[  ^  ] [ 2019 ] [ 2018 ] [ 2017 ] [ 2016 ] [ 2015 ] [ 2014 ] [ 2013 ] [ 2012 ] [ 2011 ] [ 2010 ]
         [ 2009 ] [ 2008 ]


18. Dezember 2012, 19 Uhr - Hannover, Pavillon:

Bedingungen wirtschaftlicher Prosperität und Entwicklung Palästinas
Wiederholt werden in der internationalen Politik, auch seitens der deutschen Regierung, Bekenntnisse zu einer Zwei-Staaten-Lösung abgegeben. Angesichts der Umstände, unter denen das besetzte Palästina leben muss, u.a. der Zersplitterung durch die israelische Siedlungspolitik, die weiterhin international geduldet wird, stellt sich die Frage nach der Realisierbarkeit, v.a. auch auf wirtschaftlicher Ebene. Sabine Hofmann vom Otto-Suhr-Institut der FU Berlin wird sich in einer ökonomischen und polit-ökonomischen Analyse des Themas mit den Grundproblemen, mit denen es die palästinensische Wirtschaft, Gesellschaft und letztendlich Politik bis heute zu tun haben, auseinandersetzen.
Referentin: Sabine Hofmann, Berlin
In Kooperation mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) Niedersachsen

14. Dezember 2012, 19 Uhr - Hamburg-St.Georg, Heinrich-Wolgast-Schule:

Wider den Zeitgeist

Buchvorstellung: Moshe Zuckermann
Podiumsgespräch: Rolf Becker und Susann Witt-Stahl mit dem Autor 

Heinrich-Wolgast-Schule
 Greifswalderstraße 40, Hamburg-St. Georg 

Veranstalter:
Assoziation Dämmerung
Ver.di – Ortsverein Hamburg (ver.di-Fachbereich Medien, Kunst und Kultur)
Die Veranstaltung wird unterstützt vom
 Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.

[ Flyer ( Vorderseite,  Rückseite ) ]

Aus aktuellem Anlass wird Moshe Zuckermann im Rahmen seines Vortrags auch über die gegenwärtige Lage in Israel nach der jüngsten Eskalation in Gaza, der Aufwertung Palästinas durch die UN und den Reaktionen der israelischen Regierung sprechen. 

[ Video-Dokumentation ] [ schriftlicher Bericht von Lothar Zieske ]

[ 07.01.2013: Moshe Zuckermann zum Beispiel Kacob Augstein ]

12. Dezember 2012, 19:30 Uhr - Berlin, TAZ-Büro:

"Frieden durch Krieg ?"

Diskussionsveranstaltung zur aktuellen politischen Lage im Nahen und Mittleren Osten Heraus-Forderungen für eine nachhaltige Friedenspolitik! 

Mit
Reuven Moskovitz (Friedenspreisträger aus Israel),
Heike Hänsel,(MdB, mit aktuellem Bericht aus Palästina),
Bahmand Nirumand (iranischerPublizist, Berlin),
Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens) 

Berlin,Taz-Cafe, Rudi-Dutschke Straße 23 

Veranstalter:
Gesellschaft Kultur des Friedens (Info@kulturdesfriedens.de)

Auf dem Prüfstand: Die internationalen Politik und die Rolle der Bundesregierung, sowie Vorschläge und Beispiele für eine nachhaltigen Friedenspolitik im Nahen und Mittleren Osten. 

[ mehr ]

11. Dezember 2012, 19:30 Uhr - Freiburg, Hotel Stadt Freiburg

"The Health System in Gaza"

mit Christophe Oberlin 

Professor für Hand- und Mikrochirurgie
Faculté Denis Diderot, Paris 

"Professor Oberlin berichtet mit Präzision und Humanität vom täglichen Leben, den Ernährungs-, sanitären und psycho-sozialen Verhältnissen, sowie den prekären Wohnbedingungen aus dem Ghetto von Gaza." (Jean Ziegler) 

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Wentzinger Saal
Hotel Stadt Freiburg
Breisacher Str. 84b 

Veranstalter:
Cafe Palestine e.V. 
mit Unterstützung der Erich-Lexer-Klinik 

5. Dezember 2012, 20 Uhr - Responsibility to Protect

 „Responsibility to Protect“ –
Kriegslegitimation unter Bruch des Völkerrechts?

