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ab 29. Dezember 2011 im Kino:

"Und dann der Regen"

Was hat Kolumbus mit Konzern-Gier zu tun? Allerhand, zumindest in Südamerika. Das brisante Kinodrama "Und dann der Regen" erzählt von einem fiktiven Filmdreh über den historischen Entdecker, der von einem realen Aufstand der einheimischen Laiendarsteller begleitet wird.

[ offizielle Webseite ] [ Süddeutsche Zeitung ] [ Spiegel Online ]

11. Dezember 2011, 12:00 - München, Rationaltheater:

Wir weigern uns Feinde zu sein

Den Nahost-Konflikt verstehen lernen –
Deutsche Jugendliche begegnen Israelis und Palästinensern

Dokumentation (90 Minuten) von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde

Zwölf deutsche Jugendliche auf einer einzigartigen Begegnungsreise durch die Krisenregion Nahost. Ihr Ziel: Menschen kennenzulernen, die sich aus der Spirale von Gewalt und Gegengewalt gelöst haben, die auf individuelle Weise den Weg des Dialogs und der Verständigung gehen. Mit dabei ist der HipHop-Künstler ENZ, der seine Eindrücke während der Reise mit seinen „rhythm and rhymes“ wiedergibt. Im Gepäck der 16- bis 22Jährigen: das Schulbuch des Friedensforschungsinstituts PRIME in Jerusalem „Die Geschichte des Anderen kennen lernen - Israelis und Palästinenser“. Die Vorbereitung mit diesem Buch war für die Jugendlichen der Einstieg, die unterschiedlichen Sichtweisen der Konfliktparteien wahrnehmen und verstehen zu können.

Begleitet wird die Gruppe durch Israel und Palästina von einer Israelin (Tochter von Holocaust-Überlebenden) und einem Palästinenser (ehemaliger Widerstandskämpfer, der mehrere Jahre in israelischen Gefängnissen saß).  

Der Film ist Teil eines Medienpaketes für die Bildungsarbeit in Deutschland, Schweiz und Österreich.

Das Gesamtprojekt steht unter der Schirmherrschaft von Landesbischof Dr. Johannes Friedrich und wurde von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der Robert-Bosch-Stiftung und dem Auswärtigen Amt gefördert.

Veranstalter:
Pfr. Eckart Bruchner,
Interfilm Akademie München/Antwerpen
(089 8502221  office(at)interfilm-academy.net)
und Landgraf & Gulde, Terra Media Corp.
(089 3543118   info(at)terramedia-online.de )

Rationaltheater

Hesseloher Str. 18, 80802 München

Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro

ab 7. Dezember 2011 - im Rahmen der "Aktion-Mensch"-Filmfestivals:

Budrus

Gewaltfreier Widerstand in Palästina – in den Nachrichten über den Nahost-Konflikt geht dieser Teil der Geschichte meist unter. »Wir haben keine Zeit für Krieg, wir wollen unsere Kinder großziehen«, sagt der Palästinenser Ayed Morrar, Anführer eines friedlichen Protests. Als Israels Regierung 2003 einen "Schutzwall" zum Westjordanland errichtet, soll dieser auch auf palästinensischem Boden gebaut werden. Dadurch würden einige Dörfer große Teile ihrer Felder verlieren. Die Bewohner von Budrus begehren auf. 55 Mal werden sich Männer und Frauen aus dem Dorf unbewaffnet der israelischen Grenzpolizei entgegenstellen. Politisch ausgewogen verfolgt der Film »Budrus« das Geschehen, zeigt die Wut der Demonstranten ebenso wie das Dilemma der israelischen Soldaten. 

