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Ostermarsch 2021 - Mitmach-Aktionen

Die neu gegründete „Friedensinitiative Kirchheim u. Teck“ (FIN.K), der auch die attac Regionalgruppe Kirchheim/Teck u.U. angehört, hat bei ihrer Besprechung am 23. März beschlossen: „Der für Samstag, 27. März 2021 geplante Mittmach-Aktionsstands für Frieden und Abrüstung vor dem Kirchheimer Rathaus wird nicht stattfinden, weil wir Mitmach-Aktionen derzeit wegen der Corona-Lage nicht für machbar halten.“  FIN.K ruft deshalb auch nicht zum Ostermarsch am Samstag, 3. April 2021 in Stuttgart auf. Es bleibt allen selbst überlassen, am Ostermarsch – falls er stattfinden sollte – teilzunehmen: www.friedenskooperative.de/aktuelles/...

Alternativ bietet FIN.K folgende Mitmach-Aktionen an:
Aktion: „Wir zeigen Flagge für den Frieden“

FIN.K schlägt vor wie schon 2020 über Ostern „Flagge für den Frieden" zu zeigen. Das kann dadurch geschehen, dass Balkone und Fenster mit Friedenszeichen (Fahnen, Transparente, Slogans, Kinderzeichnungen etc.) zu sichtbaren „Bekenntnissen für/Forderungen zum Frieden“ genutzt werden. Diese sichtbaren Zeichen können auch fotografiert und virtuell geteilt werden: Das Netzwerk Friedenskooperative stellt dazu – wie schon 2020 - die zentrale Aktionswebsite www.ostermarsch.de zur Verfügung. Es ist aber auch Möglich auf Facebook, Instagram  und weiteren sozialen Netzwerken Flagge zu zeigen.

Vorgefertigte Slogans/Forderung im A-4-Format liegen ab Freitag, 26.3.2021 an folgenden Stellen in der Stadt bereit zum mitnehmen:

  • Katholische Kirche St. Ulrich: Neben der Kirche ist ein nicht zu übersehendes Zelt aufgebaut. In diesem Tag und Nach frei zugänglichen Zelt sind in Material-Ständern diverse Materialien ausgelegt, u.a. auch die Ostermarsch-Slogans 2021.
  • Martinskirche: Dort liegen die Materialien gut sichtbar auf dem „Schriften-Tisch“ in der Nähe des Süd-Eingangs (geöffnet i.d.R. von 9.00 bis 16.00 Uhr).
  • Buchhandlung Schöllkopf (Alleenstraße 3): Auch dort liegen – zu den Öffnungszeiten der Buchhandlung schoellkopf-buch.de - Materialien zur Abholung bereit.

Aktion „Wir treffen uns am Karsamstag um fünf vor 12 (11.55 Uhr) zum Friedensgespräch im Netz“

Parallel zum Ostermarsch in Stuttgart treffen lädt FIN.K am Karsamstag (3. April 2021) zu einem Friedensgespräch Online ein. Bei diesem Friedensgespräch besteht unter anderem das Angebot, mit Aktiven der neu gestarteten „Friedensinitiative Kirchheim“ (FIN.K) unverbindlich ins Gespräch zu kommen. Niemand muss dabei befürchten, gleich zu weiteren Aktivitäten vereinnahmt zu werden. Vielmehr kann – wenn die beim Gespräch Anwesenden daran interessiert sind – über die geplanten Schwerpunkte/Themen informieren und – wenn es gewünscht wird – über mögliche Aktivitäten in einer hoffentlich corona-frei(er)en Zukunft gesprochen werden.

Interessierte sind herzlich eingeladen, mal kurz – oder auch länger - vorbeizuschauen – und dann länger zu bleiben oder sich auch wieder – völlig zwanglos – sich schnell zu verabschieden, wenn andere Verpflichtungen anstehen.