Vortrag von Hans-Christof Graf von Sponeck
Veranstalter:
attac Karlsruhe, AK Globalisierung und Krieg
Bürger für den Frieden
pax-christi
im Zieglersaal Restaurant Akropolis, Baumeisterstr.18, 76137 Karlsruhe
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen
[ Einladungsflyer ]
Graf von Sponeck arbeitete insgesamt 32 Jahre bei den Vereinten Nationen (u. a. in Ghana, Botswana, Türkei, Pakistan, Indien und in den UN Zentralen in New York und Genf). Seit 1998 war er Koordinator für humanitäre Fragen im Irak und leitete dort als Beigeordneter UN-Generalsekretär das UN-Programm „Oil for food“, welches Bestandteil der internationalen Sanktionen gegen den Irak war und die Folgen der Sanktionen für die Zivil-bevölkerung in Grenzen halten sollte. Anfang 2000 trat er aus Protest zurück, als er das Leid des irakischen Volkes sah, das gerade durch diese Sanktionen hervorgerufen worden war. Seit 2006 ist von Sponeck Lehrbeauftragter am Zentrum für Konfliktforschung und seit März 2010 Ehrendoktor der Philipps-Universität Marburg. Er hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter im Jahr 2000 den Friedenspreis der englischen Kirche und 2003 den Bremer Friedenspreis. Das Konzept der „Schutzverantwortung“ oder „Responsibility to Protect“ gilt als eine Schlussfolgerung aus den humanitären und menschenrechtlichen Krisen der 90er Jahre in Ruanda (1994) und den ethnischen Säuberungen im Jugoslawien-Krieg 1991 bis 1999. Der Begriff ist zu einem Schlüsselthema und Schlüsselbegriff in der internationalen Politik geworden. Er wird in der Öffentlichkeit diskutiert, oft ohne die genauen Hintergründe zu kennen. Basierend auf der im Jahre 1999 gemachten Aussage des damaligen UN Generalsekretär Kofi Annan, dass „massive und systematische Menschenrechtsverletzungen - wo immer sie stattfinden mögen - nicht bestehen bleiben dürfen“ fand das Konzept schnell Eingang in die UN Politik, sehr stark beeinflusst durch die Mainstream-Medien der NATO-Welt. Deshalb wird die „Responsibility to Protect“ derzeit zu einem sehr ernst zu nehmenden Legitimations-Instrument für Kriegseinsätze. Sie könnte die bestimmende Kriegsbegründung für den UN- Sicherheitsrat im Rahmen des Systems ‚Kollektiver Sicherheit ‚ nach Kapitel VII der UN-Charta werden. Darüber hinaus besteht die große Gefahr, dass interventionswillige Staatsführungen (Koalition der Willigen), unter Bezugnahme auf die „R2P“ auch ohne Rückgriff auf eine UN- Autorisierung Krieg führen werden.
(MP3)
Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann (gezielt) nachgehört werden:
Begrüßung (ca. 4 min.)
historischer Rückblick (ca. 11 min.)
Wandel der NATO (ca. 4 min.)
neue Allianzen: SCO, G20, BRICS, NAM, OIC, D8, TPP (ca. 8 min.)
UNO und Souveränität vs. R2P (ca. 22 min.)
fatales Exempel: Libyen 2011 (ca. 8 min.)
Ausblick (ca. 3 min.)


Literatur zum Thema:
5. Dezember 2012 - Jean Bricmont:
         Beware the Anti-Anti-War Left
         Why Humanitarian Interventionism is a Dead End [ in Deutsch ]
16. Juni 2012 - Johannes M. Becker:
         Der Libyen-Krieg und die "Verantwortung zu schützen"
         ( Buchvorstellung, PPT )
12. April 2012 - Dr. h.c. Hans-Christof von Sponeck
         Internationale Schutzverantwortung
         Einführung und Durchführung, Misstrauen und Missbrauch
         Der R2P-Versuch in Libyen ist kläglich gescheitert
8. August 2011 - Michael Haid:
         Die “Responsibility to Protect”
         Kriegslegitimation unter Missbrauch der Menschenrechte?
29. Juli 2009 - Jean Bricmont:
         Responsibility to Protect? Verantwortung zum Schutz?
         Für eine gerechtere Welt bomben?
2008 - Prof. Dr. Edward C. Luck:
         Der verantwortliche Souverän und die Schutzverantwortung
         Auf dem Weg von einem Konzept zur Norm
14. bis 15. Januar 2006 - Walden Bello:
         Humanitäre Interventionen:
         die Entwicklung einer gefährlichen Doktrin


27. November 2012, 20 Uhr - TV-Heim Stetten:

Militärmacht Deutschland

Vortrag von Andreas Zumach 
Die Bundesrepublik Deutschland ist heute auf vielfältige Weise in Kriege in aller Welt verwickelt: Direkt mit deutschen Kampfsoldaten, wie seit Ende 2001 in Afghanistan; indirekt als inzwischen drittgrößter Rüstungsexporteur der Welt mit Waffen-und Munitionslieferungen in zahlreiche Spannungsgebiete und Konfliktregionen in Asien, Afrika und Lateinamerika. Hinzu kommt die politische, materielle oder logistische Unterstützung für Kriege von NATO-Verbündeten - wie zum Beispiel für den Krieg der USA und Großbritanniens gegen Irak 2003. 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Allmende-Reihe „Gespräche unter der Yburg“ und in Zusammenarbeit mit dem Bürgerprojekt AnStifter Stuttgart.

TV-Heim Stetten, Am Sportplatz 4

Eintritt: 5 Euro.

mehr ]

23. November 2012 - Linz:

SYRIEN - Die Gewaltspirale durchbrechen!

Nationale und ausländische Akteure im syrischen Bürgerkrieg und deren Motive

Vortrag von Joachim Guilliard, Journalist und Friedensaktivist, Heidelberg

[ Aufzeichnung der Veranstaltung der Solidar-Werkstatt ] [ DorfTV ]

23. November 2012, 19:30 Uhr - Basel, Haus Union:

[ etwas größer ]
[ Flyer-Rückseite ]

21. November 2012, 19 Uhr - Essen, Volkshochschule (Burgplatz 1):

Israels Demokratie und die Menschenrechte

Vortrag und Diskusion mit Prof. Dr. Norman Paech (Hamburg)

Veranstalter:
Essener Friedens-Forum und
Volkshochschule Essen

18. November 2012, 10:30 Uhr - München, Atelier-Kino:

WAS WIRD AUS JERUSALEM?

