Willkommen!

Freut uns, dass Du den Weg auf unsere Seite gefunden hast. Hier findest Du alle wichtigen Informationen zu Attac Osnabrück. Schau Dich einfach mal um!

Falls Du Interesse hast, uns und unsere Arbeit näher kennenzulernen, kommst Du am besten zu einem unserer Treffen - jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr in der Lagerhalle.

Nächstes Treffen

Unser nächstes Treffen findet statt am

Donnerstag, 6.12.18 um 19:30 Uhr in der Lagerhalle, Raum 201.

Vorschläge für Tagesordnung:

  • Bürgerbegehren
    - Laufende Aktivitäten des Bündnis und was es für uns zu tun gibt (weitere Infostände und Sammelaktionen)
    - Auswertung des Sammelaktionstags
    - Aktivitäten zu Vonovia
  • Bericht vom bundesweiten attac-Ratschlag
  • Veranstaltung mit Karl-Martin Hentschel - gibt's was Neues?

Kundgebung gegen AfD-Kreisparteitag

Die AfD in Stadt und Landkreis Osnabrück ist ein völlig desolater und zerstrittener Haufen, der zum Glück organisatorisch und politisch nichts auf die Kette kriegt. Von Zeit zu Zeit versuchen sie aber immer mal wieder, sich mit einem provozierenden Auftritt etwas Aufmerksamkeit zu verschaffen.

So wie jetzt: am 25.11. hält die AfD einen Kreisparteitag in Osnabrück ab. Ein weiteres Mal hat sie dafür bei der Stadt Räume beantragt, die offensichtlich meint, sie ihr nicht verweigern zu können.

Vor zwei Jahren wurde das Gemeinschaftszentrum Dodesheide von der Verwaltung dazu verdonnert, der AfD Räume für eine Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. Nun trifft es das Heinz-Fitschen-Haus im Schinkel, dessen Mitarbeiter*innen und Besucher*innen vermutlich auch nicht glücklich darüber sind, diesen rassistischen und rechten Verein im Haus zu haben.

Da die Stadt die AfD-Veranstaltung nicht verhindern kann oder will, ist also der Protest der Zivilgesellschaft angesagt. Der DGB hat eine Kundgebung unter dem Motto "Aus der Geschichte lernen" angemeldet. Wir rufen dazu auf, sich daran zu beteiligen und klar zu machen, dass die AfD in dieser Stadt nicht willkommen ist.

Sonntag, 25.11. um 12:00 Uhr am Heinz-Fitschen-Haus, Heiligenweg 40.

Bürgerbegehren für kommunale Wohnungsgesellschaft - erfolgreicher Auftakt

Im Frühjahr hat attac Osnabrück das "Osnabrücker Bündnis für bezahlbaren Wohnraum" angestoßen, das mittlerweile von 40 Organisationen unterstützt wird. Das Bündnis hat ein Bürgerbegehren für die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft auf den Weg gebracht. Seit Mitte September sammeln wir jetzt dafür die Unterschriften. Bis März 2019 müssen wir etwa 10.000 gültige Unterschriften zusammenbekommen. 

Am 29.11. hatte sich das Bündnis mit einer Auftaktveranstaltung vor dem Theater einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Veranstaltung war ein Riesenerfolg. Die Auszählung der Sammellisten ergab, dass während der Aktion etwa 1000 Menschen das Bürgerbegehren unterzeichnet haben. 

Nach gut vier Wochen haben wir die ersten 3700 Unterschriften bei der Verwaltung zur Prüfung eingereicht, gute sechs Wochen nach dem Start sind etwa die Hälfte der Unterschriften zusammen.

Nun heißt es natürlich "dran bleiben". Um möglichst viele Menschen in Osnabrück mit dem Bürgerbegehren zu erreichen, brauchen wir Unterstützung. Je mehr beim Unterschriftensammeln helfen, desto größer die Chance, dass wir unser Ziel erreichen. Wir bitten euch also:

  • Unterschreibt selber,

  • sammelt in eurem persönlichen Umfeld (Nachbarschaft, Freunde und Verwandte, auf der Arbeit, an der Uni und, und, und ...),

  • liket und teilt uns auf Facebook .

Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite https://bezahlbarer-wohnraum-osnabrueck.de/ und könnt die Unterschriftenliste herunterladen. Dort sind auch Sammelstellen genannt, wo ihr Infomaterial bekommen könnt.

Demonstration "Stoppt das Sterben im Mittelmeer"

Seebrücke Osnabrück - Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

Am kommenden Samstag zeigen wir Solidarität:

  • Wir protestieren gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung und fordern sichere Fluchtwege nach Europa!
  • Fluchtursachen bekämpfen ist richtig – Flüchtlinge dem Sterben ausliefern ist ein Verbrechen!

Samstag 11.08.2018 | 11:00 Uhr | Osnabrück
Auftakt: Bahnhofsvorplatz | anschließend Demonstration
12:30 Uhr Kundgebung Theatervorplatz


Bekennt Farbe!

Zeigt die Farbe der Rettungswesten Orange überall als Zeichen der grenzenlosen Solidarität mit Geflüchteten und der Seenotrettung. Tragt ein orangefarbenes Tuch, ein T-Shirt, eine Warnweste, Fahnen, Schilder, .....

Bitte Veranstaltung auf Facebook teilen www.facebook.com/events/508711982885979/

Veranstaltet von „Seebrücke Osnabrück“:
Refugee Law Clinic | Flüchtlingshilfe Rosenplatz | 50 aus Idomeni | Exil - Osnabrücker Zentrum für Geflüchtete | Attac | Griechenlandsolidarität

Unterstützt wird der Aufruf von: Caritasverband der Diözese Osnabrück, Bistum Osnabrück, Aktionszentrum Dritte Welt, HelpAge e.V., DGB, Diakonie Osnabrück, Osnabrücker Friedensinitiative,  NTFN (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge), terre des hommes, Solidarity City und in den nächsten Tagen sicherlich noch von vielen weiteren Organisationen….

Seenotrettung ist kein Verbrechen - erfolgreiche Aktionen in Osnabrück

Am 27./28.7. haben Aktive aus "50 aus Idomeni", Exil - Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge, Flüchtlingshilfe Rosenplatz, Griechenlandsolidarität und attac zusammen mit vielen Osnabrücker*innen gegen die Abschottungspolitik der EU gegenüber Flüchtlingen und insbesondere gegen das Sterbenlassen auf dem Mittelmeer und die Verhinderung der zivilen Seenotrettung protestiert.

Am Freitagabend berichtete Marcus Berger von "Sea-Watch" (deren Rettungsschiff in Malta festgehalten wird) über die Arbeit seiner Organisation - am Samstag gab es dann einen Infostand am Dom und einen Flashmob, an dem sich 150 bis 200 Menschen beteiligten. Die NOZ berichtete ausführlich: https://www.noz.de/video/38241/osnabruecker-innenstadt-was-hatte-es-mit-den-menschen-in-warnwesten-auf-sich.

Die beteiligten Organisationen wollen weitere Aktionen zu diesen Themen starten und laden Interessierte, die mitmachen wollen, zu einem Planungstreffen ein

Dienstag, 31. Juli um 19:00 Uhr im Gemeindesaal von St. Marien, An der Marienkirche 6-9

Seenotrettung ist kein Verbrechen

In den letzten Wochen sind hunderte von Flüchtlingen im Mittelmeer ertrunken. Zivile Rettungsorganisationen wurden massiv an ihrer Arbeit gehindert. Länder wie Italien und Malta weigerten sich, Schiffe mit Geretteten in ihre Häfen einlaufen und die Menschen an Land gehen zu lassen oder halten Rettungsschiffe in ihren Häfen fest. Sie verstoßen damit nicht nur gegen internationales Seerecht, sondern vor allem gegen alle Grundsätze elementarer Humanität. Die EU - und allen voran "Heimatminister" Seehofer - kennen scheinbar nur noch ein Ziel: Menschen in Not mit aller Macht davon abzuhalten, nach Europa zu gelangen.

