht eine Kampagne Sinn, die die Neugründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft fordert? Wäre ein Bürgerbegehren ein geeignetes Mittel, um dafür Druck aufzubauen? Und ist es möglich, ein starkes lokales Bündnis zu gründen, dass der Forderung nach „bezahlbarem Wohnraum für alle Menschen“ Nachdruck verleiht?

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit viel Informationen und laden euch herzlich dazu ein.

Für Rückfragen wendet euch bitte an:
Stefan Wilker, stefan.wilker@gmx.de oder Klaus Schwietz, klaus.schwietz@gmx.de.

WINTER AUF LESBOS – GEFLÜCHTETE AUF GRIECHISCHEN INSELN BRAUCHEN HILFE

In den Flüchtlingscamps auf Lesbos, Chios und Samos herrschen unhaltbare Zustände. Wie im letzten Winter müssen Hunderte von Migranten weiter in einfachen Zelten vor überbelegten Aufnahmezentren leben. „Ärzte ohne Grenzen“ warnte, dass die harten Bedingungen und die Kälte eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit der Geflüchteten darstellen.

Mit einem symbolischen Zeltlager wollen wir am Nikolaiort auf die katastrophale Situation aufmerksam machen, Spenden für Hilfsprojekte auf den Inseln sammeln und über die Verantwortung der EU-Asylpolitik für die inhumanen Verhältnisse dort informieren.

Samstag, 27. Januar von 11:00 bis 18:00 Uhr am Nikolaiort

Veranstalter: Initiative "50 aus Idomeni" mit Unterstützung von attac, Solidarity City Osnabrück und anderen

"Wir haben es satt" - Agrarwende-Demo in Berlin

Am 20. Januar werden wieder viele Tausende für eine andere Landwirtschafts- und Ernährungspolitik auf die Straße gehen. Zum mittlerweile 8. Mal ruft ein breites Bündnis von Bäuerinnen und Bauern und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu Protesten im Zentrum von Berlin auf. Mehr Infos unter https://www.wir-haben-es-satt.de/ .

Im Fokus der Demonstration stehen 2018 gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung und ein Ende der landwirtschaftlichen Dumping-Exporte. Vom Hauptbahnhof geht es dieses Mal mit Kochtöpfen zur internationalen Agrarministerkonferenz, wo zum Auftakt der „Grünen Woche“ LandwirtschaftsministerInnen aus aller Welt zusammenkommen.

Eine gemeinsame Bahnreise wird von Greenpeace Osnabrück organisiert. Mehr Informationen dazu: Tobias Demircioglu (05401) 36 42 16, tobias.demircioglu@ok.de.

2. DEZEMBER – DEMONSTRATION GEGEN AFD-BUNDESPARTEITAG IN HANNOVER

Das „Bündnis gegen Rassismus“ ruft dazu auf, am 2. Dezember in Hannover gegen die AfD auf die Straße zu gehen.

Gemeinsame Bahnfahrt aus Osnabrück

Wir wollen in 5er-Gruppen mit dem Niedersachsenticket fahren. Verbindliche Anmeldung unter afd-demo@osnabrueck-alternativ.de – wir besorgen dann die Tickets. Treffpunkt 8:45 Uhr in der Bahnhofshalle. Abfahrt: 9:16 Uhr – Rückfahrt 17:09 Uhr.
Gerne weiterleiten und auf Facebook verbreiten ….

Aufruf und Info

attac debatte #7 Jamaika - Was da alles auf uns zukommt

Info- und Diskussionsabend
Donnerstag, 16. November um 19:30 Uhr in der Lagerhalle (Raum 201)

Nach den Bundestagswahlen, den Stimmverlusten von CDU und SPD und dem Gang der SPD in die Opposition, verhandeln nun die Union, die FDP und die Grünen über eine mögliche Regierungsbildung. Noch ist unklar, ob es tatsächlich zu einer "Jamaika-Koalition" kommt.

