Attac-Energie, Klima, Umwelt Nachrichten https://www.attac-netzwerk.de/ Nachrichten von Attac-Energie, Klima, Umwelt de Attac-Energie, Klima, Umwelt Nachrichten https://www.attac-netzwerk.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.attac-netzwerk.de/ Nachrichten von Attac-Energie, Klima, Umwelt TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sat, 11 Aug 2018 16:31:00 +0200 Widerstand lohnt sich: Der Großflughafen Notre-Dame-des-Landes wird nicht gebaut https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1764&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=9501 Trotz steigender Mehrkosten: Das Großprojekt Stuttgart 21 wird nicht beendet Aufruf zur Solidarität mit den Besetzer_innen Im Fokus der Proteste standen die zu erwartende hohen Lärmbelastung sowie eine Abnahme der Artenvielfalt in der Region. Seit Jahren haben  rund 150 Aktivisten das Baugelände besetzt.
Der Protest war über Jahrzehnte ein Symbol des Widerstandes der französischen Umweltbewegung. Ungeachtet der Entscheidung gegen den Bau will die Regierung die rund 400 Hektar große Zone räumen lassen. Die Besetzer_innen wollen jedoch nicht  gehen, sondern den von ihnen gewonnen Raum nutzen, um alternative Lebensweisen zu entwickeln.
Gegen die für das Frühjahr angekündigte Räumung rufen die Besetzer_innen landesweit und darüber hinaus zu einer Solidaritätsdemonstration am 10. Februar auf dem besetzten Gelände auf. Das europäische Attac-Netzwerk begrüßt in einer gemeinsamen Erklärung der europäischen Attac-Gruppen das Ende des Projekts und unterstützt die Forderung der Bauplatzbesetzer_innen, auf dem Gelände bleiben zu können.

Ausstieg aus Stuttgart 21 ist immer noch sinnvoll

Was im Westen Frankreichs möglich ist – der Abschied von unsinnigen größenwahnsinnigen Verkehrsinfrastrukturprojekten – ist im Süden Deutschlands noch Zukunftsmusik: Trotz immer weiterer Bauverzögerungen und stetig steigender Baukosten scheuen die Verantwortlichen davor zurück, das Projekt Stuttgart 21 zu beenden. Die bundeseigene Deutsche Bahn geht inzwischen von 7,7 Milliarden Euro Kosten aus, plus einem Finanzpuffer von rund 500 Millionen Euro für unvorhergesehene Risiken. Damit lägen die Gesamtkosten bei zu 8,2 Milliarden Euro bei einem ursprünglichen offiziellen Kostenrahmen von rund 6,5 Milliarden Euro. Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 hat ihr Umstieg21-Konzept aktualisiert und zeigt auf, dass ein Ausstieg aus dem Großprojekt immer noch sinnvoll ist.]]>
News News der Bundesseite Webredaktion AG Energie Klima Umwelt Klimaschutz Wachstumskritik Thu, 08 Feb 2018 11:30:00 +0100
CETA und TTIP untergraben Klimaschutzabkommen von Paris https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1764&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8968 Proteste in Brüssel gegen Lobbymacht fossiler Konzerne TTIP Game Over", die noch bis Samstag zu Protesten aufruft.

"Wer in Brüssel Freihandelsabkommen abschließt, kann das Pariser Klimaabkommen gleich in den Schredder werfen", sagte Dorothee Häußermann von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Energie Klima Umwelt. "CETA und TTIP räumen den internationalen Konzernen noch größere Macht ein und können durch die gestärkten Konzernklagerechte demokratisch ausgehandelte Klimaschutzgesetze im Keim ersticken. Damit wird das Abkommen von Paris, das heute in Kraft tritt, von Beginn an untergraben."

Aus im Juli geleakten TTIP-Verhandlungspapieren der EU-Kommission geht hervor, dass Unternehmen nicht mehr aufgrund der Energiequelle, die sie anbieten, "diskriminiert" werden dürfen. Das bedeutet, dass Regierungen keine Anreize für den Ausbau von Solar und Windkraft mehr schaffen könnten. Der Erlass von Gesetzen wie das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz könnte als so genanntes Handelshemmnis torpediert werden.

