16.4.2010, 20 Uhr - kleines Zeughaus Vortrag "Warum der Westen in Afganistan Krieg führt", mit Prof.Peter Strutynski, Uni Kassel

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02.2010 Steueroasen und Offshore-Zentren in Europa

Einladung zur Foto-Ausstellung                                        

 „Räume der Offshore-Welt“ –

Steueroasen und Offshore-Zentren in Europa

 Unter diesem Titel steht eine Wanderausstellung von „attac Deutschland“, die im Februar in Lindau Station macht (nähere Infos unten). Mit Bildern aus Vorarlberg, der Schweiz und Liechtenstein, die laut „attac“ wesentliche Kriterien von Offshore-Zentren vor der Haustür erfüllen, wendet sich die Ausstellung auch an Menschen in diesen Ländern. Ein Film und mehrere Vorträge befassen sich ebenfalls mit der Thematik.

 

Mit der globalen Krise der Finanzwirtschaft in den Jahren 2008/2009 rückte die dunkle Rolle der Offshore-Zentren und Steueroasen in die Öffentlichkeit. Sie sind die schwarzen Löcher im weltweiten Finanzsystem – Plätze mit stark eingeschränkten Regulierungen, Meldeverfahren, Finanzkontrollen und niedrigsten Steuern. Indem sie nationale und internationale Handels-, Bilanzierungs-, Devisen-, Banken- und Steuergesetze sowie die Finanzbehörden umgehen, generieren und fördern sie Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Auf bis zu 1,6 Billionen ­­ US-Dollar jährlich werden die illegitimen Finanzströme über diese Finanzplätze geschätzt – wobei 60 bis 65 Prozent aus Steuerhinterziehungen, 35 bis 40 Prozent aus Geldwäsche und ein geringer Teil aus der Finanzierung von Terrorismus kommen sollen.

Unternehmen nutzen Steuer- und Regulierungsoasen zur Gewinnvermeidung, mittels falscher Rechnungsstellung und vorgetäuschter Lieferungen, und zur Steuerumgehung. Auf 700 Milliarden bis 1 Billion US-Dollar werden diese Geschäfte weltweit taxiert – allein der deutsche Fiskus verliert dadurch jährlich etwa 65 Milliarden Euro. Die Vermögen der Super-Reichen dieser Welt wiederum sollen laut Schätzungen insgesamt bei über 40 Billionen     US-Dollar liegen – etwa ein Drittel davon soll sich in den „Verdunklungsoasen“ befinden. Damit gehen, nach konservativer Rechnung, den Staaten der Welt weit über 225 Milliarden US-Dollar Steuereinnahmen zum Schaden der Menschen und Infrastrukturen verloren. Vor allem leiden die Entwicklungsländer darunter. 350 bis 500 Milliarden US-Dollar sollen deren Verluste betragen. Diese Summen stehen in keinem Verhältnis zur Entwicklungshilfe der reichen Industrieländer von knapp 104 Milliarden US-Dollar.

Wer sind die Staaten, Organisationen und Personen, die sich so gesetzeswidrig, unsolidarisch und asozial anderen Ländern und Bevölkerungen gegenüber verhalten? Warum geht die internatio­nale Staatengemeinschaft nicht massiv dagegen vor? Und welche Forderung für die Politik und Gesellschaft ergeben sich daraus? Auf Fragen wie diese versucht die Ausstellung Antworten geben. Auf 48 Postern mit Namen, Fotos, Daten, Beschreibungen, Diagrammen und Tabellen wird die dunkle Welt der „Weißekragentäter/innen“ und ihrer biederen Wegbereiter und Helfer sichtbar.

Foto-Ausstellung „Räume der Offshore-Welt“ – Lindau, Schmiedgasse 18 (Insel),

1. bis 26. Februar 2010, geöffnet täglich 10 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

 Ergänzt wird die Ausstellung mit folgenden Vorträgen (Beginn jeweils 20 Uhr):

 Ergänzt wird die Ausstellung mit folgenden Vorträgen (Beginn jeweils 20 Uhr):

 Montag,            1.2. - Eröffnungsvortrag der Ausstellungsmacherin Dr.Silke Ötsch,                                     Innsbruck

Mittwoch,          10.2. - Prof. Dr. Walter Ulbrich, Augsburg:

                        „Rettungspakete für die Reichen – Schuldscheine für die Armen“!  

