Jürgen Grässlin

Laut DIE ZEIT ist Jürgen Grässlin »Deutschlands bekanntester Rüstungsgegner«, Der Spiegel nennt ihn »Deutschlands prominentester Rüstungsgegner« und »Daimlers schärfster Widergänger«.
Als Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) und als Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.) setzt er sich aktiv für konkrete Schritte zur Abrüstung ein. Grässlin ist u.a. Mitglied von amnesty international, der GEW und ver.di. Er ist Autor einer Vielzahl kritischer Sachbücher über Rüstungsexporte sowie Militär- und Wirtschaftspolitik. Seine Biografie über den Daimler-Vorsitzenden Jürgen E. Schrempp wurde international ein Bestseller. Sein Werk »Das Daimler-Desaster« erreichte 2006 Platz 1 aller vier bundesdeutschen Wirtschaftsbestsellerlisten. In seinem Buch »Abgewirtschaftet?! Das Daimler-Desaster geht weiter« (2007) veröffentlichte Grässlin vertrauliche Daimler-Dokumente zu Graumarktgeschäften und zum »Rüstungs-Desaster« von Daimler-EADS. Über Jürgen Grässlin wurden im WDR, SWR, EinsExtra (ARD) bzw. bei Phoenix die biografischen TV-Dokumentationen »Einer gegen Daimler« (1998) von Sigrid Faltin und Peter Ohlendorf, »Das G3 im Visier« (2004) von Peter Ohlendorf und »Allein gegen die Waffenindustrie – Der Kampf des Jürgen Grässlin« (2009) von Katja Duregger gesendet. Im Mittelpunkt des Filmes steht neben dem Einsatz gegen Daimler/EADS auch Deutschlands tödlichstes Unternehmen, Heckler & Koch. Die Reporterin Sonja Heizmann berichtete 2010 in einem Radiofeature in Deutschlandradio Kultur über den »Kampf ohne Waffen. Der Rüstungsgegner Jürgen Grässlin«. Grässlin bereiste wiederholt Somalia, Kenia, die Türkei und Türkisch-Kurdistan, wo er mehr als 200 Betroffene des Einsatzes deutscher Waffen interviewte. Von den Einnahmen der Vortragsreisen seines Buches »Versteck dich, wenn sie schießen« über die Opfer von Heckler & Koch-Waffen gründete er den »Fonds des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen« (DAKS-Fonds). Die juristischen Versuche seitens der Daimler-Vorsitzenden Zetsche und Schrempp, Grässlin in seiner Konzernkritik mundtot zu machen, scheiterten 2009 vor dem Landgericht Hamburg und vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Im November 2009 wurde Grässlin mit dem »Preis für Zivilcourage« der Solbach-Freise-Stiftung ausgezeichnet. Am 1. September 2011 wird ihm der »Aachener Friedenspreis« verliehen. Grässlin ist Mitinitiator u.a. der Abrüstungsinitiativen »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Rüstungsexporte!« und der »Waldkircher Erklärung – Stoppt den Rüstungsexport!«. Er ist einer der Kampagnensprecher von »Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!« (2011 bis 2013). Mit der neuen Kampagne fordern mehr als zehn friedenspolitisch engagierte Trägerorganisationen und ein breites Aktionsbündnis die Klarstellung von Artikel 26 (2) des Grundgesetzes: »Der Export von Waffen und Rüstungsgütern ist grundsätzlich verboten.« Homepage: www.juergengraesslin.com

NEUIGKEITEN

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11.01. - Stellungnahme von attac Deutschland zum "Friedenswinter" mehr

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