Bundesweit haben dagegen dutzende Demonstrationen stattgefunden. In Osnabrück wird es am 27./28. Juli ebenfalls Aktionen geben.

Am 27.7. berichtet Marcus Berger von Sea-Watch (deren Schiff aktuell in Malta "an die Kette gelegt" worden ist) über die aktuelle Situation im Mittelmeer, die Rettungseinsätze seiner Organisation und über die Kriminalisierung ihrer Arbeit.
Freitag, 27.7. um 19:00 Uhr im Gemeindesaal von St. Marien (An der Marienkirche 11)

Am Samstag, 28.7. findet ein Infostand vor dem Dom statt, an dem unter anderem auch Spenden für Sea-Watch gesammelt werden. Beginn um 11:00 Uhr.

For the many, not the few - von Corbyn und Labour lernen?

By Sophie Brown [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

Während die Sozialdemokratie in vielen europäischen Ländern massiv an Unterstützung verloren hat, ist in Großbritannien genau das Gegenteil eingetreten. Seit der linke „Hinterbänkler“ Jeremy Corbyn zum Vorsitzenden gewählt wurde, erlebte die Labour-Partei einen ungeahnten Aufschwung. Bei den Unterhauswahlen 2017 holte sie  40 Prozent der Stimmen und gewann 400.000 neue Mitglieder.

Das alles gelang mit einem linken Reformprogramm, das mit der neoliberalen Politik, die auch Labour lange verfolgte, gebrochen hat. Und mit einer mobilisierenden Kampagne, die die Interessen und Wünsche der „einfachen Leute“ und der sozialen Bewegungen in Großbritannien in den Mittelpunkt stellte.

Steve Hudson hat als Aktivist der Momentum-Gruppe die Kampagne von Corbyn unterstützt. Er berichtet von den erstaunlichen Veränderungen in Labour und der politischen Landschaft Großbritanniens. Steve diskutiert mit uns die Frage: Lässt sich daraus auch für linke Parteien und Bewegungen hierzulande lernen?

Donnerstag, 21. Juni um 19:00 Uhr
Haus der Jugend, Große Gildewart 6-9, Kleiner Saal

 

Steuertricks von Amazon, Apple und Co. einen Riegel vorschieben!

Aktionstag am 26. Mai auch in Osnabrück

  • Samstag, 26. Mai, 11 bis 14 Uhr

  • Informationsstand am Löwenpudel, Domvorplatz, Osnabrück

Amazon, SAP, Apple, Starbucks: Pay your Tax! So lautet das Motto eines bundesweiten Aktionstages am 26. Mai, mit dem das globalisierungskritische Netzwerk Attac Druck gegen Steuertricks von Konzernen machen wird. Mit dabei ist auch die Attac-Ortsgruppe Osnabrück.

Um die Steuertricks multinationaler Konzerne zu bekämpfen, fordert Attac eine Gesamtkonzernsteuer mit Mindeststeuersätzen in der EU. Dabei werden nicht mehr Unternehmenstöchter einzeln betrachtet, sondern der global erzielte Gesamtgewinn eines Konzerns wird ermittelt. Dieser wird dann je nach wirtschaftlichen Aktivitäten auf die jeweiligen Länder aufgeteilt und entsprechend besteuert. Gewinnverschiebungen zwischen Konzerntöchtern wären damit zwecklos und hätten ein Ende.

Über einen wichtigen ersten Schritt entscheidet der EU-Rat am 28. Mai: Beim so genannten Country-by-Country-Reporting müssen Konzerne in öffentlich einsehbaren Länderberichten offenlegen, in welchen Staaten sie aktiv sind und wieviel Umsatz, Beschäftigte, Investitionen, Gewinne und Steuern in dem jeweiligen Land anfallen. Ausgerechnet die Bundesregierung wehrt sich gegen entsprechende Vorschläge des EU-Parlaments.

