Neues vom Strahlenzug Mönchengladbach
Castor Transporte: Unstimmigkeiten bei den Genehmigungen?
Mit einer ersten Aktion reagierte das Bündnis Strahlenzug auf die Entscheidung vom letzten Mittwoch, dass Castortransporte ab 2012 quer durch NRW rollen. Das Bündnis informierte am Samstag (03.12.11) in Strahlenschutzanzüge gehüllt und mit Weihnachtsmann-Mützen über die unschöne Bescherung. Mit etwa 20 Aktiven war dies NRW-weit die erste Protestaktion der gut vernetzten Anti-AKW Bewegung. Weitere Aktionen von „Westcastor“ aus Jülich und „SOFA Münster“ sind bereits in Planung, so zum Beispiel am 18.12. eine Großdemo am Zwischenlager in Ahaus.
Vom kommenden Jahr an werden Brennelemente aus dem Forschungsreaktor Jülich mit Spezial-LKWs nach Ahaus gebracht, diese Transporte werden direkt an den Stadtgrenzen von Mönchengladbach entlang führen. Das Bündnis stellt klar, dass der radioaktive Müll nach ein paar Reparaturarbeiten an der Halle in Jülich, dort genauso sicher gelagert werden kann, wie in Ahaus. Bis ein geeignetes Endlager gefunden ist, ist jeder Transport also nur ein zusätzliches Risiko.
Besondere Sorgen macht sich das Bündnis über die mittlerweile bekannt gewordenen Unstimmigkeiten bei den Genehmigungsverfahren.
Die derzeitige Einlagerungsgenehmigung für Jülich läuft am 30.06.2013 aus. Würden je Transport zwei Castoren abtransportiert werden, müssten in weniger als eineinhalb Jahren 76 Transporte rollen. Das würde nahezu wöchentliche Transporte bedeuten!
Doch für diese Transporte müssten erst mal zwei Genehmigungen erteilt werden, nämlich sowohl die Transportgenehmigung, als auch die Einlagerungsgenehmigung für das Zwischenlager Ahaus.
Beide Genehmigungen liegen noch nicht vor. Zwar ist das Verfahren für den Transport weit vorangeschritten, doch für die Einlagerungsgenehmigung fehlen noch gutachterliche Stellungnahmen, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen dürften.
Weiter wird der Atommüll in den Castorbehältern in den kommenden Jahren noch einmal umgefüllt werden müssen, da die verkehrsrechtliche Zulassung der Behälter in 2017 ausläuft. Für ein solches Umfüllverfahren fehlen im Zwischenlager Ahaus die technischen Möglichkeiten, in Jülich sind sie vorhanden.
Dies zeigt deutlich, mit welch heißer Nadel die Transporte gestrickt sind. Eine Verlängerung der Einlagerungsgenehmigung in Jülich scheint da unausweichlich. Und eine solche Genehmigung hätte schon längst auf den Weg gebracht werden können. Interessant in diesem Zusammenhang eine Erklärung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS):
„Das Forschungszentrum Jülich hatte außerdem eine Verlängerung der Genehmigung für die Lagerung der Brennelemente in Jülich um drei Jahre beantragt, hatte dem BfS aber am 16. Juli 2010 mitgeteilt, es solle dieses Verfahren zugunsten der beantragten Lagerung in Ahaus als ruhend betrachten.“
Eine rechtzeitige Lösung wäre also durchaus möglich gewesen! Das Bündnis Strahlenzug fordert die Verantwortlichen von Bund, Land und dem Betreiber des Forschungszentrums auf, sofort alle nötigen Maßnahmen einzuleiten, so dass der Müll bis zu einem gefundenen Endlager in Jülich verbleiben kann. Das gefährliche Umherkutschieren von Atommüll muss sofort beendet werden. Diese Forderung teilen auch die weiteren Anti-AKW Bewegungen.
Weitere Informationen gibt es auf den entsprechenden Internetseiten:
www.strahlenzug.de (Mönchengladbacher Bündnis)
www.sofa-ms.de (Bündnis aus Münster und Umgebung)
www.westcastor.de (Zusammenschluss von Jülich, Aachen und weiteren Städten)
Demo Frankfurt 12.11.2011
Wieder einmal war attac Mönchengladbach unterwegs. Diesmal zur großen Demo von occupy Frankfurt. Rund 10000 Demonstranten umzingelten das Bankenviertel und protestierten mit einer geschlossenen Menschenkette gegen die Macht der Finanzmärkte.
Die Rede von Georg Schramm findest du hier.
Düsseldorf die Dritte!
Wer jetzt nicht da war, der hat aber was verpasst. Zuerst haben wir auf einer Kreuzung der Königsallee - das ist die Straße der Hippen, Schönen und Dekadenten - eine kleine Rast gemacht. Danach gab es eine kleine Feier inclusive musikalischer Darbietung - hier nochmal ein ganz dickes Lob an die Künstler - in der Vorhalle der Deutschen Bank. Deshalb auch vielen Dank an Josef Ackermann für die Überlassung der Räumlichkeiten für einen guten Zweck. Ob Angela Merkel auch so großzügig ist? Wir werden sehen.
Hier also ein paar Bilder und Videos.
Düsseldorf die Zweite!
Auch die zweite Demo von "Echte Demokratie jetzt" war super. Ca. 600 Demonstranten mit prima Ideen und lautstarker Protest,so mischt man die Düsseldorfer auf und so muss es weitergehen. Kommt am Samstag den 29.10.2011 nach Düsseldorf. Treffpunkt ist um 15.00 am HBF.
Neuste Info hier.
Ein schöner Tag!
Es stimmt, es war ein super Tag. Attac-MG und Freunde waren dabei. Wir haben unserem Unmut lautstark Luft gemacht und den "Machern" dieses Landes, die ja Zerstörer sind, gezeigt, wie wir diese Welt nicht mehr wollen.
Ein Video der Demo findet ihr hier.
Hier einige Bilder für Euch.












