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Willkommen!

Freut uns, dass Du den Weg auf unsere Seite gefunden hast. Hier findest Du alle wichtigen Informationen zu Attac Osnabrück. Schau Dich einfach mal um!

Falls Du Interesse hast, uns und unsere Arbeit näher kennenzulernen, kommst Du am besten zu einem unserer Treffen - jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr in der Lagerhalle.


Nächstes attac-Treffen

Unser nächstes Treffen findet statt am ausnahmsweise bereits um 18 Uhr statt

Donnerstag, den 16.9. um 18:00 Uhr

in der Lagerhalle, Raum 201

Wenn Du teilnehmen möchtest oder Fragen hast, kannst Du Dich gerne an uns per E-Mail unter klaus.schwietz@gmx.de oder stefan.wilker@gmx.de wenden.


KLIMANEUTRALE STERNFAHRT ZUM FLUGHAFEN FMO AM 28.8.2021

Während Deutschland fassungslos auf das Schicksal der Opfer der jüngsten Flutkatastrophe blickt, sehen wir zeitgleich auf die Hitzewelle 2021, die in der Türkei, Griechenland, Italien – aber auch in Nordamerika historisches Ausmaß erreicht. Die Wissenschaft belegt, was wir alle bereits wissen – der Klimawandel hat einen nachweisbaren Anteil an den Extremwetterereignissen[1]. Gerade erreicht uns der alarmierende Bericht des Weltklimarats und mahnt zum Handeln [2].  
Noch ist eine Abmilderung der sich sichtbar zuspitzenden Klimakrise durch engagiertes und schnelles Handeln möglich. Dazu gehört auch die sofortige Verringerung der Emissionen im Flugverkehr. Eine Forderung, die insbesondere an unsere Kommunen geht. Die Politiker*Innen der Anteilskommunen des FMO aus Stadt- und Landkreis Osnabrück sowie Münster und dem Münsterland sind in der Verantwortung. Anstatt weiter öffentliche Gelder in der Subventionierung des FMO zu versenken, brauchen wir die sofortige Umleitung dieser Mittel in eine klimaneutrale und nachhaltige Mobilität. Der Zeitpunkt für eine grundsätzliche Richtungsänderung ist gekommen.

Stattdessen werden immer neue Unterstützungen für den FMO gefordert und gewährt. Es ist reiner Lobbyismus, auf Kosten von Klima und Zukunft. Dies wollen wir nicht hinnehmen. Beteiligt euch:

Nach einer klimaneutralen Sternfahrt mit dem Rad treffen sich am 28.8.2021 um 13:00 Uhr Flughafengegner*innen aus Osnabrück, Münster und dem Münsterland zu einer gemeinsamen Kundgebung am FMO. In Osnabrück fahren wir um 10:00 Uhr von der OsnabrückHalle los.

Kurz vor der Kommunalwahl in Osnabrück fordern wir die Anteilseigner auf,

  • umgehend Gespräche zum Ausstieg aus dem Flughafen aufzunehmen und
  • die schnellstmögliche sozial verträgliche Transformation des Flughafens Münster/Osnabrück zu beschließen.

Macht mit bei der Radtour und Kundgebung und verbreitet diesen Aufruf über eure Kanäle.

Mit freundlichen Grüßen, für das Aktionsbündnis „FMO-Ausstieg – jetzt“
Ruth Beckwermert, Stefan Wilker (Osnabrück)
Jürgen Blümer, Clemens Krause (Münster)

[1] https://de.scientists4future.org/die-flutkatastrophe-im-juli-2021-in-deutschland-und-die-klimakrise-pm/[2] https://www.forschung-und-lehre.de/weltklimarat-mahnt-zum-sofortigen-handeln-3916/


Bald ist es so weit: am 17. Juli startet die gemeinsame Aktionswoche von 30 Organisationen der Osnabrücker Zivilgesellschaft. Dabei sind Klima- und Umweltgruppen, Gewerkschaften und viele weitere Initiativen, die sich für eine solidarische, soziale, gerechte und ökologische Stadt einsetzen.

