20. Februar 2014 - Christine Buchholz:

Rede im Deutschen Bundestag:

Militärkooperation ist keine deutsch-französische Freundschaft

Heute wurde im Bundestag über den Antrag der Bundesregierung zur Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali abgestimmt. CDU/CSU, SPD und Grüne haben bis auf einzelne Abweichler geschlossen zugestimmt. Für die Linksfraktion habe ich unsere Ablehnung mit einer Rede begründet, in der ich auch auf den deutsch-französischen Gipfel vom vergangenen Mittwoch eingehe.

[ Rede ]

18. Februar 2014 - Christine Buchholz:

Auch die Bundeswehr bildet sich in Mali fort

[ Bericht über Reise nach Mali vom 5. bis 7. Februar 2014 ]

21. Februar 2013 - medico international, Thomas Gebauer:

In der Militärlogik

Das Scheitern der Militärmission in Afghanistan vor Augen hat sich in der deutschen Politik Ernüchterung breitgemacht. Erstmals werden Fehler eingestanden, erstmals zeigt sich eine Kultur der Niederlage: eine Voraussetzung, um aus dem Misserfolg wenigstens für künftige Situationen lernen zu können. Aber in die Hoffnung, dass das überfällige Umdenken wirklich stattfinden wird, mischen sich Zweifel, seitdem der Militäreinsatz in Mali begonnen hat.

[ vollständiger Kommentar ] [ Stimmen aus Mali ]

4. Februar 2013 - German Foreign Policy:

Eine lange Phase der Instabilität

Die Bundeswehr weitet ihre Beteiligung am Krieg in Mali aus und richtet einen festen Lufttransportstützpunkt im senegalesischen Dakar ein. Transall-Flieger der deutschen Luftwaffe werden über ihn die Truppen- und Materialtransporte für künftige Kämpfe im Norden Malis abwickeln. Berliner Regierungsberater sagen dem Land "eine lange Phase der Instabilität" voraus. Die islamistischen Milizen, die sich in den vergangenen Tagen aus Timbuktu, Gao und Kidal zurückgezogen hätten, würden vermutlich zu einer Art "Guerilla-Taktik" übergehen und den Krieg fortführen, heißt es in einer aktuellen Analyse der Stiftung Wissenschaft und Politik. Um die Spielräume der islamistischen Milizen in der Sahara zu beschränken, die nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes und dem Zusammenbruch staatlicher Strukturen in Süd-Libyen gewachsen sind, will die EU die Grenzabschottung in den Wüstenregionen Nordafrikas verstärken. Dafür sind EU-"Missionen" in Libyen und Niger geplant. In Berlin wird eine deutsche Beteiligung erwogen. Deutsche Unternehmen haben Interesse an der lukrativen Hochrüstung der Grenzanlagen.

[ vollständiger Artikel ]

28. Januar 2013 - Solidar-Werkstatt:

Brandstifter als Feuerwehr

Seit 11. Jänner interveniert eine französische Streitmacht im westafrikanischen Mali. Die politische und militärische Gemengelage in Mali ist komplex, eines kann aber mit Sicherheit ausgeschlossen werden: Dass dieser Militäreinsatz aus den „humanitären“ Motiven erfolgen, die derzeit der Öffentlichkeit vorgegaukelt werden. Vielmehr zeichnet sich ein Muster ab, das wir von vorangegangenen westlichen Interventionen kennen: Die Brandstifter rufen sich selbst als Feuerwehr - um mit Benzin zu löschen.

[ vollständiger Artikel ]

25. Januar 2013 - der Freitag, Sabine Kebir:

Ausschreiten der Kampfzone

Die Djihadisten betrachten die gesamte Sahara als Kriegsschauplatz und folgen einer Strategie der vernetzten Aktionen, bei denen sie keine Ländergrenzen kennen.

[ vollständiger Artikel ]

23. Januar 2013 - junge Welt, Gerd Bedszent:

Krieg im Wüstenstaat

Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich setzt in Mali Soldaten und schweres militärisches Gerät gegen islamistische Gruppierungen ein. Die Konfliktursachen werden ­verdrängt, die Interessen der Tuareg bleiben auf der Strecke.

[ vollständiger Artikel ]

14. Januar 2013 - junge Welt, Arnold Schölzel:

Koloniale Heuchler

Westen greift in den Mali-Krieg ein
Der Nachfolgekrieg des NATO-Angriffs auf Libyen geht in Mali in eine neue Etappe: Seit Freitag bomben und schießen französische Streitkräfte in dem Sahel-Staat, London hat seine Unterstützung angeboten, aus Washington kommen logistische und geheimdienstliche Unterstützung. Die drei Verbündeten, die den Libyen-Krieg inszenierten, wollen die Suppe auslöffeln, die sie selbst eingebrockt haben. Im Frühjahr 2011 führten sie den UN-Sicherheitsrat an der Nase herum, als sie die Errichtung einer Flugverbotszone in dem nordafrikanischen Land durchsetzten. Das kostete Zehntausenden Libyern das Leben. Die westlichen Kriegshelden bestreiten, auch nur einen Toten hinterlassen zu haben. So schön kann Krieg sein.

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4. Dezember 2012 - Frauen in Mali:

Frauen in Mali, sagt NEIN zum Stellvertreterkrieg!

[ Aufruf in Französisch ] [ Übersetzung ins Deutsche ]

NEUIGKEITEN

23.05. - Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr! mehr

02.10. - Fluchtursachen beseitigen, statt Asylrecht weiter zu beschneiden mehr

11.01. - Stellungnahme von attac Deutschland zum "Friedenswinter" mehr

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