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Der monatliche Jour Fixe

findet immer am letzten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Club Voltaire, Kleine Hochstraße, Frankfurt, statt.
Zum Jour-Fixe treffen sich Attac-Mitglieder und Attac-Interessierte zur Diskussion aktueller politscher Themen.

Aktuell finden die Veranstaltungen online statt. Um daran teilzunehmen, muss keine Software installiert werden.
Es wird nur ein PC/Laptop/Smartphone mit Mikrofon und/oder Kamera benötigt.


So nimmst Du online teil

Klicke auf den nachfolgenden Link für die Teilnahme mit dem PC/Laptop/Smartphone

https://vk.attac.de/b/han-ye4-tva


Weitere Hinweise zur Online-Teilnahme hier.

Das Thema im Mai

Dienstag, den 25.5.2021 19:30 - 21:00  Online (Einwahldaten links)

System Change in einer vielschichtig entwickelten Zivilgesellschaft - Barrieren für den notwendigen Wandel erkennen und überwinden

Aufgrund des desaströsen ökologischen Status Quo ist der Diskurs um ökonomisch-soziale Antworten auf die für Menschen und Planeten zerstörerischen Auswirkungen des Kapitalismus en vogue. Dabei geht es jedoch um nicht weniger als eine komplette Veränderung gesellschaft- licher Macht-, Wirtschafts-, Sozial- und Lebenskonzepte. Doch wie sehen in unserem Land die Bedingungen für diesen „großen Wurf in die Zukunft“ aus? Die notwendigen Veränderungsprozesse werden nur gelingen, wenn diese Thematik vor der Diskussion über gesellschaftliche Transformationsideen beleuchtet wird.

Mit einem kurzen Schlaglicht auf die Hauptströmungen der Postwachs- tumsdebatte und verschiedene Transformationsstrategien sowie einigen Zahlen, Daten, Fakten zu den hiesigen sozialen Gegebenheiten entsteht ein Bild der Barrieren für den Wandel in einer von Konsum, Angst und Konkurrenz konditionierten, stark fragmentierten Gesellschaft mit einer als quasi selbstverständlich internalisierten, imperialen Lebensweise. Daran anschließend wird das beachtliche wie diffuse Potential der Neuen Sozialen Bewegungen (NSB) im Hinblick auf die Überwindung  vorhandener Barrieren betrachtet.  

Kann der Begriff Klassenbewusstsein, also die Bedeutung von der Arbeiter:innenklasse „für sich“, für "das Oben", für "das Unten" hier noch greifen?  Wie lässt sich die Verbindung der NSB zur Welt der abhängig Beschäftigten verbessern? Vor allem zu den sozialen Grauzonen der gegen Armut kämpfenden Menschen, den verschiedensten Communities der Migrant:innen, zu denen, die trotz 12 Stunden Jobs oder zwei, drei Arbeitsplätzen nicht bis zum Monatsende mit ihrem Einkommen reichen?

Referent: Detlef Schaefer, aktiv in Attac und der Klimaentscheid-Initiative Frankfurt

Wer Interesse und Zeit dazu hat, dem kann ich ab 11. Mai eine kleine Ausarbeitung (19 Seiten) zu dem Thema: „Ein Versuch über das Metropolen-Subjekt im Fokus von Transformationsstrategien hin zu einer Postwachstumsgesellschaft“ zusenden.
Anfragen bitte an folgende Mail-Adresse:  detta.schaefer@gmail.com