[  ^  ] [ 2020 ]
         [ 2019 ] [ 2018 ] [ 2017 ] [ 2016 ] [ 2015 ] [ 2014 ] [ 2013 ] [ 2012 ] [ 2011 ] [ 2010 ]
         [ 2009 ] [ 2008 ]


11, Dezember 2019, 19 Uhr - Dortmund, Pauluskirche:

"Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach
Veranstalter:
DGB Dortmund/Hellweg
Attac Dortmund
Nachdenktreff
AG Globalisierung in der Auslandsgesellschaft

04.03.2019 clausstile:
                     Der Kampf gegen Antisemitismus ist wichtig,
                     darf jedoch die Debattenkultur nicht vergiften
22.11.2019 PM von DBG Dortmund und Attac Dortmund 
13.12.2019 clausstille: Wider die "Antisemitenmacher" 

10. Dezember 2019, 18:30 Uhr - Hamburg, Centro Sociale:

"Die Uhr tickt ..."

Info-Veranstaltung mit Diskussion
im Centro Sociale, Sternstr. 2,
Es laden ein:
Hamburger Forum, Masch e.V.
[ Flyer ]

16. November 2019, 19:00 Uhr - Hamburg-St.Pauli, Tschaikowsky-Saal:

Die Rechtsentwicklung in Israel und ihre Rezeption in Deutschland

Vortrag von Moshe Zuckermann (Tel Aviv)
Anschließend Diskussion mit Rolf Becker und Norman Paech
Moshe Zuckermann ist Historiker, Soziologe und Autor zahlreicher Studien zum Nahost-Konflikt, Holocaust-Gedenken und zu den Antisemitismus-Debatten in Deutschland und Israel. Seine jüngste Buchveröffentlichung trägt den Titel »Der allgegenwärtige Antisemit« (2018).
[ mehr ] [ Flyer ]

3.11.2019 jW, Susann Witt-Stahl:
                    Gegen den Strich
16.11.2019 ND, Moshe Zuckermann:
                     "Deutsche wussten schon immer, was jüdische Identität zu sein hat"

7. November 2019, 19.00 Uhr - München, EineWeltHaus:

Jemenkrieg

Die vergessene Katastrophe
Ein Vortrag von Matthias Gast, Initiative für Jemen.
im EineWeltHaus, Großer Saal
Schwanthalerstr. 80, München (U4/U5 Theresienwiese)
Veranstaltung im Rahmen der Münchner Friedenswochen von:
Initiative für Jemen
Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit - IFFF
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Münchner Friedensbündnis

Der Jemen ist seit langer Zeit Opfer des Drohnenkrieges, seit 2015 Zielscheibe nationaler wie auch internationaler Machtkämpfe und seit Jahrhunderten von geostrategischem Interesse. Dem jemenitischen Volk fehlt jegliche Aussicht auf Selbstbestimmung, Freiheit und Frieden. Derzeit wird diese Land von beispiellosem Hunger, Rekord-Epedemien, rücksichtslosen Bombardements und einer alles verschlimmernden See- und Luftblockade geplagt.

Inhaltliche Schwerpunkte des Vortrags:

  • Einführung in den Konflikt
  • Hintergründe des Konflikts
  • Folgen für die Menschen
  • Deutschlands geostrategische Interessen und die Beihilfe zum Völkermord

30. Oktober 2019, 20:00 Uhr - Schwäbisch Hall, Club Alpha 60:

Das Israel des Benjamin Netanjahu

Vortrag und Diskussion mit Shir Hever,
israelischer Wirtschaftswissenschaftler,
der momentan in Deutschland lebt und arbeitet.
Club Alpha, Spitalmühlenstraße 13/2

  • Die wirtschaftliche und soziale Situation von Israelis und Palästinensern in Zeiten rechter Hegemonie.
  • Die Bedeutung des neuen "Nationalstaatsgesetzes", das  Israel  als »Nationalstaat des jüdischen Volkes« definiert, in dem allein Juden das Recht auf Selbstbestimmung haben
  • Die Lage in den besetzten Gebieten  im Zeichen des Baus von immer neuen Siedlungen im Westjordanland
  • Die herausragenden Rolle von Armee und Sicherheitsdiensten in der israelischen Gesellschaft.

Veranstalter:
AK Programm des Club Alpha 60 e.V.
[ Flyer ]

25. Okt. 2019, 19:00 Uhr - Stuttgart, AWO-Begegnungszentrum Ost:

Zionismus und Antisemitismus
- historische Entwicklung und aktuelle politische Situation

Informations- und Diskussionsveranstaltungmit Tony Greenstein
im AWO-Begegnungszentrum Ost, Ostendstraße 83
Vortrag und Diskussion werden ins Deutsche übersetz
Veranstalter:
Palästinakomitee Stuttgart e. V.
[ Flyer ]
[ Video-Aufz. (ohne Übersetzung verständlicher): [ Vortrag ] [ Diskussion ]
Peter Novick "The Holocost in American Life"

22., 23. 24. und 25. Okt. 2019 in Stuttgart, Berlin, Freiburg und Frankfurt:

Israel nach den Wahlen

Gespräche mit Ilan Baruch, dem ehemaligen israelischen Botschafter in Südafrika
Zur Veranstaltungsreihe „Israel nach den Wahlen“ mit dem ehemaligen israelischen Botschafter in Südafrika, Ilan Baruch, lädt die pax christi Nahostkommission ein. Baruch, der im israelischen Oslo-Verhandlungsteam mitgewirkt hatte, wird seine Vision von einer friedlichen Zukunft für Israelis und Palästinensern darlegen. Mit anderen Botschaftern, Wissenschaftlerinnen und Aktivisten in Israel hat er einen zivilgesellschaftlichen politischen Kreis gegründet, die Policy Working Group (PWG). Diese Gruppe trägt dazu bei, dass Kritik an der israelischen Besatzungspolitik nicht zum Schweigen gebracht wird. Der Botschafter a. D. spricht zum ersten Mal öffentlich in Deutschland.
Die Gesprächsabende werden angeboten in:

Stuttgart am Dienstag, 22. Oktober2019, 19 Uhr
    Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7, 70173 Stuttgart
Berlin am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19 Uhr
    Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin
Freiburg am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19 Uhr
    Alte Universität, Hörsaal 1, Bertoldstr. 17
Frankfurt am Freitag, 25. Oktober 2019, 18 Uhr
    Osthafenforum im medico-Haus, Lindleystraße 15

Veranstalter:
Pax Christi Nahostkommision

[ Flyer ]

16. Oktober 2019, 19:00 Uhr - Kassel, Café Buch-Oase:

"Israel/Palästina und die Grenzen des Sagbaren"

Warum öffentliche Diskussionen über Bedingungen und Chancen für eine gerechte Lösung verhindert werden sollen!
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach,
Journalist und Buchautor
im Café Buch-Oase, Germaniastr. 14
Meinungs- und Versammlungsfreiheit scheinen uns als Grundpfeiler einer demokratischen Ordnung selbstverständlich und unantastbar zu sein, aber im Falle des Themas „Israel/Palästina“ gilt dies schon lange nicht mehr. Immer häufiger verweigern Städte und Gemeinden Räume für Referenten, die sich kritisch mit der israelischen Regierungspolitik auseinandersetzen und Völkerrecht und Menschenrechte auch für die palästinensische Bevölkerung einfordern. Diese versuchte Verbannung eines Themas aus dem öffentlichen Raum ist kein Randproblem, sondern stellt eine Gefahr für demokratische Rechte dar: Mit allen Mitteln soll nur eine Sichtweise durchgesetzt werden. Über diese Situation wollen wir mit Andreas Zumach diskutieren.
Veranstalter:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft - RG Kassel.
Unterstützer:
Rosa-Luxemburg Stiftung Hessen,  
Kasseler Friedensforum,  
Forum Gewerkschaften und
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
[ Flyer ]

15. Oktober 2019, 19:00 - Frankfurt-Bockenheim, Titania-Theater:

Meinungsfreiheit statt Zensur
Offene Diskussion zu Aberkennung der Gemeinnützigkeit und Raumverweigerungen
-  Möglichkeiten der Gegenwehr?

Ein harter Schlag gegen eine politische Kultur der Meinungsfreiheit und der kritischen Beschäftigung mit politischen Inhalten wurde vom Bundesfinanzministerium geführt, indem es ATTAC die Gemeinnützigkeit aberkannte. Die Organisation hatte sich kritisch mit der Finanzpolitik der Regierung befasst.

Ein weiterer Angriff auf die Meinungsfreiheit: Stadtparlamente in Frankfurt, München und anderen deutschen Städten haben Beschlüsse gefasst, nach denen Veranstaltungen in städtischen Sälen, die sich mit der Kampagne „Boykott, Desinvestition und Sanktionen gegen die israelische Besatzung Palästinas“ (BDS) befassen wollen, nicht mehr zuzulassen sind. Auch die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden“ sollte in diesem Zusammenhang als „antisemitisch“ sanktioniert werden, da sie sich nicht von „BDS“ distanzieren wollte. Inzwischen hat auch der Deutsche Bundestag auf Initiative der FDP einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Vor einigen Monaten wurde beim Parteitag der CDU eine in die gleiche Richtung zielende Tendenz öffentlich: der Deutschen Umwelthilfe solle die Gemeinnützigkeit entzogen werden, weil sie gültige EU-Umweltgesetze gegen hohe Abgaskonzentrationen im Straßenverkehr gerichtlich durchgesetzt hat.

Wir wollen diese obrigkeitsstaatliche Tendenz, missliebige Inhalte zu sanktionieren, nicht unwidersprochen hinnehmen. In einer Zeit schwerwiegender gesellschaftlicher Konflikte geht es um die Frage, wie wir auf die Einschränkung öffentlicher Diskussionsräume reagieren werden. In der Frankfurter Titania hat schon Rosa Luxemburg gesprochen, berühmt auch für ihren Satz: „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.“
Podiumsdiskussion im Titania-Theater (Basaltstr. 23) mit:

Veranstalter:
IPPNW - Ärzte in Sozialer Verantwortung Regionalgruppe Ffm,
Club Voltaire Frankfurt,
ATTAC Frankfurt,
Palästina-Forum Nahost Frankfurt

[ Flyer ]

Frankfurt/Main: Veranstaltung „Meinungsfreiheit statt Zensur“ findet statt!

Die für heute (15.10.2019) 19 Uhr im Frankfurter Titania-Theater angesetzte Podiumsveranstaltung über den Zustand und die Angriffe auf das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Meinungsfreiheit in Deutschland wird aufgrund einer gerichtlichen einstweiligen Verfügung wie geplant stattfinden.

Der Veranstaltungsort wurde laut Medienberichterstattung (FR & FAZ) auf Betreiben des Frankfurter Bürgermeisters und Kämmerers Uwe Becker (CDU) durch das Kulturamt gekündigt. Es wurde der Vorwurf erhoben, dass die Veranstaltung eine Plattform für Antisemitismus bieten würde.

Wie geplant wird die Veranstaltung die Folgen der Aushöhlung der Meinungsfreiheit für zivilgesellschaftliches Engagement problematisieren. Debattiert werden die Beispiele, bei denen missliebige Inhalte sanktioniert und öffentliche Diskussionsräume beschränkt wurden und werden. Der Veranstalter, die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) begrüßen den Beschluss des Gerichts als einen wesentlichen Beitrag gegen obrigkeitsstaatliche Tendenzen.