Vortrag und Diskussion mit Mohammed Alatar (Ramallah)
mit Filmvorführung: „Jerusalem – the East Side Story”
(Englisch mit deutschen Untertiteln)
im Atelier-Kino, Sonnenstrasse 12

Eintritt € 7,00, Reservierung 089-591983 oder www.city-kinos.de

Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
in Kooperation mit dem
Evangelischen Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit Stuttgart

Eintritt: 7 €

[ Flyer ]

15. November 2012, 19 Uhr - München, IG:

Der vergessene Kampf der Beduinen in Israel gegen Enteignung

Vortrag und Diskussion mit Gadi Algazi

IG (Initiativgruppe), Karlstraße 50

Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München

Eintritt: 5 € - Spenden sind willkommen

[ Flyer ]

 

12. bis 26. November 2012 - Nürnberg, "eckstein":

Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises Palästina
im Nürnberger Evangelischen Forum für den Frieden (NEFF)

Mutig für Menschenwürde

im "eckstein", Burgstr. 1 - 3

Mo, 12.11.2012, 19:30 Uhr, Raum E.01:
Ingrid Rumpf
Vortrag zur Ausstellung

Do, 22.11.2012, 19:30 Uhr, Raum 1.01:
Vortrag von Andreas Zumach
Israel-Palästina: Ist ein gerechter Friede noch möglich?

Sa, 24.11.2012, 18:00 Uhr, Raum 1.01:
Vortrag von Daniel Cil Brecher
Al Nakba und der Krieg von 1948: Narrative und Wunschbilder im Westen

Mo, 26.11.2012, 19:30 Uhr, Raum E.01:
Film von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde
Wir weigern uns Feinde zu sein

[ Leporello-Flyer 1 und 2 ]

7. November 2012, 19:30 Uhr - Hannover, Stadtbibliothek:

DAS ZIONISTISCHE ISRAEL

Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts

Lesung mit der Autorin Tamar Amar-Dahl

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Hannover

Die Politik Israels sowohl gegenüber der palästinensischen Bevölkerung als auch gegenüber den Nachbarn ist nicht nachvollziehbar ohne das Verständnis ihrer ideologischen Wurzeln und deren Geschichte und Auswirkungen. 
Dr. phil. Tamar Amar-Dahl, Lehrbeauftragte an der Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin und einem breiteren Publikum bekannt geworden durch eine Biographie von Schimon Peres, hat u.a. an der Universität Tel Aviv studiert. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist neben der Geschichte und Politik Israels und des Zionismus die politische Kultur des Landes. Gegenwärtig beschäftigt sie sich mit den Holocaust-Diskursen in Israel, deren Prägung durch die Geschichte Israels und den israelisch-arabischen Konflikt. Gegenstand des Abends wird die Lesung aus ihrem gerade erschienenen Buch Das zionistische Israel – Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts sein (erschienen 2012 bei F. Schöningh, Paderborn), eine aktuelle Darlegung und Klärung der Staatsideologie Israels und der daraus sich ergebenden Politik.

Stadtbibliothek, Hildesheimer Str.

6. November 2012, 19 Uhr - Berlin, Ökumenisches Zentrum WILMA 163:

Israels Krieg gegen den Iran

mit Dr. Bahman Nirumand

Ökumenisches Zentrum WILMA 163
Wilmersdorfer Str.163,
Bus M45, U7 Richard-Wagner-Platz, U2 Bismarckstraße

24. Oktober 2012, 19:30 Uhr - München, Saal der Initiativgruppe (IG):

im Rahmen des Vortragszyklus Iran-“Konflikt”: Ist Israels Existenz bedroht?

Mit der Behauptung, im Iran-Konflikt stehe Israels Existenz auf dem Spiel, wird die aggressive Iran-Politik des Westens gerechtfertigt und sollen die Menschen - nicht nur in Israel - von der Unumgänglichkeit eines Militärschlages gegen Iran überzeugt werden. Die Referenten unserer Vortragsreihe prüfen, jeder in seinem Fachgebiet, wie zutreffend diese Behauptung ist.

Israel - David oder Goliath

Vortrag mit Jürgen Rose, Dipl.Päd, Oberstleutnant a. D.

im Saal der IG (Initiativgruppe e.V.), Karlstraße 50 Rgb, München
U1 Stiglmaierplatz / U2 Königsplatz

Kostenbeitrag 5 € / 3 €

Als Wissenschaftler hat Jürgen Rose sich lange u.a. mit Fragen der Sicherheitsheitspolitik beschäftigt. 20 Jahre war er Offizier der Bundeswehr, von der er sich 2007 aus Gewissensgründen verabschiedete - den Tornado-Einsatz in Afghanistan wollte er nicht mitverantworten. Ein militärischer Fachmann, ein kritischer Geist, ein geschliffen und pointiert formulierender Redner - der Abend mit ihm verspricht lehrreich, anregend und lebendig zu werden.

"Andere Staaten haben eine Armee, in Israel hat eine Armee einen Staat" - so sinngemäß der israelische Naturwissenschaftler, Religionsphilosoph und Kritiker des Militarismus und der Kriegspolitik Israels Yeshaya- hu Leibowitz.

Veranstalter:
Münchner Kampagne Aufstehen für den Frieden - Kein Krieg gegen Iran

24. Oktober 2012, 19 Uhr - Essen, Volkshochschule (Burgplatz 1):

Das Problem deutscher Waffenlieferungen
in den Nahen und Mittleren Osten

Vortrag und Diskussion mit Lühr Henken (Berlin)

Veranstalter: Essener Friedens-Forum

23. Oktober 2012, 19:30 Uhr - Im Münchner Gasteig:

DAS ZIONISTISCHE ISRAEL

Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts

Seit der Gründung Israels 1948 ist der Nahe Osten in Konflikte verwickelt; das Palästinaproblem erscheint auf absehbare Zeit unlösbar.
Wo liegen die Ursachen dieser Dauerkrise?
Israels Gesellschaftsordnung beruht auf dem Zionismus, der sich im 19. Jahrhundert die Schaffung eines Judenstaats zum Ziel setzte. Die in Israel aufgewachsene Autorin legt die Bedeutung des Zionismus als Gründungsmythos und Staatsdoktrin des Landes offen. Sie zeigt, wie europäisches Überlegenheitsdenken in das Selbstverständnis Israels einging, weshalb sich letztlich auch die Maxime militärischer Überlegenheit als Existenzgarant durchsetzte - bis hin zum Anspruch, die alleinige Atommacht der Region zu bleiben.
Dr. Tamar Amar-Dahl ist israelisch-deutsche Historikerin. Sie studierte in Tel Aviv, Hamburg und München Geschichte und Philosophie. 2009–2012 war sie Dozentin an der Humboldt-Universität Berlin und an der Freien Universität Berlin. 2012/2013 ist sie Junior-Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald. 2010 erschien ihre Biographie zu Shimon Peres.

