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Was wollen wir auf der Cottbuser Mahnwache?

(Regimekritiker_Dracula)
Die SPD ging vor über 150 Jahren aus Arbeiterbildungsvereinen hervor [DDR-Geschichtsunterricht 7. Kl.]. Frau Mutti Merkel und ihr Clan reden immer von mehr Bildung. Ob sie darunter nur Lesen und Schreiben verstehen, bleibt im Dunkeln. Unter politischer Bildung versteht sie offenbar nicht selbstständiges Denken, sondern ihre Propagandamaschine perfekt nachplappern zu können.

Mit dem Ergebnis:
    Weisen Sie nach, dass unsere Neoliberale Religion richtig ist.
Kenne ich von meiner Ausbildung im Osten unter einer anderen Staatsreligion.

Doch:

  • Wir sind unzufrieden.
  • wir sehen unsere Gesellschaft den Bach hinunter geh'n.
  • wir sehen immer mehr Unzufriedene im Fahrwasser von Rattenfängern.
  • Und wer hat uns Verraten? - (Sozialdemokraten [1] und andere).


Wir haben ein reichhaltiges Angebot an Schuldigen. Wir müssen uns nur aus diesen Feindbildern  bedienen [4]. Wenn man früh mit einem festen Feindbild aufsteht, hat der Tag Struktur [nach VOLKER PISPERS].

Am besten wäre ein Neuanfang. Und vorher
- tabula rasa,
- Rübe runter -
- Revolution.

Doch, wir können den Staat nicht einfach abschaffen ohne uns eine neue Diktatur einzufangen. Das sagt uns die Geschichte, wenn man sie kennt (- Bildungslücke?).


Das alles beim Alten bleibt, dafür sorgen verborgene Kräfte im Hintergrund, Eliten genannt. Man kann sie sogar sehen, wenn man den richtigen Blick dafür entwickelt hat. Doch, wenn auch der neue Staat ein Instrument der Eliten wird, dann muss das Volk elitär werden (nach  [2]). Dann können wir uns alle Gemetzel vorher ersparen.

Also machen wir unsere Montagsmahnwachen zum Objektbildungsverein. Das wir nur Objekte unserer Herrschenden sind, also weder Kunde des Staates noch Staatsbürger und mündig schon gar nicht, das will ja keiner wahr haben - ist aber so ([3] S.202f. Bürger-Kunde-Objekt).
Mitglieder und Sympatisant*Innen der attac-Gruppe Cottbus lernen zusammen mit anderen Menschen aus dem Volk auf den Mahnwachen den aufrechten Gang, damit wir unseren Bedrohungen auf Augenhöhe begegnen und sie abwehren können!

[1]    KLING, M. U.: Wer hat uns verraten? http://www.youtube.com/watch?v=BZGnb2d3BkA
[2]    DAHN, D. (2013): Wir sind der Staat; Rowohlt, Reinbeck bei Hamburg
[3]    CROUCH, C. (2015): Die bezifferte Welt; Suhrkamp
[4]    KenFM (21.02.2016): Positionen 4: Kooperation oder Konkurrenz - Braucht der Mensch ein Feindbild? https://www.youtube.com/watch?v=lk98IRFTWNs

»Proeuropäer« und Faschisten gewinnen!

Zweite Runde der Bürgermeisterwahlen in der Ukraine verlief zu Poroschenkos Zufriedenheit

Von Rainer Lauterbach

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sich zufrieden über den Ausgang der Stichwahlen in 29 Großstädten des Landes geäußert. Im allgemeinen gewannen am Sonntag bei allerdings geringer Beteiligung von durchschnittlich 35 Prozent die Kandidaten der »proukrainischen« oder »proeuropäischen« Kräfte. Zu denen gehört auch der Exboxer Witalij Klitschko, der in Kiew eine Zweidrittelmehrheit erreichte. In der Nationalistenhochburg Iwano-Frankiwsk im Westen des Landes gewann der Faschist Ruslan Marcinkiw von der Swoboda-Partei. In der westukrainischen Metropole Lwiw kam der Swoboda-Kandidat in die Stichwahl und holte 37 Prozent. Dort gewann der amtierende Oberbürgermeister Andrej Sadowyj von der Partei »Selbsthilfe«, deren Parlamentsfraktion ebenfalls mehrere Faschisten angehören.

Hier gehts zum vollständigen Artikel aus der Jungen Welt vom 18.11.2015

 

KenFM-Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?