[  ^  ] [ 2019 ] [ 2018 ] [ 2017 ] [ 2016 ] [ 2015 ] [ 2014 ] [ 2013 ] [ 2012 ] [ 2011 ] [ 2010 ]
         [ 2009 ] [ 2008 ]


28. November 2017, 20:00 Uhr - Bielefeld, Mondo Buchhandlung:

Werden nach dem Rückzug des IS nun endlich die Waffen schweigen in Syrien?

Vortrag und Diskussion mit Karin Kulow
Bereits seit reichlich sechs Jahren tobt auf syrischem Boden ein fürchterlicher Vernichtungskrieg. Hunderttausende haben ihn mit dem Leben bezahlt. Millionen von Menschen haben Ihr Hab und Gut verloren. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist auf der Flucht, darunter auch nach Deutschland. Ganze Städte liegen in Schutt und Asche. Unterschiedlichste Akteure, staatliche wie nichtstaatliche, suchen ihre Interessen zu Lasten dieses einst stabilen Landes durchzusetzen. Wie stellt sich die inzwischen veränderte militär-strategische Lage dar? Welche Chancen bestehen für eine dauerhafte Waffenruhe und die ernsthafte Suche nach einer tragfähigen politischen Lösung? Diesen und anderen Fragen zur aktuellen Interessenlage der verschiedensten Akteure sollen im Vortrag nachgegangen werden.
Prof. Dr. Karin Kulow aus Berlin ist Arabistin und Islamwissenschaftlerin.
Ort: Mondo Buchhandlung
Elsa-Brändström-Str. 23
Der Vortrag wird von der
Syrieninitiative Ostwestfalen Lippe,
Attac Bielefeld
und der Buchhandlung Mondo angeboten.

24. November 2017, 18 bis 21 Uhr - Frankfurt/Main, Gewerkschaftshaus:

Atomkriegsgefahr wächst -

Friedensnobelpreis für die Ächtung aller Atomwaffen

Veranstaltung von ICAN, IPPNW und Friedensbewegung in Frankfurt
Am 10.Dezember wird der diesjährige Friedensnobelpreis in Oslo an das Bündnis ICAN verliehen werden, die Internationale Campagne für die Abschaffung der Nuklearwaffen, eine von IPPNW mitgegründete und von vielen Friedensorganisationen mitgetragene Initiative. ICAN hat auf der zivilgesellschaftlichen Ebene und durch intensive Lobby-Arbeit einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass eine deutliche Mehrheit der in der UNO vertretenen Staaten einen Verbotsvertrag zur Ächtung aller Nuklearwaffen abgeschlossen hat - die deutsche Bundesregierung gehört  allerdings bisher nicht zu den Unterstützern des Verbots.
In seiner Begründung schreibt das Nobelpreiskomitee: „Wir leben in einer Welt, in der das Risiko eines Einsatzes von Atomwaffen größer ist als lange Zeit zuvor.“ Eine neue Welle der atomaren Aufrüstung ist von  mehreren Nuklearmächten in Gang gesetzt worden, die auch den deutschen  Atomwaffenstützpunkt Büchel betrifft: dort sollen schlagkräftigere und  zielgenauere US-Atombomben zum Einsatz durch deutsche Tornado-Flugzeuge  bereitgestellt werden.
Gleichzeitig wächst die Zahl der gefährlichen internationalen Brandherde, von der Ukraine über die Türkei, Syrien, Irak über Afghanistan und Pakistan  bis hin zu Nordkorea – dort wird der Einsatz von Nuklearwaffen schon  konkret angedroht.
Die Auszeichnung durch den Nobelpreis verstehen wir als wichtigen Ansporn,  unsere Anstrengungen gegen die drohende nukleare Zerstörung noch intensiver  fortzusetzen, und die Öffentlichkeit mit gestärkter Kraft für eine Welt  ohne Krieg zu mobilisieren.

Begrüßung:
Philipp Jacks, Vorsitzender Deutscher Gewerkschaftsbund Frankfurt
Kurzvorträge:
Prof. Ulrich Gottstein, Ehrenvorstand IPPNW:
Wir brauchen Friedenspolitik statt Drohung mit Atomwaffen!
Dr. Helmut Lohrer, Internationaler IPPNW-Vorstand und ICAN:
ICAN-die internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen

Statements von:
Willi van Ooyen, Friedens-und Zukunftswerkstatt;
Dr. Ursula Schoen, Prodekanin der evang. Kirche in Frankfurt;
Wiltrud Rösch-Metzler, Vorsitzende Pax Christi;
Gerd Bauz, Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsgegner;
Sprecher/in Attac Ffm;
Grußwort von Dr.med. von Knoblauch zu Hatzbach,
Präsident LandeärztekammerHessen
Moderation: Ulrike Holler

Anschließend: Diskussion im Plenum

Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 

22. November 2017, 19.00 - Hamburg (Altona), W3-Werkstatt:

"Die Entwicklung in Israel/Palästina als Teil
 des globalen Systems der Kontrolle und Befriedung"

Vortrags-und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Jeff Halper
in der W3-Werkstatt für Internationale Kultur und Politik Nernstweg 32-34
Veranstalter:
Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V., Regionalgruppe Hamburg
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V., Regionalgruppe Nord-Hamburg
Gefördert mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes der Nordkirche
[ Flyer ]

Weitere Termine der Tour von Berlin ... Wien vom 13.11. bis 1.12.2017

13. November 2017, 19:30 Uhr, Freiburg, Universität:

Die  Antisemitenmacher

Wie die neue Rechte Kritik an der Politik Israels verhindert
Vortrag und Diskussion mit Abraham Melzer
Wer die israelische Politik kritisiert, wird schnell als Antisemit gebrandmarkt. Das gilt auch für eine Vielzahl von Juden. Abraham Melzer, Urgestein der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte, nimmt seit jeher kein Blatt vor den Mund, wenn es beispielsweise darum geht, die nunmehr 50 Jahre währende Unterdrückung der Palästinenser anzuprangern. In seinem neuesten Buch zeigt er, wie der Antisemitismus-Vorwurf missbraucht wurde und wird. Er kritisiert die bedingungslose Unterstützung Israels durch die deutsche Politik und das jüdische Establishment hierzulande. Und er sagt:
Nicht in meinem Namen!
Abraham Melzer ist in Israel aufgewachsen und lebt seit 1958 in Deutschland. Bis 2012 führte er den Joseph-Melzer-Verlag, den sein Vater gegründet hatte. Er verlegte zahlreiche Bücher sowie eine Zeitschrift zum Nahost-Konflikt. Abraham Melzer  ist Mitglied in der "Jüdischen Stimme für gerechten  Frieden in Nahost".
Universität Freiburg, KG II, HS 2004
Veranstalter: Cafe Palestine, Freiburg
Eintritt 2,50 €

24. Oktober 2017, 20 Uhr - Freiburg, Universität:

Bedrohte Meinungsfreiheit:

Die Kampagnen der "Freunde Israels"

Vortrag und Diskussion mit Annette Groth, Entwicklungssoziologin
Um die öffentliche Debatte der israelischen Menschen- und Völkerrechtsverstöße zu verhindern,
werden weltweit und ganz besonders in Deutschland Kampagnen gegen Veranstaltungen, Publikationen und Personen geführt, die sich mit dem Palästina-Konflikt befassen.
Fundamentale Grundrechte, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, werden stetig untergraben - die Antisemitismus-Keule schlägt schnell und hart zu, um jegliche Diskussion direkt im Keim zu ersticken.
Annette Groth ist Entwicklungssoziologin und war von 2009 bis 2017 menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Fokus auf Nahost- und Migrationspolitik. Sie arbeitete u.a. bei UNHCR in Genf und Brot für die Welt, Stuttgart. Aus persönlicher Erfahrung wird sie berichten, wie der politische Diskurs auf höchster Ebene manipuliert wird.
Veranstalter: Cafe Palestine, Freiburg
Universität Freiburg, KG III, Hörsaal 3044
Eintritt 2,50 €

22. Oktober 2017, 13:30 Ihr - Landau, Gloria Kulturpalast:

28. Pleisweiler Gespräch

Rainer Mausfeld, der ehemalige Professor für Psychologie an der Universität Kiel referiert zu einem neuen Thema: ‚Wie sich die „verwirrte Herde“ auf Kurs halten läßt: Neue Wege der „Stabilitätssicherung“ im autoritären Neoliberalismus‘.

