Klaus Dörre: Neo-Sozialismus

oder: Acht Thesen zu einer überfälligen Diskussion

 

Vortrag und Diskussion
mit
Prof. Klaus Dörre (Uni Jena)

Donnerstag, 21.11.2019, 19:00 Uhr,
im Gewerkschaftshaus, 7. Stock,
Kornmarkt 5 - 7, Nürnberg.
 

Ein kurzer Überblick:
Dörres erste These behandelt den "größte(n) Fehler aller bislang existierenden sozialistischen Regime und Gesellschaften", die über kein wirksames Korrektiv verfügen, das der "Akkumulation politischer Macht" (Hannah Arendt) Grenzen setzen könnte.

Dieses Korrektiv sieht er in einer demokratisch verfassten Zivilgesellschaft, die auch die Freiheit haben muss, "sozialistische Projekte zu beenden und umzukehren", wenn die Unterstützung der Bevölkerungsmehrheit verloren geht (2. These).
Trotzdem hält Dörre an der neo-sozialistischen Option fest: Die ökonomisch - ökologische Zangenkrise habe eine gesellschaftliche Transformation in Gang gesetzt, die sich nur noch in ihrer Richtung beeinflussen ließe (4. These).

Da genüge es nicht, an Symptomen herumzudoktern, es seien Systemfehler zu korrigieren (6. These). Dazu brauche es gesellschaftliche Mehrheiten (7. These). Um die zu erreichen braucht es eine mit Emotionen und Leidenschaft betriebene Klassenpolitik(8. These).

Einladungsflyer mit Link zum Artikel
Eine Veranstaltung im Rahmen des Bildungsprogramms der GEW Nürnberg.
attac Nürnberg ist eingeladen, sich zu beteiligen!

Die EU in der Krise

Ursachen und wie kann die Gemeinschaft demokratischer gestaltet werden?

Podiumsdiskussion

Samstag 2. 11. 2019, Beginn 19:00 Uhr,

Künstlerhaus Glasbau 2. Stock,
Königstraße 93, 90402 Nürnberg

Einlass ab 18:30 Uhr, Eintritt frei

Veranstalter:
Medienladen e.V. in Kooperation mit Petra-Kelly-Stiftung

Auf dem Podium diskutieren:

Pierriette Herzberger-Fofana, Mitglied des Europaparlamentes, Grüne Erlangen
Ismail Ertug, Mitglied des Europaparlamentes, SPD Regensburg
Peter Olbort, Attac Nürnberg
Barbara Münzel, Pulse of Europe Nürnberg

Anschließend offene Diskussion

Die Europäische Union befindet sich in einer Krise. Großbritannien verlässt die EU, Griechenland und Italien sind überschuldet und osteuropäischen Staaten weigern sich Flüchtlinge aufzunehmen. Gegründet wurde die Gemeinschaft in den fünfziger Jahren als gemeinsamer Wirtschaftsraum zum Abbau von Handelsschranken. Durch das Zusammenwachsen sollten auch Kriege verhindert werden. Die EU umfasst 27 Staaten - ohne Großbritannien. Doch in vielen Ländern hat sich in der Bevölkerung eine EU-skeptische Stimmung verfestigt. EU kritische Parteien erzielen Zugewinne und stellen in einigen Staaten die Regierung.
Wo liegen die Gründe für die zunehmend negative Haltung der Bürgern/innen zur EU? Wo liegt die Macht in der EU, wer bestimmt die Politik? Der Europäische Rat, die EU Kommission oder das Parlament? Vor der letzten EU Parlamentswahl im Mai 2019 versprachen die Parteien eine Spitzenkandidatin oder Spitzenkandidat wird Kommissionspräsident. Nach der Wahl wurde Ursula von der Leyen hinter den Kulissen ausgemauschelt und inthronisiert – obwohl Frau von der Leyen bei der Europawahl nicht antrat.
Wie kann die Europäische Gemeinschaft demokratischer gestaltet werden? Wie kann Europa nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial und kulturell zusammenwachsen?
(Aus der Einladung des Veranstalters)

