Willkommen bei ATTAC Kiel - Über uns

Attac Kiel trifft sich:

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat
um 19 Uhr in "die Pumpe" (Haßstr. 22, 24103 Kiel)

Wir treffen uns in der Regel entweder zum organisatorischen Plenum ("Orga-Plenum") oder zu einem thematischen Schwerpunkt (unterschiedliche Formate).

Soweit kein "Themenabend" angekündigt ist, findet ein "Orga-Plenum" statt.
Gäste sind immer herzlich willkommen!

Aktuelle Ankündigungen erhalten Sie über den Gruppennewsletter (bitte E-Mail-Adresse in das Feld innerhalb der linken Menüleiste eintragen), auf dieser Seite oder unter der Terminauflistung (rechts).

Mehr Informationen zu unserer attac-Gruppe finden Sie auf unserem Info-Flyer.
In direkten Kontakt können Sie hier mit uns treten. 

Vortrag zur Fluchtursache Handel (EPAs)

PARTNERSCHAFT ALS AUGENWISCHEREI: Wie die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung Fluchtursachen schafft.

In ihrem Vortrag hat Anne Jung von der Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international am Beispiel afrikanischer Länder jene Handels- und Wirtschaftspolitik analysiert, die Fluchtursachen nicht nur nicht verhindert, sondern überhaupt erst hervorruft und damit unsere Lebensweise auf Kosten anderer Länder absichert.

Vortragsfolien

Zusammenfassung:
Die Zahl der Flüchtlinge hat weltweit zugenommen. Welche Rolle spielt die Ungleichheit zwischen reichem Norden und verarmtem Süden? Die Forderung danach, Fluchtursachen zu bekämpfen, ist seit den verstärkten Fluchtbewegungen Richtung Europa einmal mehr in Mode gekommen. Auch bei der Politik ist inzwischen angekommen, dass neben Krieg und Verfolgung die Ursachen auch in der Armut und Perspektivlosigkeit vieler Länder dieser Welt gesucht werden müssen. Was die Rezepte anbelangt, tun sich die Industrienationen schwer und verschreiben immer wieder die gleichen Medikamente, nur unter anderem Etikett. Hinter heilsam klingenden Namen, wie den sog. Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) oder dem Marshallplan mit Afrika verbergen sich dabei Maßnahmen, die mit einer Partnerschaft nichts zu tun haben, sondern so schädlich sind, dass sie den betroffenen Ländern nur unter massivem Druck verschrieben werden können. Sie zwingen diese in die Rolle des Rohstofflieferanten, machen sie abhängig von subventionierten Billigimporten und verhindern eine eigene stabile landwirtschaftliche Versorgung und den Aufbau eigener Industrie. Gegenüber Menschenrechtsbrüchen, Landraub und Steuerflucht sind diese Maßnahmen blind oder fördern diese teils sogar.

Ausführliche Information gibt es hier.

In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und dem Projekt Landesweite Flüchtlingshilfe, sowie dem DGB Kiel Region, der IG Metall Kiel-Neumünster, DIE LINKE. Schleswig-Holstein, dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein, der Grünen Jugend Kiel und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein. 

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TERMINE

20.10
(15:00) Besuch der Ausstellung "Die Stunde der Matrosen" mit Führung (Anmeldung) mehr

24.10
Orga-Plenum (19:00) mehr

27.10
attac Regionalkonferenz Nord (11:00) mehr