Osnabrück

Willkommen!

Wir freuen uns, dass Du den Weg auf unsere Seite gefunden hast! Hier stellen wir alle wichtigen Informationen rund um Attac Osnabrück zur Verfügung. Schau Dich einfach mal um!

Falls Du Interesse daran hast, uns und unsere Arbeit näher kennenzulernen, kommst Du am besten zu einem unserer Treffen: 

Jeden ersten Donnerstag im Monat treffen wir uns 19:30 Uhr im Raum 201 in der Lagerhalle.

 

Neuigkeiten und letzte Aktionen:

Nächstes Attac Treffen

Das Attac Treffen am 1. Donnerstag im August fällt aus und ist vorverlegt auf den 30. Juli, 19h in der Lagerhalle, Raum 201

Griechenland Solidaritäts - Initiative

Solidarität mit der griechischen Bevölkerung

Anfang des Jahres ist in Griechenland bei den nationalen Wahlen mit SYRIZA eine Partei an die Regierung gebracht worden, die angekündigt hat, mit der Verarmungspolitik der EU, des IWF und der EZB Schluss zu machen. Angesichts der verheerenden Auswirkungen der Auflagen der Troika hat SYRIZA breite Unterstützung in der griechischen Bevölkerung erhalten und Hoffnungen geweckt, dass die drängendsten sozialen Probleme von der neuen Regierung im Interesse der „kleine Leute“ gelöst werden. 

Die SYRIZA-Regierung hat in diesem Sinne eine Reihe von Maßnahmen ergriffen oder angekündigt – und ist sofort unter Druck der EU-Institutionen geraten. Diese verlangen rigoros die weitere Bedienung der Schulden Griechenlands und die Fortführung der Restriktionen, die den Vorgängerregierungen aufgedrückt wurden. Unverhohlen drohen sie mit einer Aufkündigung der Kredite. Weiter und weiter eskalieren die Auseinandersetzungen zwischen der Regierung in Athen und den Institutionen. Der vorläufige Höhepunkt war das Referendum vom 5. Juli, mit dem Ergebnis, dass die griechische Bevölkerung deutlich NEIN! zum Diktat aus Berlin und Brüssel gesagt hat.

Nur eine gute Woche später kapituliert Griechenland vor der Forderungen der Gläubiger. Die Renten müssen noch weiter gekürzt, die Mehrwertsteuer soll erhöht werden. Wie bei der Abwicklung der DDR wird eine „Treuhand“ eingerichtet, um 50 Milliarden Staatsvermögen für Schuldendienst und Bankenrettung zu verscherbeln. Die Demokratie in Griechenland ist faktisch ausgehebelt, es wird zu einem besetzten Land: Alle Gesetze und Verordnungen müssen noch vor ihrer Beratung im Parlament von den „Institutionen“ genehmigt oder abgelehnt werden. Selbst alle Maßnahmen zur Linderung der unmittelbaren sozialen Not aus den vergangenen 6 Monaten werden in Frage gestellt.

Es war die deutsche Bundesregierung, es waren Wolfgang Schäuble und Angela Merkel, die ihre Linie der gnadenlosen Demütigung in Europa durchgesetzt haben, unterstützt und abgesichert durch Gabriels SPD. Die verlangten Maßnahmen sind selbst unter kapitalistischen Maßstäben unvernünftig und werden die Krise nicht lösen sondern sie verschärfen.

Trotzdem soll die neoliberale Verelendungspolitik um jeden Preis weitergeführt werden. Es geht um etwas anderes als die Überwindung der Krise, es geht um Abschreckung und demonstrative Bestrafung und um das Nutzen der Krise, um die Sozialstandards nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa dauerhaft zu senken.

Bisher können sich Merkel, Schäuble und Gabriel dabei auf einen nationalistischen Konsens der deutschen Mehrheitsgesellschaft stützen und profitierten von einer beispiellosen Medienkampagne. Dem Spardiktat, der Schleifung des sozialen im Namen der Wettbewerbsfähigkeit können wir nur mit politischem Widerstand und internationaler Solidarität begegnen.