[ Zusammenfassung ]

17.10.2019 Frankfurter Rundschau, Christoph Manus:
                 Bürgermeister Becker attackiert Club Voltaire:
                 Rote Linie überschritten
17.10.2019 Leserbrief von Helga Dieter an die Frankfurter Rundschau 
19.10.2019 Offener Brief von Martin Breidert an Martin Kliehm (die LINKE)
23.10.2019 Club Voltaire e.V., Pressemitteilung:
                 Zu den Angriffen des Frankfurter Stadtkämmerers Uwe Becker (CDU)
20.11.2019 Club Voltaire, Unterschriftensammlung (bis 8.12.2019):
                 Hände weg vom Club Volaire! 

14. Oktober 2019, 19:30 - Kaiserslautern, Gemeindehaus Lutherkirche:

Seriöse Berichterstattung oder Kampagnen-Journalismus?

Eine Analyse zur Rolle und Arbeitsweise deutscher Leitmedien
Vortrag von Achim Müller,
PIEE (Pfälzer Initiative "Entrüstet Euch!")
im Gemeindehaus der Lutherkirche, Barbarossaring 26
[ Flyer ]

23. September 2019, 19 Uhr - München, Caritas:

Die Rolle israelischer Lobbyorganisationen in der deutschen Politik

Vortrag und Diskussion mit Christoph Sydow
im Corbiniansaal der Caritas, Lämmerstr. 3, nahe Hauptbahnhof
Unkostenbeitrag: 7 Euro
Veranstalter
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
Christoph Sydow berichtet seit sieben Jahren für den SPIEGEL über den Nahen Osten.
Zusammen mit mehreren Kollegen veröffentlichte er im Sommer 2019 zwei Artikel über deutsch-jüdische und proisraelische Lobbyorganisationen, die maßgeblich an der Anti-BDS-Resolution des Bundestags beteiligt waren. Die Berichterstattung sorgte für großes Aufsehen.
Bei der Veranstaltung berichtet Sydow über die Recherchen und die heftigen Reaktionen, die diese auslösten.

(*) Am 23.9.2019 in letzter Minute hat das Landgericht München durch eine einstweilige Verfügung den Caritasverband verpflichtet, der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München den Saal gemäß Vertrag zu überlassen.
Dort konnte eine konstruktive Diskussionsrunde abgehalten werden. Zum Vortrag kam es leider nicht. Der Referent, Christoph Sydow, konnte nicht rechtzeitig erscheinen, versprach aber den Vortrag im November nachzuholen.

mehr zum Thema:
12.07.2019 »Gezielte Kampagne«
12.07.2019 Wie zwei Vereine die deutsche Nahostpolitik beeinflussen wollen 
15.07.2019 Anmerkungen der Spiegel-Chefredaktion
                   zur Recherche für den Artikel "Gezielte Kampagne" 
03.08.2019 Teures Dinner
24.09.2019 Plädoyer für eine neue Debatten-und Politikkultur (*)

22. September 2019, 10:30 Uhr - Stuttgart, Clara-Zetkin-Haus:

Antisemitismusvorwurf als Herrschaftsinstrument

Vortrag von Annette Groth
Matinee der Naturfreunde Stuttgart
Gorch-Fock-Str. 26

21. Sept. 2019, 12:00 Uhr - Pleisweiler-Oberhofen, Nonnensuselhalle:

31. Pleisweiler Gespräch mit Moshe Zuckermann    
über Deutschlands Rolle in der Welt
Weinstraße 71

Um Anmeldung wird gebeten

[ mehr ] [ Bericht und Video-Aufzeichnung ]

11. September 2019, 19 Uhr - Bonn, Gustav-Stresemann-Institut:

"Die Aufgabe der UNRWA-Flüchtlingsorganisation"

Vortrag und Diskussdion mit Andreas Zumach
im Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68
Veranstalter:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. - Regionalgruppe NRW Süd
Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten.

Das 1949 gegründete Hilfswerk der Vereinten Nationen für die palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten (UNWRA) steht in der schwersten Krise und vor der größten Herausforderung seiner 80-jährigen Geschichte. Infolge der vollständigen Blockade des Gazastreifens durch Israel sowie verstärkter militärischer Angriffe ist UNWRA immer weniger in der Lage, die humanitäre Versorgung und das Überleben von weit über einer Million Menschen zu sichern. Und auch in den palästinensischen Flüchtlingslagern in Jordanien und im Libanon kann die UNWRA nach den drastischen Mittelkürzungen durch die USA ihre Aufgabe nur noch eingeschränkt erfüllen.
Zumach, Jahrgang 1954,  ist freier Journalist am UNO-Sitz in Genf, Korrespondent für "die tageszeitung" (taz) in Berlin sowie für weitere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA. Zeitweise  war er Sonderkorrespondent in den USA. Seine Schwerpunkte  sind internationale Konflikte, Sicherheits- und Friedenspolitik, UNO, NATO, OSZE, Rüstungskontrolle, Menschenrechte und Weltwirtschaft. Er ist Autor mehrerer Bücher über den Irakkrieg, die UNO und internationale Konflikte. Zuletzt  erschien sein Buch „Globales Chaos - machtlose UNO. Ist die Weltorganisation überflüssig geworden?"

Information zum Thema:
05.05.2019 Ha'aretz, Gideon Levy:
                    The Gaza Ghetto Uprising (gegen Bezahlung)
08.07.2019 die Zeit, Interview mit Matthias Schmale:
                     "Es könnte eine Hungerkatastrophe geben"
18.08.2019 Norman Paech: "Vererbter Flüchtling-Status?"