Ort: Gloria Kulturpalast, Industriestraße 3-5, 76829 Landau in der Pfalz

[ Video-Aufzeichnung ] [ Transkript und Folien des Vortrags ]

3. Oktober 2017, 19:00 Uhr - München-Gasteig, Carl-Amery-Saal:

JERUSALEM  - das Herzstück des israelisch-palästinensischen Konflikts

mit Judith Bernstein, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
Gasteig, Rosenheimer Straße 5, S-Bahn Rosenheimer Platz
Judith Bernstein, geboren 1045 in Jerusalem als Tochter deutsch-jüdischer Eltern, die 1035 nach Palästina emigrieren mussten.
Seit Ende 1976 lebt sie als freie Publizistin in München. Ihre nahost-politische Friedensarbeit begann nach dem zweiten Golfkrieg  1991. Seither ist sie Mitglied der „Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München“, in der Palästinenser, Juden und Israelis zusammenarbeiten. Die „Dialoggruppe“ tritt für das Ende der israelischen Besatzung und für die Gleichstellung der Palästinenser in Palästina und Israel ein.
Jedes Jahr verbringt sie mehrere Wochen in Israel und Palästina – immer wieder darüber erstaunt, wie wenig die jüdischen Israelis ihr seit 1980 „vereinigte Stadt“ kennnen. Vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen beleuchtet die Friedensaktivistin Jerusalems Rolle im Konflikt: Ohne eine Lösung für Jerusalem gibt es keinen Frieden zwischen beiden Völkern.
Moderation: Magdi Gohary
Eintritt: frei (um Spenden wird wegen der hohen Saalkosten gebeten)
Mitveranstalter:
Münchner Friedensbündnis
Pax Christi
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe
Palästina Forum
Clemens Ronnefeldt, Dipl.Theol., Referent für Friedensfragen beim dt. Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes
Frauen in Schwarz, München
Salam Shalom, Arbeitskreis Israel-Palästina e.V.
Landesarbeitsgemeinschaft Frieden der LINKEN
München Bündnis gegen Krieg und Rassismus.

26.09.2017 Elfi Padovan: Eine Jüdin soll im Gasteig nicht über Israel sprechen dürfen 

11. September 2017, 19 Uhr - Königswinter-Dollendorf, Ev. Gemeindehaus:

Ist der Einsatz für Menschenrechte in Palästina antisemitisch?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr.  Rolf Verleger
im Ev. Gemeindehaus, Friedensstr. 29
Eintritt frei - Spenden erbeten
Prof. Dr. Rolf Verleger  ist Vorsitzender im Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung e. V.
Er ist der Sohn von Überlebenden der Shoa. Von  2006 bis 2009  gehörte er dem Direktorium des Zentralrats  der Juden in Deutschland an, das er verlassen musste, nachdem er Israels  Libanon-Krieg  kritisiert hatte.  
Bekannt wurde er durch sein Buch "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht".
Er  wandte sich in  Reden und Interviews scharf gegen den Gazakrieg 2014.  Rolf Verleger ist emeritierter Professor für Medizinische Psychologe an der Universität  Lübeck.
Veranstalter:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. - Regionalgruppe NRW Süd

3. bis 5. September 2017 - Jürgen Grässlin:

Vorträge von Jürgen Gässlin
mit Puchpräsentation zum "Netzwerk des Todes.
Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden«
3.9.2017 18:00 in Aschaffenburg in der Stadthalle K2
               »Schwarzbuch Waffenhandel.
                Wie Deutschland am Krieg verdient«        
4.9.2017 19:30 in Hof im Saal der Gaststätte "Zum Kreuzstein"
               »Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten.
                Deutsche Waffenlieferungen ins Pulverfass Naher und Mittlerer Osten«
5.9.2017 19:30 in Backnang im AWO-Keller
                »Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten.«

22. und 23. August 2017 - Frankfurt, bzw. Bad Homburg:

Podiumsdiskussionen der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel Rhein-Main:

22.8.2017, 19.00 Uhr - Frankfurt, Haus am Dom:
Deutsche Waffenexporte: Geschäfte mit dem Tod - oder Handeln in guten Eigeninteressen?
Diskussion mit Vertreter*innen der Bundestagsparteien:

Dr. Matthias Zimmer, CDU, MdB, Vorsitzender im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe
Dr. Oliver Strank, SPD , Direktkandidat im Wahlkreis 182, Völkerrechtler
Christine Buchholz, LINKE., MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss
Omid Nouripour, B‘90/GRÜNE, MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss
Expertin zum Thema: Dr. Simone Wisotzki (HSFK)
Moderation: Rüdeger Schlaga
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt/Main
Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus,
pax christi Limburg,
Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

23.8.2017, 19.00 Uhr - Bad Homburg, Gemeindesaal St. Marien:
Deutsche Waffenexporte oder Zivile Konfliktbearbeitung?
Diskussion mit den DirektkandidatInnen zur Bundestagswahl im Hochtaunus (Wahlkreis 176):

Markus Koob, CDU, MdB
Dr. Hans-Joachim Schabedoth, SPD, MdB
Silvia Lehmann, LINKE.
Wolfgang Schmitt, B‘90/GRÜNE
Ort: Gemeindesaal St. Marien,
Dorotheenstraße 19,
Veranstalter:
Katholische Pfarrei St. Marien Bad Homburg-Friedrichsdorf,
Katholisches Bezirksbüro Hochtaunus,
pax christi Limburg, Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

23. Juli 2017, 15:00 Uhr - Duisburg, Internationales Zentrum:

Islamische Welt, Krieg & Demokratie

Die Türkei und das "Referendum", Islam und Demokratie. Ein Gegensatz?
Oder gibt es einen demokratischen Islam?
Wie kann ein breites Bündnis geschaffen werden, um die politische Krise zu überwinden und eine konfessionelle Spaltung zu verhindern?
Wie betrachtet die islamische Welt die Demokratie und in welche Richtung sollte sie sich entwickeln?
Die kurdische Frage:
Was sind die Vorschläge der islamischen Bewegung, insbesondere die eigenen Vorstellungen und Motive für eine Lösung des Konflikts?
Internationales Zentrum, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg

Veranstalter:

  • Initiativ.e.V (Verein für Demokratie und Kultur von Unten),
  • Duisburger Netzwerk gegen Rechts

Redner:

  • Hafız Ahmet Turhanlı, Vorsitzender der Islamischen Gesellschaft Kurdistan (CIK)
  • Dr. Bekir Tank, Universität Istanbul, Fakultät für Geistes-und Sozialwissenschaften
  • Halil Ibrahim Yenigün, Politikwissenschaftler, Unterzeichner des Aufruf ''Akademiker für Frieden'' und Sohn des berühmten islamischen Denkers Sedat Yenigün

