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14. Oktober 2015 - Attac Aschaffenburg-Miltenberg

Wir verurteilen den Staatsterror in Ankara!
Wieder sind in der Türkei bei einer Demonstration für Frieden und Demokratie Bomben explodiert. Die schreckliche Bilanz dieses Mal: Mindestens 128 Tote und 516 Verletzte. Es wird davon ausgegangen, dass mindestens drei Bomben explodierten. Anschließend wurden die Krankenwagen von Sicherheitskräften nicht zu den Verletzten durchgelassen und Menschen, die den Verletzten helfen wollten, mit Tränengas beschossen.
Mehrere Gewerkschaften hatten für Samstag zu der Friedenskundgebung in Ankara aufgerufen. Dem Aufruf gefolgt waren Tausende Menschen. Es sollte ein starkes Zeichen für den Frieden gesetzt werden. Doch gewisse dunkle politische Kräfte in der Türkei haben mit diesen Bombenanschlägen erneut unter Beweis gestellt, dass sie keinen Frieden und keine Demokratie in der Türkei wollen.
Seit den Wahlen am 7. Juni herrscht in der Türkei ein Ausnahmezustand. Um mehr Präsidialmacht zu erlangen, gehen Erdogan und seine AKP-Regierung mit allen Mitteln gegen kritische Stimmen und politische Gegner/innen vor. Jegliche Forderungen nach Frieden, Freiheit und Demokratie versuchen sie verstummen zu lassen. Festnahmen von kurdischen und linken Aktivist/innen, Bombardierungen der PKK Stellungen, Massaker an Zivilist/innen und der Ausnahmezustand in kurdischen Gebieten, sind seit Wochen der Beweis dafür. Mit der Beendigung des Friedensprozesses am 24. Juli diesen Jahres führt Erdogan und seine AKP das Land geradewegs ins Chaos eines Bürgerkrieges.
Der Friedensmarsch in Ankara sollte dem Krieg, den Erdogan ins Land gebracht hat, entgegenwirken. Die Bombenanschläge in Ankara waren direkt gegen diese Friedensbemühungen gerichtet. Die Friedensverhandlungen müssen dringend wieder aufgenommen werden.

Wir verurteilen diesen feigen Anschlag aufs Schärfste und rufen die internationale Öffentlichkeit und die demokratischen Kräfte dazu auf, diese Angriffe zu verurteilen und sich mit den demokratischen Kräften in der Türkei zu solidarisieren. Den unermüdlichen Kampf um Frieden, Freiheit und Demokratie kann Erdogan und seine AKP nicht aufhalten. Die demokratischen Kräfte und die Bevölkerung in der Türkei wollen den Frieden und die Demokratie.

 

 

Wir, die Demokratische Plattform Aschaffenburg rufen deshalb zur Kundgebung auf!
Freitag den 16. Oktober um 17:00 Uhr
in Aschaffenburg Schöntal (Eingang City Galerie)

 

 

Demokratische Plattform Aschaffenburg:
Alevitische Gemeinde Cemevi Aschaffenburg,
Alevitische Gemeinde Kreis Miltenberg,
Internationales Kulturzentrum Aschaffenburg,
Halkevi Aschaffenburg

24. Januar 2014 - ATTAC AG Globalisierung und Krieg:

Proteste gegen die NATO-Kriegstagung

Am 1. Februar ist Attac mit dabei, wenn in München wieder Tausende gegen die jährlich stattfindende NATO-Kriegskonferenz auf die Straße gehen.

Beteiligt Euch lautstark, phantasievoll und kreativ an den Protesten!

Die sogenannte Münchner „Sicherheitskonferenz“ (SIKO) gibt sich als „weltweit wichtigste“ Versammlung der wirtschaftlichen, politischen und militärischen Machteliten, v.a. der NATO- und EU-Staaten, aus. Regierungschefs und -chefinnen, Minister_innen und Parlamentarier_innen, hochrangige NATO-Militärs und Repräsentanten der größten Wirtschafts- und Rüstungskonzerne beraten hier über Strategien zur Aufrechterhaltung ihrer globalen Vorherrschaft. In informellen Gesprächen geht es auch um Militärinterventionen und erforderliche Kriegskoalitionen.

Die SIKO dient als medienwirksames Propagandaforum für die völkerrechtswidrigen Angriffskriege der NATO-Staaten, die mit Lügen gerechtfertigt und der Bevölkerung als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden. Tatsächlich aber haben diese Kriege Zehntausende Tote, zerstörte Infra­struktur, namenloses Elend, Millionen von Kriegsflüchtlingen zur Folge.

Mit der NATO gibt es keinen Frieden - Der Krieg beginnt hier.

Die NATO, militärischer Arm der reichsten kapitalistischen Staaten, ist eine Kriegsallianz zur Durch­setzung der Profitinteressen der transnationalen Konzerne, der Banken und Waffenprodu­zenten. Deutschland ist in Europa die militärische Drehscheibe für die Aggressionskriege der USA und der NATO. Unter Bruch der Verfassung ist Deutschland bei jedem dieser Kriege offen oder verdeckt dabei, um eigene wirtschafts- und machtpolitische Interessen durchzusetzen. Deutschland ist Trainingsgelände und Startplatz für Drohneneinsätze weltweit. Durch Waffenproduktion und Waffenexport verdienen deutsche Rüstungsfirmen jährlich Milliarden mit dem Tod. Deutsche Waffen werden in Spannungsgebiete und an brutale Despoten geliefert. Sie kommen weltweit in Kriegen und bei der Niederschlagung von Aufständen zum Einsatz. Wir fordern ein Verbot des Rüstungsexports und der Rüstungsproduktion (und die Konversion der Rüstungsbetriebe).

Die NATO ist ein Kriegsbündnis.
Deren Auflösung ist friedensnotwendig.

Den selbsternannten Weltherrschern, die sich im Bayerischen Hof versammeln, erklären wir:

Ihr seid in München und überall auf der Welt unerwünscht.

Wir sind Teil einer weltweiten Bewegung: Für eine Zukunft ohne Rüstung und Krieg, ohne Ausbeutung von Menschen und Natur.

NO JUSTICE - NO PEACE!
OHNE GERECHTIGKEIT KEIN FRIEDEN!

Beteiligt Euch an den Protesten gegen die NATO-Kriegstagung
in München am Samstag, dem 1. Februar 2014!

Weitere Information: www.sicherheitskonferenz.de

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