Willkommen bei Attac Karlsruhe!

In der Karlsruher Fussgängerzone 2009

Im Winter 2001 hat sich in Karlsruhe eine Attac-Gruppe gegründet. Inzwischen zählen wir über 200 Mitglieder, davon ca. 30 - 40 aktive, die in verschiedenen Arbeitsgruppen organisiert sind. Hinzu kommen noch ca. 250 Interessierte, die über unsere Mailinglisten und Webseiten regelmäßig über Attac Deutschland und Attac-Karlsruhe informiert werden. 

Zur Organisation der gewachsenen Aufgaben und zur Koordinierung von gemeinsamen Aktivitäten wurde der Koordinierungskreis eingerichtet. Er setzt sich zusammen aus Personen, die bestimmte zentrale Aufgaben erledigen (Funktionen wie Öffentlichkeitsarbeit, Internet, Email-Listen, Finanzen usw.) sowie VertreterInnen aus den Arbeitsgruppen. Diese berichten über die inhaltliche Arbeit der Gruppen und sorgen für den Austausch untereinander und die Abstimmung. Der KoKreis organisiert auch Veranstaltungen und Aktionen, die über die Gruppen hinaus von ganz Attac Karlsruhe getragen werden. Der Koordinationskreis entscheidet auch über die Verwendung der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. 

Termine und Protokolle auf der KoKreisseite.

Hier ist der aktuelle Flyer von Attac Karlsruhe: Flyer

Die Termine der Arbeitsgruppen sind auf deren Seiten zu finden (siehe linke Menuleiste).

Wer regelmäßig (ca. 1-3mal / Monat) über unsere Aktivitäten und Aufrufe informiert werden will, kann unsere Info-Emails hier abonnieren.

Attac Karlsruhe bei Facebook.

A K T U E L L E S

Im Folgenden findet Ihr Hinweise auf Veranstaltungen und Aktionen, die Attac Karlsruhe mit veranstaltet oder zu denen wir aufrufen.

Vergangene Veranstaltungen sind im Archiv zu finden.

Vorankündigung 28.01.2017: Attac Kongress im Tollhaus

Bundespräsident Gauck sagt: „Unser Europa ist ein Bollwerk der Demokratie und der Menschenrechte“. Die Politik behauptet, Menschenrechte müssten weltweit militärisch durchgesetzt werden. In der Bevölkerung wächst die Skepsis, denn die erlebte neoliberale Politik fördert Ungleichheit und setzt wirtschaftliche Interessen militärisch durch. Davon profitieren besonders multinationale Konzerne, während die Lebensgrundlage der Menschen in Afrika, Asien, aber zunehmend auch in Europa zerstört wird. Das Versprechen der Demokratie, dass die Mehrheit der Menschen und ihre Interessen und nicht der Profit im Mittelpunkt stehen, wird immer mehr gebrochen. Verheerende Kriege fordern Millionen Opfer, verwüsten die Länder. Aber nicht die Ursachen dieser „kannibalischen Weltordnung“ (J. Ziegler) werden bekämpft, sondern die Menschen, die in ihrer Heimat nicht mehr überleben können. Die Folge: In Deutschland, Europa und weltweit entstehen rechtsextreme, rassistische Bewegungen, kommen menschenverachtende Politiker an die Macht. Ist die „westliche Wertegemeinschaft“ wirklich ein „Bollwerk der Demokratie und der Menschenrechte“? Sie wäre es nur dann, wenn die Bedürfnisse und Interessen der Menschen real im Mittelpunkt stehen würden. Mit diesen Themen beschäftigt sich der 11. Kongress zu Armut und Verteilungsgerechtigkeit von Attac Karlsruhe.

Wieder sind namhafte Referenten dabei: Der Jurist Wolfgang Kaleck kämpft weltweit für die Opfer staatlicher Gewalt, der Psychologe Thomas Gebauer engagiert sich bei Medico International für globale Menschenrechte, Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung informiert über die militärische Bedrohung durch wachsende weltweite Ungerechtigkeit, und Georg Rammer von Attac Karlsruhe erklärt Zusammenhänge. Auch die Kultur kommt wieder nicht zu kurz: die deutsch-brasilianische Sängerin Marianne Martin und Günter Hellstern erfreuen uns mit Musik zwischen Jazz, Bossa-Nova und Pop.