Dienstag, den 23. Oktober 2012 um 19.30 Uhr
Im Münchner Gasteig, Raum 1030, Eintritt 5 €
Veranstalter:
Palästina Komitee München,
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München und
Frauen in Schwarz München

18. Oktober 2012 - Berlin, jw-Ladengalerie:

"Wider den Zeitgeist"

Vortrag von und mit Moshe Zuckermann

Video-Aufzeichnung des Vortrags (ca. 1 h) und der Diskussion

11. Oktober 2012, 19:30 Uhr - München, Saal der Initiativgruppe:

im Rahmen des Vortragszyklus Iran-“Konflikt”: Ist Israels Existenz bedroht?

Mit der Behauptung, im Iran-Konflikt stehe Israels Existenz auf dem Spiel, wird die aggressive Iran-Politik des Westens gerechtfertigt und sollen die Menschen - nicht nur in Israel - von der Unumgänglichkeit eines Militärschlages gegen Iran überzeugt werden. Die Referenten unserer Vortragsreihe prüfen, jeder in seinem Fachgebiet, wie zutreffend diese Behauptung ist.

Dämon Iran?

Vortrag von Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Berlin
im Saal der IG (Initiativgruppe e.V.), Karlstraße 50 Rgb, München
U1 Stiglmaierplatz / U2 Königsplatz

Kostenbeitrag 5 € / 3 €

Veranstalter:
Münchner Kampagne Aufstehen für den Frieden - Kein Krieg gegen Iran

11. Oktober 2012, 19 Uhr - Berlin, Büro der IALANA:

Die noch weitgehend unberücksichtigte Krisen- und Kriegsregion: Der Pazifikraum

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Joseph Gerson,
Programmdirektor des American Friend Service Committee (AFSC),

im Büro der IALANA, Marienstr. 19/20

Veranstalter: IALANA

5. Oktober 2012, 19 Uhr - Frankfurt, Club Voltaire:

Iran: Sanktionen, Wirtschaftskrise, Kriegsgefahr

mit Prof. Dr. Mohssen Massarrat
im Frankfurter Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5,

Veranstalter:
Solidaritätskomitee für Iran Frankfurt (SKIF),
Linkes Forum Frankfurt,
Club Voltaire

27. September 2012, 19:30 - München, Saal der Intiativgruppe:

Brandherd Syrien: Sprungbrett zum Iran?

Der Bürgerkrieg in Syrien und die Instrumentalisierung des Konflikts für ausländische Interessen
Vortrag von Prof. Dr. Karin Kulow, Berlin

im Saal der IG (Initiativgruppe e.V.)
Karlstraße 50 Rgb, München
U1 Stiglmaierplatz / U2 Königsplatz
Kostenbeitrag 5 € / 3 €

Veranstalter:
Münchner Kampagne Aufstehen für den Frieden - Kein Krieg gegen Iran

20. September 2012, 19:30 Uhr - Freiburg, Cafe Palestine:

"Breaking the Silence"

Israelische Soldaten sprechen über ihren Einsatz
in den besetzten Gebieten

Buchvorstellung und Gespräch mit Dana Golan, Jerusalem
Moderation: Annemarie Rösch, Badische Zeitung
Übersetzung: Dr. Gabi Weber
Veranstalter: Badische Zeitung in Koop. mit dem 'Cafe Palestine Freiburg e. V.'
im BZ-Haus der Badischen Zeitung, Bertoldstr. 7, Freiburg

"Breaking the Silence" ist eine Bewegung von Veteranen der israelischen Armee, die 2004 gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, über die Besatzungsrealität, die sie als Soldaten selbst erlebt haben, zu berichten. Dazu haben sie ein Buch über ihren Einsatz in den besetzten Gebieten mit 185 Augenzeugenberichten aus der Zeit zwischen 2000 und 2010 veröffentlicht, dessen deutsche Ausgabe heute erscheint.
Dana Golan, Direktorin von "Breaking the Silence" aus  Jerusalem, wird das Buch im Gespräch mit der BZ-Politikredakteurin Annemarie Rösch vorstellen und über die aktuelle Besatzungspolitik berichten.
Es übersetzt Dr. Gabi Weber vom  "Cafe Palestine Freiburg e. V.".

Die New York Reviews of Books nennt in einer ausführlichen Besprechung das Buch "eines der bedeutendsten Bücher über Israel/Palästina in dieser Generation". Es setze die Puzzleteile des Besatzungsalltags akribisch zusammen, so Rezensent David Shulman, und am Ende entstehe ein Gesamtbild, das die Raison d'Être der Besatzung offenlege: die Verdrängung der Palästinenser und die gleichzeitige Besitznahme von immer mehr Land.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Medico International
Breaking the Silence wird von Medico dabei unterstützt, die eigene Gesellschaft auf diese Verhältnisse aufmerksam zu machen; eine Vorbedingung für die Fähigkeit der Zivilgesellschaft, die bestehenden Ungerechtigkeiten auch überwinden zu können.

