Termine und Archiv

Hier sind besondere Termine, wie unsere Filmveranstaltungen, Vorträge, Führungen, Auftritte usw. gelistet. Zuoberst der nächste Termin. Sobald ein Termin vorbei ist, verschieben wir ihn in das Archiv (zu finden gleich unter den zukünftigen Terminen. - Einfach, oder?!)

Die regelmäßigen Treffen (an jedem 3. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr, im "Z" Rosenheim) sind hier nicht extra aufgeführt.

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Fr., 14. Dezember 2018, 19.00 Uhr:

Vortragsabend

"Ernst Toller - sozialistischer Revolutionär und Literat"

Andreas Salomon aus Rosenheim wird das Leben und Wirken eines der bekanntesten Revolutionäre der Bayerischen Räterepublik nachzeichnen. Er wird sichtbar machen, dass Ernst Toller mehr war als ein großer Humanist und Pazifist, ein brillanter Rhetoriker und bedeutender Autor des Expressionismus.

Im 1. Weltkrieg wird er vom Patrioten zum radikalen Pazifisten, verarbeitet seine Erlebnisse in äußerst erfolgreichen Dramen, sucht die Nähe zu Kurt Eisner und wird schließlich Zentralratsvorsitzender der 1. Bayerischen Räterepublik. Nach langen Gefängnisjahren wird Toller zum gefragten Redner, warnt in weltweiten Reisen eindringlich und sehr hellsichtig vor dem heraufziehenden Nationalsozialismus und muss schließlich selber ins Exil gehen, wo er schließlich verzweifelt seinem Leben ein Ende setzt.

Am Freitag, dem 14.12.18, 19 Uhr, im „Z“, dem linken Zentrum in Selbstverwaltung, 83022 Rosenheim, Innstraße 45a.

Eine Kooperationsveranstaltung von Attac Rosenheim und der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Kreisverband Rosenheim).

Der Eintritt ist frei, über Spenden freuen wir uns.

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Sonntag, 06. Januar 2019, 19 Uhr, im "Z", dem linken Zentrum Rosenheim:

Attac Rosenheim zeigt: „Der marktgerechte Patient“, einen Dokumentarfilm „von unten“ aus dem Jahr 2018, von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 82 Min.

Thema ist die Ökonomisierung und Inwertsetzung des Gesundheitswesens. „Maximaler Output, minimaler Aufwand, der Patient wird zum Werkstück, die Abläufe werden industriell strukturiert“ (Oberarzt Peter Hoffmann im Film).

Die Öffentlichkeit hört zwar von skandalösen Zustände in den deutsche Krankenhäusern. Dabei fehlt aber meist der Bezug auf eine wesentliche Ursache dieser Zustände: Die seit 2003 verbindliche Vergütung der Krankenhäuser durch sog. „Fallpauschalen“ (jede diagnostizierbare Krankheit hat einen fixen Preis – wer mit möglichst geringen Personal-, Sach- und Organisationskosten den Patienten schnell abfertigt, macht Gewinn – wer sich auf die Patienten einlässt und Tarife zahlt, macht Verlust).

Die Einführung der sog. DRGs (Diagnosis Related Groups) war der radikale Schritt zur kompromisslosen Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin vom Gedanken der Empathie und Fürsorge getragen wurde. Seither wird der Mensch dort, wo er am Verletzlichsten ist, nämlich als hilfsbedürftiger Patient, den gnadenlosen Prinzipien von Gewinn und Verlust untergeordnet.

Den Film zeigen wir im „Z“, Innstr. 45a, 83022 Rosenheim. Der Eintritt ist frei.

Infos, Bilder und Medienecho auf:
http://der-marktgerechte-patient.org/index.php/de/

-----------------------------------------  Archiv  ----------------------------------------------------

Das ARCHIV beginnt hier. Abgelaufene Termine bitte oben ausschneiden und hier einfügen. Der älteste Termin ganz unten, der neueste oben. Bitte Einträge unbedingt datieren, auch mit Jahresangaben (!).