10. September 2019, 18.30 Uhr - Berlin, Deutsch-Arabische Gesellschaft:

"Antisemitismus"

Vortrag und Diskussion mit Georg Meggle
im Konferenzraum der DAG, Calvinstr. 23
Unter den politischen Kampfbegriffen ist neben dem des Terrorismus der des ANTISEMITISMUS einer der wirksamsten. Mit Recht: Die antisemitische Variante der Diskriminierung ist - vor allem mit Blick auf deren Geschichte, mit dem Holocaust als dem extremsten denkbaren Paradigma – die unvergleichbar schlimmste. Entsprechend verwerflich ist folglich der Missbrauch dieses Begriffs. Genau deshalb ist es doppelt wichtig, sich über den Inhalt und die Grenzen dieses Begriffs klar zu sein. Wann ist dessen Verwendung korrekt? Wann wird aus seiner Verwendung purer Rufmord? Eine rationale Diskussion über die verschiedenen Formen des Antizionismus und dessen gewaltsame wie gewaltfreie Varianten setzt Begriffsklarheit in Sachen Antisemitismus bereits voraus. Der derzeitigen Debatte – insbesondere in der pro- und contra BDS-Debatte – scheint diese Klarheit weitgehend zu fehlen. Unser Vorschlag: Wer nicht allein auf verbale Totschlagargumente aus ist, möge mit ein wenig Analytischer Philosophie einen Neuanfang wagen.
Georg Meggle ist Analytischer Philosoph. Seit seiner Emeritierung an der Universität Leipzig, 2009, unterrichtet er im Winter in Kairo (an der American University) und im Sommer an der Universität Salzburg.
Sein Einstiegsreferat basiert auf seinem Vortrag und Telepolis-Beitrag
"Wer ist Antisemit?", erneut in: G. Meggle, Über Medien, Krieg und Terror, eBook, 2019.

Für Ihre Anmeldung zu dieser Veranstaltung - am besten per E-Mail - bitte bis 6.9.2019 gilt das Windhundprinzip.
Datenschutzhinweise: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass im Rahmen der Veranstaltung Foto-, Ton- und Filmaufnahmen von der DAG üblicherweise aufgenommen werden, die sie für ihre Öffentlichkeitsarbeit benutzt. Sollten Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden wollen, bitten wir Sie, uns dies jeweils bei Veranstaltungen wissen zu lassen. Ihre Zusage werten wir als Ihr Einverständnis zur Veröffentlichung solcher Aufnahmen. Wir informieren unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem per E-Mail über weitere Veranstaltungen und Aktionen. Sie können der Verwendung Ihrer Daten im Einzelfall jederzeit unter info@d-a-g.de widersprechen.

1. September 2019 - Hamburg, Gewerkschaftshaus:

80 Jahre nach dem Überfall auf Polen:

Kriege und Kriegsgefahren heute

Vortrag  von Andreas Zumach  im Gewerkschaftshaus, Raum Klub
Veranstalter:
ver.di AK Frieden
[ Video-Aufzeichnung ]

23. August 2019, 19:00 Uhr - Berlin, Restaurant Al Hamra:

Hauszerstörung, Siedlungsbau und Besatzung in Jerusalem

Ein Vortrag von Yahav Zohar
im Restaurant Al Hamra, Raumerstr. 16

"Den Abriss palästinensischer Gebäude durch Israel im Bezirk Wadi al Hummus im Südosten von Jerusalem verurteilen Deutschland, Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich scharf", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung nach der Zerstörung Dutzender Wohneinheiten südöstlich von Jerusalem Ende Juli 2019. Geschehen ist daraufhin - nichts.
Hauszerstörungen gehören seit jeher zur politischen Praxis Israels, sie werden seit Jahrzehnten ohne Konsequenzen seitens der internationalen Gemeinschaft durchgeführt.

Yahav Zohar, 39, ist Senior Partner des Reiseunternehmens Green Olive Tours und war jahrelang bei ICAHD (Israelisches Komitee gegen Hauszerstörungen) an der Seite Jeff Halpers aktiv. Seit vielen Jahren begleitet der in Israel zertifizierte Reiseleiter Gruppen und Individualreisende durch Israel und Palästina, vor allem durch seine Heimatstadt Jerusalem, und bringt ihnen Geschichte, Gegenwart und die ständig präsente Politik seines Landes durch unterschiedliche Betrachtungen nahe.

In Berlin erzählt er von seiner Geburtsstadt, in der Hauszerstörungen, Siedlungsbau und Segregation allgegenwärtig sind. Besonderes Augenmerk legt er dabei kenntnisreich, spannend und nicht selten mit Humor und Ironie auf das Zusammenspiel von israelischer Besatzung, Palästinensischer Autonomiebehörde und deutscher Außenpolitik.

Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Eine Übersetzung wird angeboten.
Veranstalter:
Jüdische Stimme für gerevchten Frieden in Nahost e.V.

19. Juli 2019, 18 Uhr - Bonn-Endenich, Gmde.-Saal der Ev. Trinitatiskirche:

Die Medien schweigen.

Ist Gaza vergessen?

Das darf nicht sein, meinen Bonner und Kölner Palästina-Engagierte. Wir dürfen die Menschen in Gaza nicht allein lassen. Sie leiden unter Mangel an Elektrizität und Trinkwasser, haben keine Arbeit und sind von Lebensmittelhilfe der UN abhängig. Gaza ist seit 12 Jahren abgeriegelt. Die internationale Staatengemeinschaft muss von Israel fordern, diese völkerrechtswidrige Abriegelung sofort zu beenden und die Besatzung des gesamten Westjordanlandes aufzugeben.
Dr. Abed Shokry, der in Deutschland studiert und promoviert hat, lebt mit Frau und vier Kindern in Gaza. Er schreibt regelmäßig Rundbriefe über den Horror, den die Menschen in Gaza Tag für Tag erleben. 
Während der Veranstaltung wird er vom Alltag dort und den Völkerrechtsverletzungen berichten und Fragen beantworten.
Gemeindesaal der Ev. Trinitatiskirche
Brahmsstraße 14
(Busse 606, 607 vom Hbf Bonn, Haltestelle Brahmsstraße)
Eintritt frei, Spenden für Unkosten erbeten
Veranstalter:
FrauenWegeNahost
Arbeitskreis Frieden von Aufstehen Bonn
Mit Unterstützung von:
Institut für Palästinakunde Bonn,
Palästinensische Gemeinde Bonn,
DPG-NRW-Süd,
Deutsch-Palästinensischer Frauenverein

12. Juli 2019, 18 Uhr - Frankfurt/Main, Gewerkschaftshaus:

Kein Krieg gegen den Iran!