Kooperationspartner:

  • Antiimperialistische Koordination (AIK)
  • Plattform Zentralanatolische Kurden
  • Rosa-Luxemburg-Club Duisburg
  • International Peace Initiative for Syria

21. Juli 2017, 1800 Uhr - Essen, Universität Duisburg-Essen:

Aktuelle soziale und politische Lage in Palästina und Israel

Das HoPo-Referat läd zu einer Veranstaltung mit folgenden Referenten:
* Prof. Moshe Zuckermann,
   Professor für Philosophie und Geschichte.
   Oder verkürzt Soziologe, Philosoph und Historiker an der Uni Tel Aviv)
* Dr. med. Khaled Hamad,
   Vorstandsmitglied der Deutsch-Palästinensischen Medizinischen Gesellschaft
Gastgeber: AStA Universität Duisburg-Essen
Universitätsstraße 2, 45141 Essen
[ FaceBook-Eintrag ] [ Video-Dokumentation (YouTube) ]

15. Juli 2017, 16 Uhr - Köln, Freidenker-Zentrum:

Der Zionismus, ein europäischer Siedlerkolonialismus

Vortrags- und Diskussionsveranstalrung mit Petra Wild,
Islamwissenschaftlerin. Berlin
im Freidenker-Zenrum, Bayenstr. 11
(KVB-Bahn-Linie 15 und 16, HS "Ubierring",
 bzw. KVB-Bus-Linie 133, HS "Rheinauhafen")
Eintritt frei - Spenden willkommen
[ mehr ]

13. Juli 2017, 19.30 Uhr - Königswinter-Dollendorf, Ev. Gemeindehaus:

Einschränkungen von Menschenrechten und Demokratie in Palästina

Wie reagieren darauf deutsche Parteien und Institutionen?

Vortrag und Diskussion mit Annette Groth, MdB
Ev. Gemeindehaus, Friedensstr. 29
Eintritt frei - Spenden erbeten
Veranstalter:
Regionalgruppe NRW Süd der Deutsch-Palästinensische Gesellschaft
Annette Groth, Entwicklungssoziologin,  2009 - 2017 menschenrechtspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke mit Fokus auf Nahost- und Migrationspolitik,  beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den vielfältigen Menschenrechtsverletzungen in Palästina und  Israel. Sie ist Mitglied im  Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung e.V. , im Verein „Frauen  für Palästina“ und arbeitet beim Palästinakomitee Stuttgart e.V. mit.

21.06.2017 Öffentliche Anhörung des Bundestags-Menschenrechtsausschusses 

11. Juli 2017, 20 Uhr - Tübingen, Schlatterhaus:

Militärische Besatzung und Entrechtung der Palästinenser

Rechtliche und politische Aspekte
Der Vortrag von Weaam Baloum, Jurist, palästinensischer Israeli,
wird in englischer Sprache gehalten und übersetzt.
Veranstalter:
AK Palästina TÜ
Flüchtlingskinder im Libanon e.V.,
Unkostenbeitrag herzlich erbeten!
Weaam Baloum studierte Rechtswissenschaften an der Universität von Haifa. Er arbeitete in Adalah – dem Juristischen Zentrum für die Rechte der palästinensischen Minderheit in Israel – und im Büro von
Jamal Zahalka, dem Chef der NDA-Partei und einem Mitglied der Gemeinsamen Liste in der Knesset. Er ist Mitglied der Baladna-Organisation und anderer palästinensischer Organisationen und Bewegungen. Seine Masterarbeit konzentriert sich auf die israe-lische Politik gegenüber den palästinensischen Bürgern in Israel.
Der Referent wird das israelische System der unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen für die Palästinenser in der Westbank, in Gaza, in Jerusalem und gegenüber der palästinensischen Minderheit in Israel analysieren. Was bedeutet dieses System und welche Folgen hat es für eine nachhaltige, dauerhafte Friedenslösung? Macht es eine solche Lösung möglich oder wird sie dadurch verhindert?

10. Juli 2017 - Universität Trier, Hörsaal 4 (Gebäude C):

"Wie nah ist der Nahe Osten"

Vortrag von Michael Lüders
Universität Trier, Universitätsring 15
Drei Vorträge im Rahmen einer Gastprofessur:
24. April 2017:     
Der Fluch der bösen Tat:
Vom Sturz Mossadeghs im Iran 1953 bis zum Einmarsch in den Irak 2003
12. Juni 2017:       
The unknown known:
Wie Washington seit 1949 regime change in Damaskus betreibt
10. Juli 2017:        
Flüchtlinge und Terror:
Die sichtbarsten Kehrseiten der Strategie "Sieben Kriege in fünf Jahren"

4. Juli 2017, 19:00 Uhr - Gräfelfing, St. Stefan:

Was Dir verhasst, tu Deinem Nächsten nicht an

Zum Zusammenhang von Antisemitismus und Israelkritik in der deutschen Bevölkerung
Vortrag von Rolf Verleger
großer Pfarrsaal der kath. Kirche St. Stefan (I. Stock)
Rottenbucher Str. 20
82166 Gräfelfing (S6)
Moderation:
Nirit Sommerfeld, Geschäftsführerin von BIB e.V.
Veranstalter:
FU Gräfelfing/Lochham  
Eintritt: 5 € / erm. 3 €

4. Juli 2017, 19 Uhr - Hamburg, Internationales Zentrum B5:

Vom Hafengeburtstag bis G20

Die Bundeswehr im Einsatz an der Heimatfront

Vortrag von Alison Dorsch
im Internationalen Zentrum B5, Brigittenstraße 5
Veranstalter:
Bündnis Bildung ohne Bundeswehr (BoB)

3. Juli 2017, 19:30 Uhr - München, Lost Weekend:

Ist Kritik an der Politik Israels antisemitisch?

Vortrag von Prof. Dr. Rolf Verleger 
im Lost Weekend, Coffeeshop & Bookstor
Schellingstraße 3, 80799 München
Moderation:
Nirit Sommerfeld, Geschäftsführerin von BIB e.V.
Veranstalter:
Bündnis für die Beendigung des israelischen Besatzung e.V.                 
Eintritt: 5 € / erm. 3 €

11.09.2009: Neues Deutschland, Rolf Verleger:
                    Israel zu einer Position der Verantwortlichkeit bringen
27.06.2017: TELEPOLIS, Jens Wernicke im Gespräch mit Rolf Verleger
                    über Israelkritik zwischen Antisemitismus und Menschenrechtsidee
                    "Philosemitismus ist keine Antwort auf die Probleme in Nahost"

2. Juli 2017, 15:00 Uhr - Bonn, MIGRApolis-Haus:

"Politik der Verdrängung im besetzten Westjordanland"

Vortrag mit dem Nahost-Spezialisten Riad Othman
im MIGRApolis-Haus der Vielfalt Bonn in der Brüdergasse 16-18
Riad Othman, der drei Jahre lang in Ramallah das Büro der Frank­furter Hilfs- und Menschen­rechts­or­ga­ni­sa­tion 'medico international' für Israel und die besetzten paläs­ti­nen­si­schen Gebiete leitete.
Zur Zeit arbeitet er als Nahost-Referent für 'medico international' in Berlin.
'medico international' enga­giert sich seit Jahren auch in den C-Gebieten der West­bank, die unter vollständiger israe­li­scher Kontrolle stehen. Die völlige Abhän­gig­keit der paläs­ti­nen­si­schen Zivil­be­völ­ke­rung von der israe­li­schen Besat­zungs­ver­wal­tung zeitigt im Alltags­leben der circa 300.000 Paläs­ti­nen­se­rinnen und Paläs­ti­nenser in den C-Gebieten mitunter katastrophale Folgen.
Riad Othman wird anhand von Projekt­bei­spielen aus den südli­chen Hebron­bergen und dem Jordantal über die Mecha­nismen von Diskri­mi­nie­rung, Ausschluss und Vertreibung in den besetzten C-Gebieten berichten.
Veranstalter:
Institut für Palästinakunde e.V.

