26. Juni 2020 - Süddeutsche Zeitung, Sebastian Schoepp:

"Das Embargo muss weg"

Corona und die Sanktionen treffen Kuba hart. Der Deutsche Rainer G. Schultz leitet ein US-Forschungszentrum im Inselstaat - und hat nun eine Petition initiiert.
Seit fast 60 Jahren gibt es das US-Embargo gegen Kuba, unter Donald Trump ist es weiter verschärft worden. Die Versorgungslage werde schwieriger, Corona habe alles noch einmal schlimmer gemacht, sagt der deutsche Harvard-Historiker Rainer G. Schultz, 43, der das einzige US-amerikanisch geführte Wissenschaftszentrum in Kuba leitet. Schultz hat nun eine Petition mitinitiiert, die Deutschland dazu bewegen soll, gegen das US-Embargo vorzugehen. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, die im Juli beginnt, sei der richtige Zeitpunkt dafür, findet er. Unterzeichnet haben 60 Künstler, Wissenschaftler und Juristen, unter ihnen die Regisseure Wim Wenders, Fatih Akin und Margarethe von Trotta, die ehemalige deutsche Justizministerin Herta Däubler-Gmelin, die Völkerrechtler Norman Paech und Gerhard Werle oder Musiker wie Jan Delay.
[ Interview ]

23. November 2019, 19 Uhr - Kaiserslautern:

Kuba-Informationsaben - Contra el Bloqueo!

Am 7. November 2019 hat die UN-Vollversammlung zum 28. mal die US-Blockade gegen Kuba mit 187 zu drei Stimmen verurteilt! Nur die USA, Israel und Brasilien votierten für die Fortsetzung des illegalen Wirtschaftskrieges gegen Kuba.
Leider ist dieser wichtige Erfolg Kubas - wieder einmal - aufgrund der fast totalen Medienblockade in der deutschen Öffentlichkeit fast unbekannt.
[ Flyer ]

5. November 2019 - Bremen:

"Sanktionen und Menschenrechte aus völkerrechtlicher Perspektive"
Vortrag von Norman Paech

Veranstalter:
Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ) Bremen;
Bremen-Cuba: Solidarität konkret; Venezuela-Solidarität Bremen; Bremer Friedensforum;
BIZ (Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung);
IALANA Bremen

[ Video-Aufzeichnung (ca. 50 min, bei YouTube) ]

30. September 2019 - AG Globalisierung und Krieg:

 

Die Attac AG Globalisierung  und Krieg unterstützt die Solidartitätsaktion
Unblock Cuba!

Die USA verschärfen die Wirtschaftsblockade gegen Kuba aufs Äußerste. Das »komplette und vollständige Embargo«, so das Weiße Haus, wirkt sich auf Kuba verheerend aus. Deshalb will die Solidaritätsaktion “Unblock  Cuba!” große Aufmerksamkeit auf diese Eskalation lenken, um die Regierung der USA, aber auch deren europäische Verbündete unter Druck zu setzen. Unblock Cuba wird von vielen Gruppen getragen.

In zahlreichen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen Plakate gehängt werden und Infoveranstaltungen stattfinden. Die Plakate hängen Ende Oktober/Anfang November, denn am 6. und 7. November wird die UN-Vollversammlung erneut über eine Verurteilung der US-Blockade diskutieren und abstimmen.
Die Plakatierung erfolgt über professionelle Plakatierer. Neben Großflächenplakaten kommen dabei A1-Plakate in Österreich und der Schweiz zum Einsatz. Die Kosten der Plakataktion belaufen sich auf ca. 25.000 Euro. Der Großteil soll über eine Spendensammlung in den drei Ländern erreicht werden.

Spenden bitte auf das Konto:
Verlag 8. Mai GmbH, Postbank Berlin,  Verwendungszweck: Unblock Cuba,
IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00, BIC: PBNKDEFF

Organisationen, Parteien, Gewerkschaften, Medien und andere Vereinigungen sind aufgefordert diese Solidaritätsaktion zu unterstützen. Ziel ist es, ein möglichst breites Bündnis zu schmieden und dem Thema eine große Öffentlichkeit zu verschaffen.
Für die dezentralen Infoveranstaltungen wird Material zur Verfügung gestellt. Zudem bieten wir Plakate in verschiedenen Größen an, so dass auch in anderen Orten, wo es keine gebuchte Plakatierung gibt, sichtbar gegen die Blockade protestiert und auf die Infoveranstaltungen hingewiesen werden kann.
Weitere Informationen hier:
kommunikation@jungewelt.de

Die Attac AG Globalisierung  und Krieg unterstützt die Solidartitätsaktion
Unblock Cuba!

  • durch Zahlung eines Unterstützungsbeitrags
  • durch Hinweis auf die Aktion auf ihrer Webseite
  • durch Verteilung von Flyern
  • durch Herausgabe eines Sondernewsletters

Formular zur Unterstützung .durch

 
Kuba

 

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