Am kommenden Donnerstag werden wir uns mit dem Stand der Verhandlungen beschäftigen. Anhand einiger Politikfelder (Steuern, Soziales, Klima, Migration) wollen wir uns anschauen, was von einer künftigen schwarz-gelb-grünen Regierung zu erwarten wäre und auf was sich die gesellschaftliche Linke und die sozialen Bewegungen in den nächsten Jahren einstellen müssen. Denn so viel ist jetzt schon klar: Kommt es zu Jamaika, wird es in vielen Bereichen eine Fortsetzung der neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte geben, die unseren Widerstand herausfordert.

Auf nach Bonn zu den Protesten rund um die Klimakonferenz

Die nächste Weltklimakonferenz (COP23) wird von den Fidschiinseln, einer Inselgruppe im Südpazifik ausgerichtet, deren sensibles Ökosystem durch den steigenden Meeresspiegel, veränderte Niederschlagsmengen und Sturmfluten massiv bedroht ist. Weil die Inselgruppe jedoch kaum Platz hat, um eine derart große Veranstaltung auszurichten, findet der Klimagipfel vom 6. bis 17. November in Bonn statt.

Globale Armut und Naturzerstörung solidarisch überwinden – Jenseits des Wachstumszwangs – dafür kämpfen wir als Attac. Deshalb rufen wir dazu auf, sich an den verschiedenen Protestaktionen rund um den COP23 zu beteiligen. 

Mehr

attac debatte #6 - UN-Klimakonferenz in Bonn und geplante Proteste

Info- und Diskussionsabend
Donnerstag, 21. September um 19:30 Uhr in der Lagerhalle (Raum 201)

2015 wurde in Paris auf der 21. UN-Klimakonferenz ein Abkommen geschlossen, das als Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel gefeiert wurde. Fast alle Staaten der Welt legten sich erstmals auf das Ziel fest, die Erderwärmung bis 2050 auf 2° C (besser noch 1,5° C) gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Anfang November 2017 findet in Bonn eine Folgekonferenz statt, die die bisherige Umsetzung des Abkommens bilanzieren soll. Tatsache ist, dass den vollmundigen Absichtserklärungen von Paris keine ausreichenden Taten gefolgt sind.

Auf unserem Treffen wollen wir uns inhaltlich mit dem Pariser Abkommen und dem aktuellen Stand der Umsetzung beschäftigen. Außerdem wollen wir diskutieren, was eigentlich passieren müsste, um den Klimawandel ernsthaft zu bekämpfen und woran es liegt, dass die notwendigen Maßnahmen nicht (ausreichend) ergriffen werden.

Zuguterletzt werden wir vorstellen, welche Aktionen im November anlässlich der Klimakonferenz geplant sind - und wie wir uns aus Osnabrück gemeinsam daran beteiligen können.

    Demo gegen G20-Gipfel in Hamburg

    Am 8. Juli gemeinsam mit der Bahn zur Demonstration gegen den G20-Gipfel

    Anfang Juli treffen sich die Staatschefs der 20 reichsten und mächtigsten Länder der Welt in Hamburg, darunter ausgemachte Autokraten und Despoten. Bei allen Unterschieden der politischen Systeme, die sie vertreten und trotz aller Interessenskonflikte, die sie untereinander haben - gemeinsam stehen sie für eine Weltordnung, in der Kriege, Umweltzerstörung und eine obszöne globale Ungleichheit an der Tagesordnung sind.

    Der G20-Gipfel bietet die Gelegenheit, zu zeigen, dass wir für eine andere Welt kämpfen: friedlich, solidarisch, sozial gerecht, demokratisch und ökologisch zukunftsfähig.

    Aktive aus verschiedenen Osnabrücker Organisationen fahren am Samstag, den 8. Juli gemeinsam per Bahn nach Hamburg. Und rufen euch dazu auf, sich uns anzuschließen.