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ARCHIV:

So., 11. November 2018, Abfahrt Bahnhof Rosenheim 9.30 Uhr:

Stadtrundgang gegen das Vergessen – München und der Nationalsozialismus.

Mit Führung durch das NS-Dokumentationszentrum München.

München, die „Hauptstadt der Bewegung“ – ein Ehrentitel? München war die Keimzelle des Nationalsozialismus. Wir wollen uns an Orten des Geschehens mit dieser Geschichte, ihren Ursachen und Hintergründen beschäftigen und dem „Warum“ ein wenig nachspüren.

Die Frage nach dem „Warum“ zeigt uns auch immer wieder mögliche Bezüge zum Erstarken des Rechtspopulismus heute. Die Worte Richard von Weizsäckers sollen uns Mahnung sein: „Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.“

Termin: Sonntag, 11. November 2018

Abfahrt:        Bahnhof Rosenheim, 9.30 Uhr mit Bayernticket

Rückfahrt:    München, 17:30 Uhr 

Achtung: Der Unkostenbeitrag für Führung und Eintritt wird bezuschusst, so dass für die Teilnehmer*innen nur die Fahrtkosten in Höhe von ca. 10 €  pro Person zu tragen sind. Anmeldung bei Mechthild Kilian: Moderne.Kunst@t-online.de oder 08031/5162.

Maximale Teilnehmer*innenzahl: 25 Personen (wegen Bayernticket). Berücksichtigung nach Eingang der Anmeldung. Bitte angeben, ob ein Bayernticket erwünscht ist und wo der Zustieg erfolgt.

Programm:

Nach der Ankunft um ca. 10.30 Uhr werden wir von der Stadtführerin Mechthild Kilian zu den Stätten des NS-Regimes in München geführt. Der Stadtrundgang dauert ca. 2 Stunden. 
Von 13.00 Uhr bis 14.15 Uhr ist individuelle Mittagspause.

Um 14.30 Uhr beginnt die erste Führung im NS-Dokumentationszentrum (Max-Mannheimer-Platz 1, Nähe Königsplatz). https://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/home/

 Eine Veranstaltung der NaturFreunde Rosenheim e.V., attac Rosenheim und der Stärkenberatung der NaturFreunde Bayern e.V.

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Di., 11. September 2018, 19.00 Uhr: 

Das Finanzkasino schließen! 10 Jahre Finanzkrise: Auslöser, Vorzeichen, Gewinner, Verlierer, Maßnahmen, Macht der Akteure...

Vortrag, Aufruf zum Handeln und Diskussion mit Alfred Eibl (Mitglied im Koordinierungskreis von Attac Deutschland und der Arbeitsgruppe "Finanzmärkte und Steuern").

Im "Z - Linkes Zentrum in Selbstverwaltung", Innstraße 45a, 83022 Rosenheim.

Die Veranstaltung ist kostenlos; anstelle von Eintritt bitten wir um Spenden.

Alle Gäste sind herzlich willkommen. Infos: 0162-528 2531.

Kurz zum Inhalt:

Der Ausbruch der größten globalen Finanz- und Wirtschafskrise seit 1930 jährt sich 2018 zum zehnten Mal. Seither hat die Bedeutung der Finanzmärkte in ihren Macht- und Entscheidungsbefugnissen zugenommen. Forciert wird die Konzentration des Reichtums, ohne Rücksicht auf das Gemeinwohl.

Die daraus entstehende Ungleichheit zwischen arm und reich hat sich verschärft. Die Märkte versagen, obwohl sie doch, angeblich “von unsichtbarer Hand geleitet“, optimale wirtschaftliche Ergebnisse hervorbringen sollen. Das Markt- und Renditeprinzip hält in immer neue Bereiche Einzug, bewirkt durch Privatisierung und Finanzialisierung.

Was können wir gegen die dadurch erzeugte zunehmende Ungleichheit tun? Welcher Handlungsrahmen lässt sich für uns daraus ableiten?

