Globaler Klimastreik der Fridays for future - Bewegung 20. Sept. 2019, 12:05 Uhr, Lorenzkirche

Alle fürs Klima: Zusammen auf die Straße!

 

Fridays for Future ruft am 20. September zum weltweit dritten globalen Klimastreik auf. Anders als bisher richtet sich der Aufruf nicht nur an Schüler*innen, Studierende und Azubis, sondern an alle Generationen, Umweltverbände, Sozialverbände, Vereine und auch Unternehmen. Wir unterstützen den Streik und rufen ebenfalls zur Beteiligung an den lokalen Aktionen auf.

Es wird immer heißer auf der Erde, doch die Klimapolitik der Staaten und Regierungen produziert nur heiße Luft. Der gesamte Aufruf von Attac Deutschland

Wir laden ein zur Beteiligung an der Demonstration, zu einem eindrucksvollen Protest gegen die Untätigkeit der Regierungen.

Start der Demo in Nürnberg: Freitag, 20. Sept. 2019, 12:05 Uhr vor der Lorenzkirche

Zur Vorbereitung treffen wir uns kurz vorher (11.45 Uhr) hinter der Lorenzkirche vor dem „Küchen Lösch“. Wir bringen leere Plakate mit, auf denen Ihr Eure Forderungen zum Klimaschutz schreiben könnt.


Gelbwesten-Bewegung in Frankreich, Veranstaltung 18.04.2019

Attac-Forum

Die Gelbwesten - Bewegung in Frankreich

mit

Willi Hajek, Marseille

Donnerstag, 18. April 2019, 19:00 Uhr

Nachbarschaftshaus Gostenhof, großer Saal
Adam-Klein-Str. 6, Nürnberg

 

Willi Hajek lebt in Marseille und hat von Anfang an aktiv bei den Aktionen der Gelben Westen, Marseille, mitgemacht. Er schreibt zum Thema Krisenproteste in Frankreich in verschiedenen linken Publikationen, u. a. im Express und im LabourNet. Seit den 80er Jahren ist er in der betriebsgewerkschaftlichen Opposition aktiv. Z.B. hat Willy Hajek bei Opel in Bochum in der Betriebsgruppe GoG („Gruppe oppositioneller Gewerkschafter“) mitgearbeitet.

 

Zu Beginn des Vortrages wurden Fotos gezeigt. Sichtbar wurde insbesondere die Gewalt, die von der Polizei gegenüber den Demonstranten ausgeübt wird. Der Referent erläuterte, dass sich z.T. auch die Wut der Demonstranten in gewalttätigen Handlungen äußert, die Gelb-Westen-Bewegung jedoch einen Ausweg aus der Gewaltspirale sucht und finden muss.

Zum Thema „Beeinflussung der Bewegung durch Rechte“ wurde aufgezeigt, dass solche Einflüsse zwar vorhanden, aber für die Bewegung nicht bestimmend sind. Der zentrale Unterschied ist vielmehr, dass die Rechten einen starken Staat fordern, die Bewe­gung der Gelbwesten mehr Demokratie, einen wirklichen Einfluss der Bürger*innen auf politische Entscheidungen.

Auslöser der Bewegung in Frankreich war die Verschlechterung von Lebensbedingungen durch neoliberalen Reformen (z.B. Rentenkürzung, Benzinsteuer, gleichzeitig Senkung der Steuern für die Reichen); öffentliche Dienstleistungen werden eingeschränkt und/oder teurer (z.B. öffentlicher Nahverkehr, Gesundheitsdienst­leistungen). Das Geld reicht oft kaum bis zum Monatsende. Die Gelbwestenbewegung ist jedoch nicht nur eine Bewegung der „Abgehängten“.  Z.B. gehörten viele Frauen, die an Streiks in der Psychiatrie (Normandie) beteiligt waren, zu den „gelbe Westen“.

An der Veranstaltung nahmen auch Gelbe Westen aus „Nürnberg / Altdorf “ teil. Sie verurteilten die Polizeigewalt in Frankreich und die Berichterstattung in den Medien bei uns. Es kam jedoch zu keiner Diskussion über ihren Organisationsansatz bzw. ihre Forderungen.