Attac - Forum

Vortrag und Diskussion mit

Dr. Werner Rügemer

Freitag, 18. Oktober 2019, 18:30 Uhr

Gewerkschaftshaus, Raum "Burgblick", Kornmarkt 5 – 7, Nürnberg

Eine Kooperationsveranstaltung von
ver.di Mittelfranken und attac Nürnberg

Große international tätige Finanzkonzerne sehen sich nicht nur als Geld- und Vermögensverwalter ihrer Kunden. Sie üben darüber hinaus weltweit aktiv Macht und Einfluss auf Finanzmärkte, die Realwirtschaft und die Politik aus. So ist z.B. Blackrock nicht nur auf dem US-Aktienmarkt dominant, sondern auch in Deutschland bei 20 von 30 DAX-Unternehmen größter Einzelaktionär. Große Finanzdienstleister sind aber häufig mit der Politik verwoben, … Flyer Plakat

Dr. Werner Rügemer. Publizist, Stadtführer, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac, Vorsitzender der aktion gegen arbeitsunrecht. Letzte Buchveröffentlichung: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts, Köln 2018. www.werner-ruegemer.de

Globaler Klimastreik der Fridays for future - Bewegung 20. Sept. 2019, 12:05 Uhr, Lorenzkirche

Alle fürs Klima: Zusammen auf die Straße!

 

Fridays for Future ruft am 20. September zum weltweit dritten globalen Klimastreik auf. Anders als bisher richtet sich der Aufruf nicht nur an Schüler*innen, Studierende und Azubis, sondern an alle Generationen, Umweltverbände, Sozialverbände, Vereine und auch Unternehmen. Wir unterstützen den Streik und rufen ebenfalls zur Beteiligung an den lokalen Aktionen auf.

Es wird immer heißer auf der Erde, doch die Klimapolitik der Staaten und Regierungen produziert nur heiße Luft. Der gesamte Aufruf von Attac Deutschland

Wir laden ein zur Beteiligung an der Demonstration, zu einem eindrucksvollen Protest gegen die Untätigkeit der Regierungen.

Start der Demo in Nürnberg: Freitag, 20. Sept. 2019, 12:05 Uhr vor der Lorenzkirche

Zur Vorbereitung treffen wir uns kurz vorher (11.45 Uhr) hinter der Lorenzkirche vor dem „Küchen Lösch“. Wir bringen leere Plakate mit, auf denen Ihr Eure Forderungen zum Klimaschutz schreiben könnt.


Welt-Uni 2019: Digitalisierung – Nachhaltigkeit – Demokratie

 

Digitalisierung –
Chancen und Risiken
für Nachhaltigkeit und Demokratie

15./16. März. 2019, Gewerkschaftshaus, Kornmarkt 5-7, Nürnberg

Kurze Zusammenfassung der Vorträge:

Philip Kreißel, studiert Politikwissenschaft und Informatik, Mitarbeit als ehrenamtlicher Datenanalyst bei #ich bin hier, eine Initiative gegen „Hass im Netz“: Zunahme (02/17 – 02/18) von koordiniertem Hass durch lautstarke Minderheit; koordinierte rechtsextreme Accounts dominieren; einflussreiche Kampagnen, in rechtsextre­men Chats koordiniert; Mainstream-Medien griffen die Themen, aber nicht die Kampagnen auf. (Erst nach Flyer-Druck zustande gekommen).

Andreas Gebhard, re:publica, „Digitalisierung und Demokratie“: Politik ist noch nicht in der digitalen Realität angekommen. Z.B. wird bei „E-Gouvernement“ durch unkoordiniertes Vorgehen Geld verschwendet. Notwendig sei eine unvoreingenommene Bericht­erstattung, Transparenz („open Source“), Schutz vor Überwachung, Orte, an denen über digitale Themen gesprochen werden kann.

Dr. Sabine Langkau, Fraunhofer-Institut, „Digitalisierung: Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung“: Digitalisierung wird heute beschrieben mit den Stichworten Netzwerk, Robotic, Virtual Reality, Cloud, KI, Block Chain. Umweltauswirkungen der digitalen Industrie entstehen bei Rohstoffgewinnung, Transport, Produktion, Verpackung, Nutzung und Entsorgung. Zu lösen, gemeinsam mit sozialen Problemen über Bildung, Unternehmensverantwortung, Änderung des Konsumverhaltens, Anpassung des Werte-Systems, eine neue Selbstwahrnehmung.