Links zum Thema Verdrängung und Vertreibung in der Westbank:

Beduinen in Israel - Innere Kolonialisierung (medico international)
Palestine - A policy of displacement and dispossession amid renewed conflict (idmc)
EU-Bericht: Die Verdrängung der Palästinenser aus Ost-Jerusalem 

29. Juni 2017, 19:00 - Berlin, Rosa-Luxemburg-Stiftung:

Diskussion:

Was verbindet und trennt die Linke in Deutschland und Israel

Über gemeinsame Perspektiven diskutieren wir in der Reihe «Linke Gespräche zwischen Israel und Deutschland
Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Salon, Franz-Mehring-Platz 1, Berlin
Diskussion auf Deutsch, Eintritt frei
Die Selbstorganisierung von Geflüchteten, Antikriegsbewegung und Sozialproteste: In Israel und in Deutschland finden ähnliche Kämpfe statt. Doch, können wir gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen? Falls wir es tun wollen, müssen einerseits die Besonderheiten der israelischen Gesellschaft – ihre Geschichte, der anhaltende Konflikt und die Besatzung, ihre Dynamik – berücksichtigt werden, andererseits die besondere Rolle, die Israel in Deutschland spielt. Angesichts der eigenen Geschichte ist Israel nicht einfach ein weiteres Land, zu dem mensch ein unbelastetes Verhältnis haben kann. Folglich wird das Land auch zur Projektionsfläche, um sich innerhalb des deutschen Diskurses zu verorten. Das erklärt die erbitterten Fehden - auch unter Linken - hierzu, die dazu führen, dass vielen Israel «zu kompliziert» erscheint oder dass eine vereinfachte Parteiergreifung im Dienste eines innerdeutschen Diskurses erfolgt. Wie wäre es aber, wenn wir nicht nur gegenseitig die Differenzen aushalten, sondern uns auf die Suche nach gemeinsamen Handlungsmöglichkeiten aus einer linken und machtkritischen Perspektive begeben? Schaffen wir es?
Gäste:

  • Tsafrir Cohen, Leiter des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, widmet sich seit Jahren der Vernetzung progressiver Kräfte in Israel und Deutschland
  • Gadi Algazi,  Historiker und israelischer Aktivist, gilt als einer der wichtigsten linken Denker der Gegenwart in Israel

20. Juni 2017, 20.00 - Berlin, im Terzo Mondo:

Exporting more than arms:

Why Germans should be wary about Israel`s security industry

Vortrag von Jeff Halper, Direktor der Internationalen Koalition gegen Häuserzerstörungen, Tel Aviv
im Terzo Mondo, Grolmanstrasse 28, 10623 Berlin
Der Vortrag ist auf Englisch, für Übersetzung ist gesorgt.
Jeff Halper wurde von der Fraktion DIE LINKE als Experte für die Öffentliche Anhörung des Menschenrechtsausschusses im Deutschen Bundestag zum Thema "Menschenrechtliche Situation in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten" am 21. Juni eingeladen.
Er kämpft seit vielen Jahren gegen die Zerstörung palästinensischer Häuser durch die israelische Armee. Seit einiger Zeit beschäftigt er sich intensiv mit der deutsch-israelischen militärischen Zusammenarbeit, wobei die Exporte der Sicherheitstechnologie nach Deutschland einen zentralen Stellenwert einnehmen.

20. Juni 2017, 19 Uhr - Hamburg, Club-Heim im Schanzenpark:

Der Syrien-Krieg nach Aleppo

Vortrag von Karin Leukefeld
im Club-Heim, Sternschanze 4 (im Schanzenpark)
Veranstalter:
Bildung ohne Bundeswehr (BoB)
Karin Leukefeld, freie Korrespondentin im Mittleren Osten und seit 2010 in Syrien akkreditiert, wird Hintergründe und die nationalen und internationalen Interessenskonflikte erläutern, die den Krieg in Syrien befeuern und sein Ende blockieren.
[ Veranstaltungsreihe zu G20: Flyer ]

16. Juni 2017, 19.00 Uhr - Basel, Restaurant "Rebhaus":

Diskussionsabend zum Thema

Die Lage im Südchinesischen Meer und

die Beziehungen zwischen der DR Vietnam und der VR China

mit Referat von Rolf Berthold (Berlin, letzter DDR-Botschafter in Peking)
und anschliessender Diskussion
im Restaurant "Rebhaus", Riehentorstrasse 11, Kleiner Saal (im Hof)
Veranstalter:
Partei der Arbeit Basel

13. Juni 2017, 19 Uhr - München, Initiatigruppe e.V.:

Was heißt heute "israelfreundlich?"

Vortrag von Prof. Dr. Moshe Zimmermann, Jerusalem
Moderation: Dr. Reiner Bernstein, München
Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung
und Initiativgruppe e.V.
Karlstr. 50 Rgb, München, (Saal der Initiatigruppe e.V.)
Eitritt: 8 Euro
[ Flyer ]

12. Juni 2017, 19 Uhr - Bremen, Konsul-Hackfeld-Haus:

"Antisemitismus und Antisemitismusdebatten - Reflexion statt Reflexe"

Vortrag von Dr. Dr. Peter Ullrich über Antisemitismus und Antisemitismusdebatten
im Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstraße 34
Veranstalter:
Nahost-Forum Bremen  
Deutsch-Palästinensiche Gesellschaft Bremen e.V.
Israelisches Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD)
Bremer Friedensforum
Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz)
Kairos Palästina-Solidaritätsnetz Gruppe Bremen

Immer wieder wird in Deutschland kontrovers diskutiert, ob, wann und warum israelkritische Positionen zum Nahostkonflikt nur kaschierter Antisemitismus seien. Peter Ullrich beleuchtet neue Perspektiven.
Einerseits ist die linke Nahostdebatte in Deutschland heute komplexer und ausgewogener denn je. Andererseits droht Immer wieder der Umschlag ins Partikulare, sei es in Form von Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit oder extremer Überidentifikation mit Konfliktakteuren.
Dr. phil. Dr. rer. med. Peter Ullrich ist Soziologe und Kulturwissenschaftler und arbeitet u.a. als Research Fellow beim Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.
[ Flyer ] [ mehr ] [ Video-Aufzeichnung (ca. 1h10) ]

12. Juni 2017 - Universität Trier, Hörsaal 4 (Gebäude C):

"Wie nah ist der Nahe Osten"

Vortrag von Michael Lüders
Universität Trier, Universitätsring 15
Drei Vorträge im Rahmen einer Gastprofessur:
24. April 2017:     
Der Fluch der bösen Tat:
Vom Sturz Mossadeghs im Iran 1953 bis zum Einmarsch in den Irak 2003
12. Juni 2017:       
The unknown known:
Wie Washington seit 1949 regime change in Damaskus betreibt
10. Juli 2017:        
Flüchtlinge und Terror:
Die sichtbarsten Kehrseiten der Strategie "Sieben Kriege in fünf Jahren"

