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Deadly Dust - Todesstaub

DU-Geschoss - eingesammelt von Prof. Siegwart Horst-Günther im Irak
Satellitenaufnahme eines Testfeldes für Urangeschosse des US-Militärs in der Nähe von Puerto Rico
Kind im Irak an Leukämie erkrankt
Massenverhältnis eines Urangeschosses
Titelseite des Buches "Uran-Geschosse" von Prof. Siegwart Horst-Günther

 

Weite Teile des Irak und Afghanistans gelten heute als radioaktiv verseucht. Immer mehr Babys werden dort mit schrecklichen Missbildungen geboren - eine Folge des Einsatzes von Uranmunition. Grimme-Preisträger und Dokumentarfilmer Frieder Wagner war mit den berühmten deutschen Arzt und Epidemiologen Dr. Siegwart-Horst Günther mehrfach im Irak und Kosovo unterwegs. Sein Film “Todesstaub” dokumentiert diese Kriegsverbrechen.


Es war der aus Sachsen stammende Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Horst-Siegwart Günther, der 1991 nach dem Golfkrieg im Irak zum ersten Mal auf die höchst gefährlichen Nachwirkungen von so genannter Uranmunition (aus abgereichertem Uran, engl.: Depleted Uranium) hingewiesen hat, die dort im Krieg tonnenweise verschossen wurde.


Prof. Günther waren zu dieser Zeit im Universitätskrankenhaus von Bagdad Menschen mit unbekannten Krankheitssymptomen aufgefallen, die er in 40 Jahren Arbeit in dieser Region nie gesehen hatte. Dabei entdeckte er auch viele entsetzlich missgebildete Säuglinge und Kinder, die meistens nicht lange lebten, und dokumentierte die Fälle. Er fürchtete, diese Geschosse könnten radioaktiv sein. Darum ließ er an der Freien Universität Berlin ein solches Geschoss untersuchen und fand danach folgende Zusammenhänge heraus:Diese radioaktive und chemisch hoch toxische Munition bewirkt einen Zusammenbruch des Immunsystems mit der Folge von schweren Störungen der Nieren, der Leber und der Lunge. Dazu verursacht sie bösartige Hauttumore und andere Krebsarten sowie genetische Störungen. Betroffen sind nicht nur Soldaten beider Seiten, sondern auch die durch das jahrelange Embargo geschädigte Zivilbevölkerung. Mit dem Wind wird dieser Todesstaub um die ganze Welt getragen.


Nachdem bei verschiedenen Golfkriegsveteranen und ihren Kindern ähnlich unheilbare Krankheitssymptome auftraten wie bei den irakischen Soldaten und ihren Kindern, war für Günther und viele andere Wissenschaftlern der Fall klar: Die Anwendung dieser hoch toxischen und radioaktiven Munition ist ein Kriegsverbrechen! Seitdem fordern Wissenschaftler das sofortige Verbot dieser Munition, die auch in Bosnien, im Kosovo und Irakkrieg 2003 wieder zum Einsatz kam und so inzwischen Hunderttausende schädigte. Nato und Pentagon leugnen dagegen bis heute diese Zusammenhänge, obwohl inzwischen nachgewiesen wurde, dass sogar Spuren von Plutonium in vielen Urangeschossen zu finden sind - und Plutonium ist der giftigste Stoff der Welt.
Der Film begleitet Professor Günther noch einmal in den heutigen Irak und den Kosovo und dokumentiert so den gefährlichen und außergewöhnlich mutigen Einsatz des 80-jährigen rastlosen Arztes dieses kaum bekannte Kriegsverbrechen, das die ganze Menschheit bedroht, publik zu machen.


Der Filmemacher Frieder Wagner: “Die furchtbaren Folgen der Urangeschosse und -bomben sind die wohl unbequemste Wahrheit überhaupt - und deshalb wird sie systematisch verschwiegen.”

 

Die Doku­men­ta­tion wurde 2007 bei der Cinema for Peace — Ver­lei­hung als bes­ter Doku­men­tar­film nominiert.

Wir emp­feh­len allen, denen die­ser Doku­men­tar­film gefällt, die DVD zu kau­fen, um die Arbeit der Macher zu unter­stüt­zen und wei­tere sol­che Filme zu ermöglichen!

 

Trailer - "Deadly Dust - Todesstaub"

Die gesamte Dokumentation "Deadly Dust - Todesstaub":

 

Eine DVD mit vielen zusätzlichen Informationen ist HIER erhältlich!

 

Wer etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte findet HIER sehr viele hilfreiche Links und Erläuterungen zum Thema "DU - Depleted Uranium"!!