#ALLESFÜRSKLIMA - Globaler Klimastreik am 20. September 2019

#ALLESFÜRSKLIMA

Unterstützt bitte alle den Aufruf der "Fridays for Future" Bewegung und geht am
20. September auf die Straßen.

Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird, soll der 20. September zum größten globalen Klimastreik aller Zeiten werden.

Informationen wann und wo Streiks in eurer Nähe geplant sind, findet Ihr hier: 

https://www.klima-streik.org/demos
https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/#post-18396

Ein paar wichtige Termine in unserer Nähe haben wir für euch rausgesucht:

  • In Osterholz-Scharmbeck treffen sich die Klimastreikenden am 20. September
    um 10 Uhr am Bahnhof.
  • In Worpswede sartet der Streik auf der Wiese gegenüber vom Edeka-Supermarkt
    um 14 Uhr.
  • Bremen startet die Demo um 10 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz.
  • Bremerhaven trifft sich um 10 Uhr vorm Klimahaus. Dort gibt es auch das Angebot kostenlos im Klimahaus zu übernachten. Mehr Informationen findet Ihr hier: https://www.klimahaus-bremerhaven.de/fffuturenight.html

Bericht von der Podiumsdiskussion am 7.Mai 2019 auf Gut Sandbeck

Auf Gut Sandbeck, in Osterholz-Scharmbeck, wurde darüber diskutiert, „wie die EU demokratischer werden kann“.

v.L., Brigitte Neuner-Krämer (B90/Grüne), Jörg Kockert (SPD), Sabine Lösing (Die LINKE), Horst Köntges (FDP), Robin Scheben (DiEM25),
Dr. Andreas Fisahn (Prof. für öfftl. Recht, Bielefeld)