Wir glauben, dass in dieser Situation gerade in Deutschland dringend eine Solidaritätsbewegung mit der griechischen Bevölkerung aufgebaut werden sollte. Das beinhaltet unter anderem:

  • Aufklärungsarbeit über die Politik der Troika und insbesondere Deutschlands gegenüber Griechenland und die sozialen Folgen, die sie für die griechische Bevölkerung hat

  • Erzeugung von politischem Druck auf die deutsche Regierung und die sie tragenden Parteien, die Austeritätspolitik aufzugeben

  • Materielle Solidarität mit selbst organisierten Hilfsprojekten in Griechenland (wie z.B. den "Solidarischen Kliniken“)

Wir schlagen deshalb vor, in Osnabrück – wie auch schon in etlichen anderen deutschen Städten – eine Solidaritätsgruppe mit der griechischen Bevölkerung ins Leben zu rufen. Aktivitäten dieser Gruppe könnten sein:

  • Organisierung von Veranstaltungen

  • Verbreitung von Gegeninformationen z.B. mittels Infoständen, Kundgebungen oder Vorträgen und Diskussionen in anderen Gruppen (Gewerkschaften, kirchliche Kreise, Parteigliederungen usw.)

  • Patenschaft für ein selbst organisiertes Hilfsprojekt in Griechenland / materielle Unterstützung für dieses Projekt organisieren

  • Kontakte zu in Osnabrück lebenden Griech*innen herstellen

  • Organisierung eines großen Solidaritätsfests

  • Beteiligung an bundesweiten Mobilisierungen in Solidarität mit Griechenland

  • Kontakte und Zusammenarbeit mit anderen Soligruppen in Deutschland

  • In der Gruppe inhaltliche Diskussionen über die Entwicklung in Griechenland, die Politik von SYRIZA u.ä.

 

 

attac Os. plant für Mi., 22. Juli um 19h eine Veranstaltung, um zu festzustellen ob es in Osnabrück die Möglichkeit gibt, eine Initiative zur Solidarität mit Griechenland zu gründen. Voraussetzung für so ein Vorhaben ist eine ausreichende Anzahl von verlässlichen Personen oder Gruppen, die mithelfen wollen so etwas zu schultern. Die Veranstaltung wird in der Lagerhalle, Raum 207 sein. Für Rückfragen stehe ich gerne unter der E-Mail Adresse info@osnabrueck-alternativ.de zur Verfügung.

„OXI!“ – WIR SAGEN „NEIN!“ ZUR ERPRESSUNG GRIECHENLANDS

Unser „NEIN!“ zu jeder Verarmungspolitik ist ein „JA“ für ein solidarisches, demokratisches Europa! 

Wir demonstrieren hier, weil die Politik der deutschen Regierung gemeinsam mit „den Institutionen“ die erpresserische, für viele Menschen lebensbedrohende Verelendungspolitik in Griechenland fortsetzen will.

Die Ex-Troika, Eurogruppe, Merkel, Gabriel und Co. lassen keine Alternative zu dieser Politik in Europa zu. Den Gläubigern war nicht einmal der weitgehende Kompromissvorschlag Griechenlands genug, sie forderten eine weitere Verschärfung. Denn anscheinend wollen sie nur eines: die griechische Regierung stürzen und den Neoliberalismus verteidigen.

Die griechische Regierung und die sozialen Bewegungen Griechenland haben schon jetzt laut „Nein!“ gesagt zu dieser Erpressung, sich mutig und verzweifelt gegen die Forderungen der Gläubiger gestellt.

In einem Referendum am Sonntag entscheidet nun die Bevölkerung, ob sich die Regierung weiter der Austeritätspolitik wiedersetzen wird. Dies ist in jedem Fall eine Entscheidung unter den Bedingungen schwerer Erpressung durch die Troika und die Bundesregierung.

Dass die griechische Regierung diesen Schritt geht, ist ein historischer Moment für Europa. Auch danach wird der Widerstand der griechischen Bewegungen gegen Erpressung, Verelendung und Entmündigung weiter gehen und braucht unsere entschiedene, starke Solidarität. 