Weitere Informationen:

Attac auf der 1. Mai-Demo

Bei der diesjährigen 1. Mai-Demo des DGB haben wir die "Kampagne für bezahlbaren Wohnraum" vorgestellt, die im April gestartet ist. In einem breiten Bündnis wollen wir nach den Sommerferien einen Bürgerentscheid für die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft organisieren.

Ziel ist, dem Mangel an erschwinglichem Wohnraum und steigenden Mieten in Osnabrück entgegen zu wirken. Hier der Flyer, den wir am 1. Mai verteilt haben.

Attac Regionaltag am 28. April in Osnabrück

Am 28. April 2018 findet der Regionaltag für Niedersachsen und Bremen in Osnabrück, was bekanntlich direkt an der Grenze zu Nordrhein Westfalen liegt, weshalb Menschen aus der Region natürlich auch eingeladen sind.

Mehr Informationen direkt auf die Webseite zum Regionaltag mit der Anmeldung.

Attac Regionaltag Niedersachsen/Bremen in Osnabrück am 28. April 2018

  • Schwerpunkt: Ein anderes Europa ist möglich.
  • Aktion-Agrar: Essen ohne Amazon, konzernfrei, regional
    Bayer/Monsanto, Megafusion stoppen
  • Freihandelsabkommen: Welche Abkommen verhandelt die EU

Direktlink zum Anmeldeformular
Direktlink zum Programmablauf
Direktlink zum Flyer

Concert Against Racism - 29. März in der Lagerhalle

mit "Strom & Wasser" und Diyaa Abbasi, Feras Jarir und ihrer Band "Sola"

Seit Jahren schon das Extremste, was gerade noch so unter der Rubrik „Liedermacher“ durchgeht, feuert Strom & Wasser die ultimative Mischung aus Punk und Poesie ab. Da werden nicht nur alle erdenklichen musikalischen Stile in einem irrwitzigen Mix aus Partygrooves und nachdenklichen Texten präsentiert, da wird auch die Brücke geschlagen zwischen kabarettistischem Ulk und gnadenloser Abrechnung mit einer Gesellschaft, in der Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wieder auf dem Vormarsch sind.

Diyaa Abbasi und Feras Jarir sind aus Syrien geflüchtet und leben in Osnabrück. Sie treten mit ihrer Band „Sola“ auf.

Donnerstag, 29. März 2018, 19:00 Uhr in der Lagerhalle (Saal), Rolandsmauer 26, Osnabrück

Eintritt 5,00 Euro - Einlass ab 18:30 Uhr

Präsentiert von Osnabrück ist bunt. Bündnis gegen Rassismus
im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" - Gefördert von der Stadt Osnabrück (Büro für Friedenskultur)

Veranstaltung auf Facebook: www.facebook.com/events/1748865901812751/

Attac Debatte #8 - Wohnungsnot in Osnabrück

Unstrittig ist, dass es in Osnabrück zu wenig preisgünstige Wohnungen gibt. In der Tendenz ist so bald keine Besserung zu erwarten. Im Gegenteil, bezahlbarer Wohnraum wird zu wenig gebaut und Wohnungen, die jetzt noch eine Mietpreisbindung haben, werden weniger. So wird es insbesondere für einkommensschwache Gesellschaftsschichten immer schwieriger, eine Wohnung in der Stadt zu finden.

Die Probleme am Osnabrücker Wohnungsmarkt sind sowohl in der lokalen Politik präsent, als auch bei den Sozialverbänden, die die Schwierigkeiten der Menschen bei der Wohnungssuche direkt erleben. Auch die Neue OZ berichtete kürzlich in einer mehrteiligen Serie. Die Frage, was gegen die zunehmende Wohnungsnot getan werden kann, beschäftigt immer mehr Bürger*innen.

Nach einer guten Diskussion dazu im letzten Jahr möchte Attac-Osnabrück den Faden nun wieder aufgreifen und wir laden deshalb am 15. Februar um 19:30 Uhr in die Lagerhalle ein (Raum 201). Wir wollen folgendes besprechen:

  • Wie ist die aktuelle Situation? Wir diskutieren untereinander und besprechen die Berichterstattung in der Presse.