12. September 2012, 19:30 - Hamburg, AGDAZ in Hamburg-Steilshoop:

Islamhass als neoliberale Ideologie

Antimuslimischer Rassismus wird nicht nur von Nazis und »Neuen Rechten« verbreitet, sondern auch von konservativen Kreisen. Erklären lässt sich dieser gesellschaftliche Hass-Konsens nur, wenn die aggressive Hetze gegen den Islam und Muslime nicht allein als eine Form von Fremdenfeindlichkeit, sondern auch als Legitimationsideologie für  Kriege und als Ablenkungsmanöver von der sozialen Frage verstanden wird.

Dazu lädt der Deutsche Freidenker-Verband (DFV), Landesverband Nord, Ortsverband Hamburg, zu einer Veranstaltung mit der Hamburger Journalistin Susann Witt-Stahl ein. Sie schreibt für Tageszeitungen wie »Neues Deutschland« und »junge Welt« sowie Magazinen wie »Hintergrund« und »Freidenker«, der Verbandszeitschrift des DFV.

Die Veranstaltung findet am 12. September um 19.30 Uhr im Stadtteiltreff AGDAZ in Hamburg-Steilshoop, Fehlinghöhe 16, statt.
Verkehrsverbindungen: Buslinie 7 ab U/S-Bahnhof Barmbek, oder Buslinien 118 und 26 ab S-Bahnhof Rübenkamp Richtung Steilshoop/Bramfeld

3. September 2012, 19:30 Uhr - Emden, VHS-Forum:

"Pulverfass Nahost"

- Zwischen Revolution, Restauration und Krieg -

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Werner Ruf,
Professor für Internationale Beziehungen und Außenpolitik, Uni Kassel

Veranstalter: Friedensforum Emden 

An der Berufsschule 3

2. bis 12. September 2012 - Speakerstour:

Wege zum Frieden

Vortrag und Diskussion mit Bar Rose und Udi Nir vom Movement New Profile

02.09.2012, ??.??: Bonn
03.09.2012,19.00: Mülheim, Medienhaus, Synagogenplatz 3
04.09.2012, 19.00: Solingen, VHS, Mummstr. 10 
05.09.2012, 19.00: Düsseldorf, ZAKK, Fichtenstr. 40
06.09.2012, 19.00: Wuppertal, Villa Bunterkunt, Breite Str. 7


ERINNERN UND HANDELN FÜR DIE MENSCHENRECHTE:

- Wir wollen Frieden, nicht wahr?

Vortrag und Diskussion mit Bar Rose und Udi Nir
Die Referenten dieser Veranstaltung, sind Wehrdienstverweigerer in Israel. In diesem Zusammenhang engagieren sie sich für die Organisation „New Profile", die sich gegen die Militarisierung der israelischen Gesellschaft einsetzt. Sie hinterfragt den bewaffneten Kampf als einzige Lösungsstrategie, setzt sich für gewaltfreie Konfliktlösungen in der Erziehung ein und fordert eine respektvolle Nachbarschaft mit den Palästinensern an Stelle der Besatzung ein. Darüber hinaus unterstützt sie Kriegsdienstverweigerer, deren Menschenrechte von der israelischen Rechtsprechung nicht berücksichtigt werden. Durch ihre persönlichen Erfahrungen und Familiengeschichten werden Bar Rose und Udi Nir ihre Gedanken über den israelisch-palästinensischen Konflikt und auf die israelisch-jüdische Gesellschaft erläutern. Sie werden versuchen, Fragen aufzugreifen wie:

  • Welche Rolle spielt Militarismus im Leben der israelischen Jugend?
  • Welche politischen Auswirkungen hat Gewissens-Verweigerung in der israelischen und palästinensischen Gesellschaft?
  • Bedeutet ein politischer Aktivist in Israel zu sein eine pro-palästinensische oder eine pro-israelische Handlung und was kann die Zivilgesellschaft in Israel tun, um Veränderungen zu ermöglichen?

07.9.12, 20.00: Köln, Allerweltshaus e.V., Körnerstraße 77-79 (Eintritt 3 €)


"Militärdienst-Verweigerung aus Gewissengründen"

Vortrag und Diskussion mit Bar Rose und Ehud Nir (Israel)

Sie sprechen, geprägt durch ihre persönlichen Erfahrungen, über ihre Haltung zum israelisch-palästinensischen Konflikt und zur israelisch-jüdischen Gesellschaft, über die Rolle, die der Militarismus in der israelischen Jugend einnimmt und welche Auswirkung die Verweigerung aus Gewissensgründen sowohl auf die israelische als auch auf die palästinensische Gesellschaft hat.

Veranstaltung auf Englisch - es wird ins Deutsche gedolmetscht.

Der Eintritt ist frei

Über Spenden würden wir uns freuen

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung
in Zusammenarbeit mit dem AK Nahost Berlin 

12.9.12, 19.00: Berlin, Haus d. Demokratie u. Menschenrechte, Greifswalder Str. 4

31. August 2012, 18 Uhr - Frankfurt, Gewerkschaftshaus:

Antikriegstag:

Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien ... und kein Frieden

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Peter Strutynski, Uni Kassel

Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77

16. August 2012, 19 Uhr - Berlin, Haus der Demokratie u. Menschenrechte:

Wenn die Kanonen donnern, schwinden die Proteste

Wie der Widerstand in Israel gegen Besatzung, Neoliberalismus und Rassismus durch Kriegsdrohungen zum Schweigen gebracht wird.