Denn Europa steht an einem Scheideweg. Die Regierenden treffen mit ihrer Austeritätspolitik in Griechenland, Spanien, Irland, England, Italien usw. uns alle! Sie ersticken ganz Europa und verschärfen die soziale Ungleichheit. Deshalb demonstrieren an diesem Freitag Empörte, Linke, NGOs, Kulturschaffende, Gewerkschaften in ganz Europa:

Wir sagen NEIN zu Privatisierung und Rentenkürzungen.
Wir sagen NEIN zur Verarmung der Vielen und zur sozialen Spaltung.
Wir sagen NEIN zur Angst, zur Abschiebung von Geflüchteten, zur Zerstörung der Demokratie.
Wir sagen NEIN zu Schäubles Erpressungspolitik: Nicht in unserem Namen.
Wir sagen NEIN zum autoritären, besserwisserischen Regieren von SPD und CDU.

Wir sagen JA zu Demokratie von unten,

zu einem Europa der Solidarität über alle Grenzen hinweg!

Danke an alle die mitgemacht haben !
Osnabrück, 2. Juli 2015

EUROPA. ANDERS. MACHEN. demokratisch - solidarisch - grenzenlos

In Europa hat man heute allen Grund, entsetzt zu sein. Europas demokratisches und soziales Versprechen ist zu einer Farce verkommen. Angesichts des Massensterbens im Mittelmeer und des brutalen Kürzungszwangs im europäischen Süden ist die Schmerzgrenze längst überschritten: Statt der einst gepriesenen europäischen Werte von Vernunft, Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie herrscht der technokratische Wahnsinn. Am 20. Juni, dem internationalen Weltflüchtlingstag und dem Beginn der weltweiten Griechenland-Solidaritätswoche, wollen wir daher öffentlich auf den Straßen Berlins ausrufen: Dieses Europa agiert nicht in unserem Namen. Mehr ….

Von Attac Osnabrück werden einige nach Berlin fahren. Wir fänden es gut, wenn auch andere Gruppen oder  Einzelpersonen sich an der Demonstration beteiligen würden und wir gemeinsam anreisen könnten. Sollten sich genügend Interessent*innen finden, würden wir einen Bus organisieren. Denkbar wäre auch eine günstige Anreise als Gruppe mit der Bahn oder die Bildung von Fahrgemeinschaften per PKW. 
Wer mitfahren möchte, sollte sich möglichst schnell entscheiden und sich bei Klaus melden (klaus.schwietz@gmx.de)

Unterschriftensammlung gegen TTIP und CETA geht weiter

Am 18. April findet in vielen Ländern der "Globale Aktionstag gegen TTIP und CETA" statt. Einen Überblick über die weltweiten Aktivitäten findet ihr hier.

In Osnabrück werden wir in der Großen Straße am Jürgensort wieder Unterschriften unter die (selbstorganisierte) "Europäische Bürgerinitiative" gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA sammeln. Man trifft uns dort in der Zeit von 11:00 bis 15:00 Uhr. Neben Attac wird sich auch das Friedensaktionsbündnis an der Sammelaktion mit einem eigenen Stand beteiligen und wir hoffen darauf, dass sich noch mehr Organisationen anschließen.

Mittlerweile sind europaweit weit über 1,6 Millionen Unterschriften zusammen gekommen - in elf Ländern wurde die für eine reguläre Europäische Bürgerinitiative erforderliche Stimmenzahl erreicht. Ziel ist es jetzt, in absehbarer Zeit die Zwei-Millionen-Marke zu knacken.

Wer sich noch nicht an der "Europäischen Bürgerinitiative" beteiligt hat, kann das hier online nachholen.

"Wer rettet wen?" - Film und Diskussion

Mittwoch, 4. März um 19:00 Uhr
Lagerhalle - Rolandsmauer 26 - Raum 205

Seit der Lehmann-Pleite 2008 werden in Europa unvorstellbare Summen in „Rettungsschirme“ aller Art gepumpt. Mussten anfangs marode – aber natürlich „systemrelevante“ - Banken vor dem Zusammenbruch bewahrt werden, geht es nun angeblich um die Rettung hochverschuldeter Staaten wie Griechenland. Es stellt sich die Frage, wie es überhaupt zu diesen Krisen kommen konnte und wer da eigentlich gerettet wird.