USA 2010 / 97 Min. / Dokumentarfilm / FSK12
OmU / Audiosdeskription / UT für Gehörlose

Filmpartner:
Heinrich-Böll-Stiftung
Amnesty International
Medico International

im Rahmen des bundesweiten Filmfestivals 2011/2012 "ueber Mut",
einer Initiative der "Aktion Mensch":
07.12.2011, 18:30 - Dortmund, sweetSixteen Programmkino im Depot
11.12.2011, 19:00 - Selb, Volkshochschule der Stadt Selb
12.12.2011, 18:30 - Karlsruhe, Schauburg

Nach der Filmvorführung laden die Filmpartner und Gäste i.d.R. zu einem anschließenden Gespräch ein.

[ mehr zum Filminhalt ] [ mehr zu den Filmpartnern ]

30. Oktober 2011, 15 Uhr - Karlsruhe, Schauburg:

Stanley Kubrick:

Dr. Seltsam oder wie ich lernte die Bombe zu lieben.

USA/GB 1964, 95 Min.
Mit Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden, Slim Pickens.
Musik: Laurie Johnson.

Dr. Seltsam ist der anerkannte Pentagon-Experte für Atomkriegs-Strategien und Überlebensmodelle nach dem nuklearen Holocaust. In seiner Satire auf den kalten Krieg konfrontiert ihn Stanley Kubrickmit einer Reihe unvorhergesehener Folgen zielgerichteten sozialen Verhaltens. Ein filmisches Gedankenexperiment mit wissenschaftlicher Konsequenz für eine strahlende Zukunft.

27. Oktober 2011, 19 Uhr - Berlin, Kontext Kino:

Afghanistan - ein notwendiger Krieg?

Fast zehn Jahre dauert der Krieg in Afghanistan. Zehntausende Afghanen sind getötet worden, die humanitäre Situation verschlechtert sich zusehends. Die Zahl ziviler Opfer nimmt zu, Kriegsverbrechen unter anderem durch US- und NATO-Truppen führen zu massiven Protesten der Afghanen. Gleichzeitig kooperiert die Bundeswehr mit Warlords, Milizen und einer korrupten Zentralregierung, der Aufbau einer demokratischen Zivilgesellschaft rückt in immer weitere Ferne. Wir ziehen in dieser Sendung Bilanz: Ist der Afghanistankrieg glaubwürdig begründet? Was sind die strategischen Ziele der USA und NATO in der Region? Und wie sehen die Afghanen selbst die Besatzung?

Mit Marc Thörner, Freier Journalist und Autor des Buches „Der Afghanistan-Code“, Hamburg
Malalai Joya, afghanische Politikerin und Bürgerrechtlerin, Kabul
Niels Annen, Friedrich-Ebert-Stiftung und Mitglied des SPD-Parteivorstandes, Berlin
Norman Paech, Prof. em. für öffentliches Recht und von 2005-2009 außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Hamburg
Phyllis Bennis, Institute for Policy Studies, Washington D.C.

Kontext Kino ist die Kinoreihe des alternativen Nachrichtenmagazins Kontext TV. Jeden 4. Donnerstag im Monat gibt es im Attac Treff in der Grünberger Str. 24 in Friedrichshain die Gelegenheit, eine Stunde lang Hintergründe zu aktuellen Themen zu erfahren und anschließend gemeinsam über das Gesehene zu diskutieren.

4. Oktober 2011, 18.00 Uhr - Berlin, Kino Lichtblick:

BLOOD IN THE MOBILE

DK/D 2010, 82 Min.,
Regie: Frank Piasecki Poulsen,
Kamera: Adam Wallensten, Lars Skree, Frank Piasecki Poulsen