Iranian-Israeli Circle gegen Krieg, Sanktionen, Besatzung und staatliche Unterdrückung

Greifswalder Str.4, Robert-Havemann-Saal

24. Juli 2012, 19 Uhr - Frankfurt, DGB-Haus:

Syrien: Volk gegen diktatorisches Regime,
Regionalmächte und Weltmachtinteressen

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Norbert Mattes,
INAMO-Zeitschrift, die vom Trägerverein Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten herausgegeben wird (*)
Organisiert von der Frankfurter Attac-AG Globalisierung und Krieg.
DGB-Haus Ffm, Willi-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77

Ein begleitender Appell zur Veranstaltung (von Aktivistinnen und Aktivisten der Frankfurter Attac-AG Globalisierung und Krieg):
Wir sind gegen das diktatorische und korrupte Assad-Regime, das Krieg gegen sein eigenes Volk führt. Wir solidarisieren uns mit der syrischen Revolution, die einmal mehr zeigt, dass das Volk sich nicht unterdrücken lässt.
Wir wünschen uns eine verstärkte Rolle der UNO, die

  • einen Waffenstillstand durchsetzt
  • Waffenlieferungen an das blutige Regime und an die militärischen Gruppierungen unterbindet
  • die Zivilbevölkerung durch deutlich mehr internationale Beobachter schützt.

Wir lehnen jede militärische Intervention ab. Weil wir die syrische Revolution unterstützen, sind wir gegen jegliche militärische Intervention der Nato, der Golfstaaten und der Türkei, die ihre Interessen verteidigen und nicht die der Syrer.Jegliche Militärische Intervention führt zu einer Schwächung der sozialen Bewegung und Instrumentalisierung der politischen Aufstandsbewegung. Da das Regime miltärisch hoch überlegen ist und sich, seiner Natur entsprechend für die militärische Karte entschieden hat, wäre eine Militärisierung des Aufstandes nicht zielführend. Die Aktiven Kräfte vor Ort, die u.a. in den fortschrittlichen Untergrundorganisationen, Gewerkschaften, Demokratie-, Menschenrechts- und Jugendorganisationen, Frauenbewegungen agieren und den friedlichen Aufstand maßgeblich geprägt haben, werden Im Rahmen bzw. nach einer militärischen Intervention an den Rand gedrängt. Menschen und Organisationen, die den Regional- bzw. Weltmächten gegenüber loyal stehen bzw. sich militärisch durchsetzen können, werden die Macht an sich reißen..

* "Während des Zweiten Golfkriegs 1991 waren durch das Nachrichtenmonopol des amerikanischen Militärs die Massenmedien fast gleichgeschaltet und lieferten ein oft bis zur Karikatur verzerrtes Bild über den Nahen und Mittleren Osten. Diese Erfahrung veranlaßte (..) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und Erlangen, eine Zeitschrift herauszugeben, die abseits aller Klischees über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur der Region berichten sollte".

INAMO erscheint, seit nunmehr 15 Jahren, vierteljährlich.
INAMO ist politisch und wirtschaftlich unabhängig; die gesamte Arbeit wird ehrenamtlich geleistet.
INAMO fühlt sich ausschließlich dem Prinzip der Humanität und dem Gedanken der Menschenrechte verpflichtet und keinen bestimmten politischen oder ideologischen Strömungen.

27. Juni 2012, 20 Uhr - Syrien

Bürgerkrieg in Syrien - Hintergründe und ZieleVortrag von Jürgen Wagner,
Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.
Veranstalter:
attac Karlsruhe, AK Globalisierung und Krieg
Bürger für den Frieden
pax-christi
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen
Pyramidensaal des Hotel Eden, Karlsruhe, Bahnhofstr.15
[ Einladungsflyer ]
  
Seit über einem Jahr dauern die Proteste in Syrien an, wobei die Gefahr immer weiter zunimmt, dass das Land in einen lang andauernden Bürgerkrieg versinkt. Die Gewalt wird dabei von verschiedenen Seiten geschürt – von der Regierung, von interessierten äußeren Akteuren, aber auch von Teilen der Opposition. Der Vortrag soll einen Überblick über die komplexe Gemengelage und die Interessen der verschiedenen Akteure geben, und gleichzeitig die Debatte über das Eingreifen westlicher Truppen in Syrien erhellen. Jedoch kann Syrien nicht isoliert betrachtet werden. Vielmehr muss die Strategie der NATO in dieser Region auch vor dem Hintergrund des geplanten Krieges gegen den Iran in Betracht gezogen werden.  Jürgen Wagner ist Politologe und Vorstand der Informationsstelle für Militarisierung (IMI) e.V. Dieser Verein hat die wissenschaftliche Bearbeitung von Konflikten zum Ziel und will so einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. Er versteht sich als Mittler der Friedensbewegung.
(MP3) Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann (gezielt) nachgehört werden:
Zweck der Informationsstelle Militarisierung 
Pro und Contra Assad in Syrien und in der hiesigen Friedensbewegung
Gliederung des Vortrags
Hauptelemente der syrischen Opposition:
   Nationales Koordinationskomitee für demokratischen Wandel
      (National Coordination Committee for Democratic Change, NCCDC )
   Syrischer Nationalrat
      (Syrian National Council, SNC )
   Freie Syrische Armee
      (Free Syrian Army, FSA )
Militarisierung des Konflikts:
   USA
   FSA
   Kriegstreiberei des US-Senators John McCain
   von Wikileaks Aufgedecktes (u.a. bzgl. Stratfor )
   Finanzierung und Bewaffnung der "FSA"
   Center for a New American Security ( CNAS )
   Minderheiten
   Opferzahlen
Annan-Plan zur friedlichen Konfliktlösung
Internationale Aspekte:
   Stufenplan
   Verhalten der Türkei
   Verhalten Deutschlands
Interessen:
   regionale Regime
   westliche Doppelmoral (z.B. hinsichtlich Bahrain)
   Westen, speziell USA: Transformation des Mittleren Ostens
   Ziel Iran
Appell an Friedensbewegung