    • Wir treffen uns um 6:00 Uhr vor dem Eingang des Hauptbahnhofs. Erkennungszeichen ist eine GEW-Fahne. Abfahrt ist um 6:34 Uhr.
    • Wir bilden Gruppen von bis zu fünf Menschen, die gemeinsam mit einem Niedersachsen-Ticket nach Hamburg fahren. Der Fahrpreis für Hin– und Rückfahrt beträgt dann pro Person 7,80 € (wenn weniger auf einem Ticket reisen, wird es etwas teurer).
    • Wer kann, sollte sich schon im Vorfeld mit Freund*innen zusammen tun und sich das Ticket besorgen. Für alle anderen stellen wir die Gruppen dann am Samstagmorgen zusammen. Dazu pünktlich da sein ....
    • Wann ihr zurück fahrt, regelt ihr in eurer Gruppe selber.

    Wer noch Fragen hat, kann sich an g20-osnabrueck@gmx.de wenden.

    Interview mit Thomas Eberhardt-Köster (Attac Düsseldorf) zu unseren G20 Protesten

    Thomas Eberhardt-Köster musste früh aufstehen heute, aber es hat sich gelohnt. Herausgekommen ist ein prima Interview im ZDF-Morgenmagazinzuunseren G20-Protestvorhaben. Eingeleitet wird der Beitrag mit Bildern von der Attac-Aktionsakademie vor vier Wochen in Hamburg.


    Schaut selbst: www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/zdf-morgenmagazin-clip-15-254.html


    Vielleicht macht der Beitrag ja dem einen oder der anderen Lust, vom 5. bis 8. Juli dabei zu sein in Hamburg

    Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich

    Einen "Grundkurs über die Notwendigkeit der Umverteilung" gibt der Ökonom, Wirtschaftsexperte und Sprecher der „Memorandumgruppe“ Prof. Dr. Heinz Bontrup von der Westfälischen Hochschule Recklinghausen am Dienstag, 20. Juni 2017 um 18:00 Uhr in der Aula der Universität (Schloss).

    Der Referatstitel, ein Gedichtsvers von Bertolt Brecht, bringt die Beziehung zwischen Armut und Reichtum auf den Punkt. „Seit vielen Jahren findet eine Umverteilung nach oben statt“, so Prof. Bontrup „und dies gilt es umzudrehen.“

    Dass eine andere Verteilung, entgegen dem politischen Mainstream, machbar und notwendig ist, zeigt der Wirtschaftsexperte in seinem „Grundkurs über die Notwendigkeit der Umverteilung“. Und dass eine gerechtere Verteilung keinesfalls gegen die „ökonomische Vernuft“ verstößt, sondern Vorteile für die gesamte Gesellschaft mit sich bringt, ist vielleicht eine Erkenntnis, die bestimmendes Thema im kommenden Bundestagswahlkampf werden sollte.

    Für die Bekämpfung von Armut, für den Erhalt und Ausbau des Sozialstaats, für mehr Bildung, für bezahlbaren Wohnraum und vieles mehr ist genug Geld da!

    Erfolgreiches Solidaritätsfest

    Für die Griechenlandsolidarität Osnabrück war es eine Premiere: zum ersten Mal seit dem Start vor zwei Jahren haben wir am 6. Mai ein Fest organisiert. Wir hatten gehofft, mit einem Mix aus Musik, griechischem Essen und politischen Informationen mehr Menschen zu erreichen als mit unseren herkömmlichen Veranstaltungen. Und tatsächlich war die Resonanz sehr gut, mit über hundert Besucher*innen hatte im Vorfeld niemand gerechnet. Das Publikum war bunt gemischt und besonders gefreut hat uns, dass auch viele Geflüchtete darunter waren.