Auf geht's! Aufruf zur Demo.
Am Samstag den 15.10.2011 geht es zur Demo in Düsseldorf. Initiiert von "Echte Demokratie jetzt!" wird sich attac Mönchengladbach an der Aktion beteiligen.
Anti-Atom Demo in Huy/Belgien
Am Samstag den 17.09.2011 demonstrierte der Strahlenzug Mönchengladbach - attac ist Bündnispartner - und der Montagsspaziergang Wegberg in Huy gegen das Atomkraftwerk Tihange und forderte mit ca. 2000 anderen Demonstranten aus mehreren Ländern lautstark dessen Abschaltung .















Die Würde des Menschen ist unantastbar !
Brandbrief eines entschiedenen Bürgers
Auszug:
"Menschen mit Arbeit zu beschäftigen, die sinnlos ist, setzt die Menschenwürde außer Kraft – und sie zu bedrohen mit Hunger und mit Obdachlosigkeit, wenn sie dem Zwang zum Unsinn nicht Folge leisten, erst recht.
Scharf formuliert, haben wir in Hartz IV das erste Sklavenheer der Weltgeschichte, welches gezwungen ist, sinnlose Arbeit zu leisten"
Mit Brot an die Börse
Strahlenzug Mönchengladbach
Der Strahlenzug Mönchengladbach - attac ist Bündnispartner - mobilisierte gleich zweimal für das Klimacamp 2011, das vom 26.08 bis 04.09 in Manheim bei Köln stattfinden wird, auf der Einkaufsmeile in Mönchengladbach. Mehr zum Klimacamp unter www.klimacamp2011.de
Bei dieser Veranstaltung wurden auch Flyer zum Thema "Kein CO2-Endlager Altmark" verteilt, und es lag eine entsprechende Unterschriftenliste aus. Am 23.09.2011 soll im Bundesrat über den Gesetzentwurf zur CO2-Endlagerung diskutiert werden. Mehr unter www.kein-co2-endlager-altmark.de
Da Atomkraft mit ihren für Menschen- und Umwelt drohenden Folgen durch radioaktive Strahlung vor Ländergrenzen nicht halt macht, agiert der Strahlenzug Mönchengladbach ebenfalls über Ländergrenzen hinweg und ist mittlerweile mit mehreren in- und ausländischen Anti-Atomkraft-Bündnissen vernetzt.
Bei den beiden Aktionen wurden Plakate aufgehangen und Infomaterial verteilt zur länderübergreifenden Großdemonstation "Stop Tihange", die am 17.09.11 in Belgien als internationaler Tag des Widerstands gegen Atomkraft stattfinden wird. Erstmals seit 1982 wird zur großen, gemeinsamen Aktion im Rahmen einer Euregio mit belgischer, niederländischer, französischer und deutscher Beteiligung aufgerufen.
Das Strahlenzug Bündniss ist in der Liste der Unterstützer für "Stop Tihange" eingetragen. Zeitgleich finden an anderen Orten in der Euregio Aktionen statt. Info unter www.stop-tihange.org/index.html








Tschernobyl Gedenktag
Das Bündnis Strahlenzug Mönchengladbach ruft auf
Demo am 23.4. um 11:00 Uhr auf der Hindenburgstraße vor dem Alten Stadttheater
mehr 25 Jahre Tschernobyl - Gedenken und Aktionen





























