Informationsveranstaltung mit Mohssen Massarrat
Veranstalter:
Friedens- und Zukunftswerkstatt
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Solidaritätskomittee für Iran, Frankfurt am Main
[ Flyer ]

4. Juli 2019, 19 Uhr - Heidelberg, Neue Universität:

"Zur Lage in den palästinensischen Gebieten"

Vortrag und Diskussion mit  Riad Othman,
Referent bei Medico International
im Hörsaal 10 der Neuen Universität, Grabenstr. 3-5,
Veranstalter:
SDS Heidelberg             
[ Flyer ]

3. Juli 2019, 19:30 Uhr - Heidelberg, Forum am Park:

"Israel / Palästina und die Grenzen des Sagbaren"

Vorbeugung gegen verdeckten Antisemitismus
oder Verhinderung öffentlicher Debatten über den Nahostkonflikt?

Vortrag  und Diskussion mit  Andreas Zumach,
Journalist und UNO-Korrespondent  
im Forum am Park, Poststr. 11
Veranstalter:
Friedensbündnis Heidelberg
DFG-VK Heidelberg
(Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen,
Ortsgruppe Heidelberg)     
[ Flyer ]

26. Juni 2019, 19 Uhr - Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte:

Bin ich Antisemitin?

Ein Anti-BDS Beschluss und dessen Konsequenzen
für Israel, Palästina und Deutschland
Runder Tisch mit
Ilana Hammerman
und
Micha Brumlik
Moderator: Daniel Bax
Veranstalter:
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost und
der Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen Ost West

26. Juni 2019, 19.00 Uhr - Brauschweig, Brunsviga Kulturzentrum:

Der drohende Krieg  gegen Iran

Hintergründe und Möglichkeiten der Friedensbewegung
Vortrag von Mohssen Massarrat
Veranstalter:
Friedensbündnis Braunschweig
Friedenszentrum Braunchweig e.V.
IPPNW, Regionalgruppe Braunschweig
[ Flyer ]

26. Juni 2019, 19 Uhr - München, Freiheizhalle:

Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr

Der Münchner Stadtratsbeschluss und seine Folgen

Podiumsdiskussion mit:
Andreas Zumach,
Korrespondent u.a. der Tageszeitung "taz" bei den UN in Genf
Nirit Sommerfeld,
Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern
Peter Vonnahme,
Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof i.R.
Vom Münchner Stadtrat war trotz mehrfacher Anfrage niemand bereit, den Stadtratsbeschluss öffentlich zu vertreten
Moderation:
Lothar Zechlin,
Prof. für öffentliches Recht, UNI Duisburg-Essen

Eine Diskussion, für die München städtische Räume verweigert

Veranstaltungen über die völkerrechtswidrige israelische Besatzungs- und Siedlungspolitik sind in München kaum mehr möglich. Grund dafür ist der Stadtratsbeschluss vom 13.12. 2017, der die Vermietung aller städtischen oder städtisch geförderten Räume für Veranstaltungen untersagt, wenn dort die Rede auf die Boykottbewegung BDS (Boykott, Desinvestment, Sanktionen) kommen könnte.

BDS ist eine internationale Bewegung, mit dem Ziel die Besatzung Palästinas zu beenden. Obwohl die Bewegung den Staat Israel nicht in Frage stellt und nur gewaltlosen Druck auf die israelische Regierung ausüben will, wird BDS in vielen Medien und in der Öffentlichkeit häufig als antisemitisch bezeichnet.

Schon vor der Verabschiedung des o.g. Stadtratsbeschlusses wurden der Humanistischen Union Räume im Gasteig für die Verleihung ihres Preises "Aufrechter Gang" an Judith und Reiner Bernstein verweigert. Kürzlich untersagte Kulturreferent Hans-Georg Küppers (SPD) dem EineWeltHaus die Vorführung des Films "Broken" über die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs gegen die israelische Mauer. In diesem Fall konnten die Veranstalter, nur weil bereits ein gültiger Vertrag vorlag, die Vorführung gerichtlich erzwingen.
Selbst über den umstrittenen Stadtratsbeschluss darf in städtischen Räumen nicht mehr diskutiert werden. Das Stadtmuseum lehnte es vor einigen Monaten ab, seinen Saal für eine solche Diskussion zu vermieten. Das städtische Raumverbot hat zusätzlich zur Folge, dass auch die Anmietung privater Räume immer häufiger verweigert wird.

Wir wollen uns das Recht, über Meinungsfreiheit und ihre Grenzen zu diskutieren, vom Münchner Stadtrat aber nicht nehmen lassen. Für die Veranstalter steht der Stadtratsbeschluss in klarem Widerspruch zu den Grundrechten auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit!

Veranstalter:
Humanistische Union Bayern
Freidenkerverband München
Münchner Bündnis für das Recht auf freie Meinungsäußerung
Unterstützt von:
atrtac München,
Sozialforum München,
Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern,
Münchner Friedensbündnis,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus.

