N E U I G K E I T E N   AUS DER REGIONALGRUPPE

1.
Nächstes Treffen der Attac-Regionalgruppe Kassel
Mittwoch,  1. August 2018, 19.30 Uhr,
im neuen Treffpunkt: 
Erdgeschoss Philipp-Scheidemann-Haus,
im Raum 2 des Kulturzentrums Schlachthof

Holländische Str. 74, Haltestelle: Halit-Platz.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Thema u.a.:
Europa-Kongress

2.
Attac-Radio im Freien Radio Kassel
(Ukw 105,8)
am Dienstag, 10. Juli, 21-22 Uhr 
und in der Wiederholung
am Mittwoch,
11. Juli, 13-14 Uhr
und im Livestream http://www.freies-radio.org

Thema:

"Vom Leben auf Kosten Anderer zum guten Leben für alle!”
Mitschnitt der Veranstaltung der Attac-Regionalgruppe Kassel 22. Juni 2018

3.
Öffentliche Ringvorlesung 2018 der Universität Kassel:

Marx200 - '... alle Verhältnisse umzuwerfen…'
Ab dem 18.April finden jeden Mittwochabend spannende Vorträge und Diskussionen zu Wert-, Krisen- und Rechtstheorie oder dem ökologischen Gehalt des marxschen Werkes statt.
Aufzeichnung der einzelnen Veranstaltungen

 

4.
Öffentliche Ringvorlesung 2016/2017 der Universität Kassel:

"Welt aus den Fugen? Krisen, Konflikte, Widerstand"
Video-Mitschnitte

5.
Öffentliche Ringvorlesung 2015/2016 der Universität Kassel:
Leben in Zeiten der multiplen Krise?! - Welchen Einfluss haben die Finanz- und Eurokrise auf Politik, Ökonomie & Gesellschaft?"
Video-Mitschnitte (playlist)

 

 

Was bedeutet CETA
für unsere Städte und Gemeinden?

Informations- und Diskussionsveranstaltung der Attac-Regionalgruppe Kassel in Kooperation mit der VHS-Region Kassel

Donnerstag, 10. November 2016, 19 Uhr
Saal der Volkshochschule,
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
mit Norbert Baumgarten
Sprecher des Kölner Bündnisses NO-CETA & TTIP & TiSA von Parteien, Gewerkschaften, Sozialverbänden und NGOs und Sprecher der Liga Erkrath

CETA, das bereits fertig ausgehandelte Handels- und Investitions­abkommen zwischen EU und Kanada, hat nach Meinung von Fach­leuten einschneidende Auswirkungen auf kommunale Selbst­verwaltung und kommunale Daseinsvorsorge, also auf die grund­legende Versorgung der Bürgerinnen und Bürger, etwa mit Energie und Trinkwasser, Öffentlichem Nahverkehr oder Müllabfuhr.
Kommunale Unternehmen wie Stadtwerke, Wasserwerke, Klär­werke, städtische Wohnungsbaugesellschaften, Krankenhäuser, Öffentlicher Nahverkehr usw. sind nicht (mehr) vor Privatisierung geschützt, sondern der Konkurrenz transatlantischer Konzerne aus­gesetzt. Diese können millionenschweren Schadensersatz schon einklagen, wenn ihre Erwartungen auf Gewinn beeinträchtigt sind.
Was bedeutet dies

  • für Unternehmen wie die Stadtwerke, auf deren Einnahmen die Stadt dringend angewiesen ist?
  • für die zuverlässige und günstige Versorgung der Bürger und Bürgerinnen mit Energie?
  • für die Versorgung mit gutem und preiswertem Trinkwasser?
  • für die Mieten und sozialen Wohnungsbau?
  • für den öffentlichen Nahverkehr als Voraussetzung mobil am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen?
  • für Gebühren und Qualität von Kindergärten?
  • für kleine und mittlere Unternehmen der Region, wenn sie bei der Ausschreibung von öffentlichen Aufträgen gegenüber transatlantischen Konzernen den Kürzeren ziehen?

Was können wir für Kassel aus den Diskussionen und Analysen anderer Städte zu dieser Problematik lernen?