Der Einwahl-Link lautet: https://us02web.zoom.us/j/86382685346?pwd=QWd0L0J3MWJ0N1Z0UWxmQlN5bnVTQT09
Meeting-ID: 863 8268 5346 - Kenncode: 400931

Ein Bürger*innenrat „Klima“ und ein Aktionsplan zur Klimaneutralität für Kirchheim?! Infoveranstaltung der attac-Regionalgruppe Kirchheim und Umgebung am Klimastreiktag

Was sind neben der Pandemie-Krise derzeit die beiden drängendsten Themenfelder, die es politisch zu lösen gilt, global und kommunal: Zunächst muss mit allen erdenklichen Anstrengungen auf allen Ebenen gegen den anstehenden Klimawandel angekämpft werden. Unsere Welt, wie wir sie kennen, droht dadurch kurzfristig eine andere zu werden. Wir alle müssen umgehend handeln! Und unsere Demokratie steht unter Druck. Viele Bürger fühlen sich nicht mehr gehört oder repräsentiert. Das Potential an Unzufriedenen wächst. Es müssen Mittel gesucht werden, um sie wieder in das demokratische Miteinander einzubinden.

Und für beide Themen, so die attac-Ortsgruppe, könnte es einen guten Ansatz und eine ideale Verknüpfung geben. Denn Kirchheim unter Teck hat sein volles Potential an Maßnahmen zur Abwendung des gefährlichen Klimawandels noch lange nicht ausgeschöpft. Deshalb könnte die Forderung sein, für Kirchheim einen Aktionsplan zur Klimaneutralität zu erarbeiten. Und zwar unter Beteiligung und im Dialog mit Kirchheimer Bürgerinnen und Bürgern.
Dazu könnte ein losbasierter Bürger*innenrat einberufen werden. Organisierte, losbasierte Bürger*innenräte wurden bereits andernorts mit Erfolg durchgeführt. Zuletzt hat erfolgreich ein Bürgerrat unter Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble zu Empfehlungen für "Deutschlands Rolle in der Welt" getagt. Und in Stuttgart wird derzeit ein Einwohnerantrag zur Einsetzung eines solchen zum Thema Klima vorbereitet. Es kann ein ausgezeichnetes Mittel sein, zu guten Meinungsbildungen zu gelangen, die politischen Entscheidungsträger zu beraten, zu einer besseren Politik zu führen und Vertrauen in die Demokratie zu schaffen (Bericht der OECD zu Bürgerräten).

Die Regionalgruppe Kirchheim und Umgebung von attac hatte hierzu einen ersten Input gegeben und am am globalen Klimastreiktag am -Freitag, dem 19. März 2021 eine Informations- und Diskussionsrunde zu diesem Thema veranstaltet. Dabei waren VertreterInnen von der Initiative zum Bürger*innenrat Stuttgart und haben grundsätzliches zum Sinn und Inhalt eines Bürger*Innenrates sowie Spezielles zum Thema Klima erläutert und auch von den bisherigen Aktivitäten hierzu in Stuttgart berichtet. Anschließend wurde diskutiert, ob dies aufgrund der aktuellen Beschlusslage im Gemeinderat Kirchheim hier sinnvoll sein könnte und ggf. durch Interessierte und verschiedenen Organisationen  ein Anlauf genommen werden soll, das Projekt auch hier in Kirchheim auf den Weg zu bringen und einen entsprechenden Einwohner*innen-Antrag zu stellen. Intern wird nun das weitere Vorgehen diskutiert.

Beispiel Bürger*innenrat Klima Stuttgart: https://buergerinnenratklimastuttgart.de/

Ein guter Artikel dazu aus dem "KATAPULT"-Magazin: https://katapult-magazin.de/de/artikel/artikel/fulltext/ploetzlich-politiker/

 

Quelle: "KATAPULT"-Magazin

attac Regionalgruppe Kirchheim und Umgebung

 

 

 

 

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 NÄCHSTE TERMINE: 

- Nächstes Attac-Treffen:

  Vorläufig finden Corona-bedingt keine persönlichen Treffen statt.

