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24. November 2016, 19:00 Uhr - Berlin-Mitte, Sprechsaal:

Hochrüstung statt Friedenspolitik?

Zu den globalstrategischen Aussagen des neuen Weißbuchs der Bundeswehr

"Nie wieder darf von deutschem Boden ein Krieg ausgehen."

  • Ist diese Richtlinie unseres Grundgesetzes (Art. 26) in Vergessenheit geraten?
  • Wie überhaupt sind die weltweiten Kriegs- und
  • Kriseneinsätze der Bundeswehr damit vereinbar?
  • Gibt es einen Weg zurück zu wirklicher Friedenspolitik?

Informations- und Diskussionsveranstaltung von Attac Berlin
im "Sprechsaal" in der Marienstraße 26
Gastreferentin: Christine Buchholz, MdB, Fraktion DIE LINKE
und Mitautorin des Buches
»Schwarzbuch.
Kritisches Handbuch zur Aufrüstung und Einsatzorientierung der Bundeswehr«
,
Hrsg. Rosa-Luxemburg-Stiftung und Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.
[ Dossiers und Anderes  zum Bundeswehr-Weißbuch 2016 ]

10. November 2016, 19:30 Uhr - Freiburg, Universität:

Ist der Einsatz für Menschenrechte in Palästina antisemitisch?

Vortrag und Diskussion mit Professor Rolf Verleger
Universität Freiburg, KG 3, HS 3044 (Eintritt 2,50€)
Veranstalter:
Cafe Palestine Freiburg e.V.
Die Konstanz/Jenaer Studie hat von 2008 bis 2012 das wechselseitige Verhältnis von Israelkritik, Umgang mit der deutschen Geschichte und Erscheinungsformen des Antisemitismus in Deutschland ausgelotet.
Antisemit ist nicht, wer Israels Politik kritisiert, sagt Rolf Verleger: Den Groll gegen die Juden befördert, wer jede Kritik unterbindet. Für ihn ist das Judentum sehr viel mehr als die Unterstützung Israels. Das Judentum sollte und wollte das Leuchtfeuer der Moral unter den Völkern sein.
Wenn man sieht, was Israel macht, ist man im Dilemma: Findet man das in Ordnung? Soll man den Staat der Juden unter allen Umständen unterstützen – oder soll man die moralische Botschaft des Judentums unterstützen? Was davon ist antisemitisch?
Rolf Verleger (Prof. Dr.) ist Psychologe an der Universität Lübeck. Während seiner Mitgliedschaft im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland 2005-2009, als Delegierter Schleswig-Holsteins, setzte er sich von der unkritischen Unterstützung Israels durch die deutsche jüdische Gemeinschaft ab. Er schrieb unter anderem das Buch “Israels Irrweg. Eine Jüdische Sicht“ und ist Mitgründer des "Bündnis für die Beendigung der israelischen Besatzung".

[ Bericht ] [ Offener Brief an zwei junge Verteiler eines anonymen Pamphlets ]

9. November 2016, 19:00 Uhr - Berlin, Heinrich-Böll-Stiftung:

Shrinking Democratic Space - Israels Demokratie unter Druck

Vortrag und anschließende Diskussion mit Sharon Abraham-Weiss, Direktorin der Association for Civil Rights in Israel (ACRI)
(Die Veranstaltung findet auf Englisch statt)
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8
Die israelische Regierung versucht mit verschiedenen Maßnahmen, den Handlungs- und Gestaltungsspielraum für zivilgesellschaftliches Engagement einzuschränken. Sei es das neue NGO-Gesetz, das gemeinnützige Initiativen brandmarkt, die aus ausländischen Quellen finanziert werden, das Gesetz zur Erleichterung des politisch motivierten Ausschlusses von Parlamentariern oder das Vorhaben, kulturellen Einrichtungen aus ideologischen Gründen die finanzielle Unterstützung zu entziehen. Kritischen Organisationen und Einzelpersonen wird vorgeworfen, gegen die Interessen des Staates Israel zu agieren.
Grundrechte und Prinzipien der Demokratie werden zunehmend missachtet. Der Versuch, Kritik zu unterdrücken und Organisationen, Institutionen und Teile der Bevölkerung in Misskredit zu bringen, haben Auswirkungen auf das ganze Land, denn sie schüren Vorurteile und schwächen die demokratischen Strukturen. Betroffen sind vor allem die arabische Minderheit in Israel, Menschenrechtsgruppen, Medien, Intellektuelle und Künstler. Trotzdem kämpfen israelische Menschenrechtsaktivisten weiter für demokratische Werte und leisten einen wichtigen Beitrag zu ihrer Aufrechterhaltung.
Die Association for Civil Rights in Israel (ACRI) ist die älteste und bis heute führende israelische Menschen- und Bürgerrechtsorganisation, die sich mit den bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten benachteiligter Gruppierungen in Israel und den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten befasst. Die Direktorin Sharon Abraham-Weiss wird von den aktuellen Entwicklungen und den Auswirkungen auf das zivilgesellschaftliche Engagement in Israel berichten.
In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Deutsch-israelischen Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten e.V. (diAk) und EAPPI-Netzwerk Deutschland. Mit Unterstützung der AphorismA Agentur.