  • Wie ist der aktuelle Stand der Diskussion im Stadtrat und im Stadtentwicklungsausschuss? Welche Vorstellungen haben die unterschiedlichen politischen Akteure? Hierzu, und natürlich auch zu Punkt eins, haben wir aus der Fraktion der Grünen Anke Jacobsen (sozialpolitische Sprecherin) und Volker Bajus (Ausschuss für Stadtentwicklung) eingeladen.

  • Die Stadt Osnabrück hat 2002 die städtische Wohnungsbaugesellschaft verkauft . Macht eine Kampagne Sinn, die die Neugründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft fordert? Wäre ein Bürgerbegehren ein geeignetes Mittel, um dafür Druck aufzubauen? Und ist es möglich, ein starkes lokales Bündnis zu gründen, dass der Forderung nach „bezahlbarem Wohnraum für alle Menschen“ Nachdruck verleiht?

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit viel Informationen und laden euch herzlich dazu ein.

Für Rückfragen wendet euch bitte an:
Stefan Wilker, stefan.wilker@gmx.de oder Klaus Schwietz, klaus.schwietz@gmx.de.

WINTER AUF LESBOS – GEFLÜCHTETE AUF GRIECHISCHEN INSELN BRAUCHEN HILFE

In den Flüchtlingscamps auf Lesbos, Chios und Samos herrschen unhaltbare Zustände. Wie im letzten Winter müssen Hunderte von Migranten weiter in einfachen Zelten vor überbelegten Aufnahmezentren leben. „Ärzte ohne Grenzen“ warnte, dass die harten Bedingungen und die Kälte eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit der Geflüchteten darstellen.

Mit einem symbolischen Zeltlager wollen wir am Nikolaiort auf die katastrophale Situation aufmerksam machen, Spenden für Hilfsprojekte auf den Inseln sammeln und über die Verantwortung der EU-Asylpolitik für die inhumanen Verhältnisse dort informieren.

Samstag, 27. Januar von 11:00 bis 18:00 Uhr am Nikolaiort

Veranstalter: Initiative "50 aus Idomeni" mit Unterstützung von attac, Solidarity City Osnabrück und anderen

"Wir haben es satt" - Agrarwende-Demo in Berlin

Am 20. Januar werden wieder viele Tausende für eine andere Landwirtschafts- und Ernährungspolitik auf die Straße gehen. Zum mittlerweile 8. Mal ruft ein breites Bündnis von Bäuerinnen und Bauern und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu Protesten im Zentrum von Berlin auf. Mehr Infos unter https://www.wir-haben-es-satt.de/ .

Im Fokus der Demonstration stehen 2018 gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung und ein Ende der landwirtschaftlichen Dumping-Exporte. Vom Hauptbahnhof geht es dieses Mal mit Kochtöpfen zur internationalen Agrarministerkonferenz, wo zum Auftakt der „Grünen Woche“ LandwirtschaftsministerInnen aus aller Welt zusammenkommen.

Eine gemeinsame Bahnreise wird von Greenpeace Osnabrück organisiert. Mehr Informationen dazu: Tobias Demircioglu (05401) 36 42 16, tobias.demircioglu@ok.de.

2. DEZEMBER – DEMONSTRATION GEGEN AFD-BUNDESPARTEITAG IN HANNOVER

Das „Bündnis gegen Rassismus“ ruft dazu auf, am 2. Dezember in Hannover gegen die AfD auf die Straße zu gehen.

Gemeinsame Bahnfahrt aus Osnabrück

Wir wollen in 5er-Gruppen mit dem Niedersachsenticket fahren. Verbindliche Anmeldung unter afd-demo@osnabrueck-alternativ.de – wir besorgen dann die Tickets. Treffpunkt 8:45 Uhr in der Bahnhofshalle. Abfahrt: 9:16 Uhr – Rückfahrt 17:09 Uhr.
Gerne weiterleiten und auf Facebook verbreiten ….