    Das Kulturprogramm sorgte für die richtige Stimmung. Gitarrist Bassl Abdurrahman, der als Asylbewerber aus Syrien seit einem Jahr in Osnabrück lebt, war für die leiseren Töne zuständig, die Hallas Krisen Kompanie aus Münster spielte griechischen Rembetiko mit arabischen und kurdischen Anklängen und animierte zum Mitklatschen und einige auch zum Tanzen.

    Zwischendurch haben wir in kurzen Beiträgen die Projekte vorgestellt, für die wir Geld sammeln. Am Ende hatten wir durch Essens- und Getränkeverkauf sowie durch Dimitris hartnäckiges Spendeneintreiben 1000 Euro Plus in der Kasse, das wir – gerecht verteilt – an die Projekte weitergeben wollen.

    Keine Grundgesetzänderung und keine Privatisierung von Autobahnen

    Die Bundesregierung treibt mit Vehemenz die Autobahnprivatisierung voran. Schon am 18. Mai könnte die Entscheidung dazu im Bundestag fallen. Wir wollen auch in Osnabrück mit einer öffentlichen Aktion protestieren. Deshalb haben wir Rainer Spiering, MdB für die SPD, um einen Termin gebeten. Wir wollen ihn fragen, wie er persönlich abstimmen wird - und das mit Transparent, Fahnen und Protestplakaten begleiten. Geplant ist auch, die Presse einzuladen.

    Bitte schließt euch dieser kleinen aber wichtigen Aktion an und kommt zum Termin, der hoffentlich bald feststeht. Kontakt und weitere Informationen: klaus.schwietz@gmx.de

    Weitere Informationen:

    TiSA - Kapitulation vor Konzernen

    Kritische Analyse des Dienstleistungsabkommens TiSA

    Seit fünf Jahren verhandeln die EU und die USA mit etwa 20 Staaten streng geheim das Handelsabkommen für Dienstleistungen „TiSA“ (Trade in Services Agreement). Dieses Abkommen hat nicht weniger als die weltweite Liberalisierung und Privatisierung von Dienstleistungen zum Ziel.

    Hinter den Verhandlungen stehen die Interessen der führenden Dienstleistungskonzerne, die künftig möglichst ungehinderten Zugang auf die Märkte möglichst vieler Länder haben wollen.

    • Droht damit ein Ausverkauf unserer Daseinsvorsorge?
    • Werden alle Dienstleistungen jetzt zu „marktfähigen Produkten“?
    • Warum wird geheim verhandelt?

    Veranstaltung mit Thomas Fritz (Publizist und Freihandelsexperte)

    Donnerstag, 27. April 17 um 18:30 Uhr
    Erweiterungsgebäude der Universität - Raum 15/130
    Seminarstr. 20  (Nähe Schloss)

    Veranstalter: attac in Kooperation mit Kooperationsstelle Hochule und Gewerkschaften und ver.di Ortsverein Osnabrück

    Demonstration gegen AfD-Veranstaltung mit Beatrix von Storch

    Am Dienstag, den 18. April startet die AfD mal wieder einen Versuch, in Osnabrück eine öffentliche Veranstaltung zu organisieren.

    Zum Auftakt des Bundestagswahlkampfs haben sie Beatrix von Storch eingeladen (genau - jene Dame, die "notfalls" an der Grenze schon mal auf Flüchtlinge schießen lassen würde). Passenderweise soll das Ganze auf dem Rathausplatz stattfinden, direkt vor dem "Rathaus des Westfälischen Friedens".

    Das "Bündnis gegen Rassismus", in dem attac mitarbeitet, ruft zu einer Gegendemonstration auf. Die beginnt um 18:00 Uhr am Neumarkt und endet mit einer kurzen Kundgebung vor dem Theater. Danach wird man sehen, wie nah man an Frau Storch rangelassen wird, um ihr und der AfD zu zeigen, dass sie in Osnabrück nicht willkommen sind.

    Hier findet ihr den Aufruf des "Bündnis gegen Rassismus".

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