28.01.2017, ab 14.00 Uhr, Tollhaus Karlsruhe

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9.03.2017 Vortrag und Diskussion zum G20-Finanzminister-Treffen

Deutschland übernimmt 2017 den Vorsitz der G20. Das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter internationaler Organisationen findet am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg statt.

Am 17. und 18. März 2017 tagen in Baden-Baden die Finanzminister der G20 Staaten. Sie entscheiden über die Finanzpolitik der Welt. Die G20 wurden 2008 als Reaktion auf die Finanzkrise gegründet und sollen eigentlich den ungezügelten Finanzmarktkapitalismus eindämmen, in Wirklichkeit schützen sie ihn und die neoliberale Weltordnung.

Im Rahmen nationaler und internationaler Proteste gegen die Treffen in Hamburg und Baden-Baden und die Politik der G20 veranstaltet Attac Karlsruhe einen Vortrags und Diskussionsabend zum Thema mit Alexis Passadakis, Politikwissenschaftler und Mitglied im KoKreis von Attac Deutschland.

Donnerstag 9.03.2017, 20.00 Uhr, Zieglersaal der Gaststätte Akropolis, Baumeisterstr. 18, 76133 Karlsruhe

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Kein Geld für Atom - Stoppt Brüssel!

Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) will im englischen Hinkley Point eines der größten Atomkraftwerke der Welt bauen. Finanzierbar ist das Projekt aber nur mit massiven Subventionen durch die britische Regierung, die klar gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die vorhergehende EU-Kommission hat in ihrer vorletzten Sitzung diese Atombeihilfen genehmigt.

Diese skandalöse Entscheidung öffnet dem Bau neuer Atomkraftwerke in Europa Tür und Tor. Die österreichische Regierung will beim Europäischen Gerichtshof dagegen klagen, die EWS (Elektrizitätswerke Schönau) haben direkt bei der EU-Kommission Beschwerde eingelegt.

Doch nur wenn der Druck der Bürgerinnen und Bürger höher wird als der Einfluss der Atomlobby, können wir die neu ernannte EU-Kommission dazu bewegen, die Fehlentscheidung zurückzunehmen. Der Beschwerdeweg steht jeder EU-Bürgerin und jedem EU-Bürger offen und ist ohne Kostenfolgen. Schließen Sie sich unserer Beschwerde an – oder formulieren Sie eine eigene Beschwerde –  und fordern Sie mit uns: Kein Geld für Atom – Stoppt Brüssel!  mehr

Fairmondo - die Alternative zu ebay, amazon und Co.

Mit Fairmondo entsteht eine konsequente Alternative zu den Marktriesen im Online-Handel.mitmachen

Filmprojekt "Wer rettet wen" von Kernfilm - unterstützen!!

Internationaler Aufruf zur Unterstützung des Filmprojekts

Wer  Rettet   Wen?

Wie wir die Risiken des Finanzmarkts tragen

Helfen Sie mit, dass ein Film entsteht, der zeigt, wie Banken auf unsere Kosten gerettet werden und die Demokratie auf der Strecke bleibt!
Wir Steuerzahler geben Spaniens Banken 100 Mrd. €, doch die Hälfte der spanischen Jugendlichen ist arbeitslos. Seit 2008 werden zuerst die bedrohte Wirtschaft und dann ganze Länder gerettet. Politiker jonglieren mit immer neuen milliardenschweren Rettungsschirmen, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.
Der Film „Wer Rettet Wen“ zeigt, wer dabei wirklich gerettet wird: Nie ging es um die Rettung der Griechen, nie um die der Spanier oder Portugiesen. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen engagierten Banken. Uns Steuerzahlern und sozial Benachteiligten hingegen werden alle milliardenschweren Risiken zugemutet! mehr

Der Film läuft am 20.3.2015 im Kulturhaus MIKADO in Karlsruhe. Info

NEUIGKEITEN

19.01. - Attac ruft zu Bündnis-Demonstration "Wir haben es satt!" auf mehr

18.01. - Breites Bündnis kritisiert "obszöne" Vermögensverteilung in Deutschland und kündigt Aktionsplan zum Bundestagswahlkampf an mehr

17.01. - Davos: Selbsternannte Weltelite warnt vor Risiken eigener Politik mehr

TERMINE

28.01
Attac Kongress Menschenrechte und Gerechtigkeit mehr

09.03
Vortrag zum G20-Finanzministertreffen mehr