Zusammen haben wir ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt mit Diskussionsveranstaltungen, Filmen, Kunst- und Kulturveranstaltungen und Mitmachaktionen. Attac beteiligt sich mit einer Online-Veranstaltung zum Ausstieg aus dem Flughafen Münster Osnabrück (FMO).

Das ganze Programm mit über 20 Veranstaltungen findet ihr auf der Webseite "So geht Zukunft!" und auf diesem Flyer.

Besonders hinweisen möchten wir auf

  • die Eröffnungsveranstaltung am Samstag, 17. Juli von 10 bis 15 Uhr vor dem Theater, wo sich die Organisationen mit Infoständen präsentieren und sich auf euren Besuch und viele interessante Gespräche freuen
     
  • sowie auf die gemeinsame Kundgebung und Demonstration am Freitag, den 23. Juli am Willy-Brandt-Platz (Kundgebung ab 12:00 Uhr, Demonstration beginnt um 15:00 Uhr). Beteiligt euch - gern mit Plakaten und Transparenten mit euren Vorstellungen für ein lebenswertes Osnabrück.

Kundgebung und Demo zum Global Strike Day 19. März 2021

700 Teilnehmer*innen in Osnabrück zur Kundgebung und Demo der Fridays For Future im Rahmen des Global Strike Day. Das ist unter Corona-Bedingungen für Osnabrück schon klasse. Danke an alle und an die Fridays fürs organisieren.

Wir durften für das Bündnis „FMO-Ausstieg jetzt“ im Rahmen unserer Kampagne zur Mobilitätswende deutliche Kritik an der weiteren Subventionierung des Flughafen Münster-Osnabrück vortragen. Ausgerechnet die Osnabrücker SPD lehnte sich ja gerade besonders weit aus dem Fenster, weitere Steuergelder in den FMO zu stecken. Vom Treuschwur der SPD schrieb die NOZ. Wissen die eigentlich was im Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung, an dem die SPD ja irgendwie beteiligt gewesen sein muss, zu Verkehr im Allgemeinen steht? Zitat: „Im Vergleich zu 1990 müssen sich die Emissionen im Verkehr bis 2030 um 40 bis 42 Prozent verringern“. Und zum Flugverkehr im Besonderen: „Bahnfahren billiger, Kurzstreckenflüge teurer - ... Im Flugverkehr erhöht die Bundesregierung die Luftverkehrsabgabe im Jahr 2020 und verhindert Dumpingpreise“. Das geht natürlich nicht weit genug. Inlands- und Kurzstreckenflüge sind kurzfristig abzuschaffen, genau wie die Billigfliegerei zu Dumpingpreisen. Aber es zeigt doch, dass selbst in der Bundesregierung angekommen ist, dass Billigfliegerei und Kurzstrecken mit Klimaschutz unvereinbar sind.

Und es geht nicht nur um Kurzstrecken. Wir müssen insgesamt weniger fliegen. Die EU will bis 2050 die Emissionen von Treibhausgasen um 90% senken. Zurzeit lässt Deutschland die internationalen Flüge, abgehend aus Deutschland, aus der eigenen Klimabilanz raus. Bilanztricks, die irgendwann nicht mehr gehen werden. Die EU verlangt ebenfalls bereits jetzt einen Ausstieg aus Subventionen für Regionalflughäfen.

Die Perspektive für den FMO ist also düster und jedes Jahr in dem SPD, CDU und FDP verantwortungslos so weitermachen, als gäbe es keine Klimakrise und als wäre das Ende des FMO nicht längst besiegelt, ist eins zu viel und verschärft den Handlungsdruck in den kommenden Jahren. Wir brauchen die vergeudeten Steuermillionen dringend für den Ausbau einer alternativen Mobilität in der Region.

Abgesehen vom Schaden für das Klima sind die ständigen Subventionen für das Fliegen schlichtweg unsozial. Auch wenn die Deregulierung des Flugverkehrs in den letzten 20 Jahren zu einem Boom geführt hat, können sich doch große Teile der Bevölkerung Flüge niemals leisten. Dennoch bezahlen sie die Subventionen mit und werden wie alle an den bereits sichtbaren Folgen der Klimakrise leiden. Auch das sollte die Sozialdemokraten interessieren.


