20. Januar 2015 - Zeitfragen, Bruno Bandulet:

Geopolitische Überlegungen am Jahresbeginn

Wer nach Erklärungen für die russische Aussen- und Geo­politik in der Ära Putin sucht, stösst unweigerlich auf zwei unterschiedliche Versionen. Die eine sieht in Russland eine aggressive Macht, die die europäische Ordnung, wie sie nach dem Fall der Berliner Mauer entstanden ist, aufrollen und sich zurückholen will, was mit dem Kollaps der Sowjetunion verlorengegangen ist. Die andere Version besagt, dass sich Russland unter Putin nicht anders verhält als andere Grossmächte einschliesslich gelegentlicher Verletzungen des Völkerrechts, dass sich die Führung in Moskau nicht zu Unrecht von den USA und der Nato eingekreist fühlt und dass sie im wesentlichen die nationalen Interessen eines souveränen Staates vertritt. Um das Ergebnis meiner Analyse vorwegzunehmen: Ich bin davon überzeugt, dass die strategische Offensive im neuen Ost-West-Konflikt von den USA ausgeht, dass er von Washington bewusst provoziert wurde und dass Russ­land aus der strategischen Defensive heraus operiert.

     

  • «Die USA sind eine typische Seemacht»

  • «Ein so grosses Imperium so schnell und so friedlich selbst aufgelöst»

  • «Oligarchen plündern den Staat»

  • «Das phänomenale Comeback Russlands»

  • «Die Saudis treiben den Ölpreis nach unten»

  • «Umfangreiche und gleichberechtigte gesamt­europäische Zusammenarbeit»

  • «Von den Amerikanern favorisierter Ministerpräsident installiert»

  • «Diskriminierung der russischen Minderheit»

  • «Es gibt in Europa keine Stabilität ohne Russ­land»

  • «Der Westen hat Putin provoziert»

  • «Umwandlung der Nato zu Dienstleistungsbetrieb amerikanischer Grossmachtpolitik»

     

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22. September 2014 - Nachdenkseiten, Jens Wernicke und Daniele Ganser:

Die Nato dehnt sich aus und nicht Russland

Über die Ukraine wird zurzeit viel gesprochen und publiziert. Putin bedrohe mittels seiner Einflussnahme in der Ukraine Europa, sei Aggressor, wolle Russland vergrößern etc. pp. Doch was ist dran an der „russischen Aggression“ – und welche Verantwortung trägt auch „der Westen“ wofür? Jens Wernicke sprach hierzu mit dem renommierten Friedensforscher Daniele Ganser.

[ vollständiges Interview ]

31. März 2014 - Sand im Getriebe Nr. 109:

Die unipolare Weltordnung ist vorbei

S.3, Peter Wahl
" Ukraine-Konflikt: It's geopolitics, stupid! Rückfall in Schwarz-Weiß"

S.4, Solidar-Werkstatt in Österreich:
Ausstieg aus dem Auswärtigen Dienst der EU!

S.5, Friedensratschlag:
Rechtsradikale in der Ukraine

S.5, Heiner Flassbeck:
Russland und die Wirtschaftssanktionen
– wie der Westen Russland arm und sich selbst reich rechnet

S.6, Hinweise auf weitere Analysen und Stellungnahmen

[ SiG #109 ]

17. März 2014 - das Blättchen, Erhard Crome:

Pokerface oder Schach?

... die führenden Politiker der EU-Länder lassen sich genau in dieses Spiel einbinden, wenn sie den Sanktionen gegen Russland das Wort reden. Die USA pokern nicht nur, sie spielen auch Schach.

[ vollständiger Artukel ]

26. August 2008 - Blätter für deutsche und internat. Politik, Hauke Ritz:

Die Welt als Schachbrett

Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski

Die politischen Zyklen der westlichen Welt sind eng verknüpft mit den Amtszeiten amerikanischer Präsidenten. Mit jedem neuen US-Präsidenten verändert die Welt ein wenig ihren Charakter. So war die Präsidentschaft Bill Clintons mit einer optimistisch nach außen vertretenen Globalisierung verbunden. Was im Heimatland des Imperiums eine riesige Finanzblase erzeugte, führte allerdings von Südostasien über Russland bis Argentinien zu einer ganzen Reihe von tragischen Wirtschaftskrisen. Die Amtszeit George W. Bushs war eng verknüpft mit dem „Krieg gegen den Terror“. Der selbst ernannte Kriegspräsident gewöhnte die Welt an die Wiedereinführung von Folter und geheimen Gefängnissen.

(aus: »Blätter« 7/2008, Seite 53-69)

[ ungekürzte Fassung ]

20. August 2008 - RIA Novosti:

USA können Russlands Schwarzmeerflotte neutralisieren - "RBC Daily"

Nach Angaben des russischen Generalstabs vom Dienstag könnten US-amerikanische Kampfschiffe spätestens Ende August im Schwarzen Meer auftauchen. Wenn das geschehe, werde Russlands Schwarzmeerflotte neutralisiert, Georgien unter die Kontrolle der US-Schiffsluftabwehr geraten und der ganze Nordkaukasus im Radius der Raketen der US-Marine liegen.

[ vollständiger Artikel ]

11. August 2008 - Junge Welt:

Mit dem Segen der USA

Manöver und Militärhilfe: Georgiens Großangriff auf Südossetien mit Washington abgesprochen. In der UNO verhindert Botschafter Khalilzad eine Verurteilung der Aggression.

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22. Dezember 2004 - Eurasisches Magazin, Kai Ehlers:

Domino im Kaukasus
– über „Filetstücke“ auf dem „eurasischen Schachbrett“

Eine Analyse zum Konflikt um die politische Dominanz auf dem eurasischen Kontinent.

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