Wie es sich in einer digitalisierten Welt gehört, gibt es Videos, Texte und eine digitale Mitschrift („Graphic Recording-Beiträge“) online: https://mission-learning.org/weltuni/

 

Aus der Einladung:
Attac Nürnberg beteiligt sich wieder an der Welt-Uni und lädt herzlich ein!

Wir sind mittendrin in der digitalen Revolution: Innovationen und Veränderungen auf allen Ebenen, viele Chancen, aber auch viele Gefahren.
Wie werden die rasanten technologischen Entwicklungen unseren Ressourcen – und Energieverbrauch verändern, was bedeutet das im Hinblick auf die ökologischen Folgen, Klimawandel, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen? Welche Chancen ergeben sich für eine sozial-ökologische Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaften sowohl im globalen Norden als auch im globalen Süden?
Wie kann Digitalisierung im Spannungsfeld von Überwachung und arabischer Frühling / Gelbwesten die Demokratieentwicklung in unserer Welt beeinflussen? Welche Chancen und Risiken ergeben sich angesichts von Informationsmonopolen, Big Data, social media, fake news, Wahlmanipulation und Konzernmacht für demokratische Mitbestimmung, Informationsvielfalt, Datensouveränität und eine offene Gesellschaft?

Wie können wir die Digitalisierung für mehr Demokratie nutzen und auch im Sinne der Nachhaltigkeit global gerecht gestalten, welche Perspektiven ergeben sich aus dem Globalen Süden? Welche Regeln brauchen wir? Wie können wir uns für eine demokratiefördernde und nachhaltige Digitalisierung einsetzen?

mit hochkarätigen Referent*innen:

  • Digitalisierung und Demokratie – Chancen und Risiken
    Andreas Gebhard, Geschäftsführer re:publica (derzeit größte Konferenz zu Internet und digitale Gesellschaft in Europa und neuerdings auch mit Konferenz in Accra, Ghana,  zu Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit), Unternehmensentwickler, Berlin

  • Digitalisierung – Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung
    Dr. Sabine Langkau, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Competence Center »Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme«, Karlsruhe
    Schwerpunkte: Bewertung der Nachhaltigkeit, insbesondere des Umweltnutzens, von innovativen Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Organisationsformen; Umweltauswirkungen und Kritikalitätsfragen des Rohstoffabbaus (insbesondere für Metalle, z. B. Seltene Erdelemente); Auswirkungen neuer Technologien auf die Rohstoffnachfrage

  • Digitalisierung und Afrika
    Dr. Julien Bobineau ist im International Office der Universität Würzburg für Hochschulkooperationen mit Afrika verantwortlich, Vorstandsmitglied im Forum Afrikazentrum der Universität Würzburg und im bayernweiten Bavarian Research Institute for African Studies.

Programm - Auszug:

Freitag, 15.03.2019
19:00Begrüßung, Einführung ins Thema
19:30Schlaglichter der Digitalisierung: Chancen + Risiken
Samstag, 16.03.2019
09:00Morgenimpuls
09:15Digitalisierung und Demokratie – Chancen und Risiken
Andreas Gebhard, Geschäftsführer re:publica
11:15Digitalisierung: Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung
Dr. Sabine Langkau, Fraunhofer Institut ISI, Karlsruhe
14:00Workshops (s. u. ausführl. Programm)
17:00Ende

 

 Flyer

Alle Infos zum Programm und auch die Möglichkeit sich online anzumelden unter

https://mission-einewelt.de/events/weltuni-digitalisierung-nachhaltigkeit-demokratie/

 

 

Gescheiterte Globalisierung, Veranstaltung 04. Dez. 2018

 

Mit neoliberaler Wirtschaftstheorie in die Sackgasse

Vortrag und Diskussion

 

 

Referenten: Heiner Flassbeck und Paul Steinhardt

 

Moderation: Alexander Jungkunz, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten

 

Termin:        Dienstag, 4. Dez. 2018, 19:00 Uhr

 

Ort:             Technische Hochschule Nürnberg GEORG SIMON OHM

                   Fakultät Sozialwissenschaften
                   Bahnhofstr. 90, Hörsaal BB.006
                   (neben Haltestelle Dürrenhof)

Eintritt frei!