Für den Erhalt der Wagenburg an ihrem jetzigen Standort Am Hirtenhaus / Finkenhügel! 5. März 2021

Attac Osnabrück unterstützt die geplante Demonstration, am 9. März ab 14 Uhr (Treffpunkt 13:30), WabOS.

Zwar begrüßen wir Ankündigungen der Stadt, sich mit der WabOS einvernehmlich einigen zu wollen und die Erkenntnis, dass ein solches Wohnprojekt in der Stadt einen Platz haben soll und diese bereichert. Den von der Stadt geplanten Standortwechsel lehnen wir aber ab, denn der jetzige Standort ist mit dem Bau von weiteren Wohnungen am Finkenhügel vereinbar. Er soll als naturnahe Wohnform ohne Bodenversiegelung dort erhalten bleiben. Wir unterstützen das Anliegen der WabOS, dass sich die Stadt ihrem Wunsch nach Aufnahme weiterer Bewohner*innen auf dem genutzten Grundstück nicht verschließt.

Außerdem: Die gesamten weiteren Flächen am Finkenhügel sollten ausschließlich der neuen Wohnungsgesellschaft WIO zur Erstellung von bezahlbarem Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. In der Vergangenheit wurden von der Stadt immer wieder Baugebiete ausgewiesen und dabei die dringend notwendige dauerhafte Errichtung von qualitativ gutem Wohnraum, der für alle Menschen, insbesondere auch jene mit geringeren Einkommen, bezahlbar bleibt, vernachlässigt. Dies führte letztlich auch zum Bürgerentscheid vom Mai 2019, in dem fast 80% der Wähler*innen eine neue kommunale Wohnungsgesellschaft durchgesetzt haben und die zu Recht erwarten, dass nun endlich ausreichend bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.

Wir kritisieren die Planungen, einen Teil der Fläche für weitere Ein- und Zweifamilienhäuser zu nutzen sowie die dafür vorgesehene Vermarktung dieser Grundstücke zum Höchstpreis. Sämtliche Grundstücke, die sich im Eigentum unserer Stadt befinden, sollen grundsätzlich in kommunaler Hand bleiben. Für eine nachhaltige sozialpolitisch orientierte Wohnungspolitik ist es enorm wichtig, dass die Stadt Osnabrück ihren Grund und Boden in eigener Hand behält bzw. möglichst weitere Grundstücke erwirbt. Nur dadurch kann einer Überteuerung der Grundstückspreise effektiv entgegengewirkt und eine auf das Gemeinwohl ausgerichtete Stadtplanung umgesetzt werden.


DAS KOMMT NICHT VON AUSSEN Was haben Pandemien mit der Zerstörung von Ökosystemen zu tun?

Bild: Bannerdrop Osnabrück-Halle, GEGEN DIESE KATASTROPHE GIBT ES KEINEN IMPFSTOFF, Verein freier Menschen https://osnabrueck-alternativ.de/bannerdrop-stadthalle-bekennerinnenschreiben-gegen-diese-katastrophe-gibt-es-keinen-impfstoff/

Donnerstag 7. Januar, 19 Uhr, nur Online (Zoom – Die Daten für das Zoom-Meeting werden am 7.1.2021 hier bekannt gegeben)

Kathrin Hartmann über den Zusammenhang von zwei Krisen:

  • Die Zerstörung von Lebensraum und der damit einhergehende Biodiversitätsverlust
  • Pandemien, aktuell natürlich die Corona-Pandemie

Liegt es an der weltweit schwindenden Biodiversität, an Landübernutzung und Massentierhaltung, also am Kapitalismus?

Aus „der Freitag, Ausgabe 12/2020

Man hört und liest das derzeit häufig: das Coronavirus sei für Umwelt und Klima gut. Oder: esoterisches Geraune, dass „der Planet“ jetzt „zurückschlage“. Das ist nicht nur zynisch und menschenverachtend, schließlich werden bereits jetzt Erkrankte selektiert und sterben gelassen. Es ist falsch. Corona hat dieselbe strukturelle Ursache wie die ökologische und soziale Krise, zu der der Klimawandel, die Naturzerstörung wie die maroden Gesundheitssysteme gehören. Sie ist in der kapitalistischen Produktion und Ausbeutung der Natur zu suchen, in der imperialen Lebensweise der reichen Länder des Nordens, in der neoliberalen Ideologie.

