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6. März 2013 - Neue Rheinische Zeitung, Mohssen Massarrat (*):

Neunpunkteplan zur Kriegsverhinderung im Mittleren und Nahen Osten

Iran-Krieg trotz Obama?

Der Streit um das iranische Atomprogramm ist inzwischen zehn Jahre alt, und ein Ende des Konflikts immer noch nicht in Sicht. Dabei standen die Konfliktparteien (Iran und der Westen) offensichtlich einige Male kurz vor einer Lösung. Stattdessen ist der Konflikt heute schärfer denn je. Der Iran baute seine nuklearen Kapazitäten aus, während der Westen den Iran mit immer schärferen und inzwischen den schärfsten Sanktionen überzog. Gibt es noch schärfere Sanktionen oder stehen wir bereits vor der Schwelle eines Irankrieges? Wollen die Vereinigten Staaten von Amerika mit ihren Verbündeten - mit oder auch ohne einen Sicherheitsratsbeschluss - einen neuen Krieg vom Zaun brechen?

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* Mohssen Massarrat ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland

2. Juli 2009 - Junge Welt, Pedram Shahyar (*):

"Damm der Angst ist gebrochen"

Proteste im Iran: Nur eine Revolte von unten oder CIA-Neuauflage einer bunten Revolution für den Regimewechsel? Ein Gespräch mit Pedram Shahyar.

Er ist Mitglied des ATTAC-Koor­dinierungskreises und gehört zu einem Netzwerk junger Exiliraner in Berlin, das u.a. Solidaritätsdemonstrationen für die Protestierenden in Teheran organisiert.

[ vollständiges Interview ]

* Pedram Shahyar ist Aktivist bei Attac und Mitglied im Kokreis von Attac Deutschland

29. Juni 2009 - IPPNW:

Appell für friedliche Entwicklung und Respektierung der Souveränität des Landes

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) lehnen Gewalt als Mittel der Politik ab. Wie viele andere Friedensorganisationen weltweit ist auch IPPNW-Deutschland besorgt über die aktuellen Berichte über Tote und Verletzte im Iran. Die westlichen Regierungen einschließlich der Bundesregierung, die schon zuvor im Konflikt mit dem Land standen, sollten die jetzige Situation nicht noch weiter eskalieren und für eigene außenpolitische Ziele nutzen. Wir glauben, dass dies einer authentischen inner-iranischen Entwicklung schadet und rufen die Bundesregierung auf, Menschenrechte nicht für eigene machtpolitische Interessen zu instrumentalisieren.
[ vollständige Stellungnahme ] [ bei Junge Welt ]

17. Juni 2009 - Neues Deutschland, Pedram Shahyar (*):

Sanfter Putsch mit demokratischem Anstrich

»Wahlsieger« will Architektur der Islamischen Republik verändern

Dass Wahlen in Iran gefälscht werden, ist nicht unbedingt etwas Neues. Trotzdem haben die »Wahlgewinner« vermutlich nicht mit dieser Reaktion gerechnet.

Oppositionelle Demonstrationen gehören in Iran nicht zur Tagesordnung – seit der blutigen Niederschlagung der politischen Opposition Anfang der 80er Jahre hatte es nur einmal, 1999, massive Demonstrationen von Studierenden in Teheran gegeben. Vor diesem Hintergrund wird der 15. Juni 2009 in die Geschichte des Landes eingehen. Trotz allgemeinen Demonstrationsverbots marschierten Hunderttausende Anhänger der Opposition in Teheran und vielen anderen Städten.

[ vollständiger Beitrag 

* Pedram Shahyar ist Aktivist bei Attac und Mitglied im Kokreis von Attac Deutschland

Material:

Der Iran-Reader von attac (PDF)
Der Iran-Reader von attac (alternativer Download)
Sand im Getriebe:
   Nr.94 (17.02.2012, Seite 13)
   Nr.94 (17.02.2012, Seite 12)
   Nr.94 (17.02.2012, Seite 11)
   Nr.93 (30.11.2011)
   Nr.58 (19.04.2007, Seite 20)
Analysen von Ali Fathollah-Nejad

Datenbank-Recherche:

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März 2012 - Blätter für deutsche und internationale Politik:

Dämon Iran

Michael Lüders

Jedem Krieg geht die Dämonisierung des Gegners voraus. Dieser Gegner gilt wahlweise als Bedrohung des Friedens, der Sicherheit oder bestehender Werte ganz allgemein. Vorzugsweise wird seinem Handeln Legitimität wie Rationalität abgesprochen. Verhandlungslösungen erscheinen dementsprechend als naive Friedensträumerei, als „Appeasement“, oder schlichtweg als Zeitverschwendung.

Auch vor propagandistischen Erfindungen schrecken jene, die Krieg zu führen entschlossen sind, nicht zurück. Erinnert sei etwa an die nicht vorhandenen „Massenvernichtungswaffen“ Saddam Husseins, die 2003 den US-geführten Einmarsch in den Irak nach außen hin begründeten. Mittlerweile gilt der Irakkrieg als größter außenpolitischer Fehler Washingtons seit Vietnam. Und auch der Afghanistankrieg droht in einem Desaster zu enden. Die Kosten beider Kriege haben zudem maßgeblich zum wirtschaftlichen Niedergang der USA beigetragen.

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6. März 2013 - Neue Rheinische Zeitung, Mohssen Massarrat (*):

Neunpunkteplan zur Kriegsverhinderung im Mittleren und Nahen Osten

Iran-Krieg trotz Obama?

Der Streit um das iranische Atomprogramm ist inzwischen zehn Jahre alt, und ein Ende des Konflikts immer noch nicht in Sicht. Dabei standen die Konfliktparteien (Iran und der Westen) offensichtlich einige Male kurz vor einer Lösung. Stattdessen ist der Konflikt heute schärfer denn je. Der Iran baute seine nuklearen Kapazitäten aus, während der Westen den Iran mit immer schärferen und inzwischen den schärfsten Sanktionen überzog. Gibt es noch schärfere Sanktionen oder stehen wir bereits vor der Schwelle eines Irankrieges? Wollen die Vereinigten Staaten von Amerika mit ihren Verbündeten - mit oder auch ohne einen Sicherheitsratsbeschluss - einen neuen Krieg vom Zaun brechen?

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* Mohssen Massarrat ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland

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