Am neuen Globe

Am neuen Globetheater haben wir  uns positioniert, weil Kunst und Kultur auch wirklich wichtig sind.

Man kann darüber streiten ob ein Protzbau die geeignete Kulisse ist und ehrlich gesagt sind wir eher der Subkultur zugetan. Aber.. gerade in einer gut funktionierenden Demokratie werden über Kunst und Kultur Widersprüche aufgezeigt. Aspekte die im Verborgenen lagen werden sichtbar gemacht. Auch unsere Regionalgruppe hat schon Kabarettabenden oder Puppenszenen eingesetzt um Inhalte zu transportieren.

Kunst und Kultur sind wichtig! 

Am Bahnhof

Warum denn ausgerechnet hier?

Jede/r Mensch der den Bahnhof kennt, braucht hierfür eigentlich keine Antwort. Die Aufenthaltsqualität ist miserabel.

    Kein Zugang zu Toiletten

    Keine Wartehalle

Verkehrswende geht anders!

Und was wird, wenn die Kassen nach der Corona-Krise leer sind?

Was ist mit einer guten Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsmittel?

Kann man bequem zwischen Auto, Fahrrad, Bus und Bahn umsteigen und wechseln?

Siehe auch den Erzählfilm KONVERSION:

 

 

 

https://youtu.be/9QpJAskrfhI 

Am Bahnhofsareal

Warum ausgerechnet hier?

Hier soll eine stadtnahe Wohnbebauung hinter dem Bahnhof entstehen. Alle Versuche eine feste, verbindliche Sozialraumquote für diesen Bereich zu verordnen, wurden abgeschmettert.   
Statt dessen setzt man auf ein Bieterverfahren mit Mehrwert. Jede Bieterin/jeder Bieter oder Bietergemeinschaft für ein Baugrundstück, heißt es aus der Lokalpresse, soll sein Projekt in den Wettbewerb geben.
Gute Ideen müssen jetzt gegeneinander konkurrieren und „the winner takes it all!“

Das hat zur Folge:
Menschen mit kleinem Portemonnaie müssen in die Peripherie ziehen, wo die Mietpreise noch erschwinglich sein können. Dort ist die Infrastrukturanbindung allerdings schwächer mit all ihren Folgen.

Am geplanten Weilertunnel

Warum denn ausgerechnet hier?

Hier soll ein Tunnel entstehen, der so genannte WEILERTUNNEL; ein Schildbürgerstreich.
Die Kosten werden voraussichtlich maximal 70 Millionen Euro betragen. Das alles für niedliche 365 Meter Straße. Es heißt, hier würde der Verkehrsfluss verbessert.
Wie soll das gehen, wenn man an jedem Ende eine Ampelanlage installiert?

Viel Geld soll hier verbuddelt werden.
Für 70 Millionen könnte man sinnvoller Weise kaufen:
10 000 Lastenrädern im Wert von 7000,- Euro
116 Elektrobusse für je 600.000 Euro
Fast drei Jahre lang kostenlos den ÖPNV im Landkreis bestreiten.

Am Krankenhaus, dem DIAK

Warum denn ausgerechnet hier?

Aus dem Flugblatt des DGB zum 1. Mai 2020:
„Lob für die 'Held*innen des Alltags' nur Lippenbekenntnisse? Seit Wochen werden Beschäftigte des Einzelhandels, Pflegekräfte und Klinikpersonal als 'Held*innen des Alltags' gefeiert. Jetzt, da die Krise diesen Personenkreis sichtbar extrem fordert, werden auf der einen Seite Lippenbekenntnisse abgegeben und Scheinlösungen (Bonuszahlungen) gefunden."
Und an anderer Stelle weiter:
"Die Gesundheitsversorgung völlig an die Logik eines kapitalistischen Marktes auszurichten, ist auch ohne Pandemie unverantwortlich.  
Das Gesundheitswesen muss als öffentliche Daseinsvorsorge begriffen werden.
...
Aufgrund der derzeitige Situation fordern wir eine Politik, die für ausreichend qualifiziertes Personal, genug Medikamente, medizinisches Gerät und Schutzausrüstung sorgt.“

Siehe auch den Erzählfilm:
Unser Programm gegen den Pflegenotstand

 

Am Gabenzaun vom Club Alpha 60

Warum denn ausgerechnet hier?

Der Gabenzaun, den der Club Alpha ins Leben gerufen hat, ist eine Geste der Solidarität.
Aber auch ein Zeichen der Schwäche unseres Sozialsystems.
Warum sind in unserem reichen und anscheinend so großartig funktionierenden System immer noch Menschen auf Spenden und milde Gaben angewiesen?
Eine angemessene und sinnvolle Verteilung tut Not. Denn gerade die stärksten Schultern tragen immer weniger zum Gemeinwohl bei. Das fängt schon bei den Steuerschlupflöchern für große wirtschaftliche Einheiten an und endet noch lange nicht bei Finanzbehörden, die Wohlhabende milde bewertet.

Eine soziale Politik, die die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt rückt, ist dringend angesagt.

Fahnen die bleiben dürfen und Fahnen die weg müssen!

Gerade hier zeigt sich wichtig und richtig es war diese Aktion durch zu führen. Bewusst haben wir die Fahne mit der Aussage "Pflege und Co =  Löhne rauf für systemrelevante Jobs" an der Fußgängerbrücke des Krankenhauses aufgehängt. Auf der anderen Seite der Brücke findet man ein weiteres Transarent. Eines für den Applaus, warmen Worte des Lobs und der Anerkennung. Wir von Attac-Schwäbisch Hall können uns dem zwar anschließen gehen aber konsequent noch einen Schritt weiter und fordern tatsächliche Verbesserungen. Und was für das Pflege und Gesundheitswesen gilt, ist ebenso für andere „Heldinnen des Alltags“ wichtig. Egal, ob bei der Müllbeseitigung, im Einzelhandel, Energieversorgung, Busfahrerinnen oder anderen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Damit unterstützt Attac-Schwäbisch Hall die Forderungen der Gewerkschaft Ver.di und des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).

Interssant(oder vielleicht typisch?) dass die politische Forderung nach wenigen Tagen abgenommen wurde der lauwarme Applaus aber weiterhin hängen darf.

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