Gesucht: Auswege aus der Wohnungsmisere

Konferenz „Kommunen und Wohnen“ und Erster Hessischer Mietenratsschlag im September in Frankfurt

Pressankündigung
Attac Deutschland

+ Freitag und Samstag, 20. und 21. September 2019
+ DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69/77 und Saalbau Dornbusch, Eschersheimer Landstraße 248, Frankfurt am Main


Um Auswege aus der Wohnungsmisere geht es bei der Konferenz „Kommunen und Wohnen“, die das globalisierungskritische Netzwerk Attac zusammen mit Kooperationspartnern am Freitag und Samstag, 20. und 21. September, in Frankfurt am Main ausrichtet. Eingebettet in die Konferenz ist der Erste Hessische Mietenratschlag, zu dem das Bündnis Mietenwahnsinn-Hessen einlädt.

Die Konferenz und der Ratschlag bieten Raum für den Austausch von Beschäftigten in Kommunalverwaltungen, Kommunalpolitikerinnen und -politikern sowie Bürgerinnen und Bürgern, die sich in wohnungspolitischen Gruppen und Stadtteilinitiativen engagieren.

„Die Wohnungsfrage ist zurück auf der politischen Tagesordnung. Mit der Konferenz wollen wir einen Beitrag zur Vernetzung der wohnungspolitisch Aktiven leisten, um in der  Auseinandersetzung um eine andere Wohnungspolitik schlagkräftiger zu werden“, sagt Jana Mattert vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.

„Wir werden uns nicht nur mit den Ursachen der Wohnungsmisere auseinandersetzen, sondern auch mögliche Auswege aufzeigen. In den Foren und Workshops beleuchten wir positive Beispiele kommunaler Wohnungspolitik und diskutieren vor allem politische Interventionsmöglichkeiten“, ergänzt Patrick Schreiner von der Gewerkschaft Verdi, einer der Mitveranstalterinnen der Konferenz.

Los geht es am Freitag mit einer Podiumsdiskussion, bei der unter anderem Susanne Heeg, Professorin für Stadtforschung, und der wohnungspolitische Aktivist Sebastian Schipper über „Luxusgut statt Menschenrecht – warum wir uns diese Wohnungspolitik nicht mehr leisten können“ diskutieren. Am Samstagvormittag stehen Workshops etwa zur Frage des Eigentums an Grund und Boden, öffentlichem Wohnungsbau, der Forderung nach Enteignung von Wohnungskonzernen sowie zu Stadtentwicklung in Zeiten der Klimakrise auf dem Programm. Am
Samstagnachmittag geht es bei der Konferenz um nächste Schritte hin zu einer anderen Bodenpolitik und mehr kommunalem Wohnungsbau.


+ Erster Hessischer Mietenratschlag bietet Plattform für Vernetzung von Initiativen

Der Mietenratschlag trifft sich parallel zum Konferenzprogramm ebenfalls am Samstagnachmittag. „Mit dem Mietenratschlag bieten wir allen Aktiven und Initiativen in Hessen, die für bezahlbaren Wohnraum streiten, erstmals eine Plattform, auf der sie sich untereinander austauschen und vernetzen können geboten“, sagt Conny Petzold vom Bündnis
Mietenwahnsinn-Hessen. „Wir wollen konkrete Handlungsperspektiven entwickeln, die zeigen, wie eine andere Wohnungspolitik lokal und hessenweit umgesetzt werden kann. Der Ratschlag soll auch Anstoß für gemeinsame Projekte sein.“

Die Konferenz „Kommunen und Wohnen“ wird von Attac Deutschland, Verdi, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Netzwerk Mieten und Wohnen, dem Bündnis Mietenwahnsinn-Hessen sowie dem Frankfurter Mietentscheid organisiert und in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen ausgerichtet.

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Weitere Informationen: www.kommunenkonferenz.de

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