Die Filmemacher Herdolor Lorenz und Leslie Franke haben sich auf eine Reise nach Griechenland, Island, Irland, New York und Spanien begeben, um herauszufinden, wie Finanzkrisen ablaufen und wie Steuerzahler die Risiken
von Banken und anderen Finanzinstituten tragen. Und welche Mechanismen dafür sorgen, dass die Schere zwischen Arm und Reich europaweit immer weiter auseinander klafft – mit besonders katastrophalen sozialen Folgen in
Ländern wie Griechenland oder Spanien.

Herausgekommen ist der Dokumentarfilm „Wer rettet wen?“, der aber nicht nur analysiert, sondern auch politische Alternativen vorstellt, die sich am Wohl der Menschen und nicht der Banken orientieren - angesichts der politischen Auseinandersetzung zwischen der neuen griechischen Regierung und den Institutionen der EU ein brandaktueller Film.

Nach dem Film besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Außerdem gibt es Informationen zum "Blockupy"-Aktionstag am 18. März in Frankfurt.

(No)Pegida in Osnabrück

Anfang des neuen Jahres meldete sich auch in Osnabrück ein Ableger der Pegida-Bewegung mit einer Facebook-Seite zu Wort. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten - einen Tag später hatten sich auch die Gegner*innen einen Facebookaccount zugelegt und innerhalb kürzester Zeit die Pegida-Anhänger*innen, was die Zahl der "Likes" angeht, weit hinter sich gelassen. Das Kräfteverhältnis scheint damit vorerst geklärt. Es bestätigt sich, dass die Verbreitung von rechtem Gedankengut in Osnabrück wie bisher auf breite Ablehnung und Widerstand stößt.

Die spannende Frage wird jetzt sein, ob Pegida in Osnabrück nicht nur in den "sozialen Netzwerken" aktiv wird oder sich mit ihren rassistischen Vorurteilen auch auf die Straße traut. Spätestens dann muss ihnen der Protest auch dort entgegentreten.

Unterschriftensammlung gegen TTIP und CETA

Bereits zum zweiten Mal haben verschiedene Osnabrücker Organisationen in der Innenstadt gemeinsam Unterschriften unter die (selbstorganisierte) "Europäische Bürgerinitiative" gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA gesammelt. Am 8.11. hatten IG Metall, Greenpeace, die Friedensmahnwache und wir von Attac Infostände in der Fußgängerzone aufgebaut.

Die Resonanz war ausgesprochen gut. Wie schon beim Aktionstag am 11. Oktober kamen erstaunlich viele Menschen selbständig an unseren Stand, weil sie bereits von der Bürgerinitiative gehört hatten und unterschreiben wollten. Wir hatten zahlreiche Diskussionen und konnten knapp 140 neue Unterschriften sammeln.

Wir hatten auch den Eindruck, dass die Argumente gegen die geplanten Freihandelsabkommen bei deutlich mehr Menschen bekannt sind als noch im Frühjahr und unsere Kritik von vielen geteilt wird.

Wer sich noch nicht an der "Europäischen Bürgerinitiative" beteiligt hat, kann das hier online nachholen.

"Osnabrück alternativ" ist am Start

Seit kurzem gibt es eine neue politische Internetseite für die Region - erreichbar unter der Adresse www.osnabrueck-alternativ.de . Hier findet Ihr künftig auf einen Blick Veranstaltungen, Aktionen und Termine aus der alternativen und linken "Szene" in Osnabrück und Umgebung.

Angestoßen wurde das Projekt neben attac von Umfairteilen, Antiatom-Gruppe, Linksjugend, No Lager und einigen anderen. Wir sind jetzt dabei, möglichst viele weitere Gruppen dafür zu gewinnen, die Seite mit eigenen Veranstaltungshinweisen zu "füttern". Je mehr Gruppen mitmachen, desto attraktiver und informativer wird die Seite für Interessierte, die wissen wollen, was in dieser Stadt aus unserer "politischen Ecke" alles läuft.

Wir erhoffen uns davon, dass die Aktivitäten einzelner Gruppen auf diesem Weg bekannter werden und ein größeres Publikum erreichen. Und wir hoffen zudem, dass sich durch die Seite eine stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit verschiedener Gruppen ergibt.

.