Weitere Texte zum Thema:
06.08.2012: Imperialer Neoliberalismus: Syrien und die Europäische Nachbarschaftspolitik

18. Juni 2012, 19 Uhr - Hannover, Freizeitheim Lister Turm:

Bedingungen wirtschaftlicher Prosperität und Entwicklung Palästinas

Referentin: Sabine Hofmann (Berlin)

Veranstalter:
Palästina Initiative Region Hannover

Hannover, Freizeitheim Lister Turm, Walderseestr. 100

[ Flyer ] [ Programm ]

4. Juni 2012, 18:15 Uhr - Kassel, Uni:

"Vor neuen Kriegen im Nahen Osten? Z.B. Syrien"

Vorlesung mit Karin Leukefeld (Journalistin, Bonn)

im Rahmen Uni-Vorlesungsreihe im Sommersemester 2012
"Vom arabischen Frühling in den globalen Winter?"

Veranstalter:
AG Friedensforschung Uni Kassel

23. Mai 2012, 19:30 - Wetzlar, Gasstätte Wöllbacher Tor:

Andreas Buro, Mitinitiator des Aufrufs

"Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt"

kommt am
Mittwoch, den 23. Mai um 19:30 Uhr
in die Gaststätte Wöllbacher Tor,
Wetzlar, Goethestr. 14

Herr Buro wird zu der aktuellen Lage des Konflikts und möglichen Konsequenzen eines Angriffs auf den Iran sprechen. Er wird Möglichkeiten aufzeigen, wie die westliche Welt den Konflikt entschärfen könnte, wenn sie nur wollte.

Es laden ein:
attac Wetzlar,
Wetzlarer Friedenstreff,
Arbeitskreis Frieden im Kirchenkreis Braunfels

[ Einladung ]

22. Mai 2012, 19 Uhr - Hannover, Freizeitheim Lister Turm:

"Die Boykottbewegung (BDS)
gegen Siedlerprodukte aus den besetzten Gebieten"

Vortrag und Diskussion mit Iris Hefets (Berlin)
im Rahmen der Filistina 2012

Veranstalter:
Palästina Initiative Region Hannover

Hannover, Freizeitheim Lister Turm, Walderseestr. 100

[ Flyer ] [ Programm ]

15. Mai 2012, 19:30 Uhr - Heidelberg, Volkshochschule:

"Brennpunkt Syrien"

Gibt es Chancen für eine politische Lösung oder droht Bürgerkrieg und Intervention?

mit der Journalistin Karin Leukefeld

in der VHS Heidelberg, Bergheimer Str. 76 (850 m vom Hbf)

Karin Leukefeld ist eine der wenigen westlichen JournalistInnen, die direkt aus Syrien berichten. Sie schildert in ihren Berichten die Eskalation der Gewalt von Seiten der Regierung wie der Aufständischen und lässt in Interviews die verschiedenen politische Kräfte im Lande zu Wort kommen: Vertreter der diversen innersyrischen Oppositionsgruppen wie auch Menschen, die sich in der aktuellen Situation hinter Präsident Assad stellen.

Veranstalter:
Heidelberger Forum gegen Militarismus u. Krieg,
Heidelberger Friedensratschlag und
Palästina/Nahost-Initiative
in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Heidelberg.

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30. April 2012, 20 Uhr - Tübingen, Universität:

David oder Goliath?

Wahrnehmung Israels durch den Westen

Vortrag von Daniel Cil Brecher, Historiker und Autor, Amsterdam

Universität Tübingen, Kupferbau, Hörsaal 24

Veranstalter:
Hochschulgruppe Politik im Vorderen Orient (PiVO),
Seminar für Religionswissenschaft und Judaistik der Universität Tübingen,
Flüchtlingskinder im Libanon e.V.,
Arbeitskreis Palästina Tübingen
Gefördert durch die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg 

[ mehr ] [ Video-Aufzeichnung (ca. 60 min.) ]

4. April 2012 - Erlangen:

"Was ist los in Syrien?"

Vortrag von Karin Leukefeld

Veranstalter:
Erlanger Bündnis für den Frieden

[ Video-Aufzeichnung ( 1 2 3 4 ) ]

29. März 2012, 19:00 Uhr - Achern, Rathaussaal:

"Kein Frieden im Nahen Osten
 ohne Freiheit und Gerechtigkeit für Palästina"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit

Wiltrud Rösch-Metzler, Journalistin und Vizepräsidentin der
katholischen Friedensbewegung pax christi, Deutsche Sektion

77855 Achern, Rathausplatz 1, Rathaussaal 

Veranstalter: pax christi – Bewegung im Erzbistum Freiburg

[ mehr ] [ Plakat ]

28. März 2012, 9:30 Uhr - Karlsruhe-Durlach, junge alte:

Deutschland: Europameister beim Rüstungsexport

- Ein Grund stolz zu sein? 