Siehe auch:
The only Democracy?

8. November 2016, 19:00 Uhr - Bremen, Überseemuseum:

Wem gehört das Wasser?

Der palästinensisch-israelische Wasserkonflikt
Vortrag und Diskussion mit Clemens Messerschmid
[ mehr ] [ Bericht mit Video-Aufzeichnung (ca. 1h30) ] [ bei YouTube ]

7. November 2016, 19:00 Uhr - Berlin, COOP Anti-War Cafe:

"US-Präsidentschaftswahlen, Deutschland und die Kriege"

Welche Rolle spielt Deutschland in Syrien, in der Ukraine
und in den Drohnenkriegen?

Vortrag und Diskussion (in Englisch und Deutsch) mit Ray McGovern,
ehemaliger CIA-Analyst und Russland-Experte
Moderation:
Elsa Rassbach
Veranstalter:
COOP Anti-War Cafe Berlin, Rochstr. 3 10178 Berlin
Über den o.g. Link gibt es auch weitere Informationen der Veranstalter zur Unterstützung der Kampagne "Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien"
(am 10. November 10:30 auf der Wiese vor dem Reichstag)
und der in den USA initiierten Erklärung der "Hands Off Syria Coalition"
(Deutsch: "USA - Hände weg von Syrien")

4. November 2016, 19:00 Uhr - Erlangen, Gewerkschaftshaus:

"Meinungsmanipulation im Syrienkrieg"

Vortrag und Diskussion mit Dr. Sabine Schiffer
im großen Saal des Gewerkschaftshauses Erlangen, Friedrichstr. 7,  
Der Eintritt ist frei - Spenden sind willkommen
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Veranstalter:
Institut für Medienverantwortung. Erlangen
in Zusammenarbeit mit der
Gewerkschaft für Erziehung uns Wissenschaft
Mehr zum Thema:
Interview mit Sabinse Schiffer
in der Nürnberger Zeitung vom 3.11.2016 auf Seite 6

30. Oktober 2016, 12 Uhr - Berlin, Akademie der Künste:

Vortragsreihe DISKURSE:

"Nahostverwirrungen"

Michael Lüders, Politik- und Islamwissenschaftler, ist Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft. In seinem Vortrag wird er versuchen, die für einen externen Beobachter undurchsichtig gewordene Lage im Nahost-Raum zu erklären.
im Hanseatenweg, Clubraum
Eintritt frei, Kartenreservierung: 030 200 57-1000 und ticket@adk.de
Veranstalter:
Akademie der Künste in Kooperation mit
der Bundeszentrale für politische Bildung und
Polis180

[ Audio-Aufzeichnung ]

17. Oktober 2016, 19:30 Uhr - Freiburg, Uiniversität:

"Bis zum letzten Tropfen - Die palästinensische Wasserkrise"

Vortrag und Diskussion mit Clemens Messerschmid, Ramallah
zum Auftakt seiner Deutschland-Tour
Freiburg - Bern - Zürich - Heidelberg - Stuttgart - Hamburg - Hannover - Bremen - Berlin - Nürnber - Ulm - Bonn - Kassel - Müllheim a.d.Ruhr - Frankfurt a.M. - Darmstadt
Universität Freiburg, KG 3, HS 3118
Eintritt 2,50 €
[ mehr ]
08.11.2016: Bericht und Video-Aufzeichnung aus Bremen
18.11.2016: Bericht der Südwestpresse Ulm
22.11.2016: Bericht von Ludwig Watzal

Troubled waters - Palestinians denied fair access to water (amnesty) [ in Deutsch ]
Erwiderung von C. Messerschmid zu einer Kritik an 'Troubled waters' (ipk)