In unserer Veranstaltung spricht Gastreferent Alfred Eibl (Mitglied im Koordinierungskreis von Attac Deutschland, Arbeitsgruppe Finanzmärkte u. Steuern). Im Anschluss kann zu den Themen diskutiert werden:

  • ·         Auslöser der Krise - war die Krise zu erwarten?
  • ·         Welche Auswirkungen hat die Krise bis heute?
  • ·         Wer waren und sind die Gewinner der Krise?
  • ·         Maßnahmen zur Bewältigung der Krise in den letzten 10 Jahren.
  • ·         Regulierung - Rücknahme von Regulierung.
  • ·         Wettbewerb und Wettbewerbsfähigkeit.
  • ·         Die Macht der Finanzakteure Die Zentralbanken und ihr Einfluss.
  • ·         Der europäische Finanzpolizist: Deutschland.
  • ·         Business as usual – Das Finanzkasino im Vollbetrieb.
  • ·         Lobbyismus, die wahren Entscheidungsabläufe.
  • ·         Steuerhinterziehung.
  • ·         Finanz“beratung“ für Unternehmen und EU.
  • ·         Der Abbau des Sozialstaats, die zunehmende Ungleichheit.
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  • ·         Die Alternativen - Mut zum Handeln.
  • ·         Das Finanzkasino schließen.
  • ·         Vorrang für den ökologischen und sozialen Wandel.
  • ·         Unser Vorgehen. 

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So., 03. Juni 2018, 19.30 Uhr: 

DAS GRÜNE GOLD (Orig.: Dead donkeys fear no hyenas) | Dokumentarfilm | 

Schweden – Deutschland – Finnland / 2016 / 80 Min / OmU / Regie Joakim Demmer

Veranstalter: Juma-Film | Attac Rosenheim  / 

Im "Z", dem "Linken Zentrum in Selbstverwaltung", Innstr. 45a, 83022 Rosenheim 

Ackerland – das neue grüne Gold. Konjunkturmaschine oder Ausverkauf? Weltweit verlangt der globale „Markt“ Agrarflächen: für Cash Crops, Biosprit, Spekulation. Besonders attraktiv ist Äthiopien. Die Regierung erhofft Einnahmen durch ausländische „Investoren“. Weltbank und EU agieren mit; unter dem Label: „Entwicklungshilfe“. Die Folgen: Zwangsumsiedlungen, 1 Million Kleinbauern verliert ihre Lebensgrundlage, Böden werden überfordert – wer widerspricht, erfährt die harte Hand der Regierung. So auch der äthiopische Umweltjournalist Argaw, der sich damit in Gefahr bringt.

Der schwedische Regisseur Joakim Demmer trifft für seinen Real-Thriller Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte Journalisten, kämpfende Umweltaktivisten und vertriebene Bauern. „Er zeichnet ein groteskes Bild von globalen Investoren als heiliger Kuh neoliberaler Entwicklungspolitik. Und er erzählt von einer Tragödie.« [Schwäbische Zeitung]

Veranstaltet von JUMA-Film und Attac Rosenheim. Eintritt frei. Spenden sind gern gesehen.

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Mi., 16. Mai 2018, 19 Uhr: Elektro-Pkw als Teil der Krise der aktuellen Mobilität. Oder: Die Notwendigkeit einer umfassenden Verkehrswende. Vortrag und Diskussion mit Dr. Winfried Wolf.

Im Mail-Keller, großer Saal. Rosenheim, Schmettererstraße 20.

Eine Veranstaltung von isw e.V. und attac Rosenheim.

Winfried Wolf, der bekannte Verkehrsexperte, befasst sich unter dem Eindruck des Dieselskandals und der hektischen Aktivitäten zur Elektro-Mobilität mit der komplexen Materie der Reformen in der Automobilindustrie und den sich abzeichnenden Notwendigkeiten einer umfassenden Verkehrswende.

Die Automobilindustrie versucht mit der Elektromobilität eine Vitalisierung des Autos als Ausdruck von Wohlstandswachstum. Der Beitrag des Elektro-PKW zur Entschärfung der Klimakrise und der Luftverschmutzung ist aber kritisch zu hinterfragen.

Wolf geht es um die Skizzierung eines Auswegs aus einer jahrzehntelang dominierenden Verkehrspolitik, die uns an den Rand einer mehrfachen Katastrophe gebracht hat.