9. Juni 2017, 19 Uhr - Frankfurt, Ökohaus "Ka eins":

50 Jahre Besatzung

ihre Entwicklung und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft in Israel und in Palästina
Eröffnungsveranstaltung mit
Moshe Zuckermann (Historiker, Universität Tel Aviv),
George Rashmawi (PGD NRW)
im Ökohaus "Ka eins", Kasseler Str. 1
Veranstalter:
Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel (KoPI)
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich, um Spenden wird gebeten
[ Flyer ] [ 10.6.2017, 10 bis 19 Uhr: Konferenz ] [ Video-Dokumentation ]

6. Juni 2017, 18:00 bis 22:30 - Amsterdam, De Niewe Liefde:

50 years of Israeli occupation of the West Bank, Gaza and East Jerusalem

2017 marks the 50th year of Israel’s military conquest of the West Bank, Gaza and East Jerusalem. Since the Six-Day War of June 1967, the Israeli’s have occupied Palestinian territories with military rule and a Jew-only settlement strategy. Since 1967, 126 settlements and dozens of "outposts"! have been built. Today, more than 600,00 Israeli citizens live on the West Bank and in East Jerusalem. Israel has withdrawn settlements from Gaza, but the strict Israeli blockade has turned Gaza in an open-air prison for the approximately 1.8 million Palestinian refugees.
The West Bank settlements, infrastructure and agricultural land are built on Palestinian land and constitute flagrant violations of international law and many UN Security Council resolutions. The existence of the settlements infringes on Palestinian human rights and seriously block the Palestinian right of self-determination and they impede the creation of a viable Palestinian state.
This program is funded by:

  • The Rights Form (co-producer)
  • Een ander Joods Geluid
  • Stichting Groningen - Jabalya
  • Fonds Vredesprojecten
  • Kairos Sabeel

De Nieuwe Liefde, Da Costakade 102, 1053 WP Amsterdam

Eintritt: €17,50

Speakers:

  • Rami Khouri
  • Amira Hass
  • Kader Abdolah
  • Ibrahim Mousa
  • Dries van Agt
  • Hind Khoury
  • Shaza Hayek

1. Juni 2017, 19:15 - München, Ludwig-Maximilia-Universität: (Kopie 1)

50 Jahre Sechs-Tage-Krieg: Euphorie und Enttäuschung

Vortrag Dr. Tom Segev (Jerusalem)
im Hauptgebäude der LMU, Raum B106
Geschwister-Scholl-Platz 1
Veranstalter:
LMU Institut für Jüdische Geschichte
Um Anmeldung wird gebeten bis 22. Mai 2017 unter
juedische.geschichte@lrz.uni-muenchen.de
oder Telefon: 089 / 2180 5570
Fünfzig Jahre nach dem Sechstagekrieg hat es den Anschein, als wäre man der Lösung des Nahostkonflikts kein Stück nähergekommen und mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump scheint sie sogar in weite Ferne gerückt. Der Sechstagekrieg von 1967 war jedoch nur die Fortsetzung einer Konfrontation, die 1948 mit der Staatsgründung Israels begann und den Anfang der israelischen und palästinensischen Tragödie besiegelte.
[ mehr ]
31.05.2017 SZ: Eine Geschichte der Konfrontation
03.06.2017 Reiner Bernstein: "Wenn ich Palästinenser wäre..."

28. Mai 2017, 17 Uhr - Hannover, im Lister Turm:

50 Jahre israelische Besatzung der Palästinensischen Gebiete

- und kein Ende in Sicht

Vortrag von Gideon Levy, Journalist bei Haaretz,
in englischer Sprache mit deutscher Zusammenfassung
Veranstalter:
Bündnis für die Beendigung des israelischen Besatzung e.V.
Palästinensische Gemeinde Deutschland - Hannover e.V.
Eintritt frei - Spenden sind willkommen

[ Flyer ]

24. Mai 2017, 19.00 Uhr - München-Gasteig, Black Box:

50 Years to the occupation: How is it possible

(50 Jahre Besatzung: wie ist es möglich)
Vortrag von Gideon Levy
Rosenheimer Str. 5, München
Eintritt: 10 €
(Karten im Gasteig und in allen VVk-Stellen von München Ticket)

Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München  in Kooperation mit
der Petra-Kelly- und
der Rosa-Luxemburg-Stiftung
[ mehr ] [ Flyer ] [ Einführung von Judith Bernstein ]

27.05.2017 Stellungnahme von Abraham Melzer  
12.06.2017 Juditj Bernstein an die Redaktion der Süddeutschen Zeitung  

18. Mai 2017 19 Uhr - Bremen, Überseemuseum:

"Die Ohnmacht der Mächtigen - und wie geht die Weltgemeinschaft, insbesondere Europa, mit der anhaltenden Besatzung in Palästina um?"
Vortrag von Prof. Dr. Udo Steinbach
Die UNO und die EU haben in zahlreichen Resolutionen die israelische Besatzung verurteilt. Sie haben auf der einen Seite die PLO als einzige legitime Vertreterin des palästinensischen Volkes anerkannt und somit auch den Widerstand des palästinensischen Volkes. Auf der anderen Seite haben sie dem israelischen Staat trotz seiner anhaltenden Menschenrechtsverletzungen im besetzten Palästina Tür und Tor geöffnet und ihn direkt und indirekt immer wieder toleriert.
Prof. Dr. Udo Steinbach war von 1976 bis 2006 Direktor des Deutschen Orient-Instituts. Seit 2007 ist er Direktor des GIGA-Instituts für Nah- und Mitteloststudien
[ Flyer ] [ mehr mit Audio-Aufzeichnung (3 Teile) ]

9. Mai 2017, 19:30 Uhr - Heidelberg, Universität:

Sind palästinensische Menschenrechte antisemitisch?

Einige Daten und Überlegungen
Vortrag von Prof. Rolf Verleger, Lübeck
Universitätsplatz, Neue Uni, Hörsaal 14
Eintritt frei
Veranstalter:
Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg
Probono Heidelberg e.V. 
[ Flyer ] [ Studie von Wilhelm Kempf ]
20.05.2017 RNZ-Bericht: Ist Kritik an Israel antisemitisch?  

27. April 2017, 19:00 Uhr - Berlin, taz-Café:

Sechs Tage, die nicht enden wollen

Wie demokratische Spielräume nach 50 Jahren israelischer Besatzung schwinden
Veranstaltung mit Aktiven "Breaking the Silence", die über ihre Arbeit, Einschüchterung und politischen Druck, Demokratie und Besatzung sprechen
im taz-Café, Rudi-Dutschke-Straße 23

  • Mahmoud Aburahma, Direktor für Internationale Advocacy des palästinensischen Al Mezan Center for Human Rights, Gaza
  • Dana Golan, Repräsentantin der israelischen Reservist*innenorganisation Breaking the Silence
  • Ran Goldstein, Geschäftsführer der Physicians for Human Rights - Israel
  • Riad Othman, Nahostreferent bei medico international e. V. und deren ehemaliger Büroleiter für Israel und Palästina
  • Moderation:
  • Daniel Bax, Redakteur taz