Abschließend wurden von Diskussionsteilnehmern die Ziele der Gelben Westen in Frankreich problematisiert. Gibt es politische Vorstellungen, die über eine Rücknahme aktueller neoliberaler „Reformen“, einem Rücktritt der Regierung Macron hinausweisen? Es gibt auch solche Ansätze, heute kann man jedoch noch nicht sagen, in welche Richtung sich die Bewegung weiterentwickeln wird. Es ist bereits ein großer Erfolg, dass Macron gezwungen wurde, einige „Reformen“ zurückzunehmen.

 

 Aus der Einladung zur Veranstaltung:

 Seit Herbst 2018: „Ras le bol“ „Wir haben die Schnauze voll!“

Die Gilets Jaunes („Gelbe Westen“) protestieren gegen die neoliberale Politik der Regierung Macron. Mit Demos an jedem Wochenende, mit fantasievollen Aktionen, Straßenblockaden, Besetzungen.

Auslöser war die Erhöhung der Kraftstoffsteuer – viele Französinnen und Franzosen sind auf das Auto angewiesen, etwa um zur Arbeit zu kommen. Macrons kurzzeitige Zugeständnisse haben die Proteste nicht gebremst. Deren Ursachen liegen tiefer. Seit Jahren werden Sozialleistungen gekürzt, staatliche Dienstleistungen abgebaut, Arbeitsbedingungen verschlechtert, etwa durch die schleichende Aushöhlung der 35-Stunden-Woche. Die Lebenshaltungskosten steigen, insbesondere auch die Kosten für die Wohnung. Immer mehr Menschen müssen kürzer treten, sparen, hoffen, dass das Geld irgendwie bis zum Monatsende reicht.
Gegen diese schleichende Verarmung gibt es schon lange Proteste, etwa von Gewerkschaften. Oft konnten Maßnahmen zwar verzögert, aber nicht wirklich verhindert werden.

Flyer

Plakat

Veranstaltung Deutsche Wohnen & Co enteignen 30.03.2019

Die AG Wohnen des Sozialforums Nürnberg lädt ein zur

 Infoveranstaltung zur Berliner Kampagne

Deutsche Wohnen & Co enteignen

 mit

Sigrid Melanchton

vom Berliner Bündnis „Deutsche Wohnen enteignen“

 

Samstag, 30. März 2019, 19:00 Uhr 
Nachbarschaftshaus Gostenhof  
Nürnberg, Adam-Klein-Straße 6

 

In Deutschlands Großstädten fehlen fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen. Die staatliche „Mietpreisbremse“ hat sich in der Praxis als nutzlos erwiesen. Von der staatlichen Förderung für Neubauten profitieren Wohnungsunternehmen und Investoren. Es wird jedoch kein preisgünstiger Wohnraum geschaffen. Mieten müssen über das „Wohngeld“ subventioniert werden. Öffentliche Gelder fließen so direkt in die Taschen der Vermieter.

Weiter

Attac Nürnberg arbeitet in der AG Wohnen mit.

Welt-Uni 2019: Digitalisierung – Nachhaltigkeit – Demokratie

 

Digitalisierung –
Chancen und Risiken
für Nachhaltigkeit und Demokratie

15./16. März. 2019, Gewerkschaftshaus, Kornmarkt 5-7, Nürnberg

Kurze Zusammenfassung der Vorträge:

Philip Kreißel, studiert Politikwissenschaft und Informatik, Mitarbeit als ehrenamtlicher Datenanalyst bei #ich bin hier, eine Initiative gegen „Hass im Netz“: Zunahme (02/17 – 02/18) von koordiniertem Hass durch lautstarke Minderheit; koordinierte rechtsextreme Accounts dominieren; einflussreiche Kampagnen, in rechtsextre­men Chats koordiniert; Mainstream-Medien griffen die Themen, aber nicht die Kampagnen auf. (Erst nach Flyer-Druck zustande gekommen).

Andreas Gebhard, re:publica, „Digitalisierung und Demokratie“: Politik ist noch nicht in der digitalen Realität angekommen. Z.B. wird bei „E-Gouvernement“ durch unkoordiniertes Vorgehen Geld verschwendet. Notwendig sei eine unvoreingenommene Bericht­erstattung, Transparenz („open Source“), Schutz vor Überwachung, Orte, an denen über digitale Themen gesprochen werden kann.