  • Straßen- und Luftverkehr sind zunehmend der entscheidende Treiber der Klimaerwärmung.
  • Die Klimaziele im Verkehrsbereich sind auch über einen zunehmenden Anteil an Elektro-Pkw nicht zu erreichen.
  • Das Elektro-Auto in seiner jetzigen Auslegung trägt nicht zur Entschärfung der Klimakrise bei.
  • Die Elektromobilisierung des Autoverkehrs ist keine geeignete Maßnahme, um die lebensbedrohlichen Luftverunreinigungen und verkehrstechnisch bedingten Lebenseinschränkungen in den Städten zurückzudrängen.
  • Das Umswitchen auf Elektromobilität und eine Erhöhung des Anteils von Elektro-Pkw am Automobilverkehr leistet nicht den propagierten Beitrag für die Energiewende.
  • Die bestehende Verkehrsmarktordung, die massiv die Verkehrsarten Luftverkehr, Straßenverkehr und Schifffahrt fördert, ist neu zu ordnen.
  • Das Ziel ist eine grundsätzliche Wende der Verkehrspolitik.

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Samstag, 7.4.2018
11-17 Uhr : Klausur von Attac Rosenheim.
11 Uhr Offizieller Beginn, ab 13:00 Uhr:
Inhaltlicher Teil zum Thema:

"E-mobilität  und Energiewandel - verändert sich die Verkehrsstruktur? Wie ist die CO2-Bilanz?"

Referenten: Willy Sabautzki, Franz Garnreiter (Attac Rosenheim).

Das Automobil erlebt mit der Elektromobilität  eine Vitalisierung als Ausdruck von Wohlstandswachstum. Doch der Beitrag von Elektro-Autos zur Entschärfung der Klimakrise und zur Luftverbesserung bleibt kritisch zu hinterfragen.

Eine  jahrzehntelang vorherrschende Verkehrspolitik, die nahezu uneingeschränkt den motorisierten Individualverkehr förderte, hat uns an den Rand einer doppelten Katastrophe gebracht. Unsere Thesen:

  • Straßen- und auch Luftverkehr sind entscheidende Treiber der Klimaerwärmung
  • Die Klimaziele im Verkehrsbereich sind auch durch zunehmende Elektromobilität nicht zu erreichen
  • Das Elektro-Auto in seiner jetzigen Auslegung trägt nicht zur Entschärfung der Klimakrise bei
  • Sein Beitrag für die Energiewende ist gering
  • Das Ziel muss eine grundsätzliche und umfassende Verkehrswende sein.

Dazu laden wir zum Gespräch ein.

Im "Z" Rosenheim, Innstr. 45a. Eintritt frei. Spenden willkommen. 

Montag, 5. März 2018:

"Die EU - entzaubert"
Buchpräsentation bei Attac Rosenheim


Attac Rosenheim lädt ein zur Präsentation des Sachbuches "Entzauberte  Union". Am Montag, dem 5. März, um 19.30 Uhr, stellen zwei der  Autorinnen ihr Buch im Rosenheimer "Z" vor, in der Innstr. 45a. Lisa  Mittendrein und Julianna Fehlinger beschäftigen sich in ihrem Buch mit  der Frage: "Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung  ist."
 
 Ihre These ist, dass die Europäische Union in der tiefsten  Krise seit ihrem Bestehen steckt, angesichts Rekordarmut in Südeuropa,  Militär gegen Flüchtende und dem Brexit am Horizont. Sie fragen, ob die  EU überhaupt das Potenzial hat, jenes „soziale und demokratische Europa“  zu werden, das seit Jahrzehnten als politisches Idealbild präsentiert  wird. Um Antworten darauf zu finden sei es nötig, viele "unserer"  liebgewonnenen EU-Bilder zu entzaubern. Denn eigentlich sei die EU ein  Raum verschärfter Konkurrenz – sowohl zwischen den EU-Staaten als auch  auf globaler Ebene. So kommt die Frage auf: "Falls die EU nicht zu  retten und auch eine Rückkehr zum Nationalstaat keine Lösung ist – was  dann?"
 