13. Oktober 2016, 19:30 Uhr - München, Evangelische Stadtakademie:

Teil des Problems - Teil der Lösung:

Die palästinensisch-arabische Minderheit in Israel

Das Zusammenleben von jüdischen und arabischen Israelis in Israel selbst könnte zum Rollenmodell des Zusammenlebens von Israelis und Palästinensern werden. Hier gibt es noch die täglichen Kontakte, die zwischen Israelis und den Palästinensern auf der West Bank immer weniger werden. Welche Probleme stellen sich heute im Blick auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben? Und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die Minderheit Teil der Lösung sein kann?
Vortrag von Mohammad Darawshe in Englisch mit zusammenfassenden deutschen Übersetzungen.
Kooperationspartner:
Petra-Kelly-Stiftung und Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe
[ weitere Informationen ]

7. Oktober 2016 - Amsterdam:

Leonhard-Woltjer Stichting:

Israel-Palestine discussion 2016: How to (not) boycott Israel

Since the onset of the Israeli-Palestinian conflict, several parties have argued about potential resolutions. Recently one of the pressing matters is the question whether a boycott could motivate Israel to respect the Palestinian civil and political rights.
A boycott of Israel can be managed in several ways. The country could be refused right to join diplomatic discussions. Companies could end their trade agreements, universities could forgo alliances with Israeli educational institutions and consumers could refrain from buying Israeli products from the supermarket.
But under which circumstances is such a boycott justified? Which strategy is efficient? And what are the moral implications of such measures? Tonight three prominent guests will discuss their view on this complicated matters, respond to each other and answer questions from the audience.
We focus on the Palestinian Boycott, Divestment, Sanctions (BDS) movement, a global campaign attempting to increase economic and political pressure on Israel to comply with the stated goals of the movement: 1) the end of Israel’s occupation and colonization of Palestinian land and the Golan Heights, 2) full equality for Arab-Palestinian citizens of Israel, and 3) respect for the right of return of Palestinian refugees. (source: WIKIPEDIA)

  • Samer Abdelnour
  • Farid Esack
  • Norman Finkelstein

The annual Israel-Palestine discussion is organized by the Leonhard-Woltjer Foundation in collaboration with Een Ander Joods Geluid / A Different Jewish Voice and De Nieuwe Liefde.

[ Video-Aufzeichnung (2h42) ] [ bei YouTube ]

6. Okt. 2016, 20 Uhr - Königswinter-Dollendorf, evang. Gemeindehaus:

"Für Menschenrechte und Völkerrecht in Palästina - Was will BDS?"

Vortrag von Martin Breidert,
Vizepräsident der Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V.
im evangelischen Gemeindehaus
in Königswinter-Dollendorf, Friedensstraße 29
Veranstalter:;
DPG-Regionalgruppe NRW Süd

3. Okt. 2016, 20 Uhr - Königswinter-Dollendorf, evang. Gemeindehaus:

"Gibt es Hoffnung auf Frieden im Palästina/Israel-Konflikt?"

Vortrag von George Rashmawi,
Pressesprecher der Palästinensischen Gemeinde Deutschlands
im evangelischen Gemeindehaus
in Königswinter-Dollendorf, Friedensstraße 29
Veranstalter:;
DPG-Regionalgruppe NRW Süd

30. September 2016, 19:30 Uhr - Freiburg, Universität:

„Das Weißbuch 2016 – Überlegungen zur deutschen Sicherheitspolitik“
Vortrag von Jürgen Rose (München),
Mitglied des Stiftungsrats der Freiburger Kantstiftung
KG 1, HS 1098
Eintritt 2,50€  
Veranstalter: Cafe Palestina, Freiburg

23. September 2016, 19:30 Uhr - München, HANSA HAUS des KKV:

 "Antisemitismus heute"
Vortrag und Diskussion mit Abi Melzer
im HANSA HAUS des KKV
in der Brienner Straße 39, Rückgebäude
(U2 Königsplatz/ U1 Siglmaierplatz)
Veranstalter:
SALAM SHALOM Arbeitskreis Palästina-Israel e.V. München
Eintritt: 5 €    
ermäßigt: 3 €

[ Flyer ]

[ 22.09.2016: Bericht im Münchner Merkur ]
[ Presse-Erklärung zur Zensur der Stadtverwaltung von München ]
[ Dokumentation der Diskriminierung eines anderen jüdischen Referenten ]

