Willkommen bei ATTAC Kiel - Über uns

Attac Kiel trifft sich:

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat
um 19 Uhr in "die Pumpe" (Haßstr. 22, 24103 Kiel)

Wir treffen uns in der Regel entweder zum organisatorischen Plenum ("Orga-Plenum") oder zu einem thematischen Schwerpunkt (unterschiedliche Formate).

Soweit kein "Themenabend" angekündigt ist, findet ein "Orga-Plenum" statt.
Gäste sind immer herzlich willkommen!

Aktuelle Ankündigungen erhalten Sie über den Gruppennewsletter (bitte E-Mail-Adresse in das Feld innerhalb der linken Menüleiste eintragen), auf dieser Seite oder unter der Terminauflistung (rechts).

Mehr Informationen zu unserer attac-Gruppe finden Sie auf unserem Info-Flyer.
In direkten Kontakt können Sie hier mit uns treten. 

Podiumsdiskussion

Flyer runterladen
Termin: 20. November 2018, 19 Uhr
Ort: Legienhof (Lichtsaal), Legienstr. 22, Kiel

Podium:
Simone Lange
Oberbürgermeisterin von Flensburg (SPD), Mitinitiatorin von #aufstehen

Björn Toroe
Geschäftsführer LINKE S-H, ex-MdL

Rasmus Andresen
Vizepräsident des schleswig-holsteinischen Landtags (GRÜNE), MdL

Reiner Heyse
Gewerkschafter (IG Metall), Initiator Seniorenaufstand

Moderation:
Andreas Meyer (attac Kiel)

Inhalt:
Die Sammlungsbewegung #aufstehen ging im September mit über hunderttausend Unterstützer*innen an den Start. Ziel ist der Aufbau einer politischen Bürger*innenbewegung, die sich über Parteigrenzen hinweg vor allem für die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen breiter Bevölkerungsschichten einsetzt. Dabei versteht sich #aufstehen auch als Gegenbewegung zu einer neoliberalen Politik und zum allgemeinen politischen Rechtstrend in diesem Land.

Neben Zustimmung stößt diese Sammlungsbewegung auch auf Kritik im linken und linksliberalen Spektrum. Im Mittelpunkt dieser Kritik stehen eine vermeintlich nationale Orientierung dieser Bewegung und eine Haltung zum Thema Grenzen und Migration, die nach Ansicht mancher Kritiker*innen eine Nähe zu AfD-Positionen aufweise. Kritisiert wird auch ein Gründungsverlauf von oben, der eher eine Spaltung als ein breites Bündnis befördere.

In unserer Veranstaltung wollen wir in einer Podiumsdiskussion Befürworter*innen und Kritiker*innen von #aufstehen zu Worte kommen lassen. Nach einer Diskussion auf dem Podium wird die Debatte für alle Veranstaltungsteilnehmer*innen geöffnet.

Vortrag zur Fluchtursache Handel (EPAs)

PARTNERSCHAFT ALS AUGENWISCHEREI: Wie die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung Fluchtursachen schafft.

In ihrem Vortrag hat Anne Jung von der Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international am Beispiel afrikanischer Länder jene Handels- und Wirtschaftspolitik analysiert, die Fluchtursachen nicht nur nicht verhindert, sondern überhaupt erst hervorruft und damit unsere Lebensweise auf Kosten anderer Länder absichert.

Vortragsfolien

Zusammenfassung:
Die Zahl der Flüchtlinge hat weltweit zugenommen. Welche Rolle spielt die Ungleichheit zwischen reichem Norden und verarmtem Süden? Die Forderung danach, Fluchtursachen zu bekämpfen, ist seit den verstärkten Fluchtbewegungen Richtung Europa einmal mehr in Mode gekommen. Auch bei der Politik ist inzwischen angekommen, dass neben Krieg und Verfolgung die Ursachen auch in der Armut und Perspektivlosigkeit vieler Länder dieser Welt gesucht werden müssen. Was die Rezepte anbelangt, tun sich die Industrienationen schwer und verschreiben immer wieder die gleichen Medikamente, nur unter anderem Etikett. Hinter heilsam klingenden Namen, wie den sog. Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) oder dem Marshallplan mit Afrika verbergen sich dabei Maßnahmen, die mit einer Partnerschaft nichts zu tun haben, sondern so schädlich sind, dass sie den betroffenen Ländern nur unter massivem Druck verschrieben werden können. Sie zwingen diese in die Rolle des Rohstofflieferanten, machen sie abhängig von subventionierten Billigimporten und verhindern eine eigene stabile landwirtschaftliche Versorgung und den Aufbau eigener Industrie. Gegenüber Menschenrechtsbrüchen, Landraub und Steuerflucht sind diese Maßnahmen blind oder fördern diese teils sogar.

Ausführliche Information gibt es hier.

In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und dem Projekt Landesweite Flüchtlingshilfe, sowie dem DGB Kiel Region, der IG Metall Kiel-Neumünster, DIE LINKE. Schleswig-Holstein, dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein, der Grünen Jugend Kiel und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein. 

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TERMINE

21.11
(19:00) Podium "Bedingungsloses Grundeinkommen: Segen oder Irrweg" mit Ralf Krämer & Simone Lange beim "Paritätischen" mehr