Der Einladung der ATTAC Ortsgruppe Osterholz waren gefolgt: Die Kandidaten zur EU-Wahl von SPD (Herr Jörg Kockert), Die Linke (Frau Sabine Lösing), FDP (Herr Horst Köntges), DiEM25 (Herr Robin Scheben).
Vom Kreisvorstand Bündnis90 / Die Grünen nahm Frau Brigitte Neuner Krämer teil. Herr Marcus Oberstedt als Kandidat der CDU hatte kurzfristig abgesagt.
Der Professor für Öffentliches Recht, Herr Dr. Andreas Fisahn, referierte zu Beginn der Diskussion über soziale und demokratische Defizite der EU. Dass die EU von verschiedenen Krisen geschüttelt wird, zeigt der Brexit, die abnehmende Beteiligung an EU-Wahlen, die geringe Solidarität unter den Mitgliedsstaaten bei der Aufnahme der Flüchtlinge, das Aufkommen nationalistischer Strömungen in verschiedenen Ländern.
Anders als J.C.Junckers (EU-Kommissionspräsident) These „Die Europäer lieben sich nicht mehr“ suchte die Attac-Diskussionsleitung die Ursachen für die verschiedenen Krisen eher in Konstruktionsfehlern der EU.
Prof. Fisahn machte für wirtschaftliche Verwerfungen zwischen dem „armen Süden“ und dem „reichen Norden“ auch die Einheitswährung EURO verantwortlich, die keine Währungsanpassungen mehr zwischen verschieden starken Wirtschaften zulässt und zu Lohn- und Sozial-Abbau führt.
Das Demokratie-Defizit der EU sei in den Verträgen von Lissabon 2009 festgeschrieben worden, in denen die Kommission und der Rat zwar als zentrale Institutionen vorgesehen sind, aber nicht von den Bürgern gewählt oder abgewählt werden können. Vorgeschrieben ist in der „Verfassung“ der EU auch ihre Wirtschaftsweise, nämlich die „offene Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb“. Dieses Prinzip „der Markt regelt alles“ habe in der Bankenkrise deutlich gezeigt, wohin es führen könne.
Auf dem Podium war man sich einig, dass sich in der EU etwas ändern müsse, um eine Politik näher am Willen der Bürger zu machen. Alle anwesenden Parteien wollen das EU Parlament stärken, das als einziges Organ der EU direkt von den Bürgern gewählt wird. Es soll das Recht bekommen, selbst Gesetze zu entwerfen und zu beschließen, was heute nur der Kommission und dem Rat vorbehalten ist.
Diese Stärkung des Parlaments erfordert eine Änderung der „Verfassung“ der EU. Eine weitere Änderung wäre notwendig für eine Ausweitung der Rechte der „Europäischen Bürger-Initiative“ EBI oder die Streichung des Artikels 120 des EU-Vertrags, der das Wirtschaftsmodell der EU vorschreibt. Forderungen nach Änderungen der derzeitigen „Verfassung“ stehen in allen Partei-Programmen.
Auf die Fragen nach den Plänen der Parteien für Verfassungsänderungen (die FDP fordert immerhin ein konkretes Datum, nämlich 2022) kamen von den Kandidaten der FDP, SPD und Linken nur zurückhaltende Antworten.
Frau Neuner Krämer meinte, dass die Grünen für Verbesserungen innerhalb des bestehenden Rechts-Rahmens einträten. Zurzeit seien wegen der Zusammensetzung des EU-Rates keine positiven Veränderungen der EU-Verträge durchsetzbar.
Professor Fisahn verdeutlichte an Beispielen, wie stark die Festschreibung des neoliberalen Wirtschaftsmodells in unser tägliches Leben eingreift. So wurde aufgrund dessen die Bahn zu einer Aktiengesellschaft. Die Aktien blieben zwar im Besitz des Bundes, aber die Ziele einer AG seien nicht, möglichst gut Personen zu transportieren, sondern möglichst gut Geld zu verdienen. Solch eine Festschreibung kennt z.B. die deutsche Verfassung, das Grundgesetz, nicht. Damit ermöglicht das Grundgesetz eine Änderung der Wirtschaftsweise in Deutschland, wenn entsprechende, demokratisch gewählte Mehrheiten dies wollen. Das schließt die EU-Verfassung aus.
Da DiEM25 (Demokratie in Europa Bewegung) die einzige Partei ist, die zur EU-Wahl in mehreren Ländern antritt, schilderte ihr Kandidat Robin Scheben die Erfahrungen der 2016 gegründeten Partei mit den verschiedenen nationalen Zulassungssystemen. Auch hier sollte es eine Vereinheitlichung in der EU geben. Immerhin tritt der ehemalige griechische Finanzminister Varoufakis als Kandidat in Deutschland an.
Für einen europaweiten Wahlkampf wäre der entsprechende Aufbau von Kommunikations- und Medien-Systemen unbedingt erforderlich. Der Fernseh-Sender ARTE ist da erst ein kleiner Anfang.
Auf die Frage aus dem Publikum, ob die EU außer einer CO2-Ausstoß-Reduzierung nicht auch eine Reduzierung durch Aufforstung z.B. in der Hamme-Niederung fördern sollte, verwies Frau Neuner Krämer auf die Vorreiterrolle der EU bei vielen Umweltfragen. Aber gerade Deutschland gehöre inzwischen zu den Bremsern und Blockierern beim Umweltschutz. Auch bei der Ausweisung von FFH-Gebieten im Landkreis habe man mit großen Widerständen und Verzögerungen zu kämpfen.
Die Veranstalter hatten eine Dauer von 2 Stunden vorgesehen, aber die ca. 70 Besucher hatten mehr Zeit und Fragen mitgebracht. Gegen Ende wollte jemand noch wissen, ob die Politiker ihm ein Argument sagen könnten, mit dem er seinen Nachbarn dazu bewegen könnte, zur Wahl zu gehen. Darauf wurde geantwortet, dass man die Lösung der Probleme der EU nicht jenen Kräften überlassen sollte, die Hass und Zwietracht zwischen den Völkern schüren.

 

 

Film "Der marktgerechte Patient"

Am Mittwoch, den 14.11.2018, um 19:00 Uhr lädt die Attac-Regionalgruppe
Osterholz anlässlich unseres vierjährigen Bestehens in das Kulturspielhaus Oscar,
Klosterkamp 9 in Osterholz-Scharmbeck
ein. Gezeigt wird der ausschließlich
aus Spendenmitteln vorfinanzierte Film „Der marktgerechte Patient“. Der
Eintritt ist frei.
Die Regisseurin Leslie Franke und der Autor Herdolor Lorenz, bekannt durch die
Dokumentarfilme „Wer rettet Wen“ und „What Makes Money“, beleuchten hier die
zunehmende Kommerzialisierung unseres Gesundheitssystems, insbesondere
die fatalen Auswirkungen der 2003 eingeführten Fallpauschale in der
Krankenhausbehandlung nicht nur für die Patienten, sondern auch für das
pflegende und ärztliche Personal.
Der Film wird ab dem 8. November zeitgleich in über hundert bundesdeutschen
Städten gezeigt und soll zur kritischen Auseinandersetzung mit der
sogenannten Gesundheitswirtschaft anregen und für eine menschenwürdigere
Gesundheitsversorgung werben.
Wir hoffen nach dem Film auf eine anregende Diskussionsrunde.