Die Aktivist_innen besuchten gestern unter anderem die Brüsseler Zentrale der Lobby-Agentur Burson-Marsteller, die den Ölkonzern Exxon-Mobile dabei unterstützt, politische Entscheidungen zu beeinflussen. Mit Straßentheater und einem gespielten Öl-Unfall machten sie die Agentur als Akteur der intransparenten und privilegierten Konzernlobbymacht kenntlich. Am Donnerstagabend unterbrach ein Flashmob von singenden Aktivist_innen die informellen Lobbygespräche in den berühmten Bars am Place d'Edinburgh in Brüssel. ]]>
News News der Bundesseite Webredaktion Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung Energiekonzerne EU Konzernkritik Globalisierung und Ökologie Transnationale Konzerne WTO/Welthandel presse@attac.de Fri, 04 Nov 2016 13:06:00 +0100
Attac ruft zu Protesten gegen Braunkohleabbau auf https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1764&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8712 Tausende zu "Ende Gelände" in der Lausitz erwartet / Aktionen in fünf Kontinenten bis Mitte des Jahrhunderts abgebaut werden – das können wir nicht tolerieren." Im April hatte Vattenfall den Verkauf der Lausitzer Braunkohlesparte an den tschechischen Investor EPH bekanntgegeben. EPH steht im Ruf, auf aggressive Weisen Kosten einzusparen. Durch die Panama Leaks wurde bekannt, dass Anteilseigner von EPH Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln besitzen. Dorothee Häußermann: "Dieser dubiose Konzern wird kaum hinreichend Verantwortung für die Zukunft der Angestellten und die Renaturierung der Tagebaue übernehmen. Es ist zu befürchten, dass die massiven ökologischen und sozialen Folgekosten beim Staat und den Steuerzahlenden landen."
Überbewertete Kohlevorräte Risiko für Finanzmärkte
Die Investitionen in den Kohleabbau sind nicht nur klimaschädlich, sie stellen auch ein erhebliches ökonomisches Risiko dar. In den Bilanzen der Energiekonzerne gelten die Kohlevorräte angesichts der Entwicklungen auf den Energiemärkten als überbewertet. Sollte es in absehbarer Zeit zu Wertberichtigungen kommen müssen, birgt dies nicht nur für die Konzerne Gefahren, sondern kann angesichts der strukturellen Unsicherheiten auf den Finanzmärkten weitrechende Folgen haben.
Globale Aktionswelle "Break Free from Fossil Fuels"
Ende Gelände ist Teil der globalen Aktionswelle "Break Free from Fossil Fuels", bei der auf fünf Kontinenten in zwölf Ländern koordinierte Aktionen gegen fossile Infrastruktur stattfinden. Am Wochenende haben bereits 2.000 Menschen den weltgrößten Kohlehafen in Newport/Australien blockiert. Auch die anstehenden Proteste im Lausitzer Braunkohlerevier erregen internationale Aufmerksamkeit: Naomi Klein, Noam Chomsky, Vandana Shiva, Alberto Acosta und andere namhafte Persönlichkeiten unterstützen Ende Gelände.]]>
News News der Bundesseite Webredaktion AG Energie Klima Umwelt Energiekonzerne Konzernkritik Tue, 10 May 2016 15:30:00 +0200
Attac protestiert gegen Weiterführung des Vattenfall-Kohlegeschäfts https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1764&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8587 Aktionen in Essen und in der Lausitz Region gegen den geplanten Kauf von Vattenfalls Braunkohlesparte durch
die Steag GmbH. Unter dem Motto "Steag! Finger weg von der Kohle!" ruft
das Bündnis dazu auf, sich am morgigen Freitag vor dem Konzernsitz in
Essen zu versammeln.

Die Steag hat eine dreistellige Millionensumme geboten, um die
Braunkohletagebaue und -kraftwerke in der Lausitz zu kaufen, die derzeit
noch im Besitz des schwedischen Staatskonzern sind. Darunter befinden
sich Jänschwalde und Boxberg, die zu den Kraftwerken mit den höchsten
CO2-Emissionen Europas gehören. Die Steag gehört der öffentlichen Hand;
Gesellschafter ist das Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr.

"Die Zeit für Investitionen in fossile Energien ist vorbei", sagt
Dorothee Häußermann von Attac. "Wenn der schwedische Konzern Vattenfall
seine Braunkohleanlagen in der Lausitz loswerden möchte, ist dies eine
Chance, in der Region einen wegweisenden sozial-ökologischen Umbau
einzuleiten. Stattdessen soll ausgerechnet ein Investor in öffentlicher
Hand dafür sorgen, dass das klimaschädliche Geschäft mit der Braunkohle
weitergeht. Das wollen wir verhindern."