Mittwoch,          17.2. - Film: „Let’s make money“ – vom Wahnsinn, der Methode hat!

Mittwoch,          24.2. - Mag. phil. Christian Felber, Wien,„Kooperation statt Konkurrenz“!

 

06.02.2010 Vortrag: Das attac-Bankentribunal – Anklage-Urteil-Erkenntnisse

Die globale Finanz-und Wirtschaftskrise der Jahre 2007 bis 2009 hat die Staaten dieser

Welt zu Geiseln der Finanzwirtschaft degradiert. Der entfesselte Kapitalismus,

verkörpert in verantwortungslosen, bonigetriebenen, gierigen und kriminellen Fonds-

und Bankenmanagern, hat den Volkswirtschaften und Gemeinwesen riesige Verluste

und Schulden aufgebürdet. Verantwortlich dafür sind die Staatsführungen und

Mehrheitsparteien und –politiker der westlichen Staaten. Durch ihre neoliberale

Ideologie und blinden Irrglauben an die „Regulierenden Kräfte der Märkte“,

Deregulierung und Privatisierung wurde der „bösen Geist des Kapitalismus“ aus der

Flasche befreit. Er treibt nun seine „Lehrlinge“ vor sich her und fordert immer größere

Opfer.

Weder Politik noch die Justiz macht diesem Monster den Prozess und legt es in Ketten.

attac-Deutschland hat den Versuch unternommen und vom 9.bis 11.April 2010 die

Verantwortlichen vor ein Tribunal gestellt. Angeklagt waren stellvertretend: Gerhard

Schröder, Angela Merkel, Per Steinbrück, Josef Ackermann, Hans Tietmeyer.

Der Referent, Prof. Dr. Peter Grottian, Berlin, wirkte bei der gesamten Vorbereitungen

und Durchführung des Tribunals mit und saß mit auf der Anklägerbank.

 

Die Veranstaltung ist am 02.06.2010 um 20:00 - 23:00 Uhr

 

Eintritt

frei – Spenden erwünscht

Veranstaltungsort

Gewölbesaal des Heiligen-Geist-Hospitals,

Lindau - Insel


Kontakt

12.12.2009 Regionalveranstaltung zum Weltklimagipfel

Sehr geehrte Gäste,sehr geehrte Attacies,  

wir lindauer attacies haben uns entschlossen, zur halbzeit der Kopenhagener UN-Weltklimakonferenz, zu einer regionalen Veranstaltung nach Lindau einzuladen.

Unsere Vorstellungen:

Termin: Sa. 12.12.09  

Zeit: 11-12 uhr

Ort: Bismarckplatz/vor dem Alten Rathaus

Art: Wir wollen 1 Stunde im Kreis schweigend beieinander stehen.Das Schweigen wir gebrochen durch kurze "Statements"(kurze rede,gedicht, lied,etc.) von Personen oder Gruppensprecher/innen die sich zum Thema äußern wollen. Inhaltlich ist jede/r frei und selbst verantwortlich. Auch eine gemeinsame resolution an die deutsche delegation in Kopenhagen wäre denkbar.

Bitte gebt uns schnellstens eine Antwort, ob Ihr/Sie das unterstützt(en) und/oder mitmacht. Regionalgruppe unter der Leitung Lothar Höfler würden sich um das organisatorische kümmern.

In Rubrik "Impressum" könnt(en) Ihr/Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

Freundlich grüßt die Regionalgruppe Lindau.

28.11.2009 Zur WTO nach Genf - Attac Gruppe - Welthandel und WTO

Auf zur Protest-Demo am Samstag, 28.11.09, gegen die WTO-Ministerkonferenz vom 30.11 - 2.12.2009 in Genf

Das G20-Treffen in Pittsburgh am 25.September '09 brachte nur vage und unverbindliche Antworten zur Regulierung der Finanzmärkte. Die G20-Staatschefs bekräftigte in Ihrem "Leader's Statement" von Pittsburgh nur die Absicht, die "Doha-Runde" der Welthandelsorganisation (WTO) im kommenden Jahr zu einem Abschluss zu bringen. Damit soll "starkes, nachhaltiges und ausgewogenes globales Wachstum" erzeugt werden. Die von der WTO rigoros betriebene "Liberalisierung" aller Lebensbereiche und ihre Freihandelspolitik ist eine der wesentlichen Ursachen für die globalen Krisen.