Dr. Sabine Langkau, Fraunhofer-Institut, „Digitalisierung: Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung“: Digitalisierung wird heute beschrieben mit den Stichworten Netzwerk, Robotic, Virtual Reality, Cloud, KI, Block Chain. Umweltauswirkungen der digitalen Industrie entstehen bei Rohstoffgewinnung, Transport, Produktion, Verpackung, Nutzung und Entsorgung. Zu lösen, gemeinsam mit sozialen Problemen über Bildung, Unternehmensverantwortung, Änderung des Konsumverhaltens, Anpassung des Werte-Systems, eine neue Selbstwahrnehmung.

Wie es sich in einer digitalisierten Welt gehört, gibt es Videos, Texte und eine digitale Mitschrift („Graphic Recording-Beiträge“) online: https://mission-learning.org/weltuni/

 

Aus der Einladung:
Attac Nürnberg beteiligt sich wieder an der Welt-Uni und lädt herzlich ein!

Wir sind mittendrin in der digitalen Revolution: Innovationen und Veränderungen auf allen Ebenen, viele Chancen, aber auch viele Gefahren.
Wie werden die rasanten technologischen Entwicklungen unseren Ressourcen – und Energieverbrauch verändern, was bedeutet das im Hinblick auf die ökologischen Folgen, Klimawandel, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen? Welche Chancen ergeben sich für eine sozial-ökologische Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaften sowohl im globalen Norden als auch im globalen Süden?
Wie kann Digitalisierung im Spannungsfeld von Überwachung und arabischer Frühling / Gelbwesten die Demokratieentwicklung in unserer Welt beeinflussen? Welche Chancen und Risiken ergeben sich angesichts von Informationsmonopolen, Big Data, social media, fake news, Wahlmanipulation und Konzernmacht für demokratische Mitbestimmung, Informationsvielfalt, Datensouveränität und eine offene Gesellschaft?

Wie können wir die Digitalisierung für mehr Demokratie nutzen und auch im Sinne der Nachhaltigkeit global gerecht gestalten, welche Perspektiven ergeben sich aus dem Globalen Süden? Welche Regeln brauchen wir? Wie können wir uns für eine demokratiefördernde und nachhaltige Digitalisierung einsetzen?

mit hochkarätigen Referent*innen:

  • Digitalisierung und Demokratie – Chancen und Risiken
    Andreas Gebhard, Geschäftsführer re:publica (derzeit größte Konferenz zu Internet und digitale Gesellschaft in Europa und neuerdings auch mit Konferenz in Accra, Ghana,  zu Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit), Unternehmensentwickler, Berlin

  • Digitalisierung – Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung
    Dr. Sabine Langkau, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Competence Center »Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme«, Karlsruhe
    Schwerpunkte: Bewertung der Nachhaltigkeit, insbesondere des Umweltnutzens, von innovativen Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Organisationsformen; Umweltauswirkungen und Kritikalitätsfragen des Rohstoffabbaus (insbesondere für Metalle, z. B. Seltene Erdelemente); Auswirkungen neuer Technologien auf die Rohstoffnachfrage

  • Digitalisierung und Afrika
    Dr. Julien Bobineau ist im International Office der Universität Würzburg für Hochschulkooperationen mit Afrika verantwortlich, Vorstandsmitglied im Forum Afrikazentrum der Universität Würzburg und im bayernweiten Bavarian Research Institute for African Studies.

Programm - Auszug:

Freitag, 15.03.2019
19:00Begrüßung, Einführung ins Thema
19:30Schlaglichter der Digitalisierung: Chancen + Risiken
Samstag, 16.03.2019
09:00Morgenimpuls
09:15Digitalisierung und Demokratie – Chancen und Risiken
Andreas Gebhard, Geschäftsführer re:publica
11:15Digitalisierung: Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung
Dr. Sabine Langkau, Fraunhofer Institut ISI, Karlsruhe
14:00Workshops (s. u. ausführl. Programm)
17:00Ende

 

 Flyer

Alle Infos zum Programm und auch die Möglichkeit sich online anzumelden unter

https://mission-einewelt.de/events/weltuni-digitalisierung-nachhaltigkeit-demokratie/

 

 

 

Gescheiterte Globalisierung, Veranstaltung 04. Dez. 2018

 

Mit neoliberaler Wirtschaftstheorie in die Sackgasse

Vortrag und Diskussion

 

 

Referenten: Heiner Flassbeck und Paul Steinhardt

 

Moderation: Alexander Jungkunz, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten

 

Termin:        Dienstag, 4. Dez. 2018, 19:00 Uhr

 

Ort:             Technische Hochschule Nürnberg GEORG SIMON OHM

                   Fakultät Sozialwissenschaften
                   Bahnhofstr. 90, Hörsaal BB.006
                   (neben Haltestelle Dürrenhof)

Eintritt frei!