In dem Dokumentarfilm macht sich der Regisseur Frank Poulsen auf die Suche nach der Verbindung zwischen dem illegalen Handel mit Mineralien im Kongo und der Herstellung von Mobiltelefonen.
Im Kongo herrscht Krieg, schon seit Jahren. Und dieser äußerst brutale Bürgerkrieg, der bereits mehr als 5 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, wird von allen beteiligten Gruppen durch den illegalen Handel mit Mineralien finanziert. „Blood in the Mobile“ geht der Verbindung zwischen unseren Mobiltelefonen und diesem Handel nach. Hierfür begibt sich der Regisseur Frank Poulsen persönlich in den Kongo, um vor Ort entgegen allen Warnungen und Gefahren die illegale Minenindustrie zu besichtigen: Er bekommt Zugang zu der größten Mine Bisie, von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert, in denen Kinder Tage lang in dunklen, engen Tunneln die Mineralien ausgraben, die später in unseren Telefonen landen. Nach seinem Besuch in der Mine versucht Frank Poulsen mehrfach mit Nokia, der größten Mobilfunkfirma weltweit, in Kontakt zu treten. Er möchte ihr Versprechen, dass sie nicht Konfliktmineralien kaufen und damit den Bürgerkrieg im Kongo mitfinanzieren. Nokia kann es ihm nicht garantieren...

Website: http://bloodinthemobile.org/de/
Facebook: http://www.facebook.com/bloodinthemobile

Am 4. Oktober, 18.00 Uhr, wird der Produzent Christian Beetz den Film in Berlin im Kino Lichtblick vorstellen und für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. 

9. Juni 2011, 19 Uhr - Berlin, attac-Treff:

"Deadly Dust - tödlicher Staub"

Der Film "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra" wurde am 17. Mai auf dem attac-Plenum gezeigt. Die ausführlichere Version "Deadly Dust" wurde vom Filmemacher Frieder F. Wagner 2009 veröffentlicht. Zusammen mit einem Interview des Regisseurs zeigen wir ihn am 19. Mai im attac-treff. Dabei ist nicht nur das Thema „Uranmunition“ an sich interessant, vielmehr beschäftigen wir uns auch damit, wie ein sensibles Thema einfach „totgeschwiegen“ wird – und was wir gegen beides tun können.  Auch diesmal steht uns Jean-Theo Jost mit ergänzenden Informationen zur Verfügung.

attac-treff, Grünberger Str. 24, 10243 Berlin-Friedrichshain

S/U Bahn Warschauer Str. (U1),
U-Bahnhof Frankfurter Tor (U5).
Tram 10 (Grünberger Str.)
Bus 240 und 347 (Grünberger Str./Warschauer Str.)

[ mehr Info zum Film ]

26. Februar 2011 - Stuttgart, VHS:

Budrus / Gewaltfreier Widerstand in Palästina

Gewaltfreier Widerstand in Palästina – in den Nachrichten über den Nahost-Konflikt geht dieser Teil der Geschichte meist unter. „Wir haben keine Zeit für Krieg, wir wollen unsere Kinder großziehen“, sagt der Palästinenser Ayed Morrar, Anführer eines friedlichen Protests. Als Israels Regierung 2003 einen "Schutzwall" zum Westjordanland errichtet, soll dieser auch auf palästinensischem Boden gebaut werden. Dadurch würden einige Dörfer große Teile ihrer Felder verlieren. Die Bewohner von Budrus begehren auf. 55 Mal werden sich Männer und Frauen aus dem Dorf unbewaffnet der israelischen Grenzpolizei entgegenstellen. Politisch ausgewogen verfolgt der Film „Budrus“ das Geschehen, zeigt die Wut der Demonstranten ebenso wie das Dilemma der israelischen Soldaten.

Film:   Budrus, USA 2010, Volkshochschule, Rotebühlplatz 28
Regie: Julia Bacha (OmU)
Gesprächspartner:
         amnesty international (Gruppe Stuttgart)
         Haus des Dokumentarfilms
         Tsafrir Cohen, medico international
         Terre des Hommes (Gruppe Stuttgart)

Volkshochschule, Rotebühlplatz 28

Kartenreservierung unter 0711 – 1873 800 (Eintritt 4€, 3€ ermäßigt)

Im Rahmen des "aktion-Mensch"-Filmfestivals "ueber Mut"

[ medico international ]

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