Zehn Jahre nach Seattle und vier Jahre seit der letzten Ministerkonferenz 2005 in Hongkong, ist nun vom 30.November bis 2. Dezember die nächste Ministerkonferenz in Genf geplant. Auch dieses Mal will Attac zusammen mit anderen internationalen sozialen Bewegungen in Genf, gegen die unfaire Freihandelspolitik der WTO demonstrieren. Am Samstag, den 28. November sind große Demonstration und Aktionen. Ab Sonntag, 29.11.,  bis Ende der Ministerkonferenz finden Workshops und weitere Veranstaltungen und Aktionen statt. Mit diesen Veranstaltungen soll öffentlicher Druck aufgebaut und die internationale Aufmerksamkeit auf das Treffen der WTO in Genf lenken. Die "AG Welthandel und WTO" innerhalb attac-Deutschland ruft auf, zahlreich in Genf präsent zu sein. Wir wollen Flagge zeigen und der Politik der WTO sowie dem Kurs der EU-Kommission ein klares "Nein!" entgegensetzen. attac-Lindau plant an der Samstag-Demo teilzunehmen und Fahrgemeinschaften zu bilden. Daher meldet euch umgehend bei Lothar Höfler  - lothar.hoefler@attac-lindau.de - in Lindau an. Am Geld wird die Teilnahme keinesfalls scheitern, wir haben einen Unterstützungstopf.

Lindauer Schweigekreis

24.09.2009 - Werner Rügemer hielt Vortrag in der Lindauer Inselhalle

Werner Rügemer: In diesem Staat regieren die Banken

Eine bessere Kontrolle der Banken allein genüge nicht, um Finanzkrisen in Zukunft zu verhindern. Dies war eine der Kernaussagen des Publizisten Werner Rügemer bei einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in der Inselhalle Lindau.mehr darüber

24.9.2009 - Vortrag in Lindau von Dr. Werner Rügemer, Köln, Vorstandsmitglied von attac

Bananenrepublik Deutschland

In der Finanzkrise ab Sept. 2008 waren die meisten Banken eigentlich bankrott, mussten dies mit Deckung des Staates aber nicht anmelden.

20 Jahre lang wurde die Nichteinmischung des Staates in die Wirtschaft gepredigt und von einem Tag zum anderen wurde dieses Prinzip über den Haufen geworfen und den Banken mit hunderten von Milliarden € geholfen.

In den ersten 10 Jahren der BRD wurden alle konservativen Parteien fast völlig von Unternehmen und Banken finanziert. Heute spenden die Banken und Unternehmen an alle Parteien um sie in ihrem Sinne beeinflussen zu können. Die Deutsche Bank ist bis heute der Hauptsponsor der CDU (deshalb die Geburtstagsfeier im Kanzleramt für den Deutschen Bank Vorstand Ackermann). Das ist der Grund, warum alle Parteien inzwischen dieselbe kapitalistische Politik betreiben und es in dieser Beziehung keinerlei Opposition mehr gibt.

Wenn bestimmte Gesetze oder Verordnungen ausgearbeitet werden müssen, leihen davon betroffene Firmen oder Verbände an das entsprechende Ministerium oder die Behörde einen oder mehrere Manager und/oder Fachleute aus, die dort ihr eigenes Büro erhalten, um die Texte entsprechend ihrer Vorstellungen mitzugestalten oder gar vollkommen eigenständig auszuarbeiten. (Begründet wird das der Regierung gegenüber damit, dass der Sachverhalt derart kompliziert sei, dass die Behörde unmöglich in der Lage sei, einen alle Gesichtspunkte berücksichtigenden Text erstellen zu können. Sollte die Behörde den Text selbst erstellen, müsse er eh den Interessengruppen vorgelegt werden und dann sicherlich korrigiert werden, weshalb es also besser sei, ihn gleich von diesen erstellen zu lassen, was der Behörde einerseits Kosten spare und andererseits einen enormen Zeitgewinn bringe.)

Diese Texte werden dann äußerst umfangreich gestaltet (mehrere tausend Seiten lang), so dass sie von den Abgeordneten nicht gelesen werden können und diese nur eine kurze Zusammenfassung erhalten, in der dann die wichtigsten Bestandteile nicht erwähnt werden und die Abgeordneten über ein Papier entscheiden müssen, das sie gar nicht kennen. Besonders auffällig war das beim EU-Vertrag, wo sich herausgestellt hat, dass keiner der befragten Abgeordneten den Vertrag gelesen hatte.)