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Besichtigung des Permakulturgartens Steyerberg

Permakulturgarten Steyerberg

Hier nun endlich der Bericht über den Besuch der Attac-Regionalgruppe im
Permakulturpark Steyerberg in der Nähe von Nienburg.

Besonders interessiert hatte uns ja die angewandte Permakultur
des Ökodorfes, da wir von der Attac-Regionalgruppe mit dem Gedanken spielen, einen kleinen Permalulturgarten im Kleingartenverein Osterholz-Scharmbeck aufzubauen.

Das 8ha großen Gelände in Steyerberg besteht aus Wald, Wildkäutergarten,
Obst- und Gemuseanbauflächen, Gemeinschaftsgärten, Kleinbiotopen und
einem im Bau befindlichen Lernraum fur Kinder.
Das Permakultur-Konzept, abgeleitet aus dem Englischen permanent
agriculture, wurde in den neunzehnhundertsiebziger Jahren von den Australiern
Bill Mollison und David Holmgren entwickelt. Damals noch verstanden als
„Landwirtschaft in Harmonie mit der Natur“ bezieht sich das Konzept heute
auch auf das nachhaltige, Energie sparende Wohnen, das ökologisch geprägte
Zusammenleben von Mensch und Tier und die Selbstversorgung.
Die Gruppe hatte nach der Führung durch den Permakulturpark auch
Gelegenheit mit Declan Kennedy zu sprechen, der Anfang der achtziger Jahre
gemeinsam mit seiner Frau Margrit Kennedy den Permakulturgedanken nach
Deutschland gebracht hat. Declan Kennedy hat uns sehr leidenschaftlich und informativ durch sein Haus geführt und die vielen Ideen und Umbaumaßnahmen für eine nachhaltigen Lebensweise erklärt. Wir haben viele interessante Eindrücke und Informationen mitgenommen und für euch einige inspirierende Bilder eingebunden (siehe unter dem Artikel).

Mehr Informationen zu dem Thema Permakultur findet Ihr in der kleinen Linksammlung, die wir für euch zusammengetragen haben:

http://permakulturpark.de/

https://permakultur.de/ort/zentrum-prinzhoefte/

http://www.baumrausch.de/permakultur/#c377

https://www.arte.tv/de/videos/063230-004-A/permakultur-nachhaltig-produzieren/

Bilder Permakulturgarten Steyerberg

Kino-Event: "Der Bauer und sein Prinz"

Der Bauer und sein Prinz

Endlich ist es wieder soweit. Die Attac-Regionalgruppe Osterholz präsentiert zusammen mit einem Bündnis von regionalen Organisationen am Dienstag, dem 27. März 2018 um 19 Uhr im Central Theater in Osterholz-Scharmbeck den Film: "Der Bauer und sein Prinz" von Bertram Verhaag.

"Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson bereits seit 30 Jahren. In poetisch beeindruckenden Bildern sehen wir die einmalige Zusammenarbeit der beiden, die beweist, dass ökologische Landwirtschaft funktioniert und welcher Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgehen. Bertram Verhaag beobachtete die beiden Visionäre mehr als fünf Jahre durch alle Jahreszeiten hindurch. Der Prinz of Wales fühlte sich dem ökologisch nachhaltigen Gedanken schon verbunden, als wir das Wort nachhaltig in diesem Zusammenhang noch nicht kannten. Schon vor mehr als 30 Jahren war ihm klar, dass man nur mit praktischen Beispielen überzeugen kann, wenn es darum geht das Land im Einklang mit der Natur ohne Gifte zu bewirtschaften. Dieses Beispiel zu setzen ist den beiden gelungen. Landwirte aus ganz Britannien pilgern zur Duchy Home Farm, um sich den Mut und das Wissen zu holen, ihre eigene Landwirtschaft umzustellen. Prinz Charles erscheint in einem gänzlich ungewohnten Licht, das den Zuschauer zwingt, viele Vorurteile gegenüber ihm und der ökologischen Landwirtschaft über Bord zu werfen."