 

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 Wir unterstützen das Forum 2030 - Bündnis für eine lebenswerte Zukunft

 Näheres unten.
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attac-ORTSTRUPPE Kirchheim und Umgebung -
WER SIND WIR, WAS MACHEN WIR?

In Kirchheim wurde eine neue politische Gruppe aus der Taufe gehoben werden:
Seit 2017 gibt es eine eine attac-Ortsgruppe Kirchheim und Umgebung.

attac setzt sich ein für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltwirtschaftsordnung. 

Und vielleicht könntest Du Dir ja auch vorstellen, bei uns mitzumachen.
Oder Dich zumindest in einem ersten Schritt über attac zu informieren.
Wir würden uns freuen, wenn Du Interesse hättest und Dich rückmeldest.

Eine Auswahl unserer vergangenen Aktionen und Veranstaltungen ist im Reiter "Neuigkeiten/Aktionen" ersichtlich.

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Man(n) und Frau fragt sich sicher, warum attac?

Immer mehr Menschen, wir Gründungsmitglieder und ich persönlich nehmen wahr, dass die Probleme unserer zusammenwachsenden, globalisierten Welt immer stärker zunehmen:

  • die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auf, hierzulande, innerhalb Europas und weltweit
  • Millionen Menschen leiden Hunger, viele arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen, Kinder wachsen in Armut auf
  • Unternehmen und Konzerne schreiben Rekordgewinne und entlassen dennoch tausende Mitarbeiterinnen, Politiker und Gewerkschaften scheinen dagegen machtlos zu sein
  • Bildung, Wissen, Gesundheit, Altersvorsorge werden privatisiert und damit vom Allgemeingut zum Luxusobjekt
  • das Klima verändert sich in rasendem Tempo, aber gegen den Ausstoß von Treibhausgasen scheint es kein Mittel zu geben
  • um gefragte Rohstoffe werden Kriege geführt

"Globalisierung geht aber auch ganz anders – Mensch und Natur vor Profit!" 

Denn diese Entwicklungen sind kein Naturgesetz, sondern die Folge politischer Entscheidungen: Entscheidungen, die wir nicht tatenlos hinnehmen sollten. Denn die Politik könnte auch ganz anders aussehen.

Eine andere Welt ist möglich!

Attac versteht sich als Teil einer globalen Bewegung. Mitglieder und Aktive von Attac setzen sich parteienübergreifend ein für ihre Überzeugung, dass die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen, die Förderung von Selbstbestimmung und Demokratie und der Schutz der Umwelt die vorrangigen Ziele von Politik und Wirtschaft sein sollten. Attac ein breites gesellschaftliches Bündnis, das von ver.di und der GEW über den BUND und Pax Christi bis zu kapitalismuskritischen Gruppen unterstützt wird. Immer mehr Menschen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Herkunft werden in den mittlerweile über 200 Attac-Gruppen vor Ort aktiv

Attac setzt sich ein für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltwirtschaftsordnung. Der gigantische Reichtum dieser Welt muss gerecht verteilt werden.

Die Globalisierung ist ein Umbruch von historischen Dimensionen. Sie verändert die Gesellschaft mit enormem Tempo und greift tief in unsere Lebensbedingungen ein. Sie wird bisher einseitig von mächtigen Wirtschaftsinteressen dominiert, von großen Banken, Investmentfonds, Transnationalen Konzernen und anderen großen Kapitalbesitzern. Ihr Leitbild ist der Neoliberalismus. Nach dieser Ideologie lassen sich die gesellschaftlichen Probleme am besten lösen, wenn man sie dem Markt und den Privatunternehmen überlässt.
Das neoliberale Versprechen, die Globalisierung bringe Wohlstand für alle, hat sich jedoch nicht erfüllt, im Gegenteil.