 Nach der Vorstellung des Buchs, herausgegeben von Attac Österreich, wird Gelegenheit zur Diskussion sein.
 
 Zu den ReferentInnen:
 Lisa Mittendrein ist Soziologin und Sozioökonomin. Sie arbeitet bei Attac zu Eurokrise, Finanzmärkte und Steuern.
 Julianna Fehlinger ist in der Bewegung für Ernährungssouveränität  und bei Attac aktiv. Sie arbeitet für die Österreichische Berg- und  Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria).
 
 Das Buch ist erschienen beim Mandelbaum Verlag, edition Kritik & Utopie: weitere Angaben hier:
 https://www.attac.at/events/buch-entzauberte-union.html

 

14.12.17, 20 Uhr, Vortrag von Andreas Salomon:

100 Jahre Räterepublik - 1918-2018 - Geschehnisse und Bedeutung heute

Der Referent wird den Ursachen der Novemberrevolution 1918/1919  in Deutschland nachspüren, die Geschehnisse während der Revolution  nachvollziehen sowie sich auf die Münchner Räterepublik konzentrieren.  Danach wird der Blick auf Rosenheim und vor allem Kolbermoor geworfen.  Abschließend wird die Bedeutung der Räterepublik heute untersucht.

Veranstalter: Attac Rosenheim + GEW Kreisverband Rosenheim.
Unterstützt von den Gruppen im "Z".

Eintritt frei. Im "Z", dem "Linken Zentrum in Selbstverwaltung", Innstr. 45a, 83022 Rosenheim.

 

So., 5. November 2017, 19.30 Uhr, im "Z", Innstr. 45a:

In der Reihe "Der politische Film" zeigen Attac Rosenheim und JUMA-Film den belgischen Spielfilm (2014): "Zwei Tage, eine Nacht".

Gerade erst hat die Arbeiterin Sandra ihre Depression überwunden. Plötzlich droht ihr die Kündigung. Die junge Mutter hat ein Wochenende, "Zwei Tage und eine Nacht", um ihre Kollegen zu überreden, auf ihre begehrten Bonuszahlungen zu verzichten, damit sie selbst ihren Job behalten kann…

Egoismus oder Nächstenliebe? Ein Spielfilm der Belgier Jean-Pierre und Luc Dardenne (L‘ENFANT) mit der Oscar-Gewinnerin Marion Cotillard (DER GESCHMACK VON ROST UND KNOCHEN). Seit den 1990er Jahren untersuchen die beiden Filmemacher den Zustand der mitteleuropäischen Gesellschaften am Beispiel ihrer Heimatstadt Seraing (ca. 60.000 Einwohner). Die Filme vereinen Filmkunst und Sozialphilosophie und wurden bei allen wichtigen Filmfestivals ausgezeichnet.

"Sandra oder Bonus? Treffender kann man die wirtschaftliche Krise kaum aufs Menschliche herunterbrechen. Eine überwältigende Wirkung." (Die Zeit)

"Der Film braucht keinerlei Extreme mehr, um die ganz großen Fragen zum alltäglichen Druck im Kapitalismus zu stellen." (SZ)

„Mit präzisen Beobachtungen und überzeugenden Darstellern fächern die Dardennes eine breite Palette urbaner Lebensentwürfe auf. Der Film macht die unterschiedlichen Erscheinungsformen des inneren Schweinehundes sichtbar. Aber selbst diejenigen, die sich gegen Sandra entscheiden, behalten dabei ihre Würde.“ (epd Film)

"Arbeitnehmer werden mit den Härten des Neoliberalismus konfrontiert. Marion Cotillard brilliert als Angestellte in Existenznot.“ (Der Spiegel)

"Man sieht klarer, wie der Kapitalismus das Verhalten formt.“ (FAZ)

 

"Näher als Marion Cotillard hat bei diesem Festival keine Figur ihre Zuschauer an sich gezogen.“ (Welt online)

„Souverän, schnörkellos und spannend… Das Motto der Dardennes lautet einmal mehr: Maximaler Minimalismus. Die dramaturgische Bilanz: Stimmig. Präzise. Bewegend.“ (PROGRAMMKINO.de)

Marion Cotillard wurde bei den Oscars 2015 als beste Hauptdarstellerin nominiert. Bei den British Academy Film Awards 2015, der César-Verleihung 2015 und den Satellite Awards 2014 gab es jeweils eine Nominierung als bester fremdsprachiger bzw. ausländischer Film. Insgesamt gewann der Film 37 Preise und wurde weitere 73-mal nominiert.