19. September 2016, 19:30 Uhr - Freiburg, Universität:

Ziviler Ungehorsam, gewaltloser Widerstand
Vortrag von Abdallah Abu Rahma,
Mitbegründer und Koordinator "Bil´in Popular Committee against the Wall"
in englischer Sprache, mit deutscher Übersetzung
Universität Freiburg, Kollegiengebäude I (KGI), Hörsaal 1098, Eintritt 2,50€
Der Begriff "Palästinensischer Widerstand" weckt Assoziationen von Selbstmordanschlägen und Steine werfenden Jugendlichen. Dabei ist der gewaltlose Widerstand in Palästina seit vielen Jahren aktiv und macht von sich reden. Das Dorf Bil´in in der Westbank (Nähe Ramallah) hat dabei schon immer eine Vorreiterrolle gespielt. Das Dorf verlor den größten Teil seines Agrarlandes, das zu Gunsten einer israelischen Siedlung entschädigungslos beschlagnahmt und durch eine Sperranlage abgetrennt wurde. Der  Dorfbewohner Abdallah Abu Rahma organisierte dagegen gewaltlosen Widerstand in Form von Demonstrationen, die jeden Freitag dort stattfinden und die von isralischer Seite als “gewaltloser Terrorismus” bezeichnet werden.
Auf seiner vom 15. bis 25.9.2916 stattfindenden Rundreise durch Deutschland, Österreich  und die Schweiz spricht Abdallah Abu Rahma über Erfahrungen und Perspektiven dieses speziellen zivilen Ungehorsams und Widerstands in Palästina.
Stationen: Berlin, Hannover, Bonn, Frankfurt, Mühlheim a.d.R., Stuttgart, Bremen, Wien, Bern und Zürich.
Veranstalter: Cafe Palestina, Freiburg
[ mehr ]

22.9.2016: Während sich Abdallah Abu Rahma in Deutschland, der Schweiz und Österreich auf Vortragstournee befindet, führte die israelische Besatzungsarmee nach altbekanntem Muster mitten in der vergangenen Nacht eine Razzia in seinem Haus durch, riss Abdallah´s Kinder und Ehefrau aus dem Schlaf, durchsuchte die Wohnung und konfiszierte elektronische Geräte. Innerhalb weniger Minuten standen schwerbewaffnete israelische Soldaten im Haus.
Dieser Vorfall ist nur ein einziges Beispiel von Tausenden ähnlicher und oft sehr viel tragischerer israelischer Übergriffe, die das Leben der PalästinenserInnen in Palästina unmöglich machen sollen.
[ nächtliche Razzia in Bi'in am 21.9.2016 (YouTube) ]

23.9.2016: Presse-Erklärung 

31. August 2016 - Köln:

Veranstaltung zum Antikriegstag 2016:
"Fluchtursachen: Die Verantwortung liegt auch bei uns"
Veranstalter:
DGB-Stadtverband Köln 
Friedensbildungswerk Köln
[ Vortrag von Günter Küsters ]

29. und 30. Juni 2016 - München, Theaterzelt "Das Schloss":

Antisemitismus, Philosemitismus und der Palästina-Konflikt
Hitlers langer verhängnisvoller Schatten

Vortrag: MITTWOCH, 29.6.2016, 19.00 Uhr
Seminar: DONNERSTAG, 30.6.2016, 19.00 Uhr
Im Seminar werden einzelne Aspekte des Themas vertieft.
Am Seminar kann auch teilnehmen, wer den Vortrag am Mittwoch nicht gehört hat.
Veranstaltungsort: Das Theaterzelt DAS SCHLOSS
Schwere Reiter Straße 15
Tram 12/Bus 53 Haltestelle "Infanteriestraße"
Tram 20,21 Haltestelle "Leonrodplatz"
Eintritt je 5.- Euro,
Vortrag und Seminar zusammen: 8.- Euro
Veranstalter: Arbeitskreis Palästina-Israel e.V.
[ Flyer ]

23. Mai 2016, 19:00 Uhr - München:

Boycott from Within
Vortrag von Ronnie Barkan in englischer Sprache und Diskussion
Saal der Initiativgruppe, Karlstraße 50
Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe
[ mehr ]

12. Mai 2016, 19:30 Uhr - Stuttgart, Im Alten Feuerwehrhaus:

Schlaflos in Gaza – unter dem Feuer von Kampfdrohnen
Veranstaltung mit Atef Abu Saif,
Autor von „Frühstück mit der Drohne. Tagebuch aus Gaza“
Im Alten Feuerwehrhaus, Möhringer Straße 56
Haltestelle: Erwin-Schöttle-Platz, U 1, U 14
Veranstalter: Palästinakomitee Stuttgart e.V.
[ Flyer ]