Aufruf und Info

attac debatte #7 Jamaika - Was da alles auf uns zukommt

Info- und Diskussionsabend
Donnerstag, 16. November um 19:30 Uhr in der Lagerhalle (Raum 201)

Nach den Bundestagswahlen, den Stimmverlusten von CDU und SPD und dem Gang der SPD in die Opposition, verhandeln nun die Union, die FDP und die Grünen über eine mögliche Regierungsbildung. Noch ist unklar, ob es tatsächlich zu einer "Jamaika-Koalition" kommt.

Am kommenden Donnerstag werden wir uns mit dem Stand der Verhandlungen beschäftigen. Anhand einiger Politikfelder (Steuern, Soziales, Klima, Migration) wollen wir uns anschauen, was von einer künftigen schwarz-gelb-grünen Regierung zu erwarten wäre und auf was sich die gesellschaftliche Linke und die sozialen Bewegungen in den nächsten Jahren einstellen müssen. Denn so viel ist jetzt schon klar: Kommt es zu Jamaika, wird es in vielen Bereichen eine Fortsetzung der neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte geben, die unseren Widerstand herausfordert.

Auf nach Bonn zu den Protesten rund um die Klimakonferenz

Die nächste Weltklimakonferenz (COP23) wird von den Fidschiinseln, einer Inselgruppe im Südpazifik ausgerichtet, deren sensibles Ökosystem durch den steigenden Meeresspiegel, veränderte Niederschlagsmengen und Sturmfluten massiv bedroht ist. Weil die Inselgruppe jedoch kaum Platz hat, um eine derart große Veranstaltung auszurichten, findet der Klimagipfel vom 6. bis 17. November in Bonn statt.

Globale Armut und Naturzerstörung solidarisch überwinden – Jenseits des Wachstumszwangs – dafür kämpfen wir als Attac. Deshalb rufen wir dazu auf, sich an den verschiedenen Protestaktionen rund um den COP23 zu beteiligen. 

Mehr

attac debatte #6 - UN-Klimakonferenz in Bonn und geplante Proteste

Info- und Diskussionsabend
Donnerstag, 21. September um 19:30 Uhr in der Lagerhalle (Raum 201)

2015 wurde in Paris auf der 21. UN-Klimakonferenz ein Abkommen geschlossen, das als Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel gefeiert wurde. Fast alle Staaten der Welt legten sich erstmals auf das Ziel fest, die Erderwärmung bis 2050 auf 2° C (besser noch 1,5° C) gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Anfang November 2017 findet in Bonn eine Folgekonferenz statt, die die bisherige Umsetzung des Abkommens bilanzieren soll. Tatsache ist, dass den vollmundigen Absichtserklärungen von Paris keine ausreichenden Taten gefolgt sind.

Auf unserem Treffen wollen wir uns inhaltlich mit dem Pariser Abkommen und dem aktuellen Stand der Umsetzung beschäftigen. Außerdem wollen wir diskutieren, was eigentlich passieren müsste, um den Klimawandel ernsthaft zu bekämpfen und woran es liegt, dass die notwendigen Maßnahmen nicht (ausreichend) ergriffen werden.

Zuguterletzt werden wir vorstellen, welche Aktionen im November anlässlich der Klimakonferenz geplant sind - und wie wir uns aus Osnabrück gemeinsam daran beteiligen können.

    Demo gegen G20-Gipfel in Hamburg

    Am 8. Juli gemeinsam mit der Bahn zur Demonstration gegen den G20-Gipfel

    Anfang Juli treffen sich die Staatschefs der 20 reichsten und mächtigsten Länder der Welt in Hamburg, darunter ausgemachte Autokraten und Despoten. Bei allen Unterschieden der politischen Systeme, die sie vertreten und trotz aller Interessenskonflikte, die sie untereinander haben - gemeinsam stehen sie für eine Weltordnung, in der Kriege, Umweltzerstörung und eine obszöne globale Ungleichheit an der Tagesordnung sind.