Grußwort und einleitende Bemerkung:
Dr. René Wildangel, Nahostreferent Amnesty International Deutschland, ehemaliger Leiter des Regionalbüros der Heinrich Böll Stiftung Palästina & Jordanien
50 Jahre nach der Besetzung des Westjordanlandes und Ost-Jerusalems wird die grüne Linie zunehmend irrelevant. Die rechte israelische Regierung treibt die Siedlungspolitik voran und schafft Fakten. Die Angst wächst, dass die Besatzung zum Dauerzustand wird. Zivilgesellschaftliche Organisationen, die dies kritisieren, werden als Verräter diffamiert und verleumdet.  Die Versuche, den Spielraum israelischer Menschenrechtler einzuschränken, kulminieren in einem hochproblematischen NGO-Gesetz.
Die Fortsetzung der Besatzung entfaltet auch auf Israels innere Verfasstheit und rechtsstaatliche Strukturen gefährliche Rückwirkungen. Versuche, missliebige Kultureinrichtungen einzuschüchtern oder durch die Besetzung von Schlüsselpositionen an Gerichten die Justiz im Sinne der Siedlerbewegung zu beeinflussen, sind Beispiele dafür, wie stark die Besatzung der palästinensischen Gebiete Israels demokratische Grundfesten bedroht.
Demokratische Räume schwinden nicht nur in Israel, sondern auch in der palästinensischen Gesellschaft. Auch hier sind besonders die Menschenrechtsverteidiger*innen und Aktivist*innen unter Druck.
Im Gazastreifen verfolgt die regierende Hamas Oppositionelle und vollstreckt mitunter die Todesstrafe, während die Institutionen der Palästinensischen Autonomiebehörde seit Jahren nicht mehr demokratisch legitimiert sind und Präsident Abbas per Dekret regiert. Regierungskritische Blogger, die sich dem Klima der Selbstzensur  widersetzen, werden von palästinensischen Sicherheitsdiensten bedroht.
Veranstalter:

  • Amnesty International Deutschland
  • medico international
  • taz

HINWEIS: Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Informationen zur Arbeit der m.i.-Partner und die enger werdenden Spielräume für regierungskritische NGOs sind hier zu finden:

24. April 2017 - Universität Trier, Hörsaal 4 (Gebäude C):

"Wie nah ist der Nahe Osten"

Vortrag von Michael Lüders
Universität Trier, Universitätsring 15
Drei Vorträge im Rahmen einer Gastprofessur:
24. April 2017:     
Der Fluch der bösen Tat:
Vom Sturz Mossadeghs im Iran 1953 bis zum Einmarsch in den Irak 2003
12. Juni 2017:       
The unknown known:
Wie Washington seit 1949 regime change in Damaskus betreibt
10. Juli 2017:        
Flüchtlinge und Terror:
Die sichtbarsten Kehrseiten der Strategie "Sieben Kriege in fünf Jahren"

6. April 2017, 19:30 - Königswinter- Dollendorf, Ev. Gemeindehaus:

Land ohne Hoffnung?

Nationalismus, Dschihadismus  und Palästina

Vortrag von Dr. Aref Hajjaj
im Ev. Gemeindehaus Königswinter-Dollendorf, Friedensstr. 29
Aref Hajjaj vertritt die Ansicht, dass der aktuelle Dschihadismus des IS eng mit weltlich orientierten Kräften des arabischen Nationalismus verbunden ist. Der Irakkrieg und die Repressionen gegen die Palästinenser durch Israel haben zur gegenwärtigen Krise im Nahen Osten entscheidend beigetragen. Ein eigener palästinensischer Staat ist durch den israelischen Siedlungsbau inzwischen fast unmöglich geworden. Langfristig kann es nur einen gemeinsamen Staat von Israelis und Palästinensern geben, für den beide Seiten von ihrem jeweiligen Nationalismus Abschied nehmen müssen.
Dr. Aref Hajjaj wurde in Palästina geboren. Nach der Vertreibung wuchs er  in Beirut und Kuwait auf. Er studierte in Heidelberg Politikwissenschaft, Geschichte und Völkerrecht. Als Vorsitzender des Palästina-Forums, das sich mit Perspektiven für die Lösung des Palästina-Israel-Konflikts befasst, ist  er häufiger Interviewgast deutscher, österreichischer und arabischer TV- und Radiosender.

29. März 2017, 19:30 Uhr - Heidelberg, Welthaus im Hauptbahnhof:

Apartheid in Israel/Palästina?

Vortrag von Dr. Shir Hever, Ökonom und Autor
in englischer Sprache, mit deutscher Übersetzung  
Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg
Veranstalter:
Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg
[ Flyer ]

27. März 2017, 19.00 Uhr - Bonn, Stiftung Pfennigsdorf:

Für Menschenrechte und Völkerrecht in Palästina:

Was will BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen)?

Vortrag von Dr. Martin Breidert
Stiftung Pfennigsdorf, Poppelsdorfer Allee 108
Die internationale, gewaltfreie BDS-Kampagne für Palästina wurde im Juli 2005 ins Leben gerufen, als Reaktion auf den Appell von mehr als 170 palästinensischen Nicht-Regierungs­organisationen zu Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel.
Produkte und Dienst­leistungen aller Firmen, die von Besatzung, Kolonisierung und den Apart­heid­strukturen in Israel/Palästina profitieren, sollen boykottiert werden, bis Israel dem inter­nationalen Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte sowie der Umsetzung der entsprechenden UN-Resolutionen nachkommt. Die BDS-Kampagne ruft ebenso auf, “alle israelischen akademischen und kulturellen Institutionen umfassend und konsequent zu boy­kot­tieren, um einen Beitrag im Kampf um die Beendigung der israelischen Besatzung, der Koloni­sie­rung und des Apartheid­systems zu leisten.
Diese gewaltlosen Strafmaßnahmen müssen solange aufrecht erhalten bleiben, bis Israel seiner Verpflichtung nachkommt, den PalästinenserInnen das unveräußerliche Recht der Selbstbestimmung zuzugestehen, und zur Gänze den Maßstäben internationalen Rechts entspricht, indem es:

  •  Die Besetzung und Kolonisation allen arabischen Landes beendet und die Mauer abreißt;
  •  Das Grundrecht der arabisch-palästinensischen BürgerInnen Israels auf völlige Gleichheit anerkennt; und
  •  Die Rechte der palästinensischen Flüchtlingen, in ihre Heimat und zu ihrem Eigentum zurückzukehren, wie es in der UN Resolution 194 vereinbart wurde, respektiert, schützt und fördert.

Martin Breidert war Pfarrer in Hessen-Nassau und in Ghana, später Dozent für Sozialethik an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal mit Schwerpunkt Menschenrechte. Er engagiert sich für die Menschenrechte und das Völkerrecht in Palästina/Israel als Mitglied der Deutsch-Palästinen­sischen Gesellschaft (DPG), des Bündnisses zur Beendigung der israelischen Besatzung (BIB) und der BDS-Gruppe Bonn.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Veranstalter:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW-Süd und
BDS-Gruppe Bonn

[ 16.03.2017: Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost e.V. ]

16. März 2017, 20 Uhr - Würzburg, Buchladen Neuer Weg:

16. März 2017, 19 Uhr - Hamburg, Curio Haus:

Die Rolle der G20 im globalen Kriegsgeschehen -

Gemeinsamkeiten und Unterschiede  

Informations- und Diskussionsveranstaltung
mit Andreas Zumach (Journalist und UN-Korrespondent)
Rothenbaumchaussee 15 - Hinterhaus
Im Wahljahr 2017 kommt es in Hamburg zu einem einzigartigen Zusammentreffen politischer Macht. Der G20-Gipfel versammelt am 7. und 8. Juli 19 Staats- und Regierungschefs sowie die EU-Spitze zu einem informellen Treffen.
In den Reihen der G20 finden sich die direkt Verantwortlichen für eine Vielzahl der heutigen Kriege. Die militärischen Potenziale unter den teilnehmenden Staaten sind allerdings ungleich verteilt. Und einige von ihnen agieren miteinander, andere gegeneinander - einige aggressiv, andere anscheinend eher defensiv.
Gemeinsam mit Andreas Zumach wollen wir den Fragen nachgehen

  • Wie verhalten sich die verschiedenen Kriegsakteure der G20?
  • Wo gibt es Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede?
  • Welche Interessen werden jeweils verfolgt?
  • Können die G20 eine friedlichere Welt schaffen?
  • Wie könnte die UNO effektiver gegen Kriege vorgehen?