„Sieht so das Paradies aus? Bertram Verhaag entführt uns mit opulenten poetischen Bildern nach Südengland auf die ökologische Farm von Prinz Charles. Sie müssen nach dem Ansehen dieses Films gefasst sein, vielen Vorurteilen Lebewohl sagen zu müssen. Vorurteile gegen Prinz Charles und gegen ökologische Landwirtschaft.“

Ein interessantes Interview mit Bertram Verhaag zu dem Film findet Ihr auch hier:
http://schrotundkorn.de/ernaehrung/lesen/interview-als-filmemacher-musste-ich-handeln.html

Das Central-Theater findet Ihr in der Poststraße 1 in Osterholz-Scharmbeck, gegenüber vom Kauhaus Kammann. Wir freuen uns auf euren Besuch und anregenden Austausch danach.

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Die Reise der Sojabohne und Leguminosen als Alternative in der Tierfütterung

++ Wir haben Agrarindustrie satt! Aufruf zur Demo am 20. 01.2018 in Berlin ++

Unternehmen wie Bayer und Monsanto fusionieren zu immer größeren Megakonzernen, wollen Macht vom Acker bis zum Teller. Aggressive Exportstrategien und verfehlte Agrarpolitik ruinieren Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt. Mit Spottpreisen und Landraub ziehen große Konzerne den Bauernhöfen im globalen Süden und in Europa den Boden unter den Füßen weg. Statt Konzerninteressen mit Freihandelsabkommen abzusichern, brauchen wir weltweit sicheren Zugang zu Land, Wasser, Saatgut und Nahrung. Kleine und mittlere Betriebe, die immer noch den Großteil unserer Nahrung produzieren, müssen von ihrer Arbeit leben können – überall.

Millionen Bäuerinnen, Bauern auf der ganzen Welt ackern täglich für die Agrar- und Ernährungswende. Immer mehr Menschen erkennen, dass Essen politisch ist und kaufen saisonal, ökologisch oder direkt bei der Bäuerin. Das zeigt uns: Eine zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen für alle sind möglich. 

Am 20. Januar, zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“, treffen sich LandwirtschaftsministerInnen aus der ganzen Welt in Berlin. Unsere Vorschläge für eine neue Agrarpolitik und Lebensmittelerzeugung liegen auf dem Tisch. Aber: Die nächste Bundesregierung handelt nur, wenn unser Protest auf der Straße unüberhörbar wird. Deswegen: Bringt eure Kochtöpfe mit und schlagt mit uns Alarm für eine gute Landwirtschaft und gesundes Essen – hier und weltweit!

Kino Event: "Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen"

Am Dienstag, dem 28. November 2017 um 19.00 Uhr möchten wir aus Anlass unseres dreijähriges Bestehens den Film  „Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen“ im Central-Theater in Osterholz-Scharmbeck präsentieren:

„Ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million Zuschauern in Frankreich. Und einem César als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. TOMORROW beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.“

Der Eintritt ist frei.  Das Central-Theater finden Sie in der Poststraße 1 in Osterholz-Scharmbeck, gegenüber vom Kauhaus Kammann. Wir freuen uns auf euren Besuch und anregenden Austausch danach. Unterstützt werden wir von dem Roland Regional Wirtschaftsring.

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SOLIDARISCHE LANDWIRTSCHAFT

Dieses Jahr möchte die Regionalgruppe attac-Osterholz sich neben den anderen wichtigen Themen auch verstärkt mit der Situation der Landwirtschaft beschäftigen und verschiedene Lösungsvorschläge vorstellen, wie man sich als Kunde und Konsument nicht der immer bedeutenderen Agrarindustrie ausliefern muss und die regionale Landwirtschaft mit seinem Verhalten stärken kann.
Da bietet z.B. die gemeinschaftsgetragene solidarische Landwirtschaft interessante Lösungsansätze. Eine Gruppe von Verbrauchern schließt mit einem regionalen Partner-Landwirt einen Vertrag, oft über ein Jahr, und überweist monatlich eine ausgehandelte Summe. Der Landwirt gibt Einblicke und auch manchmal Einfluss in seine Produktion und liefert seine Ernte wöchentlich an Depots im Umland, die die Gemeinschaft dafür bereitstellt. Geliefert werden auch alle hochwertigen, saisonalen Lebensmittel, die oft bei den großen Supermarktketten auf dem Müll landen, wie z.B die krumme Gurke, die Möhre mit zwei Spitzen oder das Ei mit zwei Dottern. So gibt es in der Gemeinschaft kein Preisverfall von Lebensmitteln und die Anonymität zwischen Produzenten und Konsumenten wird aufgelöst. Wir haben zwei Betriebe gefunden, die diese Art der solidarischen Landwirtschaft hier im Raum Bremen und Osterholz-Scharmbeck anbieten und möchten die beiden Höfe aus Oldendorf vorstellen. Beide Landwirte haben noch genügend Ernteerträge für Interessierte, die sich der Gemeinschaft anschließen möchten.