In den kommenden Monaten sind weitere Aktionen gegen die Weiterführung
des Braunkohleabaus in der Lausitz geplant. Als Teil des "Ende
Gelände"-Bündnisses ruft Attac dazu auf, am Pfingstwochenende vom 13. bis
16. Mai mit einer Aktion Zivilen Ungehorsams einen Braunkohletagebau in
der Lausitz zu blockieren.

    Aktionen:
  • "Steag! Finger weg von der Kohle!"
    Freitag, 19. Februar, 15 Uhr
    Vor der Steag-Zentrale, Rüttenscheider Str. 1-3, Essen,
  
  •  "Ende Gelände – Kohle stoppen – Klima schützen!"
    13. bis 16. Mai 2016
    Lausitzer Braunkohlerevier
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News News der Bundesseite AG Energie Klima Umwelt Webredaktion Energiekonzerne Wachstumskritik karen.schewina@attac.de Thu, 18 Feb 2016 11:55:00 +0100
Freihandel verhindert Klimagerechtigkeit https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1764&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8499 Klimaproteste in Paris: Aktive planen Vernetzung mit Anti-TTIP-Bewegung
Vertreter_innen zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen rund um den Globus haben sich daher gestern in Paris getroffen, um eine stärkere Vernetzung der Klimabewegung mit den aktuellen Anti-Freihandels-Kampagnen zu verabreden. Dabei waren Aktive aus den USA, Australien, den Philippinen, Brasilien und Europa, darunter Vertreter_innen von Attac Großbritannien (Global Justice Now) und Attac Deutschland. Die bekannte Klimaaktivistin und Buchautorin Naomi Klein nahm ebenfalls an dem Treffen teil.

Vor allem der in den geplanten Freihandelsabkommen vorgesehene Investorenschutz (Investor-State Dispute Settlement/ISDS) bedroht die Energiewende: Mit Hilfe von Sonderklagerechten könnten Konzerne staatliche Maßnahmen verhindern, die klimafreundlichen Sektoren stärken. Wie ernst diese Gefahr ist, zeigt das massive Lobbying von Ölkonzernen wie Chevron und Exxon, damit ISDS in den Verträgen festgeschrieben wird. Skandalös: Statt sich gegen die Einflussnahme zu wehren, hat die EU-Kommission Exxon Mobil und anderen Lobbyorganisationen der fossilen Industrien privilegierten Zugang zu den TTIP-Verhandlungen gewährt.
Wie weitere geleakte Dokumente zeigen, steht zudem bei den geheimen TiSA-Verhandlungen die vollständige Liberalisierung der globalen Energiemärkte auf der Agenda – inklusive einer Klausel, die den Staaten 'technologische Neutralität' vorschreibt. Sprich: Braunkohle müsste dann genauso behandelt werden wie Sonnen- und Windenergie; wo ein Windpark entsteht, dürfte dann auch gefrackt oder nach Öl gebohrt werde.

Experten gehen außerdem davon aus, dass sich die Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich durch den zunehmenden Welthandel bis 2050 vervierfachen werden. Das alles wissen auch die Verhandler_innen bei COP21 in Paris. Dennoch sind weder TTIP noch CETA oder TiSA Thema in den UN-Klimaverhandlungen. Der Grund: Die EU hat sich ausdrücklich dagegen ausgesprochen, Handelsfragen in die Konferenz einzubringen, wie aus einem öffentlich gewordenen Geheimpapier hervorgeht. Wie eine klimagerechte Gesellschaft aussehen könnte, zeigt dagegen die Vision, die eine Gruppe Intellektueller und Aktivist_innen, darunter auch Naomi Klein, unter dem Titel "The Leap Manifesto" für Kanada entworfen haben: Darin geht es nicht allein um eine ökologische, regionale Landwirtschaft und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Zu einer klimagerechten Gesellschaft gehören nach Ansicht der Autor_innen auch starke soziale Sicherungssysteme etwa durch ein jährliches Grundeinkommen, die Integration von Flüchtlingen und die Aufwertung von Berufen in Bildung und Pflege.