    Der G20-Gipfel bietet die Gelegenheit, zu zeigen, dass wir für eine andere Welt kämpfen: friedlich, solidarisch, sozial gerecht, demokratisch und ökologisch zukunftsfähig.

    Aktive aus verschiedenen Osnabrücker Organisationen fahren am Samstag, den 8. Juli gemeinsam per Bahn nach Hamburg. Und rufen euch dazu auf, sich uns anzuschließen.

    • Wir treffen uns um 6:00 Uhr vor dem Eingang des Hauptbahnhofs. Erkennungszeichen ist eine GEW-Fahne. Abfahrt ist um 6:34 Uhr.
    • Wir bilden Gruppen von bis zu fünf Menschen, die gemeinsam mit einem Niedersachsen-Ticket nach Hamburg fahren. Der Fahrpreis für Hin– und Rückfahrt beträgt dann pro Person 7,80 € (wenn weniger auf einem Ticket reisen, wird es etwas teurer).
    • Wer kann, sollte sich schon im Vorfeld mit Freund*innen zusammen tun und sich das Ticket besorgen. Für alle anderen stellen wir die Gruppen dann am Samstagmorgen zusammen. Dazu pünktlich da sein ....
    • Wann ihr zurück fahrt, regelt ihr in eurer Gruppe selber.

    Wer noch Fragen hat, kann sich an g20-osnabrueck@gmx.de wenden.

    Interview mit Thomas Eberhardt-Köster (Attac Düsseldorf) zu unseren G20 Protesten

    Thomas Eberhardt-Köster musste früh aufstehen heute, aber es hat sich gelohnt. Herausgekommen ist ein prima Interview im ZDF-Morgenmagazinzuunseren G20-Protestvorhaben. Eingeleitet wird der Beitrag mit Bildern von der Attac-Aktionsakademie vor vier Wochen in Hamburg.


    Schaut selbst: www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/zdf-morgenmagazin-clip-15-254.html


    Vielleicht macht der Beitrag ja dem einen oder der anderen Lust, vom 5. bis 8. Juli dabei zu sein in Hamburg

    Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich

    Einen "Grundkurs über die Notwendigkeit der Umverteilung" gibt der Ökonom, Wirtschaftsexperte und Sprecher der „Memorandumgruppe“ Prof. Dr. Heinz Bontrup von der Westfälischen Hochschule Recklinghausen am Dienstag, 20. Juni 2017 um 18:00 Uhr in der Aula der Universität (Schloss).

    Der Referatstitel, ein Gedichtsvers von Bertolt Brecht, bringt die Beziehung zwischen Armut und Reichtum auf den Punkt. „Seit vielen Jahren findet eine Umverteilung nach oben statt“, so Prof. Bontrup „und dies gilt es umzudrehen.“

    Dass eine andere Verteilung, entgegen dem politischen Mainstream, machbar und notwendig ist, zeigt der Wirtschaftsexperte in seinem „Grundkurs über die Notwendigkeit der Umverteilung“. Und dass eine gerechtere Verteilung keinesfalls gegen die „ökonomische Vernuft“ verstößt, sondern Vorteile für die gesamte Gesellschaft mit sich bringt, ist vielleicht eine Erkenntnis, die bestimmendes Thema im kommenden Bundestagswahlkampf werden sollte.

    Für die Bekämpfung von Armut, für den Erhalt und Ausbau des Sozialstaats, für mehr Bildung, für bezahlbaren Wohnraum und vieles mehr ist genug Geld da!

    Erfolgreiches Solidaritätsfest

    Für die Griechenlandsolidarität Osnabrück war es eine Premiere: zum ersten Mal seit dem Start vor zwei Jahren haben wir am 6. Mai ein Fest organisiert. Wir hatten gehofft, mit einem Mix aus Musik, griechischem Essen und politischen Informationen mehr Menschen zu erreichen als mit unseren herkömmlichen Veranstaltungen. Und tatsächlich war die Resonanz sehr gut, mit über hundert Besucher*innen hatte im Vorfeld niemand gerechnet. Das Publikum war bunt gemischt und besonders gefreut hat uns, dass auch viele Geflüchtete darunter waren.