Die Treuhand hat trotz Verkauf aller DDR-Betriebe 270 Mio € Verlust gemacht. Der Grund lag drin, dass von potentiellen Käufern finanzierte oder ihnen verbundene Gutachter Gefälligkeitsgutachten erstellt haben. So wurden 30.000 Betriebe für einen symbolischen Wert von 1 DM verkauft mit der Auflage, dass der Staat z.B. 30 Millionen an den Käufer zu zahlen habe, damit dieser den Betrieb weiterführt (und die für 1 DM erworbenen Liegenschaften nicht mit demselben Gewinn von 30 Mio weiterverkauft)

Der Firmenverbund „Toll Collect“, der die Mautinstallationen für die Autobahnen geliefert hat und diese unterhält, wurde bisher für die 1 ½-jährige Verspätung der Inbetriebnahme nicht belangt. Der Vertrag mit dem Verkehrsministerium umfasst 17.000 Seiten (Grund siehe oben). Zur Klärung der Haftung für diese Verspätung wurde ein privates Schiedsgericht berufen (Vertragsklausel), das immer noch nicht getagt hat. Das Verkehrsministerium hat kein Interesse daran, dass die Vertragsinhalte publik werden, weshalb das Verfahren gegen Toll Collectt hinausgezögert wird, bis die Affaire vergessen ist.

Solche Verträge werden immer von amerikanischen Beratungsfirmen erstellt, und zwar nach amerikanischem Recht und werden z.T. nicht einmal ins Deutsche übersetzt, wie z. B. der Vertrag für den Verkauf der Baden-Württembergischen Wasserversorgungsunternehmen an die Amerikaner. Dabei wurde argumentiert, dass die amerikanischen Investoren Steuervorteile geltend machen könnten, was die Wasserkosten senken würde. Dabei war von vorne herein klar, dass das nicht stimmt.

Die von Amerikanern ausgearbeiteten Verträge werden stets als geheim eingestuft und enthalten Klauseln, dass bei irgendwelchen unvorhergesehenen Problemen der Staat die Kosten zu übernehmen hat.  Den Abgeordneten werden immer nur kurze, manipulierte Zusammenfassungen zur Abstimmung vorgelegt, in denen alle kritischen Punkte weggelassen werden.

Selbst die katholische Kirche lässt sich von einer amerikanischen Beraterfirma beraten, wie sie die Leute am besten für dumm verkaufen kann. Auch der Unternehmerberater Roland Berger arbeitet für die Kirche.

Die amerikanische Beraterfirma Freshfield hat für die Bundesregierung das Gesetz zur Bankenrettung erstellt. Auch der Text zur Rettung der Hypo Real Estate wurde von einer amerikanischen Beraterfirma geliefert!!

Die HRE hätte man ohne weiteres pleite gehen lassen können, denn die 600 Gläubiger waren in erster Linie Banken und Versicherungen, die der HRE die faulen Papiere angedreht hatten. Privatleute befanden sich nicht darunter und nur ein einziger Pensionsfonds mit einer unbedeutenden Summe. Die HRE wurde inzwischen umbenannt in „Gemeinnützige Kredit Bank“ (GKB).

Die IKB ist pleite gegangen, weil die Deutsche Bank ihr die faulen amerikanischen Hypothekenpapiere verkauft hat. Damit die IKB still hält und ihre Lage nicht sofort publik wird, hat der Deutsche Bank-Chef Ackermann Finanzminister Steinbrück angerufen, dass die IKB mit verheerenden Folgen für die deutsche Wirtschaft pleite gehe, wenn sie nicht sofort staatliche Hilfe erhalte.

Die Geschäfte der Banken werden nicht geprüft. Diese führen ihre alten Spielchen weiter wie bisher, denn sie verstoßen nicht gegen geltendes Recht. So lange gewisse Bankgeschäfte, wie z.B. die Auslagerung risikobehafteter Papiere, das Weiterreichen fauler Papiere an andere Banken, etc. nicht verboten werden, ändert sich nichts und wir schlittern geradewegs in eine neue Krise.

