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Stellungnahme des Attac Ko-Kreises

Dass wir uns als Attac D am Protesttag am 1. Oktober nicht beteiligen, hat mit dem Punkt 1 der Eckpunkte zum Ukrainekrieg zu tun, die wir am 2.7. 2022 im Rat besprochen haben:

  1. Nur eine Friedensbewegung, die die Aggression Russlands klar benennt, ist glaubwürdig und kann Kern einer breiten gesellschaftlichen Bewegung gegen das 100-Milliarden-Paket der Bundesregierung werden.

Das tut der Aufruf zum 1.10. nicht und deshalb sind viele friedenspolitische Gruppen und auch wir nicht dabei. Es ist erschütternd, wie Teile der Friedensbewegung es nicht mehr über die Lippen bekommen, dass der russische Überfall auf die Ukraine völkerrechtswidrig ist und verurteilt werden muss.

 

Für den 19. November ist ein Aktionstag für Frieden und gegen die 100-Milliarden-Aufrüstung geplant, der die Rolle Russlands nicht ausklammert und an dem sich neben Attac prominente Akteure der Friedensbewegung beteiligen. Dazu wird es in Kürze weitere Infos geben.

 

Unsere Eckpunkte zum Ukrainekrieg:  Hier

Veranstaltungsreihe der KZ-Gedenkstätte Hailfingen/Tailfingen mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. Einmal im Monat wird sonntags um 17 Uhr im Seminarraum im Rathaus Gäufelden-Tailfingen eine Veranstaltung angeboten. Davor gibt es jeweils um 16 Uhr eine Führung.

Nach langer Corona-Pause:

Am Sonntag, den 9.10.2022 um 17 Uhr

(ausnahmsweise) im evangelischen Gemeindehaus Gäufelden-Tailfingen (Hauptstraße 31)

 

Klaus Beer liest aus seinem Buch

An den Abgründen der Gesellschaft als Utopist, Zivilist und Jurist

Klaus Beer wurde am 24. Juni 1932 in Hamburg geboren. Seine Familie wurde 1943 ausgebombt und zog nach Ulm. Dort war er nach seinem Jurastudium in München bis 1969 als Amtsrichter tätig. 1970 zog die Familie nach Leonberg und Klaus Beer war in Stuttgart am Landgericht und am Oberlandesgericht tätig. Auch im Beruf ging er gegen herrschende Strukturen vor. Er kämpfte für die Unabhängigkeit der Justiz und Richter im Besonderen. Nach 32 Jahren Berufsleben sieht er es bis heute so: Ob Wirtschaft oder Regierungen – Richter müssen es mit jedem aufnehmen können. Deshalb gründete er mit gleichgesinnten Berufskolleginnen und –kollegen 1987 die „Neue Richtervereinigung“. Seine Wiedergutmachungs-Prozesse wegen NS-Verfolgung motivierten ihn im Jahr 2000, an der Gründung der Leonberger KZ-Gedenkstätteninitiative mitzuwirken.

Klaus Beer war immer auch als Buchautor aktiv. Er setzte seiner jüdischen Großmutter Elise Cohen und deren Familie ein Denkmal und bekam 2013 dafür den Obermayer-Award. Zu seinem 90. Geburtstag erschien sein neues Buch: „An den Abgründen der Gesellschaft. Als Utopist, Zivilist und Jurist“ beim Verlag Klemm+Oelschläger. Beer erzählt darin aus vielen Phasen seines Lebens und macht sich Gedanken über die Zukunft der Menschheit – die er mit 90 Jahren allerdings eher pessimistisch sieht.

Der Eintritt ist frei. Um 16 Uhr findet eine Führung statt.

Veranstalter:

KZ Gedenkstätte Hailfingen/Tailfingen, Gegen Vergessen/Für Demokratie e.V. Sektion Böblingen-Herrenberg-Tübingen

Filme von Unten

Attac Böblingen gehört zu den  Unterstützern des Filmprojektes Sold City

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