Mehr als zwei Drittel der Erreger, die Epidemien wie Ebola, Zika oder die Vogelgrippe auslösten, stammen ursprünglich von Wildtieren, die in tropischen Regionen heimisch sind. Werden diese Lebensräume und intakte Öksysteme zerstört, „führt das zu einem Verlust der Artenvielfalt und verändert die Zusammensetzung der Säugetierpopulationen“, erklärt die Virologin Sandra Junglen, die an der Berliner Charité Viren erforscht, die noch keinen Kontakt zu Menschen hatten. „Weniger Artenvielfalt bedeutet mehr Tiere einer Art. Wenn mehr Tiere einer Art im selben Lebensraum vorkommen, können sich Infektionskrankheiten zwischen den Tieren einer Art besser verbreiten.“ Die verbliebenen Tiere verlagern außerdem ihre Lebensräume und nähern sich denen der Menschen an.

Verantwortlich für den Verlust der Biodiversität ist vor allem die massive Zerstörung der Wälder.[1]

Kathrin Hartmann, geboren 1972 in Ulm, studierte in Frankfurt/Main Kunstgeschichte, Philosophie und Skandinavistik. Nach einem Volontariat bei der »Frankfurter Rundschau« war sie dort Redakteurin für Nachrichten und Politik. Von 2006 bis 2009 arbeitete sie als Redakteurin bei »Neon«. 2009 erschien bei Blessing „Ende der Märchenstunde. Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt.“, 2012 erregte ihr Buch über die neue Armut – „Wir müssen leider draußen bleiben“ – großes Aufsehen. Kathrin Hartmann lebt und arbeitet in München.„Die grüne Lüge“ (2018) wurde sowohl als Film (zusammen mit Regisseur Werner Boote) wie auch als Buchveröffentlichung ein großer Erfolg. Kathrin Hartmann lebt und arbeitet in München. Sie schreibt regelmäßig für die „Süddeutsche Zeitung“, den „Freitag“ und die „Frankfurter Rundschau“. Zur Autorenseite.


[1] https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-kommt-nicht-von-aussen


GEMEINSAME FAHRRADTOUREN AUS MÜNSTER UND OSNABRÜCK ZUM FLUGAHAFEN MÜNSTER / OSNABRÜCK AM 5.12.2020 Pressemitteilung des regionalen Aktions-Bündnisses „FMO – Ausstieg jetzt!“

Klimaneutrale Sternfahrt zum Flughafen!

Am Samstag war der Flughafen Münster-Osnabrück das Ziel einer herbstlichen Fahrradtour für 50 AktivistInnen des regionalen Aktions-Bündnisses „FMO – Ausstieg jetzt“. In einer Sternfahrt trafen sich die KlimaschützerInnen aus Osnabrück, Münster und dem Münsterland, um vor Ort den Stopp des Betrieb des Regionalflughafens und alternative Nutzungskonzepte einzufordern

Bei sonnigem Herbstwetter wurde im Rahmen einer Kundgebung die Politik in die Pflicht genommen, endlich auf die Herausforderungen der neuen Zeit zu reagieren. Bereits seit Jahren ist der FMO nicht in der Lage, aus den roten Zahlen herauszukommen. Nun aber, unter dem Druck von Klimakrise, Pandemie und neuen EU-Richtlinien, ist ein Weiterbetrieb schlichtweg unvernünftig.

Mit Genugtuung nahmen die TeilnehmerInnen die Nachricht auf, dass die SPD in Warendorf den Flughafen nicht bedingungslos weiter finanzieren will. Auch die Ankündigung von Grünen Kommunalvertretern, Ausstiegskonzepte in die Debatte einzubringen, wurde als Erfolg des Aktions-Büdnisses bewertet.