08.05.2016, 15:00 Uhr in Bonn
10.05.2016 in Bremen (Bericht und Audio-Aufzeichnung)

4. Mai 2016, 19:30 - Freiburg, Universität:

Feindbilder – Rechtfertigung von Gewalt und Krieg zwischen Imagination und Realität
Vortrag und Diskussion mit Dr. Rainer Rothfuß
Europa betreibt in treuer Gefolgschaft der USA eine suizidale Politik der "verbrannten Erde" gegenüber seinen östlichen und südöstlichen Nachbarn in Russland und Nahost. Zur medialen Manipulation der Massen wird das Eskalations-Instrument der Feindbildgenese bemüht. Weil die globale Medienmacht im Westen beheimatet ist, empfinden seine Bewohner kaum die Brisanz der Lage. In einem höchst hierarchischen medialen Diskurs, basierend auf aggressiver Debattenverweigerung, sind "die Bösen" immer "die Anderen", die Nicht-Westlichen und alle, die für deren Standpunkte Verständnis aufbringen. Wahrheit und Lüge werden geschickt vermischt, um Glaubwürdigkeit zu heischen und die wahren Absichten der Meinungsmache zu verschleiern. Die geographische Wissenschaftsdisziplin der "Kritischen Geopolitik" ist angetreten, um diese Mechanismen zu entlarven. Ihre praktische Fortsetzung findet sie im Ansatz der "Geopolitik von unten".
Dr. Rainer Rothfuß ist Geograph und Konfliktforscher. Als Professor für Politische Geographie leitete er von 2009 bis 2015 eine Forschergruppe an der Universität Tübingen, die sich insbesondere mit interreligiösen Konflikten zwischen Muslimen und Christen in Afrika und im Nahen Osten beschäftigte. Derzeit ist er als unabhängiger Berater für Fragen der religiösen Verfolgung, Flüchtlingshilfe und Geopolitik für verschiedene Organisationen international tätig.
Uni Freiburg, KG I, HS 1221, Platz der Universität 3,
Eintritt 2,50 €
Veranstalter: Cafe Palestine, Freiburg

20. April 2016, 19:30 Uhr - Wuppertal, Die Börse:

Das Schweigen der Lämmer
Neoliberale Indoktrinationssysteme und unsere Verantwortlichkeiten
Soziale Atomisierung, politische Lethargie und die 'Undenkbarkeit' von Alternativen

Referent: Prof. Rainer Mausfeld, Psychologe an der Uni Kiel; Kognitionsforscher
Die Börse, Wolkenburg 100
Veranstalter:
Paritätische Akademie NRW
attac Wuppertal
[ Flyer ]
22.04.2016: Zusammenfassung des Vortrags im Rahmen der Aachener Friedenstage

20. April 2016 - Bremen, Gemeindezentrum St. Pauli:

“Der Konflikt Palästina-Israel im Kontext des Mittleren Ostens”
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach
Veranstalter:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V.,
AK-Nahost Bremen,
Nahost-Forum Bremen,
Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung (ICAHD) und
Bremer Friedensforum.
[ Bericht ] [ Video-Aufzeichnung ]

4. April 2016, 19:30 Uhr - Freiburg, Universität:

"Auswirkungen von Flucht und Vertreibung am Beispiel Palästina"
Uni Freiburg, KG I, HS 1098, Platz der Universität 3
Laut UNHCR-Bericht „Global Trends“ gab es Ende 2014 weltweit 59,5 Mio. gewaltsam vertriebene Menschen – vertrieben durch Verfolgung, Konflikte, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen.
[ Cafe Palestine ] [ mehr ]

3. April 2016, 15:00 Uhr - Bonn, MIGRApolis-Haus:

Palästina wiederherstellen: Die Suche nach Gerechtigkeit
(Restoring Palestine: The Quest for Justice)

MIGRApolis-Haus der Vielfalt Bonn, Café, Brüdergasse 16 - 18
[ mehr ]

2. April 2016, 19:30 - Stuttgart, Begegnungszentrum AWO-Ost:

Die palästinensichen Flüchtlinge und ihr Recht auf Rückkehr
- eine hochaktuelle Frage

Diskussionsveranstaltung mit Professor Salman Abu Sitta
(mit Übersetzung ins Deutsche)
[ Flyer ]
Ostendstr. 83, 70188 Stuttgart
Veranstalter:
Palästinakomitee Stuttgart e.V.