Der Sophienhof in Oldendorf  gehört seit 2013 Marc Schweighöfer und seiner Familie. Zu dem Hof gehören 2 ha Hoffläche, 7 ha Ackerland und 31 ha Grünland. Der Hof ist ein Demeter-Betrieb und arbeitet biologisch-dynamisch. Der Sophienhof und der Gärtnerhof in Oldendorf haben bis Ende 2016 zusammen gearbeitet und eine solidarische Gemeinschaft beliefert. Dieses Jahr will Marc nun ganz eigenständig eine neue SoLaWi-Gemeinschaft aufbauen und sich vergrößern. Ab März 2017 sollen schon die ersten eigenen Gruppenmitglieder in den Depots beliefert werden. Zu dem Hof gehören auch verschiedene Rindersorten, Schweine, Hühner, Gänse und natürlich ein Arbeitspferd. Marc liefert somit auf Wunsch auch frische Eier und Rindfleisch, sowie Hühner und die Weihnachtsgans. Diese Tiere sind unter anderem als Lieferanten für den hochwertigen Dünger unsersetzlich und genießen auf dem Sophienhof freien Auslauf, selbst erzeugtes Futter und saftige Weiden. Ein neuer hauseigener Backofen wird ab März knuspriges Brot liefern. Auf dem Sophienhof werden viele heimische Gemüssorten, wie z.B Kohl, Kartoffeln, Rüben aller Art und Getreide geerntet. Eine neuer Gewächsschlauch rundet dann demnächst das Angebot mit frichen Salaten, frühen Tomaten und Kräutern ab. Wer noch mitmachen möchte kann sich gerne an Marc Schweighöfer unter post@sophienhof-oldendorf.de wenden. Alle Informationen findet Ihr auch auf der Webseite "Sophienhof-Oldendorf" Die Bilder stammen von der Hofführung am 28.01.2017.

 

Gärtnerhof Oldendorf

Der Gärtnerhof Oldendorf gehört seit 1983 der Gesellschaft für Landwirtschaft und Pädagogik e.V.. Jan Bera pachtete den Hof 2012 und baute mit seinem Team den schon vorher nach bio-dynamischen Richtlinien gewirtschafteten Hof in einen Demeterbetrieb mit solidarischer Landwirtschaft um. Auf dem Hof leben vier Menschen, drei Gänse, rund vierzig Hühner und vier Katzen. Rund 3 ha Ackerfläche und 2000 qm Gewächshausfläche werden nach strengen biodynamischen Richtlinien von dem Team bewirtschaftet. Die Pflanzen werden auf dem Hof selber gezogen, weder Torf noch Hornspäne (die ja meistens aus dem fernen Ausland importiert werden) kommen zum Einsatz und es werden auch keine vorbeugenden Maßnahmen vorgenommen, wie der z.B. Einsatz von Kupfer, die in der Biolandwirtschaft oft üblich und erlaubt sind. Die Pflanzensorten werden nach Geschmack ausgesucht und nicht nach Ertragsmenge und alte Sorten werden bevorzugt. Düngegrundlage ist Kleegras und einer kleiner Teil Roggen und eine durchdachte Fruchtfolge. Jans Tomaten sind Geschmacksbomben und im Sommer der Renner. Jan und sein Team können noch einige neue Mitglieder aufnehmen. Bei Interesse könnt Ihr euch gerne unter post@gaertnerhof-oldendorf.de  oder unter der Telefonnummer 04748-931 638 bei Jan melden. Alle weiteren Informationen fndet Ihr auf der Webseite http://www.gaertnerhof-oldendorf.de/ und auf dem dort für euch bereitgestellten Flyer. Auf den Bildern seht Ihr ein paar Inspirationen von der Hofführung vom 04.02.2017.

 

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