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News News der Bundesseite AG Energie Klima Umwelt TTIP Webredaktion Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung EU Energiekonzerne Globalisierung und Ökologie Transnationale Konzerne karen.schewina@attac.de Thu, 10 Dec 2015 16:17:00 +0100
Paris: Aktionen für Klimagerechtigkeit müssen möglich sein https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1764&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8466 Beschneidung demokratischer Rechte falsche Antwort auf Anschläge
Nach den Terroranschlägen in Paris hat die französische Regierung einen dreimonatigen Ausnahmezustand verhängt, in Folge dessen alle öffentlichen Kundgebungen verboten werden können. Davon sind die geplanten Proteste zu den UN-Klimaverhandlungen betroffen wie die Demonstrationen am 29. November und 12. Dezember.

Der Alternativgipfel "People's Climate Summit" am 5. und 6. Dezember sowie das Vernetzungsforum "Climate Action Zone" vom 7. bis 11. Dezember werden in legalem Rahmen und unter Mitwirkung von Attac-Aktiven aus verschiedenen Ländern stattfinden. Auch darüber hinaus sucht die Coalition Climat 21, die organisationsübergreifende Vorbereitungsgruppe der Gipfelproteste, nach Wegen, dem Protest in Paris einen der Situation angemessen Ausdruck zu verleihen. Auch in anderen europäischen Städten, bei Tagebauen und Kohlekraftwerken werden Menschen parallel zur UN-Klimakonferenz mit dezentralen Aktionen gegen Umweltzerstörung und für Klimagerechtigkeit demonstrieren – mit mehr als 2000 angemeldeten Aktionen weltweit.

Dorothee Häußermann: "Unsere Antwort auf die Verbrechen darf nicht Angst sein. Wir müssen entschlossener denn je für Gerechtigkeit und Solidarität einstehen und entschlossener denn je gegen Ausbeutung, Krieg und Klimachaos kämpfen."


Pressekontakte:
  • Dorothee Häußermann, Attac Deutschland, Tel. 01577 9548 506 (in Paris: 5. bis 12.12.)
  • Tina Keller, Attac Deutschland, Tel. 0173 7312 176 (in Paris: vsl. 8. bis 13.12.)
  • Maxime Combes, Attac Frankreich, Tel. 0033 624 512 944
  • Thomas Coutrot, Attac Frankreich, Tel. 0033 624 567 932
  • Jeanne Planche, Attac Frankreich, Tel. 0033 683 014 488 oder Tel. 0033 1 5606 4361
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Pressemitteilung Pressegruppe AG Energie Klima Umwelt Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung Globalisierung und Ökologie Klimaschutz Fri, 20 Nov 2015 14:56:00 +0100
Paris: Aktionen für Klimagerechtigkeit müssen möglich sein https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1764&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8465 Beschneidung demokratischer Rechte falsche Antwort auf Anschläge
Nach den Terroranschlägen in Paris hat die französische Regierung einen dreimonatigen Ausnahmezustand verhängt, in Folge dessen alle öffentlichen Kundgebungen verboten werden können. Davon sind die geplanten Proteste zu den UN-Klimaverhandlungen betroffen wie die Demonstrationen am 29. November und 12. Dezember.

Der Alternativgipfel "People's Climate Summit" am 5. und 6. Dezember sowie das Vernetzungsforum "Climate Action Zone" vom 7. bis 11. Dezember werden in legalem Rahmen und unter Mitwirkung von Attac-Aktiven aus verschiedenen Ländern stattfinden. Auch darüber hinaus sucht die Coalition Climat 21, die organisationsübergreifende Vorbereitungsgruppe der Gipfelproteste, nach Wegen, dem Protest in Paris einen der Situation angemessen Ausdruck zu verleihen. Auch in anderen europäischen Städten, bei Tagebauen und Kohlekraftwerken werden Menschen parallel zur UN-Klimakonferenz mit dezentralen Aktionen gegen Umweltzerstörung und für Klimagerechtigkeit demonstrieren – mit mehr als 2000 angemeldeten Aktionen weltweit.

Dorothee Häußermann: "Unsere Antwort auf die Verbrechen darf nicht Angst sein. Wir müssen entschlossener denn je für Gerechtigkeit und Solidarität einstehen und entschlossener denn je gegen Ausbeutung, Krieg und Klimachaos kämpfen."]]>
News der Bundesseite AG Energie Klima Umwelt Klimaschutz Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung News Webredaktion karen.schewina@attac.de Fri, 20 Nov 2015 13:03:00 +0100