Die aktuelle Diskussion um die Boni der Bankmanager ist nur ein Ablenkungsmanöver von den wahren Problemen und Ursachen der Finanzkrise.

90 % aller Bankgeschäfte sind Geschäfte mit anderen Banken, wo mehr oder weniger faule Papiere gemischt und neu benannt weitergereicht werden. Am Schluss weiß niemand mehr, was diese Anteile eigentlich genau enthalten und wie hoch deren Wert einzuschätzen ist.

Lehmann Brothers hat selbst Geringverdienern Hohe Kredite aufgeschwatzt, wohl wissend, dass diese nie zurückgezahlt werden können. Die Bank hatte deshalb auch nie die Absicht, diese Kredite zu behalten und hat sie umgehend als Pakete an andere Banken verkauft, die sie dann europäischen Banken angedreht haben. Damit wurde ein weiterer Zweck erfüllt, nämlich windige Dollars in harte EURO zu wechseln. Die dummen Europäer (Banken wie private Investoren) sind darauf reingefallen und haben bis heute nicht begriffen, was da eigentlich gelaufen ist.

Alle großen Banken zahlen Schmiergelder an die amerikanischen Abgeordneten, damit sie gegen die von Obama vorgeschlagenen Gesetze zur Bankenaufsicht stimmen und andere Gesetzesänderungen für Neuerungen verhindert oder verwässert werden, wie z.B. das Sozialversicherungsgesetz.

Die Medien bringen keine kritischen Berichte, da sie selbst Unternehmen und Mittäter sind. Kritische Bücher können praktisch nur noch über kleine Verlage herausgebracht werden. Die Redaktionen der Fernsehsender lassen keine systemkritischen Sendungen mehr zu.

Die Sofin ist eine neu geschaffene Bank zur Rettung notleidender Banken und verwaltet deren faule Anlagen. Sie residiert völlig unscheinbar in einem Hinterhofgebäude mit einem nur 20 x 5 cm kleinen Schild. Diese Bank ist zu absoluter Geheimhaltung ihrer Aktivitäten verpflichtet. Selbst die Regierung erhält nur geschwärzte Berichte darüber. (Inzwischen bietet sie Zertifikate an mit 9 % Verzinsung!!! Wenn deren Kapitalanlagen so lukrativ wären, wie sie angibt, warum haben die Banken sie dann ausgelagert? Das Spiel mit faulen Papieren geht also munter weiter!)

Crossborderleasing (Verkauf staatlicher Einrichtungen an private Investoren). Diese Idee stammt von Banken und wird den Regierungen, bzw. Kommunen von speziell dafür ausgebildeten Beratern unter Vorspiegelung falscher Tatsachen schmackhaft gemacht. Bei genauer Betrachtung kostet dieses System dem Steuerzahler doppelt so viel wie direkte Investitionen durch die bisherigen kommunalen Betreiber.

(Das müsste eigentlich jeder Mensch mit normalem IQ begreifen. Die Banken, die dieses Geschäft finanziert haben, geben dann sofort Wertpapiere darüber aus, vermischen diese in einem Fonds mit anderen und verkaufen sie über verschiedene andere  Banken meistbietend an dumme private Investoren. Auf all diesen Zwischenstufen werden hohe Provisionen kassiert und wenn die Unternehmen dann heruntergewirtschaftet sind, müssen die staatlichen Organe diese wieder übernehmen und die privaten Kleininvestoren haben ihr Geld verloren.)

 

Zusammenfassung: F. Baumann

 

 

21.09.2009 - Auftritt der Berliner Companie im Zeughaus Lindau (B)

Hindukusch - Thema geht an die Nieren

Zum Weltfriedenstag trat die Berliner Companie im Zeughaus Lindau auf, wo sie mit Ihrem Stück "Die Verteidigung Deutschlands am Hindukush" ausführlich in einer Theaterinszinierung 'den Einsatz in Afghanistan' in Frage stellten. mehr darüber

21.09.2009 Der Globale Klima-Weckruf !

 

Der Globale Klima-Weckruf!

hier befindet sich das Video dafür: mehr

 

Made by Avaaz, Found Object Films & Mighty Pictures

Am 21. September 2009 versammelten sich Menschen auf der ganzen Welt zu über 2600 Aktionen in 135 Ländern. Diese unaufhaltbare globale Bewegung hat den Entscheidungsträgern einen ohrenbetäubenden Klima-Weckruf gesendet. Und wir alle sind ein Teil davon!