 

Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung sind die Hebel des Neoliberalismus. Ein Konkurrenzkampf jeder gegen jeden fördert eine Ellenbogengesellschaft. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Ungerechtigkeiten und polarisierte Gesellschaften sind Ergebnisse einer jahrzehntelangen neoliberalen Politik. Die jüngsten Wahlergebnisse im Zentrum Europas alarmieren. Es wird immer offensichtlicher, dass die neoliberalen Versprechen nicht einzuhalten sind. Gemessen an diesen Ansprüchen wäre der Neoliberalismus gescheitert. Die Gewinne der Konzerne sprechen allerdings eine andere Sprache.

 

  • Warum ist der Wirtschaftsliberalismus unfähig, wirtschaftliche und politische Entwicklungen richtig zu deuten und Konzepte zu entwickeln?
  • Warum ist der „Arbeitsmarkt“ kein Markt?

Kann mehr Gerechtigkeit erreicht werden durch

  • Eine expansive Lohnpolitik?

  • Den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur (Ausbildung, Verkehr, Gesundheitswesen)?

  • Die Erhöhung von Sozialleistungen?

Oder führt das, wie von Vertretern der neoliberalen Wirtschaftstheorie behauptet, in eine Wirtschaftskrise?

Die Menschheit ist von ganz anderen Krisen bedroht:

 

  • Was ist nötig, um Umweltbelastungen, ökologische Schäden, Erderwärmung, Klimaveränderungen zu reduzieren, im Idealfall die Emissionswerte auf „Null“ zu setzen?

  • Kann sich ein starker Nationalstaat internationalen Gremien unterordnen, die die Eindämmung der weltweiten Schäden in der Natur überwachen?

  • Kann ein Nationalstaat multinationale Konzerne auf die Einhaltung internationaler Abkommen verpflichten?

  • Kann eine auf Gewinnmaximierung und beständiges Wachstum ausgerichtete Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, deren Produktionsweise über die Belastungsgrenzen der Natur hinausgeht, auf Dauer bestehen?

  • Weshalb können nicht alle Volkswirtschaften gleichzeitig wettbewerbsfähiger werden?


Diskutieren Sie mit uns die Vorschläge zu einer modernen Wirtschaftspolitik und der dafür notwendigen Rolle des Staates!

Flyer

Aktionstag CETA & Co stoppen! Für gerechten Welthandel

 
 
 

 

 

Eine Auswahl von Bildern der Aktion aus der Bildergalerie der Mission EineWelt

Ein Video der Aktion auf youtube

 

Das Netzwerk Gerechter Welthandel ruft in der Abschlusserklärung der Strategie- und Aktionskonferenz im Juni 2018 zu einem

 

                                                   dezentralen Aktionstag
    am 29. Sept. 2018

 

auf, um die Ratifizierung von CETA in den Parlamenten der EU-Mitgliedsländer zu verhindern.

Gerade vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen bietet sich an, den Druck auf die Entscheidungsträger*innen in Bundesrat und Bundestag zu erhöhen. „Ebenso müssen wir gegenüber der EU-Kommission und der Bundesregierung, dem EU-Parlament und dem Bundestag deutlich machen, dass wir die geplanten neuen neoliberalen Handelsabkommen wie JEFTA, EU-Mercosur, EU-Mexiko, die Abkommen mit afrikanischen Staaten (EPAs) und ein neues „TTIP light“ ablehnen.“ (aus der Abschlusserklärung)

 

Aufruf Bündnis für gerechten Welthandel Nürnberg

Aufruf Netzwerk Gerechter Welthandel zum Aktionstag

Zehn Forderungen zur Handelspolitik, Netzwerk Gerechter Welthandel

Weitere Informationen: XXX

 

 

In Nürnberg lädt das Bündnis für gerechten Welthandel ein zu einer Aktion

beim Brunnen in der Kaiserstraße/Ecke Fleischbrücke,

von 12 bis 14 Uhr.

Überschneidungen mit anderen Aktionen ließen sich leider nicht vermeiden.

 

TERMINE

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