Veranstalter:
Attac Hamburg und das Hamburger Forum
[ Flyer ]

13. März 2017, 18:00 Uhr - Göttingen, Victor-Gollancz-Haus:

6 Jahre Krieg -  Was wird aus dem multikulturellen Nordsyrien?

Podiumsdiskussion mit
Frau Sinam Mohamad,
   Repräsentantin der autonomen Selbstverwaltung Nordsyrien
Herrn Salaheddin Haj Rachid (Salah Alamdari),
   Führungsmitglied der kurdischen demokratischen Partei in Syrien (Yekiti-Al wahda)
Herrn Siruan H. Hossein (Alias Sîrwan H. Berko),
   Journalist und Gründer des alternativen Radios arta.fm in Amuda, Nordsyrien
im Victor-Gollancz-Haus für Menschenrechte, Geiststraße 7
Der türkischen Regierung gefällt es nicht, dass sich Nordsyrien unter Federführung der Kurden für autonom erklärt hat, und übt großen wirtschaftlichen und politischen Druck auf die unmittelbar benachbarte Region aus. Dort haben Hunderttausende Flüchtlinge verschiedenster Volksgruppen Schutz gesucht. Kurdische Verbände haben zusammen mit assyro-aramäischen, arabischen und turkmenischen Verbündeten die islamistischen Gruppierungen und Assads Truppen vertrieben. So herrscht weitgehend Frieden in Nordsyrien. Eine islamistische Ordnung, wie sie die Türkei anstrebt, wird dort strikt abgelehnt.
Dem Bürgerkrieg in Syrien sind inzwischen mehr als 500.000 Menschen zum Opfer gefallen, mindestens fünf Millionen sind in Nachbarländer oder ins ferne Europa geflohen. Mehr als acht Millionen leben als Binnenvertriebene im eigenen Land, zwölf Millionen sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Historische Städte wie Aleppo sind zerstört.
Haben Kurden und andere Minderheiten in Syrien noch eine Zukunft? Wie kann diese aussehen? Was können wir im fernen Deutschland tun, um Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen? Über diese und anderen Fragen wollen wir gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren.
Veranstalter:
Gesellschaft für bedrohte Völker
Eintritt frei. Spenden erwünscht!

23. Februar 2017, 19.30 Uhr - Freiburg, Universität, KG I, HS 1098:

Krieg in den Medien - Medien im Krieg

Vortrag und Diskussion mit Professor Dr. Jörg Becker
Wer meint, dass es sich bei brandheißen Themen wie Krieg und Medien in den Feldern Politik und Medien um voneinander getrennte Sphären handelt, wer meint, dass Medien die Politik kontrollierten oder dass Politiker die Medien manipulierten, der irrt in beiden Fällen. Zwischen beiden Sphären gibt es vielmehr einen so engen Austausch von Menschen, Ideen und Geld, dass es sich mehr oder minder nur um eine einzige Sphäre handelt. Jörg Becker nennt diese Struktur M hoch 5.
Das steht für Macht -  Maschine -  Militär -  Männer -  Medien.
Der Vortrag zeigt  die gesellschaftlichen Bedingungen der Kriegsberichterstattung auf: Die Homogenisierung von Berichten, gegenseitige Propagandakriegsspiralen, das Wirken von PR-Agenturen und sozialen Netzwerken aus Politikern und Journalisten. Eine Addition aller Einzelaspekte läuft auf eine Theorie des Militärisch-Industriellen Komplexes hinaus, der um die Komponente Kommunikation, Information und Cyberwar erweitert werden muss
Prof. Dr. Jörg Becker ist seit 1987 Honorarprofessor für Politikwissenschaft an der Universität Marburg, war von 1987 bis 2010 Geschäftsführer des KomTech-Instituts für Kommunikations- und Technologieforschung in Solingen und von 1999 bis 2011 Gastprofessor für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Von ihm stammen zahlreiche deutsche und internationale Veröffentlichungen zu den Bereichen Internationale Beziehungen, Friedensforschung und Medienpolitik.
Veranstalter: Cafe Palestine Freiburg e.V.
Eintritt 2,50 €

21. Februar 2017, 19:30 Uhr - Münster, Volkshochschule:

Trump und der Nahe/ Mittlere Osten  - noch mehr Öl ins Feuer und Krieg gegen Iran?

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach
im VHS-Forum 1, Aegidiimarkt 2
Veranstalter:
Persisch-deutsche Kulturbrücke Poll e.V.
in Kooperation mit der VHS Münster
unterstützt vom Integrationsrat Münster
Eintritt frei
[ Flyer ]

17. Februar 2017, 19.30 Uhr - Königswinter-Dollendorf, Ev. Gemeindehaus:

"Die Ohnmacht der israelischen Besatzung"

Vorztrag und Diskussion mit Dr. Renate-Marx-Mollière
im Ev. Gemeindehaus in der Friedensstraße 29
Die Referentin ist Mitglied bei IPPNW Deutschland, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.  
Sie hat mehrfach  an Studienreisen in das besetzte Palästina teilgenommen. Im 50. Jahr dieser Besatzung hat dieses Thema besondere Bedeutung.
Veranstalter: Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Regionalgruppe NRW Süd 

16. Februar 2017, 19.00 Uhr - München-Schwabing, Seidlvilla:

Jerusalem - das Herzstück des israelisch-palästinensischen Konflikts

Vortrag mit Judith Bernstein
Eintritt: 7 Euro
Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München

31. Januar 2017, 18:15 - Göttingen, Universität HS 004:

Öffentliche Vortragreihe:

Naher Osten - Ferner Frieden?

Rechtliche, historische und politische Aspekte

"Der Palästina-Konflikt - Eckstein in der Architektur des Neuen Nahen Ostens"

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Udo Steinbach, Berlin
[ Flyer ]

25. Januar 2017, 19:30 Uhr - München, EineWeltHaus:

Der Krieg im Jemen:

Deutschlands Rolle in einem vergessenen Konflikt

Vortrag und Diskussion mit Jacqueline Andres
Informationsstelle Militarisierung (IMI), Tübingen
im EineWeltHaus, Raum 211/212 (Schwanthalerstr. 80, U Theresienwiese)
Veranstalter:
BIFA - MÜNCHNER BÜRGERINITIATIVE FÜR FRIEDEN UND ABRÜSTUNG
in Zusammenarbeit mit
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
und
Münchner Friedensbündnis
[ mehr ]

25. Januar 2017,19:00 - Dortmund, Steinstraße 48:

Das Kairos-Palästina-Dokument

Ein Hilfeschrei  palästinensischer Christen und Christinnen
Ort: Auslandsgesellschaft NRW e.V., Steinstraße 48, 44147 Dortmund
Eintritt frei
Veranstaltung mit Dr. theol. Martin Breidert
im Rahmen der 3. Internationalen Wochen in der Auslandsgesellschaft, 15.-31.1.17
Moderatorin: Ute Guckes,
AG Israel-Palästina der Frauen für den Frieden in der Evang. Kirche von Westfalen.
Beteiligung an der Schrift "Israel. Palästina. Frieden im Nahen Osten".
Stichwort: "Doppelte Solidarität".
[ Flyer ]

24.01.2017, 18:15 - Göttingen, Universität HS 004:

Öffentliche Vortragreihe:

Naher Osten - Ferner Frieden?