„Der Vorschlag vom Dortmunder Flughafenbertreiber, den FMO für den Nachtflug zu nutzen, der in Dortmund verboten ist, kann man eigentlich in den Bereich ‚Realsatire‘ verbuchen‘, so Jürgen Blümer, einer der Redner auf der Veranstaltung am FMO. Blümer weißt darauf hin, dass der FMO nicht an eine Bahn-Infrastruktur angebunden ist und damit ein Flughafenverbund schon verkehrstechnisch scheitern muss: „Dieser Vorschlag ist ein Ausdruck der Verzweiflung der Flughafenbetreiber, da sie wissen, dass die Zeit der unrentablen Regionalflughäfen abgelaufen ist“.
Das Aktions-Bündnis plant, die anstehenden Entscheidungen zum FMO in den kommunalen Räten zu begleiten, um den Forderungen der Klimaschützer weiter Nachdruck zu verleihen.

„Wir werden dafür sorgen, dass die Debatte in der Öffentlichkeit geführt wird und alle Zahlen auf dem Tisch liegen“, skizziert Stefan Wilker aus Osnabrück das weitere Vorgehen der Klimaschützer. „Ein möglichst geräuschloses Durchwinken der jüngsten Zuschussforderungen des FMO darf es nicht geben, denn angesichts von Klimakrise und Pandemie steht zu viel auf dem Spiel.“

Kontakt für die Region Münster / Münsterland
Clemens Krause, E-Mail: krausec@protonmail.com
Jürgen Blümer, E-Mail: kontakt@energiewende-jetzt.org, Telefon: 0173-6775866 

Kontakt für die Region Osnabrück
Stefan Wilker, E-Mail: stefan.wilker@gmx.de, Telefon: 0541-5061479
Klaus Schwietz, E-Mail: klaus.schwietz@gmx.de, Telefon: 0152-53806824

Greven/Münster/Osnabrück, 6. Dezember 2020 

Weitere Informationen des Aktionsbündnisses „FMO-Ausstieg jetzt!“

– Überlick FMO Kennzahlen 2006 – 2019
https://osnabrueck-alternativ.de/fmo-kennzahlen-2006-2019/

– Aufruf
https://www.attac-netzwerk.de/osnabrueck/flughafen-muenster-osnabrueck-sozial-vertraeglich-abwickeln/regionales-aktions-buendnis-fmo-ausstieg-jetzt/%20

– Pressemitteilung
https://www.klimabuendnis-hamm.de/80-millionen-euro-wette-gegen-den-klimaschutz/

– Pressemitteilung Fridays For Future
 Pressemitteilung

 


Für bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV, für Ausbau von Bus & Bahn - Unterstützt die streikenden Busfahrer*innen

Freitag, 2.10. von 17:30 vor der Stadthalle, gemeinsame Verdi Solidaritäts-Fahrraddemo mit den Fridays For Future

Klimafreundliche Mobilität heißt, den Autoverkehr drastisch zu verringern. Um trotzdem mobil zu sein, brauchen wir mehr und besseren öffentlichen Nahverkehr, und dieser braucht ausreichend viele und gesunde Beschäftigte.

In den letzten Jahren haben sich die Arbeitsbedingungen im ÖPNV durch einen massiven Sparkurs aber immer mehr verschlechtert. Arbeitsverdichtung und -belastung, Krankheit und Personalmangel sind die Folgen. Deshalb kämpfen die Beschäftigten für eine Verbesserung ihrer Lage: In der Tarifrunde #tvn2020 verhandelt die Gewerkschaft Ver.di bundesweit die Arbeitsbedingungen von 87.000 Bus- und Bahnfahrer*innen neu.

Da die Arbeitgeber bisher mauern, kommt es am Dienstag zu Warnstreiks - auch in Osnabrück. Die Kolleg*innen von Osnabus, einer Tochter der Stadtwerke, freuen sich über eure Unterstützung. Besucht sie am Bahnhof.


Rausgeworfenes Geld und schlecht fürs Klima Flughafen Münster Osnabrück

Der Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) ist einer von14 Regionalflughäfen in Deutschland, die alle nur mit Steuergeldern am Leben gehalten werden können. Der kommunal geförderte Flugverkehr trägt zur Klimakrise bei und schädigt die Gesundheit von Mensch und
Natur. Er macht ökologisch und auch ökonomisch keinen Sinn und sollte zügig abgewickelt werden.