Die Vielfalt und Kreativität der Aktionen war beeindruckend und unsere Botschaft kam bei den Politikern und den Medien an! Schauen Sie sich die Video an.

Mehr Information dazu gibt es bei www.avaaz.org/de

Anmerkung: Eine 30-Sekunden Version dieses Films wurde am 21./22. September an allen Premierevorführungen von "The Age of Stupid" ausgestrahlt und erreichte damit schätzungsweise über 1 Million Zuschauer.

20.09.2009 - Demo der Allgäuer Milchbauern auf der Lindauer Insel

An der Demo der Allgäuer Milchbauern am 20.9.09 nahmen auch Sibylle, Barbara und Lothar teil. Die Schlusskundgebung fand vor dem Alten Rathaus auf der Insel statt. Anschließend zogen viele der verärgerten Bauern mit Transparenten zur Wahl-Kundgebung von Angela Merkel zum Hafen. Eine andere Gruppe beteiligte sich an einer Traktor-Demo ihrer Vorarlberger Kolleg/innen durch Bregenz. Am Sonntag, den 20.September waren Landtagswahlen in Vorarlberg.

(Bilder zum vergrößern anklicken;dann zum Zoomen auf "höhere Auflösung" klicken)

01.09.2009 - Gedenken an den Beginn des 2.Weltkrieges vor dem Lindauer Rathaus (Kopie 1)

Zum Gedenken an den Beginn des 2.Weltkrieges vor 70. Jahren

 

Heute, am 1.September vor 70 Jahren am frühen Morgen, fielen deutsche Bomben auf das kleine polnische Genzstädtchen Wielun. Mindestens 1.200 Menschen starben. Sie waren die 1. unschuldigen Opfer des 2. Weltkrieges.

 

Der 2. Weltkrieg begann mit einer Lüge:

„Auf Befehl des Führers und Obersten Befehlshabers, hat die Wehrmacht den aktiven Schutz des Reiches übernommen.

In Erfüllung des Auftrags, der polnischen Gewalt Einhalt zu gebieten, sind Truppen des deutschen Heeres heute früh über alle deutsch-polnischen Grenzen zum Gegenangriff angetreten.“

So das Oberkommando der Wehrmacht am 1. September 1939. Die  „polnische Gewalt“ war selbst inszeniert; zuletzt mit einem fingierten Überfall der SS auf den deutschen Sender Gleiwitz.

 

Der Deutsche Angriff war der Beginn eines der verbrecherischsten Kriege, die Europa und die Welt bisher erlebt haben. 5 Jahre sollte er wüten. Dunkle Jahre, in denen Nazi-Deutschland Grauen und Tod über die Völker brachte.

 

Ergebnis waren: Verbrannte  Erde, nieder gebombte Städte, Ausrottung und Vertreibung, Tod und Elend !

Ca. 60 Millionen Menschen kamen um; wurden erschossen, erschlagen, verbrannt, verhungerten, erfroren, verreckten elendig.

60 Millionen Menschen, so viel wie heute in: GB, F oder I leben;

oder die Bevölkerung der NL, B, CZ, GR, H + IRL zusammen !

 

„Nie wieder Krieg“, war der feste Entschluss der Überlebenden des Infernos, der Schoah und Todeslager.

Im Bewusstsein der Schrecken sind die Völker Europas nach 1945 zusammengerückt und haben uns 60 Jahre Frieden gescheckt. 60 glückliche Jahre für die Kriegs- und frühen Nachkriegs-Generationen in Europa, zu der auch ich gehöre.

 

Wie lange das noch anhält, dafür möchte ich mich nicht verbürgen.  Erinnerungen verblassen mit den Jahren und Generationen.

Kriege als Mittel der Politik, um Energie und Rohstoffe und „gegen den Terror (???)“, sind wieder akzeptiert.

So kämpfen und sterben heute unschuldige Menschen und deutsche Soldaten am Hindukusch, angeblich für unsere Sicherheit. Das lässt mich ein Stück verzweifeln, denke ich daran was Leben sein kann: Frauen, Männer, Kinder, Enkel, Schönheit, Natur, Freude, Glück für alle Generationen nach uns.            (attac-Li 1.9.09 L.Höfler)  

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