Adresse:
Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 1, (S-Bahn Donnersberger Brücke)

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

[ Video-Aufzeichnung bei YouTube, ca. 1h45 ]

"Aufrechter Gang"
"Broken"

11.07.2017 Reiner Bernstein:
                   Münchner Antisemitismus-Antrag als Verschleierungstaktik
11.12.2017 NachDenkSeiten, Rolf-Henning Hintze:
                   München schränkt die Informationsfreiheit ein
28.01.2018 Humanistische Union:
                   Preis "Aufrechter Gang" für Judith und Reiner Bernstein
08.08.2018 NachDenkSeiten, Rolf-Henning Hintze:
                   Ein Stadtratsbeschluss soll in München tabu sein
02.01.2019 Nachdenkseiten, Rolf-Henning Hintze:
                   Israel-Kritik
25.02.2019 NachDenkSeiten, Rolf-Henning Hintze:
                   Unterdrückte Kritik an Israels Besatzungspolitik
09.03.2019 Rubikon, Rolf-Henning Hintze:
                   Die Zensur-Justiz
29.06.2019 junge Welt, Marc Bebenroth im Gespräch mit Andreas Zumach:
                   Widerstand gegen Zensurversuche
                   »Es muss über BDS geredet werden können«

19. bis 21. Juni 2019 - Dortmund:

Evangelischer Kirchentag 2019

[ Flyer der RLS ]

20.06.2019, 13:00 bis 14:00 Uhr, Markt der Möglichkeiten, Halle 6, Stand G25
"Atomwaffen abschaffen statt aufrüsten"
Kathrin Vogler (MdB DIE LINKE) im Gespräch mit Kirchentagsbesucher*innen

21.06.2019, 14:30 bis 16:00 Uhr, Markt der Möglichkeiten, Zelt 14 D
Ein Workshop der Rosa-Luxemburg-Stiftung
( verlegt wegen Diffamierung und Zensur )
"Imperien des Mammons oder Wege der Gerechtigkeit"
Referenten:
Dr. habil. Sabine Plonz
    (Dozentin für theologische Ethik an der WWU Münster / Mitglied des Instituts für Kritische Theorie),
Cordula Ackermann
    (Katholische Theologin ITP, Münster),
Prof. Dr. Farid Esack
    (Islamischer Theologe, Südafrika) und
Prof. Dr. Ulrich Duchrow
(Evangelischer Theologe, Heidelberg, KAIROS Europa)

Eine Menschenkette für den Frieden, die vom Kirchentagsgelände in die Stadt Dortmund führen sollte (3500 Teilnehmer), konnte nicht auf dem Kirchentagsgelände stattfinden, sondern durfte sich erst außerhalb des Geländes aufstellen und beginnen.
 

26. Mai 2019 - Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte:

Das Wort haben:

Jüdische Stimmen für gerechten Frieden in Nahost

in der Greifswalder Straße 4, im Robert-Havemann- Saal
(Tram M4; Bus 142, 200 "Am Friedrichshain")
Iris Hefets,
   Psychotherapeutin, Vorsitzende "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost",  Berlin
Ruth Fruchtman,
   Autorin, "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost", Berlin/Krakau
Inna Michaeli,
   Sozialwissenschaftlerin, Feministin, LGBTQI-Aktivistin, Berlin
Moderation:
Andreas Zumach,
   Mitglied im Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung
Eine Veranstaltung des AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West,
der Internationalen Liga für  Menschenrechte
und der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
[ Flyer ] [ Video-Aufzeichnung ]
[ Friedenspreisverleihung an die Jüdische Stimme im März 2019 ]

18. Mai 2019, 19 Uhr - München, Hansahaus:

Ist die  Meinungsfreiheit in München in Gefahr?

Ist Kritik an der  Regierungspolitik  Israels antisemitisch?
Streitgespräch zwischen
zwischen Dr. Oren Osterer und Prof. Moshe Zimmermann
im Hansahaus, Brienner Str. 39  (gegenüber dem Lenbachhaus)
Diskussionsleitung:
Hildebrecht Braun MdB a.D.
Veranstalter :
Liberaler Lunch (Hildebrecht Braun),
Stolpersteine für München e.V.
Eintritt: 5€
[ Flyer ]

17. Mai 2019, 20.00 Uhr - Heideberg, Deutsch-Amerikanisches Institut:

Die palästinensischen Araber in Israel zwischen Demokratie und Ethnokratie

Es referiert Ghaleb Natour, Direktor des Zentralinstituts für Engineering, Elektronik und Analytik am Forschungszentrum Jülich, Prof. an der Universität Aachen und Mitbegründer des Vereins zur Förderung des Friedens in Israel und Palästina e. V.
eutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg, Sofienstraße 12
Veranstalter:
DAI in Kooperation
mit der Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg

10. bis 12. Mai 2019:

Vorträge und Diskussionen mit Moshe Zuckermann über

  • Israel nach den Wahlen
  • Gleichsetzung von Kritik am Staat Israel und Antisemitismus.


10.5.2019 um 19:00 Uhr in Frankfurt am Main
im Öko-Haus  Kasseler Str. 1

11.5.2019 um 14.00 Uhr in Obersulm-Affaltrach

im Museum Synagoge, Untere Gasse 6    
    
11.5.19, 20:00 Uhr in Freiburg
im Gemeindesaal des Friedenskirche, Hirzbergstr 1

12.5.2019 um 11:00 Uhr in Darmstadt
im Linkstreff, Landgraf-Philipps-Anlage 32

Der allgegenwärtige Antisemit
oder die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit


7. Mai 2019, 19:30 Uhr - Heidelberg-Kirchheim, Hermann-Maas-Haus:

Gerechtigkeit in Palästina/Israel

- wie verhalten sich Kirchen und Religionen?

mit Prof. Dr. Ulrich Duchrow, ev. Theologe, Uni Heidelberg
und Dr. Shir Hever, politscher Ökonom, Heidelberg
im Hermann-Maas-Haus, Hegenichstr. 22
Veranstalter:
Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg 

3. bis 11. Mai 2019 - Stuttgart .... Berlin ... Wien:

"Die einzige Demokratie des Nahen Ostens aus der Innenansicht"
Vorträge der arabischen Knesset-Abgeordneten (2009-2019) Haneen Zoabi
 3. Mai in Stuttgart, Palästinakomitee Stuttgart e. V.  [ Bericht ]
 4. Mai in Frankfurt, N.N.    [ Bericht ]
 5. Mai in Bonn, Institut für Palästinakunde e.V.
 6. Mai in Duisburg, Duisburger Netzwerk gegen Rechts     
 7. Mai in Linz, Friedenswerkstatt Linz     
 8. Mai in Graz, Palästina Solidarität Steiermark   [ Bericht ]
 9. Mai in Wien, Palästina Solidarität Österreich   [ Bericht ]
10. Mai in Berlin, Jüdische Stimme u.v.a.m.    [ ausführlicher Bericht ]
11. Mai in Wien (arabisch), Palästina Solidarität Österreich

3. Mai 2019, 19:30 Uhr - München, EineWelthaus:

HÄNDE WEG VON VENEZUELA!