Glaubt man seinen Befürwortern, ist der Flughafen in Greven unverzichtbar für die regionale Wirtschaft - schaut man sich aber die Flugverbindungen an, geht es eigentlich nur um die Ziele München und Stuttgart, die insbesondere für die regionalen Zulieferer und Dienstleister der Automobilindustrie interessant sind. Alle anderen Verbindungen sind Urlaubsziele oder lassen sich, soweit im Inland gelegen, mit wenig mehr Reisezeit mit der Bahn erreichen (Berlin, Frankfurt).  Mehr lesen ....

Siehe auch: Nachnutzungsmöglichkeiten für Flughafen Münster-Osnabrück prüfen Mehr lesen....


ABSTAND HALTEN AUCH IM STRASSENVERKEHR! Fahrradaktion von attac und ADFC Osnabrück am 10. September

Seit Jahren nimmt die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer zu. Aktuell gibt es in Deutschland mehr als einen tödlich verlaufenden Fahrradunfall täglich, im Jahr 2018 waren es 445 mit steigender Tendenz.

Laut Verkehrsunfallstatistik 2019 der Polizeiinspektion Osnabrück gab es im Stadtgebiet letztes Jahr insgesamt 519 Verkehrsunfälle, an denen Fahrrad- und Pedelecfahrer beteiligt waren, 68 von ihnen verunglückten schwer, ein Unfall verlief tödlich. Im Jahr 2018 waren es insgesamt 486 Unfälle, von denen drei tödlich ausgingen. Am Dienstag, den 7. Juli 2020, ist eine Radfahrerin bei einem Unfall am Schlosswall ums Leben gekommen. Schon im Januar ist eine junge Fahrradfahrerin an der Pagenstecherstraße verstorben. Das entspricht bereits mehr tödlichen Fahrradunfällen als im Jahr 2019. Mehr lesen...


ENERGIEWENDE | VERKEHRSWENDE | AGRARWENDE – Fridays For Future und #AlleFürsKlima: Klimademo am 25.9.2020 und am 26.9.2020 KlimOS – Osnabrücks erste Klimamesse

Attac Osnabrück nimmt an der Demo teil und flyert für die Kampagne, den Flughafen Münster/Osnabrück sozial verträglich zu schließen, die wir gemeinsam mit Fridays for Future starten wollen.

An der Klimamesse sind wir mit einem Infostand auf dem Domvorplatz beteiligt. Themen sind:


Gemeinsam vor Ort für eine atomwaffenfreie Welt!

Seit dem 6. August 2020 stehen bundesweit ca. 300 Plakatwände mit der Aufschrift: „Hiroshima und Nagasaki mahnen - Für das UN-Atomwaffenverbot“ und nun auch an vier verschiedenen Standorten in Osnabrück.

Im Rahmen eines Pressetermins am 12. August vor Ort an der Sutthauser Straße 47 gedachten Vertreterinnen und Vertreter der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI), von Pax Christi im Bistum Osnabrück, der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstverweigerer und von Attac der vielen Opfer von Hiroshima und Nagasaki. Vor 75 Jahren wurden auf die beiden Städte die ersten Atombomben abgeworfen. Knapp 100.000 Menschen starben in den Explosionen, in den Monaten darauf waren mehr als 200.000 Menschen gestorben. Bis heute leiden Überlebende an den Spätfolgen. Mehr lesen...


PARK(ing) DAY 2020: GRÜNE Oasen statt Blechwüsten in Osnabrück

Am Freitag, 18. September findet in Osnabrück von 0 Uhr bis 24 Uhr der jährliche globale PARK(ing) DAY statt, bei dem Stellplätze für einen Tag in kleine Oasen inmitten der Stadt umgewandelt werden. 
Der PARK(ing) DAY in Osnabrück ist kostenlos und wird von der Stadtverwaltung wohlwollend toleriert. Bedingung ist nur, dass der fließende Verkehr nicht behindert wird und der Platz besenrein hinterlassen wird.
Mittlerweile haben sich Verdi, GRÜNE, Grüne Jugend, Jusos, Fridays for Future NABU und Attac zu einem Orga-Bündnis für den PARK(ing) Day zusammengeschlossen. Mehr zum ParkingDay...