Seite des Verleihs:

www.alamodefilm.de/medium/detail/zwei-tage-eine-nacht.html

Hier sind ausführlichere Kritiken und Fotos.

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Do., 12. Oktober 2017; 19.30 Uhr, im "Z", Innstr. 45a: Lesung und Gespräch mit Leonhard F. Seidl, aus seinem neuen (Kriminal-) Roman "Fronten", erschienen im August 2017.

 Hier die Presseinfo:

"Fronten" - Krimilesung und Gespräch mit Leonhard F. Seidl

Am Donnerstag, dem 12. Oktober, kommt der Schriftsteller Leonhard F.
Seidl nach Rosenheim und liest aus seinem aktuellen Krimi „Fronten“.
 
Das Buch, erschienen bei Edition Nautilus, ist ein Kriminalroman nach
einem wahren Fall: Ein bosnischer Waffensammler läuft Amok, ein
»Reichsbürger« sinnt auf Rache und eine muslimische Ärztin gerät
zwischen die Fronten.
 
Die kurdische Ärztin Roja Özen ist vorbildlich integriert in der
oberbayerischen Kleinstadt Auffing. Doch dann erschießt der Bosnier
Ayyub Zlatar, als Kind aus Srebrenica geflohen, auf der Wache drei
Polizisten – und verschont die anwesende Roja. Alles sieht nach einem
Anschlag des IS aus. Roja wird als Komplizin verdächtigt, verliert
Patienten, Mann und Freunde.

Markus Keilhofer, aufgewachsen bei seinen Großeltern, fanatischen
»Reichsbürgern«, will Muslime für das Blutbad büßen lassen. Als er
bewaffnet in eine Moschee stürmt, stellt Roja sich ihm in den Weg …
 

Geschickt verknüpft Seidl die Lebenswege der drei Protagonisten
miteinander, die in einem packenden Finale aufeinandertreffen. Ein
hochaktueller Kriminalroman über Rassismus und Fanatismus in einer
Gesellschaft voller Angst und über den Mut, sich dem entgegenzustellen.
 

"Fronten" ist inspiriert von einem wahren Fall aus dem Jahr 1988. Im
oberbayerischen Dorfen erschoss ein Mann aus Jugoslawien drei
Polizisten, was eine Welle fremdenfeindlicher Reaktionen auslöste. Bis
heute hält das Landratsamt Erding Schriftstücke über den Fall unter
Verschluss.
 
Die Lesung mit anschließendem Gespräch beginnt um 19:30 Uhr im
Rosenheimer linken Zentrum "Z" (Innstraße 45a). Der Eintritt ist frei.
Veranstaltet wird der Abend von der Rosenheimer Gruppe des Netzwerks
attac, unterstützt von der DKP und der Rosenheimer Bibliothek_A.
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 Stimmen zum Buch:
 
 ==> KRIMI der Woche: „Wenn Reichsbürger und Amokläufer um sich schießen“
 

„Fronten“ erliegt dabei genau dem nicht, woran Journalismus, woran die
Öffentlichkeit sogenannter sozialer Medien gegenwärtig ganz besonders
krankt. „Fronten“ festigt keine Fronten. Spricht niemanden frei,
niemanden schuldig. Zeigt, was woher kommt in der Gesellschaft und wohin

es führt … Die Vergangenheit mag nicht vergehen, ohne den Versuch
zumindest, sie zu verstehen, wird sie sich immer wieder wiederholen.“
Elmar Krekeler, DIE WELT, 23.08.2017
 
  ==> „Fronten" ist der Roman zur politischen Situation heute – von wegen
Littérature engagée ist überflüssig. Sie ist notwendiger denn je, und
Leonhard F. Seidl ist ihr Protagonist.“
Thomas Wörtche

