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18. Februar 2022, 18 Uhr - München-Neuhausen, Neuhauser TRAFO:

„Zeit der Verleumder“

Dokumentarfilm von Dror Dayan und Susann Witt-Stahl. Deutschland 2021.
Mit Moshe Zuckermann, Rolf Becker, Esther Bejarano u.a.

„Der Rechtstrend in der westlichen Welt hat bizarre Erscheinungsformen. Linke werden als 'Nazis', jüdische Antifaschisten als 'Verräter' diffamiert“, hieß es in dem Aufruf zu einer Konferenz mit dem Titel „Zeit der Verleumder“ in Anlehnung an ein Gedicht des österreichischen Schriftstellers Erich Fried

Einmalige Vorführung des sehr aktuellen Dokumentarfilms mit anschließender Diskussion

Neuhauser TRAFO, Nymphenburger Str. 171 a,
Rückgebäude direkt am U-Bahnausstieg Rotkreuzplatz stadtauswärts
U1 Rotkreuzplatz, Tram 12, Bus 53 und 144

Aufgrund der Corona-Bestimmungen wird darum gebeten, sich schriftlich bei
elfi.padovan@gmx.de oder akramuc@t-online.de
anzumelden und den Impfpass mit Ausweis mitzubringen.

Statt Eintritt bitten wir um Spenden für die Finanzierung und Promotion des Films.

Veranstalter:
Salam Shalom Arbeitskreis Palästina-Israel e.V.    
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe     
Frauen in Schwarz

16. Januar 2022, 18:00 Uhr - Projekt Kritische Aufklärung:

Zweite Ausstrahlung des kompletten Films im Rahmen einer Sendung des 99ZUEINS-Podcasts, bzw. bei Instagramm

»Zeit der Verleumder«

Eine ideologiekritische Intervention
Dokumentarfilm von Dror Dayan und Susann Witt-Stahl () mit Moshe Zuckermann, Rolf Becker, Jackie Walker, Ali Abunimah, Moshé Machover, Judith Bernstein, Esther Bejarano (#) u.a.
(Deutschland 2021, 102 Minuten, Deutsch/Englisch mit Untertiteln)

»Der Rechtstrend in der westlichen Welt hat bizarre Erscheinungsformen. Linke werden als ›Nazis‹, jüdische Antifaschisten als ›Verräter‹ diffamiert«, hieß es in dem Aufruf zu einer Konferenz mit dem Titel »Zur Zeit der Verleumder« – in Anlehnung an ein Gedicht des österreichischen Schriftstellers Erich Fried. Am 10. Februar 2018 waren deutsche, israelische, palästinensische, britische und US-amerikanische Wissenschaftler, Publizisten, Künstler und politische Aktivisten in Berlin zusammengekommen und haben vor rund 250 Besuchern die ideologische Instrumentalisierung von Juden, dem Judentum und der jüdischen Katastrophe für die Legitimierung von rechter Machtpolitik, Antikommunismus, Geschichtsrevisionismus und (antimuslimischem) Rassismus analysiert. Eingeladen zu der Konferenz hatte das Projekt Kritische Aufklärung – ein Zusammenschluss für Ideologiekritik, der im Sommer 2017 von deutschen und israelischen Marxisten ins Leben gerufen worden war.)

Bereits Anfang der 1980er-Jahre hatte Erich Fried die Stigmatisierung jüdischer Linker als »rote Antisemiten« durch »Sprecher des Westens« angeklagt. Was seinerzeit mit wütenden Polemiken begann, ist heute zu einem Komplex aus Rufmordkampagnen und Sanktionen ausgewachsen, die aus den etablierten Parteien und der AfD, sogar von »Antisemitismusbeauftragten« der Bundes- und Landesregierungen, von christlichen Fundamentalisten, von neokonservativen »Antideutschen« und von »Antinationalen« initiiert oder gefördert und von etablierten Medien propagiert werden. Dabei wird selbst vor Opfern des Naziterrors nicht mehr haltgemacht (beispielsweise wurde die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano von einer »Antifagruppe« als Unterstützerin des »antisemitischen Vernichtungskampfs der Hamas« verleumdet)

Der Großteil der deutschen Linken schweigt bestenfalls zu diesem bedrohlichen Treiben und begeht damit einen Verrat, der unweigerlich einer Kapitulation vor dem deutschen Großmachtstreben, der bellizistischen Regimechange-Politik der NATO, der mörderischen Aggression gegen Flüchtlinge und andere Migranten gleichkommt und irrationale kulturkämpferische bis antisemitische Welterklärungsmodelle sowie Islamophobie fördert. »Nicht zuletzt«, so das Projekt Kritische Aufklärung, »sind die damit einhergehende Inflationierung des Antisemitismusvorwurfs und die Entleerung und Verdinglichung des kategorischen Imperativs ›Nie wieder!‹ untrügliche Zeichen der Auflösung linker Fundamentalopposition und der Errungenschaften des historischen Materialismus.«)

Der Film »Zeit der Verleumder« dokumentiert Höhepunkte und zentrale Thesen der Konferenz. Ergänzt werden die Szenen durch Interviews, umfangreiches Recherchematerial, Fotos und Videos, darunter auch unveröffentlichte Aufnahmen einer Lesung von Erich Fried aus dem Jahr 1988.
(#) Der Film ist Esther Bejarano gewidmet, die mit einer mahnenden Grußbotschaft mitgewirkt hat und am 10. Juli 2021 im Alter von 96 Jahren verstorben ist.

Veranstalter: Projekt Kritische Aufklärung

Youtube: Projekt Kritische Aufklärung
Facebook: Proekt Kjritische Aufklärung
Instagram: zeitderverleumder
Twitter: ZeitDerVerleumder

[ Trailer (bei YouTube) ] weitere Ausschnitte:
(Anti-)Deutsche Zustände:  www.youtube.com/watch?v=ke7RVKENjPU
Erich Fried: www.youtube.com/watch?v=ryJiuiBn69M&t=6s
Israel und die internationale Rechte: www.youtube.com/watch?v=IJ40gJaymgE
Nach der Premiere ist der Film nur auf Anfrage für weitere Aufführungen verfügbar.