Attac Osnabrück ist beteiligt und wird ab 16 Uhr einen Parkplatz in der Dielinger Strasse umwidmen. Kommt gerne vorbei.


Wir brauchen keine Rettungspakete für Klimakiller. NO #abfckpraemie

Keine Abwrackprämie!

Am Freitag, 29.5., um 14 Uhr, organisieren die Fridays For Future die vierte gemeinsame Protestveranstaltung in Folge.

Eine weitere Abwrackprämie ist unsozial und sie blockiert die Verkehrswende. „Um den Klimakollaps zu verhindern und gleichzeitig allen Menschen Mobilität zu ermöglichen, muss motorisierter Individualverkehr radikal verringert, Fuß und Radverkehr sowie das Angebot von Bus und Bahn schnell und umfassend ausgebaut und für alle erschwinglich werden“ (aus: AttacBasisText 57 „Klimagerechte Mobilität für alle“).


Fahrraddemo vor VW-Werkstor

Etwa 90 Aktive sind am Freitag zum VW-Werk im Fledder geradelt, um gegen die von Volkswagen und anderen Autokonzernen geforderten staatlichen Prämien für den Neukauf von PKWs zu protestieren.

Anfang Juni wird die Bundesregierung ein Konjunkturpaket beschließen, um die Wirtschaft nach dem Corona-Einbruch wieder anzukurbeln. Trotz massiver Kritik aus unterschiedlichen Richtungen sieht es so aus, dass die Autoindustrie mit ihren Forderungen bei der Regierung auf offene Ohren stoßen wird. Das ist fatal. Was jetzt angesagt wäre, sind massive Investitionen in die Verkehrswende und damit auch in den sozialen und ökologischen Umbau der Autobranche - und nicht die Subvention des motorisierten Individualverkehrs.

Am kommenden Freitag, 29. Mai wird es deshalb bundesweit Aktionen geben, um die Einführung der Abwrackprämie zu verhindern. Auch für Osnabrück laufen gerade die Planungen für weiteren Protest. Wir halten euch auf dem Laufenden ...


Wir brauchen keine Rettungspakete für Klimakiller

Gemeinsame Protestaktion von Fridays for Future und Attac Osnabrück. Samstag, 16. Mai 2020

Der Verkehr ist mit 17,8 Prozent der zweitgrößte Emittent von Treibhausgasen in Deutschland, der Straßenverkehr trägt mit 38 Prozent wesentlich zum Ausstoß von Stickoxiden bei. Ohne eine radikale Verkehrswende sind die Klimaziele von Paris niemals zu erreichen. Mehr lesen...


Film & Diskussion "Der marktgerechte Mensch"

Mit dem Siegeszug des Neoliberalismus haben prekäre Arbeitsverhältnisse zugenommen. Noch vor 20 Jahren waren in Deutschland knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es nur noch heute. Mehr lesen...


"J'veux du soleil" - Film über die Gelbwesten in Frankreich

13. Februar 2020 Links, rechts, militant, staatszerstörend, chaotisch – das Bild der »Gilets jaunes« in den Medien ist diffus, aber oft negativ. Jeder stellt die „Gelbwesten“ in eine andere Ecke. Die Verwirrung ist groß. Aber niemand kann die Geschichte glaubhafter erzählen als die Aktivist*innen selbst. Jetzt gibt es Gelegenheit, den Film zu sehen, in dem sich die Gelbwesten selbst portraitieren. Mehr lesen....
 


Gründung eines Klimanetzwerks für Osnabrück und Umgebung

Am 19.12. haben sich in der Lagerhalle über 60 Klimainteressierte erstmals getroffen, um über die Gründung eines lokalen Netzwerks für Klima- und Umweltschutz zu beraten. Viele Anwesende kamen auch als Vertreter*Innen für etwa 30 lokale Gruppen und Initiativen. Mehr lesen...


DEMO 18. JANUAR 2020 in Berlin. WIR HABEN AGRARINDUSTRIE SATT!

Für Informationen zur Demo auf das Banner klicken.

Wir haben die fatale Politik satt! – Agrarwende anpacken, Klima schützen!

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für insektenfreundliche Landschaften und globale Solidarität Mehr lesen....