    Das Kulturprogramm sorgte für die richtige Stimmung. Gitarrist Bassl Abdurrahman, der als Asylbewerber aus Syrien seit einem Jahr in Osnabrück lebt, war für die leiseren Töne zuständig, die Hallas Krisen Kompanie aus Münster spielte griechischen Rembetiko mit arabischen und kurdischen Anklängen und animierte zum Mitklatschen und einige auch zum Tanzen.

    Zwischendurch haben wir in kurzen Beiträgen die Projekte vorgestellt, für die wir Geld sammeln. Am Ende hatten wir durch Essens- und Getränkeverkauf sowie durch Dimitris hartnäckiges Spendeneintreiben 1000 Euro Plus in der Kasse, das wir – gerecht verteilt – an die Projekte weitergeben wollen.

    Keine Grundgesetzänderung und keine Privatisierung von Autobahnen

    Die Bundesregierung treibt mit Vehemenz die Autobahnprivatisierung voran. Schon am 18. Mai könnte die Entscheidung dazu im Bundestag fallen. Wir wollen auch in Osnabrück mit einer öffentlichen Aktion protestieren. Deshalb haben wir Rainer Spiering, MdB für die SPD, um einen Termin gebeten. Wir wollen ihn fragen, wie er persönlich abstimmen wird - und das mit Transparent, Fahnen und Protestplakaten begleiten. Geplant ist auch, die Presse einzuladen.

    Bitte schließt euch dieser kleinen aber wichtigen Aktion an und kommt zum Termin, der hoffentlich bald feststeht. Kontakt und weitere Informationen: klaus.schwietz@gmx.de

    Weitere Informationen:

    TiSA - Kapitulation vor Konzernen

    Kritische Analyse des Dienstleistungsabkommens TiSA

    Seit fünf Jahren verhandeln die EU und die USA mit etwa 20 Staaten streng geheim das Handelsabkommen für Dienstleistungen „TiSA“ (Trade in Services Agreement). Dieses Abkommen hat nicht weniger als die weltweite Liberalisierung und Privatisierung von Dienstleistungen zum Ziel.

    Hinter den Verhandlungen stehen die Interessen der führenden Dienstleistungskonzerne, die künftig möglichst ungehinderten Zugang auf die Märkte möglichst vieler Länder haben wollen.

    • Droht damit ein Ausverkauf unserer Daseinsvorsorge?
    • Werden alle Dienstleistungen jetzt zu „marktfähigen Produkten“?
    • Warum wird geheim verhandelt?

    Veranstaltung mit Thomas Fritz (Publizist und Freihandelsexperte)

    Donnerstag, 27. April 17 um 18:30 Uhr
    Erweiterungsgebäude der Universität - Raum 15/130
    Seminarstr. 20  (Nähe Schloss)

    Veranstalter: attac in Kooperation mit Kooperationsstelle Hochule und Gewerkschaften und ver.di Ortsverein Osnabrück

    Demonstration gegen AfD-Veranstaltung mit Beatrix von Storch

    Am Dienstag, den 18. April startet die AfD mal wieder einen Versuch, in Osnabrück eine öffentliche Veranstaltung zu organisieren.

    Zum Auftakt des Bundestagswahlkampfs haben sie Beatrix von Storch eingeladen (genau - jene Dame, die "notfalls" an der Grenze schon mal auf Flüchtlinge schießen lassen würde). Passenderweise soll das Ganze auf dem Rathausplatz stattfinden, direkt vor dem "Rathaus des Westfälischen Friedens".

    Das "Bündnis gegen Rassismus", in dem attac mitarbeitet, ruft zu einer Gegendemonstration auf. Die beginnt um 18:00 Uhr am Neumarkt und endet mit einer kurzen Kundgebung vor dem Theater. Danach wird man sehen, wie nah man an Frau Storch rangelassen wird, um ihr und der AfD zu zeigen, dass sie in Osnabrück nicht willkommen sind.

    Hier findet ihr den Aufruf des "Bündnis gegen Rassismus".

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