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Zum Autor:

Leonhard F. Seidl, geboren 1976 in München, ist Schriftsteller und
Sozialarbeiter. Er hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, u.a.

für seine Arbeit »Beschriebene Blätter – kreatives Schreiben mit straffälligen Jugendlichen«, wofür er freiwillig im Knast saß. Für "Fronten" bekam Seidl mehrere Stipendien, u. a. war er Stipendiat der Romanwerkstatt Literaturforum im Brecht-Haus sowie der Bayerischen Akademie des Schreibens im Literaturhaus München. Mit dem Roman "Mutterkorn" (Kulturmaschinen, 2011) debütierte er, darauf folgten die Kriminalromane "Genagelt" (Emons, 2014) und "Viecher" (Emons, 2015). Mitglied im PEN.   ---------------------  Web:

textartelier.de - Seite des Autors

www.edition-nautilus.de/programm/belletristik/buch-978-3-96054-051-9.html --  Seite des Verlags

z-rosenheim.org -- Seite des Veranstaltungsortes

bibliotheka.blogsport.de -- Seite der mitveranstaltenden Gruppe

 

Fr., 30. Juni 2017: Ehrenamtstag an der FOS/BOS Rosenheim. Interne Schulveranstaltung.

Wir präsentieren uns dort, zusammen mit vielen anderen gemeinnützigen Vereinen, den Vormittag über.

Di., 16. Mai 17, 19.30 Uhr: Vortrag und Workshop zum Thema Arbeitszeitverkürzung:

Ökonomie und ArbeitFairTeilen - zwei Themen, die untrennbar zusammen gehören. Veranstalter: Attac Rosenheim.

Welche ökonomischen Auswirkungen hätte die Einführung einer neuen Vollzeitarbeitszeit von 30 Stunden in der Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich auf die sozialen Sicherungssysteme, die öffentliche Daseinsvorsorge, die Binnenwirtschaft und die individuelle Ökonomie der Bürger*innen?

Woher nehmen wir das Geld und wohin soll es fließen?

Im Workshop werden wir uns auch mit der ökonomischen Dimension der Integration von Menschen, die vor Hunger und Krieg geflüchtet sind, befassen.

Im "Z" Rosenheim, Innstr. 45a.

Referentin: Michaela Amiri, Koordinatorin der Attac-Bundesarbeitsgruppe ArbeitFairTeilen

http://www.attac-netzwerk.de/ag-arbeitfairteilen/

http://arbeitszeitverkuerzung-jetzt.de/

 

Fr., 12. Mai, "Fest der Demokratie", Max-Josefs-Platz, ab 16 Uhr. Veranstalter: viele Gruppen + Personen; Attac RO ist dabei, auch mit Infostand.

Sa., 6. Mai, Fahrraddemo "Critical Mass", Ludwigsplatz: 11.55 Uhr. Keine Veranstalter bekannt.

Mo., 1. Mai, "Tag der ArbeiterInnenbewegung", Gewerkschaftshaus Brixstraße: 9 Uhr Demo; 10 Uhr Kundgebung, mit Infostand von Attac RO. Veranstalter: DGB.

Do., 20.4.17: Vortrag von Franz Garnreiter, ISW München und Attac RO:

"Globale Vermögens- und Einkommensverteilung". Im "Z" Rosenheim, 19 Uhr.

Samstag, 11.2.17: Klausur - unser jährliches Ganztages-Treffen.

Ab 9 Uhr Frühstück, ab 10 Uhr beginnt die inhaltliche Arbeit. Im "Z" Rosenheim. Ende ca. 17/18 Uhr.

Themen: "Faire Stadt Rosenheim", "Bundestagswahl", "CETA", "Bilanz und Pläne".

Donnerstag, 20.10.16, 19.00 Uhr:

Vortrag mit Gespräch: "Auf der Flucht – Fluchtursachen und Alternativen", von und mit Walter Listl (ISW - Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung München e.V. - www.isw-muenchen.de ).

Im "Z" Rosenheim, Innstr. 45a.

