Türkei

 

24. Juni 2017 - RUBIKON, Nafeez Ahmed:

Whistleblower enthüllt, wie NATO-Mitglied Türkei den IS bewaffnet und unterstützt
Ein früherer hochrangiger Anti-Terror-Beamter in der Türkei hat Präsident Recep Tayyip Erdoğans vorsätzliche Unterstützung des Islamischen Staates (IS) als geopolitisches Werkzeug zur Ausweitung des türkischen Einflusses in der Region und zur Marginalisierung seiner einheimischen politischen Gegner enthüllt.
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10. August 2016 - medico international:

Illiberale Demokratie oder Faschismus in der Türkei?
Wohin steuert die Türkei nach dem Putschversuch und den harschen Reaktionen der AKP-Regierung? Auf der Suche nach einem demokratischen Ausweg.
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April 2016 - Luxemburg-Online, Axel Gehring:

Die Türkei vor einem Putsch?  
In den letzten Wochen haben Gerüchte über die Möglichkeit eines Militärputsches in der Türkei eine gewisse Resonanz unter türkischen wie internationalen BeobachterInnen gefunden. Ausgangspunkt dieser Spekulationen war der Artikel "Could there be a coup in Turkey?" von Michael Rubin, Angehöriger des neokonservativen American Enterprise Institute - eine Einrichtung, die 2004 den damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu Gast hatte. Er sprach dort über »Konservative Demokratie und die Globalisierung der Freiheit«. Von zahlreichen westlichen Eliten wurde die AKP noch bis in die 2010er Jahre hinein als marktbejahende »muslimisch-demokratische Alternative« zum etatistischen Jakobinismus kemalistischer Prägung erlebt, der eine klischeehaft, als tief religiös wahrgenommene türkische Normalbevölkerung unterdrückte. Derartige orientalistische Klischees wurden der Komplexität der hegemonialen Beziehungen in der Türkei in keiner Weise gerecht, halfen aber den Topos vom jakobinischen Militär aufrechtzuerhalten. So war es kein Zufall gewesen, dass die AKP in ihrer Selbstdarstellung gegenüber dem westlichen Ausland ganz bewusst keine islamistische, sondern eine antijakobinische Sprache verwendete. Als solche holte sie umfangreich Anleihen aus Edmund Burkes Kritik der Französischen Revolution, die als Gründungsmoment des modernen westlichen Konservatismus gilt und wurde diskursiv anschlussfähig an die Selbstauffassungen westlicher Konservativer. Im Westen und wohl auch im American Enterprise Institute (AEI) war die Botschaft angekommen: Die stand nicht nur für eine strategische-taktische Integration der Türkei in den Westen, sondern war im Kern selbst eine westliche, konservative Partei. Der Kemalismus war fortan das suspekte Andere - die Verkörperung des nicht-westlichen illiberalen Staates.
Im März 2016, zwölf Jahre später, veröffentlicht das AEI einen Artikel, der - so zahlreiche BeobachterInnen - mehr oder minder »grünes Licht zum Sturz der Islamisten« gibt. Es setzt dabei seine Hoffnungen auf Kemalisten in den Streitkräften und scheut auch die Analogie zum Sturz der von der Muslimbruderschaft dominierten ägyptischen Regierung nicht. Der Artikel zog offenkundig weite Kreise, denn selbst das türkische Militär sah sich gezwungen, derartige Absichten  zu dementieren.
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30. Juli 2015 - Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rainer Hermann:

Erdogans Krieg gegen die Kurden

Gegen den Islamischen Staat kämpft die Türkei nur zum Schein. Das wahre Ziel ihrer Angriffe ist die verhasste PKK. Doch das ist selbstzerstörerisch.

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29. Juli 2015 - medico international, Martin Glasenapp:

Wahlkampf mit F-16-Bombern
Die Türkei zwischen Autoritarismus und demokratischem Aufbruch
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28. Juli 2015 - Aachener Friedensmagazin, Andreas Buro:

Türkei quo vadis?

Thesen zur Neuorientierung der Türkei

Die Kommentare überschlagen sich. Was bedeuten die Veränderungen der Frontstellungen im türkisch-kurdisch-islamistischen und US-amerikanischen Verhältnis?

[ 8 Thesen ]

27. Juli 2015 - Die Welt, Alfred Hackensberger:

Türkische Luftangriffe

Warum lässt Erdogan die Terrormiliz IS jetzt fallen?

Die Türkei bombardiert den IS angeblich wegen des Suruc-Anschlags. Doch das könnte eine länger zurückliegende Vereinbarung mit den USA gewesen sein. Gab es einen Deal zwischen Ankara und Washington?

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