21. März 2016, 19:30 Uhr - Königswinter-Dollendorf, ev. Gemeindehaus:

Palästinensischer Friedensaktivist spricht über zivilen Widerstand
Der palästinensische Friedensaktivist Salah Al-Khawaja spricht auf Einladung der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft im evangelischen Gemeindehaus in Königswinter-Dollendorf, Friedensstr. 29 zum Thema
„Ziviler Widerstand gegen eine andauernde Besatzung“.
Er ist VOrstandsmitglied für die Kampagne gegen die Mauer „Stop the Wall“, außerdem Koordinator des palästinensischen Nationalkomitees für die Boykottbewegung BDS. Er hat internationales Recht studiert und eine Ausbildung für gewaltfreien Widerstand gemacht. Siebenmal war er in israelischer Militärhaft, insgesamt verbrachte er zehn Jahre in israelischen Gefängnissen.
Der israelische Geheimdienst hat dem palästinensischen Friedensaktivisten Salah Al-Khawaja die Ausreise verweigert, obwohl er ein Schengen-Visum hat. Wir wollen trotzdem an unserer Veranstaltung festhalten. Vielleicht können wir eine Skype-Verbindung herstellen.
Jedenfalls werden wir einige Videos zum palästinensischen Widerstand gegen die seit fast 50 Jahre andauernde Besatzung zeigen und darüber diskutieren, wie die "einzige Demokratie im Nahen Osten" mit den Menschenrechten, nämlich Bewegungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit und Meinungsfreiheit umgeht. Es wird ein interessanter Abend!
Veranstalter:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. - Regionalgruppe NRW Süd

20. Februar 2016 - Leipzig:

Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden:
Zur Wirksamkeit von UNO und OSZE bei internationalen Konflikten
am Beispiel von Syrien, Ukraine und Israel-Palästina

Vortrag von Norman Paech, Völkerrechtler
Moderation: Wiltrud Rösch-Metzler, pax christi
[ Video-Aufzeichnung (bei YouTube) ]

28. Januar 2016, 19.30 Uhr - Künigswinter, ev. Gemeindehaus:

„Notstand in Palästinas Wirtschaft“
Vortrag von Shir Hever, israelischer Ökonom
Shir Hever ist Mitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. und Mitarbeiter des Alternative Information Center, das sich für ein Ende der Besatzung sowie für gleiche Rechte von Israelis und Palästinensern einsetzt.
Er ist Verfasser des Buches
„Die Politische Ökonomie der israelischen Besatzung.
Unterdrückung über die Ausbeutung hinaus“ (2014)
€ 19.80, ISBN 978-3-89900-140-2
Veranstalter:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. - Regionalgruppe NRW Süd

20. Januar 2016, 20.00 Uhr - Freiburg, Universität:

Deutsche Waffenlieferungen ins Pulverfass Naher und Mittlerer Osten
-Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

Vortrag und Diskussion mit Jürgen Grässlin
Uni Freiburg, KG I, HS 1221, Eintritt 2,50 €
Mit Genehmigung der Bundesregierungen lieferten bzw. liefern deutsche Rüstungsfirmen in massivem Umfang Kriegswaffen an nahezu alle Länder des Nahen und Mittleren Ostens - allen voran an die Türkei, Israel, Irak und Saudi-Arabien. Der IS schießt mit Waffen aus 25 Lieferländern, auch aus Deutschland oder Lizenzländern.
Deutschlands bekanntester Rüstungsgegner zeigt an konkreten Beispielen die dramatischen Folgen dieser Waffenlieferungen auf – unterstützt durch willfährige Vertreter der Rüstungsexport-Kontrollbehörden: Der Einsatz deutscher Kriegswaffen stabilisiert menschenrechtsverletzende Regime, trägt zur Konflikteskalation bei - und er zwingt unzählige Menschen zur Flucht.
Jürgen Grässlin setzt sich für internationale Friedensverhandlungen, Abrüstung und ein Waffenembargo im Nahen und Mittleren Osten ein. Er ist Sprecher der Kampagne »Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!«, Bestsellerautor und mehrfacher Friedenspreisträger.
Eine Kooperationsveranstaltung von
Cafe Palestine Freiburg e.V.
und dem RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.)

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