Rechtliche, historische und politische Aspekte

"Gibt es Zusamenhänge zwischen der palästinensischen Position und Abneigung gegen Juden"

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Rolf Verleger, Lübeck
im Zentralen Hörsaalgebäude HS 004
[ Flyer ]

23. Januar 2017, 19.00 Uhr - München, Black Box im Gasteig:

Die Geschichte des anderen hören

Jüdisch-palästinensischer Dialog in Hannover - Vorbild für München?
mit Michael Fürst,
     Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen
und Dr. Yazid  Shammout,
     Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde Deutschland - Hannover e.V.,
Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München
und der Petra Kelly Stiftung
mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München   
Eintritt 7 Euro
Karten: Münchenticket Tel. 089 / 54 81 81 81  
[ Flyer/Plakat ]                 

21. Januar 2017, 18 Uhr - Bremen, Universitätsgästehaus:

Israelkritik und Antisemitismus

Vortrag von Abi Melzer in der Reihe "Meinungsfreiheit 1"
im Universitätsgästehaus, Teerhof 58
[ Bericht ] [ Video-Aufzeichnung (YouTube, 54 Min.) ]

20. Januar 2017, 19:00 Uhr - Bonn, KatholischeFamilienbildungsstätte:

Israel und Apartheid in Südafrika

Wie gültig sind Vergleiche?
Vortrag von Prof. Farid Esack, Südafrika
KatholischeFamilienbildungsstätte, Lennestr. 5
Veranstalter:
Palästinensische Gemeinde in Bonn,
Instität für Palästinakunde in Bonn
Palästiensische Gesellschaft NRW-Süd
[ Flyer ]

19. Januar 2017, 19.30 Uhr - Freiburg, Universität:

Das zionistische Israel  und die Palästinafrage

Geschichte, Konflikt und Besatzung im "Heiligen Land"
Vortrag und Diskussion mit Dr. Tamar Amar-Dahl
Uni Freiburg, KG I, HS 1098, Eintritt 2,50 €
2017 besteht Israels Militärbesatzung in den 1967 eroberten palästinensischen Gebieten nun seit einem halben Jahrhundert. Der Konflikt um Palästina hat allerdings eine längere  Geschichte. Diese ist ohne den 1897 gegründeten Zionismus, mithin Israels zionistisches Staatsverständnis, nicht nachvollziehbar: Judenstaat für das jüdische Volk im alt-neuen  Lande Israel formulierte der Gründer des politischen Zionismus Theodor Herzl bereits 1896.
Auch nach knapp sieben Jahrzehnten politischer Souveränität richtet sich Israels Sicherheits-, Siedlungs- und Bevölkerungspolitik nach diesem zionistischen Grundsatz. Palästina  soll dabei historisiert werden. Doch in Wirklichkeit ist die Besatzung zu einem politisch sowie moralisch untragbaren Dauerzustand geworden.
Der Vortrag thematisiert den Zusammenhang von Israels zionistischer Staatsräson und der Geschichte des Konflikts im Heiligen Land.
Tamar Amar-Dahl ist deutsch-israelische Historikerin mit den Forschungsschwerpunkten Geschichte des modernen Israel, jüdische Zeitgeschichte und der Nahostkonflikt. Nach  dem Studium der Geschichte und Philosophie in Tel Aviv und Hamburg absolvierte sie ihre Promotion an der LMU-München mit einer intellektuellen Biographie über Shimon Peres, den kürzlich verstorbenen israelischen "Friedensnobelpreisträger".     
Veranstalter:
Cafe Palestine Freiburg

19. Januar 2017, 19 Uhr - Bielefeld, Gemeindehaus der Paulusgemeinde:

Für Menschenrechte und Völkerrecht in Palästina

- was will BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen)?

Vortrag mit Diskussion Dr. Martin Breidert, Bad Honnef
im Gemeindehaus der Paulusgemeinde schräg gegenüber vom Haus der Kirche, Markgrafenstr. 77 (Hinweisschilder sind vor Ort angebracht.)
Die internationale, gewaltfreie BDS-Kampagne für Palästina wurde im Juli 2005 ins Leben gerufen, als Reaktion auf den Appell von mehr als 170 palästinensischen Nicht-Regierungsorganisationen zu Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel. Der Boykott gilt den Produkte und Dienstleistungen aller Firmen und Personen, die von der Besatzung, Kolonisierung und den Apartheidstrukturen in Israel/Palästina profitieren, so lange, bis Israel dem internationalen Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte sowie der Umsetzung der entsprechenden UN-Resolutionen nachkommt.
Martin Breidert war Pfarrer in Hessen-Nassau und in Ghana, später Dozent für Sozialethik an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal mit Schwerpunkt Menschenrechte. Er engagiert sich für die Menschenrechte und das Völkerrecht in Palästina/Israel.
Veranstalter:
Bielefelder Nahostinitiative e.V.
[ Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung ]

13. Januar 2017, 19:30 Uhr - Freiburg, Universität:

BDS und Antisemitismus

Vortrag und Diskussion mit Professor Farid Esack, Südafrika
in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Uni Freiburg, KG III, HS 3044 (wegen großer Nachfrage), Eintritt 2,50 €
Die weltweite BDS(Boykott-, Desinvestitions-, Sanktions-)-Bewegung ist eine friedliche Initiative der palästinensischen Zivilgesellschaft, die darauf abzielt, Israel zur Einhaltung von internationalem Recht und zur Beendigung der Besatzung zu verpflichten.
Israel selbst ist Boykott-Weltmeister. Von Anfang an basierte der Zionismus auf Ausgrenzung der Palästinenser  in allen Lebensbereichen. Dies wurde und wird durch gezielte Boykott-Maßnahmen erreicht. Aktuelles Beispiel sind die israelischen Reaktionen auf die neueste UN-Resolution.
BDS wurde in der Vergangenheit weltweit vielfach eingesetzt, um Staaten zur Änderung ihrer Politik zu zwingen.  Sanktionsmaßnahmen gegen Russland, gegen den Iran und andere Länder gehören zum Standardrepertoire der westlichen, neoliberalen Politik. Der positive Einfluss von BDS, der zur Beendigung der südafrikanischen Apartheid führte, ist bis heute unumstritten.
Dennoch wurden auf dem CDU-Bundesparteitag im Dezember 2016 sämtliche BDS-unterstützende Aktivitäten gegen Israel in Deutschland als "antisemitisch" klassifiziert und kriminalisiert.
Farid Esack  ist muslimischer Befreiungstheologe und zählt zu den renommiertesten islamischen Denkern unserer Zeit.  Als politischer Aktivist erlangte er wegen seiner Werke gegen die Apartheid in Südafrika weltweit Bekanntheit. 1994 war er für einige Jahre Gleichstellungsbeauftragter der Regierung Nelson Mandelas.
Veranstalter:
Cafe Palestine Freiburg

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