Die Weltweite Einkommensverteilung: Die letzten 40 Jahre und die Perspektiven!

Bis vor wenigen Jahrzehnten war die weltweite Einkommensverteilung noch “in Ordnung“, sie entwickelte sich in den bekannten Bahnen: hier die reichen Länder mit einem hohen Durchschnittseinkommen, dort die armen Länder (als “Dritte Welt“ bezeichnet) mit einem niedrigen. Und dieser Abstand reich – arm stieg seit Jahrhunderten beständig an.

Seit 20 Jahren allerdings wird dieses vertraute Bild durch neue Nachrichten gestört: Hohe Zuwachsraten für Luxusautos in Peking, Nairobi, Tallinn. Spitzen-Quadratmeterpreise für Wohnanlagen in den Hauptstädten sehr armer Länder. Besonders starke Zunahme der Anzahl der Millionäre und gar der Milliardäre in China, Indien und anderswo, sogar empor strebende Mittelschichten. Die spektakulärsten Wolkenkratzer, Brücken usw. werden im Süden der Welt gebaut. Und auf der anderen Seite: Steigende Arbeitslosigkeit und ganz besonders steigende Langzeitarbeitslosigkeit in den reichen Ländern. Anstieg der Anzahl der US-Amerikaner, die von weniger als 2 Dollar pro Tag leben müssen, auf 1,5 Millionen: plus 130 % zwischen 1996 und 2011. Für 15 % der US-Amerikaner gilt die Lebensmittelversorgung als nicht gesichert, trotz Lebensmittelmarken. Die Säuglingssterblichkeit in den USA liegt höher als in vielen Entwicklungsländern. Das UNDP, das Entwicklungsprogramm der UNO, schreibt dazu: “Man kann behaupten, dass es einen ‘Süden‘ im Norden und einen ‘Norden‘ im Süden gibt“. Und: “An die Stelle eines Zentrums aus Industrieländern und einer Peripherie von weniger entwickelten Ländern tritt ein komplexeres und dynamischeres Umfeld“.

Hier geht es zum vollständigen Artikel vom ISW München vom 23.11.2015

Veranstaltungen von attac Cottbus zum Thema:

05.09.13, 20 Uhr - "100 gute Gründe um Mutti nicht zu wählen" - Informations- und Diskussionsveranstaltung

Wir wenden uns hiermit an Unentschlossene, Nichtwähler, Resignierte und vor allem an die Freunde von SchwarzGelb. Natürlich würden wir gern auch die Meinung unserer Bundestagskandidaten dazu erfahren  - das ist eine Einladung!

Die Zahl Hundert sollte man nicht wörtlich nehmen. In Wirklichkeit gibt es nämlich viel mehr Gründe. Attac macht hier keinen Wahlk(r)ampf. Wir reden nur über Mutti und ihr alternativloses SchwarzGelbes Bienenhaus. Man wird's kaum glauben – aber es gibt sie: Alternativen. Die richtige Wahl muss jeder selbst treffen, dabei bedenkend: als Wähler legitimiert man die Untaten, die später gegen einen vollbracht werden (alte Kabarettistenweisheit).
 
Politik muss nicht immer tierisch ernst genommen werden. Etwas Galgenhumor für die nächste Legislaturperiode ist überlebenswichtig. Getränke gibt's deshalb auch. Also lasst das Auto daheim und kommt in Scharen!

HIER gibt es den Vortrag vom Regimekritiker_Dracula!

Es muss eben nicht immer ein Zelt vor der Deutschen Bank sein!

Zum Weiterlesen:

Heiner Flassbeck im Interview mit Tom Aslan (ca. 20 min).

Heiner Flassbeck war von 1998 bis 1999 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und von Januar 2003 bis Ende 2012 Chef-Volkswirt (Chief of Macroeconomics and Development) bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf, wo er aus Altergründen ausschied (http://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_Flassbeck). Er wurde in unseren Veranstaltungen bereits häufig zitiert.

Auf seiner neuen Seite http://www.flassbeck-economics.de/ versucht Heiner Flassbeck mit anderen zusammen, der Volkswirtschaftslehre eine rationalere Grundlage zu geben. 

http://www.flassbeck-economics.de/heiner-flassbeck-im-interview-mit-tom-aslan/ 

http://www.youtube.com/watch?v=r3serYZvYW8&feature=player_embedded 

Beppe Grillo ein Clown? - Informiert Euch und nehmt Satire ernst! -

Beppe Grillo ist ein italienischer Komiker, politischer Kabarettist und Schauspieler und wurde in den letzten Jahren zum erfolgreichsten Blogger in Italien. Er ist Begründer der Protestintiative „V-Day“ (Vaffanculo-Day – zu deutsch in etwa „Leck-mich-am-Arsch-Tag“), die in Italien über 50.000 Mitglieder zählt. Seine Bewegung MoVimento 5 Stelle (deutsch: Fünf-Sterne-Bewegung) war bei den Parlamentswahlen in Italien im Februar 2013 die Partei, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. (http://de.wikipedia.org/wiki/Beppe_Grillo)

In einem Interview mit der Zeit 2008 (http://www.zeit.de/2008/08/italienische-Verhaeltnisse Deutsche, bitte erobert uns! Italiens Politik versinkt im Chaos. Jetzt muss das Ausland helfen): 

. . . Wenn Angela Merkel drei Fernsehsender und 40 Zeitungen und Zeitschriften besäße, dann hätte sie keine Große Koalition nötig. Bei den Wahlen würde sie 80 Prozent der Stimmen bekommen. Vielleicht solltet ihr das der Merkel vorschlagen. . . . (2008)

Dazu müssen wir leider anmerken, dass Springer, Bertelsmann und die Öffentlich Rechtlichen Frau Merkel zwar nicht gehören, sie ihr aber zu Füßen liegen (und sogar küssen). Er ist genau so ernst zu nehmen, wie unser ZDF-Anstaltskollegium. Das Nachdenken der Politikverdrossenen fängt mit Satire an. 

Nehmen wir uns ein Beispiel.

Regimekritiker Dracula (attac Cottbus)

Begriffserklärung Neoliberalismus (http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus)

Die Verarmung des Staates als strategischer Hebel!

Ganz unverblümt steht es da: Nicht aus Notwendigkeit solle der Staat machtloser und ärmer werden, sondern aus Prinzip. (http://www.nachdenkseiten.de/?s=Herbert+Giersch&Submit.x=0&Submit.y=0)

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