Vortrag und Diskussion mit Paul Russmann im evang. Gemeindezentrum Am Zwinger 5 (Durlach)
76227 Karlsruhe - Durlach
Straßenbahn Linien 1 und 8
Haltestelle "Friedrichschule"
Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildung "junge alte"
Eintritt für Nicht-Mitglieder der "jungen alten": 2€ Audio-Aufzeichnung des Vortrags (ca. 50 min.)
Paul Russmann referiert die Faktenlage, die gesetzlichen Grundlagen der deutschen Rüstungsexportpolitik, die Motiv- und Interessenlage Deutschlands sowie die Auswirkungen von Waffen- und Rüstungsexporten auf die gesellschaftliche, wirtschaftliche und menschenrechtliche Lage in den Empfängerländern am Beispiel von Kindersoldaten. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung beschäftigt sich mit der ethischen und politischen Beurteilung der deutschen Rüstungsexportpolitik der Kirchen sowie den Chancen einer neuen Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel". Der Bankkaufmann und Diplomtheologe Paul Russmann arbeitet als Referent für Friedensarbeit bei Ökumenische Aktion Ohne Rüstung Leben in Stuttgart und ist Mitglied im Vorstand des Dachverbandes der Kritischen Aktionäre.
[ 02.03.2012: attac Deutschland wird Mitglied im Bündnis gegen Waffenhandel ]
[ 26.02.2012: Aktionstag gegen Waffenhandel ]
[ 03.11.2011: Margot Käßmann übernimmt Schirmherrschaft der Rüstungsexport-Kampagne ]

19. März 2012, 19:30 Uhr - Heidelberg, Volkshochschule:

Libyen – Folgen einer „humanitären“ Intervention

Diskussionsveranstaltung mit Joachim Guilliard
zum 1. Jahrestag des NATO-Krieges gegen Libyen

Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

Veranstalter:
Heidelberger Forum gegen Militarismus u. Krieg
in Kooperation mit der Vhs Heidelberg und
mit Unterstützung der DKP HD, Freidenker HD und VVN/BdA Heidelberg.

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18. März 2012, 19 Uhr - Freiburg, Cafe Palestine:

„Nakba - die offene Wunde“

Lesung mit Marlène Schnieper 

im Jos Fritz Cafe

Freiburg, Wilhelmstr. 15/1 (nicht weit vom Hauptbahnhof)

Die Schweizer Publizistin Marlène Schnieper, 2006-2008 Korrespondentin des Züricher Tages-Anzeiger in Israel und Palästina, bietet mit ihrem Buch "Nakba – die offene Wunde" eine knappe, aber umfassende Darstellung der ersten großen ethnischen Säuberung im Nahen Osten 1948/1949. Sie hat acht Palästinenser nach ihren Erinnerungen befragt, die entweder noch als Kinder Flucht und Vertreibung miterlebt haben oder als Nachkommen von Flüchtlingen geboren wurden. Mit Ahmed Yousuf, Berater von Ismail Haniye in Gaza, und dem Wissenschaftler und früheren Arafat-Berater Sari Nusseibeh in Jerusalem sind auch zwei heutige Prominente darunter. Auch weniger präsente Aspekte der Nakba werden nicht ausgespart. Das arabische Palästina von 1947 war weder materiell noch intellektuell ein armes Land. Die israelische Armee erbeutete Land, Wohnhäuser, Hausrat, Kleidung, Produktionsanlagen, Werkstätten, Vorräte und die Ernte von 1948 und schließlich auch die arabischen Guthaben auf palästinensischen Banken.

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9. Februar 2012 - Aschaffenburg, Martinushaus:

Arabischer Frühling- quo vadis?

mit Rüdiger Heescher, Hamburg, ehem. Mitarbeiter von Bundestagsfraktion und Parteivorstand der Linken und ATTAC-Mitglied. Er hat ein Jahr im Nahen Osten verbracht, hat dort den Sturz Mubaraks miterlebt und berichtet von seinen Erfahrungen darüber. Wir diskutieren über seine Einschätzung zur weiteren Entwicklung der arabischen Auf- und Umbrüche.

[ Flyer

1. Februar 2012, 9:30 Uhr - Karlsruhe-Durlach, junge alte:

Libyen und seine Nachbarstaaten:

Freiheit und Demokratie oder Chaos und Bürgerkrieg

- was bringt die Zukunft?

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach im Gemeindehaus Am Zwinger 5 (Durlach)
76227 Karlsruhe - Durlach
Straßenbahn Linien 1 und 8
Haltestelle "Friedrichschule" Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildung "junge alte"
Eintritt für Nicht-Mitglieder der "jungen alten": 2€
Mit der weitgehend gewaltfreien Vertreibung der Diktaturen in Tunesien und Ägypten begannen vor einem Jahr die historischen Umwälzungen in den mehrheitlich islamische geprägten Staaten Nordafrikas und des Nahen/Mitteleren Ostens. Doch in Libyen schlug der Widerstand gegen das Ghadafi-Regime schon bald in einen Bürgerkrieg um, den die Gegener des Regimes erst dan massiver Unterstützung durch die NATO für sich entscheiden konnten. Die Chancen auf Freiheit und Selbstbestimmung, Demokratie und Rechstaatlichkeit scheinen in Libyen schlechter als in Tunesien und Ägypten. Zum einen, weil die libysche Gesellschaft weitgehend durch konkurrierende Stammesinteressen geprägt ist. Zum anderen wegen der vehementen wirtschaftlichen und politischen Interessen, die äußere Akteure wie die EU-Staaten, die USA und China in Libyen verfolgen.
Andreas Zumach
Video-Aufzeichnung (ca. 50min.) Tonaufzeichnungen (MP3): [ Vortrag (47MB, ca. 50 min.) ]
Antworten auf Fragen und sonstigen Beiträgen:
Erwartungen - 6MB, ca. 7 min.
Tourismus - 500kB, ca. 1 min.
"Marshallplan" - 4MB, ca. 4 min.
Einmischung - 1MB, ca. 1 min.
Lebensbedingungen - 11MB, ca. 11 min.
Homogenisierung - 8MB, ca. 11 min.
Investitionen - 4MB, ca. 4 min.
Demografie und Demokratie - 5MB, ca. 6 min.

16. Februar 2012, 19 Uhr - Berlin, attac-Treff:

Themenabend "Iran" im

NEUIGKEITEN

23.05. - Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr! mehr

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29.06
Ramstein. Demonstration gegen Air Force Basis mehr