 

Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung sind die Hebel des Neoliberalismus. Ein Konkurrenzkampf jeder gegen jeden fördert eine Ellenbogengesellschaft. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Ungerechtigkeiten und polarisierte Gesellschaften sind Ergebnisse einer jahrzehntelangen neoliberalen Politik. Die jüngsten Wahlergebnisse im Zentrum Europas alarmieren. Es wird immer offensichtlicher, dass die neoliberalen Versprechen nicht einzuhalten sind. Gemessen an diesen Ansprüchen wäre der Neoliberalismus gescheitert. Die Gewinne der Konzerne sprechen allerdings eine andere Sprache.

 

  • Warum ist der Wirtschaftsliberalismus unfähig, wirtschaftliche und politische Entwicklungen richtig zu deuten und Konzepte zu entwickeln?
  • Warum ist der „Arbeitsmarkt“ kein Markt?

Kann mehr Gerechtigkeit erreicht werden durch

  • Eine expansive Lohnpolitik?

  • Den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur (Ausbildung, Verkehr, Gesundheitswesen)?

  • Die Erhöhung von Sozialleistungen?

Oder führt das, wie von Vertretern der neoliberalen Wirtschaftstheorie behauptet, in eine Wirtschaftskrise?

Die Menschheit ist von ganz anderen Krisen bedroht:

 

  • Was ist nötig, um Umweltbelastungen, ökologische Schäden, Erderwärmung, Klimaveränderungen zu reduzieren, im Idealfall die Emissionswerte auf „Null“ zu setzen?

  • Kann sich ein starker Nationalstaat internationalen Gremien unterordnen, die die Eindämmung der weltweiten Schäden in der Natur überwachen?

  • Kann ein Nationalstaat multinationale Konzerne auf die Einhaltung internationaler Abkommen verpflichten?

  • Kann eine auf Gewinnmaximierung und beständiges Wachstum ausgerichtete Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, deren Produktionsweise über die Belastungsgrenzen der Natur hinausgeht, auf Dauer bestehen?

  • Weshalb können nicht alle Volkswirtschaften gleichzeitig wettbewerbsfähiger werden?


Diskutieren Sie mit uns die Vorschläge zu einer modernen Wirtschaftspolitik und der dafür notwendigen Rolle des Staates!

Flyer

Aktionstag CETA & Co stoppen! Für gerechten Welthandel

 
 
 

 

 

Eine Auswahl von Bildern der Aktion aus der Bildergalerie der Mission EineWelt

Ein Video der Aktion auf youtube

 

Das Netzwerk Gerechter Welthandel ruft in der Abschlusserklärung der Strategie- und Aktionskonferenz im Juni 2018 zu einem

 

                                                   dezentralen Aktionstag
    am 29. Sept. 2018

 

auf, um die Ratifizierung von CETA in den Parlamenten der EU-Mitgliedsländer zu verhindern.

Gerade vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen bietet sich an, den Druck auf die Entscheidungsträger*innen in Bundesrat und Bundestag zu erhöhen. „Ebenso müssen wir gegenüber der EU-Kommission und der Bundesregierung, dem EU-Parlament und dem Bundestag deutlich machen, dass wir die geplanten neuen neoliberalen Handelsabkommen wie JEFTA, EU-Mercosur, EU-Mexiko, die Abkommen mit afrikanischen Staaten (EPAs) und ein neues „TTIP light“ ablehnen.“ (aus der Abschlusserklärung)

 

Aufruf Bündnis für gerechten Welthandel Nürnberg

Aufruf Netzwerk Gerechter Welthandel zum Aktionstag

Zehn Forderungen zur Handelspolitik, Netzwerk Gerechter Welthandel

Weitere Informationen: XXX

 

 

In Nürnberg lädt das Bündnis für gerechten Welthandel ein zu einer Aktion

beim Brunnen in der Kaiserstraße/Ecke Fleischbrücke,

von 12 bis 14 Uhr.

Überschneidungen mit anderen Aktionen ließen sich leider nicht vermeiden.

 

TERMINE

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