Das Selbstverständnis von Attac

Attac steht für weltanschauliche Vielfalt. – Daher gibt es für Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Chauvinismus und verwandte Ideologien hier keinen Platz. Eine Mitgliedschaft bei Attac und eine Mitgliedschaft bei Organisationen, die solche menschenverachtenden Ideologien vertreten, schließen sich aus.
Mit dem Aufstieg von Attac zu einem wichtigen Akteur im Rahmen der globalisierungskritischen Bewegung sind auch sehr unterschiedliche Erwartungen an das Projekt verknüpft. Einige betrachten Attac als außerparlamentarische Sammlungsbewegung, andere wiederum bezeichnen Attac als NGO, manche gehen bis zu der Vorstellung, dass Attac zu den nächsten Bundestagswahlen antreten sollte, und in den Medien war die Rede vom "Dachverband der Globalisierungskritiker".

Attac ist ein wichtiger Bestandteil der neuen, globalisierungskritischen Bewegung, ist aber nicht identisch mit ihr. Attac strebt eine Kooperation mit anderen AkteurInnen an. Ziel ist ein gesellschaftliches Bündnis als Gegenmacht zu den Kräften der globalen Märkte und deren politischen Organe. Attac will und wird andere Organisationen nicht verdrängen oder ersetzen, sondern bemüht sich um ein einander ergänzendes Verhältnis zu ihnen.

 Warum Attac vor Ort?

Attac-Ortsgruppen arbeiten inhaltlich an den oben genannten Themen, organisieren Informationsveranstaltungen, machen allgemeine Öffentlichkeitsarbeit in diesen Themenbereichen und Aktionen. Über Vorträge, interne Meinungsbildung, Podiumsdiskussionen oder Pressearbeit können die komplexen Zusammenhänge der Globalisierungsthematik einer breiten Öffentlichkeit vermittelt und Alternativen zum neoliberalen Dogma aufgezeigt werden. Mit Aktionen kann Druck auf Politik und die Entscheidungsträger zur Umsetzung von Alternativen erzeugt werden.

Soweit die Idealvorstellung. – Aber wer nichts wagt….

Deshalb: Versuchen, mitmachen, austauschen, aktiv werden!
Wagen wir es!

Wir würden uns freuen, von Ihnen/Dir zu hören oder Euch zu sehen.

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Wir unterstützen das Kirchheimer „Forum 2030 – Bündnis für eine lebenswerte Zukunft“

Seit dem 4. Juli 2018 existiert in Kirchheim ein offenes Netzwerk zivilgesellschaftlicher Initiativen/Organisationen, weiterer Akteur/-innen aus dem politischen Raum und interessierter Bürger/-innen. Es firmiert unter „Kirchheim. Forum 2030 – Bündnis für eine lebenswerte Zukunft“ Wir unterstützen dieses Netzwerk.
Unser gemeinsames Fundament ist die UN-Agenda 2030. Dieses ehrgeizige Projekt wurde 2015 auf einer UN-Vollversammlung von allen 193 Staaten der Erde ausgerufen. Es geht um nicht weniger als um das Aufhalten und Verändern höchst verhängnisvoller Entwicklungen, die das Leben auf unserem Planeten bedrohen.
Angestrebt werden eine radikale Armutsbekämpfung, eine drastische Agrarwende, eine konsequentere Klimapolitik, eine völlig veränderte Zusammenarbeit zwischen dem globalen Norden und dem Süden und vieles mehr. All diese dringend notwendigen Änderungen sind in 17 Nachhaltigkeitszielen formuliert.
Das Kirchheimer Netzwerk „Forum 2030“ möchte die Umsetzung der 17 Agenda-Ziele auf kommunaler Ebene mit kritisch-konstruktiven Impulsen voran bringen und die Ziele der Agenda 2030 vor Ort bekannter machen.
Mehr Informationen findet man auf Homepage des Forums unterhttps://kirchheim.forum2030.de/