Projektgruppe Europe der Attac Stuttgart Gruppe

Attac-Deutschland macht im Oktober 2018 einen Kongress zum Thema Europa (nicht nur der EU) in FfM.
Warum?

  1. Wir halten es für dringend geboten, den grassierenden Nationalismus mit einer Gegenposition zu konfrontieren.
    Inhaltlich sollte dies fokussiert werden auf Themen / politische Gestaltungsmöglichkeiten, die dringend einer Bearbeitung bedürfen und überdies im Leben der überwiegenden Mehrzahl der Menschen eine Rolle spielen
    die aber national gar nicht oder jedenfalls nicht hinreichend gelöst werden können.

  2. Wenn wir für ein solidarisches Europa (nicht nur der EU) plädieren, müssen wir notwendigerweise die politischen Zielvorstellungen der EU-Kommission kritisch in den Blick nehmen,
    die ja mit ihrem neuen "Weißbuch zur Zukunft der EU" uneingeschränkt deutlich macht,
    dass sie an ihrem bisherigen neoliberalen Wachstumskonzept festhalten und dies noch durch eine Militarisierungspolitik „flankieren“ will.
    Dem müssen wir unsere Visionen einer EU in einem solidarischen Europa gegenüberstellen.

  3. Scheint es in der momentanen Großwetterlage erforderlich, die linke Bewegung zu stärken und ihre vorhandenen Ansätze gemeinsam zusammenzuführen, um die vorhandene Spaltung (Mosaiklinke) erstmal weitestgehend zu überwinden.
    Dabei, so der Konjunktiv, entsteht eine Erzählung, die nach Außen und Innen vermittelnd wirken kann.

  4. sind zeitgleich im Herbst 2018 die EU-Wahlen und der Lehmann and Brothers Crash jährt sich zum 10. Mal.
    Der Zeitpunkt für Aktionen ist günstig!

Dafür werden nach der Bestandsanalyse entsprechende Transformationsstrategien und erste Umsetzungsschritte entwickelt.
Dies wird dabei die erste Herausforderung sein.
Durch den Vertrag von Lissabon ist die neoliberale Ausrichtung der EU nahezu unveränderbar festgeschrieben, kann doch eine Vertragsänderung nach derzeitigem Stand nur stattfinden, wenn alle Mitgliedsländer zustimmen.

Durch vielfältige Aktivitäten wollen wir uns diesbezüglich in die Politik einmischen mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen zu verdeutlichen:
Ja, die EU und Europa spielen auch für mein Leben und meine Perspektiven eine Rolle und dafür muss in der Politik dringend an vielen Stellen das Ruder herumgerissen werden.
Im letzten Quartal 2018 wollen wir dem mit einem deutschlandweiten Europa-Kongress sozusagen die Krone aufsetzen.



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