 

 

TTIP - Transatlantisches Handels und Investitonsabkommen

Nach unserer Podiumsdiskussion am 15. Mai mit Europa-PolitikerInnen der Parteien zum Thema TTIP haben wir mit Schreiben vom 16.6.2014 alle Mitglieder des Kasseler Stadtparlaments aufgefordert, die negativen Auswirkungen der Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA auf die Stadt Kassel zu prüfen und tätig zu werden.

In Reaktion auf unsere Aufforderung beschloss das Kasseler Stadtparlament am 21. Juli einen Resolutionsanstrag "Transatlantisches Feihandelsabkommen - Kommunale Selbstverwaltung schützen"

 Die selbstorganisierte Europäischen Bürgerintiative gegen das TTIP und CETA hat mit über 1,75 Millionen Unterschriften in mindestens 7 EU-Mitgliedsstaaten das erforderliche Quorum erreicht.

Informationen und online-Unterzeichnen


Material zu TTIP:

Weitere Informationen

Dossier in Le Monde diplomatique, Juni 2014:

Alles Tafta - Kommt die größte Freihandelszone der Welt?
Die sieben wichtigsten Fragen - Welche Bezeichnung: THIP, PTCI, TTIP, APT oder Tafta?
Top Secret
Zehn Einwände aus Europa
Zehn Einwände aus den USA
Der gewitzte Herr Marx - Ein Kapitel aus der Konfliktgeschichte des Freihandels
Profit als höchstes Rechtsgut
Tee und Tafta im Shangri-La    
   Ein exklusives Treffen für Lobbyisten, Netzwerker und Unterhändler
Noch gibt es Hürden - Zeitfenster für den Widerstand
Die Welt aus der Sicht der Handelskonferenzen
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Grundsatzartikel von Lori Wallach
   https://www.monde-diplomatique.de/pm/2013/11/08/a0003.text
eine der hilfreichen Webseiten (relativ kurz und knackig
   aufbereitete Informationen):
   https://know-ttip.eu/ und
   http://www.ttip-unfairhandelbar.de/ 

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Initiativen aus etwa 20 europäischen Ländern haben eine "Europäische Bürgerinitiative - EBI - bedingungsloses Grundeinkomen" gestartet. Sie hat das Ziel, langfristig ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Europäischen Union einzuführen. 
Mit einer EBI haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die EU-Kommission aufzufordern, bestimmte Maßnahmen in ihrem Sinn zu ergreifen. Wenn diese Initiative erstens EU-weit über 1 000 000 Unterschriften bekommt und zweitens in mindestens 7 Ländern über einer bestimmten Marke ist, die sich aus der Anzahl der EU Abgeordneten des jeweilig Landes errechnet (für Deutschland sind dies 74 250 Unterschriften), dann muss sich die EU Kommission damit beschäftigen und unter anderem  eine öffentliche Anhörung durchführen.

Die Attac-AG "Bedingungsloses Grundeinkommen" organisiert eine Kampagne zur Unterstützung dieser EBI
http://www.grundeinkommen-attac.de/

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Erdgasförderung in Nordhessen – zu welchem Preis? 
Fracking, die brutalste Methode, den Klimawandel zu beschleunigen.
 

 Nachdem nun ein kanadischer Konzern beantragt hat, in Nordhessen Probebohrungen durchzuführen, hat sich in kurzer Zeit ein  beträchtlicher Widerstand formiert, der von den Landesbehörden bis  zu zahlreichen Umweltschutzgruppen und Initiativen reicht. Die Besorgnisse reichen von Grundwasser- und Heilquellenverschmutzung durch einen Cocktail von über 200 Chemikalien, über regionale Erdbeben bis hin zu Geruchsbelästigung, Giftgas- und Erdgasaustritten im Wasserleitungssystem.

 Weiterführende Informationen:
 Gute Übersicht: http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de
 Initiativen: http://www.gegen-gasbohren.de/
 Webseite der Bürgerinitiative "Fracking-freies Hessen"

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Video-Mitschnitt der Arbeitsgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Kassel von der Veranstaltung Christian Felber am 13. Mai im Kasseler Rathaus "Gewinn gegen Gemeinwohl? - Wenn Geld und Märkte in einer "Gemeinwohl-Ökonomie" wieder den Menschen dienen"
 
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Redaktion Info-Brief

 

 

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zur globalen Finanzmarktkrise Tomasz Konicz 

  

 

 

 

   

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