Ein Land zwischen bolivarischer Revolution und neoliberalem Umsturz
Angesichts der zugespitzten Situation in Venezuela und den Androhungen militärischer Gewalt durch die USA wollen wir informieren, sowohl über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, wie über die feindlichen Aktionen gegen die bolivarische Republik Venezuela.
Dabei geht es auch um die Rolle der deutschen Bundesregierung und um die Methoden, mit denen die venezolanische Regierung gestürzt werden soll.

Podiumsveranstaltung im EineWelthaus, Großer Saal, Schwanthalerstr. 80
mit Andre Scheer, Journalist Junge Welt; er berichtet seit Jahren über Venezuela und war bei den letzten Eskalationen in dem erdölreichen Land. Er wird zusammen mit
Harri Grünberg, Mitglied des Parteivorstands der LINKEN, und mit
Orlando Maniglia Ferrero, Botschafter Venezuelas (angefragt) einen realistischen Einblick geben in die Auswirkungen der US-Wirtschaftssanktionen, die Putschversuche und Sabotageaktionen.
Eintritt frei, Spenden erwünscht
Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus,
Venezuela Avanza,
Cuba si,
Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba e.V.

8. Februar 2019, 19:00 Uhr - Hannover, Kulturzentrum Pavillon:

Die palästinensischen Araber Israels zwischen Demokratie und Ethnokratie

Vortrag von Prof. Dr. Ghaleb Natour (Qalansawa/Israel)
Die palästinensischen Araber Israels zwischen Demokratie und Ethnokratie
Ort: Kulturzentrum Pavillon, Raum 1
Der Autor wurde 1960 in Qalansawa (Israel) geboren,  ist Palästinenser, israelischer und deutscher Staatsbürger, lebt seit 1979 in Deutschland, studierte Physik in Heidelberg, arbeitete 18 Jahre als Wissenschaftler in Aachen.Er ist heute Institutsdirektor im Forschungszentrum Jülich und Universitäts-Professor an der RWTH Aachen University. Prof. Natour ist Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender des Vereins zur Förderung des Friedens in Israel und Palästina e.V. und Mitbegründer des Bündnisses zur Beendigung der israelischen Besatzung e.V.
Der Autor geht in seinem Vortrag auf historische und aktuelle Hintergründe des israelisch-palästinensischen Konflikts ein, konzentriert sich aber auf die Darstellung der Situation der palästinensischen Araber im Staat Israel in rechtlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Er befasst sich mit der Rolle der Staatsgewalt und der Polizei, ferner mit Fragen der Menschenrechte und der Diskriminierung. Er nimmt Stellung dazu, ob sich an der Situation mit dem 2018 von der israelischen Knesset verabschiedeten “Gesetz der Nation” etwas verändert hat.
Veranstalter:
Palästina Initiative Region Hannover 

4. Februar 2019, 19:00 Uhr - Bonn, Zentrifuge:

Israels rechte Freunde in Europa und den USA

Vortrag von Shir Hever 
in der Zentrifuge, Godesberger Allee 70,
U-Bahnhaltestelle Hochkreuz/Deutsches Museum (Linien 16, 63 und 67),
Bushaltestelle Hochkreuz (Linien 631, 637 und 638).
Vor dem Haus gibt es während der Veranstaltungen keine Parkmöglichkeiten für KFZ, außer für Gehbehinderte. Parkmöglichkeiten finden sich meistens in den Seitenstraßen der Kennedyallee und der Gotenstraße.
Fahrräder können links neben dem Haus, aber nicht auf dem Abgang zur  ZENTRIFUGE geparkt werden.
Ein rechtes Netzwerk um die sogenannten Journalisten Benjamin Weinthal und Henry M. Broder attackierte den Oberbürgermeister und die Vermieter der ursprünglich geplanten Veranstaltungsorte, woraufhin der Vortag auf den 4. Februar verschoben wurde. Die Palästinensische Gemeinde fordert in einem offenen Brief den Oberbürgermeister und die Fraktionen im Rat der Stadt Bonn auf, sich von diesen Attacken nicht beeindrucken zu lassen und das Recht auf freie Meinungsäußerung zu verteidigen.

Dr. Shir Hever ist politischer Ökonom. Er arbeitet als Forscher und Journalist und hat zwei Bücher über die israelische Besatzung in Palästina geschrieben.
Schon seit mehr als 70 Jahren verletzt Israel systematisch das Völkerrecht und wird dabei von den USA und Europa mehr oder weniger offen unterstützt. Die Apartheid- und Kolonialpolitik Israels hat in den USA nicht nur starke jüdische Lobby-Organisationen. Zunehmend nehmen auch rechte evangelikale Christen Einfluss auf Washington. Rund ein Viertel der US-Amerikaner bezeichnen sich heute als evangelikale Christen, die in den letzten 20 Jahren immer mehr Einfluss gewonnen haben. Sie gelten als die treibende Kraft hinter der US-amerikanischen Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt.
Auch in Europa stellt sich die Rechte hinter Isra­el. Im Jahr 2010 verabschiedeten Vertreter der extremen Rechten aus Österreich, Belgien, Schweden und Deutschland eine sog. "Jerusalemer Erklärung", in der Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten bezeichnet wird, die ein "Recht auf Selbstverteidigung" gegen den "fundamentalistischen Islam" habe.
Israels rassistischer Umgang mit Flüchtlingen, AraberInnen und MuslimInnen wird von der extremen Rechten in Europa besonders gern zur Legitimierung ihrer Politik eingesetzt. Der Hass auf Flüchtlinge, Ara­ber und MuslimInnen ist auch die Basis einer anderen weltweit aktiven rechten Gruppierung, der "Alt-Right"-Bewegung, die enge Beziehungen mit der  israelischen Rüstungsindustrie unterhält.
Die bisher wirksamste Waffe der "Israel-Lobby" war die "Antisemitismus"-Beschuldigung, die gegen jeden eingesetzt wird, der Israels Politik kritisiert. Doch diese Waffe nutzt sich immer mehr ab - und vermag es nicht mehr, die wachsende Unterstützung für das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser zu stoppen.
Die internationale Solidaritätsbewegung fordert:

  • Schluss mit den illegalen Siedlungen, der Besatzung der Westbank und der Belagerung Gazas!
  • briss aller Mauern und Zäune in der Westbank und um Gaza!
  • Vollständige Gleichberechtigung der arabisch-palästinensischen Bürger Israels!

Veranstalter:
Palästinensische Gemeinde Deutschland - Bonn
Unterstützer:
Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost e.V.,
Bonner Jugendbewegung,
BDS-Gruppe Bonn,
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW-Süd e.V.,
Frauenwege Nahost

[ Video-Aufzeichnung ] [ alternativ ]

29.01.2019 Palästinensische Gemeinde Deutschland - Bonn:
    Offener Brief an den Oberbürgermeister und die Fraktionen im Rat der Stadt Bonn 
04.02.2019 junge Welt, Karin Leukefeld:
    Frage der Meinungsfreiheit 
    Twitter-Gemeinschaft versucht, Informationsveranstaltung über Israel zu verhindern
17.02.2019 Russia Today, Karin Leukefeld:
    Israelkritik unerwünscht:
    Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr?  

31. Januar 2019, 19 Uhr - München, EineWeltHaus:

Die Militarisierung der EU

der (un)aufhaltsame Weg zur militärischen Großmacht

mit Jürgen Wagner, Politikwissenschaftler,
Informationsstelle Militarisierung IMI, Tübingen
im EineWeltHaus - Großer Saal
Schwanthalerstr.80, U4/U5 Theresienwiese
Seit Jahren bemühen sich die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Eliten Westeuropas, die EU zur globalen Großmacht - auf Augenhöhe mit den USA und China – zu entwickeln, um eigene machtpolitische Interessen durchzusetzen. Zu diesem Zweck verfolgt die EU eine Strategie, die auf die Ausweitung ihres Einflussgebiets und den Aufbau umfassender militärischer Fähigkeiten setzt.
In jüngster Zeit nimmt die "Militärmacht Europa" unter deutsch-französischer Führung in rasantem Tempo Gestalt an. Auf der Grundlage der neuen Globalstrategie der EU sollen ein EU-Rüstungshaushalt, neue Militärstrukturen und eine europaweite Rüstungskooperation vorangetrieben werden, um die EU endgültig zu einem militärisch globalen Akteur umzuformen.
Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz
Attac München, AK Europa
[ Flyer ]

24. Januar 2019 - Bremen, Gemeindezentrum Zion:

Das israelische Nationalitätengesetz

Rassismus und Apartheid?

Vortrag von Nazih Musharbash
Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft (DPG)
Veranstalter:
Nahost-Forum Bremen
[ Zusammenfassung ] [ Video-Aufzeichnung ]

24. Januar 2019, 19:00 Uhr - München, EineWeltHaus:

Der Krieg im Jemen und Deutschlands Beihilfe

Vortrag von Jacqueline Andres (Informationsstelle Militarisierung - IMI, Tübingen)
im EineWeltHaus, Schwanthalerstr.80
Der Krieg in Jemen tobt seit nunmehr fast vier Jahren. Es handelt sich um die schwerste humanitäre Katastrophe weltweit: Mehr als 80.000 Menschen sind seither durch den Krieg gestorben. Mittlerweile sind akut mehr 8 Millionen Menschen der insgesamt 28 Millionen in Jemen vom Hungertod bedroht, mehr als 22 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Hunger wird als perfide Kriegswaffe eingesetzt.
Obwohl die Kritik am saudischen Königshaus wegen der Ermordung von Jamal Khashoggi international lauter wird und die UN den Konfliktparteien in Jemen Kriegsverbrechen vorwirft, liefern deutsche Rüstungsunternehmen weiterhin tödliche Waffen an Saudi-Arabien, die VAE und Ägypten.
Jacqueline Andres ist im IMI-Vorstand und beschäftigt sich seit 2015 mit dem Krieg in Jemen. Der Vortrag informiert sowohl die Entstehungsgeschichte des Kriegs als auch die aktuellen Entwicklungen - ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Beihilfe aus der BRD für die Kriegskoalition und auf friedensfordernde Stimmen aus Jemen gerichtet.
Veranstalter:
Initiative für Jemen
Aktionsbündnis gegen die NATO-"Sicherheits"-Konferenz
in Zusammenarbeit mit
Münchner Friedensbündnis
und weiteren Unterstützer*n

[ siehe auch: Benefiz-Konzert am 8. Februar 2019 ]

22. Januar 2019, 18:30 Uhr - Berlin-Tempelhof, ver.di-Mediengalerie:

Vortrags- und Diskussions-Veranstaltung
"Zu aktuellen Fragen des israelisch-palästinensischen Konfliktes, verbunden mit Überlegungen zu seiner friedlichen, gerechten und dauerhaften Lösung"
mit Harri Grünberg
in der ver.di-Mediengalerie (Haus der Buchdrucker)
Dudenstr. 10
Veranstalter:
Arbeitskreis Frieden der Berliner VVN-BdA

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