Eine neue Völkerwanderung aus dem Süden in den Norden hat begonnen und wird auch mit Obergrenzen und Stacheldraht nicht aufzuhalten sein. Die Fluchtursachen Krieg, Armut, Unterdrückung und Umweltkatastrophe lassen sich in einem Begriff zusammenfassen: Der globale Kapitalismus. So wie das globale Kapital wie selbstverständlich für sich das Recht reklamiert, dorthin zu gehen, wo es sich am besten verwertet, so ist es das natürliche Recht der Menschen, dorthin zu gehen, wo sie ein menschliches Leben erhoffen. Was sind alternative, linke Positionen zu diesem Thema und Vorschläge zur Lösung dieser Probleme?

Veranstalter: Attac Rosenheim in Kooperation mit dem Initiativkreis Migration Rosenheim. Veranstaltungsort: Das „Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung“, Innstr. 45a (Hinterhaus), Rosenheim. Eintritt frei, Spenden willkommen.

 

Sonntag, 16.10.16, 16.30 Uhr:
Stadtführung: "Jüdisches Leben in Rosenheim", von  und mit Maria Wolfarth. Treffpunkt 16.30 Uhr vor dem Lokschuppen  Rosenheim.

Wir erleben heute vielfältige  Ausgrenzungen, nicht nur jüdischer Mitmenschen. Daher möchte Attac  Rosenheim mit einem Blick in die Geschichte das Auge für die Gegenwart  schärfen.

Ab wann gab es jüdisches Leben in der Region? Wie und wo haben jüdische Mitbürger*innen gelebt? Im Vergleich zu anderen oberbayerischen Städten war ihre Zahl in Rosenheim, ab dem 19. Jahrhundert, relativ groß. Welche Berufe hatten sie, wie waren sie  organisiert und welche Erinnerungen gibt es an sie? Welche Schicksale  gab es vor und unter dem NS-Regime in Rosenheim? Eine Stadtführung von  und mit Maria Wolfarth, die sich mit diesen Fragen beschäftigt, veranstaltet Attac Rosenheim am 16. Oktober.

Die ältesten verbürgten Nachrichten über  jüdische Siedler stammen aus dem 10. Jahrhundert. Die Führung gibt  einen kurzen Überblick über die weitere Entwicklung im Mittelalter, bis  hin zu den ersten Neuansiedlungen Ende des 19. Jahrhunderts. Um nur einige Namen zu nennen: Die  Familien Kohn, Fichtmann oder Rosalie Obernreit werden uns am  Max-Josef-Platz begegnen, andere Familien, wie die Westheimers oder die  Fischers, waren am Ludwigsplatz beheimatet. Das bewegende Tagebuch von Elisabeth  Block sowie ein in Rosenheim weitgehend unbekanntes Camp, das nach 1946  überlebende Waisenkinder des Holocaust beherbergte, sind weitere Themen.

Treffpunkt 16.30 Uhr vor dem Lokschuppen  Rosenheim. Teilnehmen kann jede/r mit Interesse am Thema.  Anschließend ist ein kleiner "Imbiß/Umtrunk" mit Gedankenaustausch geplant.

VeranstalterIn: Attac Rosenheim. Eintritt frei, Spenden willkommen.

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Montag, 3.10.16, 19.30 Uhr:
Spielfilm: "Die Strategie der Schnecke". Im "Z" Rosenheim, Innstr. 45a.

Eine kolumbianische Tragikomödie aus dem Jahr 1993, Regie: Sergio Cabrera. Im Altstadtviertel der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá soll ein Haus geräumt und seine Bewohner auf die Straße gesetzt  werden. Doch diese bunte Schar will die Räumung nicht widerstandslos hinnehmen... „Eine sympathische Vision vom Triumph des Gemeinsinns über den Pragmatismus der Macht" (Lexikon des Internationalen Films). 115 Min., OmU.

Veranstaltungsort: Das „Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung“, Innstr. 45a (Hinterhaus), Rosenheim. Eintritt frei, Spenden willkommen.
VeranstalterIn: Attac Rosenheim.

Bilder zum Film:

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